fflr. 145
Zweites Blatt
151. Jahrgang
Sonntag 23. Juni 1901
ws»
Huülicher Feil.
verloren:
nach
1 Geldstück, 1 Pferdedecke und 1 Ledertasche mit Inhalt;
1 goldner Ring und 1 goldene Halskette mit Anhang.
Ldreffr für
Anzeiger Oiehr«.
Fernsvrechanschluh lh.6#.
In der Zeit hiesiger Stadt gefunden:
Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen.
Gießen, den 22. Juni 1901.
Großherzogliches Polizeiamt Gießen.
Hechler.
Abonnements - Einladung.
Am 1. Juli tritt der Gietzeuer Anzeiger in das dritte Viertel seines 151. Jahrganges.
Der Gießener Anzeiger bemüht sich unausgesetzt, allen Anforderungen zu entsprechen, die an eine erste Provinzialzeitung gestellt weiden können.
Der Gießener Anzeiger ist ein nationales Blatt, das von der großen Gesichtspunkten der nationalen Politik geleitet wird und in der Wahrnehmung nationaler Jnteresiev, vor allem auch dcn Interessen der engeren Heimat, der ganzen Provinz Oberhessen, nachdrücklich zu dienen bestrebt ist.
Um dieses Programm zu verwirklichen, hat derGießeuer Anzeiger den Kreis seiner Mitarbeiterschaft in der letzten Zeit sehr erheblich erweitert. Die Redaktion hat ihren eigene« Vertreter in Berlin und die vorzüglichsten Verbindungen mit Darmstadt. Unsere Darmstädter Mitarbeiter haben die mannigfachsten Beziehungen in allen Kreisen unserer Landeshauptstadt, und unser politischer Mitarbeiter in Berlin erhält seine wertvollen Informationen in den verschiedenen Reichsämtern und Ministerien. Der Leser des politischen Teiles des Gießener Anzeigers wird über alle Vorgänge von Wichtigkeit innerhalb der vaterländischen, der Reichs- und der Weltpolitik auf'S beste unterrichtet.
Gleiche Sorgfalt wie der Politik wendet der Gießener Anzeiger der Rubrik Aus Stadt und Land zu Unausgesetzt wird der große Stab von Mitarbeitern aus ganz Oberhesien, aus den anderen hessischen Provinzen und aus den naheliegenden preußischen Ortschaften vermehrt, sodaß die Redaktion in der Lage ist, den Lesern alles auch nur einigermaßen Bemerkenswerte aus Stadt und Land schnell unb tu einzig dastehender Vollständigkeit zur Kenntnis zu bringen. Mitteilungen aus dem Publikum in der Stadt Gießen selbst wie aus dem Laude find uns stets willkommen und werden in angemesiener Weise honoriert. Vorschläge aus unserem Leserkreise zur Aus gestaltung unseres Blattes nach irgend welcher Richtung hin werden immer mit Dank entgegengc nommen; fie werden stets gründlich geprüft und wenn irgend möglich, zur Ausführung gebracht werden. Aktuelle Fragen, die Oberhefsen besonders angehen, Frag n des Berufes, des Erwerbs und aus jedem anderen Gebiete deS öffentlichen Lebens erfahren sachliche Beleuchtung durch berufene, tüchtige Männer unseres Großherzogtums, und immer darf darum der Leserkreis des Gießener Anzeigers erwarten, Aufklärung und Belehrung über alle Dibge in unserem Blatte zu finden, die auf allgemeines Jrmrefse Anspruch erheben können.
Für die Unterhaltung sorgen, außer den allbeliebten Gießener Familieublätteru, im Hauptblatle intercffante Feuilletons und erschöpfende Mitteilungen aus allen Gebieten der Künste und der Wissenschaften. Die unpolitischen Vorgänge aus aller Welt werden in fesselnder Form sorgsam verzeichnet. Die Ausstellung der Darm- ftädter Küustlerkolouie erfährt die ausführlichste Besprechung. Die Musikkritik ist in bewährten Händen und über das Theater und die bildenden Künste orientieren wir mit besonderem Interesse.
Der Handelsteil, der, wie unsere Leser bemerkt haben werden, erheblich vergrößert worden ist, bringt die wichtigsten Nachrichten auf finanziellem und volkswirtschaftlichem Gebiet. Kursdepeschen und telephonische Marktberichte aus Frankfurt machen diesen Teil be sonders wertvoll.
Die <«estaltu»n d-r landwirtschaft- liehen Verhältnisse in neuerer Zeit veranlaßt uns, unser Augenmerk immer mehr und mehr den „agrarischen" Dingen zuzuwenden. „Bauer, Paß auf!" Dieser Warn- ungSruf des verstorbenen westfälischen Bauern - „Königs", erschallt auf's neue von allen Seiten, rechts und links. Auch wir bemühen uns nach besten Kräften, Klärung in die gegenwärtige Situation zu bringen und das Un -re für die Aufrechterhaltung des bürgerlichen Besitzstandes zu thun. Wer uns dabei unterstützen will, der ift uns als Mitarbeiter hochwillkommen. — Unsere Monatsbeilage „Der praktische Landwirt" wissen unsere Leser auf dem Lande längst zu schützen.
Unsere Abonnenten sind gewiß davon überzeugt, daß wir, trotz der bisher bereits erreichten respektablen Fülle besten Lesestoffes, auch für die Folge bemüht fein werden, den Inhalt des Gießener Anzeigers immer weiter aus- rubaueu. Wir werden in diesem Bestreben nie erlahmen.
Wir laden nun zum Abonnement für das 3. Vierteljahr ^Juli bis September) ein mit dem Bemerken, daß sämtliche Postämter jetzt schon Bestellungen entgegennehmen.
Der Gießener Anzeiger kostet vierteljährlich Mk. 55.20, monatlich 75 Pfg., frei ins Haus, für die Postabonuenteu Mk. 2.— pro Biertelrahr ohne Bestellgeld.
Nezvgrpreir vieneljt^a. Mk. 2.20, monatL 75 V*. nut thingerlobn; durch W Adüoltsttllen tuerteitiMK, Mk. 1.90, monatl. 65 'M».
Bei Postbezug tucrtflj^eir Mk. 2.00 ohne BesteS^A
SQt ftkkl.n bei In- und üuMhM nehmen einstigen für JWI »»ebener «n^rgcr (ntun. ßeUenprtti. lokal U auswirte 10 Psg.
Bekanntmachung,
vom 15. bis 22. Ium l. I. wurden in
i Wolp
essen. 61.
w, 0.M.S.U5W1.
- und Küchengeräte M de. Kaubeschlage. Speieeschränke.
.riges 4339
ijto errui irgen i -n 3933
surr,
)««» !N 4382 b.®L
» *
iftfSÄ
tchßltch mit Montag-.
iewiiten- dem Am bc»rkt^ek m..t^Heff. C-.- xab „Blätter & ä<N<4uxbt" »irr«
•».* bekriegt.
IS ** for den
M <ii<Wa erscheinenden
r > «w *• »am. 1» Uhr
China.
Es ist auffällig, daß in jüngster Zeit, wo die baldige Räumung der Provinz Tschili durch die verbündeten Truppen fest beschlossen ist, auf dem Wege über London und Washington immer neue Beunruhigungs- nachrichten aus China, besonders aus Shanghai, ver-, breitet werden. Neuerdings veröffentlicht der Standard eine Tepefche aus Shanghai, wonach in Shanghai Befürchtungen beständen vor ernsten Unruhen in den nordwestlichen Provinzen, des eigentlichen Chinas. General Tungfuhsiang treffe Vorbereitungen und sammle ein großes Heer wohlgeschulter Truppen in der Absicht, sich gegen den Kaiser zu erheben. Alle diese Ausstreuungen, die offenbar nur den einen Wunsch zum Vater haben, eine Verzögerung der Einschiffung und des Wegzuges der Truppen hervorzurufen, verdienen nicht allzu ernst genommen zu werden. Sie find gewiß nickst viel mehr als Erfindungen oder aufgebauschte Meldungen von mehr oder weniger leeren Gerüchten. Tas eine kann freilich mit Sicherheit vorausgesagt werden, daß in den am meisten beteiligten chinesischen Provinzen, vor allem also in Tschili, Schansi und der Mongolei, die chinesischen Behörden noch manchen schweren und blutigen Strauß mit den Räuberhorden durchzukämpfen haben werden, die auch, schon in früheren Jahren vor Gewaltthaten nicht zurückzuschrecken pflegten, und die jetzt nach! Abzug der Truppen infolge der Schwäch' der Zentralregierung und der nur zu deutlich auch den Chinesen offenkundig gewordenen Unfähigkeit der regulären chinesischen Truppen um so unternehmungslustiger auf- treten dürften.
S. M. S. „Hertha", Kommandant Kapitän zur See Ter- zewsti, mit dem Generalseldmarschall Grafen v. Walder- s e e an Bord, ist am 20. Juni in Nagasaki angekommen.
♦ w>
Telegramme deS Gießener Anzeigers.
Washington, 22. Juni. Der jetzt veröffentlichte Bericht i-s Generals Chaffee über den Feldzug in China enthält besondere Berichte amerikanischer Offiziere über die verbündeten Truppen. Major CraSghill berichtet über die Russen, hebt deren vorzügliche Disziplin hervor und fügt hinzu, ihre Verpflegung sei einfacher Art. Oberstleutnant Dickmann sagt in seinem Bericht über die Deutschen, die Offiziere seien hochgebildet, unter den Mannschaften herrsche gute Disziplin. Derselbe berichtet auch über die Engländer und hebt ihre peinliche Sorgfalt in der Mobilisierung und Beförderung des Expeditionskorps hervor, und sagt, die Disziplin der Truppen sei ausgezeichnet. Major Mir, welcher über die Japaner berichtet, rühmt den großen Patriotismus, und setzt hinzu, wenn Japan seine Ausrüstung und Bewaffnung auf gleicher Stufe mit den Soldaten erhalten könne, so werde es für den Feind der furchtbarste Bundesgenosse und furchtbarste Gegner. Oberstabsarzt Banisher bespricht in lobender Weise bi» deutschen und japanischen Sanitätseinrichtungen.
Peking, 21. Juni. (Reutermeldung.) Der Kaiser Hal dcn früheren Vizepräsidenten des Tsungli-Aamen, Natung, einen Mandschu, zum chinesischen Gesandten in Japan en nannt. — Ratung war nach allgemeiner Annahme Boxer
Politische Tagesschau.
Tie offiziöse „Bert. Korresp." schreibt über die Notstand s ko n f e r e n z e n in Brom berg und Tanzig zum Zweck, den bedrängten Landwirten die ordnungsmäßige Fortführung ihrer Wirtschaften zu ermöglichen: Es wurde die Bereitstellung von Staatsmitteln zur Beschaffung von Saatgut, Futter, Streu und Tüngemitteln in Aussicht genommen. Tie erforderlichen Betrüge sollen den Kreisen als zinslose Tarlehen gewährt werden, welche vom 1. Oktober 1903 ab, abzüglich 15 Prozent, welche für die Ausfälle berechnet sind, in fünf Jahren zurückzuzahlen finfck Ferner wurde vereinbart, daß die beteiligten Provinzial- Verwaltungen sich an der Hilfsaktion durch Bereitstellung von einen: mäßigen Fonds beteiligen sollen, welcher in Form von baren Tarlehen zur Ueberwindung besonderer Notlagen Verwendung finden soll. Ter Finanzminister wies die Regierungen zu Posen, Bromberg, Tanzig und Marienwerder an, daß bei der Einziehung der direkten Staatssteuern gebotene Rücksicht auf die bedrängte Lage der Steuerzahler genommen werden soll und nach- Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen Stundungen und Steuerermäßigungen in weitgehendem Maße zu bewilligen sind. In gleicher Weise sind auch Stundungen der Rentengutsrenten in Aussicht genommen. Ter Zenrralgenvssenschafts- kasse wurde seitens des Finanzministers empfohlen, den aus Posen und Westpreußen an sie herantretenden Anträgen auf Erweiterung der Kreditgewährung in thunlichst weitem Umfange entgegenzukommen. Seitens des Landwirtschaftsministers wurde für die genannten Regieruugs- bezierke eine Abgabe von Waldstreu und Futtermitteln aus staatlichen Forsten zu halben Taxpreisen ungeordnet und die Zulassung der Waldweide in diesen Forsten für die Hälfte der üblichen Weidegeldsätze gestattet. Zur Erleichterung der Beschaffung von Saatgut, Futter- und Streumitteln im Eisenbahnwege für Posen und West- preußen ist eine wesentliche Herabsetzung der Tarife angeordnet worden. Tie Militärverwaltung stellte eine Erleichterung der Abgabe der landwirtschaftlichen Bedarfsartikel aus den Proviantmagazinen zu marktgünstigen Preisen in Aussicht. Auch soll, dem vermehrten Anbau der Sommerung entsprechend, in möglichst umfangreichem Maße der Ankauf von Hafer für die Proviantmagazine vorgenommen werden. Für die diesjährigen Manöver in den betroffenen Provinzen find weitgehende Erleichterungen in Aussicht genommen.
Tas Amtsgericht I zu Berlin verhandelte ant Freitag die Privatklage des Tr. Liman von den „Leipziger Neuesten Nachrichten" gegen Tr. Schmits und Tr. van L o o ck von der „Köln. Zeitung". Tie Privatbeklagten hatten Widerklage erhoben. Ter Prozeß entstand bekanntlich durch die Behauptung Tr. Limans, daß von der Tebeers Company zu Agitationszwecken 1200 000 Mark nach Köln gegangen seien. Tie „Köln. Ztg.", die dies auf sich bezog, wies scharf die Verdächtigung zurück. Ter Gerichtshof entschied, daß die „Köln. Ztg.". die begreiflich erregt gewesen, den Vorwurf zurückweisen durste. Tie Form sei jedoch beleidigend, deshalb erhält Schmits 100 Mark Geldstrafe oder 10 Tage Gefängnis, Loock 200 Mart oder 20 Tage Gefängnis. Tie Widerklage wurde abgewiesen und Liman Publikationsbefugnis zugesprocheu. In den Urteilsgründen heißt es: Tie Fassung des Artikels der „Leipz. Neuest. Nachr." und die begleitenden Nebenumstände zwingen nicht dazu, zu folgern, daß der „Köln. Ztg." oder deren Leitern der Vorwurf gemacht werden sollte, daß sie Bestechungsgelder bekommen habe. Liman habe dies direkt bestritten. Ter Gerichtshof hebe hervor, daß in keiner Weise dargethan sei, daß die „Köln. Ztg." Bestechungsgelder erhalten und daß sie irgend wie auf Grund von empfangenen Geldern eine burenfeindliche Stimmung inszeniert habe.
Eine gänzliche Aufklärung der vielerörterten Angelegenheit ist jedoch durch die Beweisaufnahme nicht herbeigeführt. Ten Rechtsanwälten der „Köln. Ztg." wird zunächst mancher in der Auffassung beipflichten — der Gerichtshof gelangte zu einer entgegengesetzten Meinung, daß der Hinweis der „N. N." auf Köln, im Hinblick auf die nicht burenfreundliche Haltung der „Köln. Ztg." auf diese gemünzt erscheinen konnte. Tr. Liman bestritt diese Absicht; wenn die „Köln. Ztg." sich getroffen fühle, so liege das nicht an seinem Artikel, sondern ob- jektiv in ihrem Gewissen. Aber es kommt hier doch wohl auf die Wirkung der erwähnten Bemerkung an; Thatsache
!n 25. Juni, 1
■Hhart
Gauss'
____ Ei°tritt 50 Pfg,
MD
-----
** Jum 1901.
itoa •***«••
?=KÄ»- »er Garten tfurt a, N|, bis 8. Zu« 1901;
ig Samoa.
MrtfW Lors am Wiihnufn. drautti, i Mntz.
» und NaUrioas.
echir. DorsMgftau, aytzchr rpahmachn.
und dem Wasser.
t dm ZoolsMnr Kack jrtla-Kivtrtttsgeld für dir >ug Samoa.
on 9 bi§ 12 und von Sf/f W 8 ühr Programm um 9%, 11, S, 5 u. 1 ühr UKVlätzt 20 M E
GietzenerAnzeiger
Seneral-Anzeiger v
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
ist, daß vielfach auch die Presse sich seinerzeit mit der Angelegenheit beschäftigte in einer der „Köln. Ztg." gewiß nicht erwünschten Weise. Eine Aeußerung des „Alldeutschen" Professors Hasse (nl.) im Reichstage, die „Köln. Ztg." „habe der Tebeers-Company ihre Spalten geöffnet", mag allerdings dabei auch in Betracht gekommen sein. Soviel bat nun also die Verhandlung bewiesen, daß die „Köln. Ztg." oder deren Leiter in keiner Weise Bestechungs- gelder empfangen haben und daraufhin gegen die Buren unfreundlich aufgetreten sind, im Interesse der Tebeers Gesellschaft. Aber es ist nicht mit ganz gleicher Bestimmtheit festgestellt, daß von dem Vorwurf des Bestochenseins auch der Berichterstater der „Köln. Ztg." in Pretoria ab solut gereinigt ist. Tr. Liman ließ zur Erhärtung der Behauptung, daß ein Syndikat südafrikanischer Gesellschaften an diesen Berichterstatter große Summen gezahlt habe, eine Reihe von Beweisanträgen stellen, die indessen der Gerichtshof ablebnte mit der Begründung, daß hier nur zur Frage stehe, oo in Köln Bestechungen ffattgefunbeir haben, daß es sich dagegen um Bestechungen in Pretoria nicht handele. Hier ift die Lücke des Prozesses, und diese Lücke auszufüllen, dürfte wohl die „Köln. Ztg." am meisten Interesse haben, durch eine Untersuchung darüber, welche Bewandtnis es hat mit den angeblichen Bestechungssummew au ihren, als „gelegentlichen Berichterstatter" bezeichnetem Gewährsmann in Pretoria. Nach einer im Prozeß von dem Rechtsanwalt Schmits gemachten Aeußerung must der „Köln. Ztg." daran liegen, daß völlige Aufklärung geschaffen werde. Tiefe völlige Aufklärung ist in der Zfyat nur dadurch zu erreichen, daß die „Köln. Ztg." die von Tr. Liman auge&otenen Beweisanträge aufnimmt und über das Ergebnis der Information Mitteilung macht.
Tie „Köln. Ztg." teilt übrigens mit, daß die Privat- beklagten gegen das Urteil Berufung einlegen werden. Sie hofft, daß die Berufungsinstanz dieses Urteil nicht aufrecht erhalten und insbesondere anerkennen wird, daß die „Köln. Ztg." in der Wahrung berechtigter Interessen und in der Abwehr des Vorwurfs der Bestechung über die von einer begreiflichen Entrüstung abgesteckten Grenzen hinausge- gaiigen ist.


