Gestern mittag starb au Freinsheim in der Rheinpfalz meine geliebte Tante
Fräulein Luise Sauer
was ich teilnehmenden Verwandten und Bekannten im Nomen aller Hinterbliebenen betrübt anzeige.
Giessen, den 25. April 1901.
Gieße«, den 25. April 1901.
8172
Wieseck, den 25. April 1901.
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In der
verantwortlich für den allgemeinen Teil: P. ffiittfo; für den LnzrigenleU: Haue Br6.
©rud und Btrlag oer Brüh« »chen Unrorrfitdte-iÖud,. und (Stemörndern (Pietsch «eben) m Siesten.
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Zu vernrieten
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(Offriif Sirllen
Capitalien
Die Beerdigung findet Freitag den 26. d Mts., nachmittags 3 Uhr, in Wieseck statt.
Die Beerdigung findet Samstag den 27. b. M., nachmittags </,5 Uhr, vom Trauerhause, Bruchstraße 8, aus statt.
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Gießen, den Der Direktor bi
Die Beerdigung findet Freitag den 26. d. Mts., nachmittags 3 Uhr, vom Portale des hiesigen Friedhofs aus — dem Wunsche der Verstorbenen folgend — in aller Stille statt.
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Die unbekannten Erben des am 14. September 1849 zu Gießen geborenen und am 20. März 1900 zu Coblenz verstorbenen Cigarrenmachers Georg Joseph Gumig, früher Georg, auch Joseph Weitz- manu, Sohn der Catharina Franziska We^tzmann verehe- l chte Carl Wilhelm Gumig, werden aufgefordert, ihre An sprüche an den Nachlaß des genannten Gumig bis zum > August 1901 an hiesiger Stelle anzubringen. 3163
Coblenz, den 23. April 1901. Königliches Amtsgericht IV.
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des Rechtsanwalts Dr. Spohr in Gießen
Privatkläger gegen
den Redakteur der Frankfurter Zeitung, Saut Listowsky, zu Frankfurt a. M.
Angeklagten wegm Beleidigung
hat das Großh. Schöffengericht zu Gießen am 5. Februar 1901 für Recht erkannt:
Der Privatbeklagte Paul Albert Julius Listowsky, ge- boren am 9. Oktober 1865 zu Friedland in Ostpreußen, verheiratet, evangelisch, Redakteur, zu Frankfurt a. M. wohnhaft, ist schuldig der Beleidigung im Sinne der §§ 185, 186, 200 Reichsstrafgesetzbuchs und wird dteserhalb zu einer Geldstrafe von einhundcrtundfünfzig Mark, die int Falle der Uneinbringlichkeit mit 15 Tagen Gefängnis zu verbüßen ist, sowie zu den Kosten de» Verfahren» einschließlich der dem Privatkläger erwachsenen notwendigen Auslagen verurteilt.
Dem Privatkläger wird die Befugnis zugesprochen, den entscheidenden Teil de» Urteils binnen 4 Wochen nach der Zustellung einer Ausfertigung des Urteil! je einmal in dem zu Frankfurt a. M. erscheinenden Frankfurter General - Anzeiger smd in dem Gießener Anzeiger auf Koften de» Privatbeklagten »ffentlich bekannt machen zu taffen. 8162
Die Richtigkeit der Abschrift der Urteilsformel wird beglaubigt und die Vollstreckbar- leit des Urteil» bescheinigt.
Gießen, den 23. April 1901.
(L.8.) Orth, Gerichtsschretber
des Großherzogl. Amtsgerichts F- b. A.:
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