Ausgabe 
24.11.1901 Viertes Blatt
 
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Nr. Viertes Matt.

151. Jahrgang.

Sonntag 24. November 1901

Erscheint täglich mit Ausnahme des

Montags.

Die Siebener Familien- blätter werden dem An­zeiger im Wechsel mit oemHess. Landwirt* und denBlättern sür hessische Volkskunde* viermal wöchentlich bei- gelegt.

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GietzenerAnzeiger

General-Anzeiger v **

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen

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Rotationsdruck u. Ver­lag der Brüh l'schen UniversitätS - Druckerei (Pietsch Erben).

Verantwortlich für den allgemeinen Teil: P. Wrttko; für den An­zeigenteil: Hans Beck.

Ium Iall MasKorvitz

wird uns aus unserem Leserkreise von geschätzter Seite geschrieben:

Tie Bewegung gegen das Duell, deren Anfänge ja sehr weit zurückreichen, ist seit kurzem wieder einmal besonders lebhaft geworden. Verschiedene Ereignisse der letzten Zeit, namentlich der Vorfall in Insterburg, haben das allgemeine Interesse'dafür in Anspruch genommen und die Wichtigkeit der Frage grell beleuchtet. Eine eingehende Beurteilung des letzteren Falles ist auch nicht möglich, da die Einzel- heiten leider immer noch nicht bekannt gegeben sind. Das Eine aber steht jedenfalls fest: Wieder einnral hat eine jugendliche Ausschreitung und Unüberlegtheit, die zwar sehr bedauerlich, aber doch keineswegs unsühnbar war, ja bei der für ein gesundes Empfinden eine andere Beilegung un­bedingt hätte ein treten muff en, unter der Herrschaft der Tuellunsitte den Anlaß gegeben, daß ein junges Menschen­leben ein erschütterndes Ende sand, ein um so beklagens­werterer Fall, als dabei eine glückliche Braut, die hoffte, in kurzem mit ihrem Verlobten vereint zu werden, sowie ein ergrauter, ehrwürdiger Vater in unvorhergesehener, furchtbarer Weise in tiefste Trauer versetzt würben.

.Hoffentlich hat gerade dieses lebte Vorkommnis we­nigstens die Folge, daß man nicht wieder in öder Gedanken­losigkeit oder aber, in erstarrten Vorurteilen befangen, mit der gewohnten Vertuschungsmanier über diese wichtige Frage hmweggehen kann. Je lauter und nachdrücklicher sich im Volke die Stimme der Entrüstung erhebt, um so besser. H ier muß endlich einmal Wandel ge- scyaff en w erbern

Ist es wirklich eine Forderung der Offiziersehre, jeder­zeit, auch um einer Lappalie willen, denn anders werden die merften Duellanlässe von Gebildeten nicht beurteill, das Leben aufs Spiel zu fetzen?

'.Xie zustimmerrdeu Aeußerungen, die Superintendent Gcmmel auf feine scharfe Verurteilung des Duells von höheren Offizieren zugegangen find, beweisen, wie ältere, gereimtere Offiziere darüber denken. Dem Offizier soll das Bewußtsein auch erhalten bleiben, daß die Ehre ihm höher stehen muß, als das Leben. Gewiß nur muß dieser Grund­satz recht öerftanben werden. Die Ehre des Offiziers ver­langt von ihm, daß er ohne Zaudern fein Leben einsetzt, wo es eine richtige Anforderung seines Dienstes und Berufes, namentlich vor dem Heinde, erbeischt. Aehnliches gilt ja auch in anderen Ständen, von denen manche fortwährend mit Lebensgefahr rechnen müssen, und ist darum dem Bolks- empfmben keineswegs fremd. Der Arzt darf auch dem mit ansteckender tätlicher Krankheit Behafteten nicht fern bleiben, der Geistliche hat auch dorthin, ohne Rücksicht auf das eigene Leben, die letzten Tröstungen der Religion zu bringen.

Oder sollte das Duell etwa als Sicherheitsmaßregel für notwendig gehalten werden, um mancherlei Ausschreit­ungen in Offiziers kreisen vorzubeugen, denen nicht gut anders begegnet werden fönnte? Eine solche Begründung wird man doch nicht emsllich aufrecht erhalten wollen. Tas würbe doch ein sehr bedenllicyes Licht auf den Geist unseres Offizierkorps werfen, das wäre entschieden die größte Beleidigung, die man gegen es aussprechen könnte, wenn es nur unter Aufrechterhaltung des Duells möglich wäre, einen erträglichen Modus vivendi kameradschaftlichen Zusammenseins zu schaffen. Leute, die nicht anders in Zucht gehalten werden können, gehören nicht in das deutsche Offizierkorps der Gegenwart. Um den guten Geist unseres Ossizierkorps auftecht zu erhalten, dazu würden die Ehren­gerichte, allerdings bei veränderter Auffassung ihrer Auf­gabe, nämlich bei Ausschaltung der Möglichkeit, auf bte Notwendigkeit eines Zweikampfes zu erkennen, völlig aus­reichen durch Erteilung von Verwarnungen und Rügen, und eoentueUen Ausschluß von Unwürdigen.

Freilich, nicht durch Verordnungen und gesetzliche Maß­

regeln allein wird das Duell wirksam bekämpft werden können. Es gilt, durch die Erziehung der Jugend unserer geblldeten Stände den Ehrbegriff zu vertiefen, sodaß es allerdings als Ehrensache gilt, bei ernsten Anforderungen des Berufs auch das Leven einzusetzen, nicht aber im Zweikampfe, bei oem ja, auch bei den schärfsten Bedingungen und bei dem tragischsten Ausgang, vernünftigerweise von einer Wiederherstellung der Ehre niemals die Rede sein kann. Ein dunller Ehrenmann wird nicht dadurch ein ein­wandfreier Gentleman unb gesellschaftsfähig, daß er viel­leicht ein oder mehrere Duelle mit Glück ausgefochten hat. Wo die wirllich ehrenhaste, ernste Berufsauffassung vor­handen ist, da muß es, abgesehen von allen religiösen Gründen, ganz selbstverständlich sein, daß das Leben viel zu wertvoll ist, als daß man es den sinnlosen Zufällig­keiten des Duells aussetzen dürfte. Die Anschauungen von Lebemännern aber, bereit Dasein vielleicht weniger wert­voll für bte Gesellschaft unb weniger unentbehrlich ist, haben nicht das Recht, den Ehrenkodex eines sittlich ge­sunden Volkes und seines Heeres zu beeinflussen.

Es darf übrigens bei dieser Gelegenheit wohl die Er­wartung ansgesvrochen werden, daß die berufenen Lehrer und Erzieher unseres Volkes/ namentlich der Jugend unserer höheren Stände, in Zukunft mit noch viel größerer Ent­schiedenheit, als bisher, für diese Anschauungen eintreten, ohne ängstliche Rücksichtnahme auf beftehenbe Vorurteile unb Unsitten. Und zwar wirb bas unter ben akademischen Lehrern nicht nur ben Theologen überlassen bleiben bürfen, von deren Hörern ja ohnedies keine Verteidigung des Duells angenommen werden kann, sondern es wäre auch in philosophischen, juristischen, pädagogischen Vorlesungen ge­eigneten Orts entsprechend zu berücksichtigen.

Auf einen Punkt muß endlich noch ganz besonders aufmerksam gemacht werden. In unserem Ofsizierkorps und den Kreisen, ans oenen es hervorgeht, ist wenigstens eine offizielle und hoffentlich doch nicht nur offizielle Rück­sicht auf die Glaubenssätze unb ethischen Forderungen bes Ehristentums überliefert. Bei ben Trauerfeierlichkellen an­läßlich der Beisetzung des Leutnants Blaskowcp murven ebenfalls alle kirchlichen Formen gewahrt, die Regiments­musik spielte den Choral: Jesus, meine Zuversicht- Wird man sich denn nicht endlich einmal des grellen, geradezu blasphemischen Widerspruches bewußt, der zwischen diesen kirchlichen Formen, die mau in einem solchen Falle doch nicht entbehren möchte, und der herrschenden Duell- praxis besteht, der doch auch Leutnant Blaskowitz zum Opfer gefallen war?

Quous que tandem ?

Volttische Tagesschau.

Von der rnsfischen Industrie.

Seit Jahr und Tag arbellet Finanzminister Witte daran, die Leistungsfähigkeit der russischenJnduftrie au heben. Die allrussische Ausstellung in Nischni-Nowgorod, die Verbindung mit hervorragenden Industriellen Frank­reichs, der Entschluß Wittes, bei staatlichen Bestellungen die einheimischen Fabriken zu berücksichtigen dies alles galt der Förderung der Industrialisierung Rußlands. Bis­her hat der Erfolg den Erwartungen nicht widersprochen. Auf dem kürzlich in Charkow stattgehabten Kongreß der russischen Bergwerksbesitzer wurde die Lage der russischen Bergwerks-, besonders der Kohlenindustrie als trübe be­zeichnet, und die ungünstige Entwickelung vor allem dem Rückgang der Maschinenindustrie zugeschrieben. Grade diese letztere zu heben, Halle sich Finanzminister Witte vorge­nommen. Es ist ihm also nicht geglückt. Da Rußland mehr noch als früher, und namentlich für seine Landwirt­schaft, der Einfuhr deutscher Maschinen bedarf das hervorragende deutsche Fabrikat wird von den Russen bevorzugt, so hat die russische Regierung auch aus diesem

Grunde an der Erneuer ungdes Handelsvertrags mit Deutschland ein Interesse.

Zur amerikanischen Handelspolitik.

Man schreibt uns ferner aus Berlin, 21. Novbr.:

In hiesigen amerikanischen Streifen, die als wohlver­traut mit den politischen und wirtschaftlichen Strömungen in den Vereinigten Staaten gelten dürfen, wird davor ge­warnt, die Stimmen im Sinne einer Milderung der ameri­kanischen Handelspvlittk au überschätzen. Von einer durchgreifenden, dem Auslande wirklich förderlichen Tarif- Revision könne keine Rede fein. Diese Auffassung erhält eine Bestätigung durch die soeben gefaßten Beschlüsse des Konvents in Washington, der, aus Kaufleuten, Industriellen und Politikern zusammengesetzt, dem Kongreß anrät, den Grundsatz des Schutzes des amerikanischen Marktes auf­rechtzuerhalten und den Tarif nurin einigen be­sonderen Fällen abzuändern." Also es bleibt im wesent­lichen alles beim alten. D-ie Amerikaner fordern für ihren Handel bescheidenfreie Bahn, nicht Bevorzugung." Den Ausfuhrländern wird zugemutet, die Bahn so zu nehmen, wie sie ist: erfüllt mit Schranken aller Art.

Aus Stadt und Sand.

Nachrichten von allgemeinem Interesse find uns stets willkommen und werden angemessen honoriert.

Gießen, 23. November 1901.

** Zum Totenfest geht uns folgender Artikel zu: Wie die katholische Kirche ihren Allerseelentag begeht, so hat die evangelische Kirche den letzten Sonntag im Kirchen­jahr dem Gedächtnis der Toten gewidmet. Wie fest dieser Tag im Herzen des evangelischen Volkes gewurzelt ist, hat die Bewegung gezeigt, Die im vorigen Jahr durch alle Kreise ging, als der Versuch gemacht wurde, das Fest aus Anlaß des Großherzoglichen Geburtstags zu verlegen. Und bas ist ja auch ganz begreiflich Klingt doch burch alle Freuben bes Lebens, durch alles Glück der Erbe ein Ton ber Wehmut hindurch: es ist beftimmt in Gottes Rat, daß man vom Liebsten, was man hat, muß scheiden. Darum entspricht es dem tiefsten Bedürfnis der mensch­lichen Empfindung, wenn unsere evangelische Landeskirche das Kirchenjahr in ben Gebauten an ben Abschieb aus­klingen läßt. Wohl finb es zunächst tieftraurige Gebauten, bie ba bas Herz bewegen. Alte, laug verborgene Wuubeu brechen wieder auf, raum beruhigter Schmerz erwacht mit neuer bitterer Gewalt. Das Bewußtsein, Unersetzliches ver­loren zu haben, vereinsamt unb verarmt zurückgeblieben zu Jein, lastet schwer auf so manchem Gemüt; unb ber Blick in eine bnulle Zukunft, bie Ahnung, baß man selbst über kurz ober lang scheiden müsse, stimmt auch die ernst, die noch des ungetrübten Lebensglückes sich erfreuen. Und doch wächst aus solchem Schmerz ein starker Trost nach dem anderen zu, unb es ist bie schöne Aufgabe bes Totenfestes, ben Trauembeu diese Troftesquellen zu erschließen, unb ihnen bas Herz bafür zu öffnen. Nicht bloß, daß uns au ber Größe unseres Verlustes llar wirb, wie groß ber Reichtum ist, ben Gott uns in dieses ver- gäugllche kurze Leben hiueiulegt. Das Totenfest will uns auch zu der Gewißheit verhelfen, daß die wahren Schätze un eres Lebens uuverloren bleiben, daß dies vergängliche Eroenleben nur ber Ackerbobeu ist, aus bem ein anderes un ichtbares, aber in seinen Wirkungen kraftvoll sich er­weisendes Geistesleben erwächst, das unvergänglich ist; es will uns den Blick erschließen für eine andere Welt, die sich hinter unb über dieser duukelen Erdenwelt auf­erbaut, für die lichte Welt der geistigen Persönlichkeit, bie aus (Stott geboren, unb nach seinem Bild gestaltet, bem Tobe entnommen ist. In diese Welt hat uns Jesus den Weg gezeigt, der schon als Knabe gesprochen hat: Muß ich nicht sein in bem, das meines Vaters ist? Er, ber

Feuilleton.

Schon wieder einmal liegt uns die erste Nummer einer neuen Zeitschrift vor. Die Bestimmung dieses neuen Unternehmens soll sein, bie Interessenten für wissenschaft­liche und belletristische Litteratur in regelmäßigen Zwischenräumen, über alle nennenswerten Neuerschein- ungen des deutschen Buchhandels zu unterrichten. Die Blätter für Bücherfreunde, werden außer einer systematisch geordneten Bibliographie auch abgeschlossene Proben aus neuern Werken bringen, unb in einem be­sonderen litterarhistorischen Teile bie wichtigsten Ereignisse in der wissenschaftlichen und litter arischen Welt, sowie interessante Kapitel aus ber älteren unb neueren Litteratur- geschichte als selbständige Essays behanbeln. Die Zeit­schrift erscheint im Verlage von F. Volckmar in Leipzig, unb kostet jährlich 2 Mark, bas Einzelheft 40 Pfg.

Die Lau gen scheib tsche Verlagsbuchhand- knng (Pros. G- Langenscheibt) in Berlin überreicht uns ein Werkchen über beutsche, österreichische unb schweizerische, englische unb nörbamerikanische, belgische unb französische Maße, Gewichte und Münzen. Es finb mit Sorg­falt zusammeilgeftellte Ausarbeitungen, worin auch bas neue internationale Zentimeter-Gramm-Sekunden-Meß- syftem unb feine Anwendung auf die ElektrizitätsmessUng Beachtung gesunden hat. Didse Tabellen werden für viele von Interesse fein.

Die deutsche Flotte, ihre Entwickelung und Organisation von Graf Reventlow, Kapitänleutnant a. D-

Verlag von Fr. Lehmann's Buchhandlung, Zweibrücken, Pfalz. 142 Textbilder, 2 feine Lichtdruckbilder und 51 seinst- kolovierte Tafeln. Preis 3 Mk- Dieses in Oktavformat mit 19 Bogen Text erschienene Buch bildet einen interessan­ten Beitrag zu ber augenblicklich so reichen Marine-Litte- ratur. Es entspricht bem Bebürftiis derjenigen jungen Leute, bie sich bem Dienst der Kaiserlichen Marine wib- men wollen, insofern, als.es ihnen über alles für ben» selben Wissenswerte eine ausgiebige Information bietet, unb sie schon vor bem Eintritt mit ihrem künftigen Beruf unb dessen Vorbedingungen vertraut macht. Aber auch jedermann, der den Wunsch hat, sich über bie Organisation unserer Kriegsflotte, über bie Fortschritte im Schiffs- unb Maschinenbau, in ber Schiffs-Artillerie, bem Torpebowesen ufw. zu unterrichten, findet zuverläßliche Auskunft. Diese wirb noch wesentlich unterstützt unb gewinnt an Interesse burch die cingeftreuten zahlreichen Illustrationen, sowie die beigefügten kolorierten Tafeln unb Uebersichts- Tabellen. Die Tafeln veranschaulichen bie verschiebenen Schiffstypen unb technischen Einzelheiten; bie Textbilber bringen u. a. hervorraaenbe Persönlichkeiten unserer deut­schen Marine, geschichtliche Wmente derselben, sowie Szenen ans bem Leben ber Offiziere unb Mannschaften an Borb und an Land zur Darstellung und gereichen bem ganzen Werk zum befonberen Schmuck. Ein geschmackvoller Einband mit farbigem Deckenbild verleiht ihm außerdem noch ein elegantes Aussehen, unb bie im Lichtbruck-Ver- fahren vortrefflich hergeftellten Titelbilber bes Kaisers, sowie des Prinzen Heinrich von Preußen erhöhen noch feinen Wert

Litterarische Neuerscheinungen.

(Besprechung vorbehalten.) ,

D ' A n n u n z i o, Gabr.,Die Jungfrauen vom Felsen". Roman. (Die Romane der Lilie.) (289 S.) Berlin, S. Fischer, 3.50 Mk.

Büchner, Prof. Dr. Ludw.,Kraft und Stoff pber Grund­züge der natürl. Weltordnung". Nebst einer darauf gebauten Sitten­lehre. 20. Ausl. Wohlfeile Ausgabe. XV, 290 S. Leipzig, Th. Thomas. 2.50 Mk.

Die Theater der Welt." Herausgeber Dr. I. Gum- binner und Hans Forsten. Nr. 3. (Enthält u. a.: Vereinigte Frankfurter Ctadttheater mit zahlreichen Illustrationen.) Berlin, Hallesches Ufer 11, Pacific-Verlag. i Nr. 60 Pfg.

S ch n e e f l o ck e n", Heft 2530. (Rosegger, Als ich das erste Mal auf dem Dampswagen saß. Auf der Wacht. Blom­berg, Zwei Geschwister. Sohnrcy, Ter Waisenknabe aus der Lüneburger Heide. Groschke, Der alte Golt lebt noch. Pfann- schmidt'Beutner, Was ein Tannenbmrm erlebte.) Berlin, Martin Warneck. & 10 Psg.

Spyri, Johanna,Die Stauffer Mühle". Mit Original« Zeichnungen von Fritz Rüdiger. (102 S.) Ebenda. 1 Mk.

Berndt, Will). Ter neue deutsche Zolltarif. (Gesetzent­wurf.) Vergleich der größeren Erhöhungen zwischen dem jetzigen Lertragszoll und dem'neuen Tarif nebst eingehender Darsiellg. Der Ein- und Ausfuhr, sowie der agrar. Verhältn. des Deutsch. Reiches. (6 Tafeln.) Wien VII., 1, G. Frey tag u. Berndt.

S t r u ch, Dr. Carl, Die Fettleibigkeit, ihre Entsthg., Ver­hütung und naturgemäße Vehandlg. (53 S.) Leipzig, Edmund Demme. 80 Pfa.

Raabe, Wilh. Halb Mähr, halb mehr. Zwei Erzäblgn. Jubiläumsausg. mit Jllustx. von Carl Rohling. 4. Tausend. (126 S.) Berlin. G. Grote'sche Vcrlagshdlg. m. Goldsch. kart.

W ag en mann, Adolf. Künstliches Gold! Entdeckg. eines eines auf Grund neuer rvlssenscl)astl. Anschauungen berlchenden VeftahrenS zur Verwandlg. der Swffe. (71 S.) Stuttgart, Schwa- bacher'sche Verlagshandlg.