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28/03/1901 Erstes Blatt
 
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Donnerstag 28. März 1901

rrr. 74 Erstes Blatt

S rraSWrtK V-7V- erÄe die Folg- e etwas | haben werde, daß die eine ober die andere Zucht zurückgehe.

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151. Jahrgang

bestand urteilen, der hier in den geschilderten Vorfällen besteht. Nur dann, wenn ohne viel Federlesens stets kurzer Prozeß gemacht wird, ist es möglich, dieses Volk zur Furcht zu erziehen und vielleicht später darin zu erhalten. Das ist ja doch im Grunde genommen, der Zweck der Uebung, und da mit kulturstaatlichen Rechtsparagraphen und eure, päischer Gefühlsduselei den Chinesen gegenüber nii

leisten solle. _ ,

Abg. Schönfeld bespricht die Züchtungsmethode Vogelsberges und stellt fest, daß.^ wenn der (^setz-Entwurf

Ibrefit für Depesche«: Anzeiger Gießen.

Fernsprechanschluß Nr. At.

ausgerichtet werden wird, so dürfte man, ohne sich Ge­wissensbisse zu machen, in diesem Ausnahmesall dem hier einmal volle Berechtigung habenden Prinzip folgen:Dec Zweck heiligt die Mittel I"

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Politische Tagesschau.

Der bekannte französische Journalist Clemenceau be­hauptete neulich in seiner WochenschriftLe Bloc", er wisse um ein bonapar tistisches Komplott, an dem sich mehrere französischeGeneräle beteiligt haben. Diese sollen nach Brüssel zu dem Prinzen Victor Napoleon gereist sein, um das Nötige mit ihm zu verabreden. Darauf­hin sandte derGaulois" einen seiner Reporter nach Brüssel, um beim Prinzen Victor selbst die Wahrheit zu erforschen. Der Prätendent empfing den Boten nicht; da­gegen erhielt dieser von seinem Vertrauten Edmond Blanc den Bescheid, Clemenceau habe geträumt, niemals seien im aktiven Menst stehende französische Generäle zu dem Prinzen gekommen, lieber diese Auskunft spottet Vaughan, der Direktor derAurore"; denn er ist von dem Gegenteil fest überzeugt. Im September 1898 wurde bei ihn, selbst angeklopft, ob er nickst dieAurore" in den Dienst des Prinzen Victor stellen wolle. Zugleich erfuhr er, daß etwas im Werden sei, und schickte einen Mitarbeiter zuerst nach der Provinz und dann nach Belgien. Bei seines Rückkehr gab ihm dieser die Versicherung, man habe in der Thal ftanzösische Generale bei dem Prinzen Victor gesehen und unter der Menerick-aft desselben war von einembaldigen Umzuge nach dem Elysee-Palast oder dem Louvre" die Rede. Ferner habe der Prä­tendent eine Anleihevon 10 Millionen aufzunehmen, gesucht und sich deshalb aucy an seinen Onkel, den König Humbert von Italien, gewandt. Vaughan hätte einen ge­räuschvollen Preßfeldzug führen können; aber er wollte dem damaligen Kabinett Brisson keine Verlegenheiten be­reiten. Da Brisson selbst leidend und nicht leicht zu­gänglich war, so suchte er den Unterstaalssekretär im Mi­nisterium des Jnnerü, Valle, auf und erzählte ihm, waS er wußte. Dieser, der jetzt im Senat sitzt, versprach seiner­seits, Erkundigungen einzuziehen, und 14 Tage späte» teilte er Vaughan auf dessen Frage mit, alle seine Aus­künfte seien durch die angestellten Ermittelungen bestätigt worden. Er versprach auch ein energisches Einschreiten, wenn Präsident Faure darein willige. Bald darauf wurde aber das Ministerium Brisson gestürzt und das Kabinett Dupuy gelangte ans Ruder. 9hm war von einem Ein­schreiten" nicht mehr die Rede.Das aber steht heute noch feft", schreibt Vaughan,daß Valle eine amtliche Unter­suchung veranlaßte und daß diese ein sträfliches Ein­vernehmen mehrerer unserer Generale mit dem Prinzen Victor darthat. Ec hat es mir selbst gesagt. Wie iväre es, wenn Valle seine Worte denen gegen­über, die das angeht, wiederholte? Die Namen, die er besitzt, sind vielleicht die gleichen, die Clemenceau kennt. Tie Verjährung ist noch nicht eingetreten."

Vezuz5prei5 Durtdfiirt MI. 2.20, monatl. 75 P4U. mu8nngcrlot)n; bur* Abholkfitllkn viertelftchtt. MI. 1.90, monatl. 66 «4»

Bei Postbezug öirrtrlj6N«L MI 2.00 ohne Bestellen.

HClt tlngetgcn.-Btnntttlueefr ftrllkn bc6 $n> unb WuSlanw nehmen Anzeigen für bce Siegener Anzeiger entgyx Seilenprete total 11 vfe auswärts SO Plg.

Der Ueberfall eines Boxernestes.

Graf Nayhauß, der China-Spezialberichterstatter des Berl. Tagebl.", schrieb kürzlich diesem Blatte vom Anfang Dezember v. I. folgendes aus Peking:

Die durch die Jntriguen Li-Hung-Tschangs verursachte Schwierigkeit der Verproviantierung war wohl doch die Veranlassung, daß am 3. Dezember die achte Kompagnie des Infanterieregiments Nr. 2 den Befehl bekam, unter Führung des Hauptmanns Bartsch (bekanntlich bisher im 116. Inf.- Reg. in Gießen) nach Süd- osten aufzubrechen, und in jener Gegend zunächst Stroh zu requirieren. Tas Traindepot hatte zu diesem Zweck 120 bespannte Karren gestellt. Zugeteilt waren der Kompagnie die Leutnants Wilde, Tölke und Griesel. Nach Absolvierung eines Marsches von ca. 12 Kilometern wurde in dem kleinen Dorfe Liu-Shoförr, südöstlich von Peking, Ortsunter­tun ft bezogen, weil sich dort herum noch Vorräte an Mais- stroh zeigten, welches zu Futter- und Sireuzwecken zwar ininderwertiger Natur, aber immerhin besser als garnichts ist. Gersten- und Weizenstroh ist überhaupt bis ziemlich weit ins Land hinein nur noch spärlich zu finden, weil das eben schon andere fortgenommen' haben. 9hm wurde tapfer darauf losfouragiert und tagtäglich eine Wagen­kolonne des zugeteilten Fuhrparks unter Führung eines Offiziers zurückgeschickt und dem Feldproviant abgeliefert. Daß ein derartiges Kommando, und dazu noch in grimmiger Winterskälte, in elenden Quartieren, und die durch ihre Eintönigkeit ermüdenden Transportmärsche für die be­treffenden Truppen gerade kein besonders Amüsement ist, kann man sich wohl denken. Indes der fleißigen 8. Kom­pagnie sollte fiir ihr Wirken zum allgemeinen Wohl auch ein überraschender Lohn zuteil werden.

In den letzten Tagen des Monats November hatte sich ein Kompagnie-Mafu (chinesischer Pferdepfleger bei den Meldereiterpferden) bei einem Ritt in den Wildpark ver­laufen und war nicht mehr zum Vorschein gekommen. Am ö. Dezember nun kam ein Verwandter des verlorenen Mafu in Begleitung eines Kulis nach Liu-Shoförr zur Kompagnie Bartsch und teilte dort mit, daß der Mafu sowie ein Bruder des Kuli nebst noch drei anderen Chinesen, die; gleichfalls in Europäerdiensten gestanden hatten, von Boxern aufgegriffen, in die Stadt Makukiau ge­schleppt, dort gefesselt gehalten seien und wahrscheinlickt umgebracht werden würden. Auf diese 9tachricht beschloß Hauptmann Bartsch einen nächtlichen Hand­streich zur Befreiung der Gefangenen und zur Festnahme der Boxer zu unternehmen. In der Nacht vom 6. zum 7. Dezember und zwar um 2.30 Uhr nach Mitternacht trat Hauptmann Bartsch mit einem Detachement von 50 Mann und den Leutnants Wilde und Tölke den Marsch nach dem südlich, gelegenen Makukiau an. Leutnant Griesel befand sich mit einem abgeführten Strohtransport, sicherlich zu seinen: nachträglichen, nicht geringen Aerger, in Peking. Bitterkalt war die Nacht, mtb dabei toste der Chinas Hauptstadt und ihre Umgebung zu einem so wenig lieblichen Aufenthalt gestaltende Nordsturm wie gewöhnlich, dichte Staubmassen über das Gelände jagend. Vom sternenklaren, dunkelen Firmament leuchtete der Vollmond herab auf den wie ein Nebelmeer sich ausbreitenden und alles verhüllenden Staubschleier. Beschwerlich« war der Marsch, langsam nur ging es vorwärts, und bald zwang die grimme Kälte die Offiziere, von den Pferden, zu steigen und die Tiete an der Hand F» führen.

Hessischer Landtag.

Swcite Kammer der Staude.

nn. Darmstadt, 26. März.

Tie Sitzung wird um ein Viertel 11 Uhr eröffnet. Am Ministerttsch Staatsminister Rothe, Minist.-Rat Braun, Lan­desökonomierat Müller; später Finanzminister Gnauth. Zur Beratung steht der Gesetz-Entwurf das Faselwesen betr. In der Generaldebatte ergreift zunächst

Minist.-Rat B r a u n das Wort, und stellt fest, daß dem Gesetzentwurf drei Grundgedanken innewohnen, die ihm sein charakteristisches Gepräge verleihen: Größere Selbst­ständigkeit in den Zuchtvereinen, Ausdehnung des Fasel­wesens auf die Schweine- und Ziegenzucht und die Ver­pflichtung der Gemeinden durch Haltung nur guter Vater­tiere soll die Förderung der einheimischen Viehzucht er­folgen. Die Schweine- und Ziegenzüchtung habe in ver­schiedenen Kreisen der Landwirtschaft Widerspruch erfahren, aber bei der Wichtigkeit und Bedeutung dieser beiden Zweige der Viehzucht habe es die Regierung für nötig gehalten, auf dem Boden der Gesetzgebung die Angelegen­heit zu regeln. Der Gesetz-Entwurf habe im Auge die Besttebungen in der Viehzucht überhaupt zu unterstützen. Wer noch intensiver züchten wolle, der möge in die Zucht­vereine gehen. Tie Schäden in der Viehzucht entständen nicht durch ungeeignete Rassezüchtung, sondern durch die Haltung einer großen Anzahl von Vieh selbst. Me Haltuna zweier Arten von Vatertieren sei zu verwerfen, da hierdurch ein schlechter Viehstand herbeigeführt werde. Die Vogels­berger Rasse habe sich in vorzüglicher Weise bewährt, njährend bei der Simmenthaler Rasse der Bauer nur die Gnade habe, hie und da ein Kalb zu erhalten. Durch Mit­wirkung der Züchter in der Auswahl der Landschläge soll ein besseres Züchtungsresultat geschaffen werden. Der Ge­setzentwurf sei kein Klassen- und Rassengesetz, sondern er wolle nur den Hessischen Zuchtbestrebungen zu Hilfe kommen. In diesem Sinne möge die Kammer an die Prüfung der Vorlage herantreten, sie aber nicht unter dem Gesichts­winkel lokaler Strömungen prüfen, sondern im Auge behalten, welchen Dienst der Gesetzentwurf dem Ganzen

Um halb fünf Uhr morgens erfolgte in lautloser Stille die Ankunft vor Makukiau, das noch im tiefften Schlummer lag. Die mitgeführten chinesischen Boten bezeichneten jenes Häuserviertel, in dem die Boxer stecken sollten. Gleich bei dem ersten Hause wurde die Thür erbrochen und in einem Raume elf Mann im Schlafe überrascht, die mit Lanzen und Schwertern an der Seite sich dort niedergelegt hatten. Vpn diesen wurden von den Chinesen zwei als Boxer bezeichnet und festgenommen, die anderen fieige­lassen. £3)a diese Haussuchung selbstverständlich nicht ganz geräuschlos vor sich gegangen :var, waren in den Häusern der Nachbarschaft die Leute erwacht, und bald sah man sie in richtiger Erfassung der Situation wie die Katzen auf den Dächern erscheinen. Jedoch nicht wie ausgestörte, ent­setzt flüchtende Bürger, sondern ein jeder schleppte seine Waffen mit sich, Gewehre, Schwerter und Lanzen. Während einige von den Dächern sofort zu schießen ansingen, ergriffen die Zaghafteren, von Dach zu Dach kletternd, die Flucht. Daß sich aus diesem neuen Tric ein kleines Feuergefecht entwickelte, ist wohl begreiflich, und daß die Chinesen dabei den Kürzeren zogen, natürlich Inzwischen war bei einem anderen Hause, das als das Hauptquartier und der Aufenthaltsort der Gefangenen bezeichnet worden war, gleichfalls die Thür erngeschlagen und es wurden dort vier bewaffnete Kerls nach heftiger Gegenwehr durch die Leut­nants Wilde und Tölke festgenommen. In einem Neben- raum fand man dann geknebelt und auf dem Rücken liegend fünf Chinesen, und darunter den vermißten Mafu, der beim Anblick seiner Befreier wie ein Hund in ein un­artikuliertes Freudengeheul ausbrach Kaum der Banden entledigt, stürzte sich der Mafu auf einen der schon vorher als Boxerführer bezeichneten und dingfest gemachten Chi­nesen und würde ihn übet zu gerichtet haben, wenn die Deutschen nicht interveniert hätten. Diesen Mann bezeichnete er als .denjenigen, der ihn festgenommen und grausam gepeinigt hatte.

Von den eingefangenen Boxern hatten Hauptmann Bartsch und Leutnant Wilde persönlich zwei Mann fest­genommen. Leutnant Tölke mit einer Patrouille die andern vier Spießgesellen. Die vorgefundenen Gewehre erwiesen sich als deutsches Fabrikat, Modell 71/84. Geradezu auffallend erschien es, daß sowohl die festgenommenen, als auch die entflohenen Boxer nach ihrer Kleidung zu urteilen, sämtlich den besseren Ständen angehören mußten, und daß sie nach Aussage des Mafu alle beritten waren. In dem Hofe des Gehöftes, wo die Gefangenen befreit; wurden, fand sich auch eine Anzahl fertig gesattelter und gezäumter Pferde vor, ein Beweis dafür, daß die Bande auf alle Eventualitäten zum Auskneifen vorbereitet war.

Nachdem die Vorgefundenen und erbeuteten Gewehre samt Munition, Schwertern und Lanzen auf einen requi­rierten Karren geladen waren, wurde der Mafu samt den anderen Zeugen auf die erbeuteten Pferde gejefet und der Marsch nach Peking angetreten, wo das kleine Detachement am 7. Dezember um 12 Uhr mittags eintraf.

Nach Makukiau war bereits Ende November Hauptmann v. Freyhold mit der sechsten Kompagnie des zweiten Regiments entsendet worden, um auf dort vermutete Boxerbanden zu fahnden. Da die Truppe bei helllichtem Tage dort eintraf, machte natürlich das Nest mit seinen Einwohnern den Eindruck friedlichster Unschuld von Boxern sei keine Spur, auch seien nie welche dagewesen. Hauptmann v. Freyhold ließ den Honoratioren des Städt­chens durch den Dolmetscher bekannt geben, daß jeder Chi­nese, der mit den Waffen in der Hand betroffen werde, ober in dessen Haus man solche fände, dem Tode ver­fallen sei, jetzt sowohl als auch in Zukunft. Wie sehr sich die Einwohnerschaft diese Warnung zu Herzen genommen hat, beweist die Entdeckung und das Resultat der unver- nrutet unternommenen Expedition Bartsch Freilich wird in Chinesenkreisen der Versuch gemacht werden, die That- sachen nach Möglichkeit abzuschwächen, und es bleibt nur zu wünschen und zu hoffen, daß mit den eingelieferten Kumpanen kurzer Prozeß gemacht und an dem Nest Ma­kukiau noch ein Exempel statuiert wird. Es steht jeden­falls fest, daß ein Teil der in der Nacht vom 6. zum 7. Dezember dort aufgestörten Bewohner mit Waffen in der Hand betroffen worden ist, und daß von diesen wieder eine Anzahl nicht blos die Waffen erhoben, sondern sogar Gebrauch davon gemacht und auf die deutschen Soldaten geschossen hat. Diese Thatsachen sind dann selbst nicht aus der Welt zu schaffen, wenn man aus den Vernehm­ungen der Chinesen zu dem Resultat kommen sollte, daß die Einsaugung des 9J?afu und seine Festhaltung nebst der der anderen Befreiten lediglich auf chinesische Privatjustiz­pflege Bezug habe, und die festgenommenen Kerls sich nachträglich als Polizeisoldaten von Makukiau entpuppen sollten. Daß die festgenommenen Chinesen alles versuchen werden, um sich herauszulügen, und daß die eventuell verantwortlichen Persönlichkeiten von Makukiau alles auf­bieten werden, um denselben dabei durch Zeugenaussagen behilflich zu sein, liegt auf der Hand. In Fällen, wie dem vorliegenden, sollte man sich auf gar keine großen Ver­nehmungen einlassen, sondern lediglich nach dem That-

Amtlicher Feil.

Bekanntmachung.

Der Gemeindevorstand von Schotten deabfichtigk, mit dem am 3. Juni I. IS. dortseldst statt findenden Bullen- unb Zuchlviehmarkt eine Verlosung von Vieh, landwirtschaftlichen Maschinen und Geiättn, sowie HauShaltungSgegenständen zu verbinden, um die Mittel zur Prämiierung zu gewinnen.

Großh. Ministerium des Innern hat die nachgesuchte Erlaubnis zur Veranstaltung dieser Verlosung unter der Be dingnng erteilt, daß nicht mehr al« 4000 Lose, zu 1 Mk das Siück, ausgegeben werden hülfen, unb mindesten» 53 Prozent des BrnttoerlöfeS aus dem verkaufe der Lose zum Ankauf von Gewinngegenstäuden zu verwenden find.

Zugleich ist der Vertrieb der Lose in der Provinz Ober Hessen gestattet worden.

Gießen, den 25. März 1901.

Großherzogliches Kreis amt Gießen, v. Bechtold.

Gießen, den 25. März 1901.

Betr.: Unfälle von Feuerwehrleuten bei Bekämpfung all­gemeiner Notstände.

Das Großherzogliche Kreisamt Gießen

an die Grosth. Bürgermeistereien des Kreises.

Diejenigen von Ihnen, welche unserer Auflage vom 27. Februar l. Js. noch nicht entsprochen haben, werden an deren Erledigung erinnert.

v. Bechtold.

GietzenerAnzeiger

General-Anzeiger v

Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gießen