Ausgabe 
27.3.1901 Zweites Blatt
 
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Frankfurt, den 26. März

8>/i % ßeichaanieihe .

Tendenz ruhig.

8% »VeO/o

8% 8Veo/o

Höchste Temperatur

Niedrigste

am

u

Kreditaktien . . . Dißkonto-Kommandit Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsges. Oeeterr. Staatsbahn Gotthardbahn . . Lamahütte , . . Bochum . . . . Harpener . . . .

do Konsole . do Heesen

. 98.25

. 88 10

. 98.40

. 88.10

. 94.25

. 95.80

43.70

. 25.25

. 25.60

. 81 50

Kandel und Verkehr. Volkswirtschaft.

fc. Frankfurt cu M., 25. März. Die Verwaltung der Frank­furter Ledenhverstcheruvgsgetelltchait schlägt 14 P- oz. Dividende (im Vorjahre 10'/, Proz.) vor. Eisenwtrke Htrzenham und Lollar zu Lollar 8 Proz. (t. B. 6 Proz.) auf bie Vrtorttäts- und 6 Proz. (t. V

+ 5.60 c.

5.80 c.

Bremen, 26. März. Tie Untersuchung gegen Weiland ist abgeschlossen. Weiland wurde in eine Krankenanstal't zur Beobachtung seines Geisteszustandes überfährt.

Zürich, 26. März. Der Brauer Rumpe, Dater von echs Kindern, hat in Gemeinschaft mit seiner Frau, da- etwas mehr.als zwei Jahre alte S ti e fläch ter chen monate- ang schändlichst mißhandelt. Sie faßten das Kind an den Beinen, warfen es an den Ofen, hielten es nackt viertelstundenlang unter laufendes kaltes Wasser, würgten es täglich, bis ihm der Schaum aus dem Munde, das Blut ouS der Nase und den Ohren lief, gaben ihm Fußtritte und ießeu es halb im Unrat verkümmern. Die Frau erhielt ein Jahr Gefängnis. Der völlig stupide Ehemann soll vor­erst zur Beobachtung in eine Irrenanstalt gebracht werden.

. 227 70 . 187 00 . 186 20

. 148 10

. 154.10 . 149 00 . 165.20 . 215 00 . 198.75 . 179 9)

Eisenbahn Zeitung.

fc Frankfurt a. M., 25. März. Die Unterbauarbeiten für die Bahn Höchst-Königstein wurden d.r htestgen Firma Aktiengesellschaft für Hoch- und Tiefbauten norm. Ph. Helfmann für die Summe von 210 000 Ml. übertragen. Die BetriebSeröffnung auf der Bahn soll in 78 Monaten eriolaen.

Krieskasten der Redaktion.

Anfragen ohne volle Angaben der Adresse bleiben uoberückstchtigt. Brsist.che Auskunft erteilen wir nicht. Alle Anfragen sind zu richten: Briefkasten der Redaktion deSGießener Anzeigers".

(Sprechstunde 67 Uhr nachmittags.)

«. B. 100, x (o) sind 0-Beine. 1 y heißt unausgebildete Plattfüßigkeit. 1 p heißt die alS Bruchanlage bezeichnete bloße Er­weiterung deS äußeren Leifienringes oder Heroorwölbung der verdünnten Bauchwand in der Gegend des Leistenkanals bei Hustenstößen usw. 8.ta allgemeine Körperschwäche. (121)

W. R. 80. Anl. III Hrz. heißt: vorübergehende Herzaffektion. y = siehe 121. 1 leichte Krümmung deS Nackens und geringe, im bekleideten Zustand nicht auffallende Schiefheit des HalseS bei vollkommener Bewegungsfreiheit desselben. (120)

Gerilhtssaat.

Mainz, 25. März. Die Strafkammer des hiesigen Landyerichts verurteilte heute dm Schriftsteller Otto Dunkel wegen Betrugs in fünf Fällen und Anmaßung des Doktorritels zu einer Zuchthausstrafe von 2 Jahr 6 Monat, einer Haftstrafe von 30 Tagen und einer Geldbuße von 750 Mk. Außerdem werden Dunkel die bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 5 Jahren aberkannt.

Berlin, 25. März. Die erste Strafkammer des Landgerichts sprach auf Antrag des Staatsanwalts den Rechtskandidaten Helm ecke, der wegen fahrlässiger Tötung des Studenten Peine angeklagt war, frei

24.-25. März

n ii

Meteorologische Beobachtungen

der Station Gieren.

5°/c Italien. Rente . . 40/0 6riech. Monop.-Anl, 8 °/o Portugiesen . .

8 0/0 Mexikaner . . . 41/g 0/0 Chinesen . . .

Ärmste Meldungen.

G. Darmstadt, 26. März. 1 Uhr 45 Min. (Telephon- Meld. d.Gieß. Anz.") Heute morgen 9 Uhr setzt die Zweite Kammer mit der Beratung des Gesetzentwurfs über das Faselwesen die Sitzung fort. Ministerialrat Braun stellte est, daß der Gesetzentwurf als Grundgedanke eine in­tensivere Züchtung, größere Selbständigkeit der Zuckit und Ausdehnung des Faselwcsens^auf Schweine und Ziegen enthalten und die Großh. Regierung es für nötig gehalten habe, die Frage zu regeln. Nachdem die Abgg. Weidner, Wolff und Leun sich mit Entschiedenheit acgen den Gesetz­entwurf ausgesprochen, wird dieser an den Ausschuß zu- rüctverwieseu. Darauf wird der Antrag der Abgg. Ulrich und Haas (Darmstadt) über die Erhöhung der Ge­treidezölle zur Beratung gezogen. Abg. Heidenreich als Berichterstatter giebt dem Hause ein eingehendes Bild von dem Stande der Landwirtschaft und deren Notlage. Um 1 Uhr wird die Sitzung auf Mittwoch 9 Uhr vertagt.

4 Droz.) euf die Stammaktien. Leberwerke oorm. Ph. I. Spicharz- Offmbach 3 Proz. (wie im Vorjahre). Frankfurter Margirin-Ge- cllschast: Be.lust Mk. 25 613 (L V. Gewinn Mk. 23 049).

vietzen, 26. März. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Butter per Psd. JC 0.901,00, Hühnereier per St. 60 4, 2 St. 00-00 Enteneier 2 St. 0016 .3, Gäw-- eiet per St. 0000 .3, «äse 1 St. 58 <£, Käsematte 2 St. 58 Erbsen per Liter 22 , Linsen per Liter 84 , Tauben per Pan:

1.001.20, Hühner per St. JC 1.502 20, Hahnen per Stück X 1.80-2.00, Enten per St. M 2.002.30, Gänse per Psd. M 0.00 bu 0.00, Ochsen fleisch per Pfd. 6874 3, Kuh. und Rindfleisch per Pfund 6064 Schweinefleisch per Psd. 6474 4, Schweinefleisch, gesalzen, per Psd. 78 4, Kalbfleisch per Pfd, 6066 3, Hammelfleisch per Pfd. 5066 4, Kartoffeln per 100 Kilo 6.507.50 JC, Weißkraut per St. 00 00 Zwiebeln per Ctr. M 6.507.50, Milch per Liter 18 4.

Arbeiterbewegung.

-k- Mainz, 25. März. Während der bevorstehenden Osterntage indet hier der achte Kongreß der Bäckereiarbetter Deutsch­lands statt, die Dauer ist auf vier Tage berechnet worden. Der Kon­greß soll eine allgemeine Kundgebung zu gunsten des Moximalarbeitstags bilden. Außerdem wird der Kongreß auch zu dem geplanten General» treik bei Abänderung der Bäckereiverordnung Stellung nehmen, und über )ie Einführung einer Arbeitslosenunterstützung Beschluß fasten.

Marseille, 25. März. Die Lage ist unverändert. Kein Zwischen fall von Bedeutung ereignete sich bisher. Die Zahl der im Ausstand be- indlichen Maschinenarbeiter beträgt 1200. Einige Straßenbahnwagen ver­ehren noch. Die Maßregeln zur Aufrechterhaltung der Ordnung sind weniger in die Augen fallend. An den Quais arbeiten etwa 1300, ob­wohl Ausständige, die am Quai Joliette Aufstellung nahmen, eine gewisse Anzahl Arbeitswilliger am Betreten der DockS verhinderten.

Montcea« leS Mine-, 25. März. Mehrere hundert Arbeiter vom Syndikat Nr. 2 nahmen vormittags unter dem Schutz von Genvdarmen und Soldaten die Arbeit wieder aus. Ein Zwischenfall ist nicht vor­gekommen. t ,

Neapel, 25. Mainz. Zwischen dem Hafenkapitän, dem Handels» kammerpräsidenten und den Führern der Auslader und Hafenarbetter fand heute eine Unterredung in der Präfektur statt. Der Präfekt machte ver- öhnliche Vorschläge zur Einstellung des Ausstandes. Versammlungen beider Parteien werden morgen vormittag Über diese Vorschläge beraten.

saß Frau Jahuel, mit zwei großen, schönen Bouquetts in den Händen. Plötzlich fiel in dem mit Fahrgästen stark be» setzten Wagen ein Schuß. Gunkel fiel vornüber vom Sitze und blieb sofort tot auf der Stelle liegen. Man kann sich die Aufregung denken, die die Fahrgäste ergriff. Die Ber wirrung erreichte den höchsten Grad, als Frau Jahnel den in dem einen Bouquett versteckten, sorgfältig eingebundenen Re» volver auf sich selbst richtete. Der Wagen war inzwischen zum Stehen gebracht, die Fahrgäste ergriffen die Flucht. 1 Der Schaffner stürzte sich sofort auf die dem Fahrpersonal schon längst als überspannt bekannte Frau Jahnel, riß ihre Hand zurück und entwand ihr die versteckte Waffe. Frau Jahnel warf sich auf die Leiche und fing an zu jammern. Sie hatte sich mit den zwei auf sich selbst gerichteten Schüffen nicht getroffen, der erste Schuß, den sie auf sich abgab, schlug durch das Fenster, der zweite streifte sie am Hute, den, sowie die Haare er etwas verbrannte, während er beinahe den hinter ihr stehenden, ihr die Waffe entwindenden Schaffner getroffen hätte. Alsbald erschien auch die Polizei, nahm die Thäterin in Haft, die sich ohne Widerstand in ihr Schicksal ergab, und nun erst kam man darauf, daß auch in dem zweiten Bouquett, das noch im Wagen lag, ebenfalls ein Revolver unter den künstlichen Blumen sorgfältig verborgen war. Frau Jahnel wollte noch im letzten Moment dieses Bouquett an sich reißen, sie wollte wohl einen zweiten Selbst­mordversuch machen, doch wurde sie rechtzeitig daran ver- hindert. Als man die Revolver, die in dem Bouquett ein­gebunden waren, fand, wurde man sich erst klar, wie eigent­lich die That vollführt worden war. Zwischen der Atten» täterin und Gunkel saß eine fremde Dame, rechts von Gunkel eine diesem bekannte Doktorsgattin, mit der Gunkel im Gespräch war. Seine Stellung war also so, daß sein Kopf beim Sprechen nach rechts gewendet war; während Gunkel sich so unterhielt, und auf seine weite Umgebung gar nicht achtete, schob Frau Jahnel mit der rechten Hand hinter dem Nacken der zwischen ihr und Gunkel sitzenden Dame ein Bouquett durch, in welchem ein Revolver verborgen war, und schoß Das Projektil drang dem unglücklichen Künstler in das Hinterhaupt und trat in der Augengegend aus. Die Kugel wurde im Wagen am Polster gefunden, es waren Waffen von 9 Millimeter Kaliber, also absolut tötlich. Die Angehörigen Gunkel- bestreiten, daß der Verstorbene ein Verhältnis mit Frau Jahnel, seiner Mörderin, unterhalten habe, doch geben sie zu, daß Gunkel kostbare Geschenke, wie Brillantringe, Brillanlknöpfe, einen Konzertflügel :c. von ihr angenommen habe. Ein Bruder des Ermordeten veröffent* licht folgende Erklärung:Ein Liebesverhältnis zwischen dem KammermusikuS Adolf Gunkel und Frau Jahnel hat, nach der Jahnel eigenem schriftlichen Geständnis in mehreren Briesen, nicht bestanden. Ebenso ist eine Scheidung der Jahnel von ihrem Ehemann (dem Direktor der Oesterreichi» scheu Nordwest-DamPfschifffahrtS'Gesellschaft) wegen ihres angeblichen Verhältnisses mit Gunkel nicht erfolgt. ES haben im Gegenteil zwischen Gunkel und dem in Aussig an der Elbe lebenden Manne der Jahnel bis in die letzte Zeit hinein freundschaftliche Beziehungen bestanden. Lediglich die konse­quente Abweisung der Jahnel durch Gunkel ist die Ursache deS traurigen Ausganges gewesen. Alles Uebrige werden die Verhandlungen vor Gericht aufllären. Inzwischen ist die Leiche deS unglücklichen Komponisten und Kammermusikus von der Staatsanwaltschaft freigegeben worden; die Beerdi­gung fand am Montag statt. Frau Jahuel wurde dem im Secierraum der königlichen Staatsanwaltschaft im Justizge» bäude befindlichen Leichnam ihres Opfers noch einmal gegen­über gestellt. Sie war völlig gebrochen. Im llebrigen wollte Frau Jahnel ursprünglich Gunkel schon während der Vorstellung in der Oper erschießen. Sie bemühte sich an» gelegcntlichst, mehrere Plätze in der ersten Parkettreihe zu erlangen, was aber nicht möglich war.

Karlsruhe, 25. März. Aus Baden und Elsaß

Uniorrsitüts Nachrichten.

Von Seiten des Kaisers von Korea ist an Dr. Albert Wagner in Stuttgart, bisherigen zweiten Lehrer der Landes Hebammenanstalt, ein Anerbieten ergangen, bie Funktion eines Leibarztes zu Übernehmen mit dem gleichzeitigen Auftrag, in Soul eine medizinische Fakultät ein- zurichten. Dr. Wagner hat aber bei den gegenwärtigen verwickelten Ber» hältniffcn im äußersten Osten vorgezogen, diesem Ruf vorerst nicht Folge zu leisten.

Aus Würzburg, 24. März, wird geschrieben: Der Privatdozent an der Universität Zürich, Dr. E. Overton, hat den Ruf als a.-o. Pro­fessor für Physiologie a; die hiesige Universität angenommen. Prof. Dr. Waller Judeich in Czernowitz wurde auf die Professur für alle Geschichte an die Universität Erlangen berufen. Prof. Dr. Karl Hilfe an der Berliner Technischen Hochschule tritt wegen fast völligen Der lustes der Sehkraft von seiner Lehrlhätigkeit zurück. Prof. Hilfe gehörte dem Lehrkörper der Technischen Hochschule seit 25 Jahren an. Zum Oberarzt des Waisenkrankenhauses in Brüssel wurde Frau Deleourt- Derscheid gewählt und von der Brüsseler Stadtverwaltung in dieser Stellung bestätigt. Man meldet aus Braunschweig: Der Professor an der Technischen Hochschule Dr. Johann KlooS, ein bekannter Geologe, namentlich Kenner des Kali-Bergbaus, ist gestorben.

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gehen heute eine Reihe von Meldungen über ein Erdbeben ein: Aus dem Amt Waldkirch wird gemeldet, daß ein heftiger von Westen nach Osten gehender Erdstoß wahrnehmbar wurde, der von einem donnerähnlichen Rollen begleitet war. In Schoenau im Wiesenthal war der Erdstoß so bedeutend, daß verschiedene Personen durch die Erschütterung der Betten au dem Schlafe geweckt wurden. In Maulburg (Amt Schrop heim) wurde ein heftiger, etwa 8 bis 10 Sekunden dauernde Erdstoß verspürt. Derselbe begann mit einem sturmartigen Brausen, dann folgte ein donnerähnlicher Knall, der 1 bis 3 Sekunden anhielt und in ein Rollen überging. Häuser und Gegenstände gerieten während deS Stoßes in heftige Bewegung. Die Gläser schlugen hierbei gegen einander. Der Erdstoß ging von Nordost nach Südost. In Sulzburg war d e

krdbewegung so stark, daß die Möbel hin und her chwankstn.

* Gent, 24. März.Der frühere Jesuit Renard, Professor der Mineralogie an der Universität Gent, der chon im Jahre 1882 aus dem Jesuitenorden ausgetreten t, hat seinen Austritt aus ber katholischen Kirche erklärt und sich in London mit einer Belgierin ver­heiratet.

März

Barometer auf 00 reduziert

XcuipeiuiuE der Lust

Absolute

Feuchtigkeit 1

Relative Feuchtigkeit

Windrichtung

Windstärke

Wetter

25.

925

741,0

2,3

8,6

94

NE.

4

Schneesturm

26.

726

742,5

5,1

2,7

88

N.

1

Frostwetter

26.

225

742,4

0,0

3,0

37

NE.

2

Sonnenschein

Bekanntmachung.

Freitag deu 29. und Samstag den 30. März I. I, von morgens 9 Uhr au, soll in dem Mainz- larer Gemeinde-Wald in verschiedenen Distrikten nachfiehendes Holz versteigert werden:

1) Am ersten Tage: 143 Buchen-, 76 Eichen-, 8 Nadel-, 12 Aspen-Scheit; 34 Buchen-, 37 Eichen-, 18 Nadel-, 31 Aspen-Knüppel; 5250 Buchen-, 2,936 Eichen-, 600 Na del-, 550 Aspen-Wellen; 44 Buchen-, 66 Eichen-, 16 Nadel-, 6 Aspen-Stöcke.

2) Am zweiten Tage: 16 Stück Buchenstämme 9,55 fm; 68 Stück Eichenstämme (bis 63 cm Durchm.) 55,18 fm; 88 Stück Nadelstämme = 31,38 fm; 1131 Stück Derbstangen = 61,82 fm; 90 Stück Reisstangen 0,68 fm; 11 Stück Pappelstämme 8,40 fm.

Zusammenkunft am ersten Tage an der Waldecke an der Kreisstraße nach Treis, am zweiten Tage an der Lumdabrücke beim Ort. Bemerkt wird, daß die Pappelstämme zuerst zur Versteigerung kommen, und unter dem Eichen-Schett 30 rm schönes Küferholz ist.

Mainzlar, am 25. März 1901.

Großherzogliche Bürgermeisterei Mainzlar.

Koch. 2351

Holzv ersteig erring.

In den Mitgebrauchswaldungen der Gemeinde Treis a. d. Lda. werden versteigert:

1. Montag den 1. April 1901, von vormittags 9 Uhr au, im Distrikt Aspenstrauch:

A. Bau- und Werkholz.

6 EichkN'Stämme mit 2,27 cbm Inhalt

2 Nadel- , 0,48

1 Buchen Stamm 0,83 n

352 Nadel Derbstangen 12,52

B. Brennholz.

166,4 rm Buchen-, 9 rm Eichen-, 1 rm Aspen-Scheiter

52 4 z/ 8 -Knüppel

445 ,, 10 82 Nadel-ZopfreiS

6 Nadel-, 4 Aspen-Stöcke.

L. Dienstag deu 2. April 1901, vou vormittags 9 Uhr au, aus deu Distrikten Zipfeuwald, Alte- Unner und Buchwald:

A. Bau- und Werkholz.

43 Eichen-Stämme mit 18,34 cbm Inhalt

17 Kiefern- 4,44 n

9 Fichten- , 1,23 ,

7 Eichen-Derbstang'n mit 0,40 cbm Inhalt

86 Fichten- , 3,79

B. Brennholz.

Kiefern»Sch?it r

55

rm Eichen-, 4 rm

Nadel-, 18 rm

34

, 61

17 ,

-Knüppel

2

Buchen-KnÜppel, 6

M 18 ,

»Stöcke

110

E chen-, 135

, 90 ,,

-Zopfreis

770

Nadel-Stammreis.

Zusammenkunft ist am ersten Tage im Distritt Aspen­strauch bei Nr. 8 am Wege von Treis a. Lda. nach Beuern, am zweiten Tage im Distrikt Buchwald an btr Straße nach

Mainzlar.

Treis a. Lda., den 26. März 1901.

Großherzogliche Bürgermeisterei Treis a. Lda.

Benner. 2353

Statt. Schlachthaus.

Freibank. 2394

Heute und morgen: Wtnfltifdj 54 M ßuhßkisch 50 |Jfg.

Jia. KcheMit liefere ä Meter zu 10 Mk. franko Station Gießen. - Bestellungen wolle man richten an 2364 c. Sann III., Burg-Gemüude«.