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Person wurde schwer, drei leicht verletzt. Tie Verletzten wurden sofort geborgen. Tie Gefahr wurde beseitigt.
* Bochum, Z5. Juli. Auf der Zeche „Hannover" wurden im Schacht eins drei Bergleute durch herabfallendes Gestein verschüttet. Einer ist tot, die beiden anderen sind schwer verletzt.
* London, 25. Juli. Ein heftiges Gewitter, begleitet von Hagel, unaufhörlichem Blitzen, und strömenden Regengüssen, wütete heute mehrere Stunden hindurch hier. Tas Wasser-strömte über die Bürgersteige und drang in die Wohnungen ein. Ein Teil der Untergrundbahn wurde unter Wasser gesetzt. Der Verkehr war zeitweilig unterbrochen. _
* Basel, 25. Juli. Der Elsässer Personenzug Nr- 215, der um 2.43 Uhr von Basel abgeht, entgleiste beim hiesigen Gütcrbahnhof St. Johann. Zwei Personen wurden getötet, drei verwundet. Ter Materialschaden ist bedeutend. _ c
* Datum (Kaukasien), 25. Juli. Heute mittag fand m dem dichtbevölkerten Zentrum der Stadt eine Explosion statt, bei welcher vielePersonen getötet wurden. Mehrere Offiziere werden vermißt- Einzelne Häuser sind zerstört. An der Unglücksstelle werden abgerissene Gliedmaßen gefunden. Tie Zahl der Opfer läßt sich bisher noch nicht annähernd angeben. Das Zentrum der Stadt liegt in Trümmern.
* Masurische Tierfabeln. Ganz außerordentlich reich sind die Masuren an humoristischen Tierfabelu. Die Hauptrolle dann spielen, wie Fritz Skowronnek erzählt, der Fuchs als der Kluge und der Wolf als der Dumme. Eines Tages hatte der Wolf eine Gans gefangen und wollte sie zu Mittag verspeisen. Er muß wohl nicht sehr hungrig gewesen fein, denn er erlaubte der Gans noch auf ihre inständige
Bitte, ein kleines Tänzchen zu machen. Als er sie losließ, breitete sie die Flügel aus und flog davon. In weiser Erkenntnis zog der Wolf daraus die Lehre, daß eine gefangene Gans fortan erst „nach dem Mittag", d. h. wenn er sie ge- fresien, tanzen dürfe. Ein anderes Mal hatte der Wolf einen fetten Hammel geraubt. Als er sich anschickte, ihn zu verzehren, machte ihm fein Opfer den Vorschlag, ihm die Mühe abzunehmeu, er wolle selbst in den Rachen hineinspringen. Der Wolf ging darauf ein, der Hammel rannte mit seinen starken Hörnern gegen seinen geöffneten Rachen und machte sich eiligst davon, als der Wolf betäubt auf dem Boden lag. Nachdenklich erhob sich der Wolf: „Habe ich ihn nun gefreffen oder nicht? Aber ich glaube, ja, denn meine Zähne find blutig."
* Kaiserin Elisabeth am Setzkasten. Aus Anlaß der jüngst erfolgten Enthüllung des Denkmals der Kaiserin Elisabeth in Salzburg dürfte die Mitteilung von Jntereffe sein, daß diese in Grnf eines so tragischen Todes gestorbene Kaiserin nicht nur eine begabte Dichterin, sondern auch eine geschickte Setzerin und Buchdruckerin war. Sie hat regelmäßig ihre Dichtungen eigenhändig gesetzt und gedruckt, wohl weil fie eine Profanierung ihrer Poesie besorgen mochte. Auch Kaiser Wilhelm II. hat seinerzeit mehrere Monate in der bekannten Hofbuchdruckerei von Trowitzsch u. Sohn in Berlin die Buchdruckerkunst erlernt; aber beide sind nicht die ersten gekrönten Buchdrucker; schon Kaiser Franz von Oesterreich, der Gemahl Maria Theresias, arbeitete in seinen Mußestunden am Kasten und an der Handpresse.
* Die weltberühmte Brooklyner Hängebrücke, eines der größten Wunder kühner Jngenieur> kunsh jenseits des Ozeans, hat sich gesenkt. 17 der großen Stahlträger, die von dem Hauptkabel herunterhängen und die eigentlichen Träger des Fahrweges der Brücke sind, haben ohne jedes Vorzeichen nachgegeben, sodaß sich der Fahrweg bedeutend senkte. Andere Träger erscheinen ebenfalls nicht völlig intakt. Die Ingenieure glauben, daß das große Gewicht einer langen Reihe von Rollwagen die Ursack)e gewesen ist. Die Konstruktion als ganze ist nicht gefährdet, doch wird es ungefähr zehn Tage dauern, bis die defekten Träger, die sich sämtlich an der Brooklynseite befinden, ausgebessert sein werden. Augenblicklich ist der Verkehr über die Brücke nur Fußgängern gestattet. Die East-River-Brücke zwischen New- Bork und Brooklyn übersetzt eine Mittelöffnung von 486,9 Meter, zwei Seitenöffnungen von je 283,7 Meter und weist mit den 476,6 resp. 296,2 Meter langen Auffahrtsrampen aus der New-Yorker und Brooklyner Seite die kolossale Gesamtlänge von 1 Kilometer 826 Meter auf. Die Breite der Fahrbahn beträgt 25,9 Meter, wovon 10,66 Meter au zwei Straßenbahngleise, 7,92 auf Eisenbahngleise kommen und 4,57 für den Fußverkehr frei bleiben. Die Brückenbahn liegt bei den Pfeilern 36,4, in der Mitte der Oeffnung 41,2 Meter über Hochwasser, so daß auch die hochgetakelten Schiffe darunter durchfahren können. Die Pfeiler ragen 82,7 Meter über Hochwasser; da nun die Fundierung des New-Yorker Pfeilers 23,8, die des Brooklyner 13,7 Meter unter Hochwasser liegt, haben sie von Unterkante-Fundier- ung bis Oberkante-Mauerwerk die enorme Gesamthöhe von 106,4 resp. 96,4 Meter. Jedes der sieben aus Stahldrähten bestehenden Drahtseile, die die Brückenbahn tragen, hat einen Durchmesser von 39 Zentimeter. Der Erbauer dieses Riesenwerkes war der berühmte deutsche Brückeningenieur Johann August Röbling, der am 12. Juli 1806 in Mühlhausen in Thüringen geboren wurde. Nach Beendigung seiner Studien, die er in Berlin machte, ging er nach Amerika, und hat dort die größten Brückenbauten ausgeführt. Den Entwurf der East River Brücke, die erst von seinem Sohne, dem Obersten Washington Röbling 1883 vollendet wurde, fertigte er zwei Jahre vor seinem am 22. Juli 1869 erfolgten Tode.
* Ein heiterer Prozeß macht gegenwärtig in Newyork viel von sich reden. Unter den zahlreichen Attesten eines amerikanischen „Doktor Eisenbart", durch welche dieser für seine Wunderkuren Stimmung zu machen suchte, figurierte auch die Namensunterschrist eines im Sezessionskriege zum Invaliden geschossenen ehemaligen Kapitäns. Dieser bezeugte, von dem Arzte völlig geheilt worden zu sein. Der Zufall fügte es, daß dieses unvorsichtig ausgestellte Attest einem Beamten des Pensionsbureaus zur Kenntnis kam, der sofort den alten Haudegen aus der Liste der Pensionsberechtigten strich, da, nachdem er sich selbst für geheilt erklärt, ein fernerer Grund zur Untestützung nicht mehr vorhanden sei. Der Exinvalide hat jetzt seinen angeblichen ärztlichen Wohlthäter auf "Schadenersatz verklagt.
* Die ersten Spielkarten. Zum ersten Male werden Spielkarten, wie die „Papierzeitung" berichtet, in einem Schriftstück aus dem Jahre 1377 erwähnt. Zwar ist anscheinend älteres Manuskript bekannt, in dem es heißt: Non getti dadi, ne tocchi naibi (Würfle nicht, noch spiele Karten), doch ist nicht bestimmt festgestellt, in welchem
Jahre dasselbe verfaßt wurde. Tie Abhandlung des Johannes Teutonikus aus 1377 erwähnt Spielkarten als eine Neuheit unbekannten Ursprungs und beschreibt einen Satz von vier Farben der bekannten deutschen Karten, jede einen König, zwei Buben und figurenlose Karten 1 (Aß) bis 10 enthaltend. Teutonikus bemerkt in seiner Schrift, daß sich das Spiel durch Hinzufügung einer Königin und zweier Hofdamen verbessern ließe. Er lobt es als eine Kurzweil, die sich selbst für Predigermönche eigene. Tie harmlose Natur der Karten blieb jedoch nicht lange bestehen, und "o kam es, daß im Jahre 1404 die Synode von Langres ihre Benutzung untersagte. 1423 war das Kartenspiel zu einer solchen Volksleidenschaft geworden, daß der heilige Bernhard von Siva einen Kreuzzug durch Nord-Italien gegen die Karten unternahm, der zur Folge hatte, daß solche in Unmengen vernichtet wurden. Dasselbe spielte sich später in Florenz anläßlich der Predigten Savonarolas ab. 1430 verbot Amadeus von Savoyen das Kartenspielen in seinem Lande, ausgenommen, wenn dasselbe mit „Damen um Nadeln" statfand. Bon jener Zeit an wurden die Verbote allgemein. Der heilige Bernhard gab in seinen 1440 ge- chriebenen Predigten aufs entschiedenste der Ansicht Ausdruck, daß die Karten eine Erfindung des Teufels seien und nannte sie „Teufels Gebetbuch".
selben auch in Mengen unter 5 Centnern. Gießen, den 21. Juni 1901.
Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen. I. V.: Edm. Wetter.
Firmen der
Kleinverkauf unserer Gaseokes von 1 bis 5 Ceutuer
bestehen, nämlich bei den Herren:
Job. Fischer, Micestraße 19,
H. Hof, Löwengaffe 11 und Bahnhofstraße 33,
Gebr. Kahl, Frankfurterftraße 151, Ed. Klinkel, Bahnhofstraße 10, Emil Lotz, Kirchenplatz 9, Emil Piftor Nachfolger, Marktstraße 10, Georg Schäfer, Licherstraße 2, Georg Unverzagt, Kaplansgaffe 5.
Diese Firmen berechnen obenstehende Preise unserer Gar- cokes samt Anfuhr wie das Gaswerk und verabfolgen die-
Schiffsnachrichten.
Norddeutscher Äoyd. in Gieße« vertreten durch btn Harnten C. LooS.
Bremen, 24. Juli. fPer transatlantischen Telegraph."! Der Doppelschrauben. Schnrllpostdampfer „Kaiser Wilhelm der Große", Kapitän H. Högemanv, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 12 Uhr mittags wohlbehalten in Newyork angekommen.
Gascokes.
Infolge Stadtverordneten-Beschlusses vom 20. Juni d. I. eine
Humoristisches.
- Immer im Dienst. .Sie, Sie“, Jagte der Herr potyel- Aktuar nach dem Mittagessen warnend zu seinem Stammwirt, .haben Sie denn Ihre neue Köchin schon angemelbet?'1-— Der Wirt, welcher fich m dieser Richtung wirklich einer kleinen, auS Nachlässigkeit begangenen Unter, laffungssünde schuldig wußte, fragte verblüfft: „Aber woher wissen Sw denn schon wieder, Herr Aktuar, daß ich eine neue Köchm hab < _O", entgegnete der Beamte, „bec Polizei entgeht nichts: Blsher waren immer blonde Haare in der Suppe, seit gestern sind's schwarze — alfo?!
— «elbststrafe. Hausknecht: „Herr Professor, hier bringe ich Ihnen Ihren Schirm, den Sie gestern abend bei uns vergeßen haben! — Professor (berühmter Rechtsgelehrter): „Danke, danke - hier haben Sie einen Thaler!" — Hausknecht: „Aber, Herr Professor, fo Diel ist ja der Schirm gar nicht mehr wert!" — Professor: „Gerade darum! Jetzt werde ich da« nächstemal schon bester aufpaffen!"
tritt —
Preisermäßigung unserer Gascokes ein und wurden die Preise derselben bis auf weiteres festge.
Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.
Gerhard Terlinden Aktiengesellschaft in Oberhausen. Tie Konkursanmeldung der Gesellschaft , ist erfolgt. Frau Terlinden ist ebenfalls verschwunden. Sie reiste am Mittwoch von Oberhausen ab, angeblich, um in einer in der Eifel gelegenen Villa ihres Gatten Aufenthalt zu nehmen. Da jedoch bisher von ihr keinerlei Nachricht eingetroffen ist, wird angenommen, daß sie sich mit ihrem tüchtigen Gatten vereinigt hat. Hinter Terlinden soll bereits ein Steckbrief erlassen sein. Neben der Bankfirma Beckerath-Heilmann in Krefeld, die 1200 000 Mk. zu fordern hat, sind der Barmer Bankverein, die Hannoversche Bank und das Bankhaus Robert Warschauer u. Eo. mit ähnlich großen Beträgen beteiligt, die anderen Banken und Bankfirmen mit weniger hohen Summen. — Von unterrichteter Seite wird noch mitgeteilt, daß sowohl die Grundstücke wie die Gebäude, die in dem Abschluß vom 31. Dezember 1900 mit 1952 000 Mk. bezw. 2 695 500 Mk. eingestellt waren, außerordentlich stark überwertet worden sind. Starke Zweifel über die angemessene Bewertung dieser Vermögensgegen- tände sind in Oberhausen schon im Laufe des vergangenen Jahres aufgetaucht. Auch, andere Posten sind offenbar maßlos übersetzt und die hohen Dividenden buchmäßig nur dadurch herausgerechnet worden, daß alljährlich die Buchs- werte um ganz außerordentlich große Summen erhöht wurden. Im schroffen Gegensatz hierzu steht der von der Gesellschaft erzielte Umschlag. So wird von einer Seite, die es wissen kann, mitgeteilt, daß der Umschlag im Jahre 1900 nur 1000 000 bis 1200 000 Mk. betragen habe, während in demselben Jahre ca. eine Million Mark an Löhnen gezahlt wurde. Die Mittel zur Aufrechterhaltung des Unternehmens und des äußeren Scheins hat sich Terlinden durch Wechselreiterei, durch Verpfändung von echten und unechten Aktien und durch umfangreiche anderweitige Inanspruchnahme von Kredit beschafft, den er angesichts der scheinbar glänzenden Lage seiner 'Gesellschaft in den meisten Fällen erhielt. Neben den bereits genannten Banken ist auch eine belgische Bank an dem Zusammenbruch beteiligt. Terlinden hat bei ihr gegen Hinterlegung von 750 000 Mk. Aktien 400 000 Frs. erhalten. Um seine Wechselreiterei zu erleichtern, gründete er in Lille die Firma Usines des deux fleches, die von W. Wenigmann geleitet wurde. Außerdem stand er in Verbindung mit der Firma Theodor Winterberg in Oberhausen, die von einem Bruder des Vorsitzenden seines Aufsichtsrats geleitet wurde, und der Firma Fritz Dietz u. Eo. in Köln, an der er als Kommanditist beteiligt war. Unter Benutzung dieser Firmen setzte er unglaubliche Mengen von Reitwechseln in Umlauf. Der verhaftete Prokurist Kosbadt war fast ausschließlich mit der Besorgung der umfangreichen Wechselgeschäfte befaßt und sich jedenfalls über den schwindelhaften Charakter des Unternehmens schon längere Zeit klar. Obwohl Terlinden seinen eigenen Aufsichtsrat in der gröblichsten Weise hintergangen hat, bleibt doch unverständliche wie er sein Treiben so lange fortsetzen konnte. Schon eine oberflächliche Nachprüfung der Umschlagsziffern und der Unkosten hätte den Aufsichtsrat belehren müssen, daß die hohen Dividenden, Abschreibungen, Gewinnanteile usw. vollständig in der Luft schwebten.
Konkurs Kammgarnspinnerei I. C. G. Neu- merkel in Gera Zum Stande des Neumerkel'schen Konkurses wird geschrieben, daß die Situation der infolge Konkurses der Leipziger Bank kreditlos gewordenen Kammgarnspinnerei zwar prekär, aber nicht aussichtslos ist. Es sind 900 000 Mk. Passiven vorhanden, darunter der Kredit der Leipziger Bank mit 300 000 Mk., für den als Deckung die Firma zwei Wechsel von je 150 000 Mk. gegeben hat. Eine Schwester der Firmeninhaber (Frau v. Schwarzkopf. D. Red. des „Gieß. Anz.") hat eine Hypothek von 140 000 Mk. gegeben. Tie übrigen Passiven setzen sich aus Forderungen von Maschinenfabrikanten und Rohstofflieferanten zusammen. Die Gläubiger sind außer der Leipziger Bank sämtlich so situiert, daß sie nicht auf Zahlung zu dringen brauch^. Die Aktiven bestehen in guten Außenständen im Betrage von 160 000 Mk., in der ausgezeichnet ausgestatteten neuen Fabrik und wertvollen Grundstücken. Ter Weiterbetrieb der Fabrik ist beschlossen worden. Das Weiterbestehen der Firma und die Befriedigung der Gläubiger dürfen als sicher angesehen werden, wenn die Gläubiger nicht drängen, sondern Zeit zum angemessenen Verkaufe der in guter Lage der Stadt befindlichen Grundstücke gewähren. In dem Falle rechnet man sogar auf einen Ueberschuß von 300000 bis 400 000 Mk. für die Firma Neumerkel. Man nimmt an, daß die demnächst stattfindende Gläubiger-Versammlung Beschlüsse fassen wird, die das Weiterbestehen der Firma sichern.
Litterarische Neuerscheinungen.
Graf Otto v. Bray-Steinburg. Denkwürdigkeiten au6 seinem Leben. Mit einem Vorwort von Prof. Dr. K. Th. o. Heigel. (V, 208 S.) Leipzig S. Htrzel. 4 Mk.
Schmidt, Prof. M., Die Aquarellmalerei. Bemerkungen über die Technik und ihre Anwendung auf die Landschaftsmalerei. ,7. Aufl. (86 S.) Leipzig, Grieben. Mk. 1,60.
Wolfram, Ernst H., Führer durch die Umgebung von Dillenburg, Dill-, Lahn-uud Sieggeviet. 2. Aust. (106 S. mit einer Karte. Dillenburg, Moritz Weidenbach. 1 Mk.
Berl. Jllustr. Zeitung. 10. Jahrg. Nr. 29, 30. Berlin, SW. 12, Eharlottenstr. 9. BierteljLhrl. Mk. 1.30.
DieS Blatt gehört der Hausfrau. 15. Jahrg. Heft 42, 43. Berlin, Friedrich Schirmer. L Heft 15Pfg., viertetjährl. Mk. 140.
Ueberall. Jllustr. Wochenschrift des deutschen FlottmvereinS. Nr. 40/41. Berlin, Bong ». So. t Heft 30 Pfg.
Landwirtschaft.
Bom Jahrduch des allgemeine« DerdandeS der deutsche« landwirtschaftlichen «enoffenschasten 'st der 7. Jahrgang (isov) erschienen. Als Gelamtbestand am 1. Januar 1901 ergiebt die Statistik: In 26 Verbänden
40 Zentralgenoffenschaften, 4584 Spar- und Darlehenskassen, 1395 Bezugögmoffenschaften, 1019 Molkereigenossenschaften und 270 sonstige Genossenschaften.
Zusammen 7308 Genossenschaften
6 direkt angeschloffene (Zentral)-Genoffenschaften. Mithin 7314 Genoffenschaften insgesamt.
DaS freie Wort. 1. Jahrg, Nr. 8. Frankfurt, Neuer Franks. Verlag. 40 Pfg. (Enthält u. a.: DaS ofterr. Problem 3. He.i o. Ugron; Herm. Grimm; Ueberbrettl und kein Ende.)
Für alle Welt. Heft 26. Berlin, Bong u. Eo. 40 Pfg. — Moder ne Kunst. Heft 23 Edda. 60 Pig. — Zur guten Stunde. Heft 24. Ebba. 40 Pfg. — St. Hubertu«. Nr. 29. Cöthen, Paul Schettlers Erben. — Die Zukunft. Nr. 42. Berlin, Frtedrichttr. 10. 50 Peg. (Enthält u. a.: Medizinische Pfaffen von Robert Hessen; Lenzstimmen von Maxim. Gorkij; die Darmstädter Künstler ko lonie von Benno Rüttenauer.)!
Saedeker, K., Die Schweiz, nebst den angrenzenden Teilen von Oberitalim, Savoyen und Tirol. 29. Äufl. (32, 544 S. m. 59 Karten, 13 Stadtplänen und 11 Panoramen.) L-ipzig, Karl Baedeker. 8Mk.
Für Cokerabnehmer, welche 2 und mehr Doppelwaggons beziehen, ermäßigt sich der Preis um weitere 5 Pfg. pro Ctr.
Für Anfuhr an das HauS werden S Pfennig den Ceutuer berechnet.
NB. Sofern das Verbringen der Cokes auf die bttrWt« Plätze (Keller, Stall rc.) mit keinem außergewöhnlich Zeitaufwand verbunden ist, geschieht dies ohne besondere Vergütung. m
Im Gaswerk findet nur ein Verkauf von über 5 Centner Cokes statt; dagegen bleibt bei folgenden hiestgen
setzt wie folgt:
Für den Centner ab Verkaufsstelle:
Stück-Cokes..........L20 Dtt.
Nutz Cokes in zwei verschiedenen Korngrößen
für Stubenheizung und für weite und enge
Ofeufchächte paffend zerkleinert:
Größe Nr. 1, etwas größer als durchschnittliche Korngröße des Anthractt, gangbarste Sorte.......1/80 Mk.
Größe Nr. 2, kleiner als durchschntttliche Korngröße des Anthracit.....1/85 Mk.
In Wagenladungen von mindestens 36 Kentner«: GtückeokeS .... 1,15 Mk.
Nutzeokes Nr L . 1,25 „ Nutzeokes Nr. S . 1,30 „
Aei gleichzeitiger ßntna-nre von mindestens 200 Hentnernr Gtückeokes .... 1,10 Mk.
Nutzeokes Nr. L . 1,20 „ Nutzeokes Nr. 2 . . 1,25 „
nio Rlickensdetter * 6k «w«' sd>t«ttma’d’,n? UW ”, , mit auswechselbarem Cypenrad
Schreibmaschine 1 «Alphabete für 12 Sprächet») und itr.sin. NS.-, nr.7m.225.- zarbroll-Einrichtung. *6 "6
Katalog bezw. Vorführung durch die
Vrühl'sche Druckerei, Stehen, Schülstratze Nr. 7.
Kunst-Ausstellung. auBBtellung im Turmhaus am Brand ist täglich von 11 biß 1 Uhr mittags mit Ausnahme dea ßamataga geöffnet, Mittwochs auch noch von 3 Ms 5 Uhr nachmittags, an Sonn- und Feiertagen von 11 dm 3 Uhl ununterbrochen. Eintritt für Niohtmitglieder an Werktagen 50 Pfg. an Sonn- und Feiertagen 20 Pfg.


