DZ KZ tzr irt,0”*' 'ntftauN j^*len saü M: N mniQnbiert'-i 'Nelstunde "Setzung seine,
M hier in ^buchtet tverde MNt E Possidentes, fordern. De» cadK M \äw Wt, das öfter« der 9»atio- Ä Taszinch b'S zum Wahn- M den Tscheche^ im Namen bei Q!§ geschciftsorb- eren bereit, D zu bringen, Pflichten. ML de die Geschäfte igen bis zu Ao- slvilligleii der- hw indes. Es einige Narren
ament unmöglich ein Mißtrau« »rasen Bette, [feit Der Rebne, :r Erklärung bez räsident erroibert, rzielt worben sei, n seine Entscheidgenügend unter« näßigen Behänd- wäsidenten Prabe haben mit nichts mch sechsstündige!
Schiff „Kiew" bei ussischen fül Bosporus passiert. a wurden weiter» npiots borge- ugeblid) -ie Könne Angelegenhei/
u, '22. Februar.
Es scheint aß lehr den tiefsteil : erreicht Hütten.
langen Jahren -eignis, daß ein itanb zwingt, uni ttert feit einigen er Schmetterrum. Ihm s'E imcn, ein
Falb lnndei w Munt n. a. OT! t bedeutend uM 1UM. Stellenweis
Regen beglechi MnTageA eilweise Schnee'^
i*SS'.
MN *
e
berrfPS 6i»
eil i .f .rtroreN H^^nlahlrei^ "riffl^^r strengen infolge, o r tzlK"'' -nd-s-HSÄ
S»!Ä i-Lkz-S
irove lv'
— 3 Grad Heaumur. — In Innsbruck ist feit acht Tagen 10 Grad bis 14 Grad Reanmur Külte bei schöner Witterung. In R o m schneite es diese Woche vier Stunden lang ununterbrochen. Der Tramway- und Wagenverkehr wurden eingestellt. Auch die Fußgänger kamen nur schwer weiter, da der Magistrat auf die Wegräumung solcher Gchneemassen nicht vorbereitet war. — Aus Mailand berichtet man. Das Dorf Contadore ist im Schnee beinahe vollständig begraben. Stellenweise hat sich der Schnee 6 Meter hoch aufgeschichtet. In vielen .Häusern sind die Bewohner nal)ezu blockiert, sodaß man ihnen keinerlei Nahrungsmittel zubringen kann. Aus die Bitte des Bürgermeisters sind von den Grenzstationen mehrere Kompanien Alpini (Alpenjäger) zur Hilfeleistung abgesckpckt worden. Der See von Varese ist zugefroren. — In Venedig zeigte gestern das Thermometer 6 Grad unter Null. In Venetien 'schwankt die Temperatur von 6 bis 20 Grad unter Null. In Catanzaro (Sizilien) wurden mehrere Per- fonen von Schneelawinen verschüttet.
Aus Stabt unb Kaub.
Gießen, den 22. Februar 1901.
** Warnung. Dieser Tage hat der erste Staatsanwalt in Gotha eine Warnung erlassen, die auch in Hessen Beachtung finden dürfte. Diese Bekanntmachung lautet: „Seit einiger Zeit werden in Deutschland Lose einer „3 einhalb prozentigen Gothaer Obligations- Verlosung" verbreitet, und zwar von dem angeblichen „Bank- und Lotteriekontor Fr. Bergmann u. C. in Gotha", iür welches ein H. Krause zeichnet. Das ganze Unternehmen stellt sich als Schwindel dar, es existtert in Gotha weder eine Firma Fr. Bergmann u. Co., noch ein Vertreter derselben. Die Lossendungen tragen z. B. den Poststempel Gotha. Indem das Publikum vor diesem Unternehmen gewarnt wird, ergeht an sämtliche deutsche Post- venualtungen das Ersuchen, nach Personen, die solche gefälschten Lose vertreiben, zu fahnden, und sie dem nächsten Amtsgericht zur verantwortlichen Vernehmung und vorläufigen Festnahme vorzuführen.
** Was ist Schönheit? In Europa bewundert man die weißen Zähne, in Japan aber müssen die schönen Zähne gelb, und in Indien rot sein. Eine blühende Gesichtsfarbe ist gewiß beneidenswert, aber die Frauen in Grönland streichen sich das Gesicht blau oder grün an, und die Russinnen würden sich für häßlich halten, wenn sie sich nicht kalkweiß schminkten. Welches ist die schönste Form der Nase? Man kann nur mit Achselzucken darauf antworten. In Persien ist es die gebogene Nase, in Hayti die eingedrückte Nase und die Mamas pflegen dort ihren Neuaeborenen die Nase zu zerquetschen. In Rußland be- tvundert man die Stülpnasen. Wir Deutschen lieben die schlanken Gestalten, die Türken ziehen das Embonpoint vor; wir schätzen das zarte Oval des Gesichts, in der Türkei liebt man die runden Gesichter. Bei uns gilt eine hohe gewölbte Stirn als Zeichen von Geist; in Griechenland ist die niedrige Stirn ein Hauptmerkmal der Schönheit. Im zivilisierten Europa preist man die blonden, braunen und schwarzen Haare, je nach ihrem besonderen Verdienst; auf den Marianneninseln bevorzugt man die weißen Haare. Die Perser hassen rotes Haar, uud die Türken vergöttern es. Einen kleinen Mund schätzen sie alle. Man hüte ffch also einen großen Mund zu haben oder — zu führen!
ko. Erbach i. O.» 21. Febr. Neben Fabrikant Scior ist Fabrikant und Bauunternehmer Rein aus Steinbach als Kandidat zu der bevorstehenden Landtagsersatzwahl des hiesigen Wahlbezirks ausgestellt.
ko. Bingen, 21. Febr. Als zu Weihnachten in der 1. Schweren Haubitzenbatterie zu Tongku die Liebesgaben au« der deutschen Heimat verteilt wurden, empfing der Sergeant Buch heim vom Hess. Art.-Reg. Nr. 25 eine Unterhose, in welcher eine Visitenkarte folgenden Inhalts einge näht war: „Willi Müller, kgl. Stationsassistent zu Bingen a. Rh. Möge diese kleine Gabe einem tapfer» deutschen Soldaten im fernen China gute Dienste thun. Fröhlichen rheinischen Gruß!" In einem längeren Schreiben vom 3. Januar sprach nun genannter Unteroffizier dem Spender bei Liebesgabe seinen Dank aus.
-k- Won»8, 22. Febr. Seitens der Städte Worms. Speyer und Germersheim ist beabsichtigt, wegen der vor- habenden Einleitung der Fäcalien in den Rhein, eine Deputation an den Reichskanzler nach Berlin zu ent senden. Die Deputation, deren Führung der Vertreter des Wahlkreises Worms-Heppenheim, Freiherr Heyl zu HernSheim, übernommen haben soll, wird außer bei dem Reichskanzler bei verschiedenen Abgeordneten vorstellig werden, die rheinische Wahlkreise vertreten.
ko. Frankfurt a. M., 21. Febr. Eine „arme" Frau, die öffentliche Unterstützung bezogen hatte, hinterließ nach ihrem nunmehr erfolgten Tode 8000 Mark baar. Die lachenden Erben zahlten freiwillig 2000 Mk. an daS Armenamt zurück.
Frankfurt a. M., 22. Febr. Der zweite Vortrag des Herrn Prof. Dr. Baldensperger war Diderot, der Seele der Encyklopädisten, gewiomet. Aber nicht indem er eine Biographie gab, die man in jedem Lexikon Nachlesen kann, sondern indem er in interessanter Weise die Originalität Tiderots psychologisch analysierte. Durch Heine Züge «ms dem Leben dieses Mannes zeigte der Vortragende, Die die vielseitige Persönlichkeit Diderots durch extreme Ideen, Assimilation und Reflexion, Generosität der Seele, Dienenden Sinn, Sensibilität und Jmpressionalität gekennzeichnet ist. Seine große Wohlthäterin, Katharina II. von Rußland, erzählt in einem Briefe, daß sie einen Tisch zwischen sich und ihn hätte schieben müssen, um ihn in ^respektvoller Entfernung zu halten. Diderot liebte fast jede Wissenschaft und Kunst. Er wird le grand maitre d'ecoles «genannt. Den Künstlern erteilte er praktische Ratschläge Zum Studium der Motive. Auch als Journalist war er Lhätig, es fehtte ihm nie an Ideen, aber er schweifte immer zu viel ab. Alle seine Biographen sagen, daß er fein «einziges Meisterwerk geschaffen habe, obwohl er sehr viel geschrieben hat. Seine Persönlichkeit kann man am besten Nennen lernen aus den Salons, Berichten über die Aus- Aellungen der Pariser Akademie, in denen er in geistreicher Plauderei die Naturwahrheit als Hauptforderung «ufftellt und den Grund zu einer künstlerischen Kritik legt.
— Das zahlreich vertretene Publikum spendete dem
Professor für seinen interessanten Vortrag lebhaften Beifall.
•’ Kleine Mitteilungen an8 Hessen und den Nachbarstaaten. Infolge der Ei Höhung der Lchrergehalte durch die Gehalts- regulierung beabsichtigt der Schulvorstand zu Mainz das Erteilen non Privatunterricht für definitiv angestellte Lehrer zu untersagen. Die Lehrer sollen sich nicht mehr anstrengen als ihnen gerade der Schulunterricht auferlegt. — Die Bruttoeinnahmen des Mainzer Karnevalvereins bei Gelegenheit der beiden in der Stadthalle am Montag und Dienstag abgehaltenen Maskenbälle belaufen sich auf rund 13000 Mk. — Nach Darmstadt wurde die Leiche eines aus Wixhausen gebürtigen Kolporteurs namens Voltz in das städtische Leichenhaus verbracht. Er hatte seinem Leben durch Erhängen in der Griesheimer Tanne ein Ende gemacht. — Mittwoch ereignete sich in Dieburg ein schwerer Unglücksfall. Der hiesige Beigeordnete und Gastwirt Scherer unternahm nachmittags eine Schlittenfahrt mit seinen Töchtern, zwei jungen Frauen. Auf dem Heimweg scheuten die beiden Pferde, und Scherer verlor die Herrschaft über das Gefährt. An einer Straßenbiegung rannte der in rasender Eile dahinjagende Schlüte» an, und wurden alle Insaffe» aus demselben mit furchtbarer Wucht herausgeschleudert. Dabei schlug Scherer so heftig mit der (Stirne gegen einen Stein, daß er sterbend vom Platze weggefahren wurde, und alsbald nach der Ankunft in Dieburg verschied. Auch die eine der beiden Frauen trug eine schwere Verletzung am Kopfe davon. — Vor einigen Tagen ist auf der Strecke zwischen Treysa und Schlierbach der Hilfsbremser Eck Hardt Biedebach aus Allendorf a. L. tot aufgefunden worden. Ts wird angenommen, daß B., welcher als Pasta- gier mit dem Personenzuge 773 fuhr, von dem Zuge herab gefallen und überfahren worden ist. — Ein Unglücksfall ereignete sich in dem Tünchergeschäft von Dönges in WormS. Der verheiratete TUnchergeselle Peter Dingeldey rutschte im Hof auf einer Leiter aus und fiel so unglücklich auf den Hinrerkopf, daß eine starke Verblutung in daS Gehirn eintrat, an deren Folgen der Verletzte im städtischen Krankenhaus gestorben ist. — Bischof Dr. Brück in Mainz hat einen auf das hl. Jubiläum sich beziehenden Hirtenbrief an die Gläubigen der Diözese erlassen.
Gerichtssaal.
w—. Gießen, 22. Febr. Schöffengericht. Auf eine exemplarische Strafe erkannte heute das hiesige Schöffengericht gegen einen hiesigen Studenten. Der Angeklagte ist geständig, in der Nacht vom 18. zum 19. und vom 23. zum 24. Januar zwei dem Gastwirt Müller gehörige Fensterscheiben durch Einschlagen zerstört zu haben. Trotzdem der Angeklagte noch unbestraft ist, glaubte das Gericht endlich einmal zur Steuerung der zahllosen Exzesse in letzter Zeit ein Exempel statuieren zu müssen, und erkannte auf eine Gesamtstrafe von vier Wochen Gefängnis. Der Vertreter der Staatsanwaltschaft hatte auf 400 Mark plaidiert. — Die Privatklage des Redakteurs Erdmannsdörffer in Marburg gegen den Reichstags- und Landtagsabgeordneten Köhler von Langsdorf tvegen Beleidigung — Köhler hatte in einer Volksversammlung erklärt, Erdmannsdörffer benehme sich wie ein ungezogener Bube — wurde durch folgenden Vergleich erledigt: Köhler bedauert, in der fraglichen Volksversammlung dem Redakteur Erdmannsdörffer gegenüber beleidigende Ausdrücke gebraucht zu haben, die er hiermit zurücknehme. Zugleich verpflichtet er sich, die Kosten des Verfahrens einschließlich der dem Privatkläger erwachsenen notwendigen Auslagen zu tragen. Dem Beleidigten wird außerdem die Befugnis zugesprochen, diesen Vergleich durch einmaliges Einrücken in 6en „Gießener Anzeiger" zu veröffentlichen.
Neapel, 21. Febr. Vor dem neapolitanischen Schwurgericht wird seit einigen Tagen gegen den Korallenfischer Giacomo Simesii verhandelt, der im Oktober vorigen Jahres den Gastwirt Antonio Nearini ermordete. Aus der Beweisaufnahme ergab sich, daß der Angeklagte ein hübscher Bursche von 24 Jahren, mit der Wirtstochter Nina geliebäugelt hatte. Aber als er mit dem Mädchen den Gang nach dem Standesamte unternehmen sollte, fand er allerlei Ausflüchte und traf Anstalten, aus Neapel zu verschwinden. Seine Geliebte brachte es aber fertig, daß er zu einem letzten Stelldichein kam. Doch als das Liebespaar in zärtlichen Auseinandersetzungen begriffen war, erschien der Vater des'Mädchens. Zwischen den beiden Männern kam es zu einem heftigen Streit, der damit endete, daß der Vater des Mädchens mit einer tödtlichen Dolchwunde in der Brust zusammenstürzte. Bei der Gerichtsverhandlung stellte sich heraus, daß der Vater des Mädchens bei seinen Bemühungen, den jungen Mann zur Heirat zu bewegen, einen 40 Zentimeter langen Dolch in der Hand gehabt. Der Korallenfischer konnte also mit gutem Grund behaupten, daß er in Notwehr gehandelt habe, und man rechnete allgemein mit der Freisprechung des Angeklagten. Als heute der Verteidiger seine Rede beendet und die Schuldlosigkeit seines Klienten dargethan hatte, ordnete der Gerichtspräsident eine kurze Unterbrechung der Sitzung an. Fünf Carabinieri führten den Angeklagten ab. Da stürzte sich Nina Negrini, seine frühere Geliebte, auf den Angeklagten und spie ihm ins G sicht. Während die Carabinieri bemüht waren, das rasende Frauenzimmer von dem Angeklagten fernzuhalten, schlich sich ihr Bruder Ricci Negrini an den gefeffelten Angeklagten heran und stieß ihm einen langen Dolch in den Rücken, mitten durchs Herz. Nun enstand in dem Gerichls- saal ein furchtbares Durcheinander. Die einen nahmen für den Mörder den Rächer seines Vaters Partei, die anderen suchten den Mörder mit Stühlen und Bänken niederzuschlagen. Inzwischen starb der Angeklagte. Die Carabmieri ließen ihn liegen und stellten vor allem die Ruhe im Saale wieder her.
Briefkasten.
B. Das Wort „kriegen" bedeutete im Mittelhochdeutschen „sich anstrengen, streben, trachten, ringen, kämpfen". Im Mitteldeutschen (trugen) ging die Bedeutung weiter; das Wort nahm auch das Ziel des Strebens od.r Kämpfens in seine Bedeutung auf, und so wurde daraus auch soviel wie „bekommen, erhalten". Die Annahme also, daß kriegen — Krieg führen ein ganz anderes Wostt ist als kriegen-^bekommen, istD-benso irrig wie die, daß kriegen — bekommen kein guter Schriftausdruck sei. S>e werden übrigens zugeben, daß, wenn man von einem Pärchen sagt „sie kriegen sich", auch heute noch mit ziemlicher Sicherheit folgern kann: „sie kriegen sich in die Haare--womit sich die hübsche Begnffsentwicklung
des Wort-s mübelos erklären läßt.
Kanbel unb Uerkehr. Volkswirtschaft.
tc. Bon der Lahn, 21. Febr. Die Grube Pauline der Gewerkschaft Karlsglück soll infolge des Rückgangs der Metallpreise ab 1. Mäiz außer Betrieb ges tzt werden. Den auf der Gruve beschäftigten 110 Arbeitern wurde bereits gekündigt.
ko. Arankfurt cu W., 21. F-br. Die Bereinigt« Berltn- ffrankwrter Gu emtmerenfabnfen schlag« 7 Prozent Dividende (gegen 5 Prozent im Dorjohre) vor.
Vffen tu d. R., 21. Febr Vom »Rheinisch Westfälischen Kohlen- syndikat" werden für Januar 3 pCt Umlage erhoben wie im So-monat
Das Städtische Technikum Limbach ist ein städt sckes Unter» nehmen, wird non der Sladt verwaltet, vom Königl. Sächsischer» Ministerium beaufsichtigt und von P'okefforen der Staat«!lehranstalten kontrolliert Am Technikum Bimbach wird in Elektrotechnik, in Maschinenbau, in Hoch- und xwfbau unterrichtet. AngesteUt sind zur Zeit bei ein-m Besuch von 124
-L" 10 Jlänb,ye Ingenieure und ß Hilfslehrer. Die Stadt Limbach selbst »st em freundliches industrielles Landstüdtchen mit über 12 000 ($nte wohnern und hat Bahnverbindung Mit zwei H..npUtn,en, so daß Dresden und Leipzig in je 2’/> Stunden und Chemnitz in b. Stunden zu erreichen sind.
Kirchliche Nachrichten.
Evaugelische Gemeinde.
Sonntag b« 24. Februar. Jnvocavit.
Gottesdienst.
In der Stadtkirche.
BormittagS 9*/, Uhr: Pfarrer Schlosser.
BormittagS 11 Ubr: Militärgottesdienst. Pfarrer Dr. Grein.
NachmütagS 2>/, Uhr: Kinderkircke für die MatlhäuSgemeindr.
Pfarrer Schlaffer.
Abends 6 Uhr: Pfarrer Dr. Grein.
Abends 7 U r im Konfirmandensaal: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Markusgemeinde.
Mittwoch den 27. Februar, abends 6 Ubr: 2. PafstonSandacht.
Pfarrer Dr. Grein.
In der JohanrreSktrche."
Bormittags 91/, Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.
Bormütags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die JohanneO- gnneinde. Pfarrer Dr. Naumann.
Abends 6 Uhr: Siehe Stadtkirche.
Montag den 26. Februar, abends 8 Uhr: vibelslunde im Konfirmandensaal der Johanneökirche. Hebräerbrief Kap. 10. DaS Opfer Christi tüchtig zur Versöhnung und Heiligung; Mahnung zu» Festhalten am Glauben. Pfarrer Dr. Naumann.
Die auf DienStag den 26. Februar festgesetzte Konfirmanden- Bereinigung der Lukasgemeinde fällt auS. Pfarrer Euler.
Es wird wiederholt darauf aufmerksam gemacht, daß der kirchlichen Trauung auch em kirchliches Aufgebot vorherzugehen hat, und wird dringend siedeten, es rechtzeitig — spätestens eine Woche vor der Trauung — bet dem zuständigen Pfarrer zu bestellen.
Katholische Gemeinde.
SamStag den 28. Februar.
Nachmittags um 4'/, Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte.
Sonntag den 24. Februar. 1. Fastensonntag,
Eröffnung des Jubiläums.
BormittagS von 6«/e Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht.
, um 7 Uhr: Die erste heil- Meffe;
vor und in derselben Austeilung der heil. Konmmniou.
, um 8 Uhr: Die zweite heil. Meffe.
„ um 9V» Uhr: Hochamt mit Predigt. Bor dem Hochamt zur Jubiläumseröffnung Aussetzung deS Allerhelügst« UNd Veni Creator Spiritus.
Nachmittags um 2‘/t Uhr: Christenlehre; darauf Bittandacht mit Segen.
Mittwoch abend um 6 Uhr ist Fastenandacht.
Am zweiten Fastensonntag (8 Mär,) beginnt die österliche Zeit.
Neueste Meldungen.
Berlin, 22. Febr. Der Abg. Singer ist an nicht unerheblicher Magen- und Darmentzündung erkrankt.
London, 22. Febr. Der „Times" wird aus Montevideo gemeldet, daß Uruguay für frei von der Rinderpest erklärt worden ist.
Toronto, 22. Febr. (Reuter-Meldung.) Die Regierung hat der gesetzgebenden Versammlung einen Gesetzentwurf unterbreitet, wonach für den in der Provinz Outaria produzierten Rübenzucker eine Prämie t>on 1 /8 Cent, pro dfund im ersten Jahre, */4 Cent in den zwei folgende« Jahren gewährt werden soll.
Berlin, 22. Febr. 2 Uhr 15 Min. (Telephon-MeV. d. „Gieß. Anz.") Wolffs Bureau meldet aus Peking- Graf Waldersee vertagte den geplanten Vormarsch, nachdem die chinesische Regierung, die von den Gesandten gestellte« Bedingungen angenommen hat.
Februar
Wetter
K
am
*uf
4 */q
4°/°
sternhell hell dunstig
»«/,»/. do.
SVi-Va do.
Höchste Temperatur
Niedrigste ,
do.
do.
L
E
Et»
W
20.-21. Febr. — 4.3» C.
_ , — 19.20 c.
8. 16-18 unk. b. 1900
8. 19-20, unk. b. 1905
8. IS, 14
8. 21, 22, unk b. £905
Börsennachrichten.
Berlin, 21. Februar.
42 75 M.
42.75 „ 45 60 , 98.00 M.
90 00 „ 82,50 e
82.50 » 00 00 „
75.00 „ 74.90 .
Meteorologische Beobachtungen
der Station Gießen.
4 r/0 Deutsche Grandschuld-Bank 1 u. 2
4 o/o do. 8. 5/6 unk b. 1904
Bi/i <V do. 8. 7/8, unk b. 1906
4 6/o D. Hyp--Bank (Berlin) 8. 10 unk. 1908
Zi/,o/o do. unk 1905
4 °/o Preuss. Hyp’-k-Bank 8. 8-12
21.
9«
753,9
— 15,3
1,2
82
stw
22.
7«
754,4
— 21,0
0,8
82
22
2«
753,2
— 6,0
2,0
53
■
Telephonischer Kursbericht.
Frankfurt, den 22. Februar.
8*/b ®/o Reichsanleihe . . 98 40
8%
de
8i/t;o/o Konsole .
8*/ö
do
88 75 88 25 88 40 94.50
96.16 41.80
25.50 25 65
. 212 CO . 184.70 . 184.CO . 149 75 . 152 80 . 148 60 . 168.60 . 201 00 . 18i 80 . 167 26
8Vi % Heesen . . .
5 q/o Italien. Rente . .
4O/o Griech. Monop.-AnL
3j/o Portugiesen . .
8 o/y Mexikaner , . .
4Vi % Chinesen . . .
Kreditaktien . . . Diskonto-Kommandit Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsges. Oeeterr. Staatsbahn Gotthardbahn . . Laurahütte . . - Bochum ...» . 82 25 । Harpener ....
Tendern etilL


