Eifersucht auf des Kaisers Aeußerung hinzublicken, daß
Ans Stadt und Zand
Ausland
Loudon, 20. Juni. Die Blätter besprechen die Rede
übende Esel den angehenden Gießener Bürgern und Bürgerinnen zu Reitstudien zur Verfügung gestellt lvird. Neben der Tombola, die die Spiellustigen anlockt, wird vor allem das große, in sezessionistischem Stile erbaute und ausge--
Deutschlands Zukunft wie unsere eigene auf dem Wasser liege. Der Kaiser selbst tritt an die Frage in einem durchaus duldsamen Geiste heran und es kann nicht bestritten werden, daß er ein Mann von großen Gedanken ist. Wenn Deutschland im Stande ist, sie auszuführen, dann kann ihm eine große Zukunft bevorstehen, sei es auf dem Waffer oder sonstwo.
Brüssel, 20. Juni, Die Kommission der Kammer, an
I diesen vergänglichen ästhetischen Hochgenüssen auch die Kunst I nicht zu kurz kommt, die uns bleibende Erinnerung an I schöne Stunden zu verleihen mag, hat der bekannte Kunst- I maler R. Scholz in der liebenswürdigsten Weise eigens I für diesen Tag eine Anzahl entzückender Ansichtskarten! I aquarelliert, die nur als Originale zum Verkauf kommen lund bei seinen zahlreichen Verehrern in Gießen gewiß I reißenden Absatz finden werden. Eine Menagerie wird die I seltensten und merkwürdigsten Tiere, wie man sie zum «Teil weder in der alten noch in der neuen Welt je I gesehen hat, ausstellen und, was das Bemerkenswerteste I ist, zum größten Teil in sehr lebendigem Zustand, wobei I jedoch für die Sicherheit der schaulustigen Menge die um-
'Des Kaisers und der Kaiserin heute vormittag bei herrlichem Wetter statt. Ter Kaiser begrüßte bei der Ankunft auf dem Tenkmalsplatze die dort aufgestellten Truppen, darunter die aus China zurückgekehrten Krieger, worauf die weihevolle Feier ihren Anfang nahm. Bei dieser richtete der Kaiser eine A n s p r a ch e an die Versammelten (vgl. besonderen Artikel). Heute nachmittag trafen hier als Gäste des Kaisers auf der Lustyacht „Prinzessin Viktoria Luise" ein: Tie Fürsten von Thurn und Taxis, zu Tohna, zu Eulenburg und v. Pleß, Prinz Ernst von Sachsen-Weimar, sowie die Minister v. Thielen und Frhr. v. Hammerstein. Auch der Großherzog von Sachsen-Weimar traf hier ein und begab sich alsbald an Bord der „Hohenzollern".
— Aus Anlaß der vorgestrigen Enthüllung eines von den Frauen der Stadt gewidmeten Königin-Luise- Tenkmals in Magdeburg sind vom Konnte an den Kaiser und die Kaiserin Telegramme abgesandt worden. Tarauf ist folgendes Antworttelegramm des Kaisers eingelaufen :
Ich habe soeben mit lebhafter Freude Ihr Telegramm über die Enthüllung des Standbildes der Königin Luise erhalten. Ich bitte Sie, den Frauen der guten Stadt Magdeburg, dem Künstler, sowie allen, welche dabei mitgewirkt haben, meinen herzlichsten Tank zu sagen für die Bethätigung warmer Anhänglichkeit und wahrhaft vaterländischer treuer Gesinnung, die in dem Andenken an jene edle Königin einen so schönen Ausdruck gc-- funden hat. Wilhelm.
— Ter Zar nahm cndgiltig die Einladung des deutschen Kaisers, den großen Manövern bei Tanzig beizuwohnen, an. Ter Zar werde von Kopenhagen aus, ehe er mit der Zarin von dort aus nach Wolfsgarten reist, an den Tanziger Manövern teilnehmen.
— Als der Kronprinz gestern auf der Fahrt von Minden nach Bonn in Bochum ankam, klopfte ein Mann mit einem Stock an das Fenster, an dem der Kronprinz saß. Ter Mann, der im Besitz einer Bahnsteigkarte war, wurde verhaftet und erklärte, er habe nur den Kronprinzen sehen wollen. Ter Betreffende wurde sofort nach dem Stationsbureau, später nach der Wache geführt. Es ist ein Bochumer Bureaubeamter, der angetrunken schien. Ter Vorfall war im Salonwagen des Kronprinzen bemerkt worden, wurde aber humoristisch aufgefaßt.
— Tie beiden Mitglieder des bayerischen Königshauses, welche die ärztliche Approbation erworben haben und den ärztlichen Beruf ausüben, Prinz Ludwig Ferdinand von Bayern und Herzog Karl Theodor in Bayern sind dem „LeipzigerVerbandederAerzte Deutschlands zur Wahrung ihrer wirtschaft- l i ch e n Interessen" beigetreten. Ter Leipziger Verband setzt sich die Aufgabe, Mittel zu sammeln, die Aerzten zur Verfügung gestellt werden sollen, die insbesondere mit Krankenkassen um die Erlangung standesgemäßer Verträge zu kämpfen haben. Weiterhin will der Leipziger Verband für den ärztlichen Stand im allgemeinen eintreten. Tie
die das Gesetz über Spiele zurückgelangt ist, beschloß die Aufrechterhaltung der vom Senat gestrichenen sofortigen
stützung zusagte.
Belgrad, 20. Juni.
schäft beim Minister das Frühstück ein. Abdel Kermin ben Shiman überbrachte als Geschenke für Delcassö marokkanische Teppiche und einen ciselierten Aatagan.
— Von einem argen Skandal in der Marineschule wird seit einigen Tagen in einem Teile der Prefle erzählt. Das gewaltige Aergernis besteht darin, daß den Aspiranten, die sich zur Ausnahme anmeldeten, ein Brief Bismarcks an seine Braut vom 1. Februar 1847 zur Übersetzung gegeben wurde. Es war vielleicht ungeschickt, denn dieser ziemlich schlecht aus dem Deutschen ins Französische übersetzte Brief mußte von den Aspiranten ins Englische übertragen werden. Aber empörend, eine „grobe Schmähung des Patriotismus junger Seekadetten und ein Verstoß gegen den elementarsten Anstand", wie die „Autorits"
des deutschen . -.
Tagesschau.) ..Daily Telegraph" sagt: Der Kaiser habe, man i v v , inbem er seine Beredsamkeit mit Sachlichkeit verband, ostens wohl üblichen Bazarpreisen.
Unterdrückung des Spielprivilegs von Ostende und Spa.
Paris, 20. Juni. Der Minister des Aeußeren Delcafsä
empfing heute nachmittag, umgeben von den oberen Beamten.. ,, t ■ • <■ - ™ .
@efanbtf(gaft uno tag sie willkommen. Abdel Kerun sells-chaft Eis feilhalten und in selbstloser Weise eigenhändig ben Shiman dankte für den ihnen in Frankreich zuteil ge- ihren Karren ziehen, während der sonst diesen Frohndiensh wordenen herzlichen Empfang. Sodann nahm die Gesandt- ' J ” — -■
Entgegenkommen.
Friedrichsruh, 20. Juni. Auf Veranlassung der
ban des ^unternaAn^e?n/Reihe Äiger^naturnaler «er-!Wunsche Ausdruck gegeben hat, dem Kaiser und der Kaiserinl eine gestern eine Fahrt zum Friedrichsruher Mausoleum, einen Besuch abzustatten, ist hier durch den serbischen um am Grabe Bismarcks eine Kranzspende niederzulegen. --- ****‘e*'"’* ™rl
Tie Kundgebung, an der sicy 500 Personen beteiligten,
erklärt, daß die Aera des Friedens zwischen den Völkern! fürchten, daß eine der schönen jungen Verkäuferinnen diesen freien Spielraum gewähren werde für einen Wett- sich weigern wird, ihm auf ein größeres Geldstück Herkampf auf dem Gebiete des Handels. Eine derartige Er-lauszugeben: durch Aufstellung einer Wechselbude ist jedem klärung sei von großer Bedeutung, da sie aus dem Munde I Gelegenheit geboten, sich mit kleinem Gelde nach Bedarf eines Herrschers komme, der die Macht habe, die Erfüllung! ?: Anbetracht dessen, sowie der mannigfachen
k-in-n Statt fort K
wA des Kaisers Juf A fefieteTttÄÄ L sächlicher Garantien für den längeren Frieden zwischen den Festes im Laufe des Nachmittags und des Abends berech- Großmächten beruhte. Es ist die Grundwahrheit der heutigen Ligen. — Von anderer Seite wird uns noch geschrieben: Politik, daß für jede Großmacht der Krieg in absehbarer Tas wird eine ganze Anzahl von Ueberraschungen bieten. Zeit die Gefahr eines Verfalles bedeuten würde, der auch Tas Ueberbrettl wird zwar in seinen Darbietungen sich durch einen Sieg nicht wieder gut gemacht werden könnte. rocn^cr aVr ein „Wolzogenes", als vielmehr ein Durch Kämpfe auf dem Kontinent würde der Handel Amerika Wohlerzogenes präsentieren, cwer sicherlich ebenso intensiv ausaeliekert Der Trieben allein kann dem Kontinent in- rtId ^nes auf die Lachmuskeln der Zuhörer wirken. Viel I verspricht aus der Fülle seines Programms die Aufführung mitten des Wettstreites der Völker auf dem industriellen einer Holzamerschen Dichtung und ferner, neben dem Gebiete die wirtschaftliche Sicherheit gewahren. — „Daily ! lustigen Ehemann" die noch nie dagewesene Produktion Chronicle" sagt, es ist kein Grund für uns vorhanden, Mit eines „Ueberhauses", ein choreographischer Zukunftstraum, m.c—r..x* —- c“-"c * wie ihn uns ähnlich die Ultramodernen im neuen Jahr
hundert zweifellos noch bescheren werden. Damit lieben
Gesandten in Petersburg die Antwort eingetroffen. Der ö „ Kaiser werde den König und die Königin mit großem Ver
nahm einen imposanten Verlauf. Chefredakteur Zabel hielt ^ügen bei sich als Gäste sehen. Die Reise deS Königs eine Gedenkrede auf Bismarck. Am Abend fand in Au-t rottg[anb tojrb im September stattfinden.
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stattete prächtige Zelt Aufsehen erregen, in dem junge Damen in sezessionistischen Gewändern schäumenden Sekt kredenzen. Ueberhaupt ist für leibliche Genüsse in trink- und eßbarer Form auf das Ausgiebigste gesorgt, jedoch so, daß ein jeder, auch der Besucher mit dem kleinen Porte- monnaie, sich etwas Gutes zu leisten vermag; und die Münchner Bierhalle, wo man zu „zivilem Preise" sein Schöppchen trinken kann, mit ihren schmucken Schenkmädchen wird sicher eine große Anziehungskraft ausüben. Tie Dekoration des Festplatzes ist so gehalten, daß sie das bunte Treiben eines Jahrmarktfestes wirkungsvoll un-
mühle ein gemeinsames Festessen statt, bei dem mehrere patriotische Ansprachen gehalten wurden.
Stuttgart, 20. Juni. Auf eine Anfrage über den -----
Stand der Saaten und Futtergewächse erklärte (3)er abt)tutf ber unter dieser Rubrik befindlichen Original-Nachrichten ist der Minister des Innern v. Pischek in der Kammer berIUU1 untet genauer Quellenangabe: „Gieß. Arrz." gestattet.) Abgeordneten, der Stand der Saaten sei ein mittlerer; **Das IahrmarktsfestdesSaalbauvereins
beiden Aerzte aus dem bayerischen Königshause sind wissen-, F - . a m ,
schaftlich in der Heilkunde hervorgetreten. Herzog Karl sagt -das ist denn doch etwas zu viel. ..Nun sollen unsere Theodor übt eine umfangreiche Praxis als Augenarzt aus. jungen Leute," fährt der Mitarbeiter Caffaguacs fort, „einen
— Generalleutnant z. D. v. Prittwitz, zuletzt Kom- sentimentalen, bukolischen Bismarck wiebergeben! Gin solcher Mandant von Danzig, ist heute früh hier gestorben. Skandal gibt einen traurigen Begriff von ben Lehrern, die
— In der heutigen Sitzung des Bun des rats wurde unsere Jugend sich muß gefallen lassen. Wir wollen für die Vorlage betreffend die auf der Haager Friedenskonferenz Frankreich hoffen, daß die Schüler mehr taugen, als die am 29. Juli 1899 unterzeichneten Abkommen und Erklär- Lehrer." (Dieses chauvinistische Toben berührt bei der Harmungen zur Kenntnis genommen. Ten Ge>etzcntwurien ,urItongtcjt beS Vorfalls höchst lächerlich. D. Red.) Elsaß-Lothringen betretend a> uapttalsteuer, b) i.ohn-und Rom, 20. Juni. (Senat.) Bei der heutigen Beratung Besoldungssteuer, c) Verwendung der Ertrage der Kapital- ... ka« Rudaet de« »llswärtia-n aab der Minister der
des Landesausschusses Zustimmung erteilt. großen StaatSvereimgungen, die sich m Europa gebildet
— Dem Vernehmen nach hat die Reichsregierung die hätten, seien künftig cm Element des Friedens und hatten einzelstaatlichen Regierungen ersucht, sich über den Ge- zur Folge, daß die Beziehungen zwischen den Großmächten werbegerichts-Gesetzentwurf zu äußern, ehe et immer weniger gespannt geworden seien. Die Ereignisse in zur Verhandlung im Plenum des Bundesrates gelangt. Es China beweisen, daß man einen großen Weg zu einem sicheren scheint, daß die Mehrzahl der Bundesregierungen, obschon FriebmSzustanbe zurückgelegt habe.
sie erhebliche Bedenken gegen die Abänderungen, dre der Budapest, 20. Juni. An die Belgrader KabinetS-
— Zum Gumbinner Mordprozesse erfährt die keit arg verstoßende Ansichtskarten enthielt, die den „Voss. Ztg." von genau unterrichteter und maßgebender König Alexander beleidigen, indem sie dessen Seite, daß die Verhandlungen gegen Martens und Genossen Familienleben zum Gegenstände obszöner Darstellung machen, in zweiter Instanz keinesfalls vor Anfang August statt- " “ c irx" finden werden. Thatsächlich seien neue und schwere Verdachtgründe aufgetaucht, welche wenigstens nachträglich die erneute Untersuchungshaft rechtfertigen können. Tie Verhandlungen am Oberkriegsgericht werden am Sitze des Divisionsgerichtes, also in Insterburg, stattfinden.
Danzig, 20. Juni. In der N o t st a n d s k o n f e r e n z unter dem Vorsitz des Ministers v. Rheinbaben war von besonderem Interesse und bildete gewissermaßen das Leitmotiv, daß die Staatsregierung zur Linderung der ländlichen Not auch speziell eine starke finanzielle Beteiligung
davon abhängig macht. Ttc Provinzialveptreter konnten & " einaettrte^ba bet Raifw™et ga^He eine Unter” gt besuchen foNten sich zu diesem W
dazu bindende Erklärungen nicht geben, zeigten aber weites «^nn« engmwen, a meiden, da sich zu gründltcher ^Aussp^ch- w^ bessere
iterstützen wird. Da wir, wie gesagt, versichern können, daß auch an den kleinen Geldbeutel keine übertriebenen Anforderungen gestellt werden, so hoffen wir, daß die «Bürger unserer Stadt in zahlreichen Scharen hinausziehen I werden auf den Festplatz, um dort einige fröhliche Stunden I einem guten Zwecke zu opfern. An dem Gelingen des I Festes zweifeln wir nicht, denn die Veranstalter haben I sich! bemüht, dem Goetheschen Wort zu folgen:
„Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen; Und jedes geht zufrieden aus dem Haus."
** Viel Aufsehen erregte heute morgen der Tier- Transport, der für das I a h r m a r k t s f e st in Steins Garten bestimmt ist. Die außergewöhnliche Erscheinung lockte namentlich! viele Kinder herbei. Wie wir hören, bleiben die Tiere, worunter sich sehr seltene Exemplare befinden, nur bis Samstagnacht hier, worauf sie weiter »transportiert werden.
**Extra-ZugHunge n—F r i e d b e r g. Am nächsten Sonntag geht aus Anlaß des in Hungen stattfindenden Feuerwehrfestes um 10.30 Uhr abends von Hungen ein Extrazug ab, der auf allen Stationen hält und in Friedberg um 11.35 Uhr abends ankommt.
—t—. In den Kreisen der Volksschullehrer wird eifrig um A u f h e b u n g d er N a ch m i t t a g s s chu l - stunden agitiert. In ihren Preßorganen wird sehr für die Aufhebung des Unterrichts an den Nachmitagsstunden
Familienleben zum Gegenstaube obszöner Darstellung machen, plädiert. Man verlangt wenigstens, vorerst einmal einen Die KabiuetSkanzlei übersandte die Karten dem ungarischen Versuch zu machen.
Minister deS Innern, ber bie Angelegenheit ad acta legte, **R. Zandwirtschaft 1 rcher ^epetrtrons^ babie Ermittelung bes Aufgebers unmöglich sei. ©leifr f u r f u f. 3nJ)en SSoc^en tont & 6u> 1A 3uh, uor. ber Zeitig würbe die Kassierung ber vorhanbenen Karten ange- ginl landwirtschaftlicher Repetitionskursus statt,
ordnet. — Baron Wall b ur g, morganatischer Sohn deS I derartige Kurse wurden von den Teilnehmern stets
Erzherzogs Ernst, der mit sieben Kindern im größten Elend mit ^ßem Interesse besucht, und da das Bedürfnis immer lebt, hat gegen den Verfasser der kürzlich in Zürich er. mc{.r empfunden wird, über Schwierigkeiten, die in der schieuenen sensationellen Broschüre über daS Schicksal der! Praxis dem Einzelnen ausgestoßen sind, an sachtundigec Ehe deS Erzherzogs Ernst ein Verfahren bei den Schweizer Zielte sich Rat zu erholen, so wird auch dieser KuriuÄ uajen wi uuu? tute iu.unötLt^ ,Behörden behufs Ausforschung des Verfassers eivgeleitet. sich einer zahlreichen Teilnahme erfreuerl könnem
der Provinz wünscht, und die Staatsbeihilse gewissermaßen bcr jüngsten Zeit ist eine Wendung im Schicksale des jüngeren Landwirte die es femer Zer^^veiyaumt ow
T. fnnnfprt V * . I «... t X.... -ri. P 111 hpflirficn. ollten im zu dleiem Kur US
>Gelegenheit bietet, als bei einem kurzen Vortrage bei land- —„— Nachdem der König, wie ausI »^en Versammlungen. Tas Honorar betragt für
hiesigen amtlichen Kreisen verlautet, in Petersburg semem 5 Mk.; für frühere Ackerbauschüler ist der Kursus - " ----- k- honorarfrei.
**UeberdieBeschäftiguligderGefangenen in den Strafanstalten hat das Großh. Ministerium der Justiz eine Verfügung erlassen, aus der wir schon einiges mitteilten. Wir entnehmen daraus noch folgendes: Tancuh! ist die dauernde Beschäftigung der Gefangenen so weit es geht durch Arbeiten für den Staatsbetrieb M sichern. Wo andere Beschäftigung der Gefangenen nicht zu vermeiden ist, soll eine Regelung dahin erfolgen, daß die Interessen des Privatgewerbes möglichste Schonung erfahren. Insbesondere soll der Arbeitsbetrieb auf zahl- I reiche Geschäftsbetriebe verteilt und die Arbeit, soweit an- Futternot in größerem Umfange sei nicht uz besorgen, so! Samstag "in^Steinshätten" wird"sich"von"früheren gängig, in Stück- oder Tagelohn vergeben ^r^m Eine daß in dieser Hinsicht eine staatliche Aktion nicht veran- ^etungen ühnlickier Art in mancher Hinsicht unter- Unterbietnng der freien Arbeit soll unter^^ruchMigung laßt sei. Ein Antrag auf Gewährung von Beiträgen zum .^^tungen ayn^er in s^n der besonderen Verhältnis,e der Anstaltsarbeit vermieden
Ankauf von Futtermiteln an besonders heimgesuchte Bezirke sondern vorzugsweise ^aud} dadurch, daß es ein werden. In der Regel darf
wurde einstimmig angenommen. !Fami!7enfest U soll! an dem sich^ auch derjenige an den Wer tagen mindestens ^0 und nrcht mehr -alsU
beteiligen kann, der nur über einen bescheidenen Geldbeutel stunden bergen Tie ^bu^ng Umgebung ist zu
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