Ausgabe 
23.10.1901 Zweites Blatt
 
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gestern Abend 6 Uhr sein Ende.

Verlauf nahmen teilweise die offenen Schliefen, an denen nur

Hunde teilnahmen, die bereits zwei erste Preise bei anderen Konkurrenzen erhalten haben. Auch das Vereinsschliefen war

sorgfältig geordnet einer größeren Jnteressenten-Versamm- jung und dann den betreffenden M-inistern zur Begutach­tung vorgelegt werden.

* Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaates In Wiesbaden ist der Bankier Wawelberg, Inhaber des Bankhauses H. Wawelberg in Petersburg, gestorben. Unter den Mannschaften des 83. Infanterie-Regiments in Kassel kamen einzelne Typhusfälle vor.

Vermischtes.

"Danzig, 21. Okt. Auf dem St. Barbara-Kirchhofe erschoß heute früh ein hier stationierter Deckoffizier eine junge Dame, deren Mutter und dann sich selbst. Die Leichen lagen neben dem Grabe des verstorbenen Herrn Loleytis, des Vaters der jungen Dame, die die Braut des Selbstmörders, des Oberbootsmannsmaats Griebe war, mit Schüssen in die Schläfe, die sofort tötlich gewesen sein müssen. Wie der Leichenbefund ergab, erschoß Griebe in voller Uni­form zunächst beide rechts und links vom Grabe stehenden Frauen, dann sich am Fußende des Grabes. Aus Briefen geht hervor, daß mißliche Familien- und Vermögensverhäll- nisse die drei gemeinsam in den Tod getrieben haben. Vor zwei Jahren erschoß sich auf demselben Kirchhof Griebes Vater.

* B r e s l a u, 21. Okt. Der Mörder der Frau ernes Handelsmannes Pfeiffer in Hausdorf bei Neurode ist tn der Person eines 16 jährigen Schuhmacherlehrlings Halfter ermittelt und verhaftet worden. Halfter, der bereits eur Geständnis abgelegt, hat der ftrau gegen 40 Messerstiche beiaebracht. Es liegt Raubmord vor.

* Cuxhaven, 21. Okt. Ein Krabbenfisther wurde aus Eifersucht von einem Marinesoldaten erstochen.

* Deutz, 21. Okt. Dem Bahnhofsmjpektor wurden von einem Zuge die Beine abgefahren. Der Ueberfahreno wurde getötet., ,

* Brieg, 21. Okt. Hier hat sich der kürzlich von >Bromberg zum 157. Regiment versetzte Major v. Hertel aus unbÄannten Gründen erschossen.

Eine recht interessante Meldung kommt heute aus! London. König Eduard ist dorthin am Montag aus Schottland zurückgekehrt und Lord Salisbury sollte heute aus Nizza eintreffen. In der Umgebung des Königs ist man über die Verlängerung des Krieges äußerst ver­stimmt. Der König soll verschiedenen intimen Freunden gegenüber seiner Unzufriedenheit Ausdruck gegeben haben. Er befürchtet, daß der Krieg sich noch bis nach dem Krönungsseste hinziehen wird. ES verlautet neuerdings, Lord Salisbury werde thatsächlich demissionieren,! da sein Gesundheitszustand ihm nicht mehr erlaubt, die! Negierungsgeschäfte weiterzuführen. Sollte in diesem Ent-1 schlusse leine Aenderung eintreten, so werde Salisburys durch ein anderes Mitglied des Kabinetts ersetzt werden/ damit keinerlei Aenderung in der Politik des Kabinetts eintrete. Ein außerordentlicher Ministerrat ist für Don­nerstag anberaumt. Wie es heißt, sollen in demselben wichtige Erklärungen hinsichtlich des Krieges gegeben werden. , ..... 1 ,

DieFrkf. Ztg." meldet aus Kopenhagen: Präsident Krüger hat die vom Ausschuß des Storthings vorge­schlagene Nobelprämie für Förderung der Friedens- iache erhalten.

In Dünkirchen fand eine burensreundliche Ver­sammlung statt, in der die Burenoffiziere Low und Plokay Vorträge hielten. Sie protestierten gegen die Unterbring­ung der Buren-Frauen und -Kinder in den Konzentrations­lagern. Die nach Tausenden zählende Volksmenge brachte den beiden Kommandanten begeisterte Ovationen dar. Eine Musikkapelle spielte die Bnrenhymne und die Marseillaise.

Bezüglich des Gerüchtes von irgend einer Inter­vention durch die Vereinigten Staaten zu Gunsten der Buren, schreibt der Korrespondent desNew- York Herald" aus Washington, in maßgebenden Kreisen heiße es, Präsident Roosevelt stimme vollständig mit der Politik seines Vorgängers in allen mit dem südafri­kanischen Kriege verknüpften Angelegenheiten überein, und 'soweit unter den dem Präsidenten nahestehenden Beamten bekannt sei, liege kein Grund vor, anzunehmen, Roose­velt werde diese Haltung im mindesten ändern. Weiter fteftt der Korrespondent fest, keine europäische Macht hätte den Vereinigten Staaten irgendwelche Vorstellungen züglich einer Intervention gemacht.

sehr gut. Am Schluß erklärte Förster Luban-Remscheid, sollen seit längerer Zeit Accepte der Firma nur in be» der als Richter fungierte, er sei erstaunt über das zahlreiche schrönktcm Umfange genommen worden sein. Spekulations- vorzüqliche Material, das ihm von den Mitgliedern der Verluste kommen nicht in Frage. , Hier glaubt man, daß die " '' ' " ' tL-L- Firma ihr Geschäft einschränken wird, sonstige Besorgnisse aber

gegenstandslos sind. Zur Beruhigung aller Depotbesitzer

Aus Stadt und Sand.

srachrichtcu von allgemeinem Interesse sind uns stets willlommen und werden angemeffeu honoriert.

Gießen, 22. Oktober 1901.

» Boa der Universität. Wie uns heute bestätigt wird,Iverkauf ein Zwanzigmarkstück gestohlen

giebt der Prioatdozcnt für alte Geschichte, Dr. ErnsilKurz hinter der Frau kamen noch drei Iveitere Zcgeunerwagen,paZ Feuer angelegt, die ermittelt sein sollen. Kornemann, seine Stellung als Gymnasiallehrer mit Ab. die es gleichfalls sehr eilig hatten. Diese Wagen wurden $ @eftem Abend ist auf das SuÜ

lauf dieses Monats auf, um fortan ausschließlich der wissen- aber von dem Gendarm Dörr hier angehalten. Doch fanden - - das bei der Einweihung des Bismarck,

schastlichen und der Lehrtätigkeit an der Hochschule zu sich bei ihnen nicht die Diebinnen Gendarm Dörr hwß nun

rpßpn die Wagen, ihm m langiamer Fahrt folgen und machte sich V, . , 1 ' a 1 s«.

- Theaterverem. Das Gastspiel von Karl Willy m BegLtung der bestohlenen Frau bie $erfoIgung

Büller als Wchrhahn IMBiberpelz" (28.Vorstellung» beiden ersten Wagen. Unterwegs begegnete er dem Gendarm !Kreises aacklar anläßlick/der Eülwcihung des dortigen findet am Mittwoch dem 13. November statt. Reeg, dem die fliehenden Wagen bereits begegnet mären.1n/n0^e7 unb® lassen besL

E.Ch. Kvnzertjahr 1901/2. In dem gestrigen Konzert- Dieser ellte nun den Flüchtendem aus einem Fahrrade von Allcrböcksien Befehl- Der Geh Kabinetsrat

bericht ist bei dem Unternehmen des Konzert-Vereins der der Mücke nach. In Nieder-Ohmen, wo inzwischen auch Gen- dank-'.Auf Allerhöchsten Befehl. Ter uey. »aomcisrai sechste Abend nicht erwähnt. Auch dieser ist vorgesehen, nur barm Dörr angekommen, trafen sie aus die verfolgten Wagen ' 21 Lkt Das Komitee zur Förderung

noch nicht in seinen Einzelheiten fertig gestellt. Der Druck- und hielten sie fest. Sie schuldigen Weiber aber waren m Lab n kan alis ation hielt dieser Tage hier eine fehlerteufel hat dann noch das Datum in den Datum um-1den Wald geflüchtet. Die Gendarmen nahmen nun den Zi-ISitzung ab. Aus den Verhandlungen ergab sich, daß trotz geändert, mit welchem Recht freilich der bekannte Kobold geuncrn mit ihrer Einwilligung ein Pferd ab, verpfändeten gegenteiliger Annahme die im Lahnthale vorhandenen Erz°

diesem Wesen sächlichen Geschlechts das edle männliche ver- es für 50 Mk. an eine dort anwesende Karusselbesitzerin, lager nichts weniger als erschöpft seien. 100 Jahre lang

leibt war nicht au ermitteln. I gaben 25 Mk. den Zigeunern zurück und der bestohlenen I oder zum wenigsten 50 Jahre könnten dieselben noch lohnens

' '** Die Sektion Gießen des D. u. Oe. A.-V. Frau chre 20 Mk. nebst 5 Mk. Wegvergütung. Den Zi- ausgebeutet werden. Generaldirektor Kaiser-Wetzlar stest<

machte am Sonntag bei ungewöhnlich milder Witterung geunern steht ihr Pferd gegen Rückerstattung der 50 resp. mit rastlosem Eifer an der Spitze

ihren Monatsausflug. Von Großen-Buseck aus, das mit 25 Mk. zur Verfügung. Ein energisches Eingreifen der Po- über die eventuelle Ausnutzung und der Eisenbahn erreicht wurde, ging es nach dem hübsch ist in solchen Fällen gewiß durchaus am Platze. SBie IÄe"ahStta^a üon

die°Wande^^deu Salb ^dessen"prächt°che Wrbung^jchi übrigens die Zigeuner in letzterer Zeit auftreten, ^Neumann-Wetzlar über Marmor und Kalk, Speditious.

^>nen^überaus wobltbuenden Eindruck machb In nördlicher "hellt daraus, daß kürzlich eine ganzelKolonne mit 1b Wagen X Jorissen in Oberlahnstein über Basalt, Buderus in miAtnro führ? bie Strafte nach^ Allertshausen und in unseren Ort passierte. Dabei waren Wagen von viel besserer zgetzlar über Eisen und Cement ic. Das von der Firma mäßigt Steigung weiter nach bet Paßhöhe Oben genießt Beschaffenheit, als man sie sonst bei den Söhnen der Pußta Havestabt und Contag in Berlin-Willmersdorf eingereichte mnn herrfidien Blick in das breite Lumdathal und zu sehen gewohnt ist. Dem Aeußeren entsprach auch das Bauprojekt wurde von dem Vorsitzenden erläutert. Danach "uTbre M^nüber^e^n Wn S Untot liegt Son- gnnere ber Wagen. Befand sich doch in emem Wagen ein sollLahn aus eine Länge von etwa 131ch Kilometer darf, bas nächste Ziel, links davoil an ber jenseitigen Berg- Kanapee, em weißemaillierter Kochherd und em Spiegelschrank, schiffbar kanalisiert werden Die Kosten wurden ftch be wand erhebt sich Nordeck mit feiner stattlichen Burg und Aber auch Doppelflinten und andere Waffen fehlten Nicht. von Wetzlar b^ Weilburg auf 9 Millio .^

ganz zur Linken im Thal erbiickt mau Allendorf, lauter N. Nidda. üÖ Okt. Heute wurde em ,n erner hiesigen °on dor bis

schmucke Dörfer. Bei Londorf wird unter ortskundiger Fuhr- F j,, bedienstetes Mädchen gefänglich eingezogen, weil es Mark. Zu dieser Bausummeoll die"h °ss"ch°R°gi^ una das Schlappsloch besucht, wo der we.land Räuber-,^ I ^et«iM di!

Abgabe von zweieinhalb Millionen Tonnen Schiffsgut würde sich schon die kanalisierte Lahn rentieren, es können aber fünfeinhalb Millionen Tonnen Schiffsladungen befördert werden. Das Material über Kosten und Rentabilität soll

wand erhebt sich Nordeck mit seiner stattlichen Burg und Aber auch Doppelflinten und andere Waffen fehlten nicht, ganz zur Linken int Thal erblickt man Allendorf, lauter Nidda, 21. Okt. Heute wurde ein in einer hiesigen

schmucke Dörfer. Bei Londorf wird unter ortskundiger Führ-!Emilie bedienstetes Mädchen gefänglich eingezogen, weil es' ung das Schlappsloch besucht,^wo derseiner Dienstherrschaft schon seit längerer Zeit namhafte Geld-,

M te^ eTn tiefer? re^tefiger ißlaJ betrage entmenbet ^tte.

umgrenzt, au dem alljährlich am Sonntag nach Walpurgis () Eifa bei Alsfeld, 21. Okt. Gestern nachmittag wurde das Walpeln" stattsindet. Die Londörfer Burschen und die feierliche Einweihung unseres im Laufe dte.es Mädchen ziehen hinaus in den Wald, und eine Jungfrau Jahres neu erbauten S ch u l h a u s e s vollzogen. Ent statt- nach der anderen wird an den Meistbietenden versteigert, licher Festzug, von zwet Nrustkkapellen begleitet, bewegte Der Erlös liefert die Mittel zu einem fröhlichen Zechgelage, sich durch die sinnig geschmückten Ortsstraßen zunächst nach das hier den ganzen Nachmittag andauert und sich am dem alten Schulsaal. Hier nahm Lehrer Vt e r h e l l e r nach Abend in dem Dorf fortsetzt. Da heute nicht gewalpelt wird, einem von den Schulkindern gesungenen Choral mit ernsten, verlassen die Wanderer die doppelt interessante Stätte feierlichen, allseitig beifällig aufgenommenen Worten von alsbald wieder, wenden sich nach Nordeck und besuchen nack) diesem Abschied, worauf sich der Zug nach dem neuen Schul­kurzer Rast die reizend gelegene Burg, um dann über Hause in Bewegung setzte. Hier angekommen, hielt der Winnen die Höhe zu erreichen. Sobald der Kamm Über- Ortsgeistliche, Pfarrer Volp die Wethered^ In form- schritten ist, bietet sich dem Wanderer ein überraschender vollendeter Rede legte er die Aufgabe der Schule dar, der Rimdbück dar, der in der Näl)e der F^ortbach, eines ein- Jugend die Grundlagen religiös-sittlicher und nationaler samen Gehöftes, besonders prächtig ist. Der ganze Ebs- Bildung und die für dLs bürgerliche Leben notigen allge- dorfer Grund mit seinen zahlreichen Dörfern und den um- meinen Kenntnis,e und Fertigkeiten zu gewahren. Nach­gebenden Höhen, dem Leidenhöfer Kopf, der Amöneburg dem noch der Kr eis s ch u lin , p e kto r eine kurze An- unb bem Frauenberg, unb bas Lahnkhal bei Frvuhausen, spräche an Schüler unb Ellern gehalten, überreichte ein alles das vereinigt sich zu einem entzückenden Gesamtbild. Schulmädchen dem Kreisbauinspettor den Schluftel; dieser Nur ungern steigen die Wanderer ins Thal hinunter, um gab ihn unter Dankesworten an a fe, bie zur Errichtung in Fronhausen an das Ziel des Marsches zu gelangen, edes Hauses mitgewirkt und mitgearbeitet haben, an Herrn Hier werden noch einige gesellige Stunden verbracht, woraus SfceiSrat Dr. M e lior, dieser wieder unter dorten der bie Eisenbahn die Beförderung der frohen Schar in die Anerkennung für dte Gemeinde Eisa an den Bürgermeister, Heimat besorgt. letzterer die Pforte des neuen Hauses öffnete. Das |

** Der Justizminister hat auf bezügliche An- Schulhaus präsentiert sich als ein höchst praktisch eingerich-! regung die Anordnung getroffen, daß für die Folge in teter Bau mit 2 Schulsälen und einem Seratung^unmer ber Regel nur ein Gerichtsaccessist bei einem Rechts- für den Gemcinderat im unteren, zwei Lehrerwohnungen anwalt im Vorbereitungsdienst beschäftigt werden soll. Ver-1 im oberen Stock und gereicht dem ^vrse auch äußerlich anlaßt war diese Verfügung durch die Thatsache, da ßbei i zur Zierde.

einzelnen Anwälten mehrere Accessisten gleichzeitig sich im ed. Darmstadt, 21. Okt. Das Gerücht von dem bevor-

Borbereitungsdienste befanden. stehenden Zusammenbruch eines hiesigen bedeutenden

** Der Historische Verein für das Groß- Bankhauses durcheilte in diesen Tagen unsere Stadt und Herzogtum Hessen veranstaltet am Mittwoch, 23. Ok' beunruhigte zahlreiche Gemüter. Tas sehr angesehene Bank.

4. Ausflug unb zwar nach Frankfurt °. M. N. hat seine früher sehr liberal verwilligten Kreblie an

zur Besichtigung der Nikolai- und Leonhardskirche sowie , rJ; 1 . , ' .1

einen Gang durch Alt-Frankfurt. Daraus findet eine Zu- Bauipekulanten sehr eingeschränkt, und emgeweihte Perwnlich- sammenkunft in derStraßburger Tavern" (Biebergasse) ketten wollten dies darauf zuruchuhren, datz die tftnna an statt. einem hiesigen Fahrradwerke, dessen Inhaber zetzt auSge-

** Das große Herbstschliefen an der Schönen Aussicht fand schieden ist, bedeutende Verluste erlitten hat. Man sprach gestern Abend 6 Uhr sein Ende. Einen sehr interessanten I von einer halben Million und hielt die Basis des BankhailseS für erschüttert, was zahlreiche Depotgläubiger mit Rücksichi auf die verschiedenen Bankkrache veranlaßte, ihre Depots bei dem Bankhause zurückzuverlangen. Seitens der ReichSöank

vorzügliche Material, das ihm von den yjatQiicöcrn hiesigen Vereins vorgeführt worden sei. Die Resultate von gestern sind die folgenden: Offene Schliefen: Susi von u u .

Langerfeld, Besitzer Brunner-Langerfeld, 1. Preis; Map vom wurden aber alle Forderungen glatt und ra,ch abgewickelt, St. Gotthard, Besitzer Förster König-Forsthaus Hinkelstein, obwohl mehrere Hunderttausende nur angefordert worden sein 2. Preis; Jupp, Besitzer Louis Benner-Gießen, Reservepreis; sollen. Aufsehen erregt die heute Nachmittag erfolgte Ver- Racker v. Zion-Teckellust, Besitzer H. Förster-Gießen, 3. Preis; Haftung des Hauptzollamtsvorstehers Max Dietert hier Hexe vom St. Gotthard, Besitzer E. Fornerod-Lüttich, und wegen Sittlichkeitsverbrechens. D. hatte die zirka Erlkönig von Radeburg, Besitzer Loms Benner-Gießen, je 17 Jahre alte, int gleichen Hause bedienstete Schwester seines Qualifikation zum 2. Preis; Schlüpfer Walhall, Besitzer Dr. eigenen Dienstmädchens, als er allein in der Wohnung war, G. Steffens-Schliersee, Seppel vom St. Gotthard, Besitzer zu sich gelockt und vergewaltigt. Auf das Geschrei des E. Fornerod-Lüttich, und Wildfranz von der Klause, Besitzer Mädchens eilten Hausleute herbei, konnten aber nicht ein- Förster Weber-Niednlbach, Qualifilätion zum 3. Preis; Botha greifen, da die Thür verschlossen war. D. ist geständig; er vom Jägerhaus, Besitzer C. Jsermann-Sondershausen, Lutz ist zirka 45 Jahre alt und verheiratet. Er dürfte dem nächsten vom Mainthal, Besitzer W. Heyl-Offenbach, Hexe-Bingen, Schwurgericht überiviesen werden.

Besitzer Carl Gräf-Bmgen, Hexe von Reichenberg, Besitzer Darmstadt, 22. Okt. In der Sitzung der Großh. K. Zimmer-Bingen, und Gert, Besitzer Förstee Weber-Riedel- 5)andelskammer Darmstadt vom 14. Oktober wurde eine bach, je höchst lobende Erwähnung; Waldine-Bingen, Besitzer Mitteilung des Ministeriums des Innern, daß die als Earl Gräf-Bingen, lobende Erwähnung. Sieg er sch lief en: Ergänzung zu den Legttimationvkarten für Alusterkoffer H-x° von St Gotthard, Besitzer E. Forn-rod-Luttich 1 Preis »»n °ve?sWn

?-es C Sbcniitütsfarten für nicht österreichische Handlungsreisende

Forster Weber-Riedelbach, 1. Preis; ~om von der Seubach, büm y Januar 1902 ab mitgeführt werden müssen und Besitzer Fr. Schön-Lollar, 2. Preis; Hackel-Eichhorst, Besitzer ^on öflerreichischen Bahnverwaltungen an deutsche Rechtsanwalt Grünewald - Gießen, und Ratzmann - Kismet- 5mndlungsretsende gestellte Verlangen nack) dem Vorweiss l Eichhorst, Besitzer Fr. Schreiner-Gießen, je Qualisitation zum einer Identitätskarte auf Irrtum beruhe, sowie, daß die 2. Preis; Schlüpfer-Walhall, Besitzer Dr. Steffens-Schliersee, fraglichen Certifikate nicht nur auf den österreichischen, 3. Preis; Erlkönig von Radeburg, Besitzer Louis Benner- sondern auch auf den ungarischen und bosnischen Bahnen Gieüen ^ualifitäüon mm 3 Preis Giltigkeit haben, bekannt gegeben. Bezüglich der Erganz-

Gleßen, ^uai fitQtion zum d. ^ts. ungswahl 1901 wurde, da Herr Schwab aus der Kammer

Explosiv n. In der Bahnhofstraße explodierte ^^z^Kieden ist und die Herren Langenbach und Geh. vorgestern morgen gegen 7 Uhr em Gavbadec's/n mtt emem ienrat Dr. Merck als Dienstältester auszuscheiden

donnerähnltchen Knall, so daß die Fensterscheiben t)e5 ,, £ das Los bestimmt, daß von den im Jahre

Zimmers zertrümmert wurden. Von den tm Zimmer an- gewählten Mitgliedern noch die Herren Frölich und wesenden beiden Personen wurde glücklicherweise niemand ^mmerzienrat Jakobi auszuscheiden haben. Zum Wahl- I verletzt. Wie wir erfahren, wurde der Ofen richtig be- wurde Herr Ph. Kahlert und zu Urkundspersonen

handelt. f _. wurden die Herren Kaiser und K. Egenolf gewählt.

Ruppertenrod, 21. Okt. Zwei Zrgeunerwagen Samstag mittag nach 4 Uhr war die große Strohhalle jagten in voller Hast gestern morgen durch unseren Ort. Da der Großh. 5)ofmeierei nächst der Rosenhöhe in Brand ge- Zigeuner sonst alles andere wie Eile haben, so fiel ihre raten. Bei dem überaus brennbaren Inhalt des aus Holz rasche Fahrt auf, und man sagte sich, die müssen kein reines! erbauten Schuppens mußte sich die rasch zur Stelle ge- Gewissen haben. Bald kam eine Frau von Ober-Ohmen eilte Feuerwehr auf die Ueberwachung des Feuers be- athemlos zur hiesigen Gendarmerie mit der Meldung, daß t schränken, das in mächtigen Garben zum abendlichen Himmel ihr von Zigeunerweibern beim Geldwechseln durch Brot- crnporlvderte und weithin sichtbar war. Die 5^>alle mit x 1 - - - - mnrhpn I ihren bedeutenden Vorräten brannte gänzlich Nieder. Wie

'es mit aller Bestimmtheit heißt, haben 1012jährige nichts-