Hamburg, 21. April. UaS New-Vork find die Leiter der I zieht. — Wegen Majestät Sbeleidtguvg wird der Landwirt Hein-
Gebracht.
Gerichtssaat.
«nstanziellen Erkenntnisses, well der Thalbestand de« enges zogenen Paragraphen nur dann als Vorliegend angesehen werden könne, Denn bewiesen sei, dah die Angeklagte eufc Chikane gehandelt habe, va dieser Beweis aber nicht erbracht sei ie» auch in dem Teppich»
Kraueuschatz betitelt ftch ein kleines Merkchen, verfaßt von Frau Anna Hein, frühere Oberhebamme an der geburtShtlfl. Klinik der Königl. Charitee zu Berlin. Dasselbe ist auf Grund vieler, von hervorragenden Aerzten herauSgegebener Bücher geschrieben und bter« für jede Frau eine ihr Misten bereichernde, lehrreiche L ktüre. SDie Anschaffung de« BüchelchenS dürfte daher sehr zu empfehlen se«, zumal der Preis deSselbm nur 50 Pf. beträgt, wofür es franko vom «ersandhaus A. Hein, Berlin Nr. 178, Orantenstr. 65, verschickt wird
Spazierstöcke
stets Neuheiten.
Casseler Schirmfabrik
Sieffen, Selter S weg 9.
Reise«.
Schlangenbad Man schreibt uns: Die kürzliche Vergebung des Kurhauses in Schlangenbad, dem reizend gelegenen Lieblingsausenthalt vieler Erholungsbedürftiger, hat zur Folge gehabt, daß dasselbe eine Reihe von Verbesserungen erhält, und immer imehr der Neuzeit entsprechend eingerichtet wird, um den Badegästen den Aufenthalt noch angenehmer als seither zu machen. So hat z. B. der neue Pächter, Berges, bei der Regierung den Antrag gestellt, sämtliche vorhandenen Gebäude mit elektrischer Beleuchtungsanlage zu versehen. Der Minister hat hierzu seine Genehmigung erteilt.
Kunst und Wissenschaft.
— Das kgl. bayer. Kultusministerium und das Großh. hessische Staats Ministerium haben die Vereinbarung getroffen, zu Pfingsten 1-01 in ähnlicher Weise, wie in früheren Jahren, in dem beiderseitigen Staatsgebiete einen gemeinsame« Archäologischen AnschauungS» Tur« für Lehrer höherer U»1errichtsanstalte« unter Einbeziehung von Würzburg, Aschaffenburg, des hessischen Limes, von Worms, und Mainz abzuhalten. Der Kurs beginnt am Dienstag den 28. Mat in Würzburg und dauert bis einschließlich Mittwoch den 5. Juni. Auf bayerischer Seite sind zur Teilnahme am Kurse als Dozenten berufen die ttniverfitätSprofefforen Dr. Wolters in Würzburg und Dr. Flasch in Erlangen. Von hessischer Seile wird als Leiter und Dozent zu dem Kurse der Ministerialrat Sold an in Darmstadt beigezogen; die übrigen von dieser Seite mitwirkenden Fachmänner werden den Kursteilnehmern später bekannt gegeben werden. Nach dem Programm des Kurses sind für die ersten beiden Tage Vorträge und Führung durch das Museum und die Universitätsbibliothek (Handschriften Abteilung) in Würzburg vorgesehen. Am 30. Mai folgt ein Ausflug nach Aschaffenburg mit Besuch der Stifte kirche und deS Schlaffes und Erklärung des Pompejanums, ferner em Besuch des Römerbades in Stockstadt, von wo die Fahrt nach Erbach fortgesetzt wird. Am 31. Mat wird die Sammlung in Schloß Erbach besucht und nach einem entsprechenden Vortrag die Kirche in Steinbach Bon dort geht es nach Midelstadt und mit der Bahn nach Butzbach, von wo aus am 1. Juni die Ausgrabungen und die Limesanlagen besucht werden. Sonntag den 2. Juni folgt ein Ausflug m die Bergstraße und die Fahrt nach Worms, wo am 3. Juni das Paulsmuseum und der Dom besichtigt werden. Für den 4. und 5. Juni ist der Besuch von Mainz (Museum, Do«, römische Baureste) vorgesehen.
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r-Inim-n 2 Äti,5[iIbÄ E gebührend aufmerk- ere Besitzer des Sttiv'sLri pulärsten Persönlichkeiten ° besuchsweise in unser« letzt Brooklyn, wo n « ftr eine große deutsche chreibt unfl: Heute uud W^u große Bor, t.)
Gestern mittag 1 llhr durch Feuer alanuittt, rg Seibel in Flamm« i Glück für unser Dorf Zeit zum Ausbruch ton, zu Hause waren. Feuer- n Stelle und eS yloifl > zu beschrSnkeu. Btfm Male bei tintm Araud tn bewahrt.
stern abmb gegen 10 ühr ein Sohu geborn. Dir ich einem greigurtru Logis feuer OrtSsiraßr von bin bereite Leute nahmen sich
brach in der 8t- ßingltt Feier M Mchche »achte, würbe Mrzrudeu Echeuer W tzarbeiteu t w dauunt^ i Schreiben au dir LohU' isi sie jede Untelhanblunz ommisfivn als entlasien be- ! üner Lersanunlnng hM
Humoristisches.
Auueroefferkich. Schwiegermutter (zu später Abmdstunde mit ihrem Schwiegersohn durch einen dunklen Wald Sehend): „»w lieber Schwiegersohn, bei der Finsternis wirkt diese Stille so de- uniuhfgend auf mich — zanken wir uns ein bißchen."
Aefinttia». „Onkel, was versteht man eigmUich unter noblen Passionen?^
„3um großen Tell bessere Schlechtigkeiten."
Aufgebote.
Am 21. April. Karl Henkel, Bahnarbeiter in GroßenBuseck «tt Luise Wilhelmine Weber dahier. 23. Friedrich Albert Stoll, Kaufmann dahier mit Julie Auguste Johanna Noll bierselbst. Emil Heppert, FabrE- . - . M ; , arbeiter dahier mit Marte Diemer in Nieder Florstadt. 24. Karl Lesch-
.e, nur das Alte, längst Sanktionierte , Fuhrmann dahier mit Marie Keßler in Rödgen. Jakob Stecker, Man repetierte lediglich, was man ohnehin -hrikarbeiter dahier mit Elisabethe Leismann Hierselbst. 26. Jacob [iecit überbaust die einzige Bedeutung, die | Schupp, Gießereiarbeiter dahier mit Margarethe Wagenbach Hierselbst.
Eheschlteffunge«. „ . ml
Am 20. April. Bernhard Wilhelm Heußftr, Rechtsanwalt in Pir-
sonderliche Schwierigkeit die neue Rolle durchgeführt. Im d. Gieffe«, 26. April. Strafkammer. Die wegen Bettelns Laufe der Zeit lernte sie das Kammermädchen einer im vielfach vorbestraften Angeklagten Wilhelm Pasche von JoachimSthal und Schloss- zu Hampton Court lebenben D-m- kennen, machte «°i,-r °°n Seen>-u-rh°f bei H°mmerh°rst, der -ch-r- s-m-i , ’’ 2 «T r . , r. A, o, rI Zeichens Stemhauer, der andere Schuhmacher von Beruf, haben gegen!
thr den Hof, heiratete ste und lebte 14 Jahre in Rubbers» I beS Schöffengerichts Gießen bezw. Alsfeld das Rechtsmittel der! sield. Nach dem Tode der Frau kehrte der weibliche trauernde I Berufung verfolgt, weil sie durch Erkenntnis dieser Gerichte der Landes Witwer nach London zurück und arbeitete dort wieder als I Polizeibehörde überwiesen worden sind. Ihre zur Begründung ihrer Be- »tiftrriffcpr bis ihn oder sie mehrere Unfälle und auck die rufungen vorgebrachten Ausflüchte und Einreden sind unstichhaltlg. Das Lnstrenyer, ms lyn ooersie^meyrere, uno aucy me ^^icht verwirft denn auch, wie von Anfang an nicht anders zu erwarten Last der Jahre zuletzt in das Armenhaus trieben. Es scheint I roat, DOn Angeklagten eingelegten Rechtsmittel und legt ihnen I indessen, daß das Armenhaus dem alten Geschöpf nicht be- auch die Kosten der zweiten Instanz zur Last. — Die am 21. April 1874 baute, denn es hat neuerdings wieder als Mann still und zu LaunSbach geborene Dienstmagd Lina Volk, eine mehrfach vorbestrafte »‘beine-”iflaÄ
und Uaterhalt, Miete und einiges Geld durch die *>or- I in ber 9Lbfi($t, sich einen rechtswidrigen Bermögensvorteil zu!
spiegelung bestritten, es habe eine gi ößere Leibrente geerbt, verschaffen, das Vermögen ihrer Dienstherrschaft, der Ludwig Rupp Ehe. die demnächst zur Auszahlung gelangen werde. Die Ber- leute dort, dadurch um Kleidungsstücke im Wert von 25—30 Mk. be. ha°dlu°g würbe Machst b.rtagt, um weitere «turit.etungen WW gj-J, anzustellen. I i^c behagenden Dienstverhältnis zu entziehen und ihren wenig achtungs-1
• Wien, 26. April. Der gestern abend von Wien I werten Liebhabereien sich hingeben zu können, ließ die Angeklagte durch
«ach Krakau abaeaanaene Schnellzug stieß bei Pohl in cine gute Freundin an ihre Dienstherrschaft einen Brief schreiben des In. cm l „ . „ Halts, daß ihre Mutter schwer erkrankt fei und sie noch einmal zu sehen
Mähren Mit einem Guterzug zusammen. Der Lokomotiv- I mansche, begab sich dann zu der Rupp und bewegte diese durch Thronen I führer des Güterzuges wurde getötet. Von den Passa-Iund Jammern zur Hergabe verschiedener Kleidungsstücke, damitstein ihrerI gieren des Schnellzuges sind 13 Personen verwund et,! Heimat anständig auftteten könne. Anstatt sich aber in ihre Heimat zu darunter Oberleutnant Kaschier und Kadett Colnitzky begeben, wo sich ihre Mutter bester Gesnndheit erfreute, reiste di- Am unb weitere fieben Passagiere uub vier Zugbebie-stete. 3=. $$
Zuge befand sich ein preußischer Arzt, der die erste Hilfe Denn das Gericht hält den in Betracht kommenden Thatbestand für ge
leistete. Der Zusammenstoß erfolgte bei voller Fahrge-1 geben und verurteilt die Angeklagte in eine Gefängnisstrafe von 5 Monaten schwindiakeit um 3 Uhr früh. Die Lokomotive des Lastzuges und m die Kosten des Verfahrens, wobei sich diese auch beruhigt.-Der •27. . P m oI Fuhrmann Adam Pfeffer von Rleder-Asphe, geboren den 7. September
stürzte m einen Graben, den Lokomotivführer Herrmann 1875, geständig, dem Georg Böhm in Darmstadt, seinem einstmaligen
unter sich begrabend. Drei Waggons des Schnellzuges sind Freunde, am 27. Oktober isoo einen goldenen Siegelring im Wert von zertrümmert, mehrere andere entgleist. Das Unglück wurde I ungefähr 8 Mk. und dem Bürgermeister Scheid in Lindeustruth am durch falsche Auffaffuna eines Signals durch den getöteten 3- Mir, 1901 ein Paar Stiefeln im ungefähren Wert von 20 Mk. und nnlnLISJSfir/rH einen Barbettag von 2-4 Mk. in rechtswidriger Absicht entwendet, außer-
Lokomotivsüyrer verursacht. I d-m das Vermögen des Verwalters Köchling in Winnerod durch die Vor
spiegelung der unwahren Thatsache, er wolle bei ihm in Dienst treten, um das hiervorausbezahlte Mietgeld im Bettag von 3 Mk. beschädigt zu haben. | DaS Urteil lautete gegen den Angeklagten unter Zubilligung mildernder Umstände auf eine Gefängnisstrafe von 9 Monaten, unter An-! rkchutmg eines Monats ber erlittenen Untersuchungshaft. Der Ver»^ urteilte erkennt die sofortige Rechtskraft des UrteUS alsbald an —। Der Johannes Gröning und der Wilhelm Eichenauer, beide Tage< löhner in Maar, find angeklagt, der erstoe, zu Lauterbach am 29. Dezember 1900 einen dem Dienstknecht Karl Möller in Swckhausen gehörigen Mantel sich rechtswidrig angeeignet, der letztere, diesen Mantel an fich gebracht unb verheimlicht zu haben, obgleich er gewußt! hatte, baß er mittels einer strafbaren Hemdlung erlangt sei. Beide Angcklagte leugnen ihre Schuld. Die Strafkammer erlangt jedoch die! Ueberzeugung, daß ber Thatbestand ber Anklage tn jeder Beziehung als vorliegend zu erachten sei, und d er urteilt den Angeklagten Gröning, ber mehrfach vorbestraft ist, in eine Gefängnisstrafe von sechs Monaten, den Angeklagten Eichenauer wegen Hehlerei in eine solche von einem Monat. — Der Brunnenmacher Georg Emmerich tn Dübel-Heim beschulbigte fälschlich seinen Schwiegervater Jakob Türk! dort, mit seiner Ehefrau, des letzteren Tochter, im Januar 1901 Blut ! schände getrieben zu haben. Der Angeklagte gießt die fälschliche Anschuldigung zu, will jedoch nur tn der Absicht, die Rücklehr seiner Frau unb seiner Kinder, die sich bei seinem Schwiegervater infolge eingetretener ehelicher Zwistigkeitm befanben, zu veranlassen unb in unzurechnungsfähigem Zustande gehandelt haben. Die Staatsanwaltschaft hält Rachsucht für das Motiv der Handlung des Angeklagten unb beantragt feine Verurteilung, während die Verteidigung auf Freisprechung plädiert. DaS Gericht erkennt den Angeklagtm der ihm zur Last gelegten Thai schuldig und verurteilt ihn in eine Gefängnisstrafe von 6 Wochen, wobei es den aufgeregten Zustand desselben bei Scftattxng der falsch« Anzeige als strafmlldernd ivBerückfichtigung
Kirchliche Nachrichten.
Kath-lische Seweiude.
Samstag den 27. April.
«achmtttagS um Mk Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenhett zur hell. Beicht.
Sonntag den 28 April. 8. Sonntag nach Ostern.
BvrmtttagS von 6V1 Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht.
, um 7 Uhr: Die erste hell. Messe;
vor und in derselben Austettung der heil. Kommunttw.
„ um 8 Uhr: Die zweite hett. Messe.
„ um 9Ve Uhr: Hochamt mit Predigt.
Nachmittags um 2 Uhr: Andacht mtt Segen.
Freitag den 3. Mai.
Abends um 6% Uhr: Maiandacht.
lies.
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Gebracht. I Weisesten und Zuoerlässtgsten seiner Umgebung. Als eifriger Sttetter
• London, 26. April. Die Peninsnlar- und Oriental- für die Unterdrückten und gegen die Andersgläubigen zieht Gustav Adolf
Damvferaesellschaft aiebt bekannt, daß ihr Dampfer in den Kampf, um em Schluß zu der Erkenntnis zu gelangen daß alle
J Am*! »ttih «nffnnt»r<»n nnn (Dshnnnhrti hei». I Religionm im Grunde das Gleiche bezwecken, und daß seine Bestrebungen
^Lrchram mit Post und Passagieren von Shanghai hei». 0s waren. Er stirbt mit dem Bewußtsein seiner eigenen Sündhafng-
reisend, vorgestern bei der Insel Tungijug nordöstlich von !ett unb Schwäche. In dem Gedanken an Jesu«, der den Tod über- Fnischou, im dichten Nebel gestrandet ist. Die Post und wunden hat, sind seine letzten Worte: Erlöser, erbarme Dich über uns l die Pasiagiere wurden in Fntschou gelandet. Der Dampfer Erbarme Dich über uns alle, ellei Strwdberg hat in diesem W-r^ ruXirCdhnH ift mr nh ein gewaltiges Schau piel von ergreifender Wirkung geschaffen. M H.
Lormandel der gleichen Gesellschaft ist zur Hilfeleistung ab »^in Jaheh»ndert frauzöstscher »aterei von Richard
gegangen. Die Post wird durch den erflabgehenden Dampfer Muther. Mit 126 erläuternden Textabbildungen. Berlin. S. Fischer, des Norddeutschen Lloyds nach Europa befördert. Der I Die Weltausstellung in Paris hat den Einsichtigen bewiesm, daß die Zeit Dampfer ^Schram" ist erst 1900 vom Stapel gelaufen und dieser ungeheuren Jahrmärkte vorbei ist. »Von den Kunstbestrebungen r*Rnftpn (Krfi.ff» hpr ßUfpfHfiKift ! der Gegenwart haben wir durch die Ausstellung fast Nichts erfahren,
eines der schönsten Schiffe der Gesell,chast. I Jenes großen Bestreben nach einer neuen Baukunst, das 1889 im Eiffel-
* Dom „dritten Geschlecht". Ein seltsames I türm und in der gewaltigen Maschinenhalle seinen Ausdruck fand — etz Frauen! den wurde letzten SamStao vor einem der Haupt- war vergeffen, verleugnet, verhöhnt. Keine neuenForrnen aus neuen Wn P°liz-ig-rich.° in Sonbon aufgeblättert ®n ält ltches schmächtiges Männchen erschien vor den Schranken, konnte man vom Stande der Malerei.im Jahre 1900 erfahren. Nicht angeklagt, unter Vorspiegelung falscher Thatsachen Geld er- das sich Vorbereitende, '
schwindelt zu haben. Trotz der männlichen Erscheinung und kam zum Wort. L .... , .
ffteibung war eb aber eine alte Stau, Sie «Mage lautete St“Xltan"en 'Ä jdft. unt» mch7 L » nämlich gegen Katharine Coome, "6 Jahre alt, Anstreicher.n I kommen will ; aber sie geben einen Ueberblick über das, was am 2U apru. «ernyaro Xbuqeim ycupiet, r— von Gewerbe und ohne eigenen Wohnsitz. Es wurde fest- I war." So sagt Muther in der Vorrede. Sein Buch schUdert erschöpfend Esens mit Auguste Barbara Katharina Paula Müller dahier. Ada« gestellt, daß die Angeklagte seit mehr als 40 Jahren als I und geistreich den Entwicklungsgang der französischen Malereil im 19. Jahr^ rr, Lackierer dahier mit Luise Kluge Hierselbst. August Theodor HarS- Mann und Anstreicher fich auf den Schiffen der Peninsular hundert nicht bloS nach dem Matertal der Ausstellung sondern zugleich mann, Lokomottvhilfsheizer dahier mit Christiane Döll Hierselbst. KaSpar linh nrt^ntrtl (nnmhffrlinip nnh hei einer Reihe beter Berückfichttgung der bekannten, m den großen Museen befind. Rolland, Schneider dahier mit Elisabethe Schäfer Hrerselbst. 2b. Leon-
und Oriental Dampferunie uno bei einer incihe ^aupt 1^^^ Hauptwerke. Es wird ledern Kunstfreund mannigfach Anregung!.^ Ludäscher, Bildhauer dahier mit Marie Frick Hierselbst,
städtischer Dekorateuiftrmen durchgeschlagen hat. Nach ihren «geben. Die Ausstattung ist vornehm und der BUderschatz außerordenlltch I * «ebotene-
Angaben hat sie als Ibiähriges Mädchen geheiratet, ist dann reich, die Illustrationen zum größten Teil von hervorragender Schärft. I am Itz. April. Dem Milchkuffcher Karl Kaspar Vogel ein Sohn, rine Weile Lehrerin gewesen und schließlich auf den Gedanken Die Kunstgeschichte wird dieses neueste Muther'sche Werk gewiß Nicht ig ^m Fuhrmann Friedrich Weber eine Tochter, Marie Chnstine Adol- gekommen, zum Teil wegen ihrer Wnung, baß fie als . ... ft» Le AL°"elne"-kchL
Mann leichter ihr Fortkommen sinden könne. Siebewerk- Dem Fuhrmann Heinrich Balßer eine Tochter, Elift Therese. Dem Stadt-
stelligte ohne langes Zögern die Metamorphose und hat ohne! WrnUjlbfUUl« kaffegehilftn Hermann Peter ein Tochter Elisabethe Margarethe Marie.
- ------- - ~ -- ----- 24. Dem Taglöhner Karl Pitz eine Tochter, Anna Friederike.
Am 19. April. Konrad Wernhard Dietz, 75 Jahre alt, Rentner dahier. Anna Lina Laub, 3 Jahre alt, Tochter des Fuhrknechts Johanne« Laub dahier. 24. Marie Holtzmann, 9 Monate alt, Tochter des Professors Dr. Oskar Holtzmann dahier. Friedrich Hermann Valentin, 7 Monate alt, Sohn des Steinbrecher« Friedrich Valentin dahier. 25. Heinrich Adolf Roth, 16 Jahre alt, Tapezier dahier. Marie Elisabethe Müller, 19 Jahre alt, geschäftslos dahier. 26. Marie Mathilde Böhling, l'/«Jahr alt, Tochter des TapezierS Wilhelm Böhling dahier.
auSklopfen keine strafbare Handlung zu erblicken.
SRainj, 26. April. (KrtegSgertchi.) Wegen schwerer
Körperverletzung hatten sich die Unteroffiziere Ludwig Platt und Wilhelm Mathe« vom 117. Jnsantetierkgiment zu verantworte«. Die beiden Angeklagim suchten in bet Nacht dcv 23 März eine Gast- wirtichaft auf unb gerieten dort mit zwei Arbeitern in Streit. Sie wurden au« dem Lokale verwiesen unb warteten nun auf ber Straße, biB bie betben Arbeiter baS Lokal verliehen. In großer Erregung stellten die Soldaten nun bie Arbeiter nochmals zur Rebe unb mifr bandelten fie. Die Arbeiter behaupten, fie feien mit dem Seite» qewehr gef »lagen worben. Die Unteroifiz'ere wollen jedoch n« blank gezogen haben, was übrigen« auch unter Strafe gestellt ist. Dem einen der Ziollisten gelang es, zu entfliehen; er lief aber später ! den Angeklagten wieder in die Haode und wurde von neuem z» Boden gerissen und mißhandelt. Der Vertreter der Anklage beantragte der Schwere deS «ergehen« er-tsprechend für Platt eine Gefängnisstrafe von zwei Monaten, für MatheS eine solche-von zwei Monaten zwei Wochen. Der Gerichtshof l'eß jedoch bei Abweffimg der Strafe milbernbe Umstände walten unb verurteilte Platt z« vier Buchen, MatbeS zu f-chS Wochen und einen Tag G >ä"gniS.
Auszug aus den Standesamtsregistern der Stadt Gießen.
w dieser Suche gesprotlfen worden ist: die folgenden Blatteri -a«h«rg, SS. April. All« «ew-vork swb die keittr der zieht - Begen MajestStSbeleidigung wirb der «»ndwtn Hem- nyerhen bicfcr Gadh? neue Freunde lverben Sie enthalten MmerttanHäcn Polarervebttion B.lbtoin Ziealer, W. Evelyn, ich Frttbrich Kach von Stockhrim in eme Gefängni-ftrafe von
nXternafiP St Rerteidiauna^- Baldioin hier eingettoffen unb b.fichtigrn die für dieErpebitton 2 Ko.aten unb in die Kosten des Verfahren« oe.urteilt wett er, pn*e tni.3 sj«'bisher ^«'roffen n Güter, hie > ach Tromsoe unb Sandesjord ,x»-biert oie burch die Zeugenvernehmu, g feftNeht, durw e ne wärtttche «euße.
rede des einen ber beiden Verteidiger, die. Wie |tc bisye 400 Hunde unb ib Pfe de werden von Sibirien nach Franz- ung, wenn auch tn aufgeregtem Zustande, den Kaffer beleidigt hatte,
treu und mannhaft sur Lewys Unschuld cmgetreten sind, ^otephg.Land gefandt, wo d,e 40 Teilnehmer der Expedition zufammen- - Die Karl August Hühnenmund Ehefrau, Minna Louise Paula,
auch ferner den Mut und die Hoffnung nicht finien lapen lr,ffen und die Exv^ditton <Snhe 3uni auSgehl. Baldivin wurde oon geb. Müller, in Bad Nauheim, die gegen ei en Strafbefehl deS Groß«,
werden. Tie sachliche und einleuchtende Kritik, die der 93er» I bem Direktor der hiefigea Seewa>te Geheimrat Neumaper empfangen, I Lrnttge-ichis vom 3 Oktober 1900 burd) den sie tn rine Geldstrafe
teibifler in dieser Rede an dem Ergebnisse der Beweis-1 der ihm die neuesten nach Nanlen gefertigten Karten zur Verfügung oon 4 Mk. wegen liebertretung be« $ 360, Pos 11 beS St. i^-B, ge-
SÄ b-Ä SÄ.Ä auch ebJnhofft WHwwt. d'- -dr..« .u d-,
allgemein und dauernd wertvollen Bei trag zu tue Nachbarschasl belästigenden Weift auSgek.opft habe. Die Staat»«
«er bisher so arg vernachlässigten Lehre von der Pf y cho-l A-lHErnllir. I anroaltfdjaft beantragt Verwerfung ber eing«i,gten Berufung. Da»
logik d c s 3 e u g e n b e W e i jes ”9= bie &6nft jeben eu(u, eeel,. Sch°„spi.I !n fünf »Hen »onüuguff E.rind- u-ml d-r Stt-Ik.mmn I«ut.t i-doch-u, «^d.bung b._« -rst. ihrer Leser lehren, daß unsere Str afrech t s p f l e 9 ^u ) h . (Verlag E. Pierson 1901 Dresden und Leipzig.) — .Gustav heute noch aus sch lv ach en Säulen ruht und dafi pHabolf' wird unter den Schauspielen der neueren Litterattrr einen hervor-! Frtziheit und der Ehre eines jeden von uns die auperfte tagenl)ett Platz beanspruchen dürfen. Der Verfasser führt uns in diesem Gefahr droht, wenn sich religiöser und politischer Hader die Schrecken und Kämpfe eines ReligionskriegeS mit außerordent- jn den Gerichtssaal drängen und die Gemüter der Zeugen I Ilcher Lebendigkeit und dramatffcher Schlagttaft vor Augen. In seinem oder aar der Richter mit der verhängnisvollsten aller I Helden entwickelt Sttindberg einen gefühl-reichen Charakter voll Leben-. Täuschunaen dem unbewußten Selbstbetruge, umspinnen I Wahrheit und Schärfe. Mit Spannung folgt man seinen abwechselung«.
vollen Bahnen. Man sieht chn unausgesetzt neuen komplrzrerten Sirua. , ... . tienen gegenüber, und beobachtet voll Interesse, welchen Einfluß sie auf
# Zabrze, 26. April. Gestern nachmittag wurden 1^^ Entschlüsse, seine Sinnes- und Desenart ausüben. Tief eingreifend auf dem Krugschacht Oestfeld der Königin Luisegrube durch in den Gang der Handlung ist das Auftteten des Juden Marcns, dessen irubruchaehen eines Pfeilers sieben Mann verschüttet, Rat gleich des Schicksal« Stimme an den Helden herantrttt. Wenn auch ■ unroiHig und zögernd muß er doch zuletzt bie guten Lehren des Marcu«
einer verletzt. Die übrigen wurden wohlbehalten zu Tage anetI<nncn unb jn fcinem Innern schätzt er ihn schließlich als den


