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Nr. 170
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181. Jahrgang.
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Uolitische Wochenschau.
Der Zusammenbruch der Leipziger Bank fordert in Deutschland- immer mehr Opfer; eine ganze Anzahl industrieller Etablissements mußte den Konkurs anmelden. Neuerdings kam aus Leipzig die Nachricht, dort habe die Staatsanwaltschaft gegen ine Direktoren und einen Teil des Aufsichtsrats der Leipziger Wollkämmerei Anklagen erhoben, auch sei die infolge des Beschlusses der Minderheit der Aktionäre in der Generalversammlung vom 26. März, dieses Jahres eingeleitete Zivilklage eines Teils der Aktionäre gegen den Borstand und den Aufsichtsrat der Gesellschaft angenommen worden. Der Hauptschuldige an der ganzen Katastrophe war neben den unbegreiflich leichtsinnigen und vertrauensseligen Direktoren der Leipziger Bank der Direktor der Kasseler Treber- troeknungsgesellschaft, der dem Leipziger Institut 80 Mill. Mark abzunehmen verstand Genannter §err machte vor nicht langer Zeit eine mehrwöchentliche Badereise, auf der er täglich etwa 1000 Mark verbrauchte. Er führte eine eigene Musikkapelle mit sich, gab nie unter 20 Mark Trinkgeld und trat mit fürstlichem Pomp auf. Kein Wunder, da^ der Mann zu den großartigsten Betrügereien seine Zuflucht nehmen mußte, und nun Tausende von Menschen geradezu ins Elend stürzt. Man wundert sich sehr, daß Schmitt nicht frühzeitig genug von den Behörden gefaßt wurde, und nach Holland entfliehen konnte. Gegen sämtliche Aufsichtsräte der Kasseler Trebertrocknungsgesell- schaft ist jetzt ein Strafverfahren eingeleitet worden, ßvegen Vergehens gegen die §§ 312 und 314 des Handelsgesetzbuches. Die Staatsanwaltschaft in Kassel hat bei den Aufsichtsräten Otto in Dortmund und Schulze-Dellwig in Sölde sämtliche Bücher, Schriften und Papiere, die auf die Trebertrocknungsgesellschaft Bezug haben, in Beschlag nehmen lassen.
Im politischen Leben herrscht jetzt Ruhe. Der Kaiser befindet sich immer noch auf der Nordlandsreise. Er hat^den Berlinern noch einen Strich durch; die Rechinung gemacht. Der Berliner Magistrat wollte die elektrische Straßenbahn über die Linden führen, was der Kaiser nicht erlaubt; die Bahn soll nach seinem Willen unterirdisch den Linden entlang geführt werden, was nach den Gutachten der Sachverständigen unmöglich) sein soll. — Viel ist davon die Rede, ob der Zar zu den Manövern nach Mainz kommen werde oder nicht. Sicher ist die Anwesenheit des englischen Königs und unseres Großherzogs bei der dort stattfindenden großen Truppenschau.
Der Kaiser von Oesterreich kam jüngst nach Salzburg, zum erstenmal wieder nach 20 Jahren. In Salzburg hatte die verewigte Kaiserin Elisabeth zum letztenmal' auf österreichischem Boden geweilt, bevor sie der Hand des Mörders zum Opfer fiel. Die Salzburger haben nun zum Andenken hieran eine Marmorstatue der Kaiserin errichtet und Franz Josef eingeladen, an der Enthüllungsfeier zugegen zu sein. Mit dem Jubel der Menge vermischte sich die traurige Erinnerung an die unglückliche Fürstin und an all die Tragik, die über dem habsburgischen Kaiserhause gewaltet hat.
Immer unangenehmer wird die Stimmung in Frankreich über die ungünstige Finanzlage des Landes. Nach vorläufiger Berechnung soll das Defizit des Staatshaus- haltes in der ersten Hälfte des abgelaufenen Rechnungsjahres 82 Mill. Franken betragen. Kein Wunder, wenn manche Blätter glauben „das geht nicht zu mit rechten Dingen". Entweder muß also die Regierung künftighin besser rechnen oder besser — sparen.
Der englische Finanzminister erklärte neulich, England habe der Welt gezeigt, daß es die Kosten für den südafrikanischen Krieg spielend aufbringe, und rühmte die Finanzkraft des Landes, die alle Welt in Staunen versetzt habe. Diese Prahlereien sind recht bezeichnend für die Thatsache, daß das Finanzministerium für Indien eine geplante Anleihe von 3 Millionen Pfund Sterling von der Börse wieder zurückziehen mußte, weil keine Geldmänner da waren, welche die Schuldzettel kaufen wollten. Auch mit der Kriegführung in Afrika sieht es keineswegs rosig aus. Wenn auch ein Teil der Freistaat-Regierung
und ferner die Frau des Burenführers Schalk-Burger gefangen sind, so ist; das noch keine große Heldenthat, und wenn man die Kap-Buren dadurch einschüchtern will, daß mehrere von ihnen wegen Rebellion hingerichtet werden, so ist das wiederum nicht die That von Helden, und kommt recht teuer zu stehen, durch die Thalsache, daß die Kap- Buren jetzt haufenweise zu ihren transvacckischen und frei» staatlichen Landsleuten stoßen, und die Engländer ebenso glühend zu hassen beginnen, wie die anderen Buren dies schon lange thun. Zudem will Botha die Hinrichtung der Kapburen dadurch! beantworten, daß er alle in die Hände der Buren fallenden englischen Offiziere erschießen lassen will. So wird die Erbitterung gegenseitig immer ärger. Wenn zudem die englische Zensur alle Nachrichten durchließe, und wenn das englische Kriegsämt alle Meldungen, wie sie einlaufen, im vollen Wortlaute veröffentlichte, würde man oft von der jeweiligen Kriegslage ein anderes Bild' erhalten. Das sagt die englische Regierungspresse selbst; dennoch ist z. B. die Times sehr ungehalten darüber, daß die deuffche Presse auf die Buren mehr hält, als sie wünscht. Insbesondere wurmt es die Times, daß man in Deutschland an die angeblichen Grausamkeiten nicht glauben wollte, die die Buren in dem jüngsten Gefecht bei Vlak- fontein begangen haben sollten. Nun kommt ein konservatives englisches Blatt, der Daily Telegraph, und stellt in kurzer, bündiger Form fest, daß nichts an dem Gerede ist. Dabei setzt sich die Times aufs hohe Pferd und sagt: „Wir werden wahrscheinlich den Krieg niemals mit solcher Härte führen, wie die Deuffchen sie in Frankreich zeigten, und wir werden es sicher nicht in Südaffika thuU, aber es iß müßig, die Thaffache unbeachtet zu lassen, daß wir, indem wir ablehnen, es zu thun, den Kampf verlängern und seine Kosten vergrößern. Früher oder später werden wiv den Krieg in unserer eigenen Art zu einem befriedigenden Abschlüsse bringen. Wenn er vorüber ist, werden wir die Genugthuung haben, zu wissen, daß wir ihn mit einer Humanität sondergleichen in der Geschichte geführt haben." Ein Beispiel dieser Humanität sondergleichen ist die Zu- sammenpferchung von Frauen und Kindern als Gefangene unter Not und Elend.
In der spanischen Stadt Saragossa sind infolge der antiklerikalen Unruhen die Klöster und die Mehrzahl der Kirchen geschlossen worden. Die übrigen Kirchen werden von der Polizei bewacht. Zahlreiche Geistliche verlassen die Stadt.
Auf der Balkanhalbinsel spukt es auch,. An der serbisch-türkischen Grenze kommt es fortwährend zu Reibereien und Räubereien. Neuerdings überfielen die Albanesen unter Führung eines gewissen Jffa Boljatinatz die Serben in Mitrowitza. Sowohl in Mitrowitza als in der Umgebung wurden zahlreiche Serben mißhandelt und verwundet. Alles das betrachtet der türkische Sultan mit gemächlichem Schmunzeln und giebt Wohl gar im Geheimen seine Sanktion dazu. Das gegen ihn kürzlich verübte Brandattentat hat ihm weiter nichts angehabt, der grausame Massenmörder der Armenier hat die Attentäterin ermittelt und sein schönes früheres Liebchen wird wohl bald in das Meer der Vergessenheit versenkt werden, da es am tiefsten ist. — Prinz Georg von Griechenland ist wieder beruhigt. Er bleibt verständigerweise auf seinem Posten als Gouverneur der Operetteninsel Kreta und ist wahrscheinlich froh, wenn man ihn dort neben dem lieben Allah und dem Propheten Muhamed walten läßt. — Der Fürst mit der großen Nase, der wieder einmal bei der Brautschau abgeblitzt zu sein scheint, tröstet sich damit, daß ihn der russische Großfürst Alexander besucht fyat, wobei er angelegentlich Bulgarien der russischen Gunst empfahl. Ferdinand ist in manchen Nöten und Aengsten, und die beim Abholen des russischen Besuches zufällig in seiner unmittelbaren Nähe platzende Granate wird auch nicht gerade das Gefühl der Sicherheit in ihm erhöhen. Es ist dem Fürsten zwar nichts passiert, aber um ein Attentat scyeint es sich doch zu handeln. Ferdinand rief dem russischen Großfürsten beim Scheiden unauslöschlichen Dank nach, worauf Alexander sich nach dem benachbarten Rumänien begab und sich von dem Thronfolger begrüßen ließ. Wenn hierbei auch alle Formen der Höflichkeit gewahrt wurden — vom rumänischen zum russi
schen Herzen ist es doch weiter als vom bulgarischen. Wenn Rußland es aber darauf anlegen wollte, Oesterreich mißtrauisch zu mad>en, so konnte es zu der Reise des Großfürsten, der jetzt im Begriff steht, den Sultan zu besuchen, keinen geeigneteren Zeitpunkt wählen, als die Tage unmittelbar nach dem Prager Sokolrummel.
In Amerika haben die Stahlarbeiter einen großen Streik hervorgerufen. In Pittsburg allein sollen 74 000 Arbeiter streiken. Die Ursache ist eine Organisationsftage; drei zum Stahlsyndikat gehörige Werke sollen gezwungen werden, den Eintritt ihrer Arbeiter in die allgemeine Stahl- und Eisenarbeitervereinigung zuzugeben bezw. unter deren Arbeitern Stimmung für den Eintritt zu machen. Die Ausständigen haben schon seit geraumer Zeit einen sehr beträchtlichen Streikfonds gesammelt, um es nötigenfalls längere Zeit aushalten zu können.
Beunruhigende Nachrichten kommen aus China, wo Prinz Tuan mit einem großen Heere nach dem Süden ziehen soll, um über die fremden Teufel aufs neue herzufallen. In Peking beschleunigt man die Arbeiten an der Befestigung des Gesandtschaftsviertels, und die Deutschen beginnen mit dem Bau massiver Kasernen. Jedenfalls heißt es in China sehr auf der Hut sein, um nicht abermals einen noch größeren Aufftand zu erleben. Die chinesische Sühnegesandtschaft, die dem deutschen Kaiser die Entschuldigungen des chinesischen Kaisers für die Errnord- ung des Gesandten v. Ketteler überbringen soll, hat am 12. Juli von Peking über Taku nach Shanghai und weiter die Reise angetreten. Haupt derselben ist Prinz Tschun. Wenn man heute auch nicht mehr in Sack und Asche, mit einem Strick um den Hals, Verzeihung erbittet, so sollte doch der Sühnegedanke nicht so seh» in den Hintergrund treten, daß man die Gesandtschaft als ein festliche fröhliches Ereignis kennzeichnet; das „prächtige Schauspiel" bei der Abreise Tschuns von Peking, bei dem die ganze deuffche Gesandtschaft 'und eine deutsche Ehrenkompagnie mit Musik sich; beteiligte, scheint uns, an dem Charakter und Zweck der Gesandtschaft gemessen, allzuviel des Guten gewesen zu sein.
MMsthe Tagesschau.
Der Vorstand des deuffchen Kriegerbundes, gezeichnet Professor Westphal, versendet eine Erklärung in Betreff der bekannten Atteutatörede des General von Spitz. Es wird u. a. ausgeführt:
„Aus authentischer Quelle können wir mitteilen, daß die Nachrichten; an welche diese Kritik angeknüpst hat, auf ungenauer Wiedergabe der Rede deS Herrn Generals beruhen. Der Gedankengang der Auslastungen deS Herrn von Spitz war lediglich der, Front zu machen dagegen, daß ein Ereignis, durch welches das Leben deS Kaisers, gleichgiltig ob durch ruch« lose Absicht oder durch unglücklichen Zufall, ernstlich bedroht war, als ein bedeutungsloses hingestellt werde. Weder hat Herr General von Spitz das Urteil des Reichsgerichts irgendwie angezweifelt oder gar angegriffen, noch hat er die Verwundung selbst als lebensgefährlich bezeichnet. Auch ist es ihm nicht eingefallen, die Preffe anzugreifen, nur hat er allerdings nicht mit besonderer Hochachtung von denjenigen vereinzelten Preßstimmen gesprochen, welche seine früheren Auslaffungen in Osnabrück mit persön- lichen Ausfällen beantworten zu müffen geglaubt haben. Sogenannte „scharfmacherische Absichten" haben dem Herrn General vollständig fern gelegen, ebenso wenig wie er der Meinung war, daß auf Bremen wegen des unglücklichen Ereignisses irgend ein Makel fallen kann *
Daß „scharfmacherische- Abfichten dem Herrn General fern gelegen haben, ist erfreulich zu hören, doch dürfte ihm zu empfehlen sein, seine Reden fortan so zu halten, daß Mißverständnisse nicht entstehen können. In der Erklärung heißt es weiter, daß der Einspruch der Bremer Kriegervereine eine häusliche Angelegenheit der Kriegervereine sei, die auch im Hause ihre Erledigung finden werde. Immerhin muß betont werden, daß die Oeffentlichkeit an dem Ausgange der Angelegenheit Interesse hat, zumal der Herr General seine Reden der Oeffentlichkeit übergeben und ihre Kritik herauS- gefordert hat.
Die Reichstagswahl in Memel Heydekrug ist unentschieden, es kommt zur Stichwahl zwischen dem lithauischen Konservativen Matschull und dem Sozialdemo-
Feuilleton.
Ausstellung der Künstler-Kolonie Darmstadt. Man schreibt uns: Am 26. d. M. werden, wie bereits gemeldet, im Spielhaus der Ausstellung die 11 Schar fricht er aus München: Frank Wedekind, Hans von Gumppenberg, Leo Greiner, M. Henry, Otto Valkenberg, Hans Richard, Marya Delward usw. ein dreitägiges Gastspiel eröffnen. Die 11 Scharfrichter sind bekanntlich vor mehreren Monaten in München aufgetaucht und haben sich in dortigen litterarischen und künstlerischen Kreisen eine ganz außerordentliche Sympathie erworben. Sie bilden eine Republik von Künstlern (Malern, Musikern und Litte- raten), die in kleinem intimen Rahmen selbst ihre Werke interpretieren. Während Wolzogens Unternehmen immerhin mehr dem Varietecharakter zuneigt, nähern sich die 11 Scharfrichter mehr dem französischen Cabaret, ohne aber den deutschen Charakter zu verlieren. Die Vorträge der 11 Scharfrichter zerfallen durchweg in einen offiziellen und einen unoffiziellen Teil. Der erste Teil der Vorstellung umfaßt die Hanpfftücke ihres Repertoires und findet in kurzer Reihenfolge vollständig bühnenmäßig statt, daran anschließend gewöhnlich der unoffizielle Teil, der weniger für das große Publikum berechnet ist und eine Reihe intimere Vorträge bringt, die mehr für Feinschmecker geeignet sind. Aus dem Darmstädter Repertoire nennen I
wir die „Sphinx", ein Schatten-Epos in 15 Bildern, der Veterinärarzt, von Hans von Gumppenberg, „Die 11 Scharfrichter", grotesker Marsch für Orchester und Chor, gesungen und getanzt von den 11 Scharfrichtern, „Der Nachbar", Monodrama in einem Satz, Balladen von Frank Wedekind zur Guitarre gesungen von ihm selbst usw. Um dem voraussichtlichen Andrange zu begegnen, wird von Dienstag an ein Kartenvorverkauf bei Herrn Thies (Musikalienhandlung) eingerichtet. — Der schon einmal vorgesehene Volks- tag ist nunmehr für den 28. d. M. vorgesehen. Als besondere Attraktion wird an diesem Tage eine Tombola ausgestellt, in der Gegenstände von mehreren 1000 Mk. ausgespielt werden. Jeder Besucher soll berechtigt fein, ohne weitere Zahlung einmal an der Tombola zu ziehen und auf jedes zehnte Eintrittsbillet folgt ein Gewinn. Die Gewinne selbst, entsprechend dem erwarteten Zuspruche, über 350, werden im Lause der Woche in der Ausstellung selbst ausgestellt.
Frankfurter Theater. Das Schauspielhaus brachte in der geschlossenen Saison 41 Werke zur Aufführung, die neu in das Repertoire ausgenommen wurden. Zum erstenmale wurden aufgeführt: „Die Weber", nach langen Verhandlungen mit der Zensur; „Die strengen Herren", von Blumenthal; „Gläubiger", von Strindberg; „Johannisseuer"; „Anto"; „Frau Königin"; ,Rosenmontag"; „Urfauft"; „Flachsmann als Erzieher" ?c. Außerdem wurden zahlreiche Werke Ibsens, Björnsons, Anzengrubers, Suder
manns und zahlreiche Lusffpiele neu einstudiert. Dre Einnahmen übertreffen die des Vorjahres um 45 000 Mk. Als besondere Zugstücke bewährten sich „Johannisfeuer", „Rosenmontag", „FlachMann als Erzieher", ,Lysanders Mädchen", „Rote Robe", „Ueber unsere Kraft", 2. Teil und „Macht der Finsternis".
73. Versammlung deutscher Naturforscher und Aerzte in Hamburg. Man schreibt uns: Auch in diesem Jahre wieder findet während der Zeit der Versammlung (22. bis 28. Sept.) eine Ausstellung statt. Es werden keine Gebühren von den Ausstellern erhoben. Drei Sonderausstellungen mit bestimmt abgegrenztem Programm will man ins Leben rufen und diese möglichst inhaltreich gestalten. Dr. Kümmelt und Dr. Krüß sind mit der Veranstaltung der Ausstellung betraut. Eine das ganze Röntgenverfahren umfassende Ausstellung und eine Ausstellung der Hamburger Mechanik und Optik sind in Vorbereitung; als dritte ist eine chirurgische Ausstellung in Aussicht genommen, die chirurgische Instrumente und Bedarfsgegenstände für die Krankenpflege (mit Ausnahme chemischer Präparate und bergt) umfassen soll. Anmeldungen zur Ausstellung mit Angabe der Größe der Bodenfläche und des elektrischen Stromes werden baldigst erbeten. Sie sind zu richten an Dr. Kümmell, 1. chir. Oberarzt des Neuen Allgem. Krankenhauses, Holzdamm Nr. 14, oder an Physikus Dr. Hildebrand, Hallerstraße Nr. 23 in Hamburg.


