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Etatsberatung abgegebenen Erklärung des sächsischen Bundesratsbevollmächtigten über den sog. „Eisenbahnkrieg" nichts hinzuzufügen.
Abg. Müller-Sagan (frs. Vp.) spricht seinen Tank aus,* daß der Eisenbahntarif für die Soldaten auf einen Pfennig herabgesetzt worden ist.
Beim Postetat kommt
Abg. v. Glembocky (Pole) auf die Angelegenheit der polnischen Adressen zurück.
Staatssekretär v. Podbielstä erklärt, die auf den Postschaltern eingelieferten Postsachen würden, wenn eine sichere Beförderung nicht zu ermöglichen sei, sogleich zurückgewiesen. Bei den Uebersetzungsstellen sollen nur diejenigen Sack)en behandelt werden, die durch Briefkasten eingehen; schwer erkennbare Adressen sollen künftig als unbestellbar behandelt werden. Bon einer Bevorzugung der Briefe zu sprechen, die deutsck-erseits aufgegeben werden, sei vollkommen grundlos: solle man denn bei den einzelnen Briefen riechen, von wo sie herrühren? Etat- rcchtlich stehen dem Staatssekretär überhaupt keine Beamten für die Uebersetzungsbureaus zur Verfügung; der Dienst, muß im Nebenamt versehen werden und die Beamten müssen wechseln. Ter Staatssekretär betont sodann, er habe die Pflicht, gute deutsche Postbeamte zu erziehen; deshalb müssen die in Posen geborenen sich auch 'mal eine andere Luft um die Nase gehen lassen, damit sie auch anderweitig verwendbar werden.
Auf eine Anfrage des Abg. Müller-Sagan (fr. Vp.^ erklärt
Staatssekretär v. Podbielski, die von der Budgetkommission gewünschte anderweitige Regelung der Gehaltsstufen der Postassistenten könne erst im nächstjährigen Etat rorgenommen werden. Was die Kursverluste bei den Post- spar- und Vorschußvereinen betreffe, so werde die Verwaltung zusehen, daß den einzelnen Beamten hieraus kein Schaden erwachse.
Abg. Werner (Ref.-Partei) bittet um Aufschluß, ob England im telegraphischen Verkehr mit Deutschland besser behandelt werde als Deutschland selbst. Redner führt auch Beschwerde über ungebührliche Bevorzugung der Wolff'schen Telegramme und bittet um bessere Urlaubsberücksichtigung der Beamten, sowie um Aufhebung des Rauchverbots.
Staatssekretär v. Podbielski erwidert, im Depeschenverkehr mit England werde in den sogenannten Gcgensprachbetrieben Material auf beiden Seiten verarbeitet, wie es kommt, und die Beförderung erleide keine Störung. Bei den Leitungen, wo nur von einer Seite telegraphiert werden kann, sind von England mehr Depeschen nach Deutschland gekommen als abgegangen; infolgedessen wünschten Vertreter des Handelsstandes, daß Versuche gemacht werden, serienweise zu verfahren und englischen Depeschen einen größeren Zeitraum zu schaffen. In der Urlaubsfrage sichert der Staatssekretär den Beamten das möglichste Entgegenkommen zu, meint indes betreffs des Rauchverbot-Erlasses, dieser könne nicht abgeändert werden.
Ter Post-Etat wird sodann angenommen.
Abg. Augst (D. Vp.) kommt auf die Kohlen-Be- zngsVerhältnisse der Reichs-Eisenbahnen zurück und
tritt für die Saarkohlen ein, die für Süddeutschland und Elsaß-Lothringen sich billiger stellen, als die Ruhrkohlen und auch größere Heizkraft besitzen. Angesichts der Lage der Industrie richte er an die Regierung die Bitte^ für eine Reduktion der Kohlen preise überhaupt Sorge zu tragen.
Beim Etat der Zölle und Verbrauchssteuern wendet sich
Abg. Horn-Goslar (nl.) gegen die Forderung auf Aufhebung des Papierzolles. Tie Aushebung der Zölle würde den Untergang der deutschen Papierindustrie herbeiführen. (Widerspruch links.)
Abg. Richter: Tie Erhöhung der Papierpreise solle nicht richtig von mir angegeben worden sein. Ich habe die Steigerung auf 27 Pf. angegeben; heute wird mir von der Papiereintaufsstelle des Vereins deutscher Zeitungsverleger mitgeteilt, daß der Preis bis auf 30,32 Pf. ge stiegen sei. Für 27 Pf. sei überhaupt kein Truckpapier mehr zu betommen. (Hört! hört! links.) Tie Ausgaben für Einrichtung und für die Arbeiter sollen so gestiegen sein: wir haben noch nie gehört, daß die Arbeiter von den gestiegenen Dividenden auch nur einen Pfennig profitiert haben. (Sehr richtig! links.) Weiter sollen die Zeitungsverleger sehr großen Nutzen gehabt und nicht der Per billigung des Papiers gefolgt fein. Gewiß, das Papier ist billiger geworden, aber es ist doch nicht dasselbe Papier wie früher. (Sehr richtig! links.) Unser Export nach den entferntesten Gegenden ist bedeutend gestiegen, un Inland dagegen nimmt der Papiertonsum ab infolge der Steigerung der Preise. Und nun verkaufen die deutschen Papierfabrikanten das Papier nach dem Auslande zum Teil billiger als im Jnlande. (Hört! hört! links.) Diesem Gebühren des Syndikats gegenüber sollte man möglichst schnell für Aufhebung des Papierzolls sorgen. (Beifall.,
Abg. Dasbach (Ztr.) schließt sich den Ausführungen des Vorredners an.
Bei dem Etat für das Bankwesen sucht
Abg Dr. Arendt (Rp.) nachzuweisen, daß das Reich durch den neuen Vertrag mit der Reichsbank geschädigt werde. Tas Kapital der Reichsbank müsse noch erhöht werden, wenn der Reservefonds nicht ungemessen steigen solle. Wir gehen einer Periode des finkenden Zinsfußes entgegen, darum möge der Schatzsekretär die nächste Reichsanleihe möglichst niedrig gestalten.
Reichsbantpräsident Dr. Koch: Daß durch das neue Bankgesetz das Reich schlechter gestellt ist, als die Bankanteilseigner, ist in gewissem Maße der Fall. Ter Haupt gründ liegt einmal in der Neuregelung des Reservefonds und zweitens in der Vermehrung des Bankkapitals von 120 auf 150 Millionen Mark. Natürlich fällt infolgedessen der Anteil des Reichs kleiner aus, weil zunächst dreieinhalb Prozent von 150 Millionen an die Bankanteils-Eigner entrichtet werden müssen Ich glaube, daß der Jahresbericht Zeugnis davon giebt, daß wir dem Wirtschaftsleben Deutschlands recht gute Dienste geleistet haben. Tie Summe der Wechselankäufe hat in diesem Jahre die Höhe von 10 Milliarden erreicht, das ist eine halbe Milliarde mehr als im Vorjahre. Wir
haben im letzten Jahre dazu beigetragen, den Goldrorrat äu steigern; wir haben über 200 Millionen Mark Gold vom Auslande erworben. Wechselkurse waren zu Ansang des Jahres schlechter, haben sich aber nachher gebessert. Wir haben an Barren und fremden Münzen für 124 Millionen". Mark Gold getauft, und diese Goldbezüge haben es ermöglicht, daß wir im zweiten Halbjahre nicht mit dem Diskont in die Höhe zu gehen brauchten, wie das in den letzten fünf Jahren geschehen mußte. Diesmal hat der allmähliche Rückgang in Verbindung mit den Goldbezügen uns in den Stand gesetzt, den Zinsfuß von 5 Prozent bis zum Jahresschluß zu behalten. Unser Geldvorrat ist schon jetzt wieder er heblich gestiegen, und zwar um 150 Millionen, und die Deckung ist infolgedessen durchaus nicht unbefriedigend. Ich glaube, das ist ein durchaus erträglicher Zustand. Wir brauchen uns nicht zu ängstigen gegenüber der Erwägung, daß wir auch in den schwierigsten Zeiten über den hohen Diskont hinweggekommen sind, und wir sind jetzt wieder in leidlich befriedigende Zustände geraten.
Die Beratung des Etats ge setz es wird mit dem Gesetzentwurf wegen Verwendung überfchüssiger Reichseinnahmen aus dem Rechnungsjahr 1901 zur Schuldentilgung verbunden. Durch den 8 - des Etatsgesetzes wird der Reichskanzler ermächtigt, zur Bestreitung einmaliger außerordentlicher Ausgaben die Summe von 203960930 Mk. im Wege des Kredits flüssig zu machen, soweit dieser Betrag nicht aus Ueberschüssen des Rechnungsjahres 1901 im eigenen .Haushalt des Reichs bestritten werden kann.
Tie Abgg. v. S t a u o y und M ü l l e r - Fulda (Ztr.) be antragen, die Worte: „soweit dieser Betrag bestritten werden kann" zu streichen. Abg. Müller- Fulda beantragt außerdem zum Schuldentilgungsgesetze: „Die im Rechnungsjahre 1901 im eigenen Haushalt des Reichs sich ergebenden Ueberschüsse find ebenfalls zur Verminderung der Reichs- schuld zu verwenden."
Tas Haus beschließt nach längerer Debatte nach dem Anträge von Staudy-Müller-Fulda. — Tas Etatsgesetz und der Etat int ganzen werden in der Gesamtabstimmung definitiv angenommen. Tas Schuldentilgungsgesetz, die Petitionen und Resolutionen werden auf eine spätere Sttzuntz vertagt.
Präsident Graf Ballestrem schlägt die nächste Sitzung für den 16. April mit der Tagesordnung vor: „Gesetz über die Versorgung der Kriegsinvaliden und Gesetz über das Urheberrecht" und schließt die Sitzung.
Schiffsnachrichten.
norddeutscher Lloyd. Vertreten in Gießen durch Agent Carl LooS.
Bremen, 20. März. (Per transatlantischen Telegraph). Der Doppelschrauben-Postdampfer Königin Luise, Kapt. O. Vogler, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 7 Uhr abends wohlbehalten in New-York angekommen.
Bremen, 20. März. (Per transatlantischen Telegraph). Der Postdampfer Borkum, Kapt. P. Albrecht, vom Norddeutschen Lloyd m Bremen, ist gestern 10 Uhr vormittags wohlbehalten in Galveston an» gekommen.
Holz Versteigerungen
in der gräflichen Kberförsterei Lauöach.
I. Freitag den LS. März d. J., von vormittags 10 Uhr an, auf dem Aägerhaus (zwischen Laubach und Schotten), 1. aus Kirchberg: rm Buche: 160 Stammreiserprügel, 870 Stammreiser (Schläuen), 35 Zopfreiser; 4 Fichtenstämme — 0,99 cbm; 2. aus Tangvecke: rm Buche: 300 Stammprügel, 100 Reiserprügel; 3. aus Duchhokz: 3 rm Fichten-Nuyprügel, 180 rm -Stangenholz (meist Bohnenstangen); 4. aus Schlfienverg: rm Buche: 20 Scheiter II Kl, 123 Stöcke; 5 rm Ahorn- und Eschenprügel; 1 Ahornstamm von 47 cm Durchm. und 4,4 m Länge; 5. aus Hyomasvieget: 41 rm Buchen-Reiserprügel; 6. auS ZöaLenverg: 4 rm E'.chen-Scheiter (teilweise Glaserholz), 150 rm Buchen-Reiserprügel, 23 rm Fichten-Zvpf- reiser (Latten); 2 Kirschbaumstämme — 0,34 cbm; 7. aus Mühl, AirKe« und Netten: rm Bucke: <2 Reiserprügel, 60 Stammreiser; 8? aus verschiedenen Distrikten deS Reviers Gonterskirchen: Kohlreiser und Lesholz fläckenweise.
H. Montag den 1. April d. J., nach Zusammenkunft vormittags 9'/, Uhr am WolfSgarten bei Freienseen: 1. jm Aiegcn- Serg (größtenteils vorgezeigt): rm Buche: 180 Scheiter, 160 Prügel, 16 Stöcke, 32 Reiserprügel; 5 Eicken (Wagnerholz) — 1,89 cbm; 2 im Schnellstrauch: 26 rm Fichten-Lattenstangen, 5 Eickenstämme üon 34—39 cm Durchm. — 4,57 cbm (Bauholz); 8. aus Hräukbach: rm Bucke: 3 Stöcke, 18 Reiserprügel; 4. aus Gtchetgarten und Schindel: 5 Fichtenstämme — 1,46 cbm, 17 Flchlen-Derbstangen = 1 48 Cbm- 5. auS Amsenhau: 600 rm Buchen-Stammreiser (Schichten), 3 Ficktenstämme = 0^3 cbm; 6 au3 Kendelrain: rm Bucke: 46 Scheiter II. Kl., 32 Stocke, 6l Reiserprügel; 7. aus F-eter-w-ldr (Durchforstung): 8 rm abstand Buchen-Prugel 69 rm Reiserprügel, 8 rm Eichenprügel; 2,1 rm Frchten-Zopfreiser; 8. aus Wintersvcrg: rm Buche: 60 Sckeiter und Prügel II. Kl-, 70 Stocke, 200 Reiserprügel: 9. au8 Wenzelskopf: 27 rm Buchenstöcke; 10. auS ZULebufch (Hegereinigung) und Schornverg: 30 rm Kirschbanm- und Fichten Prügel, 17 rm -Stöcke, 20 rm Bucken-Retserprugel, 13 rm Fichten-Zopsrerser (Latten); 11. aus Knhstrauch: 7 rm Fichten-Bohnen- stangen; 12. aus verschiedenen Distrikten deS RevterS Freicnseen: Kohlreiser und Lesbolz fläckenweise. . ....
DaS Holz unter Rr. II 8.—12. kommt von vornnttags IP/, Uhr -an auf ter Schrelnersmühle zum Ausgebote.
Lauback, den 18. März 1901. 2244
Gräfliche Obersörsterei.
Hchmrsteigerung im Gieße«» Stadtwald.
Donnerstag, 28. März 1901, vormitt. 9'/- Uhr beginnend, sollen im Gießener Stadtwald, itt den Distrikten Waldshut und Wanne, versteigert werden:
9 Eichenstämme, Bauholz, mit 4,09 fm,
23 Eichenstämme, Schwellen- holz, mit 10,66 fm,
47 Eichenstämme, Grubenholz, mit 16,08 fm,
3 Kiefernstämme mit 0,82 fm,
65 Fichtenstämme mit 16,26 fm,
132 Fichteu-Derostangen mit 11,34 fm,
17 rm Buchen-Scheitholz,
68 n Eichen-Scheitholz,
2 rm Nadel-Scheitholz,
25 „ Buchen-Knüpvelholz,
30 „ Eichen'Knüppelholz,
13 „ Nadel-Knüppelholz,
7 „ Buchen-Stockholz,
31 „ Eichen-Stockholz, 26 „ Nadel-Stockholz.
2290 Wellen Buchen Neistg,
2130 n Eicken-Reisig,
650 „ Büken-Reiflg,
3260 „ Nadel-Reifig.
Die Zusammenkunft ist auf der Licherstraße an der 7. Schneise.
Gießen, 20. März 1901. Gr. Bürgermeisterei Gießen.
Mecum. 2229
Hohversteigerung
Dienstag den 26. Mürz dS. Js. werden aus den Distrikten Steinkaute, Steinweg, Beltershainer Wald, Alter Haag, Ochsenstall, Hoherod und Wirberger-Waldlacke der Forftwarlei Reinhardshain, Lichterwatd der Forsiwartei Atzenhain, Tränkkopf und Heiligenberg der Forstwartei Lumda versteigert: Stämme r 5 Bucken mit 4 fm, 17ö Eichen mit 95 fm (hierunter ca. 5 fm Schnittholz, 60 fm Bauholz und 40 fm Wagnerholz), 2 Birken mit 1 fm, 141 Fickten mit 51 fm, 67 Kiefern mit 65 fm und 10 Lärchen mit 6 fm; Derb- starrgenr 10 Fichten mit 1 fm.
Zusammenkunft vorrn. 10 Uhr im Distrikt Steinkaute bei Beltershain bei Stammholz Nr. 1203.
Nur die Kiefern im Distrikt Steinkaute 1, sowie die starken (Sieben im Distrikt Alter Haag 1 a werden bei der Versteigerung vor- gezeigt.
Die am 12. d. Mts. abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt. Die Abfuhrscheine können vom 23. d. Mts. ab bei den betr. Zahlstellen in Empfang genommen werden. Ueberweisung am 23. ds. MtS.
Grünberg, den 20. März 1901. Großh. Oberförsterei Grünberg.
Schober. 2248
etzlar: Schutzvez. Stoppel- rg: Kicherr: 265 fm rote r und s rm Rollholz; uchen: 0,55 fm Langnutzh.; irschvamu: 5,47 fm Lang- tzh.; Aichlev: 17 fm Stäm. d Stangen
Verladestation zu 1: Lollar d Kinzenbach, zu 2: Wetzlar. Immerverzeichnisse bei recht; rstrllung durch Sekretär
ö l l e r - Krofdorf. (100 immcrn 50 Pfg.) 2285
Fertige Federbetten
mit 6 Pfand Federn gefüllt,
Stück zn 158.—, 15.—, 18.—, 21— Mk. u. besser, iw Kiffen *18 mit 2i/2 Psuud gefüllt,
Stück z« 4.75, 5.50, 6.70, 8.— Mk. und besser,
halten stets in großer Auswahl vorrätig 1389
figl. GberförSerei Krofdorf
verkauft öffentlich meistbietend:
1. Donnerstag den 18. April d. I, vormitt. 10 Uhr, im Freund'schm Saale zu Krofdorf: SchutzöezirL Krofdorf, Watdyaus und Salzböden: Kichen: 400 fm, teils Werk-, teils Gruben- und Schwellenholz und 130 rm Schichtnutzholz, 4, 2.5, 2.2, 2 und 1.25 rn lang; Aucheu: 260 fm, fast durchweg astreine und glatte Nutz' ftämme und zw^r 33 fm von 34 bis 39, 118 fm von 40 bis 49, 85 fm von 50 bis 59, 24 fm von 60 und mehr cm Stärke und 54 rm 1.25 m langes Rollholz; KainVuche«: 9 rm Rollholz (2 m lang).
2. Freitag deulv.April d. I., vormittag» 98/t Uhr, im „Römischer Kaiser" zu
Hohversteigerung am Montag, 26. März er., von verm. 9 Uhr ab bei Wirt La uz zu Wißmar.
' DistriktAerghausernEichen: 8 Stg. 2. Kl., 25 rm Nutzholz, 58 rm Scheit u. Knüpptl, 30 rm Reiser; Buchen: 335 Scheit und Knüppel, 1195 rm Reiser. Distrikt Keusktrrg: Buchen: 406 rm Scheit sund Knüppel, 100 rm Stöcke, 587 rm Reiser. Distrikt Kuh- öachsdell: Eichen: 9 Stämme — 9 fm (Wagnerholz), 16 rm Scheit und Knüppel, 30 rm Reiser; Buchen: 1 Stamm = 0.7 fm, 565 rm Scheit und Knüppel, 139 rm Stöcke, 633 rm Reiser. Distrikt Assel- öach: Fichten: 105 Stg. 2. Kl. — 6,3 fm, 29 rm Scheit und Knüppel, 70 rm Stöcke, 800 rm Reiser.
Da» Holz liegt im Gemeindewald von Wißmar. Die Bekanntmachung vom 18. d. M. wird hierdurch aufgehoben.
Krofdorf, 20. März 1901.
Der Bürgermeister: g Lichtenthaeler. K
Versteigerung.
Am 23. März 1901, vormittags 9 Uhr, werden auf der BahnstreckeGießen—GroßewLinden bei BahnwälterGärtner antangenb, eine Partie gefällter Tannenbäume, zu Nutz- und Brennholz geeignet, öffentlich meistbietend versteigert
Großh. Bahnmeisterei 16. «n
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