Ausgabe 
24.4.1901 Erstes Blatt
 
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Zur goldenen Kochzeit des chroßherzogs von Luremöurg

lich, mit der immer

größeren Aufklärung des Volkes durch io in Hand der religiöse Niederaang.

Heute, am 23. April, begeht der greise Großherzog von Luxemburg mit seiner Gemahlin daS seltene Fest der goldenen Hochzeit. Adolf Großherzog von Luxemburg wurde am 24. Juli 1817 in Biebrich geboren, er steht demnach im 84. Lebensjahre. Er ist in zweiter Ehe vermählt mit Adel­heid, Prinzessin von Anhalt, die am 25. Dezember 1833 ge­boren wurde. Der Großherzog regiert seit dem 23. Nov. 1890,

in welchem Jahre er dem Großherzog Wilhelm, König der Niederlande, dem Vater der jetzigen Königin von Holland, folgte. Die Ehe des großherzoglichen Paare- ist mit zwei Kindern gesegnet, von denen die Prinzessin Hilda mit Fried­rich, Erbgroßherzog von Baden vermählt ist. Dadurch ist der großherzoglich luxemburgische Hof auch zum deutschen Kaiserhofe in nähere Beziehung getreten.

Q Schotten, 22. April. Bor zwei Jahren pflanzte ein junger Amerikaner im sogenanntenAnkers- eine süd­ländische Eiche, die im Winter Blätter treibt, welche nacht« phosphoreszieren.

Tarmstadt, 22. April. Ter Kunstverein für das Großherzogtum Hessen vereinigte sich am Samstag zur Hauptversammlung in derKunsthalle", wozu auch Abgeordnete der Zweigvereine Gießen, Offenbach und Worms erschienen waren. In der vorhergegangen M Verwaltungsratssitzung waren von aus dem Ausschuß ausscheidenden Mitgliedern Tr. Bennighof, Frhr. v. Bers- woodt-Wallrabe und v. Hessert wieder-, sowie Regierungs- rat Noack und Provinzialdirektor Frhr. v. Grancy an Stelle der gesundheitshalber zurückgetretenen Herren Prof. Noack und Frhr. v. Starck Exz. neugewählt worden. Aus dem Verwaltungsrat schieden aus Wirkt. Geheimerat Hall wachs Exz., Professor Noack gesundheitshalber, sowie Pro- vinzialdirektor v. Marquard durch Tod, und wurden durch Ministevialpräsident Gnauth, Ministerialrat v. Biegeleben und v. Hessert ersetzt, während Tr. Willy Merck und Kunst­maler Bader zur Wiederwahl kamen diese sämtlich in Tarmstadt; in Gießen trat an Stelle des Herrn Gnauth Bürgermeister Mecum und Provinzialdirektor v. Bech­told wurde wiedergewählt: in Mainz kamen Tirektor Tr. Belke und Kommerzienrat Prätorius, in Offenbach Baurat Raupp und Ludo Mayer, in Worms die Herren Dörr und Levy zur Wiederwahl. Für die durch Ministerialrevisor Scharmaun geprüfte und richtig befundene Rechnung wurde >em Rechner Entlastung erteilt, sodann trat nmn in eine längere Tebatte über Anträge, die sich meist auf den Fonds C (zur Widmung von Kunstwerken zur öffentlichen Bestimmung) bezogen, der nunmehr auf 21 545 Mk. ange­wachsen ist. Hierzu beantragte Prof. Tr. Sauer von Gießen, die Hauptversammlung möge sich darüber zu­nächst allgemein aussprechen, ob von den angesammelten Geldern etwas verwendet werden solle, ferner speziell, daß von einem der verbündeten Vereine Vorschläge über die Art der Verwendung gemacht würden: durch das Los solle dann bestimmt werden, welcher Verein zunächst an die Reihe komme und dieser das nächstemal ausscheiden; die Ent- cheidung über die Vorschläge solle der Vcrwaltungsrat ;aben, von dem Berufung an die Hauptversammlung mög- lich sein soll. Ter Antrag fand wenig Gegenliebe, indem darauf hinaewiesen wurde, wie es jedem Mitgliede an und für sich freistehe, zur Verwendung des Fonds C einen Antrag zu stellen, anderseits auf die Mißlichkeiten beziig- lich der Verteilung in der Wirklichkeit, und er wurde chließlich, nachdem Frhr. v. Starck Exz., Tr. Mülle» und der Vorsitzende dazu gesprochen Hattern gegen die Stimme des Antragstellers a b g e l e h n t. ^as ^d)icfio> der Ablehnung widerfuhr auch einem Anträge des Baurats Raupp von Offenbach. Ein Antrag des Herrn e v t) in Worms auf Bewilligung eines Beitrags aus Fonds E zum Küchler-Tenkmal dort wird im Verwaltungsrat zur Besprech­ung kommen. ,

Kleine Mitteilungen au8 Heffeu und den Nachdarstanten. Profeflor Dr. Julius Leidolf, Gymnafial-Oberlehrer am Ludwigs-Georgs-Gmuafium zu Darmstadt, ist zum Heber- fetzer schriftlicher Urkunden der französischen, italienischen, spanischen, portugiesischen, lateinischen und holländischen Sprache, sowie zum Dolmetscher für müudliche Verhandlungen in der französischen und italienischen Sprache, beides für den Geschäftsbereich des Großh. Staatsministeriums und der Großh. Ministerien des Innern, der Justiz und der Finanzen, bestellt worden. In Mainz feiert am 24. April Herr Franz Heinr. Göbel, Mttteilhaber der WetugroßhandlungSsirma M. Sleemann u. Co., sein 50jährigeS Jubiläum als Teilhaber der Firma. Der Eisenbahn-Bau« und Betriebsinspektor Ameke, bisher in Saarbrücken, ist in den Bezirk der Sönigl. preußischen und Großh. hessischen Eisenbahndirektion Mainz versetzt worden.

Vermischter.

* Siegburg, 21. April. Ein großer Wald brand wütete von heute mittag 1 Uhr bis gegen 6 Uhr aveno- in den Forsten der königl. Obersörsterei Siebengebirge Tem Brande fielen ungefähr 400 Morgen Waldbestand zum Opfer. Nur der hingebenden Thätigkeit der Bevölkerung, der Siegburger Feuerwehr und des Kominaudos der ^eutzer Pioniere ist es gelungen, des Feuers Herr zu werden.

* Köln, 22. April. Nachmittags brach im DachswtM der Aiidreaskirche infolge unvorsichtiger Aufstellung

Potttische Tagesschau.

In der Zeit vom 1. April 1900 bis zum Schluß des Monats März 1901 sind im Deutschen Reich folgende Einnahmen (einschließlich der kreditierten Beträge) an Zollen nad gemeinschaftlichen Verbrauchssteuern sowie andere Einnahmen zur Anschreibung gelangt:

Zölle 490875542 Mk. (gegen das Vorjahr 1232778 Mk.), Tabaksteuer 12675468 Mk. (+ 218547 Mk), Zuckerfieuer und Zuschlag -uderselben 123710035 Mk. (4- 9330274 Hf), Salzsteuer 49372494 Mk. ( 165 957 Mk.), Maischbottich- und Branntwetnmaterialsteucr 20134275 Mark (+ 1221806 Mk.), Verbrauchsabgabe von Branntwein und Zu­schlag zu derselben 130655482 Mk. ( 800525 Mk ), Brennfieuer 953091 Mk. ( 233481 Mk), Braufieuer 32168928 Ml. (+ 630 771 Mark), U-bergangöabgabe von Bier 4075122 Mk. ( 20092 M.), Summe 862714235 Mk. (+ 8948565 Mk.). Stempelsteuer für: ^Wert­papiere 21 124289 Mk. (4- 3181658 Mk.), b. Kauf« und sonstige An­schaffungsgeschäfte 14305063 Mk. ( 631954 Mk.), o. Lose zu: Privat­lotterien 4 209763 Mk. (4- 13845 Mk.), StaatSlotterien 21051246 Mk. (4- 5306 314 Mk.), d. Schiffsfrachturkunden 609899 Mk. (4- 609899 Mark), Spielkartenfiempel 1610225 Mk. (4- 28248 Mk.), Wechselstempel, steuer 13025785 Mk. (4- 990370 Mk.), Reichseisenbahnverwattung 89120000 Mk. (3001000 Mk.)

Die zur Reichskasse gelaugte Ist-Einnahme, abzüg­lich der Ausfuhrvergütungen und Verwaltungskosten, beträgt bei den nachbezeichneten Einnahmen:

Zölle 464543 384 Mk. (4- 3429099 M.), Tabaksteuer 12045953 Mark ( 2868 Mk), Zuckersteuer und Zuschlag zu derselben 123340813 Mark (4- 18755306 Mk.), Salzsteuer 49463534 Mk. (4- 820121 Mk.), Maischbottich- und Branntweinmaterialsteuer 15747018 Mk. (704570 Mk.), Verbrauchsabgabe von Branntwein und Zuschlag zu derselben 108699003 Mark ( 2373670 Mk.), Brennfieuer 953084 Mk. ( 233473 Mk.). Brausteuer und Uebergangsabgabe von Bier 80196636 M. (4- 514619 Mark), Summe 803683258 Mk. (4- 21618704 Mk.), Spielkartenfiempel 1533373 Mk. (4- 64636 Mk.)

Nach diesen Zahlen läßt sich das sinanzielle Verhältnis der Einzelstaaten zum Reich ziemlich übersehen. Es werden den Einzelstaaten etwa 6 Millionen weniger zu überweisen sein, als der Etat in Aussicht nimmt.

Aus Stadt und Land.

Gießen, 23. April 1901.

PersoualNachrichten. Der Großherzog hat die evangelischen Pfarrer Georg von Wachter zu Ober«Ram stadt, Dekanat Eberstadt, Philipp Weyell zu Hamm, Deka­nat Oppenheim, zurzeit in Osthofen, Ernst Rheiuheimer zu Dornheim, Dekanat Groß-Gerau, zurzeit in Darmstadt, Amandus Müller zu Nieder-RoSbach, Dekanat Friedberg, zurzeit in Darmstadt, auf ihr Nachsuchen unter Anerkennung ihrer langjährigen, treu geleisteten Dienste in den Rahestand versetzt. Dem Pfarrer U Jllert zu Wolfsheim wurde die evangelische Pfarrstelle zu Osthofen, Dekanat Worms, und dem Pfarrvikar Friedrich Axt zu Ober«Ramstadt, die evange lische Psarrfielle zu Mommenheim, Dekanat Oppenheim, über­tragen.

** Das Amtsblatt des Großh. Ministeriums der Justiz Nr. 8 enthält ein Ausschreiben an die Großherzoglichen Landgerichte und Amtsgerichte, betreffend die Zuziehung eines Gerichtsschreibers in den Angelegenheiten der freiwilligen Ge­richtsbarkeit.

* Zu dem wissenschaftlichen Fortbildungskursus für Volks­schullehrer laufen die Anmeldungen sehr zahlreich ein. So hatten sich aus der hessischen Umgebung Gießens bis gestern (22. April) 91 Lehrer gemeldet, aus Gießen selbst wird deren Zahl rund 35 betragen, wozu dann noch die Lehrer der preußischen Umgebung unserer Universitätsstadt (Kreis Wetzlar und das ehemalig hessische Hinterland) kommen, sodaß die Gesamtzahl der Teilnehmer am Kursus mindestens 150 bis 160 erreichen dürfte. Es ist dies gewiß eine stattliche Zahl und ein erfreuliches Zeichen für den guten Geist, der im Lehrerstande herrscht.

** Zn der Turnhalle der Gießener Turnerschaft fand Sonntagnachmittag die BezirkSvorturnerstunde des Bezirks Gießen statt.

* Genoffenschaftskaffe für staatlich bestätigte Forstwarte. Auf Grund des § 40 des Regulativs, die Geschäftsführung der Genoffenschaftskaffe für staatlich bestätigte Forstwarte betr., vom 1. April d. I, wurde zum Kommissär für die Leitung der Geschäfte des Verbandes bis zum Zusammentritt des Vorstandes der Großh. Minifterialsekretär Ramspeck ernannt. . , Tie Frühjahrs-Lehrerkonferenz für den Bezirk Gießen tagte Montagvormittag halb 11 Uhr im ©aale des Eafe Ebel. Nach der Begrüßung und einigen Mitteilungen seitens des Kreisschulinspektors Professor Tr. Lucius wurde Herrn W. aus Heuchelheim das Wort er­teilt zu seinem Referat:Ter Vortrag in der Volksschule". Sin sehr zeitgemäßes, interessantes Thema behandelte der zweite Referent, Herr Z. aus Watzenborn-Steinberg. Er Sprach überVolksbildung und Volkswohlfahrt". In aus­führlicher, sachlicher Weise weist er den Vorwurf zurück, der von gewisser Seite der Volksschule und den Volks- fckmllehrern gemacht wird. Gewisse Kreise behaupten näm-

die Schule gehe Hand in Hand der religiöse Niedergang, die sittliche Verrohung und die Unzufriedenheit des Volkes mit den bestehenden Verhältnissen, ja man führe bei unserer gegenwärtigen Volksbildung das Volk dem Umsturz zu. Tas Haltlose dieser Behauptungen ergab sich aus den Ausführ­ungen des Referenten, der im Gegenteil an der .Hand von Beispielen, Thatsachen und Citaten bewies, daß mit der immer größeren Volksbildung Religiosität und sittliche Ver­edlung sehr wohl vereinbar seien, daß ferner eine gute Volksbildung die Volkswohlfahrt steigere und endlich auch dem Umsturz einen wirksamen Damm entgegensetze. Redner fordert die Lehrer auf, sich durch solche Verdächtigungen und Schmähungen nicht beirren zu lassen, sondern rüstig weiter zu arbeiten an dem Werke der Volksbildung, denn nur sie führe zur Volkswohlfahrt und diese wieder zur Zufrieden­heit. Lebhafte Anerkennung und Beifall wurde dem Refe­renten zuteil.

habe am wenigsten Grund dazu; er verteuere den Arbeitern das Brot, die Milch und den Zucker!

Abg. Dr. Rösicke-Kaiserslautern (Bd. d. Ldw.) be­merkt, ein Wucher liege nicht darin, daß man zu hohe Preise nimmt, sondern daß man eine Notlage benutzt, um andere zu zwingen, unter dem Preis abugeben, unter dem sie abgeben können.

Abg. Dr. Paasche (nt(.( polemisiert gegen den Abg. Wurm und sucht aus Zitaten früherer Reden des Abg. Wurm zu beweisen, daß Wurm heute einen ganz anderen Ton anschlage, als vor drei Jahren. Nicht die Verhältnisse haben sich geändert, sondern Herr Wurm hat seine Ansicht geändert. (Heiterkeit.)

Damit schließt die erste Beratung. Persönlich be­merkt

Abg. Tr. Oertel: Ich bin der Vaterschaft dieses Gesetzes bezichtigt worden; ich lehne diese Vaterschaft aus­drücklich ab. Durch, bloße Anregung wird kein Mensch Vater. (Große Heiterkeit.) Wenn ich aber der Vater dieses Gesetz­gebungskindes thatsächlich wäre, so wäre es nach meiner ganzen politischen Konstitution etwas derber und kräftiger ausgefallen. (Große Heiterkeit.)

Die Vorlage geht an eine Komm ission von 21 Mit­gliedern. Darauf vertagt sich das Haus. Nächste Sitzung Dienstag 1 Uhr. (Branntweinsteuergesetz.)

** Vom Verschönerungsverein. Endlich, nach langem Zögern, ist der Frühling wieder bei uns eingezogen und öffnet die Thüren zum Hinauswandern in die' frische, freie Natur. Sie ladet uns Gießener ein zum Besuche der schönen Umgebung unserer Vaterstadt, zum Durchstreifen der wohlgepflegten, herrlichen Wälder und zum Ersteigen der weithin blickenden Burgen und Höhen. Um nun diesen Besuch für alle zu erleichtern und feinen Genuß zu erhöhen, hat sich, wie in allen schön gelegenen Städten, bekanntlich auch hier ein Verschönerungsverein gebildet, der feinen Zweck erreichen will durch Anlage und Verbesserung von Spazierwegen, Alleen, Aussichtspunkten 2C., sowie überhaupt durch Verschönerung der Stadt und ihrer näheren Umgebung. Und manches ist von ihm hierin schon geschehen: Um nur auf das für jeden leicht Erkennbare hinzuweifen, so zeugen von der Thätigkeit des Vereins, abgesehen von etwa 50 Ruhebänken, die an den Spazierwegen in Feld und Wald aufgestellt sind, der schöne mit jungen Bäumchen besetzte Fußweg, der am alten Schiffenbergerweg entlang zum Walde führt, wie der im Zuge der Wannschneise angelegte Kies­weg, der es gestattet, oen Besuch des Hochwartturmes auf bequemem, trockenem Spazierwege auszuführen beide Wege mußten früher teils durch lästigen Sand, teils durch sumpfiges Terrain zurückgelegt werden. Ferner zeugt hier­für der auf der Höhe über dem Ludwigsbrimnen im Schiffenberger Walde errichtete Georgstempel und die Ver­schönerung des nahe gelegenen, vielbesuchten Waldplatzes, der sogenannten Wolfsschlucht. Zudem hat der Verschöner­ungs-Verein zu den Baukosten des Hochwart- und Tüns- lergturmes erhebliche Summen beigetragen und so das Er- tehen dieser vorzüglichen Aussichtspunkte gefördert, wie a auch das später von der Stadt übernommene Wetter­häuschen auf der Südanlage au5 den Mitteln des Vereins entstanden ist. Aber noch vieles Andere möchte der Verein ausführen zur Freude seiner Mitbürger und zur Erhöhung der Anziehungskraft feiner Vaterstadt auf Jung und Alt, wenn ihm zu diesem Behuie eine dauernde lebhafte Be­teiligung die nötigen Mittel gewährt. Werden die letz­teren doch nicht nur für Beschaffung neuer Anlagen, sondern auch für Erhaltung der alten in Anspruch genommen. In Kürze nun wird wieder durch eine Liste zur Mitgliedschaft eingeladen werden, und so mögen alle, die sich den Be­strebungen des Vereins anschließen und helfen wollen, das Wohnen und Verweilen in unserer Stadt immer angenehmer zu gestalten, au) diese baldige Gelegenheit hingewiese!n sein.

A. Allendors a. d. Lahn, 22. April. Für den schon seit dem Winter erkrankten Lehrer Sauer traf dieser Tage Herr Bach aus Dornholzhausen als Gehilfe ein.

b. Friedberg, 20. April. Auf dem israelitischen Friedhof, von dem ein Teil bei Verlegung der Ockstädter- straße abgeschnitten roitb,, ist man in diesen Tagen mit dem Ausgraben der Toten und dem Verlegen der Gräber beschäftigt. Die Ockstädterstraße wird in der Richtung der Ludwigstraße verlegt, sodaß sie deren Verlängerung bildet. Lehrer Mo nick, der über zehn Jahre segensreich au der hiesigen Musterschule gewirkt hat, wurde von hier nach Darm­stadt versetzt.

X Ober-Seemen, 22. April. Die Errichtung einer 3. Lehrer fiel le in hiesiger Gemeinde ist nun definitiv beschlossen.

Alsfeld, 22. April. Der Großherzog begab fich am Samstag zur Auerhahnjagd nach Alsfeld (Revier Alsfeld und Grebenau), besuchte gestern Schloß Romrod und kehrte heute vormittag nach Darmstadt zurück. Er erlegte zwe Auerhähne.

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