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Rechnungsrat Friedrich Wimmenauer zu Darmstadt aus Anlaß seines 50jährigen Dienstjubiläums die Krone zum Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Groß- mütig n verliehen. — Der Großherzog hat am 17. Januar den RegierungSasior Karl Platz aus Langen zum Steuer kontrolleur ernannt.
wd. Sichenhausen, 22. Jan. Wie man vernimmt, trägt man sich mit dem Gedanken, oberhalb unseres Ortes das Thal zu sperren. Sollte diese Thalsperre wirklich zu stände kommen, welcher Nachteil und welche Gefahren würde für unser Thälchen entstehen! Fast sämtliche Bewohner dieses Thales finden in der Viehzucht ihren Haupterwerb und dazu ist Futter nötig. Als alleiniges und als billigstes Dungmittel wird hier das Wasser benutzt; wer eine gewässerte Wiese mit einer ungewässerten vergleicht, wird sofort erkennen, daß letztere nicht halb so viel Futter wie jene giebt. Dieser Wert wird von jedem Bewohner erkannt. Wer einmal im Herbste um Mitternacht durch unser Thal gegangen ist, ist gewiß Gestalten mit langen Hacken begegnet. Diese Geister wäre» brave Leute, die das Wasser auf ihre Wiesen wandten. Entsteht man also uns das Wasser, werden wir außerordentlich geschädigt. Außerdem welche Gefahren bringt eine Thal' sperre! Wenn auf dichten Schneefall Thau' und Regenwetter rintritt, große Wassermassen in das Thal stürzen, was vermag dem auf die Dauer zu widerstehen? Wenn aber durch einen Dammbruch unser Thal verwüstet wird, wer bezahlt den Schaden? Und was vermag Menschenleben, die einem solchen Unglück unter Umständen zum Opfer fallen würden, zu ersetzen? Wir hoffen, daß die Hess. Staatsregierung die Genehmigung zu einem solchen Unternehmen verweigern wird, wenn sie dazu aufgefordert werden wird.
de. Gedern, 22. Jan. Der hiesige Kriegerverein wird den Geburtstag des Kaisers allein feiern. Es sind theatralische Aufführungen und Ball in Aussicht gestellt Zutritt haben nur Mitglieder des Vereins. Patriotische Tag' wurden früher von sämtlichen Vereinen gemeinschaftlich gefeiert, waS nun aufgehört hat. Der hiesige V. H C wird zur Feier ein Festessen unter seinen Mitgliedern abhaltcn, und ebenso werden alle andern Vereine sich getrennt zusammen finden.
Frankfurt, 22. Jan. Heute fand auf dem hiesigen Amts gericht eine Gläubigerversammlung in der Marx'sch en Konkursangelegenheit statt, in der Rechtsanwalt Dr Hassel als Verwalter der Masse eine Quote von 6—8 pCt. in Aussicht stellte. Die Gesamtsumme der Unterschlagungen beziffert sich, wie erst nach langwierigen Nachforschungen festgestellt werden konnte, auf etwa Mk. 400 000. Marx hatte alle bezüglichen Akten und Bücher verbrannt, sodaß die Feststellungen sich ungemein schwierig gestalteten.
** Meine Mitteilungen aus Hessen und deu Nachbarstaaten. Die Leiche des Direktors Meurer von der Binger Äktien- brauerei ist aus dem Rhein geländet worden. Meurer hatte bekanntlich durch die Unterschlagungen des Bahnhofrestaurateurs Frank Verluste erlitten und sich ertränkt.— Am 21. Januar brach in demDietz'schen Oekonomiegebäude des „Tulpenhofs" in Offenbach Feuer aus. Die Feuerwehr konnte den Brand auf seinen Herd beschränken.
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Nachdem ich meine Rur von 60 Tagen beendet, freut t§ mich, Ihnen das Resultat des russischen Knöterich mittetlen zu können ; da ich 8'/z Monat Bronchial:Katarrh und Lungenspitz n Affrktiomn batte, nachher chronisches Lungenleiden, es quälte mich trockener Husten, A'hemnot quälte meine Brust, Freber trat unvermutet auf, Urin war nie Har, alle Speisen waren mir zuwider. Anfangs September wurde ich heiser, hatte öfter Stechen im Halse und Ohren, jede Nacht kalten Schweiß am ganzen Körper. Der mich behandelnde Arzt gab jede Hoffnung auf Genesung auf, bis zufällig mein Auge auf Ihre Offerte fiel, worin ich meinen letzten Rettungsanker erblickte. Schon nach fünftägigem Gebrauch Ihres Thees fühlte ich eine Erleichterung, Stimmung gehoben, Appetit befferte sich von Tag zu Tag, so daß nach zehn Tagen der Arzt erklärte, daß ich auf dem rechten Lungenflügel nur noch etwaS Geraffel hätte. Nach Gebrauch der dritten Sendung wurde Husten weniger, Auswurf stark, Fieber und Schweiß ließen nach, und verbrachte ruhige Nächte, so daß der Arzt bei seinem Besuche höchst erstaunt war über mein Aussehen. Nach weiterem Gebrauch Ihres goldenen Thees bin ich in der Lage, Ihnen mit teilen zu können, daß ich mich mit jedem Tage wohler und kräftiger fühle, so daß meine Verwandten und Bekannten ihre stete Verwunderung aussprechen, und werde ich diesen Winter, um etwaigen Rückfall zu vermeiden, Ihren köstlichen unschätzbaren Thee, der mich vom Rande des Grabes nß, noch weiter nehmen und werbe nicht verfehlen, jeden Leidenden Ihren so wertvollen Thee zu empfehlen und stelle Ihnen gern zur Veröffentlichung meines Dankes meinen Namen und Adresse zur Verfügung.
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osgt. Der Plan über die Einteilung des Geländes und die Beschreibung der einzelnen Plätze, sowie die Vermietungs- bedingungen liegen zur Einsicht der Jntereffenten von jetzt biS einschließlich 31. I. Mts. auf dem Stadtbauamt offen, woselbst auch weitere Erläuterungen und Auskünfte stellt werden.
Angebote wolle man mit der Aufschrift „Angebot auf Lagerplätze bei der Margarethenhütte" Dis zum 1. Februar, vormittags 10 Uhr, bei der unterzeichneten Behörde : mreichen.
Gießen, den 21. Januar 1901.
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nden, daß meine Partei serungsgeseße schließlich denken, daß das ans it, da» Zentrum könne assigkeit später noch für in man nicht sofort das itedeit.) Sie haben sich ensmittel, also für eine ickhalllos ausgesprochen, o erfahrener Parlament wie der Gewerkschaft )em Wege ging, sondern (Weiterleit linfö.) A in Wain$ ben tatfyo» in die Arbeiter-Organe. W WöPV* otten, in den W
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