Feuer dauert fort.
Bord des Dampfers der frel-
burg.
204.00
do
8%
ßi/e c/o Konßols
8 0/c
8Vt°/a
Gerichtssaal.
Harpener .
Tendenz schwankend.
Wetter
C.
11.6° C.
Bekanntmachung
beschuldigt ist r Ls G-richt °m Nm^"°°n l78^^ «^n finb. »n frd.n H,p°,h-r« b„g -«schieden- Quantitäten altes
z ksä'smsäääsä •U‘AWW»«ÄS-.
/Lp,rhpf ui haben. Ter Angeklagte, der noch «ls ungeeignet sind mithin vom 20. Juni vorhandenen Bestände an
Grvßherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
4484
ii 1820
88.80
89.30
96.10
96.62
45.20
25.95
26.20
83.00
Heller Himmel Sonnenschein Sonnenschein
1
2
. 175 50
. 127 60
. 133 00
. 136 00
. 139 20
. 164 00
. 129 00
. 178 00
. 172 50
et
Z
do Heesen
Diskonto-Kommandit Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsgee. Oeeterr. Staatsbahn Gotthardbahn . . Laurahütte . . . Bochum . . . ,
meldet, auf Pergamcntpapier geschrieben und wird in einer wvhlverschtvssenen Hülle in dem Innern des Wetterhcchnes aufbewahrt werden): „Im neunzehnhunderteinsten Jahr, Als ich mal invalide war. Zog Tr. Schneider, der Prälat, Sich meinetwegen ernst zu Rat, Und gab dem Gürtlermeister Horn, Zu heilen mich vom Kamm bis Sporn. Uhrmachermeister Herr Karl Ritz, Verwahrte sicher mich vorm Blitz. .Herr Soltaus gab mir neuen Glanz, Boni Schnabel oben bis zum Schwanz. Herr Hettergott schasst mich darauf, Zu meinem alten Platz hinauf. Hier steh ich stolz auf meinen Höhen, Wer weiß, ob wir uns Wiedersehen!"
Mai»), 25. Juni. Eine Anzahl Burenfamilien. Männer, Weiber und Kinder, etwa 40 Köpfe stark, traf heute hier ein. Die Leute hatten evglischerseits die Erlaubnis erhalten, unter der Bedingung Transvaal zu verlassen, daß sie für ihr eigenes Geld nach Deutschland reisen und nicht früher zurückkehren, al- bis geordnete Verhältnisse in Trans vaal wieder Platz gegriffen hoben. Die Familien sind s. Zt. in Transvaal eiugewanderte Deutsche.
sicher Verbindlichkeiten veranlaßt. Ter Aufsichtsrat wird feine Entschließung nach völliger Klarlegung der Situation, die einige Tage in Anspruch nehmen dürfte, fassen und ver-
Frankfurt a. M., 25. Juni. Der Magistrat ersucht die Stadtverordneten * Versammlung um Bewilligung von 350,818.26 Mk. für die Ausstattung des neuen Schsau- spielhauses mit Dekorationen, Garderobe u. s. w. Diese Summe soll mit den entsprechenden Teilbeträgen auf das Ocdinarium der vier folgenden TtatSjahreu verrechnet werden. In dem mit der Neuen Theater-Aktieu-Gefellfchaft abge- schloffenen Vertrag ist vorausgesetzt und bedungen, daß die Nebernahme des neuen Schauspielhauses mit allen Ein« richtnngen, Requisiten n. s. w. erfolgt, die den Betrieb ermöglichen, insbesondere mit Dekorationen und Garderobestücken, worüber Vereinbarung Vorbehalten ist. Der Intendant ist mit den hervorragendsten Werkstätten für Dekorationen — Burghart-Wieu, KautSky.Wien, Lültemeyer-Koburg — sowie mit den ersten Fabriken für Kostüme und Theater- mobilien in Verbindung getreten; deren Voranschläge liegen der Forderung zu Grund.
•* Kleine Mitteilungen au» Hessen und den Rachdarstaate». In Mainz wurden zwei Burschen im Alter von 16 Jahren abgesaßt, die nach Unterschlagung von 1100 Mk. flüchtig gegangen waren. Sie hatten nur noch 400 Mk. bei sich. Nach chrem Geständnis hat noch ein Dritter an der Unterschlagung teilgenommen. Dieser habe noch 600 Mk. von dem unterschlagenen Gelbe in Besitz. — Am nächsten Samstag werden die Bonner Borussen in Bingen eintreffen und das Rüdesheimer Nationaldenkmal und AßmannShausen besuchen. Höchstwahrscheinlich wird auch der Kronprinz Friedrich Wilhelm die Exkursion mitmachen. - Ein schrecklicher Vorfall ereignete sich Dienstag in Offenbach. Die Frau des MefferschmiedeS Heinrich Kalbfleisch halte ihr dreijähriges Töchterchen aus dem Fenster der im dritten Stock gelegenen Wohnung auf das Straßenpflaster geworfen und war nachgesprungen. Mutier und Kind sind so schwer verletzt, daß wenig Aussicht ist, sie am Leben zu erhallen. — Unter den in Gau-AlgeSheim am Bahnbau beschäftigten ausländischen Arbeitern sind Blattern ausgebrochen. Der Kreisarzt stellte bei einem italienischen Arbeiter Pocken fest. Andere zeigten verdächtige Symptome. Die mit den erkrankten Arbeitern in Berührung gekommenen Personen sind geimpft worden. — Geh. Rat Prof. Conze, Generalsekretär des Deutschen archäologischen Instituts, ist zum Mitgliede des Gesamtausschusses des römisch-germanischen Zentral-MuseumS in Mainz ernannt worden. — In Dillenburg starb im Alter von 79 Jahren der Mühlen- und Grubenbesitzer August Gail. Als Ehrenmitglied des Verschönerungsvereins und Förderer deS historischen Vereins hat der Verstorbene in feinem langen Leben ein weitgehendes Allgemeininteresse bekundet. Einer alten Dillenburger Familie entsproffen, über- nahm der Verstorbene nach seiner Ausbildung im Kaufmanns- stand zu Kitzingen, Köln und Ostende 1853 die Hintergässer Mühle. Seit 1869 hat er ansehnliche Braunkohlengruben bei Lingeuaubach im Betrieb.
Meteorologische Beobachtungen
der Stativ» Wieste«.
11/10/, Reichsanleihe , . 100.00
- *• ' 85 80
öffentlichen. ... ...
Se täte rin oslaw, 25. Juni. Heute mittag brach in einem hiesigen Holzlager Feuer aus, das bei heftigem Winde schnell um sich griff und die Eisenbahnstation sowie die umliegenden Häuser bedrohte. Bereits viele Holzlager, sieben Sägemühlen, zwei Mühlen und viele Wohnhäuser sind vernichtet. Tas Feuer bauert fort.
Odessa, 25. Juni. An Bord des Tampfers der freiwilligen Flotte „Tambow" traf eine außerordentliche Gesandtschaft des Talei Lamas von Tibet nut einem Schreiben demselben und Geschenken für Kaiser Nikolaus hier ein. Nach zwei Tagen begiebt sich die Gesandtschaft nach Peters-
prfrblm'fcnen Schrantchen dhlu;
Mii Sf cntociSet zu Haben. Ter Angeklagte, der nod» Ä BorMtraft ist, ist in vollem Umtange geständig., -rre Staatsanwaltichaft beantragt gegen ihn unter ZubtlUgung mildernder Umstände eine Gefängnisstrafe von < .Monaten ec Anrechnung eines Monats der erlittenen Unter- LmgshafU Tas Lricht erkennt auf eine M »« 5 ®onoten und rechnet dem Angeklagten dieUnter- iucbungshaft in der beantragten Hohe an. Beschuldigt, am 25 April 1901 in der Gemarkung Breungesheim durch Fahrlässigkeit einen Waldbrand verursacht zu haben, steht N Tagelöhner Wilhelm Süßenberger von da vor d^n Schranken des Gerichts. Ter Angeklagte, der das im
Frühjahr übliche Wiesenbrennen vornahm, hatte urMt>I gstundm wudm!
samer We.se es unterlassen, vor seinem Weggang sich kein Anl-V »LbstW gedeckt sein dürften, w.nn bti ntebri6<ren zu überzeugen, ob jede Feuersgefahr beseitigt sei xie I SchStzungSergebnisfen de? Prüfungskommission In DoBcm Um ange Folge seiner Sorglosigkeit war, daß das <veuer weiterglomm bt^tt6ekßn würde. Es läfet sich erwarten, daß die neue Denvattung und daß durch Den sich erhebenden Aprilwind ein Wald- befl gnßitutl Hand in Hand mit der Aufsichtsbehörde die Neron brand verursacht wurde, der nur durch die zufällige An- ffrutiton betreiben wird, wobei als erste Ausgabe "sche n,> Wesenheit von Feldarbeitern einen größeren Umfang zu irgend ausführbar, iür d!« Beschaffung
nehmen verhindert wurde. Tas Gericht erkennt den An- Vorschriften zur in sachlicher, formeller Hinsicht voll enlsp « genagten schuldig, billigt ihm aber mit Rücksicht auf N<nd^.f^ Nach der im Inseratenteil
seine bisherige Unbestraftheit Mildernde Uniftanbe in metb Dei5ffenllK^^ die am 1. Ju"cr. fälligen
gehendem Maße zu, und verurteilt ihn nur in eine Geld- Emisfionspapiere der Bank bereUS vom 15. 3unt eb
strafe, und zwar in Höhe von 20 M ark, die im Unern- Die Einlösung «folgt bet der Bank selbst und bei der Mehr«
brmglichkeitsfalle mit 4 Tagen Gefängnis zu vcrlm^n deutschen Bankfirmen kostenfrei. Eben^ werden Broschüren
i't, und in die Kosten des Verfahrens. — Ter ^onas L chs unentgeltlich verabreicht, welche üver Wesen und SicherheitP p von Wahlershausen, der mehrfach wegen Eigentumsdelikte in umsafiender Weise Aufschluß geben. Die Kommunal-Obliga vorbestraft ist, sand am hiesigen Bahnhof eine Fahrkarte find mündelficher. (Heu. und Sitrohmarkt.)
vierter Klasse, die zum Fahren von Gießen nach dlngervbach kc. Frankfurt »» W., 3“ mit Stroh. Heu Mk. 4.20 bis
berechtigte. Ta der Angeklagte nad) Tillenburg zu rersen n.^11 Wa^m 360 bl6 ^3.80. Alle, p.r
gedachte, begab er sich zu dem bienstthuenden Schalter- $jio. Fünf Wagen mit Heu und zwei mit Stroh blieben un- bcamten, um die gefundene Karte, die er für feine eigene oettluft'________________________ ______
ausgab, gegen eine solche nach Tillenburg umzutausmen.
Ter Beamte aber, der sich genau erinnerte, die betr. ziarte Krieskasten der Redaktion.
an eine Frau verkauft zu haben, veranlasste seine Ver- ö r r & kommen die Bestimmungen
Haftung. Teswcgen sowie wegen Angabe eines falscksen 18 ^es Gesetzes, die Gestnbeordnung betreffend, zur
Namens und Urtundenfälscksung wird er in e me Ge - H^tuna. Danach kann, wenn ein Dienstbote unbefugt aus dem Di. nst fätignisstras e von 7 Wochen und in eine yaftstrafe ^Stritt, die Dtenstherr schäft entweder gerichtliche Klage aus Erfüllung von 1 Woche verurteilt. Tie letztere wird durch die Unter- be8 Vertrages erheben oder das Einschreiten der OrtSpol zeibeho. de suchungshaft als verbüßt betrachtet. — Die Angeklagten „gen den Dienstboten in Anspruch nehmen, Steift btre<6tipt wenn SÜ6 nberg r, tzofnwnn und Ochs ertannten die (»fertigeU. roelec blef.8 noch stms'»UN wlll. °°n d-m D.'n. Ent Rcchtslraft de? gefällten Urteile alsbald an & °.üKü" a°en,n bS. Vn*n dn
;irÄÄ“ÄWS.*?.‘S ~Ä äs ..........
zu bekommen, begann gestern vor dem alSStaatSgerichtShof konstituierten ie—
Senat. DeS Grafen Anwalt, Boyer, beantragte, alle Senatoren sollten 4
als Mitglieder des StaatsgertchtshosS fungieren, da der utzige Prozeß UtllEltt itltUlUnQtlL
von dem ersten unabhängig sei. Nach Ablehnung deS Antrags be- c/* n* — , , gp
ginnt das Veihör. Lur-SaluceS erklärt, lediglich zurückgekommen zu ^V. Friedberg, 26. Jam. 1.50 Uhr. (Telephon-Meto. ein, um für feinen RoyalisrnuS zu zeugen und das Land über die ^nz.-) Der Großherzog, die Großher.
M.e^U®Ä.ne —Login, da- Pri z-npaar Ludwig Batt-nb-rg n-bst
— In der heutigen Sitzung wurde mit der Zmgenvernehmung br- beiderseitigem Gefolge wohnten heute der Einweihung gönnen. MehrerePolizeikommisfare sagen aus, daß sie gesehen ti*ben, neureftaurierten evangelischen Stadtkirche bei. a)ic tycui: wie Lur-Saluc-s unb @u6rin zusammen nach London reiftm ober , bad Reste. (Ausführlicher Bericht in nächster
von dort zurückkamm. G-neral Zurlinden erklärt, er glaube, daß der ‘■“I “ul 1
von Däcoulöde herbeigeführte Zwischenfall beim Begräbnis Faures stummer.) welcher
nicht vorbereitlt gewesen sei. Die Offiziere hätten keineswegs daran Berlin, 26. Juni. Ter ^uwelendiev weiaie aedacht ihr- Pflicht zu vergisst». Das Heer werde niemals pflicht- vor 14 Tagen hier verhaftet wurde, ist rekognosziert wordem widrig handeln. Hierauf wurde General Florentin und der Polizei- ist ein Berliner Namens Wiencke. Bevor er hier <bie prästkt vernommen. Der Staatsanwalt kritisierte das Berhatten des Einbrüche verübte, plünderte er in Kopenhagen em ^u- Angcklagten Lur-SaluceS, der in einer geradezu anarchistischen Sprache ^elenaeschäft.
den offenen Krieg gegen die bestehende StaatSform angekündigtt habe 2ß c^un{ ^ie telegraphisch einberufenen Mit-
Giücklicherweise habe daS Pub ikum fich um diese S«nze Angelegenheit ' ' Auffichtsrates der Kasseler A k t i e n g e, e l i -
nicht gekümmert und sei gleichgiltig und ruhig geb leben. Es wäre 9 . ... 3- r c b e r t r 0 d n 1111 a hielten in der Naclst
jedoch unrecht, den Angeklagten deshalb als ungefährlich zu betrachten s ch a ft | u r Treve r t r 0 a n 1 8 / «^mipriakeitLn der
und Nachsicht zu üben, weil seit zwei Jahrm wieder Ruhe herrsche, eine Sitzung ab, und berieten Über die Schw^ 9
Der Staa Sanwalt führt weiterhin aus, daß Lur-SaluceS mUitärtscher durch bie Zahlungseinstellung der Leipziger Bant ei
R-tg-b,' b" s-rt°z? »on Orkane i-mtfen fei, an tiefen über di. standene Lage. Es wurde fofort die Feststellung samd- Stimmungen ta den OffiiierSkreifen Bericht erstattete und locarü- < -----«"K«««rnt werd
ein Manifest an die ArmeekorpS-Kommandanten vorbereitet hatte.
Um 5 Uhr wurde die Sitzung auf morgen nachmittag vertagt. (Der Rroetf, bm Graf Lur-Saluces mit seiner Rückkehr nach Frankreich verfolgte, tritt klar zu Tage. Der Prozeß sollte der royalistischen Partei Änl-H zu nachdrücklicher, möglichst anhaltender Agitation bi-.ten. Lm- Saluces beabsichtigte, mehrere hundert Zeugen vorzuladen, auch Dülon- löde, Hadert, Buffet und GuSrin. Die Regierung bewilligte jedoch den drei erstgenannten kein sicheres Geleit.) ____
Samstag, SS. Juni er., vormittags 11 Uhr, we den im alten RegiernugSgebäude am Kanzlei- ltes nur zu Brennholz etcheueS Holz versteigert. 4493
D Gießen, 25. Juni. Strafkammer. Vorsitzender Landgerichtsrat Müller. Wegen Urkundensalschung und Betrugs hatte sich der ledige, 23 jährige Musmann Jakob Häuser von Nieder-Weifel zu verantworten, die er rum Sctmden des Adam Eß in Torn-Assenhelm durch Wechscb Spekulationen begangen haben sollte. Er wird heute dev Verbrechens trotz seines anfänglick)en Leugnens «6^; unb zu einer neunmonatigen GefangiiiSstrafj? b beit Kosten des Verfahrens verurteilt. Der Verurteilte ahn? Mr Strafe an. - Ter Hotelbesitzer Wüstho fe nm Salzschlirf hatte gegen das Urteil des ^oßh. Schöffengerichts Lauterbach, wonach er wegen Jagdvergehens verurteilt worden mar, Berufung verfolgt. ?mi der heutigen Verhandlung mürbe der Berufung nach einer umfangreichen ZbU eis- aufnahme teilweise stattgegeben, und das erstinstanzliche it lcil aufgehoben: der Angeklagte von dem Vergehen des Jagdfrevels freigesprochen und er nur ber Uebertretung M §368 3 10 für schuldig erkannt und zur Tragung der Hälfte der Kosten des Verfahrens verurteilt. - Unter Aus- id tun der deffentlichkeit wurde gegen den Weißbinder- Men Georg'Wolf »oaJWt der des Verbrechens neuen die Sittlichkeit im Smne bey §1/6 Z s
iPrfmihiaf ist verhandelt. Es waren zur Verhandlung beschuldigt ls , veryano aeIaben. Tas Gericht
Kandel und Verkehr. Ualkswirtschast.
Wieder ein Baukeukrach!
Schlag auf Schlag faust jetzt auf die Börse hernieder. Thatsache | ist heute der Zusammenbruch der Leipziger Bank. Nicht weniger a'8 87 Millionen — bei einem Aktienkapital von 45 Millionen — betragen die Verbindlichkeiten dieses Instituts, eines der ältesten feiner Art in Deutschland. Und da hat deffen Aussicbtsrat noch den Mut, m einer öffentlichen Erklärung den Beteiligten „ruhiges Zuwarten" zu empfehlen I Wie ruhig" schon die nicht Beteiligten diese neue Katastrophe beurteilen, das zeigt ein Blick auf den Kurszettel. Die Aktien von führenden Berliner Banken, wie Diskontogesellschaft, Deutsche und Dresdener Bank, Handelsgesellschaft, wurden um 8 bis 10 Prozent geworfen; fast sämtliche sonst notierten Papiere erlitten Kurseinbußen. Die Wirkung des neuefim Bankenkrachs wird mit Recht eine verheerende genannt, nnd noch läßt ---- .
sich der Umfang des Schadens nicht übersehm. Ganz kürzlich erst bte I 5 o/0 Italien. Bente . . Doppelkatastrophe der Dresdener Kredit-Anstalt und der Kummer-1 4o/o Griech. Monop.-Anl, Gesellschaft, jetzt der Zusammenbruch in Leipzig — diese Sorgänge 8o/o Portugiesen . .
sind wohl ohne Beispiel In der Geschichte des Bankwesens. Sicher ist, g o/0 Mexikaner . . .
daß die Forderung einer Revision des Börsengesetzes im Sinne 41/1% Chinesen . . .
einer Milderung der gesetzlichen Bestimmungen zu keinem ungeeigneteren Zeitpunkt gestellt werden konnte. — Es wird gemeldet: Eine ungeheure Aufregung bemächtigte sich heute vormittag der hiesigen Geschäfts- und Landelskreise, als die Zahlungseinstellung der Leipziger Bank bekannt wurde. Es entstand eine ungewöhnliche Menschenansammlung rm Bank- qebäude selbst und auf der mit Schutzleuten besetzten Klostergaffe. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich die Nachricht von der augenblicklichen Zablungsstockung des Bankinstituts und wirkte niederschlagend auf die Handels- und Finanzwelt ein. Von allen Seiten eilten betroffene Privatpersonen zur Einholung eines Aufschluffes herbei. Das Ereignis hat den heimischm Platz schwer erschüttert. - Der Zusammenbruch hat nichts gemein mit der Lage der deuffchen Banken, überhaupt Nichts namentlich mit der der großen Banken. Gestern berieten diese noch, ob nicht die Leipziger Bank aufgeholfen werden solle, doch man lehnte allgemein em | solches Vorgehen mit dem Hinweis ab, es sei 6t ff er, daß das, was faul ist, auf diesem Gebiete ausgeschieden werde.
Berlin, 25. Junt. Die von der Aufsichtsbehörde veranlaßte allgemeine GeschästSreoision der Pommerfchen Hypotheken- Akttenbank ist, soweit es sich um Prüfung des Aypothekenbestandes handelt, zu vorläufigem Abschluß gelangt. Am 20. Juni betrug die Anlage im Hypothekengeschäft 192 444 000 Mk. Ja £>5nben der Treuhänder befanden sich hiervon 172 437 000, wovon an den Amor- ttsattooSfonds 165 000 abzusitzrn sind, während eür a s Mandbr ief- deckuna dienender in Gewahrsam der Treuhänder befindliche Barbetrag von 283 000 Mk. hivzutrttt, sodaß als Psandbriefuvterlagen Hypotheken
als ungeeignet sind mithin vom 20. Junt vorhin Venen Benanoe an 1 Bekanntmachung.
Unterlaaehypotheken 32 759000 abzufetzen, wenn> von der^Reviflons. g. Gemeindesteuer pro
1M9 öot”»”™ gro/m &«o“ SÄ« Untetlage 8«U<t «ro 1901/02, forte di- Beiträge ,°r laud unb forst- gefeh-n werden können. Am 20. Juni betrug der $fanbbdefumleaf toirtfrf)aftlid)en Berufsgeuosseuschaft pro 1»OO 174 902 900 Mk. In Händen dn Treuhändn be^ 10. Juli zur hiesigen Stadtkasie zu Wahlen.
178555 000 Unterlagm, wovon die Prü^gSkommffsion 8117 000 als «abltaae- Jeden Aocheutaa von 8 vis 42 Jthr wertlos betrachtete. Von Unterlagen bieten mithin nach Ansicht der gognage.
Kommission 170 438 000 den Pfandbriefen thatfächltche Deckung, vormittags.
während für 4 464 900 Deckung aus dem fonsttgm Vermögen der Gießen, den 26, Juni 1901. Bank zu entnehmen ist Daß diese Deckung »u beschaffeni ist. ergtt^ Stadtkasie Gießen,
fich schon au« der Erwägung, daß allein von ^eirn Hypotheken nach Doevfer.
Ansicht der Prüfuogskommisfion 4 Mtllionm in Grundstückswertev \
iikik unb
‘•“»■•4t
«n UDMi tat u l** bit anf Äi ? MU- in S ’“8 feÜe« A eine Ä’ Wer
) iq « GauTürnfahn en ralversammlungder o-n Krankenkassen iin len war zahlreich besucht. Von
- ^^nungskrankenkasjen n- ' Bekiebskrankenkassen und öujd) 134 Personen vertreten: I besondere Einladung erschienen lidenversicherungsanstalt, Regierter der Kreisämter Heppenheim ' e G i e ß e n. Mainz und Heppen- e- der badischen Krankenkassen. \ ung der Versammlung durch den mg,^ Herrn Münch von Wörme, * ' Höhn von Heppenheim wurde ! mng: „Berichterstattung des gr- | s über das abgelaufene Geschäsls- - schritten, aus dem u. a. zu en! I tuf der vorjährigen Versammlung 1 i Erhöhung der Hebgebühren für Versicherungsbeiträge von Groxd. | abschlägig beschieden wurde, -W | des Viktoria-Melitta-Verems dem Verbmd über 100Oft* M- atler krmkenverjichemngspiüch- n, vertreten sind. Zu Punkt II der Beittag zum MMenverein helfen für das laufende M ans ' weitere MMg für die f^ nähten GeneraiversammkunM- - laaesordnung: M neue..elften WtomMs Ms die MnkM' nanahme dazu, führte, wie d e ^err 'Nünch von Woms aus, nDrbnunq für Aerzte und Zahn
di- SwnkmM ie" s
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SSBsS1 7 die Gemeinden Vie N K «and
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S wn W durch die u . . > jedoch v^ pnte werde es ’ Wl . SL-L-'Ä sKr-NÄs SirsLs 6aL qiffni>nalia^^ Ortt s-r
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Telephonischer Kursberichti
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Barometer auf 0° reduziert
Temperatur der Luft
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Höchste Temperatur
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