Nv. 300 Erstes Blatt.
151. Jahrgang.
Samstag 31. Dezember 1901
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Eine Kaiserrede.
Berlin, 19. Dezember-
Bei dem gestrigen Diner im Schlosse, zu dem u. a- sämtliche Bildhauer geladen waren, die die Denkmals- aruppen in der Siegesallee geschaffen haben, hielt der Kaiser folgende (schon erwähnte) Rede:
Ter heutige 18. Dezember ist in der Geschichte unserer heimischen Berliner Knnst insofern von Bedeutung, als der hoch selige Protektor der Museen, mein verstorbener £err Vater und meine künstlerisch hochbegabte Mutter heute vor 50 Jahren das Museum für Völkerkunde einweihten. Es war dies gewissermaßen die letzte große, abschließende That, die mein Vater nach dieser Richtung hin ausgeführt hat, und ich betrachte es als ein besonderes Glück, daß gerade au diesem Tage der Abschluß für die Arbeiten der Siegesallee hat gefunden lverden können.
Ich ergreife die Gelegenheit mit Freuden, um Ihnen allen erstens meinen Glückwunsch und zweitens meinen Dank auszusprechen für die Art und Weise, in der Sie geholfen Laben, meinen ursprünglichen. Plan zu verwirklichen. Die Aufstellung des Programmes für die Siegesallee hat eine Reihe von Jahren in Anspruch genommen, und der bewährte Historiograph meines Hauses, Professor Dr. Koser, ist derjenige gewesen, der mich in stand setzte, überhaupt den Herren greifbare Aufgaben zu stellen. Es war soweit die historische Basis gesunden und es konnte nun weiter vorgeschritten werden, und nachdem die Persönlichkeiten der Fürsten sestgestellt waren, konnten dann auch- auf historischer Forschung beruhend, die wichtigsten Helfer der Herren au ihrem Werke festgestellt werden. Auf diese Weise entstanden die Gruppen, und, gewissermaßen durch die Historik bedingt, fand sich die Form der Gruppen. Nachdem dieser Teil des Programms fertig war, kam natürlich das Schwierigste. Das war die Frage: „Wird es möglich sein, wie ich hoffe, in Berlin so viele Künstler zu finden, die im stände sind, einheitlich zu arbeiten, um dieses Programm zu verwirklichenIch hatte, als ich an die Lösung der Frage herantrat, im Auge: wenn es gelingen sollte, der Welt zu zeigen, daß das günstigste in der Lösung der künstlerischen Aufgabe nicht in der Berufung von Kommissionen, nicht in der Ausschreibung von allen möglichen Preisgerichten und Konkurrenzen besteht, sondern daß nach der alt bewährten Art, wie es in der klassischen Zett und« jo auch später im Mittelalter gewesen ist, der direkte Verkehr des Auftraggebers mit dem Künstler eine Gewähr bietet für die günstige Gestaltung seines Werkes :unt) gutes Gelingen seiner Aufgabe. Ich bin deshalb Professor Reinhold Begas zu Tank verpflichtet, daß, als ich mit diesem Gedanken an ihn herantrat, er mir ohne weiteres erklärte, es sei absolut kein Zweifel, daß in Berlin sich allemal Künsller genug finden würden, um eine solche Idee ohne Schwierigkeit zum Austrag zu bringen. Und mit seiner Hilfe und auf Grund der Bekanntschaften, die ich in hiesigen Bildhauerkreisen durch den Besuch von Ausstellungen und Ateliers gewonnen hatte, ist es mir in der That gelungen, einen Stab zusammen zu finden, von dem ich den größten Teil heute um mich versammelt sehe, um mit ihm an diese Aufgabe heranzugehen.
Ich glaube, Sie werden mir das Zeugnis nicht versagen können, daß im Hinblick auf das von mir entwickelte Pro- gramni, ich Ihnen die Behandlung desselben so leicht wie möglich gemacht habe; daß ich Ihnen die Aufgabe im allgemeinen gestellt und begrenzt, ,im übrigen Ihnen aber die a b s o l u t e st e Freiheit gegeben habe; nicht nur die Freiheit in der Kombination und Komposition, sondern gerade die Freiheit, das von sich hinein zu legen, was jeder Künstler thun muß, um erst dem Kunstwerk sein eigenes Gepräge zu verlechen; denn jedes Kunst
werk schließt immer ein Körnchen vom eigenen Charakter des Künstlers in sicb. Ich glaube, daß wenn ich es nennen darf, dieses Experiment, nun wo die Siegesallee vollendet ist, als gelungen betrachtet werden darf. Es hat nur des Verkehrs benötigt zwischen Auftraggeber und den ausführenden Künstlern, um jeden Zweifel zu beseitigen, jede Frage zu beantworten, und es haben sich Schwierigkeiten größerer Art nicht gezeigt. Ich glaube, daß wir aus die Siegesallee von diesem Standpunkte aus mit Befriedigung allerseits zurückblicken können. Sie haben ein jeder in seiner Art Ihre Aufgabe so gelöst, wie Sie konnten, und ich habe das Gefühl, daß ich Ihnen dazu das vollste Maß der Freiheit und Muße überlassen habe, wie ich cs für den Künstler für notwendig halte. Ich bin nie in die Details hineingegangen, sondern habe mich begnügt, einfach die Direktive zum Anstoß zu geben. Aber mit Stolz und Freude erfüllt mich heute der Gedanke, daß Berlin vor der ganzen Welt dasteht mit einer Künstlerschaft, die so Großartiges auszusühren vermag. Das zeigt, daß die Berliner Bildhauerschulc auf einer Höhe steht, wie sie wohl kaum je in der Renaisfancezeit schöner hätte sein können. Und ich denke, jeder von Ihnen wird neidlos zugestehen, daß das Beispiel von Reinhold Begas und seine Auffassung, beruhend auf der Kenntnis der Antike vielen von Ihnen ein Führer in der Lösung der großen Ausgabe gewesen ist. Auch hier sollte man eine Parallele ziehen zwischen den großen Kunstleistungen des Mittelalters und der Italiener, daß der Landesherr und kunstliebende Fürst, der den Künsttern die Aufgabe darbietet, zugleich die Meister gefunden hat, an die sich eine Menge junger Leute angeschlossen haben, sodaß sich eine bestimmte Schule daraus entwickelte und Vortreffliches zu leisten vermochte.
Nun meine Herren, am heutigen Tage ist auch zu gleicher Zeit in Berlin das Pergamon-Museum eröffnet. Auch das betrachte ich als einen sehr wichtigen Abschnitt unserer Kunstgeschichte: »u.nd als ein gutes Omen und glückliches Zusammentreffen. Was in diesen Räumen den staunenden Beobachtern dargeboten wird, ist eine solche Fülle von Schönheit, wie man sie sich gar nicht herrlicher vereint vorstellen kann. Wie ist "s mit der Kunst überhaupt in der Welt? Sie nimm1 ' : Vorbilder und schöpft aus den Quellen der großen —'.er Natur. Trotz ihrer großen, scheinbar ungebundenen,^"^cenzenlosen Freiheit, bewegt sie/ oie Natur, sich doch nach den ewigen Gesetzen, wie der Schöpfer sie selbst gesetzt, und die nie ohne Gefahr für die Entwickelung der Welt überschritten oder durchbrochen werden können. Ebenso ist es bei der Kunst; und bei einem Einblick in die herrlichen Ueberrefte aus der alten klassischen Zeit überkommt einen auch wieder das stolze Gefühl: Hier herrscht auch ein ewig sich gleichbleibendes Gesetz; das Gesetz der Schönheit, der Harmonie und der Aesthhetik. Tiefes Gesetz ist durch die Alten in einer so überraschenden und überwältigenden Weise vollendeten Form zum Ausdruck gebracht worden, daß wir mit allen modernen Empfindungen stolz darauf sind, wenn uns gesagt wird bei einer besonders guten Leistung: „Das ist beinahe so gut, wie es vor 1900 Jahren gemacht worden ist".
Aber „beinahe!" Unter diesem Eindruck möchte ich Ihnen dringend ans Herz legen: Noch ist die Bildhauerei zum größten Teil rein geblieben von den sogenannten modernen Richtungen und Strömungen ; noch steht sie hoch und hehr da. Erhalten Sie sie so; lassen Sie sich nicht durch der Menschen Urteil und allerlei Hin und Her dazu verleiten, diesen großen Grundsatz aufzugeben, worauf sie aufgebaut ist. Eine Kunst, welche sich über die von mir bezeichneten Gesetze und Schranken hinwegsetzt, ist keine Knnst mehr; es ist Fabrik ar beit, es ist ein Gewerbe! Das oarf die Kunst nie werden!
Mit dem viel mißbrauchten Wort „Freiheit und unter seiner Flagge verfällt man gar oft in Grenzenlosigkeit, Schrankenlosigkeit und Selbstüberhebung. Wer sich aber von dem Gesetz der Schönheit und dem Gefühl der Aesthetik und Harmonie, die jedes Menschen Brust fühlt, ob er sie auch nicht aussprcchen kann, loslöst und in dem Gedankenr; einer besonderen Richtung und bestimmten Lösung mehr technischer Aufgaben die Hauptsache erblickt, der versündigt sich an den Urquellen der Kunst. Aber noch mehr- Die Kunst soll mithelfen, erzieherisch auf das Volkeinzuwirken. Sie soll auch den unteren Ständen nach harter Mühe und Arbeit die Möglichkeit geben, sich an Idealen wieder auszurichten. Und dem deutschen; Bolk sind die großen Ideale zu dauernden Gütern geworden,^ während sie anderen Völkern mehr oder weniger verloren1 gegangen sind. Es bleibt nur das deutsche Volk übrig, das an erster Stelle berufen ist, diese großen Ideale au hüten, zu pflegen und fortzupflanzen. Und zu diesen Idealen? gehört, daß wir den arbeitenden, sich. abmühenden Klassen die Möglichkeit geben, sich an dem Schönen zu erheben und sich aus dem sonstigen Gedankenkreis heraus und empor zu arbeiten. Wenn nun die Kunst, wie es jetzt vielfach geschieht, weiter nichts thut, als das Elend noch schauerlicher hinzustellen, wie es schon ist, dann versündigt sie sich damit an dem deutschen Bolk. Die Pflege der Ideale ist zugleich die größte Kulturarbeit. Und wenn wir hierin andern Völkern ein Muster sein und bleiben wollen, so mu ß das ganze Volk daran Mitarbeiten. Und soll die Kultur chre Aufgabe voll erfüllen, dann muß sie bis in die untersten Schichten des Volkes hindurchgedrungen sein. Tas kann sie nur, wenn die Kunst die Hand dazu bietet; wenn sie erhebt, statt daß sie in den Rinnstein niederfteigt.
Ich empfinde es als Landesherr manchmal recht bitter, daß die Kunst in ihren Meistern nicht energischgenuggegensolcheRichtungeuFront macht. Ich verkenne es keinen Augenblick, daß mancher strebsame Charakter unter den jüngeren Anhängern dieser Richtungen ist, der vielleicht von bester Absicht erfüllt ist. Er befindet sich aber doch auffalschenWegen- Der rechte Künstler bedarf keiner Marktschreierei, keiner; Presse und keiner Konnexion. Ich glaube nicht, daß Ihre großen Vorbilder auf dem Gebiete der Kunst weher im alten Griechenland, noch in Italien, noch in der Renaissancezeit je zu einer Reklame, wie sie jetzt in der Presse vielfach geübt wird, gegriffen haben, um ihre Ideen besonders in den Vordergrund zu rücken. Sie haben gewirkt wie Gott es ihnen eingab. Im übrigen haben sie die Leute reden lassen- Und so muß auch ein rechter, ehrlicher Künstler handeln. Die Kunst, die zur Reklame heruntersteigt, ist keine Kunst mehr; mag sie hundert- oder tausendmal gepriesen werden! Das Gefühl für das, was herrli.ch und schön ist, hat jeder Mensch, auch wenn er noch so einfach ist. Und dieses Gefühl weiter im Volke zu pflegen, dazu brauche ich Sie alle; und daß Sie in der Siegesalleer ein Stück deutscher Arbeit geleistet haben, dafür danke ich Ihnen gantz besonders. Das kann ich Ihnen jetzt schon mitteilen; der Eindruck, den die Sieg es-Allee auf den Fremden macht, ist ein g an z üb e r wä lti g en d er. Ueberall macht sich ein ungeheurer Respekt vor der deutschen Bildhauerarbeit bemerkbar.
Mögen Sie auf dieser Höhe stets stehen bleiben, mögen auch meinen Enkeln und Urenkeln, wenn sie mir dereinst erstehen werden, die gleichen Meister zur Seite stehen; dann, bin ich überzeugt, wird unser Volk in der Lage sein, das Schöne zu lieben, und die Ideale stets hoch zu halten.
Ich erhebe mein Glas und trinke auf Ihrer aller Wohl. Und nochmals meinen herzlichsten Dank.
Gießener StadNyealer.
Die schöne Millibäucrin von Tegernsee.
Oberbayr. Volksstück in 4 Bildern von Hartl-Mitius.
Die Kochelseer sind immer noch nicht da. Sie sind die nächsten dazu. Die Schlierseer fingen damit an, daß sie ihr Sommertheatcr in die Welt hinaustcugen, dann kamen die Tegernseer, und nun sind die Kochelseer an der Reihe. Daß auch dort schon sehr lebhaft gemimt wird, sah ich bereits vor drei Jahren. „Der Schmied von Kochel" lockte damals alle oberbayerischen Sommerfrischler wenigstens auf einen Tag an den Kochelsee. Sie werden wohl jetzt nicht mehr lange auf sich warten lassen, und vielleicht ist die Zeit nicht mehr fern, daß die Südseeinsulaner, die Anwohner des Bismarckarchipels und andere erbauliche Menschenfresser, von denen neulich Herr v. Hesse-Wartegg in der Gesellschaft für Erdkunde so farbensprühend und lebhaft, so champagnermäßig anregend sprach, nach Deutschland und zu uns nach Gießen kommen, um zu zeigen, was sie auf den Brettern Anziehendes zu bieten vermögen — ob sie gleich sich selber nur wenig anzuziehcn pflegen.
Doch Scherz bei Seite: Die Schlierseer wußten, was sich schickt. Nachdem sie mehrere Sommer hindurch in ihrem einstmals primitiven und jetzt höchst komfortablen Bauerntheater — wir Gießener „Stadtleut" müßten uns vor diesen Bauern mit unserem Theatersaal schämen — alle Welt zu Gaste gesehen hatten, vertauschten sie die Rollen und gingen bei aller Welt zu Gaste. Dem Besuch folgte prompt der Gegenbesuch. Urb die Tegernseer thaten's ihnen nach. Und sie sind uns heute lieber als die nun mit fremden Schätzen allzureich beladenen Schlierseer, die heute ganz und gar
Komödianten geworden sind. Die Tegernseer umweht doch noch so etwas von ihrer heimatlichen Bergluft, und wenn's heute auch nur sehr wenig ist; sie sind doch noch nicht so ganz Berufskünstler geworden, wenigstens machen nicht alle von ihnen diesen Eindruck, sind bei ihnen Geberden und Ton nicht gar so theatralisch sicher geworden.
Sie brachten uns gestern bei ihrer —, ich hätte beinahe gesagt Antrittsvorlesung — ersten Soiree ein Stück mit einem langen Titel und kurzen Inhalt. Es ist ein braves Stück braver Leute, wie gewöhnlich oieraktig, wie gewöhnlich reich bedacht mit Gesang und Tanz, und zwar, wie gleich im Voraus gesagt sei, sehr hübschem Gesang und sehr — nun sagen wir: temperamentvollem Tanz, die Geschichte eines unschuldig zu fürchterlichen Ehequalen Verurteilten und noch unschuldiger in den Verdacht eines Diebstahls kommenden Bauernmalers oder richtiger Malerbauern. Die Hochzeitstänze, Berglieder und Zither-Zwischenakt-Vorträge, vor allem aber eine ganz brillant gespielte Liebesszene (im 2. Akt) erheitern den ehelichen und andern Jammer des Unglücklichen, bis sich schließlich seine Unschuld in jeder Beziehung herausstellt. Es geht bei den braven Leuten vom See da unten alles so glatt und frisch, daß selbst der griesgrämigste Kritikaster wieder Mensch werden muß. Wem es in unferm rauhcren West- oder Mitteldeutschland an wünschenswerter Bildung mangelt, dem sei gesagt, daß Millibäuerin Milchbäuerin auf hochdeutsch heißt und daß die Tegernseer nicht nur ehrlich, sondern auch geschmackvoll genug sind, um mit dem Prädikat „schön" nicht leichthin um sich werfen. Der schönen 26jährigen Wittwe steht in Gestalt der Afra ein gräulicher Hausdrache gegenüber, und inmitten dieser beiden grundverschiedenen Frauen steht der „Maler-Veri" alias Laver Berglechner.
Doch wozu eine Geschichte erzählen, die nicht des Er
zählens wert ist. Es sei nur betont, daß mit frischer Natur treue recht gut gespielt wurde. Vor allen gefiel Anna Zoller, ein reizendes Madel mit schönem blonden Haar und feinen, klugen, etwas strengen, ernsten Zügen, die mit Anmut sich zu bewegen, mit Innigkeit zu sprechen und mit Geschmack — sie besitzt eine volle, weiche, eigenartig verschleierte Mezzosopranstimme — zu fingen weiß. Ihre Nebenbuhlerin Frau Afra gab die Resl Einödshofer. Das ist ein weiblicher Komiker mit einem echten Fitzebutze-Gesicht (man kennt das drollige Kinderbuch Rich. Dehmels, das diesen Namen trägt), von fabelhafter Derbheit, von unglaublicher Zungen- und Handfertigkeit, ein unheimliches Weib, wie geschaffen, um ewig unterm roten Gebirgsparapluie zu hocken. Der Maler-Veri des Beni Glas hätte ja wohl etwas mehr aus seiner Rolle machen können; Edi Hertl ist einkernigerer, strammerer, hübscherer Bua, weniger konventionell als Glas, ein Bursch von imposantem Wuchs, ein echter Sohn der Berge. Er war gestern leider zu einer weniger sympathischen Rolle, zu einem Renommier-Artilleristen verdonnert. Ganz famos war Mathias Mosers Dorfbürgermeister, der zugleich der Dorfschwerenöter ist, ein Mann von prächtigem Humor, der zudem auch als Spielleiter zeigte, daß er nicht Gewöhnliches auch auf diesem Gebiete zu leisten vermag. Gerauft wurde gelegentlich nach Herzenslust. Wie man aber das Zwischen- aktzithern goutieren kann, ist mir unverständlich. Nach meinem Gefühl ist und bleibt eine Zither ein gänzlich unmusikalisches Instrument, dessen Gewimmer umso unleidlicher wird, wenn es eine flotte Tanzmelodie malträtiert.
Tas Haus war leider am ersten oberbayerischen Abend sehr schlecht, besucht, man unterhielt sich aber vorzüglich und zollte den Naturkünstlern tebhaftesten Beifall. P.W.


