Aeurstr Meldungen.
(Telephon-Meldungen deS „Gießener Anzeiger«".)
ung geltend, weil Kläger ohne Grund und Kündigung die ^«epgon-^twunyn uc»
Arbeit verlassen habe. Es kommt ein Vergleich zu stände. . Darmstadt, 27. Julr. Der Gr oßh er z o ghat den Ter Kläger verzichtet auf die geltend gemactte Lohnfor- ordentlichen Professor der Botamk Dr. Adolf Hansen zum derung und zieht die Klage zurück, während der BettagtelRekorft der Landesuniversität für daS UnwersttätSjahr sich zur Herausgabe der Kleider des Klägers verpflichtet. —11901/02 ernannt.
Gestern brannte das hiesige
26. Juli.
Saratow,
städtische Volkstheater nieder.
00.00 Mk., Gerste 00.00 Mk. bis 00.00 Mr., Hafer 15.00 Mr. bis
16 Mk., Erbsen 20.00 Mk., Linsen 00.00 Mk., Lein 00.00 Mk., Wicken Retoheanlefoe
00.00 Mk. Samen 2T.00 Mk.. K.'tcff.ln 6 00 bi« 0.00 Mk. »°/°. f"
I B*/| 7q iwnsoiB
. 197.90
. . 90.80
do
. . 81.00
Tendenz matt.
Dalma
an den WocheruAbenden am SchützenhauS statt.
99.00
97.10
42.80
25.65
26 00
. 101 00 . 90.71 . 101 00
Kreditaktien . • • Diskonto-Kommandit Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsgee. Oeaterr. Staats bahn Gotthardbahn . . Lanrahütte , . . Bochum < . . . Harpen er . . . ,
Kraft zu setzen, wenn der Reichstag nicht zustimmt.
Bayreuth, 26. Juli. Die heutige Aufführung der „W a l k ü.r e" bildete den Höhepunkt der bisherigen Vorstellungen. Tas Publikum brach zum Schlüsse in stürmi-
Aechf nur in versiegelten U grünen Packelen ä 30u.50Pfg.
Fuhrunternehmer Earl Iughardt II. zu Gießen 9.47 Mk. Restlohn und behält sich weitere Klage wegen verausgabe von Kleidern vor. Der Beklagte macht Schadenersatzforder
mg der neuen Stabt Mainz rten Verträge
Jrantfurt a. «ÖL. 27. Juli. Am 9. Juli hat in beson-1 derer Sitzung daS Gesamtkomitee zur Unterstütz an g der beim GrieSheimerBrand Verunglückten und Geschädigten die vom OrtSkomitee an die Verunglückten oder deren Angehörige bereits erfolgte Verausgabung von rund 18 000 Mk. | gebilligt. Diese Summe ist, der „Frkfi Ztg."^zufolge, an ungefähr 179 Arbeiter bezw. an deren Angehörige verteilt worden. Die Empfänger haben daneben auch von der chemischen Fabrik GrieSheim-Elektron Unterstützungen in der Weise erhalten, daß ihnen ihr Lohn weiter au-bezahlt worden ist. Da die Fabrik seiner den Hinterbliebenen ihrer Arbeiter, sowie ihren invaliden Arbeitern zu der llnsallrente einen iluschuh bi» zur Höhe d-S früheren Lohnes gewähren wird, so kommen für ein-fernere lausende Unterstützungnur die Hinterbliebenen der nicht tn der Fabrik Elektron beschäftigt gewesenen Arbeiter und die Hinterbliebenen! in Betracht, die eine Unfallreute nicht beziehen werden. Für diese find vom Komitee laufende Unterstützungen festgesetzt worden. Ueber die Verwendung des Restes zu gunsten der Hinterbliebenen und Invaliden wird Beschluß gefaßt werden, sobald die einzelnen Fälle genau festgestellt find. An die zur Zeit noch vorhandenen Kranken werden im Falle deS Bedürfnisses noch weitere Unterstützungen gezahlt. Der Gesamtbetrag der eingegangeneu Gelder beläuft fich auf Mark 90 991 38
•* Kleine Mitteilungen au» Hesse« und de« «achdarstaatm. In dem „Wilde Grube" genannten Teiche in Grünberg sand man am 25. Juli morgens die Leiche eines hiesigen, in den vierziger Jahren stehenden Einwohners.
Theater, Kunst und Wissenschaft.
nn. Aus Darmstadt wird unS vom 26. d. M. geschrieben: Dass Münchener Ueberbrettl die „Elf Scharfrichter", das heute sein drei« tägige« Gastspiel im Sptelhause der Künstler-Kolonie eröffnete, erzielte bet gutbesetztem Hause einen guten Achtungserfolg. Es waren auch I zahlreiche Interessenten au« den Nachbarstädten erschienen. Manche I Erwartungen wurden freilich nicht erfüllt, vielfach geäußerte Bedenken I sind aber nicht eingetroffen. Einzelne Leistungen waren mustergültig.! DaS ganze Programm war reichhaltig, abwechselnd und dürft« für Samstag und Sonntag da? Haus füllen. Auch die anschließenden, fogev. tnttm'n Szenen waren tatereffant, ohne allzu pikant zu werden. Pen meisten Beifall erzielten die durch Wo!zogen hier schon eingeführte Marie D-lward, Frank Wedekind, Hans von iGuwppenberg, Leo Greiner u. a. — Das gestern Abend im Städtischen Saalbau durch eia Komitee arrangierte „Eltte-Parkfest" war ein glänzender Rrin- fall des ziemlich zahlreich erschienenen Publikums. Die Echtheits- Konkurrenz wurde durch ein paar Frankfurter „Schönen" bestritten, die Humoristen waren schlechte Dilettanten und die Gedankenleser und Spiritisten Cane-Ney zogen eS vor, überhaupt nicht zu erscheinen. Die Kapelle Htlge füllte zur Beruhigung der Heretngefallenen den Abend tn bekannt meisterhafter Weise aus. — Die durch das Haller- Freund-Ensemble im Orpheum aufgeführte „Dame von Maxim" hat em volles HauS und guten Erfolg erzielt.
— Geheimrat Birchow hat sich als entschiedener G e gner der neuen Koch schen Entdeckung ausgesprochen. Für ihn flieht es bekanntlich die Vererbungstheorie nicht. „Ich habe den Satz von der Uebertragung der Tuberkulose auf den Menschen durch Vererbung seit Jahren bekämpft", erklärt er. „Aber im übrigen bin ich mit Koch nicht einig. Ich habe auch bereits in der letzten Sitzung der Medizinischen Gesellschaft hierüber keinen Zweifel gelaffen und habe mich aufs schärfste gegen die Deduktionen, die Koch in London gemacht hat, gewandt. In diesen Ausführungen hat Koch alles außer Acht gelaffen, was wir den Erfahrungen und Forschungen der Kopenhagener Schule verdanken. Um festzufiellen, was für die Gesundheit deS Volkes geschehen, bezw. was ver« | hütet werden muß, hatte die dänische Regierung einen aus Medizinern^ gebilbeten Gesundheitsrat eingesetzt. Diese Körperschaft hat sich natürlich j auch mit der Rindertuberkulose beschäftigt, und zur Ergründung dieser Frage sind die eingehendsten Forschungen angestellt worden. Das Ergebnis dieser Forschungen sind das Rückgrat fast unserer ganzen dementsprechenden Gesetzgebung geworden. Ich erwähne nur unsere Bestimmungen über die Grenzabsperrungen. Alles dies beruht auf der Kopenhagener Schule, und die führte uns eben zu ganz anderen Ergebniffen, als die find, nach denen Koch jetzt die Frage glaubt behandeln zu können. Denken Sie vielleicht, weil Koch in London seine Ausführungen gemacht, an das Wort: Rom hat gesprochen! Die Sache ist beendet! Da möchte ich Ihnen doch sagen: Koch ist nicht Rom, und die Sache ist bei weitem noch nicht zu Ende."
. 171 60 . 123 50 . 127.40 . 13370 . 135 00 . 152 00 . 178 CO . 162.50
. 148.20
Umversttäts Nachrichten.
Leipzig, 26. Juli. Das Kultusministerium genehmigte die Zulassung der Adilurienteu deutscher Realgymnasien zum medizinischen Studium an der htestgen Universität vom 1. Oktober ab.
Telephonischer Kursbericht.
Frankfurt, den 27. Juli,
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Krrmischter.
• Berlin, 26. Jali. Der im Sternberg-Prozeß wiederholt genannte Kapitän Wilson wurde in der Person deS große Kurfürstenstraße hier wohnenden Agenten Kühne ermittelt und verhaftet. (So wird also die ganze häßliche Sternbergaffaire aufs neue vor die Schranken des Gerichts zu voraussichtlich öffentlicher Verhandlung gezerrt werden, und er wird wieder neue widerliche Sensationen geben. Schade! Erfreulicher wäre es gewiß gewesen, wenn dieses dunkel« Ehrenmannes unbeneidliche Existenz unermittelt geblieben wäre. D. Red. des Gieß. Anz.)
♦ Essen, 26. Juli. In Oberhausen verlautet, ®er»| Hard Terlinden sei in Paris verhaftet. :
• Danzig, 26. Juli. Heute nacht find bei Hela die beiden Stettiner Dampfer „Reval" und „Stettin" zusammengestoßen. Der Dampfer „Stettin" ist gesunken, der Dampfer „Reval" hat die Passagiere des „Stettin" an Bord ausgenommen.
• Leipzig, 26. Juli. Der Geschäftsführer des Börsenvereins deutscher Buchhändler, Gustav Thom al en, wurde heute morgen wegen Urkundenfälschung und Unterschlagung von Vereinsgeldern des Deutschen Börsenvereins in Höhe von 10,000 Mk. verhaftet.
• Die Zahl der weiblichen Radfahrer ist fortwährend im Steigen begriffen, wie der Vorsitzende des „Deutschen Radfahrerbundes" in seinem Rechenschaftsbericht an die in Dresden stattgehabte Bundesversammlung feststellte.
Gerichtssaal.
-e- Gießen, 26. Juli. (Gewerbegericht.) Den Vorsitz führt Stadtverordneter Keller. Als Beisitzer fun-, gieren Schreinermeister Emil Heinrich Müller und Schrift-! setzer Adolf Hensel von hier. — In den Klagesack)en der Taglöhner Gotthilf Höß und Carl Bögler gegen den Unternehmer Conrad Rübs am en von hier wegen Lohnforderung, über die wir in Nr. 173 berichteten, wird der Vorarbeiter G r e b als Zeuge vernommen. Es kommt zwischen den Parteien ein Vergleich dahin zu stände, daß Beklagter den Klägern einen Teil ihrer Forderungen zahlt. — Der Knecht Georg Stier von hier verlangt von dem
dern zurückgezogen worden sei. Obgleich die englische Regierung nicht immer in Uebereinshimmung mit der russischen Regierung gewesen sei, habe letztere doch nach! und nach den englischen Forderungen nachgegeben. Der russischen Regierung sei nahegelegt worden, daß die Zett gekommen sei, die Stationsgebäude des nördlichen Teiles der Eisenbahn jenseits der großen Mauer den englischen Militärbehörden zu übergeben. Er, Redner, habe erfahren, daß die Gebäude in Shanhaikwan binnen kurzem den Engländern übergeben cherden sollen. Bezüglich des Streitfalles in Tientsin führt Cranborne aus, die russischen Offiziere hätten nicht immer diejenige Achtung vor dem Uebereinkommen gezeigt, die England zu erwarten berechtigt sei. Tie Vorstellungen bei der russischen Regierung seien jedoch von dieser in sehr verschiedenem Geiste aufgenom- nien worden. Rußland habe der Aufrechterhaltung des status quo in Tientsin zugestimmt. — Was die Verhandlungen wegen der E^it s ch ädi g un g sfr ag e angehe, so hoffe er, baldigst mitteilen zu können, daß die Frage geregelt sei. Nur ein Punkt sei noch in der Schwebe. Ditz Regierung habe gegen gewisse Konzessionen der Erhöhung der Einfuhrzölle auf 5 Prozent zugesttmmt, sei aber, nicht in der Lage, dem Vorschläge einer Macht, die Zölle auf zehn Prozent zu erhöhen, zuzusttmmen. — Im Verlaufe der Verhandlungen besprach Edmund Robertson (liberal) die angeblich von den verbündetest Truppen in China begangenen Grausamkeiten. Cranborne entgegnete, er wolle hier nicht für eine andere Nation antworten, es g^ nüge, wenn er sage, die b r itischen Truppen hätten sich gut geführt. England sei für die Ausschreitungen vmr Angehörigen anderer Truppenteile nicht verantwortlich. >Man habe kein Recht zu sagen, daß ihnen Grausamkeiten
möglicherweise gerettet werden.
Gietz-N, 27. Juli. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Butter per Pfd. JC 1.00—1.25, Hühnereier per St. 6—7 <), 2 St. 00—00 dt Enteneier 1 St. 7—8 d, Gänse« eiet per St. 11—12 Käse 1 St.5—8 , Käsematte 2 St. 5—8 L, Erbsen per Liter 22 d>, Linsen per Liter 84 «j, Tauben per Paar M 0.75-0.90, Hühner per St. JfC 1.00—1.50, Hahnen per Stück M 0.80—1.40, Enten per St. M 2.00—2.20, Gänse per Pfd. 0.00 bi« v vvv
0.0°, Ochs-Nfieisch p-r Pfd. 66-76 s, «uh. und Rindfleisch p°r Pfund nachMnnescn seien. ,,
60-64 i Schw-in-fl-isch p-r Pfd. 64-80 », Schwem-fl-isH gefallen, Konstantinopel, 26. Juli. Ein neuer Pestsall p-r Pfd. 84 Kalbfleisch per Pfd, 60-66 », Hammelfleisch per M. 50—70 5), Kartoffeln per 100 Kilo 6.00—9.00 JC, Weißkraut per St. |ist jejtgeimn woroen. 00—00 Zwiebeln per Ctr. JC 8.00—8.50, Mich per Liter 18 4. Kirschen per Pfd. 20 Pfg.
Dauer der Marktzeit von 7 Uhr vormittags bis 1 Uhr mittags.
Grüirberck, 27. Juli. Fruchtmarkt. (Durchschnittspreis pro 100 Kilo.) Weizen 17.00 Mk. bis 17.25 Mk., Korn 15.00 Mk. bi«
Ift M vz fWtiM althochdeutscher Breite von 93, Zentimeter und der Platte be» i etwa 34 Itm. Milche bärtige Der 2W der it einem langen henkel find tmt Kopfe M ^e n Stein z» er- eine Fran dar'
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Sport. L h««,. . .
Gießener Radfahrer-Verein 1885. Als eine wesentliche 15 °/e Italien. Bents Neuerung auf dem Gebiete des Sports dürste das von bem M°/o ^^0nD0p-'An1' G. R.-D 1885 bei seiner am 4. und 5. August am Schützen- '
haus stattsiudenden Festlichkeit u. a. zur.Vorführung kommende Chinesen Radpolospiel zu betrachten sein. DaS Radpolospiel' ähnelt dem schon in grauer Vorzeit bekannten Reiter-Polo. Es wurde zuerst im Herbst 1897 in Irland gespielt, wo die Jrish Bicyole-Polo-Aßeociation feste Regeln dafür aufstellte, i In Deutschland tauchte dieses Radspiel zwar bereits vor mehreren Jahren auf, wurde aber bisher selten in wirklich sportgerechter Weise auSgeübt. Durch eine Neuerung, die der bekannte Radfahrerklub ^Sport Berolina" im vorigen
Sommer einführte, hat es erheblich an fpottl. Wert gewonnen. JOtet Sicher alte JnseCfen Sammf BruL
Auch in gesundheitlicher Beziehung ist das Spiel von großem FÜGSGH (besonders auch in Stall-
kßert Der G. R. V. 1885 dürste der erst- Verein fein, Wegen * w..), Flöhe, Schnack*.
11 v! t . • * firnrhte Der I Bussen n. s. w. ist die Wirkung des Dalma geradezu überraschend
der dieses rntereffante Gegend brach . I d von keinein anderen Mittel erreicht. I» io Minuten lebt
Verein hat mit Einübung des Spiels schon seit längerer Zell 8tuck mehr. Garantiert giftfrei. Fabrikant: Apotheker E. Lahr I begonnen. Größere Hebungen finden am Sonntag früh uhd I würz bürg, in €li€*8en zu haben in d. Biirsch-Apotheke I an den Wocken-Abenden am SchützenhauS statt. lund bei Aug. Nou, Drogerie zum roten Kreuz.
sasses an ,------- .
Sommers ausbezahlt werde. Tas Verlieren einer Wagen-! kapsel bei einem Frachtfuhrwerk, mit dem nur im Schritt zu fahren sei, halte er für eine grobe Fahrlässigkeit, denn ein ordentlicher Fuhrmann sehe vor dem jedesmaligen Ab- fahren nach, ob das Fuhrwerk in Ordnung sei. Was den Kläger Wodeler betreffe, so habe er diesen als Pferdeknecht und nicht als Tagelöhner angenommen. Das Gericht weift sämtliche Klagen ab mit der Begründung, daß es nach den biT'tolialjänTbCT «“rgütung I sch^ Beifall, aus,' schwenkte Tücher und tzllte' und, brach^
faßfahren erst Ende des Sommers zu erfolgen habe und Hochrufe auf die Tarfteller und den Kapellmeister
daß die Klüger Reusch und Launhardt deshalb unberech^ Hans Richt e au^ ^oiessor Dr Robert Ko cl> über-
schuldige Lohn nicht in der bedungenen Weise ausgezahlt l aru mnterbaus 1 Bei der Beratuna
erkannt werden, denn danach würde der Beklagte ^^19! ü n b n ^ 5 m 11 2) e u tJ 4 V a n b § u € r9 e n-
gewesen sein, von dem Kläger einen Schad en er atz von Erttarung, daß Teutschland^zu der Zett,als K aif er^ri
Handel und Verkehr. Uolkswirlsthast. Dttke ^konunt^Äinn^^ ach " verschiedene ^Auslegungen zu — -t. Gewerkschaft Gießener »raunfteinbergwerke vorw. sprechen, welche das deutsch^englische Mkommen erfahre.
S-rnie in Gießen. In der am 26. Juli 1901 im Hotel „Großherzog g^dner erhebt Einspruch dagegen, daß irgend em Terrr- von Heffen" abgehaltenen ordentlichen Generalversammlung rooten non toriuin au; welches England Berechtigung habe, an den 598 stimmberechtigten Kuxen (402 der ^Tiqöftxml abgetreten werde, und beantragt schließlich einen
kommen nicht in Betracht) 116 Gewerken teils persönlich, teils in Vollmacht Io Auswärtigen. Unterstaatsfekretar
mit 564 Kuxen vertreten. Abrechnung und Bilanz für dasJLhrl900 JDIW ™ die Beioranisse Dilkes, daß ein
wurden vorgelegt und bezüglich einiger Punkte erläutert. Die Beschluß- Cranborne erwidert, die^^'^/''fo^eaeben r^rdett faffung Über Genehmigung der Bilanz und Entlastung des großes Stuck Land an den Kongo staats 'Ortgegeven
I Grubenvorstandes wurde ausgesetzt. Ein Antrag auf Ausschreibung solle, sei unbegründet. Hinsichtlich des deutsch-eng ti- einer Zubuße von 2000 Mk. pro Kux zur Tilgung des Fernie'schen Rest- schenAbkommens führt Cranborne aus, daß die L,er- ! kaufschillings wurde mit 307 gegen 251 Stimmen abgelehnt, dagegen ottorialklausel unbeschränkt sei, und ganz China einbegreise. gleichzeitig ein Antrag, mit Fernie wegen Stundung der Forderung m Eene Tbür dagegen sei beschränkt. Wenn Deutschland, Verbindung zu treten, angenommen. Im Auftrag der Prüfimgskommisston 1 ^nebme sich auf den Standpunkt stelle, daß cs I erstattete hierauf dkr Bücherrevisor und Gutachter in Handelssachen, Cohen-1 ^46 er «ffi Einfluß hLe, so werde die
Aachen, eingehend Bericht über die Vorakten der Gründung, sowie über rn ? Deutschland betreffe,
den Verbleib und die Verwendung der Obligationen, ferner em Gutachten Mandschurei von der Klausel was £ t n
, über die Frage der zivilrechtlichen Verantwortung der früheren Vorstands- ausgenommen. Durch freundschaftlichie ^rMllUNgen o . Mitglieder. Von dem Mitgliede der Prüfungskommission Rechtsanwalt I j>er 'russischen Regierung habe England erreichen können, I R e h - Alsfeld, wurde zu derselben Frage ein zweites Gutachten erstattet, das Mandschurei-Abkommen nicht unterzedchnet, fon- ! Schließlich fand Neuwahl des Grubenvorstandes statt, wobei von dem -- w®-
setthertgen Vorstand Rechtsanwalt Grünewald einstimmig wieder- und 5 weitere Gewerken neu gewählt wurden; 2 der früheren Vorstandsmitglieder hatten bereits vor Eintritt in die Tagesordnung ihr Amt nieder- gelegt. Zu Revisoren der Jahresrechnung 1901 wurden der Bücherrevisor Cohm-Aachen und der Bankprokurist Holzer-Cöln ernannt. Der neue] Vorstand besteht au6: Rechtsanwalt Grünewald-Gießen, Landtagsabg. Sanitätsrat Dr. Ruegenberg-Bonn, Landesrat Schmidt-Düffeldorf, C. Heffenbruch-Remscheid, Dr. Klepzig-Godesberg, Prokurist Rinkel-Cöln, Kaufmann Ref-Frankfurt a. M. — Der Vorstand konstituiere fich und Übertrug die Vorsitzgeschäfte dem Rechtsanwalt Grünewald-Gießen.
— Dir Regierung und der Leipziger Bank-
krach. Die Summe, mit welcher der weimarische Staat als Gläubiger bei der Leipziger Bank beteiligt ist, beläuft sich nach einer Erklärung, welche die großherzogliche Regierung kürzlich erlaffen hat, auf 650 000 Mk. Sie wäre viel höher, wenn nicht Staatsrat Dr. Hunnius, der jetzige Leiter deS Finanzwesens des Großherzogtums, vor dem Krach etwa eine Million des Kontos weggenommm und der Deutschen Bank übergeben hätte. Immerhin bleibt ein Bettag von 650 000 Mk. für Sachsen Weimar ein großer, und wenn fie verloren sind, so ist das ein schwerer Schlag umsomehr, als die Finanzlage z. Z. sehr ungünstig ist, sodaß der Etat für die Finanzperiode 1902/04 in den ordentlichen Einnahmen ein jährliches Defizit von 260 000 Mk. aufweist, das mit Hilfe der Ueberschüffe ftüherer Finanzperioden gedeckt werden muß. Die Regierung hat zwar in jener Erklärung gesagt, fie hoffe, die 650 000 Mk. würden nicht, oder wenigstens nicht ganz verloren gehen. Aber außer der Regierung scheint kein Mensch im weimarischen Lande zu sein, der diese Hoffnung teilt, höchstens, daß man hier und da glaubt, ein paar Tausend Mark würden
In den drei von den Kuechten Gottlob Reusch und Wilh. -—77 f
Launhardt sowie dem Tagelöhner Albert Wodeler, Berlin, 27. Juli. Der 8 8 de^ Entwurfs des Zoll sämtlich hier, gegen den Fuhrunternehmer Heinrich Herz tarifgesetzes besttmmt: Zollpflichtige Waren, die ouS berg er von hier anhängig gemachten Klagen wegen Zahl Maaten herstammen, lvelche deutsche Schifte oder deutsche ung rückständigen Lohnes wird der Verwalter Gustav Waren ungünstiger behandeln als diejenigen anderer Staa- 5^ever als -Reime vernommen. Er bekundet unter Eid, ten, können neben dem taripnafiigen Zollsatz einem Zoll- daß er den Klägern Reusch und Launhardt bei ihrer Ein- zuschlage bis zum doppelten Betrage die,es Satzes oder bis stellung in das Arbeitsverhältnis ausdrücklicherklärt habe, zur Höhe des vollen Wertes unterworfen werden.
daß die Vergütung von 2 Mk. für das Fahren des Gietz- mastig zollfreie Waren können unter der gleichest Voraus- - - Sonntagen einbehalten und erst am Ende des setzung mit einem Zoll in Höhe bis zur Halste des Werves — ™ ®>-----Ibelegt werden. Diese Maßnahmen werden nach erfolgter
Zusttmmung des Bundesrats durch eine kaiserlich^ Verordnung verfügt. Die gettoffenen Airordnungen sind dem Reichstage sofort oder, wenn derselbe nicht versammelt ist, bei dem nächsten Zusammentritt mitzuteilen, sie sind außer


