Nr. 279 Zweites Blart.
151. Jahrgang.
Mittwoch 27. November 1901
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Politische Tagesschau.
Eine Kundgebung wider das preußische Kultusministerium hat dieser Tage der ordentliche Professor der klassischen Archäologie in Straßburg, Dr. Aoolf Michaelis, erlassen, in der er Klage erhebt über die Verwaltung, die im preußischen Kultusministerium den Angelegenheiten der Universitäten zu teil wird. Prof- Michaelis geht in seinem Pronunciamento, wie das „Berl. Tgbl." die Kundgebung nennt, vom Fall Spahn aus, den er näher beleuchtet. Die Straßburger Fakultät hatte für die erledigte Prvfessorstelle vier Vorschläge gemacht: Marcks, Schäfer, Mei nicke, Rachfahl. Während der Universitätsferien wurde die Universität damit überrascht, daß die Regierung, nachdem die Berufungen von Marcks und Schäfer sich als unmöglich« erwiesen hätten, neben .der bestehenden ordentlichen Professur eine zweite gleiche Professur zu errichten beabsichtige, und darüber mit Mei necke und SH ahn in Verhandlungen treten werde. Es habe aber
„ein wissenschaftlicher oder aus den Lehrbedürfnissen der Fakultät beruhender Grund zu dieser Verdoppelung der Geschichtsprofessur nicht Vorgelegen, die Fakultät durfte um so eher überzeugt sein, durch chre Vorschläge ihrer statutenmäßigen Verpflichtung nachgekommen zu sein, als neben dem von ihr vorgeschlagenen Dr. Meinecke noch Lwei ältere, ausgezeichnete und gern gehörte Privatdozenten, Dr. Bloch und Dr- Ludwig, neuere Geschichte vortragen, denen nun der bedeutend jüngere Professor Spahn vorgesetzt werden sollte. Die Fakultät konnte also in diesem zweiten, den Universitätsetat unnötig belastenden Ordinariat für neuere Geschichte nichts erblicken, was die Regierung aus wissenschaftlichen Gründen hätte veranlassen können, ohne die bisher stets begehrte und bewährte Mitwirkung der Fakultät vorzugehen."
Die Fakultät sei ,Mrem Grundsatz, bei ihren Vorschlägen nur nach der wissensch«astUchen Befähigung und Bewährung zu fragen, auch diesmal treu geblieben, indem sie neben drei hervorragenden protestantischen Forschern auch einen tüchtigen Katholiken, Professor R a ch f a h l in Halle, jn Vorschlag brachte. Hätte die Regierung überhaupt nur einen Katholiken gewollt, und Rachfahl als einzigen Vertreter der neueren Geschichte berufen, so wäre die Fakultät völlig zufrieden gewesen, und hätte auf das beste Einvernehmen mit diesem wirklich wissenschaftlichen katholischen Kollegen zahlen dürfen." Die Schuld an dieser Einschränkung der Rechte der Universitäten, die für Straßburg einen plötzlichen und schroffen Bruch mit der seitherigen Tradition bedeutet, mißt Prof. Michaelis einer Persönlichkeit bei, mit welcher der preußische Ministerialdirektor Althof f, der früher Professor in Straßburg war, gemeint ist. Von chm sollen alle Beschränkungen der seitherigen Freiheiten der Hochschulen und ihrer Lehrer, alle Eingriffe in die internen Angelegenheiten derselben, ausgehen.
„Ueberall treten einem Beispiele in Fülle entgegen von den dabei beliebten Mitteln: Grobheiten, Ern- schüchterungen, Drohungen, Reverse, die die Frecheit des Berufenen einschränken, oder seine Interessen schädigen, Strafprvfessuren usw. Von einem gegenseitigen Vertrauen zwischen den Universitäten rurd der Unterrichtsverwaltung ist kaum mehr die Rede, bureaukratiscke Gewalt jst an die Stelle der einst freien und blühenoen akademischen Selbstbestimmung getreten. Vestigia terrent".
Es erscheint uns dringend geboten, daß diese Angelegenheit einmal im Reichstage einer gründlichen Erörterung unterzogen wird, wenn nicht die Gefahr für die Freiheit der Wissenschaft weiter anwachsen soll. Dagegen schreibt die „Kreuzzeitung":
Das „Berl. Tgbl." hat durchaus Recht, wenn es die Kundgebung des Straßburger Professors als ein „Pro- nunoiamento gegen die preußische Unterrichtsverwaltung" bezeichnet. Ihm ist dabei offenbar entgangen, daß gerade in der Wahl dieses Ausdruckes eine'scharfe Verurteilung jener Kundgebung liegt. Denn von Pronuneia- mentos pflegte man bei uns zu reden, wenn in Spanien oder in den südamerikanischen Republiken ehrgeizige Soldaten oder Parteiführer chre Anhänger gegen die bestehende Ordnung ausriefen. Zwischen diesen Fällen und dem. vorliegenden besteht freilich ein wichtiger Unterschied insofern, als die gegen die preußische Unterrichtsverwaltung gerichtete Kundgebung außerhalb Preußens chren Sitz hat. Der von uns bereits beleuchtete Charakter der Münchener Erklärung — der jetzt auch eine ui ähnlichem Sinne gehaltene der Heidelberger Professoren gefolgt ist — tritt auf diese Weise in ein noch grelleres Licht.
Die „Rordd. Allg. Ztg." kündigt an, sie werde den Artikel, in dem der Verfasser auf Veranlassung der Berufung des Professors Spahn nach Straßburg die preußische Uuiversitätsverwaltung der letzten Jahrzehnte einer absprcchenden zkritik unterziehe, in den nächsten Tagen aus Grund des ihr inzwischen zugegangenen Materials einer so eingehenden Beleuchtung unterziehen, wie er es verdiene. —
Die Arbeitslosen-Frage im Verbände deutscher Arbeitsnachweise.
Tie Ausschußsttzung des Verbandes- deutscher Arbeitsnachweise, die am Samstag in Berlin stattfand, und deren Hauptergebnis bereits gemeldet worden ist, förderte eine Fülle von Nachrichten zu Tage, die auf die gegenwärtig viel besprochene Lage des Arbeitsmarktes ein teilweise überraschendes Licht werfen. Der Vorsitzende Dr. Freund-Berlin eröffnete die Sitzung, die als einzigen Gegenstand ihrer Tagesordnung die gegenwärtige Arbeitslosigkeit und die
Mittel zur Abhilfe hatte, mit einem zahlenmäßigen Ueber- blick über die Einnahmen sämtlicher Landes-Versicherungsanstalten Deutschlands. Die Zahlen aus der Jnvaliden- Versicherung geben ein besseres Bild zur Beurteilung des Beschäftigungsgrades, als die aus der Kranken-Versicherung, weil diese nicht sämtliche Erwerbszweige umfaßt, insbesondere die unständig beschäftigten Arbeiter außer acht läßt. Selbst bei Uebertritt von arbeitslos gewordenen Personen in andere Gewerbe muß in dem Markenerlös diese neue Beschäftigung sofort zum Ausdruck kommen, sodaß also hier in den Minder-Einnahmen nur thatsächlich Arbeitslose zum Ausdruck kommen. Jn dieser Beziehung weist Dr. Freund darauf hin, daß z. B. die Versicherungsanstalt Berlin im Oktober eine Minder-Einnahme von 18 000 Mark, die Versicherungsanstalt Brandenburg eine Mehr-Einnahme von genau demselben Umfange gehabt hat. Daraus scheint hervorzugehen, daß ein großer Teil der in Berlin arbeitslos ae- toorbenen Personen sich in die Provinz Brandenburg begeben und dort Beschäftigung gefunden hat (sei es nun in der Landwirtschaft, sei es in anderen Betrieben). Bei fast sämtlick)en Anstalten sind in den beiden letzten Monaten dieses Jahres nicht nur feine Minder-, sondern sogar Mehr- Einnahmen zu verzeichnen. So hat im Oktober Ost- vrenßen Mehr-Einnahmen von 16 000 Mark, Schlesien 26 000, oie Rheinprovinz, einer der industriereichsten Bezirke, 74 000, Württemberg 107 000, Baden 13000, Hessen 43000, die Hansastädte 22 000 und die Reichslande 20 000 Mark. Im Königreich Sachsen, dem iudustriereichsten deutschen Staate, war im September eine Mehreinnahme zu verzeichnen, während allerdings der Oktober einen Mindererlös von 30 000 Mark ergab (bei einer Gesamteimiahme von 1 145 000 Mark). Erwägt man, daß fast für jede in der Woche beschäftigte Person eine Marke verwendet werden mutz, und daß erfahrungsgemäß unbeschäftigte Personen von der Markenverwendung Wstand nehmen, so ist es klar, daß ein starkes Sinken in der Zahl der beschäftigten Personen unter allen Umständen im Marken-Erlös zum Ausdruck kommen müßte. Ans den angeführten Zahlen kann man daher zum mindesten den Schluß ziehen, daß von einer großen Anzahl Beschäftigungsloser nicht gesprochen werden kann.
Ue6er die Ehe der Königin Wilhelmina der Niederlande, brachte ein Pariser Blatt jüngst sensationelle Nachrichten. Uns schien das Pariser Blatt zü unzuverlässig und die Nachricht zu sensationell aufgeputzt, um sie zu notieren. In der That wird sie aber wirklich viel in den Nieder-^ landen als wahr kolportiert. Jetzt veröffentlicht unter Vorbehalt die „Rhein.-Westf. Ztg." folgenden Bericht ihres Amsterdamer Korrespondenten:
Amsterdam, 24. Nov. Es laufen hier die seltsamsten Gerüchte. Prinz Hendrik soll sich — wegen Spielschulden! — mit seiner Frau überworfen haben, was der Anlaß zu der vorzeitigen Entbindung der Königin gewesen sei. Es bestehe überhaupt tiefe Abneigung zwischen den Gatten, sowie zwischen dem Prinzen und der Königin-Mutter. Wie ich immer betont habe, glaubte man bisher allgemein, das Verhältnis zwischen den jungen Gatten sei ein mnstergiltiges. Der Bildhauer, dem der Prinz seinerzeit auf Schloß Loo zu einer Büste saß, und der die Beiden in ihrer ungezwungendften Häuslichkeit beobachten konnte, ließ sich einem meiner Freunde gegenüber ganz begeistert darüber aus. Ich 'glaube denn auch nicht daran, wenn schon es mich, eigen berührt, daß der Prinz, während seineFraukrank ist, tagtäglichauf dieJagd geht. Hier ist nichts Bestimmtes zu erfahren.
Die „Berl. Neuest Nachr." schreiben: Englische und französische Sensationsblätter scheuen sich nicht, die Ehe der Königin Wilhelmina der Niederlande den böswilligsten Aeußerungen auszusetzen. Es genügt, ein für alle Mal festzustellen, daß es sich um lügnerische Verbreitungen handelt, die das strikte Gegenteil der Wahrheit enthalten.
W. T B. meldet heute aus dem Haag: Nach den letzten Nachrichten ist das Befinden der Königin sehr zufriedenstellend. Der Hof wird in der Mitte des nächsten Monats hier erwartet. — Prinz-Gemahl Heinrich wird sich am Dienstag einige Tage nach Bückeburg begeben.
Deutsches Keich.
Berlin, 25. Nov. Der Kaiser ist heute vormittag mittelst Sonderzuges in Kiel eingetroffen und am Bahnhofe vom Prinzen Heinrich und der Admiralität begrüßt worden. Mittags wohnte der Kaiser der Rekrutenvereidigung bei und hielt bei dieser Gelegenheit eine Ansprache, in der er auf die jüngsten Ereignisse in China hinwies und die jungen Soldaten ermahnte, dem Beispiel der zurückgekehrten siegreichen Kämpfer zu folgen und den Fahneneid treu zu halten. Nach Beendigung der Feier, der auch Deputationen der in Kiel anwesenden russischen und türkischen Schiffe beiwohnten, nahm der Kaiser mit den Flaggoffizieren das Frühstück im Offizierkasino ein. Nach dem Frühstück begab sich der Kaiser zu Wagen nach dem in der Düsterbrooker Allee gelegenen, im Umbau besindlichen Hause für den Prinzen Adalbert und sodann wieder an Bord des Linienschiffes „Kaiser Wilhelm II.", wo Se. Majestät den Nachmittag über verblieb. Heute abend 7 Uhr sand ein Essen statt, zu dem die ortsanwesenden Admirale geladen waren. >
— Die von einem englischen Blatte gebrachte Meldung, der Kaiser erwäge den Plan, den Kronprinzen auf eine Weltreise zu schicken, w i r d der „Nordd. Allg. Ztg." zufolge als erfunden bezeichnet.
— Das königliche Schloß zu Charlotten- bur g, das seit dem Frühjahr des Jahres 1888, wo es dem
Kaiser Friedrich zum Aufenthalte diente, unbewohnt war, wird in diesem Winter vom Prinzen Heinrich nebst Familie bezogen werden.
— Der Minister des Innern erwiderte auf die Vorstellungen des Magistrats betr. die Entscheidung des Oberpräsidenten von Potsdam in der Angelegenheit der zweiten Bürgermeister wähl Kaufs manns, daß er die im Erlaß des Oberpräsidenten vertretene Auslegung des § 33 der Städteordnung auch nach Prüfung der Ausführungen des Magistrats für zutreffend erachte, sie entspreche dem Wortlaute wie dem Sinne und der bisherigen Handhabung der Gesetzesbestimmung. Eine a ll e r h ö chst e E n ts che i d - ung über das Ergebnis der Wahl ist hiernach nicht herbeizuführen. Es steht den Stadtverordneten frei, die vorgeschriebene neue Wahl vorzunehmen.
— Im „Reichsanz." spricht der Stellvertreter des Kommissars der freiwilligen Krankenpflege, Generalleutnant Perthes allen Spendern freiwilliger Geben für die ost asiatische Besatzungsbrigade und Marine in den Monaten August bis November den inärmften Dank aus und teilt mit, daß die Hauptsammelstelle Bremen für das ostasiatische Expeditionskorps aufgehoben ist.
— Der „Reichsanz." veröffentlicht die Verlustliste Nr. 22 des vstasiatischen Expeditionskorps. Derselben zufolge ist der Gefreite Karl Schulze aus Luckenwalde an der lliuhr gestorben, der Musketier Hoppe aus Petersgrund im Hospital zu Colombo a»n Typhus, der Musketier Leon Urban aus Hochstüblau an Bord der „Krefeld" an der Ruhr, der Musketier Max Wendt aus Stralsund an Bord der „Krefeld" an Gehirnhautentzündung. Der Reiter Ernst Willgeroth aus Ilsenburg wird vermißt. Ferner sind gestorben im Barackenlazarett Munster der Kanonier Heinrich Rinn aus Heuchelheim am Typhus, desgleichen der Unteroffizier Friedr. Kuhn aus Marienwerder, der Pionier Theodor Graß aus Erfurt und der Sergeant Karl Hörnicke aus Zieko, beide ebenfalls am Typhus. Im Gcneralhospital zu Singapore starb Unteroffizier Wilhelm Stiller aus Neuhof und im Barackenlazarett Bremerhaven der Kanonier Eduard Hesselbarth aus Benndorf, beide am Typhus.
— Die Verhandlungen zwischen dem Finanz- und dem Eisenbahnminifter über Schaffung neuer Eisenbahn- sekr etärstellun gen haben das Ergebnis gehabt, daß es dem Eisenbahnminister gelungen ist, die zur Anstellung der 155 ältesten Bureaudiätare erster Klasse ans 1891 und 1892 erforderlichen neuen Eisenbahnsekretärstellen durchzusetzen. Die mit etatsmäßigen Anwärtern besetzten zwischen- liegenden 300 Betriebssekretärstellen werden in Eisenbahn- felretärfteHen umgewandelt.
Hamburg, 25. 9Lov. Die „Hamb. Nachr." behaupten, daß das vor einiger Zeit verübte Verbrechen eines noch in irrenärztlicher Beobachtung befindlichen Menschen im Münch aner Odeon, dem bekanntlich ein Diener zum Opfer fiel- ein Attentatsversuch der Anarchisten auf den Prinzen Ludwig Ferdinand von Bayern und den russischen Gesandten gewesen sei. (Das Blatt müßte toegeif groben Unfugs, begangen durch Beunruhigung des Volkes, belangt werden.)
— Nach einer Depesche aus Kamerun wurden d r en Kaufleute aus Bremen, Köln und Hamburg wegen Negermißhandlung mit tödlichem Ausgang ver haftet.
Breslau, 25. Nov. Die Sozialdemokraten stellten Eduard Bernstein-Berlin als Reichsta gskandi- daten an Stelle Dr. Schönlanks auf.
— Jn der Ausschußsitzung des Oberschlesischen berg* und hüttenmännischen Vereins erstattete der Geschäftsführer Dr. Boltz ausführlichen Bericht zum Zolltarifentwurf, und es wurde folgende Resolution angenommen: „Die Gruppe des Vereins deutscher Eisen- und Stahl-Industrieller hält unter Zugrundelegung der derzeitigen Valutaverhältnisse die vorliegenden Entwürfe eines Zolltarifs, sowie eines Zolltarifgesetzes nur dann für geeignet, bei den bevorstehenden Verhandlungen über den Abschluß neuer Handelsverträge als zweckmäßige Grundlage zu dienen, wenn sie, insbesondere im Sinne nachstehender Ausführungen, noch wesentliche Aenderungen und Ergänzungen erfahren. Tie östliche Gruppe erklärt sich vor allem gegen die gesetzliche Festlegung irgend welcher Minimalzollsätze, auch von Minimalsätzen für Getreidezölle, unter welchen bei den Handelsvertragsverhandlungen nicht heruntergegangen werden kann. Sie steht ferner auf dem Standpunkt, daß eine etwaige Erhöhung der schon jetzt die deutsche Exportindustrie und ihre Arbeiterbevölkerung schwer drückenden Zölle für Getreide, Vieh, Fleisch und Erzeugnisse der Landwirtschaft nur in solcher Höhe zu gelassen werden darf, daß sie den Abschluß langfrifttger, günstiger Handelsverträge nicht hindert, auf Grund deren allein die deutsche Industrie die in Betracht stehende Le- bensunterhaltungs-Verteuerung für die Arbeiter zu tragen im stände ist. Als deutsche Zollsätze für die einzelnen Eisenartikel, welche nach Abschluß der neuen Handelsverträge thatsächlich in Kraft treten sollen, hält die östliche' Gruppe nach wie vor diejenigen für unerläßlich, welche der Hauptverein deutscher Eisen- und Stahl-Industrieller: dem Reichsamt des Innern als solche bezeichnet, und welcher unter Beibehaltung der jetzigen niedrigen Sätze für die gewöhnlichen Artikel, für alle Qualitäts- und sonstigen feineren Artikel und solche Erhöhungen in Vorschlag bringt, welche nach Lage der in den letzten 20 Jahren von der Industrie und Technik des Auslandes gemachten Fortschritte als zum mindesten erforderlich gelten.
Kvburg, 25. Nov. Die Groß Herzogin von Hessen und die Herzogin Marie reisen am Donnerstag nach Nizza zu einem längeren Aufenthalt auf .^loß Fabrow


