Ausgabe 
25.12.1901 Zweites Blatt
 
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Nr. 303

Zweites Blatt.

Mittwoch SS. Dezember 1901

151. Jahrgang

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SSE Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gießen MM

Polltische Tagesschau.

SüdamerikarttfcheS.

Der Ausbruch neuer Unruhen in Venezuela laßt es als ausgeschlossen erscheinen, daß Deutschland seine Forderung an diesen Staat anders als durch militärischen Druck wird durchsetzen können.* Die Geschichte der Kon­flikte mit den zentral- und südamerikanischen Regierungen lehrt zur Genüge, wie diplomatische Vorstellung von diesen rn den Wind geschlagen werden. So bat ein «Schwesterschisi des großen KreuzersVineta" der jetzt neben dem KriegsschiffFalke" berufen sein dürfte, der Förderung Deutschlands durch seine Kanonen Nachdruck zu ver­leihen, die Kreuzer-FregatteVineta", schon vor dreißig Jahren den Präsidenten von Haiti zur Raison und zur Zahlung der Entschädigung für die einem Reichsangchöri­gen zugefügte Unbill bringen müssen, da der schwarze Staatsmann aus die diplomatischen Noten nur mit Ver­sprechungen reagierte. Die Regierung derselben Republik ließ es bekanntlich vor vier Jahren auf die Gefahr eines Bombardements der Stadt Port-au-Prince durch das deutsche Schulschiffsgeschwader ankommen, ehe sie sich dazu verstand, Genugthuung zu geben. Ebenso mußte 1878 Nicaragua durch ein deutsches Kreuzergeschwader ge­zwungen werden, Entschädigung für an Deutsche begangene Gcwaltthat zu leisten und die Schuldigen zu bestrafen. Nur durch entschlossenes Vorgehen also ist Deutschland diesen Spanisch-Amerikanern gegenüber zum Ziel gekom­men. Deutschland hat bisher bei derartigen Zwischen­fällen auf das Gutheißen der Vereinigten Staaten ver­zichtet, und dürfte auch diesmal seine Maßregeln nach eigenem Gutdünken treffen und durchführen.

Wie nach einem Telegramm derFrkf. Ztg." aus New-- Aork dieAss. Pr." meldet, hat Deutschland bereits ein Ultimatum an Venezuela gerichtet.

Deutsches Keich.

Berlin, 23» Dez. Der Kaiser hörte heute den Vortrag des Chefs des Civilkabinetts von Luccmus.

-r- In einem Artikel:DieAussichten der Zoll- tarifvorla ge" schreibt dieGermania":Wir hätten gewünscht, daß die verbündeten Regierungen sich darüber völlig im Klaren gewesen wären, welche äußersten Sähe sie als Minimalzölle für die vier Getreidesorten aufstellen können, alsdann aber auch an diesen Sätzen unbedingtfest­gehalten hätten. Die Ausführungen des Staatssekretärs Grafen Posadowsky im Reichstage mochten fast darauf schließen lassen, daß die verbündeten Regierungen weder über die Frage der Zollsätze, noch über diejenige, ob sie überhaupt an dem wich­tigsten Punkt ihrer Vorlage festhalten wollen, schlüssig sind. Sollte dies wirklich der Fall sein, so wäre das Schicksal der Vorlage als ein sehr zweifelhaftes anzusehen. Einst- wellen muß man unter dem Eindruck stehen, als ob an den maßgebenden Stellen keine völlige Ueberein- stimmung mehr darüber herrscht, ob und wie weit die Zoll- tarifoorlage noch aufrecht zu erhalten sei."

Inder Wreschcner Angelegenheit fand gestern hier eine von etwa tausend polnischen Frauen besuchte Protest-Versammlung statt, in der zum Teil heftige Reden gegen die preußische Regierung gehalten wurden. Die meisten Rednerinnen beschwerten sich über die Maßnahmen der preußi­schen Regierung in der Provinz Posen. Wenn eine Regie­rung die verbrieften 'Rechte der Polen mit Füßen trete, dann könne sie nicht verlangen, daß diese treue Staatsbürger seien. Es gelangte schließlich eine Resolution zur einstimmigen An­nahme, in der die versammelten polnischen Frauen den Ver­urteilten in Wreschen ihr tiefstes Mitgefühl ausdrücken, die Versammlung gegen ein System protesttert, der denK n üp p e l als Lehrmittel" betrachte und es als eineVerpflichtung aller polnischen Mütter erklärt, ihre Kinder nur polnisch beten zu lassen und für polnisch nationale Erzieh­ung zu sorgen."

Potsdam, 23. Dez. Zu den angeblichen Aeußerungen de§ Kaisers über das Duell veröffentlicht diePotsd. Ztg." folgende weitere Erklärung:Mit Rücksicht auf die ohne mein Wissen und Willen veröffentlichte Meldung über angebliche Allerhöchste Aeußerungen zur Duellftage lege ich hierdurch die Chefredaktion der Potsd. Ztg." nieder. Martin Berger, Mitbesitzer derPotsd. Ztg." Berger ist ein Sohn des verstorbenen Abg. Berger-Witten und Oberleutnant der Re­serve, ein Schwager des in Holland bei einer Automobilfahrt schwer verunglückten Kommandeurs der Potsdamer Kriegs­schule, Oberstleutnant v. Ziegler.

Ausland.

Kopenhagen, 23. De^. Ein Kreis angesehener Po- littker der Linken mit Georg Brandes an der «Spitze sammelt Unterschriften zu einer Adresse, worin gegen den Ver­kauf der we st indischen Inseln protestiert wird, bevor ein Abstimmung der Bevölkerung stattgefunden.

London, 23. Dez. Das Auswärtige Amt läßt die Erklärung abgeben, England beabsichtige nicht, Koweit zu annektieren. Die englische Regierung wünsche am Persischen Golf nur die Auftechterhaltung des status quo.

Birmingham, 23. Dez. Die liberale Vereinigung hat beschlossen, verschiedene Blätter und Persönlichkeiten der Stadt wegen Aufreizung zum Morde gerichtlich zu belangen. Tie Ursache hierzu hat das jüngste Meeting des liberalen Abg. Lloyd Georges gegeben. In dem «Saale,

wo das Meeting abgehalten wurde, sind sämtliche Fenster eingeworfen. Dreißig Arbeiter sind seit vier Tagen mit dem Einsetzen der Scheiben beschäftigt. Zwei Polizei- a g e n t e n, die bei den Tumulten verwundet wurden, schweben noch immer in Lebensgefahr.

London, 23. Dez. Wie nunmehr festgestellt, ist an dem Tage der Rede Roseberrys von Chesterfteld aus die größte bisher erreichte Anzahl Worte, nämlich 234 230,telegraphisch befördert worden. Seit Gladstones Zeiten hat kein politischer Redner die Aufmerksamkeit des Volkes in diesem Grade erregt.

Paris, 23. Dez. Wie das BlattMemorial diplo- matique" wissen will, ist zwischen König Eduard, Kaiser Wilhelm und Kaiser Franz Josef für Mitte Februar eine Zusammenkunft vereinbart, in der grundlegende Entschlüsse zur Auftechterhaltung von Friede, yrdnung und «Sicherheit in Europa gemeinsam be­raten werden sollen. Weiter berichtet ein Korrespondent, daß der deutsche Kronprinz in Vertretung des Kaisers bei der englischen Krönungsfeier im Juni teilnehmen wird, während P r i n z H e i n r i ch an der Spitze eines Geschwaders zur englischen Flotten-Parade erscheinen und ebenfalls den Feierlichkeiten in Ändon beiwohnen soll.

Im «Senat legte Rolland im Namen der Armee­kommission den Bericht der Letzteren vor, welcher die An­nahme des Antrages auf Einführung der zweijähri­gen Dienstzeit empfiehlt.

Rom, 23. Dez. Der Pap st empfing heute das heilige Kollegium, das ihm Glückwünsche zum Weihnachtsfeste dar­brachte. Auf eine Ansprache des Dekans des Kollegiums, der die Wünsche desselben zum Ausdruck brachte, erwiderte der Papst und sagte, die Kirche habe gegenwärtig eine schwere Zeit durchzumachen, ähnlich noch schlimmeren Zeiten der Vergangenheit. Man suche die Massen des Volkes zu Feinden der Kirche zu machen, man lege den religiösen Orden Bedrückungen auf und ächte die­selben, man mache verderbliche Gesetze, die im offenen Widerspruch zu den ewigen Gesetzen Gottes ständen. Der Papst berührte sodann die in Italien zur Beratung stehende Frage der Ehescheidung und den Sozialismus, welcher die soziale Ordnung bedrohe und betonte, daß zur wirksamen Bekämpfung desselben alle Katholiken den Lehren der Kirche gemäß gehorsam und einig sein müßten, um den unteren Volksschichten zu helfen.

Wien, 23. Dez. DieSlaw. Korresp." meldet aus Prag: Heute abend war hier das «Gerücht von einer Kund­gebung vor dem deutschen Konsulat verbreitet. Der (Sachverhalt ist nach authentischen Informationen fol­gender: Der Abgeordnete Klofac hatte für gestern eine Volksversammlung im Vororte Holeschowitz angekündigt mit der Tagesordnung:Die Vorfälle in Wreschen". Die Pol iz ei verbot aus Rücksichten der öffentlichen Ruhe dieses Programmpunktes wegen die Versammlung. Die Veranstalter verwandelten diese in eine Vereinsversamm­lung, doch auch in dieser wurde eine Besprechung der genannten Vorfälle untersagt. Klofac streifte sie in seiner Rede. An der Versammlung nahmen kaum 2000 Personen Teil. Nach Schluß zog ein Trupp von etwa 50 jungen Burschen in die Havlicek-Gasse, wo sich das deutsche Kon­sulat befindet, und stießen einige Rufe aus. Die Kund­gebung blieb völlig unbemerkt. Eine Verhaftung wurde vorgenommen.

Vom Burenkriege.

Lord Kit ch en er sieht sich nicht in der Lage, seinen Landsleuten die von diesen sehnsüchtig erwartete Festbot­schaft, die Meldung von einem entscheidenden Erfolg der englischen Waffen, zu übermitteln. Im großen und ganzen stehen die Dinge in Südafrika nicht wesentlich anders, als vor Jahresftist. Die Burenführer sind heute so wenig ent­mutigt, daß sie, nach einer Depesche derDaily News" aus Volksrust, anstatt einer Kapitulatton bei den letzten Beratungen die Fortsetzung des Krieges beschlossen. Ter Zweck der Zusammenkunft waren Pläne für ben tu eiteren Sommerfeldzug. Es wurden neue Angriffe auf Natal und die Kapkolonie beschlossen. Dewet soll durch die Drakensberge in Natal einfallen, während Botha von Norden her mit ihm operiert. Eine große Anzahl Buren erschien bereits nordöstlich von Volksrust, und General Plumers Korps hat fast täglich Gefechte mit ihnen. Infolge der Verräterei der Swazis sind Waffen, Munition und Proviant aus Europa über die Grenze an die Buren geschmuggelt, sodaß sie mit allem wohl ausgerüstet sind. Kein Anzeichen deutet auf baldigen Zusammenbruch des Widerstandes der Buren.

Eine unerfreuliche Perspektive für Lord Kitchener! Es müßten denn die Flüsse Buffalo und Tugela dem englischen Oberkommandierenden zu Gefallen auch weiterhin solche Wassermengen mtt sich führen, daß die Ueberleitung größerer Truppenkontingente nur unter beträchtlichen Verlusten sich bewerkstelligen ließe. . . Von englischen Truppennachschüben größeren Umfangs verlautet nichts. Insbesondere vermißt man Meldungen über die Verschiffung von Kavallerieregi­mentern, ohne die Lord Kitchener nicht auskommen zu tonnen erklärt hatte. Mit den Fußtruppen, die die Ko- lonien dem Mutterlande in generöser Weise erneut zur Verfügung stellen, wird dem Höchstkommandierenden also nicht sonderlich gedient sein. Tie Aussicht auf Beendigung des Krieges, sowett die englischen Waffen sie herbeizuführen haben, ist nach alledem unverändert gering. Und es ist doch schon das dritte Weihnachtsfest, in oessen Frieden der Kampfeslärm vom dunklen Erdteil hereinklingt.

Londoner Blätter melden aus Kronstaad vom 21. ds- M.: Major Mac Micking, der mtt neunzig Mann von Vredekort durch das Waatthal marschierte, wurd HÄtzttch

von dem überlegenen Feind angegriffen. Nach heftigem Kampfe wurden die Engländer auf die Bahnlinie zurückgeworfen. Zwei Offiziere und fünf Mann sind verwundet. General Spens berichtet: 200 Mann berittener Infanterie, die in getrennten Ab­teilungen die Farmen im Beginderlijndistrikt in Transvaal absuchten, wurden von 300 Buren und 40 bewaffneten Eingeborenen unter Britz angegriffen und zum Teil über­wältigt, ehe Spens Beistand leisten konnte. Die Ver­luste sin d schwer, Einzelheiten fehlen noch. Zlvei Offi­ziere sind schwer verwundet. In der Oranjekolonie er­reichten die Obersten Damant und Rimington, die parallel marschierten, Tafelkop. Bei Tagesanbruch am 20. Dezember überfielen plötzlich 800 Buren unter Botha Damants Vorhut und besetzten trotz tapferen Widerstandes das Kopje, das die Haupt in acht und die Ge­schütze beherrschte. «Sie hielten den Punkt jedoch nur kurze Zeit besetzt. Damant vertrieb sie aus der Stellung, bevor Rimington hinzukam. Die Verluste sind jedoch schwer. Ober st Damant ist schwer verwundet, zwei Offiziere und 20 Mann tot, drei Offi­ziere und 17 Mann verwundet- Oberst Rimington nahm die Verfolgung nachdrücklich auf und trieb die Buren über den Wilgefluß. Die Buren ließen 6 Tote zurück. Oberst Rimington nahm den Kommandanten Segler und 4 Mann gefangen. Später kam ein Bur unter dem Schutz der Parlamentärflagge und bat um die Erlaubnis, die Toten mitzunehmen; dies wurde gestattet.

Siefen von englischer Seite natürlich höchst parteiisch gefärbten Berichten über diese neuesten, zweifellos nicht unbedeutenden Burenerfolge stehen aber doch auch wieder ein paar Mißerfolge gegenüber. Wie aus Standerton ge­meldet wird, hat Kommandant Allenby in der Nähe von Balmoral ein Burenlager mit 100 Mann überrascht. Er machte 33 Gefangene, darunter befinden sich die Komman­danten Pretorius, Steenkamp, Minaar und Dupree. Außer­dem erbeutete er 150 Stück Vieh und 40 Pferde. Das Lager stand unter dem Befehl der Kommandanten Wob marans, der einen Kundschaftsritt nach dem Süden unter­nommen hatte. Nach einer Meldung aus Kapstadt ist der Burenkommandant Haas-Broeck in Dorneberg getötet wor­den. Die Kolonne Methuen hat das Kommando Pott- gieter überrascht. Der Kommandant konnte sich mit 60 Mann flüchten, aber seine Familie und die Papiere sielen in die Hände der Engländer.

Lord Kitchener meldet aus Johannesburg vom 22. De- zember: Oberst Mackenzie griff oas Kommando Barend Smits im Distrikt Carolina am 19. Dezember an. Sechs Buren wurden getötet, 16 gefangen. Die Kolonne des Obersten Parks wurde im Nylstrom-Disirikt in der Nacht zum 19. Dezember von Müller-Frichaardt, der ein schweres Geschütz mitführte, angegriffen. Der Feind wurde zurück- geworfen und ließ 8 Tote und 3 Verwundete zurück. Britischerseits sind 7 Mann getötet, 6 Offiziere und 18 Mann verwundet.__________________

Das ^lsenbahttunglück iHiHttbeken.

DerReichsanzeiger" veröffentlicht das Ergebnis der vom preußischen Minister der öffentlichen Arbeiten an- geordneten kommissarischen Untersuchung von Ur­sache und Verlauf des Eisenbahnunglücks, worin es heißt: Der Blockwärter in Keimberg, der zwischen Pader­born und Altenbeken liegenden Blockstation, hatte vor­schriftsmäßig das Blocksignal hinter dem durch- gefahrenen D-Zug aufH a l t" gebracht, und in dieser Stellung geblockt. Etwa in der Mitte zwischen freimberg und der folgenden Blockstation Schierenberg erlitt der D-Zug durch Ueberfahren eines Pferdes einen Aufenthalt von 15 Minuten. Der Blockwärter in Keim berg, dem die Rückmeldung für den bei ihm durchgefahrenen D-Zug zu lange ausblieb, glaubte, daß der Bahnwärter in Schierenberg die Bedienung des Blockwerkes vergessen hatte, und erinnerte diesen an die Blockbedienung durch Wecker und Morseschreiber. Ter Blockwärter in Schierenberg beachtete die für die Sicherung der Züge bestehende einfache klare Vorschrift, wonach die Entblockung des vorher liegenden Blocksignals erst nach der Vorbei- ahrt des Zuges erfolgen darf, nicht, ging vielmehr unbegreiflicherweise ohne Weiteres auf die Aufforderung ein, stellte das für den vorschrifts­mäßig abgeläuteten, vorgemeldeten D-Zug bereits gezogene Blocksignal aufHalt" und bediente den Block. Hierdurch wurde das Blocksignal in Keimberg enkbloctt und dadurch der dortige Wärrer in die Lage versetzt, das nunmehr stellbar gewordene Signal für den nachfolgenden Per- onenzug zu ziehen. Da auch der Zugführer des D-Zuges e n t g e g e n s e i n e r T i e n st a n w e i s u n g v e r- äumt hatte, den haltenden Zug von hinten zu »ecken, fuhr der mit zwei Lokomonven bespannte Per- onenzua bei dichtem Nebel, der nur auf 50 Meter Aus­sicht juließ, auf die Druckmaschine des D-Zuges. Die vom Reichsanzeiger" weiterhin gegebene Darstellung der Folgen des Unglücks entsprechen schon Bekanntem.

Wie dieK. Bztg." meldet, ist eine unter den Trümmern befindliche unkenntliche männliche Leiche als die des Ta- lezierers Waldemar Kuoefel-Berlin festgestellt worden. Tie Identität einer unkenntlichen Kindesleiche ist noch nicht estgestellt.

k Der Kaiser hat sich über das Eisenbahnunglück wie­derholt Bericht erstatten lassen und Anweisung erteilt, daß zum Besten der trauernden H in t e r b I i e b e n e n ein Be­trag von vorläufig 10000 Mark aus seinerPrivat- chatulle zur Verfügung zu stellen sei. Die Kaiserin-.

wirdich ebenfalls in hilfreichster Weise betätigen, um dou schmerz der in Trauer versetzten wenigstens etwas zu lindern.