Ausgabe 
22.3.1901 Zweites Blatt
 
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Frankfurt, den 21. März

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Tendenz träge.

Kunst-Ausstellung

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Weinstube

Wellen Luchen Reisig,

Etat Metzger

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Seltersweg 70

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Telephon 65.

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Die Gemälde* ausstell ung

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eim Oliar- StöMgm n, ersuchen inten, schon MMMts en, Zweig- ttöitfal M W Mvu- r Bestellung ii kostenfrei

Radel-Scheitholz, BuLeN'Knllppelholz, Eichen-Knüppelholz, Radel Knüppelholz, Buchen-Stockhol^, Eichen-Stock^olz, Radel-Stockholz.

Kreditaktien . . . Diskonto-Kommandit Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Hondelages. Oesterr. Staatsbalm Gotthardbahn . . Laurahütte . . . Bochum . . . . Harpen er . . . .

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Höchste Temperatur N'ebristge

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44.00 . 26.40 . 97.30 . 80.75

im Turmhaus am Brand ist täglich von 11 bis 1 Uhr mittags r;;t Ausnahme des Samstags geöffnet, Mittwochs auch noch von 8 tes 5 Uhr nachmittags, an Bonn- und Feiertagen von 11 bis 8 Uhs ununterbrochen. Eintritt für Niohtmitglieder an Werktagen 50 Pfg an Sonn- und Feiertagen 20 Pfg.

8,4° 0.

35° C.

enormen Schaden an. Zwar haben die Verhältnisse in )en letzten Jahren, seitdem insbesondere unsere Behörden es an Hinweisen aus die Straffälligkeit der Hundebesitzer, die ihre Hunde nicht zurückhalten, nicht fehlen lassen, sich etwas gebessert, aber immer noch giebt es in Torf und Stadt ^Teilte, die es an der nötigen Rücksichtnahme fehlen lassen und ihren Hunden das freie Herumlaufeu und Hetzen gestatten. Sogar Personen, die dem Tierschutzverein ange hören, lassen den Sinn für die nötige Schonung der jungen Geschöpfe in Wald und Feld vermissen. Wer einmal gesehen hat, wie eine hochbeschlagene Rehgeiß von wildern­den Hunden bis zur Erschöpfung gehetzt wurde, der verargt es dem Jäger nimmer, wenn er mit Fallen, Pulver, Blei und Gift vorgeht mit Recht und unter gesetzlichem Schutz vorgeht, denn unsere gesetzlichen Bestimmungen rechtfertigen ein Thnu vom Gesichtspunkte erlaubter Selbsthilfe aus! Vielfach besteht der Glaube, auf Feldwege» dürften Hunde freilaufen. Das ist irrig, nur auf den öffentlichen Ver­bindungswegen in der .Hauptsache also auf den Kreis­straßen und den Wegen, die Ort mit Ort verbinden und bis zu hundert Schritt von denselben entfernt, dürfen Hunde unangeleint sich bewegen, nicht auf Feldwegen und Waldschneisen.

§ Aus Oberhesserr, 20. März. Durch das nun eingetretene warme Frühlingswetter wurden die Bienen aus ihrem Winterschlafe erweckt. Die Bienenzüchter vermochten jetzt gründlich Umschau unter ihren Völkern zu halten. Manche Lücken sind auf den Bienenständen zu verzeichnen; viele Völker sind der Überaus strengen Winterkälte zum Opfer gefallen. Ja, v'elfach haben Jmk-r ihren ganzm Dienenbestand eingebüßt. Nicht der Futternot sind die eingegangenen Völker zum Opfer gefallen, sondern vielmehr der grimmigen Winterkälte, durch die bte Bienen nicht aus den Wabengassen ihrer Wohnungen nach den Futtervorräten gelangen konnten. Nach so vielen Jahren schlechter Honigergebnisfe ist dieser Verlust von zahlreichen Völkern für die Bienenwirtschaft ein recht empfindlicher. Die wenigen Völker die glücklich überwinterten, bedürfen jetzt bet aufmerksamsten Pflege, soll anders nicht der Verlust an Völkern noch vermehrt werden. Die erhalten gebliebenen Völker haben bei der letzten Kälte viel Futter verbraucht. Leicht kann deshalb jetzt noch, nach, dem dec Frühling seinen Einzug gehalten, ein Volk aus Futtermangel eingehen. Auch bedürfen die Bienen um diese Zeit, des Brutansatzes wegen, eines größeren Futterquantums. Da ist es nun von besonderer Wichtigkeit, den Bienenvölkern kein schlechtes, sondern ein wohlbewährtes Futtermittel zu reichen. Ein solches bietet nach unserer langjährigen Er­fahrung im Verein mit dem bewährter Imkerder Fruchtzucker (Zucker« fabrik Maingau, Hattersheim), der in der That einen vollen Ersatz für echten Bienenhonig liefert.

i Nachbar-Mut. die einte iexelauttrn unb Mich btn lob Einteilung des )n allen dortigen un hat auch der gieruug und der werden, daß Nau« irk einen eigenen

Hohversteigerung

im Sikßener Ktadtmld.

Donnerstag, 28. März 1901, vorwitt. v'/s Uhr beginnend, sollen im Gießener Stadtwald, in den Distrikten Waldshnt und Wanne,

Meteorologische Beobachtungen

der Station Gieße«.

Berlinische

Lebens« Versicherungs-Gesellschaft.

Gegründet 1886.

Wir suchen für Hießen nud AezirK einen rührigen Vertreter unter vorteilhaften Aedingungen.

General'Agentur Frankfurt a. M.r

1950 Hott fried ^üh, Roßmarkt 16.

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Feldmarschall-Leutnant Jablanczy, der von demselben auf der Straße ein Schreiben nicht annehmen wollte, mehrere Revolverschüsse ab. Zwei Vorübergehende ergriffen das Individuum und führten eS zur Polizei, wo eS gestand, daß eS Johann Gal heiße und früher Oberleutnant und Rech nungsführer bei der Gendarmerie gewesen sei und Jablanczy aus Rache töten wollte, weil er ihn ohne Grund entlasten habe. Nach weiteren Meldungen versagte der Revolver. Jablanczy zog sofort seinen Säbel und versetzte dem An­greifer einen Hieb über die Schulter. Hierauf erfolgte die Verhaftung.

Monte Carlo, 19. März. Baron Alfons Roth­schilds Schwiegersohn Ephrussi sprengte unter kolossaler Aufregung des Publikums zweimal die Bank im trente et auarrmte-Spiel.

* Neues Briefpapier desKaisers. Nach dem Tode seiner Großmutter, der Königin Viktoria, hat sich der Kaiser neues Briefpapier Herstellen lassen. Es ist schwarz umrandet und in drei Formaten gehalten, in Großquart, »leinquart und Oktav. Tie Ecke links oben zeigt einen farbig ausgeführten Schmuck: den deutschen Schild, belegt mit der Kaiserkrone, umgeben von der Kette des Schwarzen Adlers und dem blauen Hosenbandorden mit der bekannten DeviseHony soit qui mal y pense". Das Ganze ruht auf dem Maltheserkreuz.

Darmstädler Pädagogium

Darmstadt, Rieder-Ramstädterstraße 28

Vorbereitung zum Einjährigen-, Primaner- und Abiturienten-Examen, sowie für mittlere und obere Klaffen höherer Lehranstalten. Gute Erfolge. 1928

Beginn des Sommersemsters: 15. April. M. Ellas.

Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.

Limburg a. d. Lahn, 20. März. Fruchtmarkt. Durch­schnittspreis pro Malter Roter Weizen 13.71 Ml-, Weißer Weizen 00.00 Mk-, Korn 10.75 Mk., Gerste 8.80 Mk., Hafer, 6.72 Mk:, Erbsen OüOO M., Katroffeln 00 UO Mk.

8*/, o/g Hessen . . .

5n/.; Italien. Rente . .

40/0 Grieoh. Monop.-Anl.

8 % Portugiesen . .

8 0/0 Mexikaner . . .

41/, o/o Chinesen . . .

Eisenbahn Zeitung.

Die ErSffnuug der Nebenbahn Krirdrichsdorf-Kriedberg erfolgt am 1. Juli 1901. Die Stationsnamen Holzhausen, Rodherm unb RoSbach erhalten den Zusatz »vor der Höhe". Den brei neu zur Eröff­nung kommenden Stationen werden volle Abscrtigungsbesugmssi becgelegt für den Personen-, Gepäck-, Leichen-, Fahrzeug- und Viehverkehr, ebenso

Kandwirtschast.

0 G i e ß e n, 20. März. Wenn auch der kalte Märznnnd über die Fluren weht, so regt sich doch in der Natur das junge Leben. D-er Rebhahn lockt und bereits sieht man Jung Häschen auf den kahlen Feldern herum- Iwppeln kaum begreiflich, daß das Geschlecht derer von Lampe im Eis und Schnee des ÄLonats Februar seine Fort- pflanzungspflichten nicht vertagt hat und daß der erste Satz wenigstens teilweise doch durch die Unbilden der Witterung gekommen ist. Aber mannigfach sind die Feinde des jungen Wildes! Nicht nur das Raubwild dezimiert die Junghasen und zerstört die Hühner- und Fasangehege, sondern namentlich auch wildernde Hunde richten

versteigert werden:

Eicheustämme, Bauholz,

Aufruf eines RttsliheruMslhemks.

Der von der LebenSversicherungSbank f. D. zu Gotha auf das Leben deS am 10. Avril 1899 in Gießen verstorbenen Fabrikanten sMetri» Georg Karl Emil Habepicht ausgestellte VersicherungS- schein Nr 100318 vom 2. Mai 1863 über 600 Thalcr ist abhanden gekommen. Der unbekannte Inhaber dieses Scheines, sowie Jeder, welcher Ansprüche an dec Versicherung hat, wird aufgefordert, sich spätestens den 10. April 1901 bei der Bankoerwaltung m Gotha zu meldlN, da später geltend gemachte Ansprüche mcht berücksichtigt werden können. 2226

Gießen, den 20. März 1901. A

Die Hauvt-Lgentur der Le-eusverstcherungsSank f. 3>. 3* tz">tya.

H. Hochrenther. ________

Stöbt. Schlachthaus.

Freibank. 2160

Heute und morgen:

Schsercheisch 56 Kfg.

19.-20

.. 18.-19

mit 4,09 fm, Eicheustämme, Schwellen- holz, mit 10,66 fm, Etchcnstämme, Gruben- ho'z, mit 16,08 fm, Kiefernstän nie mit 0,82 fm,

Fichtenstämme mit 16,26 fm,

Fichten-Derbstangen mit 11,34 fm, rm Buchen-Scheitholz, Eichen-Scheit^olz,

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Qw 20. V- d» Knut et. ft w bil Ä ein fiompo. «»»in »or. WM., eine eine > dem ^llellluivg W vielmehr Männern der »Hart gkma^ 1 ki»e Dumont- lM als schon 'aliger Bürger.

st hnvvr. ® Wt W üde der Äniraa Beihilfe von der preußischen h (über Stock. !hnt. Die be- ! Gruuderivccks- iur MMüng

Gießen, 20. März 1901. Gr. Bürgermeisterei Gießen.

Mecum. 2229

Reparaturen, Umänderungen, alle Ersatzteile, Glocken, Laternen, Puenmatiks re.

Karl Graf

Kirchenplatz II, Eingang Schlossgasse. Wähmaschiaen- n. Kahrradhandtung.

Universttäts-Uachrichten.

Privatdozent Dr. jur. et phil. Christian Eckert an der Uni- ve»sität Berlin, der vom 1. Oktober ab als Dozent der Nationalökonomie an die Handelshochschule zu Köln berufen wurde, ist 1874 zu Mainz ge­boten. Auf feinen akademischen Studiengang wirkten bestimmend ein der Gießener Germanist Prof. Dr. Arthur B. Schmidt und Prof. Dr. Gustav Schmollet in Berlin. 1897 promovierte Eckert auf Grund der Unter­suchungDer Fronbote im Mittelaller nach dem Sachsenspiegel unb den verwandten Rechtsquellen" (Leipzig 1897) in Gießen zum Dr. jur. Hierauf roibmete er sich in seiner Vaterstadt dem juristischen Vorbereitungs­dienst und wirtfchaftsgeschichtlichen Studien in den reichhaltigen Beständen des dortigen Stadtarchivs. Als Frucht dieser Studien erschien 1898 .Das Mainzer Schiffergewerbe in den letzten drei Jahrhunderten deS Kurstaates", dar ihm die philosophische Doktorwürde erbrachte. Im Vorjahr endlich veröffentlichte Dr. Eckert sein umfängliches WerkRheinschiffsahrt im 19. Jahrhundert" (in SchmollersForschungen", Bd. 18, 5. Hst.). Nun habilitierte der junge Gelehrte sich auf Einladung SchmollerS im ver- stoffenen Winterhalbjahr als Privatdozent der Nationalökonomie an der Universität Berlin.

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Die Zusammenkunft ist auf der Licherstraße an der 7. Schneise.

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Theater, Kunst und Wissenschaft.

Tolstois »«acht der RitifltniiS' vor dem sächsischen Oderverwaltnnaögericht. Aus 'Dresden schreibt man: In seiner überhaupt ersten öffentlichen Sitzung verhandelte das erst seitdem 1. Ja­nuar 1901 eingesetzte sächsische Oberverwallungsgericht Über das Censur- verbot des Polizeiamts und der KreiShauptmannschaft Leipzig, betreffend die Aufführung von Tolstois DramaDie Macht der Finsternis". Die Leipziger Behörden hatten dem Direktor deS Nürnbergerintimen Thea­ters", Emil Meßthaler, im Mai 1900 gelegentlich eines Ensemblegafi, spiels im Leipziger Alberttheater die Aufführung verwehrt. Da« Dres­dener Oberverwaltungsgericht hob dieses Verbot' auf. Das T 0 l st 0 i s ch e Stück ist mithin nunmehr in ganzDeutschlandfr ei. Besonder« bemerkenswert an der Verhandlung war, daß der vom Ministerium ent­sandteBerüeler zur Wahrung der öffentlichen Interessen" überhaupt die Kompetenz unseres Oberverwaltungsgerichts in dieser Angelegenheit der Polizei bestritt. (Die Direktion Kruse und Helm hatte die be­rühmte Dichtung kürzlich wieder uns in Aussicht gestellt, scheint sie dann aber wieder vom Repertoire abgesetzt zu haben. D. Red.)

Theater-Verein

9. Vorstellung

Freitag den 22. März, 8 Uhr pünktlich.

Der Registrator auf Reisen.

Posse mit Gesang in 3 Akten von LArronge und Moser.

Gast: Edmund Schmssow

vom Kgl. Hoftheater in Kassel. 2216

BllIetB bei Ernst Cnallier und abends an der Kasse.________

Gerichtssaat.

Wetzlar, 20. März. Strafkammer. Der Agent Friedrich M. von Herborn hat sich einer schweren Majestätsbeleidigung fchuldrg gemacht. Am 19. Dezember v. I. war er mit anderen Mitgliedern des dortigen Gesangvereins in dem Laden des Buchhändlers Sch., um für diesen Verein Weihnachtseinkäufe zu machen. Neben anderen Gegenständen legte Sch. dem Angeklagten auch ein Bild des Kaisers und der Kacserm zum Kaufe vor, jedoch schob es M. mit verächtlicher Geberde zurück und bediente sich hierbei eines hier nicht wiederzugebenden Ausdruckes in Be­zug auf das Kaiserpaar. Der Angeklagte gesteht es ein und führt zur Entschuldigung an, der Ausdruck wäre ihm unbewußt entschlüpft. Der Staatsanwalt beantragt 6 Monate Gefängnis, während das Gericht au nur 10 Wochen Gefängnis erkannte. Der Angeklagte hat außerdem bte Kosten zu tragen. ______________

Arbeiterbewegung.

-k- Mainz, 20. März. In Sache», der Lohnbewegung der Schneider hr-ben fetzt die mttftezx angrfehenern F »men dtc Fordc- tungen der Gehülsen bezüglich der Lchncrbohung bewtll'gt. Im AuS. stand? btfir.bcn sich nur noch die Gehülsen einiger grdßerer KonsekckonS- geschäste, die absolut tu keine Uaterhandlungen mit der sogenannten Loh'ikommüsion t eten wollen.

für den Eil. unb Frachtstückgut- unb WagenlabungSverkrhr Don der Zulassung des Privr»tdkpesch nverkehrS ist vorläufig abgekteh wo:den.

Die «euvausirecke Burg, und Nieder-Gemünden Nieder. Ofleiden wirb om 1. April b. I. bem Personen, Gepäck , Güter- c d V.eh.Verkehr eröffnet Die Stationen hegen von Burg- unb Nieder- Gemünden ab, in der Reihenfolge Wäldershausen, Neuhaus, Homberg a. d. Ohm, Nleber-Ofleidev.

Gottesdienst der israelitischen Keligionsgesellschast.

Sabbathseier am 28 März 1901.

Jreitaa abend 6" Uhr, SamStag vormittag 8 Uhr, nach» eriitaflö 4 Uhr. Sabb.ttbauögang 7so Uhr.

Nachnultaq 830 Ubr Schrifterklärung.

WochenaolteSdienst: morgens 7 Uhr, abends 6 Ul r.

Neueste Uieldungen.

G. Darmstadt, 21. März. (Tel.-Meld, des ,.Gieß. Anz.") Die Zweite Kammer der Stände setzte heute die Beratung des Finanzbudgets fort. Genehmigt wurde der Ankauf d e s I u n k c r h 0 fes zu B ü d i n g e n mit 46 000 Mark. Für dieM 0biliar Ausstattu n g der Zw ei 1 en Kammer werden 24000 Mk. bewilligt. 4fbg!g. Sck)ineel und Genossen fragen nach den Verhältnissen der Main- Neckar B a h n. Ans Antrag des Abg. David wurde die Erörterung bis auf weiteres vertagt.

W. Dresden, 21. März, 1 Uhr 45 Mm. (Tel.-Melo. d.Gieß. Anz.") Ramme mnfifus Gunkel, Komponist der OperAtilla", wurde genern auenö nach Schluß der Oper in einem Straßenbahnwagen vorn einer Frau er» ch 0 s s e n. __________

Frankfurt a. M, 21. März. Bei einer Temperatur von Null Grad trat heute früh starker Schneefall ein.

Kapstadt, 21. März. Man beginnt entschieden, die Minen im Rand wieder in Betrieb zu setzen.

Newyork, 21. März. Einer Depesche au« Leavenworty (KausaS) zufolge fuhr der Direktor dcS Gefängnisses in Lausing mit einer Anzahl von Wächtern in die Mine ein, worin sich die meuternden Sträflinge befanden, worauf sicy lieselben ergaben.

März

Barometer auf 0° reduziert

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