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n feierte Man llbiläuin. Dem lschvnck angelegt, einen seirckchrt Gott» Hebmüchnng k btt Feier nji^ deS JvbilarS. (ri lppel ist dnLch Ptieftttitmivaii js ge ^ubiläm all egenSreicheSMi jtn aOtr @tmeinl:
Gießen, den 24. August.
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Frankfart, den 24. Augast.
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allen: Zweifel, da st für die Spareinleger beim hiesigen Kreditverein infolge der bei demselben bestehenden Solidar- haft der Mitglieder ein Grund zur Beunruhigung nicht vorhanden ist. Ter Verein zählt über 1000 Mitglieder, die mit ihrem Vermögen haftbar sind. Thatsächlich aber hat der Verein, der über einen Reservefonds von ca. 180 000
August. 13. Dem Schneidermeister Heinrich Siever ein Sohn. 13. Dem Wirt Heinrich Stau eine Tochter, Anna Elise. 14. Dem Musiklehrer Hermann August Emil Weller ein Sohn, Theodor August Karl. 16. Dem Gastwirt Franz Renk eine Tochter. 18. Dem Schlosser Karl Reiber ein Sohn. 20. Dem Bildhauer Franz Winkler ein Sohn,
Glauchau in einer Wohnung eine Falsch münzer--
■urt a. M., jetzt in Marburg a. Lahn, erteilte Patent ells Sanitätsrat zurückgenommen werde." (Bekanntlich ging lor einiger Zeit die Nachricht durch die Presse, daß ein Marburger Arzt, dem der Titel „Sanitätsrat" verliehen norden war, sich geweigert habe, die mit diesem Titel verknüpfte Stempelgebühr zu bezahlen. D. Red.)
über StandeSbewußtsein habe ich .gespöttelt" sondern über Standesdünkel. ES ist hier nicht der Platz übet bis OetallS der Versicherung zu schreiben, es wird ja Gelegenheit geboten werden, an anderer Stelle die Sache zu erörtern, und ich hoffe unb wünsche, daß der für die Kaufleute beste und nützlichste Versicherung*» moduS gefunden wird. Debet ist eS ganz unnötig, das .rote Gespenst" zu zitteren, weil diese Seche mit der Politik auch nicht daS Geringste zu thun hat.
August Franz. 22. Dem Jnstttutsoorsteher Dr. Franz Kübel eine Tochter, Maria EmUta.
Auszug sus deu Stüll-essmtsregistrrll der Siüt Gießen.
Aufgebote.
August. 17. Dr. Karl Christian Kratz, Chemiker in Mainkur bei Fechenheim, mit Emma Johanna Grade dahier. 20. Franz Josef Seidel, Sattler dahier, mit Christine Noll hterselbst. 20. Theodor Jakob Emil Christian Ludwig Köhler, Giasermetster in Alsfeld, mit Marte Wilhelmine Eleonore Echecff dahier. 20. Adam Lecke, Fabrikat beiter dahier, mit Margarethe Weigel in Filedbcig. 21. Dr Karl lLilhelm Engelhard, prakt. Arzt in Neustadt, mit AqneS Amalie öertha Charlotte Zwirner dahier. 22. Karl Henrich Martin Emil Bofller, Cementeur dahier, mit Lma Hauffmann hterselbst. 22. Karl Äuguft Berthold Vo^el, Nestauraleur in Kleinschmalkalden, mit Eva Katharina Dreher dahier. 23. Otto Kaspar Peter P,tltvp Reitz, Sergeant dahier, mit Henriette Wilhelmine Rumpf hterselbst. 23. Hein- tch Braun, Taglöhner dahier, mit Lina Lenz hterselbst. 23. Ludwig Becfer, Sergeant dahier, mit Eltiabethe Vogel hterselbst. 23. Heinrich Spmgler, Kausmann dahier, mit Elisadethe Mang, geborene Eitele,
Eheschließungen.
August. 17. Johann Tbeodoc Löder, Taglöhner dahier, mit Katharine Schneider hterselbst. 17. Jakob Jakob, OmntbuSkutscher datier, mit Marte Burk, geb. Staffel, hterselbst. 17. Friedlich Wilhelm Jmmig, Eisenbahaarbeiter in Frankfurt a. M., mit Marie Laval tn Offenbach a. M. 17. Heinrich Frebel, Schreiner dahier, mit Maria Birkensteck in ArnShatn. 21. Dr. Georg Julius Ludolph Gleim, prall. Arzt in Alsfeld, mit Karoline Wilhelmine Auguste Else Weigand
Krieskasten der Redaktion.
(Anonyme ««frage« bleiben unberücksichtigt.)
A. M. in «aiserslautern. An unserer LandesuniversitSt giebt es keine orthopädische klinische Abteilung. Wohl aber ex stieren in Gießen einige private orthopädische Institute. Wir nennen taS Institut für schwedische Heilgymnastik, Orthopädie und Medikalmassage von Victor May, Moltkestraße 8, und daS medico-rnechanische und orthopädische Institut deS prakt. Arztes Dr. Heinr. Zinßer, Westanlage 35. Eine orthopädische Werkstätte hat der Bandagist Otto Heger, Marktstraße 16.
GingesanÄ.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Äckikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
22. _ 23.
heute noch eine außerordentliche Revision vorzunehmen und zu derselben den Verbandsrevisor Seibert, sowie den dem Vereine fernstehenden hiesigen Kaufmann Heinrich Ott heranzuziehen. Tas Resultat wird alsbald bekannt gegeben.
Oberhausen, 23. Aug. In der gestern abgehaltenen Gläubiger-Versammlung der Gerhard Terlinden- Aktiengesellschaft wurden Dr. Schultz und Dr. Schmits in Duisburg als Konkursverwalter bestätigt; in den Gläubiger-Ausschuß wurden gewählt: die „Bank für Handel und Industrie", „Robert Warschauer u. Eo.", der „Barmer Bankverein", die „Magdeburger Privatbank" und als Vertreter des persönlichen Konkurses Gerhard Terlindens Rechtsanwalt Dr. Hecking-Oberhausen. Die Versammlung genehmigte die bisherigen Beschlüsse des Gläubigerausschusses, wonach die Maschinen- und Metallwarenfabrik, ferner die Stuhlfabriken in Oberhausen, Boisheim, Straelen, Vorst aufgelöst werden, dagegen die Herdfabrik Oberhausen und die Stuhlfabriken Schleiden, Sonsbeck, Capellen fortgeführt werden sollen. — In der zweiten Gläubigerversammlung waren vertreten die Westdeutsche Bank vorm. Jonas Cahn in Bonn, Cohn-Aschersleben, sowie Warschauer u. Co., Bank für Handel und Industrie in Berlin. Es handelte sich um
28 5° C.
8.8° C.
Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.
Hanau, 23. Aug. Der hiesige Kreditv ere in e- G. m. u. H. hat seit gestern einen Ansturm auf seine Kasse seitens seiner Spareinleger auszuhalten. Ter allgemeine Ansturm hält sogar trotz aller beruhigenden Versicherungen heute noch an. Wie der „Han. Anz." schreibt, steht außer
Gestordeue.
Mart verfügt, in diesem Jahre noch keinen Verlust gehabt. ‘kÄÄÄÄft
Die gestern zuruckgezahlten Einlagen erreichten den Betrag )(cr- 17.*§ri6 Andres« Dö.flein, 3 Wochen alt, Sohn des Küfer- von ca. 60001) Mk, selbst die Spareinlagen auf 6- und 12- Bisters Leonhard Dörfletn dahier. 19. Karl Schwall, 1 Monat alt, monatliche Kündigung wurden gestern glatt zurückgezahlt. Sohn des Weißbinders und Lackierers Emil Schmall III. babier. Aufsichtsrat und Direktion des Kreditvereins veröffentlichen 21. Dr. Johann Friedrich Hermann Steinbrügge, 70 Jahre alt, Uni* eine beruhigende Erklärung, gleichzeitig wurde beschlossen, oerfitätsp-ofessor dahier.
Gerichtssaal.
h- Gießer», 23. Aug. (Ferienstrafkammer.) Wegen Diebstahls im HüdfaUe ist der Heizer Theodor Schmidt von Staufenberg angeklagt Erst vor wenigen Tagen aus dem Zuchthaus entlassen, hat er in der Sch neiderschen Wirtschaft zu Gießen dem Fubrknecht Bewert, in dessen Zimmer er eine Nacht logierte, einen neuen Anzug gestohlen. Er btc laugtet zwar, den Anzug gekauft und nicht gestohlen zu haben, wird aber durch die Beweisaufnahme völlig überführt und erhält in Anbetracht d-ff-m, daß er ein unverbesserlicher und gefährlicher Dieb ist, eine Zuchthausstrafe von 2 Jahren sowie 5 Jahre Ehrverlust. Auch wird auf die ZuILssrgkeit von Polizeiaufsicht gegen ihn erkannt. — Der Berufung der Sto atSanwaltschast gegen ein Urteil des Schöffengerichts Friedberg, daS bm Peter Theis von dort, der wegen Uebertrctung einer Polizeioer- orbnung angeklagt war, freisprach, wird stattgegeben und der Angeklagte ju 10 Mk. Geldstrafe eventuell 5 Tage Haft verurteilt. — Der wegen Tierquälerei vom Schöffengericht*Grünberg verurteilte Konrad Weil von Xuppertenrob wird auf seine Berufung hin freigesprochen. — Wegen einer Refferaffäre steht der erst 17jährige Georg Müller von Eudorf vor Sericht. Er erhält 6 Monate Gefängnis. — Der Landwirt Heinrich htrrz III von Lauter, den das Schöffengericht Grünberg wegen Be. Iwtz.S zu 6 Wochen Gefängnis verurteilt hatte, zieht seine Berufung gegen dieses Erkenntnis zurück. Das Gleiche thut die Staatsanwaltschaft. — Gegen Einbruchdiebstahls wird sodann verhandelt gegen Karl Strauch, Auurergesellen au8 Steinbach. Strauch ist nicht weniger als dreimal kurz hmt-reinander bei seinem früheren Arbeitgeber, Maurermeister Keßler b Gießen, eingebrochen und hat dabei eine Geldkassette mit etwas Inhalt, raeit Revolver, Cigarren und ein Paar Halbschuhe entwendet. Er stellt -par auch feine Thäterschaft in Abrede, wird jedoch, da die Beweisauf- >Än,e klar seine Schuld ergtebt, in eine Gesamtgefängnisstrafe von l Jahr 8 Monaten verteilt. — Schließlich wird noch in der Sache |^en Wilhelm Thomas von Kleinbockenheim wegen Körperverletzung Her einen ausgebliebenen Zeugen Bürführungkbefehl erlassen. *
Fl Wiesdadr«, 22. Aug. Gestern stand vor bet' hiesigen Straf» Immer der praktische Arzt Dr. H. von Gemmerich unter der Anklage, durch Fahrlässigkeit den Tod eines Menschen verursacht zu haben Im 26. Dezember morgens gegen 4 Uhr gab die Ehefrau eines Schuh- r-HirrS S. in Niederbachheim einem Mädchen das Leben. Da sich bald rch der Geburt Blutungen einstellten, verlangte die Hebamme die Zu- l-^iung eines Arztes. Niederbachheim gehört nun eigentlich zum Bezirk Sithi-n. Da aber Miehlen eine Stunde entfernt liegt, während Gemmerich •10 Dr. H stationiert ist, nur eine halbe Stunde entfernt ist, so machte ffh der Ehemann der Wöchnerin nach Gemmerich auf den Weg, zumal 1r. H. noch weitläufig mit ihm verwandt ist. Er traf ihn noch 4’/« Uhr rtog.en6 in einer Wirtschaft Dr. H. weigerte sich zu kommen und ver Tiiti den Mann nach Miehlen. Erst als et an die Verwandtschaft er; Twti wurde, versprach et zu kommen, blieb aber bann noch ß/4 ©tunben üi Wirtshaus. Als jetzt ein zweiter Bote erschien, begab sich Dr H. erst N einmal in feine Wohnung unb machte sich bann auf ben Weg nach «smmerich. Hier langte er 2 ©tunben nach Eintreffen ber ersten Bot- iW an. Die Frau war inzwischen gestorben. Das Gericht sprach ben 3t)t frei, ba nicht erwiesen fei, baß bie Frau bei seinem sofortigen Er f|tm.-n gerettet worben wäre.
Sumbintten, 23. Aug. Das Kriegsgericht ber zweiten Di' Binom verurteilte ben Füsilier Grabanbt vom 33. Füsilier-Regiment Ae« Straßenraubes, Gehorsamsverweigerung, thätlichen Angriffs und Einigung eine- Vorgesetzten zu sechs Jahren Zuchthaus unb Ausstoßung cni dem Heere.
Meteorologische Beobachtungen
der Station Gießen.
0.00, Ochsenfleffch per Pfb. 66—76 Kuh« unb Rinbsleisch per Pfund 60—64 4 Schweinefleisch per Pfb. 64—80 Schweinefleisch, gesalzen, per Pfb. 84 4, Kalbfleisch per Pfb, 60—66 4, Hammelfleisch per Pfb. 50—70 Kartoffeln per 100 Kilo 5.00—8.00 JC, Weißkraut per St.
00—00 4, Zwiebeln per Ctr. JC 7.00—8.00, Milch per Liter 18
Dauer ber Marktzeit von 7 Uhr vormittags bis 1 Uhr mittags.
Arankfurta.M.,23.Aug. (Heu- unb Strohmarkt.)Angefahten 24 Wagen mit Heu, 6 mit Stroh. Heu 4,20—4,60 Mk., Stroh (Roggenstroh) 3,20—3,60. AlleS per 50 Kilo. Markt geräumt.
Neueste Meldungen.
(Telephon-Meldungen des „Gießener Anzeigers".)
"W. Paris, 24. Aug. Wie jetzt verlautet, dürfte der Kaiser von Rußland entweder am Tage der großen Truppenschau in Reims oder am Tage danach Paris betuchen und über die Alexanderbrücke nach dem Slysöe fahren, do großer Empfang stattfinden wird.
Leipzig, 24. Aug. Die Kriminalpolizei entdeckte in
Vermischtes.
• Pforzheim, 23. Aug. Heute früh wurde der Bijouteriefabcikant Johannes Fuchs, der bisher als sehr vermögend galt, unter dem Verdacht, den am Sonntag Mittag n seinem Kontor auSgebrochenev Brand selbst veranlaßt zu haben, verhaftet.
* Aschaffenburg, 23. Aug. Auf dem Schießplätze 2es Jägerbataillons wurde der Unteroffizier Schröd ter von der 2 Kompagnie erschossen aufgefundeu. Er hat sich mit seinem Drenfigewehr eine Kugel durch den Kopf ge. ’2pt. Die Ursache de- Selbstmordes dürfte darin zu suchen fein, daß Sch. in einer Diebstahlsangelegenheit vernommen wurde. Vor einiger Zeit war eine Postanweisung mit 15 Mk. verschwunden; der Verdacht fiel auf einen Gefreiten, der sich seit nunmehr drei Monaten ia Untersuchungshaft befindet. Jetzt hat sich dessen Unschuld herauSgestellt und es sollte gegen Schrödter Untersuchung eingeleitet werden.
* Berlin, 23. Aug. Eine besondere ärztliche Kom- niission, der unter andern auch Professor Robert 5ioch angehörte, hat eine eingehende Untersuchung des Lagers rn Döberitz vorgenommen, und es soll sich dabei herausgestellt haben, daß dieses a ä n zl i ch v e r s e u ch t ist. Ueber bie Entstehungsursachen der Ruhrepidemie im Döberitzer Barackenlager werden die Ermittelungen fortgesetzt; zu einem abschließenden Urteil ist man noch nicht gekommen. 9T?an ift geneigt, die Krankheit weder auf den Genuß des Wassers, noch anderer Getränke «oder Nahrungsmittel, son- brrn auf die Beschaffenheit von Baulichkeiten und damit za samm en hängen de Um stände zurückzuführen. Der größte 2eit der Truppen war in Baracken aus massivem Mauer- w'Nck einquartiert, die erst im Frühjahr bezw. noch im Sommer während des Verlaufs der Uebungen errichtet iv-orden sind. Diese Baulichkeiten wurden vollkommen frisch und in keiner Weise ausgetrocknet bezogen. Nachdem die Silier vor drei Wochen einmal ihren Einzug in das Lager gehalten, war ihre Uebertragung auf die nachfolgenden Ti uppen, welche die gleichen Räume bezogen und auch dieselben Utensilien Ruhelager (die gleichen Strohsäcke) zur Benutzung erhielten, fast unvermeidlich. Zur Wasserfrage ist die Aeusierung eines Soldaten vom 5. Garderegiment z. F. bemerkenswert, der unserem Gewährsmann gegenüber erklärte, er habe das Wasser eimerweise getrunken, ohne davon Schaden zu nehmen. Ueber 200 Mann sind erkrankt. Zur Vernichtung der Seuche ist zunächst eine durchgreifende Säuberung und Desinfizierung der Baracken, und die Verbrennung sämtlicher Strohsäcke angeordnet worden. Die F) Garde-Jnfanteriebrigade wird übrigens ihre Brigade- iit angen doch auf Döberitzer Gelände abhalten, da ein vnderes geeignetes Terrain ihr nicht zur Verfügung steht. Ti e Truppen kehren indes an jedem Tage wieder nach ihren Ao fernen in Spandau zurück, ohne erst das Barackenlager zu berühren. Auch Todesfälle sind bereits zu verzeichnen
* Die neue ft e Telegraphen st ation für drahtlose Telegraph ie, die der „Newpork Herald" auf dem Nantucket-Leuchtschiff installiert, geht ihrer Voll- enivung entgegen. Tie Station, die von Ingenieuren Mar- loirid mit Markonischen Instrumenten ausgerüstet wird, tarau bereits auf eine Entfernung von 14 bis 16 Stunden mitt den Schiffen sich in Verbindung setzen, die in gleicher Dt ise mit Markonischen Instrumenten versehen sind. Ta- dur-ch ist die Möglichkeit gegeben, vom Schiff aus mit dem mr erikanischen Kontinent und über diesen mit der ganzen Gebe um durchschnittlich 15 Stunden früher als bisher Nachrichten zu wechseln. Das erste Schiff, das mit der neuen Station Grüße wechseln wird, ist die „Lucania", die ver- gi iiiiencn Samstag Liverpool verließ.
Kittcratur.
Landkalender für das Großherzogtum Hessen. 192. Jahrgang: 1902. Darmstadt, Verlag der Großh. Jnvaliden-Anstalt. — Jedes Jahr um dieselbe Zeit begegnet uns wieder ein alter, lieber Bekannter in diesem Kalender, der wie kein zweiter den Verhältnissen Hessens sein Interesse und Augenmerk intensiv zuwendet. Der jetzt vorliegende bringt hinter den Auszeichnungen des Kalendariums und neben den gemeinnützigen Angaben eine sehr spannende und ohne Aufdringlichkeit lehrreick>e Erzählung „Der Waldhof" von Ludwig Theodor Hagen. Tas alte tunsterinnerungsreiche Groß-Steinheim wird in Wort und Bild ansprechend vorgeführt. Ein würdiges Gedenkblatt ist dem bald seinem Bruder in die stille Gruft nachgefolgten Prinzen Heinrich von Hessen gewidmet. Zwei neuen hervorragenden Werken in unserem Lande: der Wormser Eisen bahnbrücke und der Ernst Ludwigs-Heilstätte (für männ liche Lungenkranke) bei Sandbach i. O. wird, unter Begleitung von ganzseitigen Bildern, alle Aufmerksamkeit zugc wendet. Ein Kenner der Landwirtschaft behandelt in interessanter und freimütiger Weise von den schlechten Zeiten im landw. Betriebe. Hübsche Bilder begleiten bie anregend geschriebenen Weltbegebenheiten. Auch sonst fehlt es nicht an reichem, unterhaltendem Stoff in Gedichten, Sinnsprüchen, Bilderrätseln und Anekdoten. Eine stimmungsvolle Kunstbeilage „Jung gewohnt, Alt gethan" schmückt auch diesmal das Titelblatt. Und das alles wird um den ungemein billigen Preis von »20 Pfg. geboten!
Höchste Niedrigste
«raukenverfich-rungSzwa»g für Handlttngsgehilfep In Nr. 197 dieses Blattes wendet sich ein Hnr -M- in erregten Aus •übrungen gegen mein „Eingesandt" in Nr. 195. Herr M. hätte die Hereinztehung meiner politischen Stellung ruhig unterlassen können, „die hat mit dieser Angelegenheit nichts zu thun.* In dem , ■■ aa
ersten Artikel d. Bl. war mit keinem Wort von Vorteilen der Hand I SriipL'QOphpn ZX 1*1
lungSgebilsen bei freien Hilsskasfen pp. — die Rede, sondern es hieß L* I UUlvOG vH vH «H V1 #Al l
ausdrücklich, daß das StandeSbewußtsein es verböte, der allgemeinen Ortskrankenkasse anzugehören. Dagegen habe ich mich gewandt, daß eS als etwas des KaulmannsstandeS „Unwürdiges"
"i t er n^'ge^tnsam^«m°ettter Versicherung tellzuuehmm. Nicht BrÜhPsche Universitäts - Druckerei, Schulstr. 7
u. Co vor, der ebenfalls angenommen wurde. Als Vertreter wurde die Bank für Handel und Industrie gewählt, welche 'A* '• •
durch den stellvertretenden Direktor vertreten ift 81/°8, Konaois'
e 8- Märkte. 8 0/, dc • • •
Gießen, 24. August. Marktbericht. Auf bem heutigen •!/'0/ '
Wochenmarkt kosteten: Butter per Pfb. JU 1.10—1.30, Hühnereier per R 0/ ■pAn'
SL 0 2 @L 14-15 «), Enteneier 1 6t 7-8 Gänse- L E SVa;.
eier per 6t 11-12 A, Käse 1 St. 5-8 Käsematte 2 St. 5-8 PortMi^,n P'
Erbsen per Liter 22 g, Linsen per Liter 34 4, Tauben per Paar «0/® M '
M 0.75-0.90, Hühner per St. M 1.00-1.50, Hahnen per Stück '
M 0.70-1.20, Enten per St. JC 2.00—2.20, Gänse per Pfb. JC 0.00 bis /e /0 ^mn6HOa • • -
die Obligationen der Terlinden-Akt--Ges. Nachdem vom Vorsitzenden, Amtsrichter Luyken, die Präsenzliste aufgestellt , c. , . . vTri , 3 .
war. Beantragte der Vertreter der Westdeutschen Bank mit »nd etne große S enge falfdjen Geldes, sowie ver- Rücksicht darauf, daß zwei verschiedene Anleihen in Betracht ^"edene V-ertzeuge beschlagnahmt
kommen, für jede Anleihe einen Besonderen Vertreter zu . •1 ' sm-f, U®U e ■•'i!’'s °eCru r,r .
sollen Die erfckiienenen Gläubiaer und Vertreter erklärten tor cmer großen Mullerergesellschaft, schätzt den ®e)amt» kch7invkr7ta^ aus^Oc"
dem Vertreter der ersten Emission folgende Befugnisse zu ^^5 '1 auf 50 000 WO von guter Mrttelqualita . erteilen: Ter Vertreter soll die Gesamtheit der Gläubiger ber ^^^6,^23. ^gus^^Man g^bt,^daß es ^s^^ber thProtokolls durch die chinesischen Bevollmächtigten nur ^?vkursmasse anmelden und geltend 'u^chem ^,ie selbst- um wenige Tage handelt, und nimmt an, daß der Auf- m.!1! C a fnßen Tn schub durch die Notwendigteit veranlaßt sei, vor der Unter»
Seinen ©tau&iger ausgeschlossen sein. Ter Vertreter soll Zeichnung des Protokolls Dekrete zu erlassen, durch! die ermächtigt werden, Zwangsvollstreckungen zu betreiben und über die schuldigen Beamten verhängten Strafen be- dre Befuginfse einzelner Gläubiger zu vertreten. ^.iese Rechte fanntgegeben und die Prüfungen in gewissen Städten einst-- drrekt, indirekt oder selbständig geltend ^u machen, soll Zeilen ausgesetzt werden
ausgesch^ssen werden Weiter soll der Vertreter befugt sein, Leckoe Ll)weden>, 23. August. Der Dichter, Kom- ettoaige gtec^tSftreihgttten.gegen t)€n Äonlurtoertoalter bie ponift un6 frühere Minister Gunnar Wennerberg Masse oder andere Gläubiger sowie Schuldner der Gesell- ist in der vergangenen Nacht gestorben.
chaft zu führen. Tiefer Antrag wird angenommen. Als ........... ' .. ....... ,■
Vertreter wurde Wöllmer gewählt. Betreffend die zweite Emission tag ein ähnlicher Antrag der Firma Warschauer
August
Biromeler auf 0° reduziert
Temperatur der Luft
Absolute Feuchtigkeit
Relative Feuchtigkeit
K •e L 5 8
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24.
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9’6 7» 2-6
7517
751,9
749,8
16,7
12.2
21,8
10,7
8,8
11.8
75
84
61
Still NE. NE.
2
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st ernh. Himmel Sonnenfchetn bew. Himmel
Sonnenscheta


