Zweites Blatt.
161. Jahrgang
Samstag 24. August 1901
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andere 50 Pfd. Sterling Strafe, werden in den nächsten Tagen das Geld holen: sorgt, daß es dann vorrätig", lautete der Abschied. Botha eilt sobald als thunlich zum englischen Kominandanten nach Aliwal-North, klagt seine Wot und bittet um Schutz. Aber der Kommandant sagt ihm: „Schützen kann ich euch nicht, ba ich mich mit meinen Truppen nicht aus Aliwal wagen darf." Er riet ihm selbst, die Geldstrafe zu zahlen. Ob sie prompt bezahlt worden ist, scheint mir zweifelhaft, da die Buren später eine der beiden Farmen abgebrannt haben. — B^i der Einnahme von Murraysburg fanden die Buren nur schwachen Wioer- stand, bei den Einwohnern aber Mangel an Lebensmitteln. Sie sandten also zum nächsten englischen Kommandanten die Aufforderung, die Stadt zu verproviantieren und zum besseren Schutze eine englische Garnison dahin zu senden: sie gäben ihm dazu eine Woche Zeit; falls er nicht sofort Folge leiste, würden sie wieder kommen und die öffentlichen Gebäude vernichten. Solcher Aufforderung, die doch einen Hohn auf die Macht Englands enthält, wurde nicht Folge geleistet. Tie Buren hielten Wort, kamen nach acht Tagen wieder, verbrannten die öffentlichen Gebäude und auch die Standard-Bank-Gebäude, weil diese Bank sich in diesem Kriegs parteiisch gezeigt.
Solcher Beispiele ließen sich noch manche anführen. Alle Siegesbultetins der Engländer können nicht darüber Hinwegtäuschen, daß die Kapkolonie, wenn nicht alle Anzeichen trügen, vor einer Katastrophe steht.
Tie „Jagd" der Briten auf Kruitzinger, der rund neun Monate, seit Dezember vorigen Jahres, in der Kapkolonie herumgestreift ist, wird nun im Oranjefreistaate fortgesetzt. Kruitzinger hat nach Burentaktik sein Kommando in kleine Abteilungen aufgelöst, um seine Spur zu verwischen, und die Kräfte der Verfolger zu zersplittern. In der Nacht zum 9. übernachtete Kruitzinger südlich der Bahnstrecke Rosmead Junction-Stromberg Junction bei Theebus. Ter englische Oberst Erabbe lag in jener Nacht dicht bei dem Feinde. Verfolger wie Verfolgte waren sehr erschöpft. In der Nacht zum 11. gelang es Kruitzinger selbst, mit Begleitern die Bahn bei Theebus zu überschreiten, während die Mehrzahl seiner Leute bei Station Schoembie, 24 Kilometer südwestlich von Theebus, hinüberging und nordwärts über den Zuurberg nach Tuschgerago (?) marschierte. Inzwischen war Oberst Gorringe über Schanks (Station 8 Kilometer nordöstlich von Steijnsburg) «nach Stormfontein gezogen, während Kruitzinger seine Leute nach Roostfontein führte. Tort stießen sie am 13. nachmittags aus Gorringe und wurden geschlagen. In diesem Gefecht wurde Kommandant Eachet tödlich verwundet und Kruitzingers Sekretär gefangen genommen. Nun marschierten die Buren nordwestlich. auf Transvaal Krantz zu, aber britische Abteilungen unter Nickalls und Sandeman beobachteten sie und marschierten während der Nacht nach dem Norden von Steijns- burg, während Oberst Erabbe, dessen Leute sich inzwischen von ihren Strapazen erholt hatten, nördlich von dem westlichen Zuge des Zuurberges marschierten. Oberst Gorringe setzte die Verfolgung gleichfalls fort, und faßte den Gegner am folgenden Nachmittag im Dornkloof-Gebirge. Kruitzinger selbst gelang es, zu entkommen. Oberst Gorringe jedoch folgte den Buren weiter, während Oberst Erabbe nach Tygershoek zog und Nickalls und Sandeman ihre Truppen nach. Venterstad in breiter Front ausdehnten, um den Gegner am Turchbruch zu verhindern. Diese „Treiberlinie" sollte sich allmählich zu einem Kreise zusammenschließen, aber am Morgen des 16. überschritt Kruitzinger, von den etwa 100 Mann zählenden lleberresten seiner Abteilung begleitet, bei Franks Trift (nicht Franz Trift) 15 Kilometer östlich von Norvals Pont den Oranjefluß, obgleich er von der Spitze eines kleinen Kopses am nördlichen Flußufer aus heftig mit Granatfcuer überschüttet wurde. Viele der Buren waren zu Fuß, und die englischen Berichte behaupten, sie seien „völlig demoralisiert". Um so unbegreiflicher ist es, daß Kruitzinger so dicht an einem britischen Hauptstandlager, wie Norvals Pont es ist, entkommen konnte! Es zeigt sich wieder, daß das Zusammenwirken der verschiedenen Heeresabteilungen der Briten nach wie vor höchst mangelhaft ist.
Von den Burenkommandos, die jetzt in der Kapkolonie sind, wird folgendes mitgeteilt: Fouche ist in der Nähe von Jamestown im Bezirk von Aliwal North umhergezogen, und zuletzt wurde berichtet, daß er nach Norden marschiere. Kommandant Myburgh mit 150 Mann soll den Kraai-Fluß nordöstlich von Jamestown überschritten haben. Möglicherweise ist er es, der aus Barkley East gemeldet wird. Kommandant Van Reenen sucht jetzt nach einem anderen Ausweg, nachdem es ihm mißlungen, die Bahnlinie bei Achtertang, zwischen Eolesberg und dLorvals Pont, zu überschreiten. Lategans Kommando ist kürzlich in der Nähe der Eolesberger Brücke, nördlich von Eolesberg am Oranje, bekannt durch De Wets Uebergang, aufgetaucht. Dazu kommen noch die Kommandos unter Lotter, E. Botha und Theron, die zuletzt westlich und südlich von Middelburg gemeldet wurden, und noch tiefer im Süden endlich der vielgewandte Scheepers, der neben Kruitzinger der Hauptheld des Bureneinfalls gewesen ist. Wie man sieht, bleibt dem General French auch nach) der Verdrängung Kruitzingers aus der Kapkolonie sehr viel zu thun übrig, und ob er diese schwere Arbeit bewältigen wird, ist zum mindsten höchst zweifelhaft.
Merkwürdig häufen sich jetzt die Fälle, in denen die Briten melden, daß sie Burenlager überrumpelt hätten. Man wird diesen Nachrichten doch wohl einige Bedenken entgegenzubringen haben. Heute wird dem „Reuterschen Bureau" aus Smaldeel vom 21. August gemeldet: Vor einigen Tagen überraschten Oberst Starker und Major Pine- coffin das Kommando Haasbrocks bei Toornberg. Sieben I Buren wurden getötet, zwei verwundet, 21. gefangen genommen. I
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Volilische Tagesschau.
„ der Diskussion über den Zolltarif ist! be* RercySfchatzsekretärs nur vereinzelt Erwähnung ge- than worden,^obwohl der Entwurf auch das Ressort des Frhrn. von thielmann berührt, und von diesem Staats- manne, speziell in der Reichstagskommission, vertreten werden wird. Zwischen den agrarisch-gesinnten Abgeord neten und dem Reichsschatzsekretär hat, von jeher ein etwa^ gespanntes Verhältnis obgewaltet. Frhr. v. Thielmann bemühte sich auch nicht, ein Staatssekretär nach dem Herzen der Rechten zu «werden. Er blieb immer der kühle, wortkapgo Diplomat. Wenn er gleichwohl dem Zolltarif Entwurf in der vorliegenden Gestalt, also mit dem Mindestzoll für Brot getreide, seine Zustimmung gab, so könnte das auf den ersten Blick vermuten lassen, Frhr. v. Thielmann sei überzeugt, daß das Ausland auf der Basis dieser Zollsätze Handelsverträge abschließen werde. Cs ist aber auch der gegenteilige Schluß denkbar: Darnach patte der Schatz- sekretär dem Entwurf zugesttmmt in der Ueberzcugung, daß es sich um ejn Provisorium handelt, das vielleicht: schon im Bundesrat, sicher aber im Reichstag Abänder ungen erfahren, und schließlich in einer die Vertragsverhandlungen ermöglichenden Form Gesetz werden würde. Es sind allerdings nur Vermutungen; aber die Unsicherheit des öffentlichen Urteils über die Taktik der Regierung in der Zolltariffrage spiegelt sich darin getreu wieder. Von den Mitgliedern der Regierung ist besonders Frhr. v. Thielmann mit den Schwierigkeiten vertraut, denen der Abschluß von Handelsverträgen begegnet. War doch Frhr. v. Thielmann an den parlamentarischen Kämpfen um den Handelsvertrag mit Rußland im Winter 1893/1894 auf Seiten der Regierung beteiligt, Kämpfe, die eine bewegte Vorgeschichte hatten in dem monatelangen Zollkrieg zwischen Deutschland und Rußland. Auch durch den neuen Zolltarifentwurf fühlt sich vor allen Rußland getroffen, und zwar durch, den Mindestzollsatz auf Brotgetreide, weil letzteres den Hauptausfuhrartikel Rußlands bildet. Es hak also eine gewisse Berechtigung, wenn gesagt wird, die Beibehaltung der Mindestzölle könne möglicherweise zum Zollkrieg mit Rußland führen. Darf aber dann au genommen werden, der Reichsschatzsekretär glaube, daß die Erneuerung das Handelsvertrages mit Rußland unter Beibehaltung der Mindestzölle sich bewerkstelligen lasse? Das größere Maß von Wahrscheinlichkeit spricht dafür, daß Frhr. von Thielmann die Ablehnung der Mindeshzölle, sei es im Bun betrat, sei es im Reichstag, voraussiehl, und in dieser Voraussicht keinen Anstand nahm, dem vorläufigen Ent wurf des Zolltarifs beizupflichten. Tie Vertreter der landwirtschaftlichen Interessen können ihm dann wenigstens, nicht Mangel an gutem Willen vorwerfen. Tas ist zweifellos „diplomatisch", und, weil es das ist, geeignet, vermuten zu lassen, daß der erste Diplomat in der Regierung, der Reichskanzler, die Zolltariffrage von einem ähnlichen Standpunkt aus beurteilt.
Man schreibt uns aus Berlin, 22. August:
Mit der Stunde, da der sparsamste aller preußischen Finanzminisher, Dr. v. Miguel, der Bürde des Amtes entsagte, zog in manche Brust die Hoffnung ein, daß die staatlichen Geldquellen nunmehr reichlicher fließen würden. Insbesondere glaubten die preußischen Beamten, die Reform ihrer Besoldung und des Wohnungs- geldzuschufses werde unter der „Aera Rheinbabe n" frisch-fröhlichen Fortgang nehmen. Diesen knospenden Frühling zerstört mit rauher Hand die „Kreuz-Ztg". Sie teilt auf Grund zuverlässiger Informationen mit, daß die Regierung die in den Jahren 1890—1899 durchgeführte Aufbesserung des Tiensteinkommens der Beamten mehr denn je als abgeschlossen betrachte, da die infolge der ungünstigen wirtschaftlichen Verhältnisse sich schwieriger gestaltende Lage des Staatshaushalts dringend zu vorsichtiger Behandlung der Staatsausgaben mahne. Also Herrn v. Miquels Programm, nicht bauenibe Ausgaben: auf schwankende Einnahmen zu gründen, bleibt in Preußen in Geltung. Und man darf wohl hinzufügen, daß auch im Reich jetzt mehr denn je auf Beschränkung der Ausgaben hingearbeitet werden wird. Petitionen von Reichsbeamten um Gehaltsaufbesserung versprechen also für die nächste Zeit wenig Erfolg.
In Paris bereitet man den Empfang des Z a r en - paares vor. Tie Franzosen scheinen außer sich vor Entzücken. Sogar der Konflikt der Republik mit der Pforte fort — ein Beweis, daß der Streit nicht gefährlich — zu einer „Aufmerksamkeit" für den Zaren Gelegenheit geben. Man schlägt vor, das Haager Schiedsgericht, die Schöpfung Nikolaus' II., mit der Entscheidung zu betrauen. Bis zur Ankunft des vergötterten Bundesgenossen strengen die Pariser gewiß ihren Scharfsinn und ihre Erfindungskraft aufs äußerste an, um einen „ctou", etwas ganz Außerordentliches Apartes, Ueberwältigendes dem Zaren zu bieten. Bescheiden wird sich gegen diesen Ueberschwang die Zusammenkunft des Kaisers Wilhelm nut dem Zaren in Danzig ausnehmen. Von Veranstaltungen großen Stils verlautet einstweilen nichts. Nach dem „Berl. Tagebl." äußerte ein Diplomat: „Wir sind auch keine Republik?" Mit anderen Worten, Teutschland hat es nicht nötig, mit dem Zarenbefuch zu renommieren. Daß. das französische Ministerium eines populären Erfolges gar sehr zu seiner Stärkung bedarf, ist innerhalb wie außerhalb Frankreichs fein Geheimnis. Ter Zar kommt den französischen Staatsmännern „sehr gelegen". Und diese Bedeutung des Besuches ist minder schmeichelhaft für den Gast.
Der Pariser „Figaro" bringt einen Aussehen erregenden Artikel übet den jüngsten Konflikt Frankreichs mit der Pforte«
Die §trisis naht!
Aus Kapstadt, 1. August, wird der „Welt-Korresp." folgender Bericht gesandt, der um so mehr Aufmerksamkeit verdient, als nach wie vor die Engländer jede ungeschminkte Darstellung der Lage nach Möglichkeit zurückhalten:
Wie bekannt, herrscht in der Kapkolonie, mit Ausschluß einiger Hafenplätze, das Kriegsrecht. Tie Kolonie ßihlt nun auch, wie sie geknebelt wird. Nicht nur werden Pferde, Zugvieh und Wagen „kommandiert", auch die über» st üssigen Lebensmittel müssen, wie manche andere Tinge, bue dem Feinde nützen könnten, abgeliefert werden, in den Städten wird der Verkauf von Lebensrnitteln streng kontrolliert. Alle Briefe unterliegen der Zensur. Außer be- sc»nders verbotenen in- und ausländischen Zeitungen und Zeitschriften wurden vor einigen Wochen alle europäischen Zeitungen einfach bei der Landung beschlagnahmt. Wie ein Ob drückt die gegenwärtige Lage auf die Kolonie; man fühlt, so kann es nidjt weitergehen. Zum abschreckenden Ercmpel läßt das Militär hie und da Leute in der Kolonie aufknüpfen, und leider meist gänzlich unschuldige, wodurch die Erbitterung in Rebellion übergeht. So wurden drei Farmer bei Te Aar gehenkt, weil sie verdächtigt wmrden, die Bahn dort in der Nähe zerstört zu haben. Später stellte es sich heraus, daß Malans Kommando solches aethan. In (Sraboef wurde allen Einwohnern befohlen, zur Hinrichtung auf dem Marktplatz zu erscheinen. Wer nicht erschien, wurde gefangen genommen oder nach einem der Küstenplätze verbannt, wie u. a. der Abgeordnete für das Parlament, Herr du Plessis. Tie Folge dieser als Ab- fet reefung dienenden Hinrichtung war, daß sich gleich 189 Stute dem Burenkommando in der Nähe anschlossen. In Somerset-East rief her englUche Kommandant alle Leute Vcn 15—50 Jahren auf den Marktplatz zusammen und verlangte, man solle zur Verteidigung gegen den Feind sich nun für die districts and town-guard melden. Niemand meldete sich. Darauf befahl der Kommandant: „Heute mittag seid ihr alte wieder hier, und ein jeder bringe ein wil mit." Diejenigen, die kamen, wurden ein Stündchen weit zu einem Walde geführt und mußten wie Sträflinge biennholz für das Militär hacken. Auch jetzt hacken gegen 30 Leute noch täglich Holz dort. Die aber nicht kamen. Würben mit anderen undesiravles aus Graaff Reinet, Bethesda und Aberdeen nach Port Alfred (Mündung des dr fiolo-Flusses) transportiert, auch Frauen darunter, wo sie quasi in Champs gefangen gehalten werden und mancherlei Entbehrungen auszustehen haben. In einem mir Dor liegenden Briefe, worin die Situation dort geschildert iviird, heißt es: „Ich hoffe nur, wir werden nicht zu ver- Inttert werden — zu verbittert, um nobel zu handeln, iuenn wir Gelegenheit zur That erhalten; denn dies ist nach allem nur noch eine Frage der Zeit." Taß bei solchen ^etvaltthaten die Engländer auch die Rechte anderer Nationen nicht respektieren, beweist der folgende Vorfall. In unb bei Willowmore hat der englische Kommandant durch vewaltundDrohungmitErschießungDeutsche ve r s u ch t zu z w i n g e n , in die Toum-Guard einzutreten. lln|er Generalkonsul ist wacker dazwischen gefahren, und das Auswärtige Amt in Berlin wird vielleicht auch noch mit dieser Sache zu thun bekommen.
Aber auch in der westlichen Provinz und in der fiäEfe von Kapstadt ist man daran, durch allerlei Chikanen die Erbitterung gegen (Englanb zu einem Aufstande anzu- stchen. Hierzu einige Beispiele. In Wellington wohnt der Allgemein geachtete A. Murray, ein Pfeiler der reformierten Arche. Tessen Sohn, auch Prediger, hatte in einem Briefe den gefährlichen Ausdruck geraucht: „Tie Roten bekommen es fetzt schwer", und infolge dieses Verbrechens mußte er nrit dem nächsten Zuge nach dem Champ in Beaufort ab- reijen. Beaufort ist nämlich der Verbannungsort für die Prediger der Kapkolonie, dort wird er also verschiedene M legen treffen. Ten Farmern bei Malmesbury, die der schweren Zukunft entgegensehen, da ihnen alle Zugtiere genommen sind, und die den Kommandanten fragten, wie |ie ihre Ernten fortschaffen sollten, soll zur Antwort ge- iinxtben sein: „Sehr einfach, steckt ein paar Streichhölzer dazwischen!"
Und nun die andere Seite. Tie Burenkommandos, in Heinen Abteilungen über das ganze nördliche und oft» Üche Gebiet der Kolonie verbreitet, sind die Herren im ür n de. Tas gilt besonders von Strichen, die beim ersten bin fall durch Proklamation als Freistaatliches Gebiet er= järt wurden. Die größeren Städte werden vom englischen Elüitär gehalten. Man beschädigt auch die Bahnen nur so j?tü, als es Bedürfnis ist, um nicht die Zufuhr von Lebens- ritttdn nach den verschiedenen Frauen-Champs jetzt schon .L.'zillschneiden. Tas trifft besonders zu im Aliwal-North- "liftrift, wo die Eimvohner zwischen zwei Feuern sind. So c>en die Farmer dort auch nicht mehr zum englischen .ommanbanten nach Aliwal um Erlaubnis zu fragen, wenn |’ verreisen wollen, sondern zum Burenkommandanten. *iie Lage wirb an einigen Beispielen deutlich. So kam ein *U.inies Burenkommando zur Farm des Abg. Botha, der 'M Afrikaner Partei verlassen hat. Man wollte einige Pferde Hort requirieren. Botha war gerade auf der benachbarten seines Bruders, und es wurden zwei Mann hin- Zrmdt, ihn zu holen. Ter erste, der zu B. kam, und ihm ifr.i löanb entgegenstreckte mit dem Gruß: dag oom (guten Taz» Oheim) wurde sofort von ihm und seinem Brmder ^lirgt Sein Kamerad, der das sah, warf sich schnell mis- Pferd, um Hilfe zu holen, und bald kam denn auch «in Dutzend Buren hinter den auch fliehenden beiden Bothas to.ngejagt. Die Bothas mußten sich ergeben, wurden zur Armr gebracht, unb bann Botha mit einer Tracht Prügel . bÄieent, wie er sie noch nie in seinem Leben erhalten. . ,.,co, unb nun zahlt ber eine 180 Psb. Sterling unb der
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