s»s»o,
EvsteS Blatt.
Jahrgang
Donnerstag 22. August 1901
■tebeftioii, Expedition und
Mruckerei: Schulftraße 7.
Rothe.
Pfeiffer.
Feuilleton.
Adresse für Depeschen) Anzeiger Gießen.
FernsprechanschlußNr.bl.
•1*1 . in» • 123* ■13(|
.ltt| ■ 163». ■ m« ■ IM». .115*
b«r nachmittag» für den »enden Tag erscheinenden aunrr bi» Bonn. 10 Uhr. Gestellungen spätesten« abend» vorher.
Darmstadt, den 18. Juli 1901.
8 ctr.: Sterblichkeits-Statistik; hier die Aufbewahrung der TodeSzeuguiffe bei den Großh KreiSgesundheits Ämtern.
>onunaaoit Br Bank Baak . landelaget, ^febahc ihn
allf «ip*1“’?
Das
Großh. Ministerium des Innern
an die Großh. Kreisämter.
Die in unserem Ausschreiben tu obigem Betreff vom 23. Sebtember 1878 zu Nr. M. d. I. 12633 getroffene Bestimmung, nach der die TodeSzeugniffe fünf Jahre hindurch in der Registratur der KreiSgesundheitSämter verbleiben sollen, hiben wir im Einverständnis mit Großh. Ministerium der Justiz dahin abgeändert, daß die TodeSzeugniffe für die Folge zwanzig Jahre hindurch bei den genannten Dienststellen aufzubewahren find. Nach dieser Zeit haben wir den KreiSgesundheitSämtern gestattet, die Vernichtung der Todes- Mgniffe zu veranlassen.
Wir beauftragen Sie, von der vorstehenden Abänderung sämtliche Bürgermeistereien bezw. Polizeibehörden in Kenntnis zu setzen.
Amtliche Feil.
Bekanntmachung.
Betr.: Gesuch des Landwirts Heinrich Damm zu Alten-Buseck um Erlaubnis zur Anlage eines Schlachthauses.
Der Landwirt Heinrich Damm zu Alten-Buseck be- abfichtigt, auf dem Grundstück Flur I Nr. 550 und 553 der Gemarkung Alten-Buseck ein Schlachthaus zu errichten. Pläne und Beschreibung hierüber liegen 14 Tage lang, vom Er scheinen dieses im „Gießener Anzeiger- an gerechnet, auf dem Büreau der Großh. Bürgermeisterei Alten-Buseck zur «tnficht der Jnterefienten offen. Etwaige Einwendungen find binnen dieser Frist bei Meidung des Ausschluffes bei Großh. Bürgermeisterei Alten-Buseck vorzubringen.
Gießen, den 17. August 1901.
Großherzogliches Kreisamt Gießen.
v. Bechtold.
«chwngen
tu.
Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags.
»ie Gießener Familien. HStter werden dem Anzeiger im Wechsel mit „Hess. Dsmdwirt" und „Blätter Mr Hess. Bolkskunde" vier- Mal wöchentlich beigelegt.
Bezugspreis vierteljährig Ml. 2.20, monatl. 75 Pfg. mit Bringerlohn; durch bie Adholestcllen vterteljährl. Ml. 1.90, monatl. 65 Pfg.
-ei Postbezug vierteljährl. Mk. 2.00 ohne Bestellgeld.
«alle Anzeiaen-DerwintungD« .-cd n dcö In- und Auslandes •'efjmcn Anzciqcn für den Siebener Anzeiger tntgeaen. JcllenprctS. total 12 Psg^ auSwärt» 20 Pfg.
»r.® rofborf ein “ „Lu. MB-
dem Kupferstich nahe verwandt. Man benützt festes Hirnholz, in das mit dem Grabstichel Linien wie Furchen eingegraben werden, beim Holzschnitt sind es die Lichter, beim Kupferstich die Linien ,die im Abdruck schwarz erscheinen sollen. Auch in der Wirkung suchen die besten Holzschnitte des vergangenen Jahrhunderts den metallischen Glanz und die straffe Gefchlossenheit von Kupferstichen zu erreichen. Die Japaner benutzen dagegen zur Herstellung des Klichees Langholz, das sie mit flachen Messern bearbeiten. Das Papier mit der Zeichnung wird auf den Klotz geklebt und dann das Holz zu beiden Seiten der Linien flach weggeschnitten, sodaß die Zeichnung als breiter weicher Grat stehen bleibt. Das Relief wird dann eingeschwärzt und das Papier darüber mit der Hand abgezogen. Tas ist das gleiche Verfahren, nach dem z. B. auch Dürers Schnitte hergestellt sind. Die Blätter gewinnen dadurch eine offene, freie und weiche Wirkung.
Tie künstlerische Entwicklung des japanischen Holzschnitts, dessen Anfänge im Zusammenhang mit dem Buchr- druck in den Beginn des 17. Jahrhunderts zurückreichen, datiert erst seit dem Aufkommen des Farbendruckes, der der eigentliche Ruhm der japanischen Graphik geworden ist. Tie Herstellung farbiger Holzschnitte beschränkte sich im Abendlande wesentlich auf die Verwendung von Tonplatten, d. h. farbigen Druckplatten, die auf das fertige Blatt aufgedruckt werden und es gleichmäßig mit derselben Farbe decken. In der Herstellung mehrfarbiger Holzschnitte ist Japan unser Lehrer geworden. Zu dem Truck mit mehreren Farben bedienen sich die Japaner so vieler Klichees, wie Farben zur Verwendung gelangen, und auf jedem Klotz wird nur der Teil der Zeichnung in Relief gesetzt, der in der betreffenden Farbe drucken soll. Tas genaue Abpassen der Klötze beim Schneiden sowohl wie beim Druck ohne mechanische oder photograpische Hilfe erfordern die größte Sorgfalt.
Die historische Entwicklung des japanischen .Holzschnitts, wie sie sich in der Ausstellung darstellt, wird erläutert durch einen Katalog, der allen Besuchern ein willkommener und unentbehrlicher Führer sein wird.
und Amerika geübt wird, völlig verschieden. Der wichtigste Unterschied ergiebt sich aus den abweichenden Hilfsmitteln der Zeichnung. Die Japaner haben sich niemals der festen Stifte oder Griffel bedient, die für uns zum Begriff des Zeichnens gehören. Silberstift, Graphit, Kohle, Kreide und Feder sind ihnen unbekannt. Für Schreiben, Zeichnen und Malen bedienen sie sich ausschließlich! des Pinsels, der dicker oder feiner, kürzer oder länger zugeschnitten, aber stets an langem Stiel freihändig ohne Auflegen des Armes geführt wird. Daraus ergiebt sich der freie Schwung und die weiche Fülle der Linien und der Sinn für groß angelegte Flächen. Daraus folgt aber auch ein ganz anderes System in der Durchführung der Zeichnung. Während die Verwendung des Bleistiftes oder eines spitzen Griffels zur Ausbildung von Liniensystemen und Strichlagen führte, die auf der Fläche den Eindruck körperlicher Rundung Hervorrufen, den Wechsel des Lichts bis in alle Falten verfolgen und den stofflichen Eharakter des Targestellten wiedergeben, konnte bei der Verwendung von Pinsel und Tusche die Ausbildung solckjer seiner Liniensysteme überhaupt nicht in den Bereich' der Ueberlegung treten. Tie Kunst des Zeichnens zeigt sich bei dem Japaner vor allem in der fein empfundenen, großzügigen Linie. In den Kontur legt er feine ganze Seele und in der Feinfühligkeit dieser bewegten Linien hat man den Reiz japanischer Zeichnungen zu suchen, bei grotesken Schjauspielerfratzen sowohl wie etwa bei dem feinen Fluß des Mantels einer über ihren Rücken herabschauenden Dame. Darum ist auch der Vorwurf so unzutreffend, der japanischen Zeichnung fehle es an Perspektive. Rach den Bedingungen seines Schaffens, seines künstlerischen Sehens und Wollens lebt der japanische Zeichner in einer ganz anderen Welt, in der Körperlichkeit und Perspektive eben eine andere Rolle pielen als für den europäischen Künstler.
Technisch ist das Verfahren des japanischen Holzschnitts dem der alten Augsburger und Nürnberger Meister ziemlich gleich, dagegen dem Verfahren, wie es jetzt seit über 100 Jahren in Europa und Amerika geübt wird, ganz entgegengesetzt. Die Technik des Holzschnitts ist heute bet üns
Ausstellung japanischer Aaröenstotzschnitte und Wetallaröeiten.
(Verunstaltet in dem SitzungSsual der Großh. Crntralftelle für die Gewerbe io Darmstsdt, Nrckarstr. 3.)
Ter Verwaltung des ioroßh. Museums in Darmstadt, die z. Z. über genügende Ausstellungsräume nicht verjagt, ist es durch das dankenswerte Entgegenkommen der "!roßh. Zentralstelle ermöglicht worden, eine umfangreiche Ausstellung japanischer Holzschnitte und Metallarbeiten zu veranstalten. Die Ausstellung wurde am 8. d. M. in dem Sitzungssaal der Großh. Zentralstelle, Neckarstr. 3, eröffnet md ist wochentäglich von 10—12 und 3—5 Uhr, Sonntags ton 11—1 Uhr unentgeltlich geöffnet.
Die etwa 300 Holzschnitte, die den wichtigsten Teil ter Ausstellung bilden, veranschaulichen die ganze Entwicklung dieser Technik, die sich in dem Zeitraum von uwa 1700 bis heute abgespielt hat. Ganz abgesehen von dem künstlerischen Wert dieser Blätter, die auf die Entwickelung mancher Zweige europäischer Kunst in den letzten fahren einen so entschiedenen Einfluß geübt haben, bietet diese Sammlung einen hohen und eigentümlichen Reiz. Tie Blätter schildern uns wie ein Tagebuch Ws innerste Leben des japanischen Volkes. Sie zeigen uns 'eine Verehrung für die sanfte und etwas gezierte Anmut ifiner Frauen und für die warme Schönheit seiner Heimat, Ws- heitere Leben der Straße und den pathetischen Kultus Der Heldenzeit im Theater. Außer den Griechen, die uns in ihren bemalten Vasen ein treues Spiegelbild ihres täg- iih«n Lebens hinterlassen haben, giebt es kein vergangenes oder der abendländischen Kultur fernstehendes Volk, dessen inpfinden und Wesen wir so wie in einem Bilderbuch One uns sehen, wie in diesen Blättern aus dem äußersten Citen.
Künstlerisch und technisch ist der Holzschnitt der Japaner wn dem Verfahren, das seit über 1Ö0 Jahren in Europa
n
ltbtn
m STä i ’te*-
4,0,8 A-8«,
SB
\ 2 bto i\- Son».--
Die Ermordung des Rittmeisters v. Krosigk vor dem Oberkriegsgericht.
(Schluß des vierten Verhandlungstages.)
Gumbinnen, 20. Aug.
Oberleutnant v. Pö11nitz: Anfänglich in Stallu- Pönen erzählte Wachtmeister Marten, der Rittmeister sei zwar ftteng, aber er stehe mit ihm sehr gut. Allmählich muß dieses Verhältnis aber wenig gut geworden fein. Ter verstorbene Kommandeur von Hagen sagte mir, das Verhältnis zwischen dem Rittmeister v. Krosigk und Wachtmeister Marten sei kein gutes. Es würde notwendig, daß eine Aenderung eintrete. Eines Tages betrat dann Oberstleutnant v. Hagen erregt das Regimentsbureau und sagte zu mir: Born Generalkommando ist ein Bericht hierher eingegangen, daß die Tochter des Wachtmeisters Marten in Königsberg bei Exzellenz Stülpnagel gewesen sei, und (^- zellenz um die Versetzung ihres Vaters in eine anberq Schwadron gebeten habe, weil ihr Vater es bei Rittmeister v. Krosigk nicht mehr aushalten könne. Er wurde dann im Einverständnis mit beiden Eskadronchefs zur dritten Schwadron versetzt. — Verteidiger Burchard: Ist es dem Zeugen bekannt, daß der Wachtmeister Marten Beschwerden von Unteroffizieren über Rittmeister v. Krosigk unterdrückte und zu vermitteln suchte? Zeuge v. Pöll- nitz: Nein.
Dem Zeugen Rittmeister Ewers fiel es auf, daß Skopeck am Mordabend ein blasses Aussehen zeigte. Zeuge Oberleutnant v. Ueckermann: Rittmeister v. Krosigk behandelte den alten Marten nicht so, wie es einem so lange gedienten, im Dienste ergrauten Soldaten zukommt. Ter alte Marten beschwerte sich auch, daß er es nicht aushalten könne. Ich erwiderte ihm, er möge sich doch beschweren. Märten antwortete mir aber, daß er sich nicht beschweren wolle. Marten sagte mir: mein Sohn hat eine gute Schwadron. Marten war ein guter Reiter.
Rittmeister v. Tresckow bekundet, daß ihm die Blässe von Skopeck und Griegat auffiel. Leutnant v. Roeper: Wachtmeister Marten klagte über den Rittmeister v. Krosigk. Skopeck ist ein wenig intelligenter Mensch; er ist jedoch sonst zuverlässig, giebt sich Mühe im Tienste und erscheint mir harmlos.
Rittmeister v. Tresckow: Ich stellte im Auftrag des Obersten v. Winterfeld die ersten Ermittelungen in der Mordsache an, in Bezug auf das Verhalten Hickels in der fraglichen Zeit im Stalle. Zwei Stallleute gaben genau an, daß das Anstecken der ersten Lampe im Stall d-e stattsand, als Hickel durchkam. Beim Anstecken der zweiten Lampe traf die Todesnachricht ein. Ich machte Exzellenz v. Alten Anzeige von meinen Ermittelungen.
Der Vater des Angeklagten, Wachtmeister Franz Marten: Ms ich unter dem Rittmeister sechs Wochen lang Dienst gethan hatte, ging ich zu ihm und bat um meine Entlassung. Ter Rittmeister redete mir aber zu, ich möchte bleiben. Ta blieb ich denn noch kurze Zeit. Tann wiederholte sich die Geschichte. Der Rittmeister erteilte Befehle, die für mich als alten Mann unausführbar waren; nur auf dringendes Zureden blieb ich. Beim Manöver ereignete sich aber ein Vorfall, der mich veranlaßte, meinen Abschied einzureichen. Die von mir aufgestellte Einquartierungsliste lobte der Rittmeister anfänglich als gut, später tadelte er sie aber vor den Unteroffizieren. Darüber' ärgerte ich mich so, daß ich im Stalle ohnmächtig wurde.
;ust AP C. , 12.6« C.
Gießen, den 19. August 1901.
iSetr.: Sterblichkeits-Statistik; hier die Aufbewahrung der Todeszeugnisse bei den Großh. KreiSgesundheitS- ämtern.
DÄ Großherzogliche Kreisamt Gießen «* bie Großh. Bürgermeistereien des KreiseS, Großh. Polizeiamt Gießen nud Großh. Polizei- Kommissariat AruSburg.
Nachstehende Verfügung des Großh. Ministeriums des Innern vom 18. Juli d. Js. bringen wir hiermit zu Ihrer Kenntnis.
v. Bechtold.
M lemtn W
Cfferttn wL •
-rochen lag ich im Lazarett. Tann mußte ich in die-Stadt. Als ich zurückkehrte, wurde ich versetzt. Präs.: u>ar der Rittmeister jähzornig? Wachtmeister Marten: Ja, lehr; aber gutherzig. Kurz vor dem Morde fragte er miet), welche Remontepferde gut feien. Als ich bei der anderen Schwadron war, Hat mich der Rittmeister nie mehr gescholten, im Gegenteil, war er stets, wenn er mich traf, freundlich, reichte mir die Hand, lud mich auch mehrmals zum Wein und Essen ein. Daraus gebt hervor, daß er nichts nachgetragen. Als ich ihm auf seine Frage nach den Remonten einige gute Pferde nannte, sagte er:' Ganz meine Meinung, lieber Marten. Präs.: Trafen Sie den Rittmeister noch am Mordtage? Marten: Ja, vormittags. Präs.: Weshalb kam denn in Stallupönen betreffs der gegen den Rittmeister verübten Chikanen und Attentate nichts heraus? Marten: Ich war bemüht, die Thäter zu ermitteln, und .meinte, der Thäter sei nicht in der Schwadron zu suchen. Präs.: Haben Sie mit dem Rittmeister über Ihren Sohn gesprochen? Wachtmeister Marten: Vor Weihnachten lobte er ihn sehr und sagte dabei: Ter Junge ist gut, ich habe ihm auch zwei Tage länger Urlaub bewilligt. Präs.: Wie war das Verhältnis der beiden Schwäger zu einander? Marten: Anfänglich haben sie sich nicht gut mit einander gestanden. Verteidiger Burchard: Die Zeitungen meldeten einmal, Herr v. Krosigk sei in Ihrer Wohnung gewesen, um Ihre Frau zu trösten. Beisitzer Major Ziermann: Waren Sie auch der Meinung, daß in Stallupönen der Thäter nicht in der Schwadron zu suchen war? Marten: Jawohl, die Schwadron hatte so gute Leute, daß das von keinem anzunehmen war. Major Ziermann: Konnten denn das andere Leute sein? Marten: Jawohl, sehr leicht. Präs.: Sind Sie bereit, Ihre Aussagen auf Ihren vorherigen Eid zu versichern? Marten: Jawohl.
Pr ä s.: Frau Hickel ist auf Antrag der Verteidiger geladen. Worüber soll die Zeugin vernommen werden? Verteidiger Horn: Es wurde behauptet, Frau Hickel habe ihren Mann gegen den Rittmeister aufgehetzt. Sie ist darüber zu befragen, ob das wahr ift Frau Hickel: Ich hatte dazu keinen Grund.
Als Kriminalkommissar v. Bäckmann von Berlin gekommen war, um seine Nachforschungen nach dem Thäter zu beginnen, waren Marten und Skopeck verhaftet. Ev hatte sich zunächst in den Akten über die Art der Belastung dieser Beiden unterrichtet und gesunden, daß Marten erheblicher belastet war. Ter Zeuge bekundet: Da ich voraussah, daß Beeinflussungen versucht werden würden, so befahl ich Skopeck, auf alle Fragen von außergerichtlichen Personen zu antworten, er habe nichts gesehen. Die Aussage ist aber lediglich auf jene meine Weisung zurückzuführen. Meine Berechnungen ergaben, daß Hickel sein Alibi nicht nachgewiesen hatte. Es fehlten etwa 23 Minuten, während dieser Zeit unterstützte ihn Dornning, ich halte diesen aber für Feinen klassischen Zeugen. Präs.: Marten bestreitet, in der Nähe des Karabiners gestanden zu haben, v. Bäckmann: Er hat es selbst zugegeben. Präs.: Er fchnd aber um Fenster. Präs.: Haben Sie Haussuchungen veranlaßt? v. Bäckmann: Ja, bei dem Wachtmeister Marten. Am Karabiner fehlt der Lederriemen, und ich glaubte, Spuren zu finden, daß der Riemen verbrannt sei. Präs.: 'Haben Sie etwas Bestimmtes gefunden? von Bäckmann: Nein. Ich nehme an, daß Marten, nach der That, um die Kaserne herum zu seiner Mutter gelaufen ist, und den Riemen dort verbrannt hat. Präs.: Wäre
tt MM
i bqW..-.
PnKeiH. AM.
HMicche 10. 1 eine tüdjtige M'- ■ nung eine? M Kindern u. tltrci (k edingung. fc )et b votMl. ü fpT. unl. bM 87.' n Sertftrüinuj :7 z sllcke oer fofoilo.’
MM
WsM
«btit y
lafttn ui der ■
GietzenerAnzeiger
General-Anzeiger v '*•*
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
W»! X--JIL.. -


