Ausgabe 
26.9.1901 Erstes Blatt
 
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Leberentartung 1

Atrophie der Kinder 1

Hirnhautentzündung

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Wetter

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September

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Die veutige Mmwer umfaßt 10 geilen

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vom

2.-15. Jahr

8.

8.

Still

Sonnenschein l. bew. Himmel beb. Himmel

Nebel

Es starben an:

Brechdurchfall Blutvergiftung Magenkrebs

Tuberkulose d. Lungen 2 (1) , Hirnhaut 1 (1)

4- 23,8 + 15,3

Lungenentzündung Lungenerweiterung Blinddarmentzündung

Meteorologische Beobachtungen

der Station Gießen.

Zusammen: Erwachsene: im

1. Lebensjahr:

ist er in England verfertigt toorben; es war ein Geschenk der Königin Viktoria an einen früheren Präsidenten. Der (^reibpult wurde aus dem Holz des SchiffesResolute" angefertigt, das im Jahre 1852 ausgeschickt wurde, um Sir John Franklin aufzusuchen. Das Schiff blieb im Eise stecken und mußte verlassen werden. Ein amerikanischer Walsischfänger befreite es im Jahre 1855, und es wurde der Königin als Zeichen der Freundschaft und Zuneigung von dem Präsidenten und Volke der Vereinigten Staaten zurückgegeben. In einer britischen Werft wurde dieRe- fohlte" schließlich auseinandergebrochen, und aus ihrem Holz wurde der Schreibpult angefettigt und von der Königin als Erinnerung an die Höflichkeit und liebevolle Güte, die das Geschenk derResolute" eingegeben", dem Präsi­denten übersandt. Au feiner später angebrachten goldenen Platte sind die Daten der Geburt, des Todes und der Amtszeit der verschiedenen Präsidenten verzeichnet, und McKinleys Name muß leider nun schon dieser Liste hervor­ragender Namen hinzugefügt werden.

* Die Verwendung von Schweinen zur Straßenreinigung ist im Stadlrat von Chicago beantragt worden. Tie Straßen von Chicago werden, wegen des Bankerotts der Stadt, nur noch im Geschäftsvicrtel etwas gereinigt, während in den Wohngegenden die Küchen- abfälle liegen bleiben. Man hat nun allen Ernstes den Vor­schlag gemacht, die Stadt solle magere Schweine ankaufen und dieselben frei umher laufen lassen. Damit sie nicht so leicht gestohlen werden können, solle diesen öffentlichen Sdjroeinen der Name des betreffenden Alderman aufge­brannt werden. Haben sich die lieben sauberen Tierchen fettgefressen, so sollen sie von der Stadt verkauft und durch neue magere erseht werden, so daß also diese Art Straßen­reinigung sogar noch einen Prosit fiir die Stadt abwerfen könnte. Tie Urheber des Planes meinen, man würde von der Wohlthätigkeit dieseröffentlichen Schweine" bald in dem Grade überzeugt werden, daß auch die Hausbesitzer sich zur Straßenreinigungprivate Schweins anschaffen würden, worauf denn Chicago bald durch die Reinlichkeit seiner (in Schweineshälle verwandelten) Straßen berühmt werden würde.

Der preußische Larrdwirtschaftsuriuister a)s Jäger. $cr Landwirtschaftsminister v. Podbielski, welcher dieser Tage in Begleitung des Oberjägermeisters vom Dienst. Frhrn. v. Heintze, zur Pürsche aus Elch Hirsche in der Umgegend von Jnse ain Haff in Ostpreußen weilte, hatte das Glück, im Belaufe Loye (Ober­försterei Tawellningken) einen kapitalen ungeraden Vierzehnender zur Strecke zu bringen. Der Elch, wohl der stärkste, der seit langen Jahren in dem Jbenforst erlegt worden ist, hatte Schaufeln von seltener Schönheit und Stärke und wog unaufgebrochen etiva 8 Centn er. Der Kopf des erlegten Hirsches wurde im Auftrage des Ministers einem telegraphisch aus Paossen bei Skaisgirren herbei- gerufenen Präparator zur Bearbeitung übergeben, um später der Sammlung des Herrn v. Podbielski einverleibt zu werden.

Gerichtssaal.

Karlsruhe, 23. Sept. Die hiesige Strafkammer verurteilte den sozialdemokratischen Landtagsabgeordneten Opi- fizius aus Pforzheim wegen Veruntreuung von 500 Mk. zum Nachteil des Pforzheimer Lebensbedürfnisvereins zu 3 Monaten Gefängnis und eckannte ihm die Fähigkeit zur Bekleidung öffent­licher Aemter auf die Dauer von 2 Jahren.ab.

Darmstadt. 22. Sept. Strafkammer. Dem schon mehrfach wegen Milchfälschung mit Geldstrafen belegten und deshalb bei einer eventuellen weiteren Verurteilung vor einer Freiheitsstrafe stehenden Milchhändler U. von hier fies es anfangs ds. Jahres und einige Zeit vorher auf, daß seine von auswärts bezogene Milch öfters zu Beanstandungen Veranlassung gab. Er ging der Angelegen­heit auf den Grund und entdeckte, daß der Milchhändler August Hahn von Arheiligen ihn schädigte. Hahn empfing täglich zu gleicher Zeit ebenfalls Milch auf dem Bahnhof und jeder von beiden nahm, wenn der andere noch nicht zur Stelle war, deffen Milch einst­weilen bis vor den Bahnhof mit. Hahn war meist der erste, schüttete alsdann einen Teil von U. Milch in seine Kanne und er­setzte das Weggenommene durch den Inhalt mitgebrachter Kannen. Dieser Ersatz muß ziemlich fragwürdiger Natur gewesen sein, denn U.'s Milch war nach der Beimischung schlechter. U. sah sogar ein­mal von seinem Beobachtungsposten aus, daß Hahn in aller Ge­mütsruhe sich mittelst der Milchwaage vergewisserte, ob die Mischung nicht allzu mangelhaft sei. Hahn gestand zu, daß er etwa acht Mal sich so an fremdem Eigentum vergriffen und daß er U.'s Milch fiir besser als die (einige gehalten habe. Die vom Schöffengericht des­halb wegen Diebstahls ausgesprochene vierwöchige Gefängnisstrafe sand auf Berufung Hahns durch die Strafkammer Bestätigung.

In den Bemerkungen derStatistischen Korrespondenz" heißt es, nach anhaltender trockener Witterung seien im letzten Drittel des verflossenen und im Anfänge deA laufenden Monats im ganzen Staatsgebiete tüchtige, teils zu reichliche Niederschläge gekommen. Den Stand der Kar­toffeln und Futtergewächse hätten die Niederschläge nur zu einem kleinen Teile und nur wenig mehr aufbessern können, da die voraufgegangene Dürre den größeren Teil schon zu sehr geschädigt hatte. In den Provinzen Ost- und West- Preußen und Schlesien sowie in den Regierungsbezirken Frankfurt, Stetttn und Köslin seien zwischen dem 3. und 10. ds. Mts. Nachtfröste eingetreten; die Kartoffelfeldes hätten hiernach ihr saftiges Grün in eine schmutzige, dunkel­braune Farbe verwandelt. Die fast überall vorgenommene Beackerung aur Winterbestellung werde in den von minder­reichlichen Niederschlägen betroffenen Gegenden einstweilen noch erschwert. Mit der Einsaat des Wintergetteides sei auf leichten Böden und hochgelegenen Aeckern bereits be­gonnen worden. Aus den für Kartoffeln wichtigsten Anbau­gebieten, den östlichen Provinzen und Brcrndemmrg, werde über ihren Stand am ungünstigsten berichtet. Leider werde fast überall Fäule befürchtet, stellenweise schon als vor­handen bezeichnet. Der Zustand der Klee- und Luzernefelder sowie der Wiesen habe sich nach den teils recht ergiebigen Niederschlägen etwas gebessert. Solvett ein zweiter Schnitt möglich gewesen, sei das Grummet meist in guter Beschaffen­heit ein geerntet worden.

Der Beamte ließ sich später von einem Eisenbahnzuge über- fahren.

Tilsit, 23. Sept. Gestern abend um 9 Uhr kamen zwei Kinder bei dem Brande des Hauses Jägerstraße 8 in den Flammen um. Sie waren von den Eltern allein zu Hause gelassen worden. Das älteste Kind machte sich mit der Petroleumlampe zu schaffen, welche umsturzte und explo- diette. Das älteste Mädchen rettete sich noch rechtzeitig und ließ die beiden jüngeren Geschwister zurück.

* Swinemünde, 24. Septbr. Der zur Rhederei W. Kunstmann in Stettin gehörige DampferBorussia", mit eiper Ladung Erz von Schweden unterwegs, ist außerhalb des HafenS auf Grund geraten.

Mannheim, 24. Sept. Heute früh wurde der ledige Tierarzt Karl Glaßner, der bei dem städtischen Viehhof m Mannheim angestellt ist, in seinem Bett erschossen auf­gefunden, während auf dem Fußboden des Zimmers die frühere Buffetdame Helene Ullrich, die im Einverständnis mit Glaßner Gift zu sich genommen hatte, in bewußtlosem Zustand aufgefunden wurde.

* fceilbronn, 24. Sept. DemSüdd. Korr.-Bur." wird über den verhafteten Direktor Fuchs u. a. folgendes geschrieben: Fuchs war früher Angestellter in einem hiesigen Bankgeschäft, später Besitzer eines demokra­tischen Blattes in Worms. Nachdem er dort gänzlich um­geworfen hatte, kem er in völlig abgebranntem Zu­stand nach Heilbronn zurück und fand dort zunächst in einem kleinen Bankhaus Anstellung. Zugleich war er damals eifriges Mitglied der hiesigen Vollspartei und ständiger Korrespondent desBeobachters", besonders über städtische -Angelegenheiten. Der in seiner Mehrzahl aus Demokraten gestehende Auflichtsrat der hiesigen Gewerbebank nahm im Jahre 1889, als die Stelle des Direktors frei wurde, keinen Anstand, Fuchs an diese Stelle zu berufen. Sobald nun Fuchs hierdurch wieder in eine einigermaßen günstige Position versetzt war, suchte er in hervorragender Weise sich an dem öffentlichen Leben zu beteiligen und zwar haupt­sächlich in der. in der hiesigen Stadt immer dankbaren Art, nämlich besonders durch fortgesetzte Angriffe gegen die Person des Stadt Vorstandes. Es konnte ihm somit, ftüheren Vorgängen entsprechend (man darf nur an den berüchtigten Tr. Lipp denken, der steckbrieflich verfolgt ist), Nicht fehlen, daß er in den Gemeinderat gewählt wurde, wo er eine ausgedehnte Thätigkeit gegen den Oberbürgermeister Hegelmaier^zu entfalten suchte, der ihn übrigens vollständig durchschaute. Es ist hier ziemlich bekannt, daß dieser schon sett Jahren über Fuchs gelegentlich äußerte: einem der- artigen Spitzbuben würde er keinen Pfennig anvertrauen". 'Leider hat er Recht behalten, als er die Katastrophe ders Gewerbebank oftmals voraussagte.

'Zürich, 24. Sevtbr. Heute vormittag hat sich ein Student der hiesigen Universität in der Wohnung seiner 'Geliebten mit Arsenik vergiftet. Ein rasch herbeigeholter Llrzi konnte nur den Tod feststellen.

* Neapel, 24. Septbr. In einer geheim betriebenen .Fabrik von Feuerwerkskörpern eines gewissen Tucei in der Orefieistraße brach heute früh eine Feuersbrunst aus. Sieben Personen kamen in den Flammen um, mehrere Löschmänner sind durch Rauch erstickt. Gegen Mittag war das Feuer gelöscht.

Bukarest, 24. Sept Wie dieAgence Roumaine" feftfieUt, befanden sich bet dem Eisenbahnzusammen- stoß bei Paeloia in beiden Zügen 34 Personen, nämlich 18 Eifenbahnbedienstete und 16 Passagiere, sämtlich Rumänen. .Von diesen sind 7 Eisenbahnbedienstete und 2 Passagiere ge­tötet, 16 Personen verletzt, darunter eine schwer.

Merkwürdiger Fall. Auf der Festfahrt des , Kronprinz Wilhelm" riff en, wie erzählt wird, eines Abends alle Bande frommer Scheu: die Seekrankheit brach aus. In dem ziemlich dünn besetzten Speisesaal, in dem nur wenige Aufrechte" bis zum Schluß des Essens aushielten, ereignete sich nun ein in seiner Art einziger tragikomischer Fall. Eine Exzellenz erhob sich, gepackt von dem ttickischen Dämon der Seekrankheit, doch nicht rechtzeittg genug, um nicht einen Teil 'des dem Wogendrange gebrachten Opfers in den Nacken der neben ihm sitzenden Exzellenz zu ergießen. Diese jedoch, selbst mit Kummer ringend, bemertte es nicht, bis einer der Stewards ihn ehrerbiettg anredete:Entschuldigen Sie, Ex- .zeflenz, Sie haben sich am Rockkragen hinten beschmutzt; aber iole Exzellenz dahin gekommen sind, begreife ich nicht!"

* Die Zigarren des Herrn v. Miquel. Miquel war ein Dauerrauchjer, der erst beim Einschlafen die Zigarre verlöschen ließ. Doch er wußte nicht, was er rauchte, und so züm Konsum eines heimischen Krautes gekommen, dem selbst ein fanatischer Patriotismus Geschmack nicht hätte abge­winnen können. Für seine Gäste war er wählerisch, so daß auch verwöhnte Raucher zufrieden sein konnten. Doch paßte er die Aufwartung dem Verständnis des Empfängers an. Fehlgriffe waren dabei nicht zu vermeiden, besonders wenn der Gegenstand der Unterhaltung ihn gefangen nahm was baim der Fall war, wenn er selbst sprach, und er >that das meistenteils. Eine Korrektur ließ er sich bann gern gefallen. Als ein Besucher ihm die angebotene Zigarre mit den Worten zurückreichte:Exzellenz haben mir von Ihrer eigenen Sorte gegeben", schmunzelte er bergnügt und nahm den passenden Umtausch vor.

* Eine der geschätztesten Reliquien des Weißen Hauses" ist, wie diePall Mall Gazette" schreibt, der Schreibpult, der fast ein halbes Jahrhundert hindurch von den aufeinander folgenden Präsidenten der Bereinigten Staaten gebraucht worden ist und auf dem Namen und Amtsdauer eines jeden buchstäblich in Gold einaegraben sind. Obgleich er eine so hervorragende Stelle »in der Residenz des erwählten Leiters Amerikas einnimmt,

Landwirtschaft.

Saateustaud in Preußen um Mitte September.

(Nr. 2 gut, Nr. 3 mittel (Durchschnitt), Nr. 4 gering.)

15. Sept. 01. 15. Aug. 01. 15. Sept. 00.

743,4

744,2 + 14,5

Höchste Temperatur amZ23.-24. September + 26,6° C.

Niedrigste » » + u

Summa: 13 (6) 10 (4) 2 (1) 1 (1)

Anm.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.

Theater, Kunst und Wissenschaft.

Hamburg, 23. Sept. Das ExpeditionsschiffMa» ta d o^ ist nach dreizehnmonatlicher Abwesenheit von der Nordpol- erpedition unter Führung des Steuermanns Dreßler zurückgekehrt. Ter Führer der Expedition B a u e n d a h l, der erst eine Rundreise durch Norwegen unternimmt, kehrt erst in 3 bis 4 Wochen zurück. Der Gesundheitszustand Aller ist gut. ,

Eine Bauschule für Frauen ivird demnächst m Berlin ms Leben treten. Tas neue Institut will durch Erschließung des Bau­faches für Frauen dem weiblichen Geschlecht einen neuen lohnenden Erwerbszweig zugänglich machen. Es soll zunächst mit der Heran­bildung von Bauzelchnerinnen, bautechnischen Hilfsarbeiterinnen usw. begonnen werden, wie solche in anderen Ländern bereits mit gutem Erfolge thätig sind. Tie Lehrgegenstände sind: Konstruk- tionszcichnen, Formenlehre, Architektur, Entwerfen, Voranschlägen, höhere Mathematik und Statik.

Eisenach, 24. Sept. Ter Allgemeine Kongreß für evan­gelische innere Mission in Deutschland wurde gestern abend hier feierlichst eröffnet. Staatsminister Dr. Rothe hielt eine Be­grüßungsansprache. Gaebel-Berlin dankte im Namen des Zentral- Ausschusses. lieber 600 Teilnehmer aus ganz Deutschland sind anwesend.

Aus Hanau wird geschrieben: Die Direktion des Stadtthea- ters (Jaritz und Oppmari wird wie in den Vorjahren auch in der bevorstehenden Wintersaison in O s s e n b a ch a. M. und Hom­burg v. d. H. Vorstellungen geben. Aus Worms schreibt man: Zwischen der Stadtverwaltung von Worms und den Lei­tern des Darmstädter Hof- und des Mainzer Stadttheaters sind auch für diese Saison Verträge abgeschlossen worden, nach welchen die Mitglieder dieser Bühnen'für eine Reihe von Vorstellungen im städtischen Spiel- und Festhause gewonnen worden sind. Vorerst sind 36 Vorstellungen und zwar 24 Schauspiel- und 12 Opernvor­stellungen in Aussicht genommen.

McheutliÄt Leberlicht der Todesfälle in Gießen.

37. Woche. Vom 8. bis 14. September 1901. Einwohnerzahl: angenommen zu 25 900 sinkt. 1600 Mann Militär). Sterblichkeitsziffer: 26,10, nach Abzug der Ortsftemden 14,05°/oo.

Kinder

Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.

Stuttgart, 24. Sept. Das Bankhaus Josef Schweizer hat infolge der Schwierigkeiten der Firma Robert Bloch in Pforz­heim seine Zahlungen vorläufig eingestellt. Der Status eraieot aber einen beträchtlichen Heberschuß der Akttven über die Passiven. Von ersteren sind allerdings einige Posten nicht schnell genug realisierbar.

Landstuhl, 24. Sept. Der Rechtskonsulent Eilbott in Zwei­brücken ist zum Konkursverwalter im Konkurse der Gesellschaft Bumb und Herrle ernannt. Ein Gläubigerausschuß aus den Vertretern der drei Hauptgläubiger, bestehend aus den Rechtsan­wällen Justizrat Gießen, Schuler und Trier in Zweibrücken wurde derPf. Pr? zufolge gebildet.

Die altrenomicrte Heidelberger Garu- und Kurz- wareu-Eugroofirma I. I. Lindau bot ihren Gläubigem 28 Pro­zent an. Das Angebot wurde jedoch abgelehnt.

Universttäts Nachrichten.

Dr. Heinrich Schröder, Verfasser der bekannten Schriften über die Oberlehrerfrage, beabsichtigt, den Schuldienst zu verlassen und die akademische Laufbahn einzuschlagen. Aus diesein Anlaß ist ihm, wie dieKieler Ztg." meldet, für die Verdienste um seinen Stand von der höheren Lehrerschaft Deutschlands eine Ehrengabe von 100 000 Mk. überreicht worden.

Der bisherige Privatdozent Prof. Dr. Edmund Husserl zu, Halle a. S. ist zum außerordentlichen Professor in der philosophischen Fakultät der Universität zu Göttingen er­nannt worden.

Kcrttoffeln

2,7

2,7

2,8

Klee

3,3

3,7

8,4

Luzerne

3,2

3,5

3,0

Wiesenheu

3,4

3,6

3,0

5757

Jäaitlicbe Mi, Betten, Hiegel, PiVans, H-irsz nnd Polsterwaren

verkaufe von heute ab zu ganz bedeutend herabgesetzten Preisen. WM dST'l W/EB"/

Möbelgeschäft, Kaplansgasse. H. < » ** eTttet*.

Grosser Ausverkauf

wegen Verkauf eines Hauses.