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1 befiodlichr» DtiM-Mriitee fi '•••«: "6i<k W Schattet.) l’ert Univnfiiat hat sich, wir ), btt uni vor einigen Jahr« l W zu folgen, wieder all geholt. Professor Groos, da e sich 1889 an der UniverfilL erhielt einige Zeit darauf W r Professor. Im Jahre lW tsel als Ordinarius an Stellt rS HauS HeuSicr. Stoor hat iflenschajtlicher Werk tdfitnb ehtu erregten.
lnioersttat findet am 1. Juli, sich in her großen Aula statt. ? wirb btt Mellor ProfeM
ittMm MW begeht hrigeö Stiftungsfest. leuadts-Aollierir. 1. LMrtm jina, 2. Pmphrase über dal on Loigt, 3. Beturia! Walzn d. Op. von ML x Rückfahrt voo dem AuW .origen »1*4 ®5 L ’taj «W* W P herunter und kam M ’ x jn ooEtt Fahrt, 9 c,, leichten
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die kommende arbeitsreiche Sommerzeit reichen Lohn für redliche Arbeit bringen, möge sie- namentlich für unsere Landwirtschaft eine Zeit des Segens sein!
* Herr Geh. Hofrat Prof. Dr. Behaghrl macht unfl unter Bezugnahme auf unsere gestrigen Bemerkungen übet die deutsche Recht schreibung darauf aufmerksam, daß die Worte Thor und Thür echt deutsch sind, aber allerdings mit dem griechischen Wort tiupa in verwand- schaftlichen Beziehungen stehen.
K. Heuchelheim, 22. Juni. Jn der Ludwigsburg werden wie früher im Juli und August wöchentlich uno zwar Freitagabends Quartett-Soireen veranstaltettverden.
d- Allendorf a. d. Lahn, 20. Juni. Anläßlich des 20 jährigen Stiftungsfestes des hiesigen Gesangvereins „Einheit" wurden den 16 noch lebenden Gründern des Vereins Pracht volle Ehrendiplome überreicht.
§ Gedern, 21. Juni. Gestern stürzten die beiden Brüder Ziegler, die als Weißbinder am Hause des Kaufmanns Böhl hier thätig waren, infolge eines Gerüstbruches vom dritten Stockwerk in die Tiefe. Trotz der beträchtlichen Höhe und der nachstürzenden Bretter kam der ältere Bruder nur mit dem Schrecken und der jüngere mit einigen Hautabschürfungen leichter Art davon. — Beim letzten Preisturnen in Nidda errangen die beiden hiesigen Turner Höhl den 12. und Oberheim den 15. Preis.
W. Stammheim, 21. Juni. Bei dem schon gemeldeten tragischen Ableben der Witwe Schneider hier, liegt anscheinend doch Mord und nicht Selbstmord vor. Heute morgen wurde die Leiche seziert und heute mittag beerdigt. Gleich nach der Beerdigung wurde die Mutter des aus der Untersuchungshaft zur Sektion vorgeführten, der That verdächtigen Jungen, verhaftet, was sicher nicht ohne Grund geschehen ist. Ueber die näheren Umstände, die dazu führten, jetzt schon Genaueres mitzuteilen, ist wohl nicht am Platze, und bei den sich oft direkt widersprechenden, in die Oeffentlichkeit gedrungenen Gerüchten auch nicht gut möglich. Doch ist nach dem ganzen bisherigen Verlauf anzunehmen, daß die Lösung des Rätsels nahe bcvorsteht.
e. Bad-Nauheim, 21. Juni. Tic Gesamt frequenz des hiesigen Bades betrug am 20. Juni 8164 Personen, von denen zurzeit noch 4951 anwesend sind. Der Zugang der letzten Wock>e war 1016 (Äiste. In der Zeit vom 1. April bis 20. Juni wurden 90 593 Bäder abgegeben. Heute abend war im Kurtheater ein großer Tag, es wurde die Operette „Die Geisha" zum erftenmale in Nauheim gespielt. Tie Direktion hatte eine große Ausstattung korn- men und die Tänze extra einstudieren lassen. Trotz der großen Hitze war das Theater ausvert'auft und die Vorstellung fand auch großen Beifall.
t* Die Friedberger Stadtkirche. Aus Friedberg geht uns ein Aufruf zu, dem wir folgendes entnehmen: „Tas große Wert, zu dem der Stadtkirchenbau- verein vor 16 Jahren, im Vertrauen auf Gottes Hilfe und der Menschen Wohlwollen, den ersten Anstoß gegeben hat, naht sich nun seiner Vollendung. Tank gebührt den vielen Menschen in Friedberg und außerhalb seines Weichbildes, die durch, ihre Heinen oder großen Gaben, zum Gelingen des Werkes beigetragen und ihre Namen verewigt haben. Nicht an letzter Stelle steht auch der Dank gegen die hohe Staatsregierung, die den oft wiederholten Einwirkungen seitens des Vereins und später auch seitens des Kirchenvorstandes in so gütig-wohlwollender Weise stattgegeben hat, gegen die Landstände, die treulich! dabei mitgeholfen haben, und gegen die hohe Kirchenbehörde, dch alle der guten Sachte eine so reichliche Förderung haben zu teil werden lassen. Tod), wenn auch der Wiederher- stellnngsbau im ganzen zur Vollendung gekommen ist, so bleiben dock) noch viele Wünsche bezüglich, der Stadt- lirche zu befriedigen, und große Ziele sind noch übrig, die den Fortbestand des Vereins unbedingt erheischen. Es fehlt noch eine der wiederhergestellten Kirche würdige neue Orgel, es fehlt eine stilvolle neue Kanzel, es fehlt die dringend so wünschenswerte, würdige Herstellung und Anlage des Kirchenplatzes, es fehlt die Erneuerung der defekten Malereien, es fehlt noch so manches andere. Aus diesen Gründen und im Hinblick auf solche Aufgaben wird auch in diesem Jahre wieder die Beitragsliste zirkulieren, damit die Mitbürger auch künftig den Verein durch ordentliche und außerordentliche Gaben und durch Geschenke kräftig unterstützen können. Der Aufruf ist unterzeickMet vom Vorstände des evang. Stadtkirchenbauvereins, Direktor T. Weiffenbach, I. Dörr, Rechner, Beigeordneter Hieroni- mus, Meyer, Dekan, Bürgermeister Steinhäußer, Windecker, Rechtsanwalt, Stadtbaumeister Zörb.
T a r m st a d t, 22. Juni. Die Herzogin von A r - gyll ist gestern nachmittag zum Besuche des Großherzogs und der Großherzogin auf Jagdschloß Wolfsgarten eingetroffen. Der Großherzog und die Großherzogin empfingen gestern den Erbprinzen zu Leiningcn. Der Prinz nahm an der Großherzoglichen Abendtafel teil und kehrte später nach Darmstadt zurück.
-k. Mainz, 21. Juni. Vor etwa 14 Tagen ist ein junger Geometer von hier spurlos verschwunden. Nach Briefen, die er zurückgelasien hat, mußte man schließen, daß der Verschwundene einen Selbstmord begangen. Die Recherchen der Polizei haben ergeben, daß der junge Mann, um Gläubigern aus dem Wege zu gehen, Unterkunft bei seinen Verwandten in Hanau gesucht und die Briefe von dem beabsichtigten Selbstmord nur geschrieben hat, um länger von seinen hartherzigen Manichäeren verschont zu bleiben.
k. Ans Rheinhessen, 21. Juni. Von der Müllerfamilie Thomas in Niedersaulheim, die wegen ihrer jahrelangen Renitenz den Sichheitsorganen, Gerichten, ja selbst der Ständekammer schon viel Arbeit verursacht hat und von der sich der eine Sohn im Gefängnis und ein weiterer Sohn und eine Tochter in einem Irrenhaus befinden, ist jetzt auch das einzige seither noch in Freiheit befindliche Glied, der Vater, verhaftet worden. Da der alte Müller sein Hau- vollständig verschanzt hatte, und jedem, der sich ihm näherte, mit Erschießen drohte, war die Verhaftung nur mit List zu bethätigen, daß sich drei Gensdarmen als Handwerksburschen verkleideten und sich so der Mühle näherten. Der Müller wehrte sich bei seiner Verhaftung mit wahrer Todes Verachtung.
fc. Frankfurt a. M., 21. Juni. Gestern morgen kam ein junger Bursche in einen Kaufladen BockenheimS und ließ sich allerlei Sachen vorlegen. Plötzlich ergriff er eine Geldkassette und lief auf und davon. Am Nachmittag wurde
er in der TöngeSgaffe ermittelt und festgenommen. Auf dem Transport entsprang er, stürzte sich in den Main und ertrank. Die Leiche wurde gelandet. U'ber die Personalien
st noch nichts bekannt.
Frankfurt a. M., 21. Juni. In einer Straße des Wcstend machte heute nacht ein Bursche von etwa 18 Jahren einen Einbruchsversuch, bei dem er den In Haber der betr. Wohnung s chw e r v e r l e tzte. Der Dhäter ergriff beim Nahen der Polizei die Flucht.
Z. Frankfurt a. M., 21. Juni. Nachdem sich die Südsee Insulaner Mittwochabend einem zu ihrer Vorführung geladenen Publikum tn einer >seperatvorstellung prä entiert haben, ist feit Tonnerstag die Schaustellung in weiterem Nahmen im Gang und erfreut sich eines leb haften Besuchs. Morgens punkt 9 Uhr sieht man die bunte Schar aus ihrem Wohnraum nach dem User des großen Weihers im Zoologischen Garten ziehen. Dort bc- ruächtigen sich die Leute der am Abend zuvor angeketleten Nachen und fahren singend und mit ihren kleinen, blatt- örmigen Rudern gewissermaßen nur in das Wasser stechend, in weitem Bogen nach dem jenseits gelegenen Dorf. Diese Fahrt nach dem Weiher, die sich vor unb nach jeder Vorstellung und abends bei der Heimfahrt wiederholt, bietet ein entzückendes Bild, wie man es in Deutschland noch nie und nirgends gesehen hat. Auch den Samoanern scheint diese Hin- und Herbewegung auf dem Wasser, das ja ityr Element ist, viel Vergnügen zu inacheu, und es ist von hödfftem malerifd),cn Reiz, die bunten Schiffe mit ihren bunten Insassen über den Weiher fahren zu sehen und die melodischen Gesänge mit anzuhören. In ihrem Dorf, das sich vom südlichen Weiherufer über eine primitive Brücke nach der im Weiher liegenden Insel hinzieht, verbringen die Leute ihre Mußestunden in heiterem Geplauder und mit Spielen, bei denen die graziösen Bewegungen der Frauen sehr schön zur Geltung kommen. Sehr gut wirkt dabei das vom Landschafts- maler Berthold Gerbsch in Berlin gemalte 30 Meter lange Bild, eine samoanische Landschaft darstellend, das durch vorgesetzte Palmen und andere Pflanzen panoramaartig in die Wirklichkeit übergeleitet ist, es schließt einen Sonderplatz ab, auf dem Mittwoch die Separatvorstellung stattfand und wo später das festliche Braten ganzer ^d)roeine vor sich gehen soll. Zu den fünf täglichen Vorstellungen rudert die ganze Gesellschaft nach dem westlichen Weil)erufer und zeigt dort in abwechselnder Folge eine Reihe von Vorgängen, wie sie sich im friedlichen oder triegerischen Leben ihrer Heimat bei besonderen Gelegenheiten oder in Streitfällen abspielen.
•* Kleine Mitteilungen an» Hessen und den Rachdarstante, Jn vergangener Nacht vergiftete in Wiesbaden ein Glaser sich und seine drei Kinder. Nur eins konnte gerettet werden.
Sport.
Radreumn zu Sietzev, Sonntag 28. Juni. Der Sportplatz an der Hardt ist zum Empfang der Fahrer und Gäste bereit und prangt im schönsten Flaggenschmucke. Die Restauration liegt in bewährten Händen, und wenn auch durch recht schönes warmes Wetter hoffentlich in dieser Beziehung große Ansprüche zu befriedigen sein werden, so wird es doch sicherlich an nichts fehlen. Die Vereine, die zu dem Mannschafts fahre,: gemeldet haben, trainieren schon seit einiger Zeit mit großem Fleiße allabendlich auf der Rennbahn, und es ist ein Vergnügen, zu sehen, wie ernstlich diese darauf bedacht sind, fortgesetzt die gefahrenen Zeiten zu verbeffern und den endlichen Sieg zu sichern. Die aufsichtfahrenden Fahrwarte beachten auf das Schärfste jede Situation während der langen Fahrt, und kaffen keine Gelegenheit vorübergehen, um durch anfeuernden Zuruf ihre Fahrer auf die gewünschte Höhe der Leistungsfähigkeit zu bringen. Es ist hiernach vollkommen unmöglich, etwa den Sieger schon im voraus zu bestimmen, da nach unserer Meinung die Wertung keine allzu großen Unterschiede ergeben kann; nur das eine müssen wir mit Bedauern konstatieren, daß der veranstaltende Verein offenbar viel zu spät an das Training und die sonstigen Vorbereitungen für dieses Fahren herangetreten ist, so daß es diesen Fahrern wohl kaum gelingen dürfte, 'n diesem Jahre das Versäumte nachzuholen.
Kunst und Wissenschaft.
Las Künstlerftonorar für das Bismarck-Denkmal in Berlin. Das Nationaldenkmal des Fürsten Bismarck hat eine Summe von l 200 000 Mk. erfordert, worin die Ausgaben für die gesamte Herrichtung des Platzes einbegriffen sind. Professor Reinhold Begas erhielt das Honorar von 500 000 Mk.
Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.
fc. Frankfurt a. M., 20. Juni. Die EUktriziläts-ÄktikN Gesellschaft ooim. W. L-Hunyrr u. Co. h-er hatte im abaelaufenen Geschäftsjahre einen Bruttogewinn von Mk. 2029482 gegen Mk. 1 349 309 im Vorjahre. Auf d«S von 6 auf 10 Millionen erhöhte Aktienkapital sollen 10 P'vzent (i. V. 11 Poz.) Dividende verteilt werden.
Gießen, 22. Juni. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Butter per Pfd. JC 1.15—1.20, Hühnereier per St. 6-7 «&, 2 St. 13-00 Enteneier 1 St. 7-8 Gänse, eier per St. 11—12 , Käse 1 St. 5—8 j, Käsematte 2 St. 5—8 , Erbsen per Liter 22 , Linsen per Liter 34 , Tauben per Paar JC 0.80—1.00, Hühner per St. JC 1.00—1.50, Hahnen per Stück JC 1.00—1.50, Enten per St. JC 2.00—2.30, Gänse per Pfd. JC 0.00 bis 0.00, Ochsenfleisch per Pfd. 68—74 , Kuh. und Rindfleisch per Pfund
60—64 $ Schweinefleisch per Pfd. 64—74 4, Schweinefleisch, gesalzen, per Pfd. 78 , Kalbfleisch per Pfd, 60—66 «j, Hammelfleisch per Pfd
50—70 4, Kartoffeln per 100 Kilo 5.50—6.00 JC, Weißkraut per St. 00—00 <£, Zwiebeln per Ctr. JC 8.00—8.50, Milch per Liter 18 . Kirschen per Pfd. 22 —25 Pfg.
Dauer der Marktzeit von 7 Uhr vormittags bis 1 Uhr mittags.
fc. Frankfurt <u M., 21. Juni. (Heu. und Strohmarkt.) Angrfahren: 17 Wagen mit Heu, 3 mit Stroh. Heu Mk. 4.00 bis Mk. 4 80, Stroh (Roggenstroh) Mk. 3 60 bis Mk. 3.80. Alle» per 50 Kilo.
Urueste Meldungen.
W. Bonn, 21, Juni. 2.10 Uhr. (Teleph.-Meld. des „Gieß. Anz.-) Die Bonner Studenten schäft veranstaltete aus Anlaß der Sonnenwende und zur Ehrung des Gedächt- niffes an Bismarck einen Fackelzug, an dem sich auch der Kronprinz beteiligte.
Berlin, 22. Juni. Der schwedische Aftikaforscher, Axel Erikson, der beste Kenner der Angora-, Damara- und Chamso-Länder, ist am 31. Mai im Innern Afrikas gestorben.
Hamburg, 21. Juni. Die Vertreter der deutschen Stu dentenschaft, welche gestern auf dem Hammelsberg bei Fried- richsruh den Grundstein zur Bismarcksäule der beut scheu Studentenschaft gelegt hatten, veranstalteten hier abends einen Kommers, bei welchem folgendes Begrüßungs-
Telegramm an den Kaiser gesandt wurde: ^Die zum sestlickcn Zomrnerse im patriotischen Hause in Homburg nach feierlicher Grundsteinlegung der von der deutschen Studentenschaft in FriedrichSruh zu errichtenden B-Smarcksäule ücrfammeltcn Vertreter der deutschen Hochschulen bringen Eurer Majestät das erneute Gelöbnis dar, stets die Treue zu Kaiser und Reich bockzubalten.-
ippodrom-^F ariete.
SMF Grösstes und sehenswertestes Sommer Vergnügungs-Etablissement in Frankfnrt a. M.
Vorstellung täglich abends 8 Uhr.
Sonntags 2 Borst- llungen 31/» Uhr bei halben Preisen und abend? 8 llbr. Zur Zeit: Oxford* Wnnder-Elephanten, Hegelmann» tollkühne Lnfttnrner, flies Boland» Feuertanz, Kussleche Tänze und 10 andere Elanznumm- 'n,
4398 von denen jede einzelne eine große Sehenswürdigkeit ist '^ür
50 Pfennige sieht man Alles!
Meteorologische Beobachtungen
der Station Giesieu.
Juni
1
auf Co reduziert
Temperatur der Luft
Absolute Feuchtigkeit
Relative Feuchtigkeit
Windrichtung
Windstärke
Wetter
21.
9“
750,8
+ 17,6
11,4
76
Still
Hell. Himmel
22.
7«
750,7
+ 14,0
9,8
82
NE.
1
Sonnenschein
22.
2«
748,8
+ 26,5
9,5
38
88W.
2
Sonnenschein
II 1
Höchste Temperatu
x am
20.-2
1. Juni
+ 27
60 C.
Niedrigste
w
w
w
+ 7.8» ü.
Telephonischer Kursbericht.
y/e o/0 Betoheanlelhe . . 100 00 8 o/c do . . 89 45 8i/| 5/o Konsole . ... 99 95 8 0/0 do .... 89.65 8Vi°/c Heese» .... 96.40 5 °/’ Italien. Bente . . . 96.60 4 0/0 Griech. Monop -Anl. 45.90 8 % Portugiesen . . . 26.10
8 o/o Mexikaner .... 26.65
4'le % Chinesen .... 84.00
Frankfurt, den 22 Juni.
Kreditaktien..... 207,90
Dißkonto-Kommandit . . 181 20
Darmstädter Bank . . . 129 70
Dresdener Bank .... 141,40
Berliner Handelsgeg. . . 145 30
Oesterr. Staatshalt . . 140 50 Gotthardbahn .... 15500 Laurahütte.....201.50
Bochum . . . , . . 183 50
Harpener...... 175 20
Tendenz fest.
Brovpreise
vom 23. Juni bis 7. Juli 1901.
Der hiesiger» Bäcker.
l Kg. (2 Pfd.) Tafelbrob 28 Pfg 1 Kg. (2Pfd.)Schwarzbrot. 24 Pfg.
3 Kg. (4 Pfd.) Taselbrod b6 , 2 Kg. (4Pfd.)Schwarzbrot. 48 ,
l Kg. (2 Pfd.) Weißbrod 2« , 3 Kg. (6Pfd.) Schwarzbrot) 72 ...
2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod 52 ,
Der a«swärttgen Bäcker.
1 Kilogramm (2 Pfund) Weißbrod bei:
L. Schmidt, Gr.-Linden . 24 W. Weitzel von Lang-Gön- 24 v
W. Steinmüller, Lang-Göns 24 C. Post von Wiefeck . . 26 r
2 Kilogramm (4 Pfund) Weißbrod bei:
Joh. Kd. Veite v. Kirchgöns 46 W. Steinmüller, Lang-GönS 48
Wilh. Fabel von Wiefeck 48 „ W. Weitzel von Lang-GönS 48 „
8. Schmidt, Großen-Linden 48 „ C. Post von Wiefeck . . 52 „
L. Steinmüller, Gr -Linden 48 „
1 Kilogramm (2 Pfund) Schwarzbrot» bei:
L. Schmidt, Großm-Lindm 22 W. Weitzel von Lang-Gönt 22 4 W. Steinmüller, Lang-GönS 22 ,
2 Kilooramm (4 Pfund) Schwarzbrot) bei:
I. Kd. Belte, Ktrch-GönS . 42 SB. Weitzel v. Lang-GönS 44
d. Schmidt, Gr. Linden . 44 , Karl Post von Wiefeck . 44 ,
L. Steinmüller, Gr.-Linden 44 „ W.Steinmüller o.Lang-Göns 44 „
3 Kilogramm (6 Pfund) Schwarzbrod bei:
C. Post von Wiefeck . . 66 Ernst Christ, Wiefeck 69 H
Wilh. Fabel von Wiefeck . 66 „
Der Brodverkäufer.
Lei den hiefigev Brodverkäufern bestehen dieselben Preise wie bei den hiesigen Bäckern.
Gießen, den 2l. Juni 1901.
Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Hechler.
Bekanntmachung
Jn das hiesige Güterrechtsregister wurde heute eir getragen: Landwirt Conrad Krämer zu Beuern und Marie Sommer- lcrd daselbsi haben durch Ehe- vertrag vom 6. Juni 1901 bezüglich ihces ehelichen Güterstandes die ErrungenschaflS- gemeinschaft des bürgerlichen Gesetzbuches festgesetzt. 44<n
Gießen, 18. Juri 1901.
Großh. Amtsgericht.
Al!S SeiiMS
von den Gemeindewiesen der Gemeinde Trohe soll vächst^ n Montag, den 24. I. M, von vormittags 8 Uhr an, an Ort und Stelle ver. steigert werden. Der Anfang ist tn der Wcißburg.
Trohe, 20. Juni 1901.
Großh. Bürgermeisterei Trohe. _______Schmidt. 4399 Landw. Dienstboten, nur deutschredende Leute, als:
Knechte, Kutscher, Stallsckweizer, Biehfütterer, Hofgänger, Familien und Jungen u. s. w. vermittelt bill t in Jahreslohn unter Garantie f-"11 Ankunft: Gart Akeck, Kam»o^» Ofterftr. 62. Prospekt gratis
KopitalauslkihNg.
Aus der Uutversitätskaffe können am 1. Juli 1901 10,000 Mk. auf erste Hypothek zu 474% Zinsen auS- geliehen werden.
Gießen, dm 18. Juni 1901. Großh Unionsitäts - Rentamt.
Weimer. 4313
Zur Erleichterung deS Besuchs der deutschen Nordsee, sowie von Kiel und Glücksburg wird am Montag dem 1. Juli d. Js., abends 0 Uhr 28 Miu. von Frankfurt a. M..Hauptbahn- hof ein Sonderzug nach Hay bürg über Gießen—Caffel—H. notier abgelaffen, Weicker a£ |n genben Tage vormittags 9 * Hamburg eintrifft. werden
Zu diesem Sonderzi-d. und m .Frankfutt a. Fahrkarten Gießen ermäßigte cincr Gültig- nack Hamburg Tagen auS. kenSdauer von
t-0 stehen ermäßigte nack Helgoland, Ruckfahrko Westerland, Wyk auf IzLÄkum:c., ferner nach ftiel unb küdöburg zur Verfügung. Un<?J Nähere ist im «Mücken m.febureau Frankfurt.H-B-, Jo Jie in unserem Vnkehr^bureau, Sachsenhausen, Hedderechstraße 58, »u erfahren. ^-4406
Frankfurt a.M., den 19. JumlSVl. Königliche Eisenbahndireküon.


