Nr. 171
Zweites Blatt
Mittwoch 24. Juli 1901
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151. Jahrgang
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Die Meldung des „Hamb. Sorresp.", daß die Veröffentlichung des Zolltarifeutwurfs bevorstehe, ist von der „Köln. Ztg." dahin eingeschränkt worden, daß Erwägungen schweben, ob die Veröffentlichung angezeigt sei. — Die Erwägungen dürsten auch die Form der eventuellen Bekanntgabe betreffen. Entweder Alles oder Nichts. Jede Zollposition, mag sie noch so unbedeutend sein auf den ersten Slick, hat ihre Interessenten'. Der neue Zolltarifentwurf umfaßt zirka 1400 Nummern; eS erhellt daraus, welch' gewaltige» Umfang die Publikation haben würde. Der Ent-
A Zubehör, Grün« 8, eoenll. 2. Stock.
Aus Anlaß bei Veröffentlichungen des pseudonymen Herrn St. Simonin über den Schn ae b e le-H an de l, wirft Desmoulins im Pariser „Gaulois" die Frage auf, ob es nicht besser gewesen wäre, wenn jene Affäre, von deren Beilegung Felix Faure seinem „Saint Simonin" von'Hörensagen erzählte, zum Krie g e mit Deutschla nd geführt hätte.
„Damals war Boulanger Kriegsminister, fährt er fort, der General besaß das Vertrauen der Soldaten und war populär. Wir hatten das Gefühl, daß Bismarck einen Vorwand zu einem Ausrottungskriege gesucht hatte, und wenn solche Kriege ausbrechen, liegt für den Angegriffenen eine große Kraft im Selbstvertrauen und im Enthusiasmus. Bei den Franzosen, die nur zum Angriffe aufgelegt sind, kommt das selten vor. Wir befanden uns also in einer Ausnahmestellung, wenn wir auch allen FährlichLeiten eines Krieges ausgesetzt waren. Die Regierung hat die Schsnaebele-Affäre beigelegt. Sie hat ihrer ersten Pflicht genügt, die da ist, dem Lande die Wohlthat des Friedens zu sichern. Aber auch diese Wohl- that kann mit Gefahr verbunden sein. Wir haben seit dem Kriege von 1870 soviel Blut und böse Säfte aufgesogen, daß wir damit vollgestopft sind und daran kranken. Diese Krankheit hat sich schon in zwei Krisen geäußert, die das Verhältnis eines nationalen Unglücks annahmen, im Panamismus und im Dreyfusismus. Diese zwei Bürgerkriege Haden eine solche Verderbnis bloßgelegt, daß eine dritte Krise un«sl iw ldlmLage des römischen Reichs versetzen könnte, als die Barbaren sich versucht fühlten, dem letzten Rundgang durch dasselbe zu unternehmen. Ein Krieg mit Deutschland im Augenblick des Sch.naebele-Hmrdels hätte uns den Dreyfusismus und den Panamismus erspart, und wir hätten die besten Aussichten gehabt, uns ehrenhaft aus der Sache zu ziehen. Soll etwa Frankreich im Jahre 1901 mit dem Papste Krieg anfangen, um zu zeigen, daß noch Blut in seinen Adern fließt?"
Auch andere als Nationalisten haben schon gesagt, die unerhört lange (dreißigjährige) Friedenszeit sei die Haupt- ursache der Zwistigkeiten und bedauerlichen Erscheinungen im Innern. In der That ist Frankreich seit der Ueber- rumpelung von Metz (1552) niemals fünfzehn Jahre ohne Krieg gewesen. Uebrigens bereitet der ftühere Botschafterin Berlin, Herbette, den abenteuerlichen Enthüllungen des Freundes Felix Faures im „Figaro" über den Schsnaebelefall ein jähes Ende:
„Ich habe nie die Urschrift des Briefes Gauisch- Schnaebele in Händen gehabt, also auch nicht dem Kaiser- Wilhelm durch den Grafen Münster überreichen lassen. Ich hatte nur ein Lichtbild des Briefes, Has ich sofort zum Grafen Herbert trug, welcher es dem Kanzler unverweilt unterbreitete. Der Schsnaebelefall bedurfte keiner Woche, um auf gewöhnlichem diplomatischen Wege erledigt zu werden. Nur durch die Aufregung der Geister hatte derselbe einen bedenklichen Charakter angenommen. Es ist daher nicht zu wundern, wenn sich gewisse Persönlichkeiten heute rühmen, zur Erhaltung des Friedens beigetragen zu haben."
Damit ist die Mär abgethan, Deutschland habe durch den Schnaebelefall Krieg gesucht.
Adresse für Depesche«: Anzeiger Stehen.
FernsprechanschlilßNr. 51.
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Unzufriedenheit mit den neuen landwirtschaftlichen Zolltarifsätzen — beiläufig bemerkt fallen über 300 Positionen im Zolltarifentwurf in diese Rubrik — spricht die konservative „Kreuzztg." mit folgenden Bemerkungen auS: „Wir wiffen genau, daß, wenn die vom Stuttgarter „Beobachter" angegeben Tarifsätze richtig sein sollten, es noch viele deutsche Landwirte geben wird, die sie als nicht ausreichend bezeichnen werden, um die erdrückende Konkurrenz des Auslandes fernzuhalten. Der Minimaltarif enthält ja im allgemeinen die alten Sätze, die wir schon eine zeitlang gehabt haben, um die Erfahrung zu machen, daß sie den russischen und amerikanischen Import nur zum kleinsten Teile zurückgehalten haben." Man wird nun abzuwarten haben, wie das Tableau der landwirtschaftlichen Zölle im ganzen fich auSnimmt. Es kommen z. B. noch die wichtigen Holzzölle in Betracht. Der Wollzoll, der bekanntlich von der Landwirtschaft lebhaft gewünscht worden war, hat nicht die Zustimmung der Regierung gefunden.
Volttische Tagesschau.
Man schreibt und aus Berlin, 22. Juli:
Die Parteipreffe beschäftigt fich angelegentlich mit dem Ergebnis der Reichstagswahl Memel Heydekrug, wo sich der sozialdemokratische undder konservativ-lithauische Kandidat in der endgiltigen Entscheidung gegenüberstehen. Die Freisinnigen find auSgeschalttt und müssen in der Thal- fache Trost suchen, daß sie die Entscheidung wesentlich zu beeinflussen in der Lage sind. Vor der Hand ist der Unmut über das entgangene Mandat bei ihnen noch zu groß, als daß sie sich zur Ausgabe der Parole: „Für den antiagrarischen Kandidaten entschließen können. Die „Boss. Ztg." bezeichnet es als nicht unmöglich, daß die Sozialdemokratie aus eigener Kraft siegen werde. Doch die „Kreuzztg." glaubt an ein Zusammengehen der „feindlichen Brüder" und rät den Konservativen daher, sich allein auf die eigene Kraft zu verlassen und die zweitausend GesinnungSgenoffen, die dem ersten Wahlgange ferngeblieben seien, zu alarmieren. Der Zolltarif wird seinen Schatten auf die bevorstehende Stichwahl werfen und ihr programmatische Bedeutung verleihen.
Bezugspreis vierleljöbrL Mk. 2.20, monatl. 75 Psg. mit Bringerlohn; durch btt Abholkstellen Vierteljahr!. Mk. 1.90, monatl, 65 Psg, Bei Postbezug Vierteljahr!. Mk. 2.00 ohne Bestellgeld.
Die neuen Handelsverträge.
§WaS war gefordert worden? — Unzuftiedenheit. — Der Doppelbrief. — „Erwäguogeu" über die Veröfseutltchmrg des Zolltarifeutwurfs.)
Nach dem Bekanntwerden der Zollsätze für Getreide im neuen Zolltarifentwurf ist von mehreren Seiten bemerkt worden, daß zwar diese Zölle die Befürchtungen überträfen, andererseits aber hinter den Erwartungen der Landwirtschaft zurückbliebeu. Das letztere ist richtig. Es wird aber zu unterscheiden sein zwischen agrarischen Wünschen und Forderungen, wie sie in der Presse und in Versammlungen erhoben wurden — obschon immer wieder die Erklärung folgt, man wolle sich noch nicht auf bestimmte Zollsätze festlegen —, und den Anträgen, welche die agrarischen Mitglieder des Wirtschaftlichen Ausschusses bei der Vorbereitung Her Handelsverträge gestellt hatten. Diesen Anträgen gegenüber find die jetzt mitgeteilten Getreidezollsätze erheblich herabgesetzt worden. Es sollen nämlich die Vertreter der L^idwirtschaft im Wirtschaftlichen Ausschuß beantragt haben: Für Roggen einen Höchstzoll von 8 Mk. und im Mindest- larif 6,50 Mk. (jetzt 6 Mk. und 5 Mk. im Zolltarifentwurf.) Ebenso für Weizen einen Höchstzoll von 8 Mk. und 6,50 Mk. für die Länder, mit denen ein Handelsvertrag zustande kommt (im Zollentwurf 6,50 Mk. und 5,50 Mk ). Ein ähnliche Herabminderung hat gegen die Forderungen der Landwirtschaft der Zoll auf Gerste erfahren. Der Gerstezoll beträgt jetzt 2 Mk. auf den Doppelzentner. Im wirtschaftlichen Ausschuß beantragten die Vertreter der Landwirtschaft die Erhöhung dieses auf 5 Mk., ebenso unter lebhaftem Widerspruch von gewerblicher Seite wegen der Interessen der Brauereien, eine sehr beträchtliche Erhöhung des Hopfenzolles (z. Zt. 14 Mk.). Im Zolltarifentwurf ist jedoch der Gerstenzoll auf Mk. 3 int Mindesttarif festgesetzt. Wie hoch der projektierte Hopfenzoll ist, entzieht /ich vorläufig der Kenntnis.
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Die „National-Ztg." bemerkt, es handle sich bei den bisher verabredeten Zollsätzen immer nur um einen vorläufigen Entwurf, der noch der Abstimmung im Bundesrat zu unterliegen hat, und die Verhandlungen der einzelstaat- lichen Regierungen mit den Vertretern der Interessentenkreise, wie sie gegenwärtig in Bayern stattfinden, haben den Zweck, für diese bevorstehende Abstimmung im Bundesrat nochmals eine Nebersicht über die Landesintereffen und die Zollwünsche der verschiedenen Kreise von Gewerbe und Handel zu ge« mimten. Also noch steht nichts fest, und manches kann sich noch ändern. Nach der „Münchener Zeitung" ist die Form des Doppeltarifs (Höchst- und Mindestzollsätze) bei der bayrischen Regierung unbeliebt. Die bayrische Regierung würde eine machtvolle Agitation von Handel und Industrie gegen den Doppeltarif nicht ungern sehen. Dem- nach hätte die bayrische Regierung die Auffaffung des Reichsschatzamts. Dort wurde von vornherein das System des Einheitstarifs gebilligt, während das Reichsamt des Innern (Graf PosadowSki) den Doppeltarif für zweckmäßiger hielt und damit, wie man sieht, auch durchgedrungen ist. Eine etwaige neue Agitation gegen den Doppeltarif würde nun aus dem Grunde kaum „machtvoll" fich gestalten, weil, wie ein Gutachten deS Herrn Bueck vom Zentralverband deutscher Industrieller" dargethan hat, in Jndufirie- kreisen die Meinungen über den Doppeltarif geteilt sind. Der konservative ReichStagSabg. Graf Kanitz, Mitglied des „Wirtschaftlichen Ausschusses", erklärte zunächst öffentlich, auf den Doppeltarif kein besonderes Gewicht zu legen, ließ aber späterhin den Widerspruch fallen.
Engländer und Buren.
Lord Kitchener telegraphiert aus Pretoria: Seit dem 15. Juli wurden von verschiedenen Abteilungen 34 Buren getötet und 25 verwundet; 190 wurden gefangen und 126 ergaben sich. Erbeutet wurden 3100 Patronen, 162 Wagen, 5600 Pferde und viele Vorräte. Feathershone's Truppe erreichte Klerksdorp von Zeerust aus nach erfolgreichem Marsche. Sie begegnete nur geringem Widerstande. Methuerr marschierte rechts von Featherstpne Blood's Truppe, durchsuchte nochmals Roosenekal und säuberte das Land nördlich von ber Eisenbahnlinie vom Feinde. In der Kapkolonie drängt French die Scharen des Feindes allmähliche immer weiter vorwärts.
Der „Times" wird aus Bloemfontein vom 19. Juli gemeldet: Die kürzlich erfolgte Gefangennahme der Mitglieder der Regierung des Oranje-Freistaates hat auf die Burenbevölkerung in Bloemfontein seine Wirkung nicht verfehlt. Auf die Buren hat besonders die Thatsache, daß die Papiere der Regierung erbeutet morden sind, großen Eindruck gemacht. Sie sind alle von dem Wunsche erfüllt, daß die Ruhe bald wieder hergestellt werde. Von bestunterrichteter Seite wird angenommen, daß die Einwohnerzahl des Oranje-Freistaates vor dem Kriege 75 000 betrug. Da- von befinden sich jetzt 35 000 in den Flüchtlingslagern, ungefähr 10 000 sind gefangen genommen, 17 000 leben in den von den Engländern besetzten Städten, 13 000 Männer, Weiber und Kinder gehen noch frei umher. Doch weiß man nicht, wie viele von den Männern noch im Felde stehen.
Wie man sieht, ist der „Times"-Berichterstatter zur Zeit wieder sehr optimistischer Auffassung. Auch sein Kollege von der „Daily News" sendet folgendes hoffnungsfteudiges Telegramm aus Bloemfontein: Lord Kitchener macht in der Oranje-River-Kolonie und in der Kapkolonie immer größere Fortschritte. Am Montag abend machte er eine kurze Besichtigungsreise nach dem Süden und kehrte am Mittwoch morgen wieder zurück. Die Generäle Tucker, Knox, Bruee Hamilton und Blümer, sowie Oberst Pilcher sind jetzt hier. Die Mannschaften zeigen Spuren von den Strapazen des Winters, die sie durchzumachen haben. Trotzdem befinden sie sich aber in ausgezeichneter Verfassung, und die Stimmung ist durchaus hoffnungsfreudig. <5teijn und De Wet befinden sich jetzt als Flüchtlinge in dem Bezirk Vrede. Ich kann die militärische Verwaltung nördlich von Norvals Pont nicht genug loben. Es werden überall noch Leute angeworben, die den Lokaldienst übernehmen, und eine sehr vorteilhafte Aenderung ist dadurch geschaffen worden, daß die Patrouillen von jetzt ab keinerlei Gepäck mehr mitzuschleppen haben. Mit einem Wort, es werden jetzt alle erdenklichen Anstrengungen gemacht, um den Krieg so schnell und so gründlich wie möglich zu Ende zu bringen. General French hat, wie anerkannt werden must eine ungeheuer schwierige Aufgabe in der Kapkolonie.
Der verstorbenen Frau des Präsidenten Krüger widmen selbst Londoner Blätter freundliche Nachrufe und besprechen den Todesfall in teilnahmsvoller Weise. Am Sonntag nachmittag fand in Pretoria die Beerdigung statt.
Präsident Krüger hat aus Hilversum folgendes Dankschreiben an den Alldeutschen Verband gerichtet:
„Mit tiefgefühlter Dankbarkeit habe ich von Zeit zu 'Zeit Kenntnis genommen von dem Bemühen des Alldeutschen Verbandes im Interesse unserer Sache während des grausamen Krieges mit Großbrttannrew Das Bestreben äußerte sich nicht nur in Versicherungen der Teilnahme, sondern war ein thatkräftiges, und fo wie ich. stellt das ganze Volk der südafrikanischen Republiken diese aufopfernde Thätigkeit sehr hoch und wird, sie stets in dankbarer Erinnerung behalten. Diese Thattg- keit beschränkte sich nicht allein auf das Fordern unserer Sache im öffentlichen Leben, wodurch unseren ^nt^essen auch auf politischem Gebiete gedient wurde — und mit Anerkennung denke ich W besonders an btt fcertett Reichstagsabgeordneten Prof. Tr. Hasse und Tr^ Lehr - sondern die Barmherzigkeit, von welcher ine Sammlung der beträchtlichen Summe von mehr wre 300 000 Mark Zeugnis ablegt, war unserem Volk em großer Beistand Dabei erinnere ich an die Beteckrgnng des Alldeutschen Verbandes an der deutsch-belgischen Ambulanz, wozu, wie ich informiert worden bin, der Verband bedeutende Summen verwendet hat. Ich fühle deshalb das Bedürfnis, meine Dankesworte gelegentlich der Ueberreichung der Adresse am 10. Dezember v. I. schriftlich zu wiederholen, und dem Alldeutschen Verbände aus! der Tiefe meines Herzens und im Namen des Volkes der beiden südafrikanischen Republiken meinen innigsten Dan' auszusprechen. Hochachtungsvoll
S. I. P. Krüger. „
Staatspräsident der Südafrikanischen Republik.
Zu der Duellgeschichte beim sächsischen Fußartillerie-Regiment Nr. 12, wonach! ein Oberleutnant des Regiments mit schlichtem Abschied entlassen worden war, weil er einem Kameraden gegenüber, der in sinnloser Trunkenheit ihn thätlich beleidigt hatte,sich zur fried- lichten Erledigung geneigt gezeigt haben sollte, . äußert sich jetzt der Sachsenspiegel wie folgt:
„So viel wir unterrichtet sind, glaubt man an zuständiger Stelle davon absehen zu müssen, nähere Mitteilungen zu machen — nicht deshalb, weil die Oeffentlich- keit in dieser Angelegenheit zu scheuen wäre, sondern weil der Offizierstand die Wahrung seiner Standesehre für alle Fälle als sein eigenes Recht in Anspruch nehmen muß. Im übrigen ist die Schilderung der fraglichen Affäre durch die „Straßb. Bürgerztg." stark tendenziös gefärbt. Dieselbe enthält neben einigen richtigen Mit
teilungen fast nur unrichtige Angaben, sodaß es nicht ratsam erscheint, schon jetzt prinzipielle Erörterungen an den Fall zu knüpfen. Sollte die Angelegenheit nockMalsi im Reichstage zur Sprache kommen, fo wiro hierzu noch immer Zeit sein."
Das klingt ganz so, als ob die zuständige sächsische Mv- litärbehörde hinter dieser Auslassung stände. Bis zum Zusammentritt des Reichstages gehen noch mehr als vier Monate ins Land. Erfolgt ivann erst eine Richtigstellung, so bleibt sie unwirksam. Im Interesse der „Wahrung der Standesehre" würde die zuständige Militärbehörde handeln, wenn sie „tendenziös gefärbten" Berichten sofort öffentlich entgegenträte.
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