0249
48
145
HolMsieigrrung Hohvrrsteigerung
51
4330
124
65
3
51
11
818
Heß.
38
473
1353
Stein.
803
2
9 Uhr anfangend, soll im
rrnd
Leihgesterner
800
Dam-«-Schreibtisch, fast
vorgezeigt.
567
150
355
1800
38
29 cm Durchm., 6 bis 18 m lang — 58,89 fm, Kiefern-Bauholz, 14 bis 35 cm Durchm., 4 bis 16 m lang — 15,90 fm, Lärchen-Bauholz, 11 bis 26 cm Durchm., 5 bis 16 m lang — 11,01 fm,
11
10
67
zur 85
Versteigerung:
Stück Eichenstämme von 30 bis 80 cm Durchmesser mit zusammen 95 fm, worunter schöne Stämme, für Glaser sich eignend, rm Eichen-Nutzscheit.
Nadel Rundscheit, Eichen- und Nadel-
Knüppel,
Die Zusammenkunft ist im Distrikt Seewald am Pfarrweg.
Rödgen, 21. Januar 1901. Großh. Bürgermeisterei Rödgen.
Nadelstämme von 6 bis 16 m Länge und von 13 bis 30 cm Durch-' Messer = 41,69 fm, Nadelstangen mit 9,895m, rm Nadel-Knüppel, hierunter 70 rm von 3 m Länge, Nadel-Wellen,
Hohversteigerung
Mittwoch bett 30. Januar l. Js., vormittags
ao.tt(ütn i» btu tu* J0**#sich alles, ,lt W* Besitzung ^Miten. Wer tundeu von London nach Macht, und den Unter- nd wörderischen «tmo.
herrlichen Slima der \ wird verstehen, rholung und Erfrischung auch ganz besonders der : die Mess WM Hai.
Länge und bis 35 cm Durchmesser mit zusamm. 172 fm, Fichtenstangen 1. bis 4. Klasse,
Haufen Fichten-Nutzreiser 1. Kl., zu Spalier und Leiterbäumen sich eign.
Staatsanwaltschaft zur Verfügung stehende Summe Ar Ve-? lohnung für die Ermittelung des Thäters beträgt 32OO9 Mark. — Die Angelegenheit des Fundes eines aus dem Besitz des hiesigen .^reisschulinspektors stammenden Taschentuches bei dem Kopf Ernst Winters hat ihre Aufklärung erhalten. Das Taschentuch ist, wie durch Zeugen dargethan- wurde, von einem Sohn des Kreisschulinspektors am Fundort zurückgelassen worden. Diese Aufklärung ist rein zu ällig erfolgt.
2260 Weichholz-Wellen, 80 rm Nadel-Stöcke. Zusammenkunft an der Kreisstraße Leihgestern — Gieße«, Schützenschneise.
Leihgestern, 21. Jan. 1901. Gr. Bürgermeisterei Leihgestern.
imSBbgtnrr Gkinemdewald.
Freitag bett 23. Januar 1901, vormittags 10 Uhr beginnend, sollen im Rödgener Gemeindewald, Distr. Seewald, versteigert werden:
Wirtschaftsprogramme. Damit möge man sich trösten, wenn man sich unfreiwillig dem Kompromisse fügen müsse. Erhalte man aber den Kanal nicht, und trotzdem den 5 Markzoll, so wandele die Regierung verhängnisvolle Irrwege. Eine Reaktion werde dann sicher nicht lange auf sich warten affen. — Der Bortrag fand reichen Beifall und es schloß sich an denselben eine kurze Diskussion.
Kandel und Verkehr. Volkswirtschaft.
Märkte.
r Simbrrra <u d. Lahn, 23. Januaer. Fru'cktmarkt. (Durchschnittspreis pro Malter.) Roter Weizen Mk. 1318, weißer Weizen Mk. 00.00, Korn Mk. 10.56, Gerste Mk. 8 65, Hafer Mk. 6 27.
Eichen- u. Nadel-Wellen, rm Eichen- und Nadel- Stöcke.
1. Stämme.
Eichen • Schnittholz 1. u.
2. Kl., 40 bis 72 cm Durchm., 2 bis 9 rn lang = 45,76 fm, Eichen, Wagner- u. Bau Holz, 21 bis 89 cm Durchmesser, 2 bis 16 rn lang = 35,45 fm,
* Der neue König von England und der Anarchist. Der bisherige Prinz von Wales befand sich kürzlich bei dem Lord von Chatsworth auf dessen Land- itz in Sussex zum Besuch und huldigte der Fasanenjagd. An einem Nachmittag wurden die Jäger von einem dichten Nebel überrascht und kamen etwas früher als erwartet nach Hause, wo die Vorbereitungen für das Diner schnell bewerkstelligt wurden. Gerade als der Prinz zu Fuß das Parkthor passierte, versuchte ein dicht vermummter Mann mit einem verdächtig aussehenden Kasten unter dem Arm, sich an der Mauer entlang nach dem Schlosse hin vorbeizuschleichen, wurde aber prompt von einem eifrigen Detektiv gefaßt, und als sich dann herausstellte, daß der verdächtige Mensch sich nicht einmal in englischer Spratts verständlich machen konnte und auch keinen befriedigenden Ausweis über seine Person zu erbringen vermochte, stand es sirr die Polizisten fest, daß der Mann ein Anarchist sei. Der Prinz hatte bemerkt, daß etwas im' Gange war, und erkundigte sich nach den näheren Umständen der Verhaftung des Mannes, der ihm außerdem schließlich in Person vorgeführt wurde, wobei die Polizisten erklärten, daß sie aus seinem Kauderwelsch nicht klug werden könnten. Er wandte sich direkt an den „Anarchisten" und fragte, was seine Absichten gewesen wären, worauf der an allen Gliedern bebende Uebelthäter schließlich mit der klassischen Antwort herausplatzte: „I am ze band" — (Ich bin die Kapelle). — Der Unglücksvogel gehörte zu der rm Schlosse engagierten Musikkapelle, die, wie üblich, zum größten Teil aus deutschen Musikern bestand, hatte sich verspätet und wollte sich nun ungesehen ins Schloß drücken, wobei er daun eben als Anarchist abgefaßt wurde. Die Londoner Abendblätter brachten dann auch sofort die „Gerüchte von einem anarchistischen Attentat auf den Prinzen von Wales" zu Papier und erregten dadurch begreifliche Aufregung in der Metropole. — Am nächsten Morgen kam dann die komische Aufklärung der ganzen Sache — und der jetzige König soll am herzhaftesten über das Mißverständnis gelacht und dem erschrockenen deutschen Musikanten sogar höchst kordial die Hand geschüttelt haben.
Der Unterricht beginnt
am 4. Februar 1901.
Lina Petri. flW. Fehkknil.
Dienstag ben 29. Januar, vormittags 10 Uhr, ommen im Gemeindewald Waldgirmes, Distrikt Bann- Hardt und Hainauerwäldchen,
Dieses Tauschgeschäft habe nichts überraschendes, denn es liege überans nahe. Es trage den Wünschen der industriellen und landwirtschaftlichen Interessen in eigenartiger Form Rechnung und entbehre auch eines gewissen sozialpolitischen Zuges insofern nicht, als der innere Markt verstärkt und vergrößert werden solle uud damit die Möglichkeit geschaffen werde, der heranbrechenden finkenden Konjunktur entgegen zu arbeiten. Redner meint, daß mit orthodoxen Lehrmeinungen eine politische Machtfrage, deren Entscheidung sogut wie sicher sei, nicht hinreichend und nüchtern genug gewürdigt werden könne. Bei der eigentümlichen politischen Kraftverteilung, die Deutschland beherrsche, habe die „Politik der Sammlung" den Sieg gewiß. Man müsse froh sein, daß ein so wichtiges Kompensationsobjekt, wie der Kanal, in bte Waagschale geworfen werden könne, denn nur so erreiche man verkehrspolitische Zugeständnisse, die auch der Masse der Konsumenten 'zugute kämen und den Industriestaat fort- bildeten bei gleichzeitiger Fortsetzung der Handelsvertragpolitik. Augenfichtlich sei die Reichsregierung durch ihre diplomatischen Unterhändler überzeugt worden, daß bet einer mäßigen Erhöhung der Getreidezölle die Handelsverträge erneuert werden könnten. Vielleicht spielten auch rein politische Momente der auswärtigen Politik, von t»er wir nichts wüßten, bestimmend mit. Erfreulich sei die Situation unzweifelhaft nicht. Sie sei aber auch nicht verzweifelt. Durch Zölle lasse sich die Agrarkrifis nicht heilen, aber vielleicht mindern. Einen Agrarzoll, in der naiven Höhe wie ihn die landwirtschaftlichen Interessenten heute forderten, bekämen sie unzweifelhaft nicht. Man werde über die Tarifsätze des früheren Autonom Tarife» kaum hinauSgehen, aber ruch so würde eine NahrungSmittelvertheuerung, die antisozial sei, wahrscheinlich gemacht. Wie weit ein Ausgleich durch Stärkung des inneren Marktes möglich sei, wisse Niemand. Das Verhältnis von Lohnhöhe uud Kaufkraft des Lohnes sei ein unendlich schwieriges Problem, das erst nach jahrelangen statistischen Beobachtungen gewürdigt werden könne. Der volkswirtschaftliche Organismus zeige die eigen- chümlichsten Wechselwirkungen, und diese korrigierten that- sächlich oft manche sozialpolitisch verfehlte Maßregeln. Der Redner gab deS weiteren eine eingehende Betrachtung der Bodenpreisbewegung und der sonstigen Symptome der Agrar- kristS, namentlich des Großgrundbesitzes. Ein vorübergehender Krisenschutz dürfe nicht grundsätzlich von der Hand gewiesen werden, besonder- um deswillen, um dadurch Zeit zu gewinnen für eine energische Befitzreform. Eine solche Wirtschaftspolitik befürworteten, bei Licht betrachtet, auch diejenigen, die für die unveränderte Erneuerung deS 3V2 Markzoll Stimmung machten. Die Zahl 3l/2 sei keine heilige Zahl. Seine freihändlerischen Argumente hätten auch die Befürworter dieser Zahl nicht zur Verfügung. Ebensowenig seien sie sozialpolitisch konsequent. Damit sei angedeutet, daß man die handelspolitische Situation von allen Seiten realpolitisch zu erfassen gezwungen sei. Mächtiger aber als alle Handelspolitik seien die wirtschaftlichen Entwickelung»' tendenzen. Sie seien stärker als alle überspannten ostelbischen
Jos. Wiesmüller, KahnWraßk 58
Hrfavrerrer langjähriger Arbeiter erster AabriKen Aeutschtauds.
56 Buchen, Wagner- und Schnittholz, 33 bis 46 cm Durchm., 3 bis 12 m lang — 42,76 fm,
282 Fichten-Bauholz, 11 bis
Gemeindewald (TÄ'UÄ nachverzeichnetes Holr verstei- r»u für 70 Mk. zu verkaufen. gert wc:.50 S-ri-rSw-S 77.
Zusammenkunft bei der Bannhardt an der Markwirse.
Donnerstag ben 31.Ja nuar, vormittags 10 Uhr ansangend, kommen daselbst im Distr. Fichtenpracht, Hermanns- dell und Pfingsweide zur Ver-
Eichenstämme von 13 bis 40 cm Durchmesser mit 36,60 fm,
Nadelstämme von 13 bis 35 cm Durchmesser mit 21,50 fm,
Nadel - Derbstangen mit 1,14 fm, rm Eichen-Scheit,
Faselochs- Anla«f.
Die Gemeinde Leihgestern beabsichtigt, einen V/t Jahr alten bieusttanglicheu Simmenthaler Bullen anzuschassen.
Offerten erbittet die unterzeichnete Bürgermeisterei.
Leihgestern, 21. Jan. 1901. Gr. Bürgermeisterei Leihgestern.
Heß. 817
24,5 rm Eichen-Werkscheit, 1. und 2. Kl., Küfer- und Glaserholz.
2. Starrgen.
1380 Fichten - Derbstangen — 67,54 fm (Sparren, Leiterbäume, Gerüststg.),
30 rm Fichten - Reirstangen (Spalierlatten).
Die Versteigerung beginnt mit dem Eichen-Schnitt-, Werk- und Wagnerholz im Pfaffenstein. Das Fichten-Stamm- und Stangenholz aus Distrikt Nordeck, ca. 40 fm, wird nicht
steigerung:
Fichten- und Kiefernstämme von 10 bis 24 m
Nähere Auskunft erteilt ForstDart Melchior, Arnsburg
Familien Nachrichten.
Gestorben r Der Großh. Hess. Generalmajor und Kammerherr F-rdmand v. Grolman in Darmstadt. _____
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Indem ich mich bei Bedarf bestms empfohlen halte, sehe gütigem Zuspruch entgegen.
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Sau- und Uuhhotz- Vkrsteigeruug in der
GräflMnfiirstttkiAruMrg
Mittwoch ben 30. Januar, beginnend 10 Uhr vormittags im Kloster, werden aus den Distrikten Pfaffenstein- Park, Hain 17, 18, Hard 9, 13, Nordeck, Kalkofen und Lauterbachswäldchen versteigert:
Iufchneide ■ Lehranstalt
Grünbergerstratze 14a, Mittelbau.
ic Verträge über Ber. lenders und dergleichen n Zusammenschluß aller band und Unterordnung Nesamtinteressen. Bei egerkameradschaft Hassia , mft zum Besten unseres inschen.
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osessors Klein in Wien dem Künstler alle Ebre.
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Holz-Versteigerung
in der Aürffkichen Aberförsterei Lich.
Es sollen versteigert werden: ,, ,,,
Montag den 18. Januar, von vormittags 91/» Uhr an, nn Distrikt Riedwald. Bucken: 30 rm Scheiter, 30 rm Knüppel, 10 rm Stöcke, 1200 Wellen; Eichen: 8 rm Scheiter, 88 rm Knüppel, 68 rm Stöcke, 3300 Wellen; Nadelholz: 34 rm Knüppel, 134 rm Stöcke, 1500 Wellen. , „ . . ...
8 Stück Fichten-Stammholz = 8,22 fm (Windfalle rc , wird mcht vorgezeigt), 200 Fichten-Derbstangen — 9,03 fm.
Die Zusammenkunft ist auf dem Abtriebsschlag rm Rredwald, nahe dem sogenannten Kreuzerfeld, bei Brennholz Nr. 1 (Weg Hattenrod-Ettingshausen).
Dienstag den 29. Januar, von vormrttags 9Vr Uhr an, rm Distrikt Hard. Buchen: 4bO rm Scheiter, 150 rm Knüppel, 190 rm Stöcke, 6100 Wellen; Eichen: 10 rm Scheiter, 38 rm Knüppel, 105 rm Stöcke, 1700 Wellen; Nadelholz: 2 rm Knüppel, 14 rm Stöcke, 150 Wellen; Linden: 3 rm Scheiter (rund), 3 rm Stöcke.
Die Zusammenkunft ist am verlängerten Lohmühlsweg ber Brennholz Nr. 1 (unterer Fußweg Lich—Arnsburg).
Lich, den 16. Januar 1901. _ , _ 691
Dr. Dleffeebaeh.
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L * ff-S
Zusammenkunft am Fichtenpracht an der Markwiese.
Waldgirmes, 22. Jan. 1901.
Der Bürgermeister.
Bernhardt. 521
* Zu m K 0 n i tz er M 0r d wird gemeldet: Die Anklage 1 gegen bestimmte Personen kann im augenblicklichen Stadium ber Untersuchung noch kaum erhoben werden. Wohl liegen )ie Verdachtsmomente vor, doch fehlen noch wichtige Glieder ’ in der Jndicienkette und ein bestimmtes, erklärbares Motiv; : daher kam der Staatsanwalt bisher anscheinend bei seinen Erwägungen über die Verhaftung des Verdächtigen zu einem negativen Entschluß. Die Nachricht, bet Gemeindeschullehrer W. sei verhaftet Norden, bestätigt sich nicht. In Könitz herrscht die allgemeine Ueber- zeugung, die Sache erheische diesmal besondere Vorsicht. Ein erneuter. Fehlgriff der Behörde würde die Aufklärung der Angelegenheit vielleicht für immer unmöglich machen. Von Winters Sachen fehlen nun noch sämtliche Unterkleider, Hut, Stiefel, Uhr und Kette, sowie von der Leiche selbst die Eingeweide, der linke Arm, sowie das ganze linke Bein. Diese Leichenteile hat der Thäter wahrscheinlich, wie die andern zuerst aus dem Hause geschafft; Uhr und Kette lassen sich auch leicht verbergen und sind, ins Wasser oder einen Brunnen geworfen, auf ewig verschwunden. Stiefel und Unterkleider, wenn letztere inzwischen nicht gewaschen worden sind, können vielleicht noch die Spürhunde, die seit Donnerstag bei den Haussuchungen mitverwandt werden, entdecken. Aus der Beschaffenheit der bisher gefundenen Sachen darf geschlossen werden, daß Winter einen Teil seiner Kleider nicht auf dem Körper hatte, als er von dem tötlichen Stich oder Schnitt getroffen wurde. Der Ueberzieher war nicht im geringsten blutig, ebenso wenig die Weste, nur die Jacke hatte auf der linken Seite von der Achselhöhle Blutflecken. Die Behörde nimmt denn auch an, daß Winter in entkleidetem Zustande getötet worden ist. — Am Freitag wurden namentlich die Grundstücke der Danziger Straße und der betreffenden Hintergassen durchsucht, und zwar fast ohne Ausnahme sämtliche Wohn- und Geschäftsräume; zwei bis drei Beamte waren immer zu gleicher Zeit beschäftigt und durchstöberten alle Behälter und Winkel, alle Briefschaften und Papiere. In manchen Räumen dauerte die Durchsuchung drei bis vier Stunden. Ganz besonders gründlich soll das Levysche Grundstück durchsucht worden sein; dort wurde auch der Kellerboden aufgegraben, die Rauchfänge wurden unter Zuhilfenahme eines Schornsteinfegers genau durchsucht. lieber das Ergebnis der Nachforschungen wird natürlich das größte Stillschweigen beobachtet. Die blutbefleckten Kleidungsstücke sind zur chemischen Untersuchung nach Berlin gesandt worden. Seit einigen Tagen sollen auch zwei Schreibsachverständige in Könitz thättg sein, um bei der Ermittelung der namenlosen Briefschreiber zu helfen. Diejenigen Personen, die Kleidungsstücke fanden, erhielten 1000 Mark Belohnung. Die der
Bekanntmachung, die Vermietung von Lagerplätzen aus dem Geläube ber Margaretheuhütte betreffeub.
Da» von der Stadt Gießen erworbene Gelände der früheren Margarethenhütte soll nebst den darauf befindlichen Bauten als Lagerplätze vom 1. April 1901 ab auf die Dauer bi» zu fünf Jahren vermietet werden.
Das ganze Gelände ist in acht Lagerplätze eingeteilt, deren Größe fich zwischen 2650 und 6180 Quadratmeter bewegt. Der Plan über die Einteilung des Geländes und die Beschreibung der einzelnen Plätze, sowie die Vermietungsbedingungen liegen zur Einficht der Interventen von jetzt bis eiufchliehlich 31. I. Mts. auf dem Stabtbauamt offen, woselbst auch weitere Erläuterungen und Auskünfte erteilt werden.
Mehrere Lagerplätze haben Eifeubahrrarrfchlrrtz.
Angebote wolle man mit der Aufschrift „Angebot auf Lagerplätze bei der Margarethenhütte" bis zum 1. Februar, vormittags 10 Uhr, bei der unterzeichneten Behörde etnreicheik.
Gießen, ben 21. Januar 1901.
Großherzogluhe Bürgermeisterei Gießen.
Mecum. 806


