Börseranachrichien
3*/t % Beichsanieüio .
do
8%
31/1 c/q Konsuls
Tendenz; schwach.
891
Rein.
Nadelstämmrm.I8,68fm,
mit
319
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8
Wellen Buchen,Reisholz,
72
257
Eichsn-Rei-Holz, Nadel Reisholz, Aspen Rcisholz,
Buchen-Knüppel, Eichen-Knüppel, Nadel-Knüppel, AspM'Knüppel,
8%
8Vi°/o
do Hessen
veranschlagt: Schlosserarbeiten Glasecarbeiten Schreinerarbeiten Weißbinderarb. Tayezierarbeiten
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3 0/0 Portugiesen 8% Mexikaner . 4*/e % Chinesen .
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11
*
Zusammenkunft im Distrikt Homberg.
Allendorf an der Lumda, am 25. Januar 1901. Großherzogliche Bürgermeisterei
Mendorf an der Lumda.
rm Nadel'Stock, „ Aspen-Stock.
497,80 1119,— 2935,41
1150,61 107,—
Nadel * Derbstangen 15,66 fm, Nadel - Reisstangen 6,56 fm, Nadel - Nutzknüppel 4,80 fm, rm Nadel-Scheitholz,
Kotz Versteigerung.
Mittwoch den 30. Ja- nuar d. IS., vormittags 9 Uhr anfangend, werden in den Waldungen der Gemeinde Allendorf an der Lumda, Distr. Homberg, Kaulsköppel rc versteigert:
Unübertroffen zur Haut- u. Schönheitspflege.
^Myrrholin-Seife
Als beste Kinderseife ärztlich empfohlen.
stgnen der Kronen von Hannover und England getragen. Darauf folgt der Sarg auf einer Lafette, dem der König und die Prinzen des königl. Hauses nebst den Oidonnanz-- osfizieren zu Pferde folgen. Im Ucbrig n wird das Programm der Beisetzung dasselbe sein, wie bei der des Königs Wilhelm IV. Die Mitglieder beider Parlamente werden den Zug wahrscheinlich bei der Victoria-Station erwarten.
Berlin, 26. Jan. Wie verlautet, beabsichtigt der Kaiser an einer Sitzung des Königl. Landes Oekonomie-KollegiumS teilzunehmen.
Berlin, 26. Jan. In dem Befinden des Abgeordneten Lieber ist eine fortdauernde Besserung zu konstatieren; doch ist nicht daran zu denken, daß er seine parlamentarische Thätigkeit bald wieder aufnehmen werde, da er sich große Schonung auferlegen muß.
London, 26. Jan. Die Trauer am japanische« Hofe für die verstorbene Königin Viktoria ist auf 21 Tage cstgeseht worden.
Paris, 26. Jan. Hiesige Blätter wollen wisien, daß der Botschafter beim Vatikan dieser Tage eine Unterredung mit dem Papste hatte, während welcher Leo XIII. erklärt haben soll, er werde das Dercinsgesetz, falls es vom französischen Parlament angenommen wird, nicht billigen. Sollte die französische Regierung auf der Durchführung des Gesetzes bestehen, so fände ein vollständiger Bruch zwischen dem Vatikan und der französischen Regierung statt.
Paris, 26. Jan. Die Angestellten der Metropiltan Bahn drohen wegen Verabschiedung einer Anzahl Kollegen durch die Verwaltung mit einem allgemeinen Ausstande für heute morgen.
Washington, 26. Jan. Die Entsendung eines neuen amerikanischen Dampfers nach Guayra läßt auf eine neue Orientierung der Politik des Staatssekretärs Hay in Betreff der Venezuela-Frage schließen. Dieselbe scheint im Widerspruch mit den gestern dem amerikanischen Gesandten in Carracas telegraphierten Instruktionen zu stehen.
Washington, 26 Jan. Der demokratische Senator Towne hat einen Gesetzentwurf eingebracht, worin er die sofortige Einstellung der Feindseligkeiten auf den Philippinen und die absolute Anerkennung der Unabhängigkeit der Insel verlangt. ES seien nur die erforderliche« Garantien für den Schutz der amerikanischen Interessen zu fordern.
Washington, 26. Jan. Das Repräsentantenhaus und der Senat haben sich über alle Abänderungen geeinigt, welche an dem Gesetzentwurf betreffend die Reorganisation der Armee vorzunehmen sind. Die Annahme des Gesetzes ist mithin gesichert.
Vergebung von Kauarbeiten.
Die nachstehenden, für die Vergrößerung des Schul Hauses zu Klein-Liudeu erford rlichen Arbeiten sollen im Wege schriftlichen Angebots vergeben werden und sind Angebote bis Dieustag deu 5. Februar l. I., nachmittags 3 Uhr, bei Großh .Bürgermeisterei Klein - Linden, woselbst Pläne, Voranschlag und Bedingungen zur Einsicht offen liegen, abzugeben.
Die Arbeiten sind wie folgt
Bekanntmachung.
Alle Ein'agen in der Spar- und Leihkaffe E. G. in Großen- Bufick werden vom 1. Januar 1901 mit 40/0 verzinst.
Ausgeliehene Kapitalien auf Obligationen müssen von demselben Dalum an mit 4 $/4 % und Schuldscheine mit 5 % verzinst werden. Bei größeren Ausleihen behält sich der Vorstand und Aussichtsrat besondere Bedingungen vor.
Großrn-Buseck,25 Jan. 1601
I. A. f. A.: 910
Schmidt, Rechner.
Gießen, 25. Januar 1901.
Der Großh. Kceisbauinsprktor.
Stahl. 907
Sprechsaal.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Wir bitten die Verfasser des „Eingesandt" in Nr. 22 ds. Bl., uns gütigst ein Lokal in Lollar zu nennen, das die bei allgemein ergehender Einladung sich ergebende Zahl von „patriotischen Bürgern" auf zunehmen im Stande ist und in dem ein der Würde der Feier angemesien hergerichtetes ..Festessen" geboten werden kann. N. N.
- Neueste Meldungen.
(Telephon-Meldungen des „Gießener Anzeigers".)
Darmstadt, 26. Jan. 10.15 Uhr. Der h es fisch e H 0 legt antäßllch des Todes der Königin von Englan eine Trauer von 4 Wochen an.
London, 26. Jan. 10 20 Uhr. DaS Programm für den Trauerzug und die Beisetzung ist: An der Spitze des Zuges werden Gruppen und Herolde marschieren, nach diesen kommen die Richter, die Mitglieder des Geheimen Rats, die Bischöfe usw. Alsdann werden von Hofbeamten die In-
LEsW 11 etif in 5 Ä *
Holzverkauf.
Am Samstag dem r. Februar d. I., nachmittags 2 Uhr, kommen aus dem Jntereffentenwald Oberwalgern 68 Stück Eiche» von 2 bis 14 m Länge, 35 bis 70 cm Durch meffer = ca. 100 km.
Zusammenkunft zum Verkauf in der Wohnung des Unterzeichneten.
Bemerkt wird, daß sich dar Holz für Schreiner und Glaser gut eignet.
Oberwalgern, 24. Jan. 1901.
Der Bürgermeister.
Schlund. 877
Städtischer Arbeitsnachweis Gießen
Gartenftraste 2.
Angebot der Ardeitnehmer: 1 Küfer, 1 Bierbrauer, 1 Bau- schreiner, 1 Taglöhner, 1 Lauffrau, 1 Dienstmädchen, 2 Waschfrauen, 2 Flickerinnen, 1 Schreibgehilfe.
Nachfrage der Arbeitgeber r 1 Buchbinder, 1 Heizer, 1 tücht. Bauschreiner, 2 Dienstmädchen, 1 Laufmädchen, 2 Waschfrauen, 2 Flickerinnen.
Lehrlinger 1 Mechaniker, 1 Buchbinder, 2 Schreiner.
5 % Italien. Rente . .
40/0 Griech. Monop.-Anl,
Hohversteigerung
Fürstlich Solmstschr Vbkrsörstrrti
Hohensolms.
Mittwoch Leu SO. Ja- nuar, vorm, 10 Uhr, Distrikt Eulersgrutrd (bei Fcankenbach):
Nutzholz: 9 Isichteu- stamme mit 1,41 fm, 1572 Aichteu-Derbstangen mit 56,04 fm, 755 Isichten Reisstangen mit 13,45 fm. 887
Brennholz: Kiefer«.
14 rm Prügel u. 820 Wellen.
Hohensolms, 24. Jan. 1901.
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I*. “Wttoitfen, % in Vorbau btfnh, ™«. den i« iinttl 1 A'-r- aufgtfttOim und seiner mächtigen EngelStur« brisch und künstlerisch 1 Marmor gesntigte bie in 1819 gebaute n Ausstattungen bti strrS die Ausmerksani- mmer hatte in einer einiger Zeit die Einenen Briefen mit taatssekretär v. Pod- lig beschieden. In der arfnis zur Einsührunz icht anerkannt werden, if, daß die Lber-Pch m eine doppelte Geren die Aushändigung m. Diese beiden Wege das postamtliche >
(Tel. des Gieß. W v. Rothschild u. Löhne, , ist heute nachmittstg orten. Baron Will» •)£ - oon R. war btr •ühmten Sanfi* in A. M. von R. ttR n W, \t-W- N der MM Qn beim Karl überging •§ (1886) wurde w »iufeS; er * « „et SereilWeit# 1°chSe«teE iie betannte MP tt bon mancher anbei» Heibete bie Sitte.1* „ eouneränen «*< r[iert baä ^2 ’ omeiaes der Mist
in Loudon, Paus V s altehrwürdige &
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Bekanntmachung.
Die Lieferung von zirka 25 Kubikmeter Pflaster steine 3. Sorte, aus gutem Basalt, von 15 bis 16 Clm 1 Höh?, mit ebenem Haupte und 1 gut schließenden Fugen, für die 1 Gemeinde Allendorf a Lahn, : soll im Wege öffentlicher Sub- 1 misfion vergeben werden.
Offerten find bis zum 18 Februar l.J., mittags - 1 Uhr, auf unterzeichnet!, r Bürgermeisterei einzureichen, an welchem Tage auch die Oeff- ruung derselben daselbst statl- flndet.
Lieferungsbedingungen können vorher daselbst eingesehen werden
Allendorf an der Lahn, am 25. Januar 1901.
Großherzogliche Bürgermeisterei Allendorf an der Lahn.
Volk. 915
des Taglöhners Rupp daselbst beschuldigt wurde. Der An- : geklagte gesteht ein, den fraglichen Brief geschrieben zu haben, behauptet aber, ihn im Namen des Rupp, der persönlich mangels des nötigen Begriffsvermögens ihn nicht habe absassen können, sowie, weil er das Treiben des genannten Hacker nicht einwandfrei gehalten habe, verfaßt habe. Das Gericht erkennt den Angeklagten schuldig, nimmt aber nur den Thatbestand des § 267 St. Ä. Bs. als gegeben an und öenirteüt den Angeklagten unter weitgehender Zubilligung mildernder Umstände in eine G e f ä n g n i s st r a f c oonfünfTagen. — EL wird sodann in die Verhandlung gegen den 70jährigen Handelsmann Simon David von Homberg a. d. Ohm eingetreten, angeklagt des Vergehens des einfachen Bankerotts gemäß § 240 d. K. D. Abs. 1 Nr. 4. Die wegen betrügerischen Bankerotts erhobene Anklage war von Großh. Staatsanwaltschaft fallen gelassen worden. Die Schuld des Angeklagten besteht darin, daß er, über dessen Vermögen im September v. I. der Konkurs eröffnet worden war, den Bestimmungen des Handelsgesetzgesetzbuchs entgegen es unterlassen hatte, die Bilanz seines Vermögens in' den vorgeschriebenen Zeiten zu ziehen. Er wird in eine durch die Untersuchungshaft als verbüßt erachtete Gefängnisstrafe von fünf Tagen verurteilt. — Der Taglöhner Friedrich Kimpel von Angersbach wird beschuldigt, sich verschiedene, dem Forstmeister Martin in Groß-Lüder gehörige Sachen, als Rehstangen, Bürsten re., im ungefähren Wert von zusammen 20 Mk., zur Zeit, als er bei diesem als Kutscher in Diensten stand, rechtswidrig angeeignet zu haben. Das Amtsgericht Lauterbach hatte ihn wegen Diebstahl in eine Gefängnisstrafe von neun Tagen verurteilt. Der Erfolg des von ihm gegen das erstinstanzielle Erkenntnis eingelegte Rechtsmittel der Berufung ist, daß er durch Urteil der Strafkammer, da auch die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt hatte, vierzehn Tage Gefängnis erhält. Der Ansicht des Verteidigers des Angeklagten, daß, da Angeklagter im Gesindeverhältnisse zu dem Forstmeister Martin gestanden und dieser einen Strafantrag nicht gestellt habe, Freisprechung auf Grund des § 247 St. G. Bs. einzutreten habe, konnte das Gericht nicht beipflichten, da es in den einzelnen Diebstahlshandlungen nur Fälle eines einheitlichen fortgesetzten Delikts sah und die Gesamtsumme der gestohlenen Sachen immerhin einen Wert von 20 Mk., also einen nicht unerheblichen Wert, dar- siellt. - Der Bierbrauer August Plaß in Groß-Burg- wedel, ein Angeklagter mit einer sehr umfangreichen Vor- flrasliste, war von dem Schöffengericht Lich wegen Unterschlagung in eine Gefängnisstrafe von drei Wochen verurteilt worden, weil er einen Hasen, den er in noch lebendem Zustande auf der Straße gefunden hatte, nicht, wie es seine Pflicht gewesen wäre, an den Jagdberechtigten abgeliefert, sondern versucht hatte, ihn gegen klingende Münze an einen Käufer zu bringen. Die seinerseits eingelegte Berufung unrd verworfen, die erkannte Strafe aber durch die Untersuchungshaft, die er erlitten hat, als verbüßt angesehen. — Der von dem Friedrich Gaßner von Hain-Gründau gegen ein Urteil Großh. Amtsgerichts Büdingen eingelegte Berufung wird, nicht, weil das Gericht sich von der Unschuld 8es Angeklagten überzeugt hätte, sondern wegen einge- tcetener" Verjährung, stattgegeben. Die Zeugenvernehmung hat wegen der sich in der Hauptsache strikt gegenüberstehenden Aussagen ein eigenartiges, aber wenig erfreuliches Bild. — Den Vorsitz führte Landgerichtsdirektor Jöckel, als Vertreter der Anklagebehörde fungierte Staatsanwalt Zimmermann.
Sch. Darmstadt, 25. Jan. Vor dem hiesigen L a n d - ger icht stand heute ein Massenprozeß zur Verhandlung wie er sonst zu den Seltenheiten gehört. Die vor einigen Jahren gegründete Zuckerfabrik Gernsheim war von ca. 100 der Zuckerrübenlieferanten auf Zahlung der im Jahre 1900 gelieferten Zuckerrüben verklagt. 15 Anwälte traten als Vertreter der Kläger auf. Ein Anwalt hatte 42, ein zweiter 23 Klagen zu vertreten. Ein großer Teil der Kläger beantragte die Konkurs-Eröffnung, während ein anderer Teil auf sofortiger Pfändung und Zwangs- vollstteckuug besteht, da bei einem Konkurs der Verlust noch größer sein dürfte. Ein großer Teil der ärmlichen Landbevölkerung des Riedes, die meist mit Aktien mehr ober weniger beteiligt ist, dürfte großen Schaden erleiden. Die Verhandlung dauerte bis abends. Es erging schließlich Versäumnisurteil in sämtlichen Klagen, da der Anwalt der Beklagten durch Abwesenheit glänzte. Auch der telegraphisch zitierte Vorstand ließ seine Abwesenheit melden. Der Zusammenbruch des Unternehmens, das von vornherein auf schwachen Füßen stand, und dessen Leitung keineswegs kadellos war, sodaß sich voraussichtlich auch noch der Staatsanwalt mit der Sache befassen dürfte, wird nicht aus- bleibeu. — In der bekannten Klage-Sache des Beigeordneten Wolff-Offenbach gegen das Große Kolleg werden am 7., 8. und 9. Februar ca. 90 Mitglieder des Kollegs in Offenbach von dem Landgerichtsrat Jung vernommen wer-
Telephonischer Kursbericht.
Frankfurt, den 26. Januar.
den, um zu bezeugen, daß sie zur Zeit der Ausstoßung Wollfs Mitglieder des Kollegs, sowie in der fragt Sitzung ihre Stimme selbst abgegeben haben.
Handel und Verkehr. Uolksmirlschast.
— Preußische Staatsbohnen. In der Itfcttn Landtag-debaU. lat der E se babnmtniftcr v. Itnelen sich leid nschafilich verteidigt. Augenscheinlich bat ma < den wund sten Punkt unserer Eisenbahnverwaltung, nämlich daS lange Aufrechterhalten alter und m<6 ltcher Bahnhofoerhältnlsse t-erührt. Jnter»ffant ist e8 aber, dah bet di ser Gelegenheit der Minister e> klären konnte, wie ein grogcr Teil der Ersparmffe nur dacurch möglich gewesen sei, „daß wir für D46 Bet-.iedsmstertal außerordentlich günstige Verträge abschltetzen konnten z. B. für Kohlen, Schwellen und Schienen". Dietz ist in b<r That neu, Hst aber selbst bei den Konservativen, den partetischm Gegnern aller Syndikate, keinen Wid»rsp uch gefunden. Gerade bezüglich Koble bat man ja angenommen, daß bereits im November sehr g'«ße Adschlüffe zu beträchtlich böheren Preisen fettnS der Staats »abnen gemach? wurden und dies noch nicht einmal in Ruhrkohle, andern nur in Saarkohle. Diese ganze Verficherung von d»n auher- denilich günstigen Abfchlüsirn für Schienen, Schw.llen und Kohlen- > erk n dü-ste wob! noch zu wetteren Aufklätu-rgen herciusfordern Neuerdings wird ja auch bekannt, daß d-r Elsenbahnminister bet einer Kölner Submission aut über 8000 Güterwagen ca. 4 Prozent am P- eise herunterhandeln tonnt', inthffen bet Personenwagen 2 Prozent freiwillig gegen die letzten Pr-tse nachgelassen wurden. Da unsere Waggonfabriken überhaupt nicht besonders rentieren, so bleibt es die Frage, inwiefern düse Reduktion die Fabriken selost nicht in ungünstige Vcrhältnisie bringt.
Tabak. c
Im Laufe der Berichtswoche wurden in Herxheim und Bellheim die noch unverkauften Tabake bis zu 31 Mk. genommen, Herxheim biö 28 Mk. — In Seckenheim wurde der Rest von ca. 800 Zlr. abgehängt und bei steigenden Preisen von 23—26 Mk. rasch genommen. Jetzt liegen noch ca. 600 Ztr. dorten und noch ein paar Restpartien von der vorletzten Abhängung. In Freudenheim wurden ca. 8—900 Ztr. am Dach zu 20—21 Mk. rasch verkauft. Mit diesen Verkäufen ist die 1900er Einkaufssaison geschloffen, und werden jetzt die Tabake eingewogen. Der Ausfall ist verschieden und liefert meist nur Umblatt und Einlage. Die Qualität des Tabaks ist bester als der vorjährige Java, und werden die Händler die Ware schlank verkaufen können. Ob bei den hohen Einkaufspreisen dieselben etwas verdienen, bezweifeln wir, denn der Preis des Pfälzer Tabaks hat eben auch seine Grenzen. Im Platzgeschäft wurden einige hundert Zentner 1898er und 1899er von einem Fabrikanten von Anfang bis Mitte 30 Mk. zu Einlagezwecken verkauft. Zu gleichem Zweck kaufte dieser Tage ein Oberländer Fabrikant in Mannheim in dieser Preislage alte Tabake. In losen pfälzer Rippen geschäftslos, lose feine 8—8,50 Mk gebündelte feine 10—11 Mk.
Spiritus.
Spiritus konnte auch in dieser Woche den Preis nicht behaupten und ging weiter um 50 Pfg. zurück, schließt heute mit 44,20 Mk. Die Zufuhren waren in dieser Woche sowohl direkt an den Fabriken als im offenen Markt sehr groß.
Kohlru.
Es notieren: Englische Anthracit-Ruhkohlen 430—440 Mk. per 10 Tonnen ab Mannheim. Durch den Witterungsumschlag ist das Eis im Rhein und in seinen Nebenfiüssen weggegangen, dagegen ist der Waffer- stand so niedrig geblieben, daß Schiffszufuhren z. Zt. noch unmöglich sind. — Die Belieferung muß daher fortgesetzt in direktem Bahnverkehr ab Zeche erfolgen.
Gietzeu, 26. Januar. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Butter per Pfd. JC 0.75-0.90, Hühnereier per St. 8—9 d), 2 St. 00-00 Enteneier 2 St. 00—16 , Gänse,
eier ver St. 00—00 L, Käse 1 St. 5—8 $>, Käsemalte 2 St. 5—8 4, Erbsen per Liter 22 <5, Linsen per Liter 34 , Tauben per Paar JK, 0.80-1.00, Hühner per St. JC 1.00—1.50, Hahnen per Stück JC 1.00—1.80, Enten per St. Jt 2.00—2.20, Gänse per Pfd. JC 0.54 bis 0.65, Ochsenfleisch per Pfd. 68—74 $), Kuh« und Rindfleisch per Pfund 60—64 Schweinefleisch per Pfd. 60—70 s>, Schweinefleisch, gesalzen, per Pfd. 74 <5, Kalbfleisch per Pfd, 60—66 L, Hammelfleisch per Pfd. 50—60 <3, Kartoffeln per 100 Kilo 5.00—6.00 JC, Weißkraut per St. 00—00 $>, Zwiebeln per Ctr. M 5.50—0.00, Mich per Liter 18 d>.
^5
»criiu,
4 % Deutsche Grandschuld-Bank 1 u. 2
49.10 M.
4% do. 8. 5/6 unk. b. 1904
49 10 „
BVs % do. 8. 7/8, unk. b. 1906
48.50 „
40/0 D, Hyp.-Bank (Berlin) 8. 10 unk. 1908
97.30 M.
gr/.o/o do. unk. 1905
89.50 »
4 0/0 Preoss. Hyp'-A.-Bank 8. 8-12
84.10 „
40/g do. 8. 15-18 unk. b. 1900
84,10 ,
4 i/o do. 8. 19-20, unk. b. 1905
00.00 „
31/, 0/e do. 8. 13, 14
77.00 „
31/a O/o do. 8. 21, 22, unk. b. 1905
77.00 „
97.25
Kreditaktien . . .
. . 208.50
87.40
Diskonto-Kommandit
. . 179.10
97 40
Darmstädter Bank .
. . 182.10
86.95
Dresdener Bank . .
. . 146 00
93.50
Berliner Handelsges.
. . 149.50
95.70
Oesterr. Staatsbahn
. . 142 80
42 40
Gotthardbahn . .
. . 157.40
24.35
Laurahütte . . .
. . 194.30
25.40
Bochum ....
. . 175.50
81.40
Harpener ....
. . 169.75


