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Stnbt, v. $ob- WH OberbLrger- ladm Säfte. Stirn eiB. ’,e ,D Parade aofgestM ationchyme. Nach der Goeos verlas SDliniftei »orio der Kaiser der ! seinen Gruß mbiiut, ich beiwohnen zn l-nnrn ^ahre wüst einrrsrite t iiesere aber anbei PsernngSvoller Lrene, wo eitnng bewährter Osßziere tSordre betont weiter, daß g nicht vnr sür die Feversondern saft aller Länder r ausgezeichneten Leistungen sich des besonderen Schützer etzigen Protrktoration der te, und schließt mit dem st, der bisher die CffW fernerhin foülebeu möge, rcr Äiifßa&e, znm Wohle cht werden. Der Minister kwunsch anS, und betonte, t, al» eine \faxt *i iiMehmn. Hieraus gab )vm Kaiser verliehenen M ■ einm Hoch ans den Kaiser sandte 1000 Ml. für die gänzlich unerwarteten Auslage wegen Ermordung i(h durch den M» ®tr Sngeklagte ist de- man erwartete deshalb, Abschluß gelavMMrn in M ^r Mrlck - nicht ÄJ "*, -iW
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Ehegatte, findet fich seltener; immerhin gab eS 29 Ehen, in denen der Manu 20 bis 30 Jahre weniger zählte, als die Frau, lieber 300 Männer wählten Frauen, die ihnen bei der Eheschließung 10 bis 20 Jahre „über" waren; leider ist dies Mißverhältnis ein dauerndes.
Mteratur.
— Die Monatsschrift »Berliner Äthin* (Freier Verlag), hat für daS Heft 9 die Mehrzahl ihrer Bilder der Weit der Koultffen entnommen Von der Eröffnung der „Secessionsbühne' mit JbfenS ,Komödie der Liebe' erhalten wir ein szenisches Bild: Darsteller rmd Darstellerinnen des Stückes in den famosen Biedermeiertostumen im Rahmen der vom Maler Hendrich entworfenen stimmungsvollen Blütendekoration. Die erfolgreiche Premiöre des Friedrich Wilhelmstüdtischen Theaters: „Der Tugendring' reizte ebenfalls zu einer Aufnahme, und daS Bühnenbild erzählt von der Pracht der Ausstattung und dem pikanten Genre der Operette. Dem „Verkauften Sklaven' deS Geisha-Komponisten und den Größen deS König!. Schauspielhauses sind ein paar gefällig «rangierte Blätter gewidmet. Einen fast gleichen Antell an den Jllu- strationen hat man der Malerei und der dekorattven Kunst eingeräumt. Moderne Interieurs auS Keller u. Reiners Kunstsalon wie Schulte- Salon werden besonderes Interesse erregen, ebenso der Besuch des Kaisers in der Großen Berliner Kunstausstellung. — Mit den Porträts der Prosefforen der Technischen Hochschule zu Charlottenburg wird eine Reihe der in dem ersten Helt deS Jahrgangs bereits veröffentlichten zum Abschluß gebracht. Im Gegensatz zu den nicht immer dankbaren Atelierauf« nahmen enthält die- Heft eine amüsante: der bekannte Lustspielautor
Gusta» von Moser al- Modell in dem Studio deSAPorttätisten Profeffor Kraut. — Auch die Typen, die diesmal aus dem vollen Berliner Leben herausgegriffen sind, muß man als glückliche bezeichnen. Da ist der „Mann mit dem Kaaks', die „Waschfrau', der „schwarze Mann', der „Gipsfiguriverkäuser" u. a. Der Preis des vornehm ausgestatteten HefteS, das im Feuilleton eine köstliche Rovellete von der Gyp, ein Gedicht von Hugo Salus und einen poetischen Beitrag vonZjFranz Evers bringt, beträgt 50 Pfg.
Umoersitäts Nachrichten.
Marburg, 20. Mai. Von jetzt an soll für alle studentischen Ver. sammlungen, Umzüge rc. zunächst die Genehmigung des Rektors der Universität und dann erst die der Polizei etpgeholt werden. — Rach der nunmehr erfolgten entgiltigen Zusammenstellung beträgt die Zahl der unsere Universität besuchenden Studierenden in diesem Sommersemester 1*230 gegen 1053 im letzten Wintersemester und 1153 im vorigen Sommer semester. Die Zahl der Studierenden beträgt also in diesem Semester 77 mehr alS im entsprechenden Semester deS vorhergehenden JahreS.
Petersburg. 20. Mai. Die Regierung gestattete die Begründung zweier wissenschaftlicher studentischer Vereine, eines medizinischen Vereins an der Universität Kasan und eines naturwiffen- schaftlichen an der Universität Moskau. In früheren Jahren durften derartige Vereine in keiner Universitätsstadt begründet werden, da der frühere Unterrichtsmtnister dem studentischen Dereinsleben durchaus feindlich gegenüberstand. Der jetzige Unterrichtsminister Wannowski will dagegen das studentische Vereinswesen nach Möglichkeit fördern, zunächst durch Gründung fachwiffenschafllicher Vereine.
ijiinhirijlijiljcs.
Vokbirettuug -um Beruf. Lehrer: „Ja, Seppel. ro.-nn Du nrnter fehlst, wenn wir hier etwas wichtiges durchnehmen, was soll denn da aus Dir werden?
Seppel: „Vielleicht 'n RtichStaaSabaeordnet.r Herr LehrerI'
Derträgt Aabn immer die Milch?
Ein Wort an Mütter und Wöchnerinnen.
Zuweilen vertragen Säuglinge und Kinder die Milch nicht, weil sie im Maaen zu schnell gerinnt. Mondamin dagegen besitzt den kostbaren Vorzug dies zu verhindern. Man koche nur einige Minuten eine Obertasse Milch mit einem Theelöffel Mondamin gut durch. In größeren Mengen ist Mondamin mit Milch gekocht eine gesunde, leicht verdauliche Speise für die Kleinen, allerdings erst nach dem Zahnen. 814
M Arorvn & Wolsons
ONDAMIN
__________ist zu haben in Paketen ä 60, 30 und 15 Psg.__________ Kunst-Ausstellung. auflbtcllnng im Turmhaus am Brand ißt täglich von 11 bis 1 Uhr mittags mit Ausnahme des Samstags geöffnet Mittwochs auch noch von 8 bil 5 Uhr nachmittags, an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 8 Uhr ununterbrochen. Eintritt für Niehtmitglieder an Werktagen 50 Pfg. an Sonn- und Feiertagen 20 Pfg.
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Km des PlmiMl-Ächmhmses zu Gießen.
Die zur Erbauung der Anstalt nötigen x 1. Erd-, Maurer- und Asphaltarbriten, 2. Zimmerarbeiten, 3. Dachdeckerarbeiten, 4. Trägerlieferungen, und 5. Grobschlosserarbeiten
sollen im Wege des schriftlichen Angebots vergeben werden. Verdinguugsanschläge und Bedingungen find gegen portofreie Einsendung
Arbeiten unter Nr. 1,
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(Gasthaus zur Stadt Lich)
zu Gießen, zu beziehen und die Pläne dort selbst einzusehen.
Die Angebote find bis Freitag den 7. Juni, vormittags IO Uhr 80 Miu, auf dem Baubüreau einzureichen, woselbst die Oeffnung derselben in der angegebenen Reihenfolge der Arbeiten erfolgt.
ZuschlagSftist bis 17. Juni d. I.
Gießen, den 20. Mai 1901. 3732
Namen» des Provtnzial-Ausfchuffer der Provinz Oberheffen. von Bechtold.
Bekanntmachung.
In das hiesige Handelsregister wurde bezüglich der Firma .Julius Hahn" zu Gießen eingetragen: Am 17. Mai 1901 ist an die Ehefrau des Wilhelm Hahn, Henriette, geb. Spahr, daselbst, Prokura erteilt worden.
Gießen, den 21. Mai 1901. 3730
Großherzogliches Amtsgericht.
Bekanntmachung.
Samstag den 8. Juni 1001, vormittag- *1,7 Uhr, findet zu Gießen auf de« Trieb (Exerzierplatz) eine Bormusteruug deS Pferdebestaudes statt. Nach § 4 der Pferde AuShebungrvorschrift vom 17. Juli 1900 ist jeder Pferdebesitzer verpflichtet, seine sämtlichen Pferde zur Musterung zu gestellen mit Ausnahme:
a. der Fohlen warmblütiger Schläge unter 4 Jahren, b. der Fohlen kaltblütiger oder kaltblütig gemischter Schlage unter 3 Jahren,
e. der Hengste,
d. der Stuten, die entweder hochtragend find oder noch nicht länger als 1-* Tage abgefohlt haben (als hochtragend find Stuten zu betrachten, deren Abfohlen innerhalb der nächsten 4 Wochen zu erwarten ist),
e. der Vollblutstuten, die im Allgemeinen deutschen Gestütbuch oder den hierzu gehörigen offiziellen — vom Union- lub geführten — Listen eingetragen und von einem Voll- bluthengst laut Deckschein belegt find, auf Anlrag de» Besitzers,
f. der Pferde, welche auf beiden Augen blind find,
g. der Pferde, welche in Bergwerken dauernd unter Tag arbeiten,
h. der Pferde, welche bei einer ftüheren Pferdemusterung f als kriegsunbrauchbar bezeichnet worden find, i. der Pferde unter 1,50 Meter Bandmaaß.
Von der Verpflichtung zur Vorführung ihrer Pferde sind am»genommen:
a, die aktiven Offiziere und Sanität«off^iere bezüglich der von ihnen zum Dienstgebrauch gehaltenen Pferde,
b. Beamte im Reichs- oder Staatsdienst hinsichtlich der zum Dienstgebrauch, sowie Aerzte und Tierärzte hinsichtlich der zur Ausübung ihres Berufes notwendigen Pferde,
von 3 Mk. 10 Pfg. für- die
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c. die Posthalter hinsichtlich derjenigen Pferdezahl, welche von ihnen zur Beförderung der Posten kontraktmäßig gehalten werden muß,
d. die Staatsgestüte.
Unter besonderen Umständen, namentlich in dringenden Fällen kann Großh. Kreisamt Gießen Befreiung von der Vorführung eintreten lassen.
Wir fordern hiernach sämtliche Pferdebefitzer hiesiger Stadt aus, ihre Pferde in dem angegebenen Termin vorzusühren, bezw. vorführen zu lassen und zu diesem Zweck eine halbe Stunde vor Beginn der Musterung zur Stelle zu sein.
Pferdebesitzer, welche ihre gestellungspflichtigen Pferde nicht rechtzeitig oder vollzählig vorsühren, haben außer berge setzlichen Strafe zu gewärtigen, daß auf ihre Kosten eine zwangsweise Herbeischaffung der nicht gestellten Pferde vorgenommen wird.
Das Vorführen der Pferde durch Kinder oder durch alte, gebrechliche Leute ist verboten.
Insoweit bi» zum Musterung»termin Veränderungen im Pferd?bestand durch Zu- oder Abgang eintreten, hat der be treffende Pferdebesitzer hiervon sofort auf dem Bürgermeisterei- Bureau (Zimmer Nr. 15) Anzeige zu erstatten.
Am Schluffe der Pferdemusterung findet eine Musteruug der vorhaudeneu kriegsbrauchbareu Fahrzeuge statt und find daher auch diese zur Stelle zu schaffen. Als solche sind nur vierrädrige Wagen anzusehen, welche ein kräftige» Untergestell mit Achsen von Stahl oder Eisen, mindestens 18 Gentner Tragfähigkeit haben und nicht über 14 Gentner wiegen.
Gießen, den 20. Mai 1901. 3718
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
__________________I. V.: Wolff.__________________
Einladung.
Die verehrlichen MÜglieder des Spar- und Leihkaffe- Vereins Gießen werden zu einer
DouuerStag deu LS. Mai l. I., nachmittags 4 Uhr im Saale der höheren Mädchenschule (Schillerstraße) dahier stattfindenden außerordentlichen Hauptoersammlung ergebenst eingeladen.
Tagesordnung:
Endgültige Festsetzung der Satzungen nach den von Großherzoglichem Ministerium de» Innern zum EMwurfe erhobenen Bemerkungen.
Gießen, am 17. Mai 1901.
Direktion des Spar- und Leihkasse-Vereins.
I. V.: Dornseiff. 8675
Die
General-Ansammlung
deS Vereins
Hessisches Lehrerinnenheim unter Allerhöchster Protektion A. A. £. der Hroßyerzogin findet am 5. Juni 1901, nachmittags V34 Uhr, im Aathaussaate z« Darmstadt statt.
Hages-Hrdnnng: a) RechnungS-Ablage; b) Jahresbericht; c) Voranschlag für daS laufende VereinSjahr; d) Gesellige Vereinigung im Darmstädter Hof. 3728
Um zahlreiche Beteiligung bittet Der Vorstand.
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