1 Pfund 2QP Mark
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Keuilletou
Die Zahl der Badegäste betrug Bäder wurden bis zu diesem
Bad Nauheim, 22. Aug bis zum 22. August 17,535. Tage 241,594 verabreicht.
Darmstadt, 23. Aug.
bethätigt wird. Tic Verbindung des Apparats mit der Erde ist durch ein Drahtnetz gesichert, das der Wagen, falls er während der Fahrt Telegramme geben oder nehmen soll, einfach nachschleppen läßt. Erscheint diese Einrichtung zwar noch etwas umständlich, so darf vom Genie Marconis doch
Verschaffen. Als solche erscheinen ihm die Aufklärung weiterer Kreise über den Wert der genossenschaftlichen Obshverwertung für Volkswirtschaft und Gesundheitspflege, größte Vorsicht bei Neugründung von Obstverwertungsgenossenschaften, d. h. Gründung nur in geeigneten Gegenden. Von der Gründung von Genossenschiften, die sich hauptsächlich dem Dörren von Obst, dem Einmachen von Obst usw. widmen, sei ckbzuraten. Dagegen empfehle es sich, den einen oder anderen dieser Gesctstiftszweige, ebenso wie den Frischobstverkauf in kleinerem Umfang neben der Obstweinkelterei, als dem hauptsächlich!! Betriebe aufzunehmen. Bestehende kleinere Genossenschaften suche man durch finanzielle Unterstützung zu stärken. In planmäßiger Weise feien die vorhandenen Interessen für Obstkultur, Genossenschaftswesen und Gesundheitspflege zur Förderung des Absatzes nutzbar zu machen. Tie genossenschaftlichen .Konsumvereine müßten ihren Bedarf in erster Linie bei ihnen decken. Nach einer kurzen Debatte wurde der in diesem Sinne gestellte Antrag des Referenten angenommen.
Akademiedirektor Tr. Kraust, Weihenstzephan, behandelte die Frage der Getreidetrocknung. Er verwies auf die Unzulänglichkeit der Bodenspeicher, Rieselspeicher u. dgl zur sicheren Regulierung des Wassergehaltes des einzulagernden Getreides auch in schlechten Erntejahren, erörterte dann die Bedeutung der künstlichen Getreidetrocknung für die Produzenten, den Lagerhausbetrieb, Handel und Konsum, und zeigte speziell für die Braugerste, welche Bedeutung die künstliche Trocknung für die Verwendung deutscher Gerste im Jnlande hat. An die Besprechung der Durchführung der Trocknung und der Kritik der hierzu geeigneten Apparate schloß der Redner die Anregung, es möchten in einzelnen größeren Lagerhäusern, ähnlich wie in Hofgeismar, Versuche mit Trockenapparaten vorgenommen werden.
lieber die Bedeutung des „Ersparnisbuches" für die
Asphalt-leoUrpUtten. MueUr u. Prospekt mit tablrt und um.Mii A. W. Andernach in Beuel am Bb<rin.
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Kolonialpost.
Im „Hamb. Korresp." lesen wir: Die Londoner „Finanz Tfjronit", ein keineswegs der deutschen Kolonialpolitik feindseliges Organ, bringt Artikel unter der Rubrik „Unter drei Flaggen-; dort findet man betreffs Deutsch.OstafrikaS die folgenden der Beachtung zu empfehlenden Ausführungen: „Wader Besucher in den ersten Stunden nach seiner Landung zu fiihlen bekommt und was in der That den ersten Eindruck bildet, daS ist die dumpfe bjleierne Schwere des Beamtentums, die über der Stadt gebreitet liegt, und weiter die Abwesenheit dts geschäftlichen Wohlstand attmendeu Lebens, das uns in Sansibar und Mombaffa cratgegenttitf. Den letzten amtlichen Angaben nach beträgt bin weiße Bevölkerung Deutsch-OstafrikaS 1100 Personen. D avon sind 240 Civilbeamte, 172 Militärbeamte und Offiziere, 200 im Dienste von Missionen. Das läßt für das ganze ungeheure Gebiet 500 Personen übrig, die dem Handel, Landbau und überhaupt einer produktiven Thätigkeit otn liegen, und von diesen find 300 Ausländer, das heißt «iichtbeutsche Reichsangehörige! Von der gesamten weißen Bevölkerung Ostafrikas, die 1100 Personen beträgt, zählen demnach die Deutschen in ihren eignen ostafrikanischen Solo- nian nicht mehr als 820. Von diesen 820 sind an 400, alsio rund die Hälfte, Beamte, Offiziere und Polizisten, 100 Missionare, 150 Frauen und Kinder und nur die erübrigenden 150 find als Kaufleute, Handwerker, Geschäftsleute und Pflanzer für die Entwickelung dieser Kolonien thätig. Für dein unparteiischen Beobachter reden diese Ziffern eine nicht mißzuverstehende Sprache und sollten in jenen maßgebenden -reisen Beachtung finden, denen daran gelegen ist, über die begehenden Verhältnisse vollständig unterrichtet zu sein. Da ist bestimmt etwas faul in einer Kolonie, wenn einem Drittel ihrer weißen Bevölkerung Beamtengehälter gezahlt werden müssen, um die Verwaltung im Gange zu erhalten.
Kräftigend für Blutarme
Bleichsüchtige Schwache Kinder und Kranke.
Für daS „Ueberdokument
der „Ueber-Dokurneut-.AuSstellung ein Stempel auf die Handfläche gemacht wird, der in Verbindung mit der Erlegung von 10 Pfg. wieder Eintritt gewährt. — In der gestrigen Stadtverordnetenversammlung wurde über den Abschluß derPfandhauSkasse-Rechnungfür 1900/01 berichtet. Die Einnahmen betragen 129321,69 Mk., die Ausgaben 145833,83 Mk, so daß eine Ueberzahlung von 16191,62 Mk. stattgefunden hat (vorgesehen waren nur 5000 Mk.). Die Ueberschreitung fand keine Beanstandung. Bemerkenswert ist wohl, daß durchschnittlich etwa 150 Fahrräder im Pfandhause aufgegeben worden sind. — Die in der Sitzung der Stadtverordneten vom 2. Mai ds. IS. genehmigte Aenderung des OttroitarifS für Bräunt wein, wonach eine Besteuerung bis zu 50 pCt. Alkohol- gehalt mit 4 Mk., über 50 PCt. mit 8 Mk. vorgesehen ist, wurde vom Ministerium des Innern beanstandet und zugleich ein Herabgehen auf 40 pCt. Alkoholgehalt vorgeschlagen. Da die Feststellung des Alkoholgehaltes aber ohnedies viel Schwierigkeit bietet und die Kontrolle sehr erschwert, und auch die Aenderung des Satzes einen bedeutenden Einnahmeausfall bringen würde, beschloß die Versammlung, auf ihrem früher gefaßten Beschluß zu beharren.
Mainz, 22. Aug. Im Stadltheater sind die Vorarbeiten für die am 15. September beginnende Theater- Saison bereits seit längerer Zeit im vollen Gange. Das Personal der Oper ist, um unliebsamen Störungen durch Absagen in Krankheitsfällen vorzubeugen, gegen das Vorjahr bedeutend vermehrt und weist 10 Solisten und 11 Solistinnen auf. Die neuengagierten Sänger und Sängerinnen rekrutieren sich teils aus tüchtigen Kräften, welche sich an anderen namhaften Bühnen bereits bestens bewährt haben, teils aus begabten Anfängern mit prächtiger Stimme und guter Schule. Der Chor, für den eine große Anzahl neuer ftimmkräftiger Mitglieder gewonnen ist, wird diesmal vollzählig auf den Plan treten. Bei großen Opern wird et noch durch 16 Mitglieder des Chorvereins verstärkt, welcher sich unter Leitung des Kapellmeisters Gottfr. Becker int Laufe dieses Sommers herangebildet hat.
Mainz, 23. Aug. Die Direktion der preußischen und -esfischen Eisenbahnverwaltung teilt mit, daß (wie auf allen preußisch.hessischen Bahnen. D. Red. des „Gieß. Anz.-) vom 1. Oktober ab die Sonntagsfahrkarten nach Frankfurt a. M., Hanau, Mannheim, Mainz und Worms aufgehoben werden. Daß diese Maßnahme den seither o lebhaften Verkehr an den Sonntagen zwischen Mainz und Frankfurt und den anderen Orten wesentlich einschränken wird, ist klar. Die Mißstimmung über diese „Reform- hier ist der „Frkf. Ztg.- zufolge, allgemein.
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deutscher Kunst.- In der gestrigen Sitzung des geschäfts führenden Ausschusses wurde u. a. ein Antrag auf Vertagung des Beginns des Unternehmens abgelehnt; das Unternehmen wird also am Freitag, 30. August, nachmittags 3 Uhr, in Szene gehen. Die Bearbeitung der „Ueberfestzeitung" haben nunmehr Herr Hohmann und andere Ausschußrnit- glieder übernommen. Bezüglich der Kontrolle an der Fest- spielkasse ist bestimmt, daß die Tageskarten nur für einmaligen Eintritt gelten und beim zeitweiligen Verlassen
Uermischte«.
• Leibeigenenpreise in Rußland. Vor kurzem, am 40. Jahrestage der Veröffentlichung des Manifestes über die Bauernemanzipation — so lesen wir in der „Zeitschr. f. Sozialwiffensch.- — wurden Daten über die Preise von Leibeigenen im 18. und am Beginn des 19. Jahrhunderts mit. geteilt. Aus den Akten des Archäologischen Museums in Ssmolensk war u. a. zu ersehen, daß im Jahre 1751 eine Wittwe nebst Tochter für drei Rubel verkauft worden waren, 1771 wurde ein Mädchen für 5 Rubel verkauft, 1785 kostete ein Mädchen 7 Rubel, 1791 10 Rubel; zwei Mädchen wur- den gleichzeitig für 25 Rubel losgeschlagen. 1803 erzielte ein Mädchen beim Verkauf 33 Rubel und 1821 350 Rubel. Die Preise für lebende Ware gingen also allmählich in die Höhe. 1732 wurde ein Bauer mit Frau und drei Kindern für 7 Rubel abgetreten. 1741 wurde ein Bauer mit Frau, Kindern und aller Habe sür 10 Rubel verkauft; eS handelte sich um einen entlaufenen Leibeigenen; solche Bauern wurden überhaupt billiger verkauft. 1745 wurde ein solcher Bauer nebst Familie usw. für 25 Rubel abgegeben. Auch Land konnte man damals wohlfeil kaufen. 1795 wurde im Ssmo- lenSkt'chen Kreise eine Deßjatine Land für 5 Rubel verkauft.
*AuS alter Zeit. (Ein Bürgermeister und Reimkünstler im Elsaß pflegte bekanntlich die Brautpaare mit de» Worten zusammenzugebcn:
„Wenn Ihr enander wännt (wollt), So genn enander d' Händ!
So, jetzt htt'S es, Im Namen des GesttzeS.- Ein anderer Maire aber schloß zur Frauzosenzeit s ine An- spräche mit den Worten: „Meine Schärpe ist das Wahrzeichen Eurer Ehe: Rot, verehrter Herr, ist das Sinnbild Ihres Feuers; Weiß, verehrte Jungfrau, ist das Sinnbild Ihrer Reinheit und Blau, wenn es grün wäre, würde das Sinnbild Eurer gemeinsamen Hoffnung sein.-
Salzburg, 23. Aug. In Gundschachen schlug der Blitz in das Schulhaus. Der Oberlehrer Lukas wurde getötet, der Oberlehrer Hruschka sowie seine Ehefrau wurden schwer verletzt.
landwirtschaftlichen Kreditgenossenschaften und ihre Mitglieder berichtete Lehrer Fr. Lemke, Delve. Das Erspar- oiisbuch gestaltet das kleine Sparen planmäßig, erleichtert es und erweitert so den Kreis der Sparer. Es bietet guten imb billigen Ersatz für die sogenannte Lebensversicherung. >Es stärkt durch seine festen und regelmäßigen Einlagen Die Betriebsmittel der Kassen und bietet in einfachen Ver- ä»ältnissen gute und leicht anwendbare Amortisationspläne. Der Vortrag fand die Zustimmung der Versammlung.
Der Anwalt des Allgemeinen Verbandes, Geheimrat Dr. Haas, Darmstadt, wies in seinem Schlußwort au; Die rege Thätigkeit in den beiden Verhandlungstagen hin und wiederholte nochmals den Dank der Versammlung an den hohen Ehrenpräsidenten des Genossenschaftstages, den Prinzen Ludwig, an den ein Mschieds- und Danktelegramm obgesandt wurde. Sodann übermittelte er den Tank d es Kongresses dem bayerischen Landesverbände, den Referen- t-en und allen, die mitgewirkt haben, nicht zuletzt auch der Presse. Mit einem Hoch auf das deutsche Vaterland schloß der Anwalt den 17. Deutschen landwirtschaftlich<en h^nosfens chafts tag.
Aos Stadt und Land.
(Der Abdruck der unter dieser Rubrik befindlichen Original-Nachrichten ifi «M unter genauer Quellenangabe: „Siet, »m«* gestattet.) Gießen, den 24. August 1901.
•* DaS UuterrichtSwefe» in den Gewerbevereinen des GrohherzogtnmS Heffen. An den Gewerbe-, Knnstgcwerbe- und Fachschulen und an den Handwerker-Sonntags Zeichenschulen des Landes sind gegenwärtig 386 Lehrer, tfotnie 1 Lehrerin thätig. Unter den ersteren befinden sich 109 Volksschullehrer, 41 Bautechniker, je 39 Bauaufseher und Ge werbetreibende, 29 Architekten, 27 Gewerbelehrer, 25 Bild Hauer und Maler, 33 Ingenieure, 20 Straßenmeister, 9 Geometer, 7 Reallchrer, 3 Bahnmeister und 15, welch verschiedenen sonstigen Berufsarten angehören. Die Gesamtzahl sämtlicher Schüler betrug im abgelaufenen Jahre 9001, davon kommen 7049 auf die SonntagSzeichenschulen und 1953 auf die Gewerbe-, Kunstgewerbe- und Fachschulen. Bon sämtlichen Schülern gehören 5801 dem Bauhandwerl an, 2643 find nicht Bauhandwerker und 557 find ohne Be ruf oder Gewerbe. Neber 20 Jahre find 570, zwischen 18 und 20 Jahre 1405 und zwischen 14 und 18 Jahre sind 7026 Schüler. In den gewerblichen Fortbildungsschulen des Landes wirken 30 Lehrer und werden diese von 1944 Schülern besucht.
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erwartet werden, daß es ihm gelingt, eine brauchbare Lösung des Problems zu finden. Ter Betrieb des Automobils erfolgt durch einen Dampfmotor, der zusammen mit seinem Dampfkessel vorn im Führerstand des Wagens eingebaut ist. Nach den vorliegenden Mitteilungen soll es Marconi mit Hilse dieser automobilen Station gelungen sein, Telegramme auf 48 Kilometer Entfernung zu vermitteln.
Der Erfinder der Oper als Held einer Oper, das ist das Neueste. Elaudio Monteverdi (1568—1643), der mit Eaccini und Peri den „Stilo rappresentativo erfunden bezw. ausgebaut hat, ist von Adolf A r e n s e n zum Gegenstand einer Oper gemacht worden, die am Opernhaus in Fr an k- furt a. M. ihre erste Aufführung erleben soll. Einen Stradella haben wir bereits: vor einigen Wochen hat man uns einen Opernhelden Friedemann Bucht geboten: ein Frcderic Chopin ist in Sicht; auch einen „kleinen Haydn" haben wir bereits über uns ergehen lassen; schließlich begegnet uns noch die ganze Operngeschichte auf der Opernbühne. Der Komponist ist übrigens einmal in Straßburg mit einer Oper „Die Hochzeit in Ferrol" zu Worte gekommen, die aber nachhaltig nicht gewirkt hat.
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Professor Scheut im Pflanzenreich Der "srü here Wiener Professor Schenk "hat bekanntlich die Theorie -Ms gestellt, daß schlechtgenährte Frauen die Mütter von purben werden, gut genährte die von Mädchen. Er wollte °r diese Theorie gleich praktisck>e Folgen knüpfen, indern «t durch eine bestimmte Ernährungsweise der Mütter das ^schlecht der künftigen Kinder beeinflussen wollte Die der Professor wegen dieser versuchten prak- nschen Anwendung seiner Lehre sich gefallen lassen mußte, itid>einen nicht unbegründet; denn wenn die Lehre selbst richtig sein mag, so will sie doch weiter nichts be- lagen, als daß unter übrigens gleichen Bedingungen bei Pt genährten Frauen es wahrscheinlicher ist, daß sie Mütter voir Töchtern werden, als von Söhnen; es ist aber nicht lftannt, von welchen sonstigen Bedingungen das Geschlecht der Kinder abhängig ist, und die geflissentlich noch! so weit g-lmebene Unterernährung der Mütter wird vieNeicht we- chetc zu bedeuten haben, als die anderen, uns noch un- 'trla-nnt gebliebenen Bedingungen. Theoretisch aber mag rrofiessor Schenks Lehre von der Wirkung der Ernährung lan8 richtig sein; für das Tierreich werden ja noch genauere ^olllachtungen notwendig sein, für das Pflanzenreich sind schon vor langer Zeit angestellt worden. Unter genau gleichen Bedingungen wurden zwei Felder mit Früchten der
^-^besäet uno nur der eine Unterschied wurde! man sich einer kleinen Ttznamomaschine, die ebenfalls im zwischen beiden Feldern gemacht, daß auf dem einen die! Wagen aufgestellt, von der Betriebsmaschine des Automobils Sanientorner enger aneinander, auf dem andern in größern • - - • ~ -
Abständen gesetzt wurden. Tas Ergebnis ivar, daß auf dem enger besäeten Felde mehr männliche Pflanzen entstanden, auf dem locker besäeten mehr weibliche, d. h. da, wo dem jungen Pflanzenkeim mehr Erdreich, also auch mehr Nahrung zur Verfügung stand, da entwickelten sich mehr weibliche, bei geringerer Nahrung mehr männliche Pflanzen. Für das Pflanzenreich scheint die Schenksche Theorie also wirklich Geltung zu halten.
Marconis automobiler Wagen für drahtlose .Telegraphie. Die drahtlose Telegraphie war, wie bekannt, für den Militärdienst bisher nur deshalb in beschränktem Umfang verwendbar, weil der Transport der Apparate mit zu großen Schwierigkeiten verknüpft war. Diesem Uebelstand hat Marconi neuerdings durch Konstruktion der automobilen Telegraphenstatiou abgeholfen. In und auf einem omnibusartig gestalteten Automobil sind Geber und Empfänger untergebrachl. Letzterer stellt sich als 6 bis 7 Meter hoher Zylinder dar, der auf dem Dack> des Wagens umlegbar angeordnet ist. Im Gebrauchsfall wird der Empfänger aufgerichtet, während der Fahrt liegt er auf dem Dach des Wagens, behindert also dessen Bewegungen in keiner Weise. Als Geber dient ein Ruhmkorff'scher Induktor von 25 Etm. Funkenlänge, dem der nötige Strom aus einer Akkumulatorenbatterie zugeführt wird, die im Wagenkasten des Automobils untergebrachl und für 100 Watt berechnet ist. Zu ihrer Ladung bedient


