Dienstag 25. Juni 1901
151. Jahrgang
Nr. 146
Erstes Blatt
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bürget, den Nibelungen-Jordan, kenne, mit beneidenswert stolzer Selbstgenügsamkeit sagte: „Es wär' aach ohne dem sei' Trilogie 'gange !M so meint dieser oder jener Gießener: .ES geht auch ohne Saalbau, unsere jetzigen Konzert- und Theaterräumlichkeiten haben unseren Vätern genügt, warum sollen sie dann nicht uns genügen?"
Nun ja, das sind Ansichten ohne Einsicht, mit denen man mit Vorsicht Nachsicht üben muß. Aber auch diese Leute feiern gern Feste, und so wat denn halb Gießen am Samstag auf den Beinen, um an dem Jahrmarktsfeste teil» zunehmen. Bald war der ganze Jahrmwktstrubel im schönsten Gange. Tausende von sommerfrohen Menschen ohne Unter schied des Alters und des Standes gewährte der Stein'sche Garten gastliche Unterkunft. Das war ein gar luftige« und buntes Hin- uno Herströmen. Havra pet sagt der Grieche. Da wurde geplaudert und gescherzt und gelacht, und manches Glas guten Bieres, mancher Kelch feurigen Weines geleert. „Wer Sorgen hat, hat auch Likör", sagt unser großer deutscher Dichter Wilhelm Busch sehr richtig und schön, aber auch dem sorgenlosen Jahrmarktswanderer ward von schöner Hand köstlicher Likör kredenzt. Der grüne Garten hatte ein entsprechendes Festgewand erhalten. Ueberaö waren Zelte und niedliche Verkaufsbuden aufgeschlagen worden, in denen junge „Mädercher" in den verschiedenartigsten kleidsamen Trachten, ja selbst im exotischen Gewände des thee-, zopf- und wirrenreichen Riesenreiches der Mitte allerhand taugliche und — man wirds nicht leugnen können — untaugliche Dinge mit Anmut und Eifer feilboten. Die Sonne brennt ihm aufs Gehirn, drum kauft er einen Sonnenschirm — von riesiger Kleinheit oder kleiner Riesenhaftigkeit. Dazwischen hüpften mit Bierbrettern oberbayerische Madels umher, andere brachten Brötchen, Würste oder andere Leckerbissen „an den Mann". Hier wurde getanzt, dort wurde charmiert, poussiert und kokettiert, vielleicht von diesem und jenem auch räsonniert, und allerorten musiziert, als ob der Rattenfänger von Hameln seine Flöte, Papageno sein Glockenspiel und Hyon sein Horn zusammentönen ließen.
Dieses Gewimmel und Getümmel und Gebimmel! Es scheint wahre „Gleichheit und Brüderlichkeit" zu herrschen.
Alles schreitet, hüpft, tänzelt, schwärmt und gaukelt in verwirrender Mannigfaltigkeit durcheinander, daß es schwer ist, einzelne in dem kaleidoskopisch wechselnden Bilde im Auge zu behalten. Aber die verschwimmenden Gestalten der einzelnen setzen sich zu einem Gesamtbilde zusammen, das in wandelbarem Farben- und Formenzauber den Grundzug des luftig Bewegten nicht verbirgt. ES walten hier gar wunderbare Kräfte, eine gewisser patriarchalischer Hauch, der an eine angeblich schönere Vergangenheit gemahnt, ein frischer Zug naiver, überschäumender Lebensfreude, kurzum ein unserer realistischen Zeit sonst ganz und gar nicht eigener Zauber scheint die tausendköpfige Schar, die hier zusammengeströmt ist, erfaßt zu haben, und eint sie in dulci jubilo gleichsam au einer großen Familie, in der es weder Vorurteile noch Heimlichketten gibt und in der das, was man in der Gesellschaft mit „Etikette" bezeichnet, abgesetzt ist. Wehe dem, der, umgürtet mit dem ganzen Stolz seines besonderen Standes- bewußtseinS, in diesen Strudel hineingerät — er würde den Stolz mit manchem Seufzer bezahlen müssen.
Und was da alles zu sehen ist! Hier kann man den Pfad der Tugend, und dort den dtS Lasters wandeln, und, wie's so üblich, schlug wohl die Mehrzahl zuerst den letzteren ein, um, wie der Wiener sagt, mit „GschnaS" schnöde genas« führt zu werden. Die ersteren aber gelangten zur Sieges« allce mit den sechs größten Männern Gießens, und nachdem sie an diesen vorzüglichen PortraitS ihre Freude, oder vielleicht auch ihre gelinde Schadenfreude gehabt hatten, knöpfte den einem bösen Wegweiser folgenden Weiterwandelnden die Jahrmarktspolizei wegen unbefugten Betretens eines Rasens einen mit Dank quittierten Obolus ab. Im „Salon Wohlerzogen", einer Parodie des Wolzogenschen Ueberbrettls, wurde, wie man sagt, vortrefflich gemimt. Die Hintenstehenoen konnten freilich von den Vorträgen nur hier und da ein Wort hören, „und das schien schön zu fein", wie den Verspäteten, zu denen leider auch wir gehörten, versichert wurde. Damen und Herren in phantastisch sezesfionistischen, um das viel mißbrauchte Wort mitzumißbrauchen, Ueberkostümen führten Ueberbrettl-Uebertänze auf. Ein Kasperletheater hatte feine aufmerksamen Zuhörer, eine Menagerie wilder Bestien
essen in China haben die Großmächte enger zusammengefuhrt: und damit, wie der Kaiser in Cuxhasen hervorheben konnte, den Frieden auf Jahre hinaus gesichert. Wir dürfen daraus chließen, daß auch unser Verhältnis zu Rußland besser geworden ist wie vordem, wie das Bismarck immer erstrebt hat, dessen De n k m a l am Sonntag vor acht tragen in Berlin vor dem Reichstagshause feierlich enthüllt worden ist. Reden hielten dabei der ehemalige Reichstagspräsident v. Levetzow, der feiner Zeit fein Amt niederste, als der Reichstag den Fürsten Bismarck nicht nach einem Wunsche ehrte, sowie der Reichskanzler Gras Bulow. JZad} Ansicht mancher ljat der Kaiser, dem man damals unwillige Aeußerungen über den Reichstag wegen dessen Haltung gegen den Fürsten Bismarck nachsagte, jetzt bet der Enthüllung des Tenkmals zeinerseits den großen Toten nicht entsprechend geehrt, indem die militärische Sette der Feier ihnen nicht genügte und die Inschrift des Kranzes, den der Kaiser am Denkmal niederlegte, lautend: Des großen Kaisers großem Diener, ihnen nicht paßte. Manck>em hat auch die Rede des Reichskanzlers nicht recht ge- ,allen, namentlich nicht in dem Teile, wo es hieß, daß Bismarck von keiner Partei und Coterie in Anspruch genommen werden könne, da er keine starren Dogmen int politischen Leben und in der Wirtschaftspolitik versuchten, nicht an einer Doktrin, einer grauen Theorie unbedingt sestgehalten, sondern stets das.Erreichbare verfolgt habe. Allen es recht zu machen, ist eben ein Ting der Unmöglichkeit.
Ueberraschende Meldungen brachte die „Jndependanee Belge" über Versuche, dem Burenkriege eut Ende zu. machen. Angeblich hat die Friedensstimmung unter den maßgebenden Persönlichkeiten der südafrikanischen Republik die Oberhand, und diese Persönlichkeiten sollen es denn auch sein, die Lord Kitchener gebeten haben, von dem an der Strecke Pretoria-Natal gelegenen Orte Standerton aus mit dem Präsidenten Krüger drahtlich zu verkehren. Eben weil es die Friedenspartei ist, hat Kitchener gestattet, daß der Verkehr in Geheimschrift erfolge, was ja an sich immerhin ein großes Zugeständnis ist. Tie Friedensfreunde unter den Buren fetzten dem Präsidenten Krüger die Lage auseinander; Krüger beriet sich mit einzelnen jetzt in Holland anwesenden Buren, kam aber zu keinem Entschlüsse, sondern forderte von der Regierung des Transvaal noch genauere Mitteilungen ein. Auf diese hat er eine Woche lang vergebens gewartet. Frau Botha machte ihm einen Besuch, und die Unterredung der beiden war von langer Tauer. Jeüt wird aus Brüssel berichtet, daß Präsident Krüger nunmehr die bestimmten Erklärungen Steijns und De Wets erhalten habe, daß sie sich niemals aus andere Friedensbedingungen als solche, welche die völlige Unabhängigkeit des Oranjestaats enthielten, ein- , lassen würden. Inzwischen kämpft De Wet weiter. Jin nördlichen Oranjefreistaat hat er sich auf die auf dem Marsch nach Kronstaad befindlichen Truppen des Generals Elliot geworfen, soll aber mit VerluK zurückgeworfen worden sein.
: Dafür haben die Buren im Transvaal bei Middelburg eine
Hbrtffe für Depesch«»: Anzeiger Stehen. Fernsprechanschluß Nr. K.
Das Iayrmarittsfest in Steins Harten.
Gießen, den 24. Juni 1901.
Mancher gestrenge Hausvater, dem vor Wochen sein Liebliches Töchterchen schüchtern, mit Lippen und Augen bittend, mitteilte, daß eS das am 22. des Brachmondes stattfindende Jahrmarktsfest in irgend einem Kostüm mitzumachen aufgefordert worden sei und daher dieses Kostümes unbedingt benötige, mag dabei gedacht haben: „Schon wieder ein neues Kleid? Da soll doch ein Donnerwetter dreinschlagen!" Aber der Himmel zeigte sich, wie es ihm gebührt, liebenswürdiger als wir Menschm. Als der 22. des Juni herankam, unterließ er es, derartige üble Unwünsche barbarischer Väter zu erfüllen, vielleicht weil er von Engeln bevölkert ist, die mit hellen Gewändern Bescheid wissen sollen. Kurzum, er wußte, daß ein Donnerwetter neuen Jahrmarktskostümen schädlich ist. In der Mehrzahl reizender neuer Damentoiletten stecken recht reizbare Gemüter. Wenn es regnet, dann legen sie sich, wie die Stirnen ihrer schönen Trägerinnen, in häßliche Falten und werden kraus. Deshalb wohl verwarte der Himmel am Samstag seine Thränen auf einen andern Tag. Unb wir müssen es ihm Dank wissen, denn sonst wäre un sagbares Leid entstanden; bad Fest hätte vielleicht nicht statt« gefunden unb es hätte Thränen aus Mädchenaug n gegeben, wenn nicht noch Schlimmeres. Der Himmel war so blau, wie er sonst eigentlich nur am Montag zu fein das Recht hat, und die Sonne, die durchaus mit ganzer Kraft den Rummel mitmachen wollte, brannte mit ganz besonderer Glut, nm erst am späten Abend normale Temperatur eintreten zu ^^Das Jahrmarktsfest war veranstaltet worden zu Gunsten des Saalbaues, den ein Teil unserer Bevölkerung herbeiwünscht wie ein Mädel den Liebsten, den ein anderer Teil unseres guten Gießen aber für so überflüssig hält wie die Restaurierung der alten Burg oder aber wie die ordentliche Wiederherstellung des Pflasters auf dem Seltersweg nach der letzten Umbuddelung. Kunst, Theater, Musik sind manchem gänzlich schnuppe. Wie jener biedere Frankfurter Weinstuben- befitzer, den ich üngst fragte, ob er feinen berühmten Mit
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I v. Frau Anna Hein L in Berlin S. Nr. 178, i L Dranienftx 65. A
Politische Wochenschau.
Tie Kieler Woche fesselt auch in diesem Jahre die Aufmerksamkeit der politischen Kreise. Ter Kaiser liebt es, die Woche vor Antritt der Nordlandsfahrt in Kiel zu verbringen, um sichi auf die Seereise vorzubereiten. Tie Teilnahme an seesportlichen Veranstaltungen, die Konferenzen mit feinen Räten vor einer längeren Abwesenheit, fürs, die mannigfachen Eindrücke, die er hier empfängt, veranlassen ihn in diesen Tagen in der Regel zu politischen Kundgebungen, die auf Wochen hinaus den Gesprächsstoff bilden. Oftmals fallen in die Kieler Woche auch folgenschwere politische Entschließungen. Wir erinnern mit die Personalvcränderungen des Jahres 1897. Zur Durchführung des Programms des Schutzes nationaler Arbeit wurde damals ein Wechsel in der Besetzung der höchsten Staats- und Reichsstellen vorgenommen. Tie Herren von Bötticher und Frhr. v. Marschall schieden aus; Herr v. Miquel wurde Vizepräsident des Staatsministeriums, um in Preußen in nachdrücklichster Form dieses Programm durchzuführen; im Reiche tmirde Graf Pofadowsky mit der Stellvertretung des Reichskanzlers und mit der Vorbereitung neuer Handelsverträge auf der Grundlage größeren Schutzes der nationalen Arbeit, insbesondere der landwirtschaftlichen Produkte, beauftragt. Inzwischen ist der eine aus seinen Aemtern entfernt worden, und der andere insofern kalt gestellt, als die weitere Vorbereitung der Handelsverträge in die Hände des Reichsschatzsekretärs gelegt ttrurde
In diesem Jahre ist die Kieler Woche an kaiserlichen
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(ft Festzug, W«6: Tanz.
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Kundgebungen besonders reich. Bei der Segelregatta in । Cuxhafen hat der Kaiser auf eine Ansprache des Hamburger Bürgermeisters Mönckeberg sich in längerer Rede i über die Bedeutung der Hansa und der Schiffahrt für die gesamten Verhältnisse des Vaterlandes ausgesprochen und ' dabei das vielerörterte Wort wiederholt: „Unsere Zukunft liegt auf dem Wasser". Tas Auditorium des Kaisers bestand aus Vertretern der Hansastädte, deren Lebensinteressen die Schiffahrt find, und deren Zukunft darum in gewissem Sinne auf dem Wasser liegt. Für dieses Auditorium war die Rede berechnet und unter diesem Gesichtspunkte ist sie aufzufassen. T>aß die kaiserliche Politik jemals in den Interessen der Schiffahrt die Gesamtinteressen des Reiches erkennen könnte, daß sie fordern könnte, alle anderen Interessen hätten sich denen der Schiffahrt unterzuordnen, ist elbstverständlich ausgeschlossen.
Tie zweite Rede des Kaisers, die bereits am daraufolgenden Tage in Kiel bei der Enthüllung des Tenkmals >es Großen Kurfürsten erfolgte, dürfte weniger von der Parteien Haß und Gunst entstellt werden. Ter Kaiser feierte bei der Enthüllung des Tenkmals des Großen Kurfürsten im Garten der Marineakademie die Verdienste seines großen Ahnherrn in einer Form, die die freudige Zustimmung aller Deutschen, soweit sie nicht grundsätzlich Gegner des monarchischen Gedankens sind, finden muß. In liebevoller Versenkung in die Geschichte seiner Ahnen hat der Kaiser den Lebensgang des Großen Kurfürsten als einen vorbildlichen für sich herausgehoben. Wie der Große Kurfürst unermüdliche bestrebt war, alle Kräfte des Vaterlandes zu pflegen und anzufpornen zum Heil des Ganzen, so null der Kaiser gleichfalls den höheren Aufgaben, die ihm zugefallen sind, gerecht werden. Die Kieler Rede bildet gewissermaßen eine Ergänzung zu der Regattarede von Cur- hafen, unb sie zeigt, daß der Kaiser nicht daran denkt, in einseitiger Förderung der Schiffahrt die vitalen Interessen des Reiches zurückzustellen. Sache des Reichskanzlers Grafen v. Bülow wird es sein, die den Kaiser bewegenden Gedanken in die That umzusetzen unb bas bereits bei der Vorbereitung der neuen Hanbelsverträge.
Tie Kieler Woche mit ihren Begleiterscheinungen lenkt auchn ben Blick auf die auswärtige. Politik. Genau vor einem Jahre und auch im Anschluß an die Kieler Woche sandte der Kaiser unser Expeditionskorps hinaus nach dem fernen Osten, um den Frevel chinesischer Boxer zu sühnen, Leben und Gut der deutschen Angehörigen, sowie die deutschen Interessen im allgemeinen in China zu schützen und Maß? regeln zur Verhütung ähnlicher Vorkommnisse zu treffen. Tas deutsche Expeditionsheer unter Führung des Grafen Walderfee hat seine Aufgabe gelöst, es befindet fid)' an der Rückfahrt nach dem Vaterlande, nur eine dauernde Besetzung Hur Wahrung der deutschen Interessen an den wulstigsten Plätzen zurücklassend. Tie Befürchtung, daß wir uns zu sehr in die chinesischen Angelegenheiten em- lassen und damit zu einer Störung des guten Einvernehmens mit den anderen Mächten gelangen könnten, hat sich glücklicherweise nicht erfüllt. Tie gemeinsamen Inter-
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Amtlicher Wl.
Gießen, den 21. Juni 1901. Betr.: Vertilgung der Blutlaus.
Das Großherzogliche Kreisamt Gießen
au die Großh. Bürgermeistereien des Kreises.
Wir erinnern Sie an die Erledigung unserer Auflage vom 19. April I. Js. (Gießener Anzeiger Nr. 96.) v. Bechtold.
Gießen, den 21. Juni 1901.
Betr.: Die Gewährung der Veteranenbeihilfe bei Herab Minderung der Erwerbsfähigkeit auf weniger als ein Drittel.
Das Großherzogliche Kreisamt Gießen
au die Grofih. Bürgermeistereien deS Kreises.
Diejenigen von Ihnen, welche unserer Auflage vorn 4. Mai l. Js. noch nicht entsprochen haben, werden an deren Erledigung erinnert.
v. Bechtold.
Vezvgrprek »ierKlMM Ml. 2.20, moMtl. 76 mit vringerlohn; durch El Adholrstekkn viertttMa. Ml. 1.90, HWMtl. 65 Wch
Btt Postbezug vierteljStzM. Ml. 8.00 ohne Bestell*».
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GietzenerAnzeiger
u General-Anzeiger v w
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
^-Wirtschaft.
Festlichkeiten.
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Hauerei Giessen
10 Pf?-> 5/w Liter 15 Pfg,
Hochachtend ig Spuck. looaoacoQüooaac


