Wetzlar, Altenburg und Gießen, Engelthal, Marienschloß, Die thm ihre Lieb bewiesen, Seiner Freunde ganzer Troß, Die Frau Meisterin*) vor allen Suchen ihm nur zu gefallen.
Ec soll gut sich konservieren, Bis die Jubelzeit erscheint. Fünfzig Jahr zu celcbrteren, Und dann rufen wir vereint: Lange lebe unser Stock, Stehe fest sowie ein Block!
*) Küchenmeisterin.
Vermischter.
* Aschersleben, 19. Juli. Am 18. ds- überfuhr ein Schnellzug bei Gönnern auf der Strecke Aschersleben- Halle auf offenem Ueberwege ein Lastfuhrwerk. Der Führer des letzteren wurde getötet. ,
London, 19. Juli. Der deutsche Dampfer „Mmerva" mußte infolge Zusammenstoßes mit einem anderen Schiffe ins Tieburz-Tock gehen.
* Belgrad, 19. Jüli. Infolge der drei neuen P e stz- fälle in Konstantinopel ist die serbische Grenze gegen die Türken gesperrt. _ , , „ , ,,
* Grudenunglücksfälle. Ber einer Explosion von Grubengas in dem Bergwerk Moliäre im französischen Departement Gard wurden vier Bergarbeiter getöter, zehn verletzt. — Im Ludwigschacht bei Kutterschitz in Böhmen wurden durch GaSauSströmung drei Arbeiter getötet, zwei schwer verletzt.
♦ Die Entstehung der Irrlichter sucht ein russisches Volksmärchen, das Maxim Gorki erzählt, sinnvoll zu erklären. Die blauen Feuerzungen, die über die Steppe huschen, sind die Funken von Dankos brennendem Herzen. Vor grauen Jahren ward ein Zigeunerstzamm von b-en reichen Fluren, die er bewohnt, durch mächtigere Nachbarn vertrieben und in einen tiefen, dunklen Wald gedrängt, durch dessen Laubdickicht kein Strahl der Sonne schien, und dessen Boden ein Pesthauch ausatmender Sumpf war. Viele starben, die Ueberlebenden aber wohnten in Schwermut und Verzweiflung. Ta erbot sich ein junger, schöner und kühner Mann, Tanko, sie aus der Waldesnacht hrnauszuführen. Und er führte sie. In einer furchtbaren Gewitternacht aber "erlosch ihre letzte Hoffnung und sie murrten gegen Tanko und wollten ihn töten. Da plötzlich riß Danko mit den Händen sich die Brust auf, riß sein Herz heraus, und hielt es hoch über seinem Kopfe. „Es flammte so hell wie die: Sonne, und heller noch als die Sonne, und der ganze Wald schwieg, von dieser Fackel der großen Menschenliebe durchleuchtet, und die Finsternis floh vor dem Lichte und fiel zitternd, tief, tief im Walde, in den moderigen Rachen des Sumpfs". Und nun führte Danko die Leute aus dem Walde heraus, beim ersten freien Strahl der Sonne, die die Wandernden auf blühenden Gefilden begrüßte, lachte Danko hochgemut auf, siel hin rind hauchte den Geist aus. Die Jubelnden aber merkten es nicht. „Nur einer von ihnen sah es,, und trat, irgend etwas fürchtend, mit dem Fuße auf das stolze Herz. 'To sprühte Dankos Herz in hellen Funken auf, urtd verlöschte. Das sind die FeuerzungeN, die vor einem Gewitter über die Steppe huschen.
Unwersttäts Nachrichten.
s. Darmstadt, 19. Juli. Für das Studienjahr 1901/02 wurden vom Senat der Hochschule die folgenden Preisaufgaben gestellt: 1. Abteilung für Maschinenbau (Preis 100 Mk.): „Es sind umfassende Versuche über Dampfausfluß durch Ocffnungen und Kanäle unter den in Steuerungs- vrganen der Dampfmaschinen bestehenden Strömungsverhältniffen anzustellen und aus den Versuchen die Ergebntffe der zweckmäßigsten Dampf» osschwindigkeiten in Ein- und Austrittskanälen der Dampfmaschinen zu ermitteln." — 2. Allgemeine Abteilung (Preis 70 Mk. aus der Lauden- heimerschen Stiftung): „In dem Buche „Statik der starren Systeme von Henneberg" ist unter Berücksichtigung der Reibung der gleiche Gewichtszustand eines Körpers bestimmt, welcher auf einer horizantalen Unterlage ruht, und zwar für den Fall, daß die zur Unterlage parallele Kraft nicht im Schwerpunkt der Berührungsfläche angreift." Es sollen einige weitere Beispiele untersucht und durch Zeichnungen erläutert werden. — 3. Abteilung für Chemie (Preis 100 Mk.)r „Es sollen Versuche angestellt werden, um bet elektrolytischen Prozessen die Temperatur der Elektrode und den Einfluß derselben auf den Verlauf der betreffenden Prozeffe festzustellm."
An der Universität Straßburg hat sich Dr. Adolph Dock aus Bischweiler im Elsaß als Privatdozent für allgemeines Staatsrecht und für deutsches Reichs- und LandeSstaatsrecht habllitiert. — Aus Innsbruck wird berichtet: In der letzten Gemeinderatssitzung teilte der Bürgermeister mit, daß der Bau einer neuen Universität auf dem Ausstellungsplatz in Aussicht genommen sei. — Im Alter von 84 Jahren verstarb zu Bern der emeritierte Profeffor der dortigen Hochschule Dr. Brasilius Hidber. Sein Lehr- und Arbeitsgebiet war die Schweizergeschichte.
Eine spezifisch katholische Universität in Deutschland. Dem „Allg. Anz." wird aus Fulda geschrieben: Ein älteres, seit mehr als zwei Jahrzehnten fast völlig vergessenes Projekt ist plötzlich wieder in Erscheinung getreten: die Gründung einer spezifisch katholischen Universität für Deutschland. Dieser Plan wurde am 13. Oktober 1870 in Fulda — unmittelbar nach der großen Protestversammlung gegen die Einverleibung des Kirchenstaates in das Königreich Italien — ausgearbeitet, wobei in erster Linie Fulda als Sitz der neuen Hochschule in Aussicht genommen war- Mehrere Konferenzen des deutschen Episkopats beschäftigten sich mit der Angelegenheit, für deren Verwirklichung aus ultramontanen Kreisen nicht unbedeutende Beiträge gespendet würben. Da die folgenden Jahre des Kulturkampfes der Sache nicht günstig waren, so kam das Projekt in Vergeffenheit. Jetzt sollen mehrere sehr begüterte Personen die Frage wieder aufgegriffen, erhebliche Spenden in Aussicht gestellt und den deutschen Episkopat für die Wiederhebung zu interessieren versucht haben. Jedenfalls wird der im August in Fulda stattfindenden Bischofskonferenz ein bezüglicher Antrag vorliegen.
— Zwei Grotzmeisierrr der Wissenschaft darf am 13. Oktober eine Huldigung dargebracht werden. Denn außer Rudolf Virchow, der das 80. Lebensjahr vollendet, ist jener Tag auch für Theodor Mommsen von hoher Bedeutung. Am 13. Oktober kann der große Altertumsforscher das fünfzigjährige Jubelfest als ordentlicher Profeffor begehen. 1851 am 13. Oktober erhielt er die Berufung als Ordinarius für römisches Recht nach Zürich. Theodor Mommsen hat seine Lehrthätigkeit merkwürdigerweise als — Mädchenschullehrer in Altona begonnen. Das war noch vor seiner ersten wiffenschaftlichen Reise nach Italien, von wo ihn die Freiheitsbewegung in die Heimat zurückrief. Er wurde dann Redakteur bet in RenbSburg erscheinenben Schleswig-Holsteinischen Zeitung. Im Herbst 1848 wurde er außerordentlicher Profeffor in Leipzig. Auch dort beteiligte er sich an der politischen Bewegung. Die Folge war, daß er gemeinsam mit Moritz Haupt und Otto Jahn revolutionärer Umtriebe angeklagt wurde. Trotz der Freisprechung verfügte die Regierung 1850 seine Absetzung. Ein Jahr lang hatte nun Mommsen den herben Kampf ums Dasein zu führen, aber schon dieses Jahr brachte ihm einen ehrenvollen Preis von der Pariser Akademie, und am 13. Oktober 1851 wurde ihm dann die Berufung nach Zürich zuteil, der er im Frühjahr Folge leistete. 1854 vertauschte er die Rechts-Professur mit dem Ordinariat in BreSlau. Vier Jahre darauf wurde er von der Akademie der Wissen- schäften zur Leitung eines großen lateinischen JnschristenwerkeS berufen, wobei er seine organisatorische Meisterschaft nicht minder glänzend bewährte, wie seine historische, philologische und staatswissenschaftliche Krittk. In Berlin ging Mommsen gleichzeitig zur philosophischen Fakultät über und lehrte nun statt Pandekten römische Geschichte. 1874 lehnte er eine Berufung zum
Ordinarius ber Jurisprubenz nach Leipzig ab, nachdem er zum ständigen Sekretär der Akademie der Wissenschaften ernannt worden war, und zwar als Nachfolger von Haupt. Mommsen hat dieses Amt bis 1895 inne-* gehabt; an seine Stelle trat Hermann Diels. Es ist ein eigenartiger Zufall, daß Mommsen und Virchow an einem Tage gefeiert werden können. Der eine ist das unerreichte Vorbild auf dem Gebiete der Geisteswiffen- schasten, der bahnbrechende, universale Altertumsforscher; der andere, nicht minder oielfeitig, der Führer und Altmeister in den exakten Raturwiffen schäften. Beide vereint die UeberzeugungStreue, mit ber sie auch im polittschen Leben an ben Geschicken bes Vaterlanbes tetlgenommen haben. Theodor Mommsen ist vier Jahre älter als Rudolf Virchow.
Meratur, Wissenschaft und Kunst.
München, 19. Juli. Der Generalintendant der Hofmusik, Freiherr v. Per fall, wurde von seiner Stelle als Direktor der Akademie der Tonkunst unter holdvollster Anerkennung seiner ausgezeichneten Dienste unter Verleihung des Titels „Ehrenpräsident der Akademie der Tonkunst" enthoben.
Arbeiterbewegung.
Scranton, 19. Juli. Die vereinigten Grubenarbeiter Amerikas haben einen Beschlußantrag angenommen, wodurch ihr Präsident ermächtigt wird, alle Heizer, die Mitglieder ihrer Organisation sind, wieder an die Arbeit zu beordern. Damit dürfte der Ausstand der Heizer in diesem Distrikt thatsächlich beendet sein.
Landwirtschaft.
Wien, 19. Juli. Amtlich er Saaten st ands-Be- r i ch t. Wolkenbrüche, Hagelschläge verursachten namentlich in Westböhmen, Galizien und Südtirol schwere Schäden. Die" Roggenernte in der südlichen Länderzone ist meist mit gutem Erfolg beendet; die Qualität der Körner ist meist befriedigend. In Galizien und Mähren wird über Notreife geklagt. Die Weizenernte in der südlichen Ländergruppe ist bereits beendet; die Resultate sind meistenteils zufriedenstellend, Sommerungen mittelmäßig. Gerste und Haser versprechen eine mittlere Ernte. Für Raps wird durchschnittliche ein mittelmäßiges Resultat erwartet. Mais giebt Anlaß zu Hoffnungen auf eine gute Ernte; für Kartoffeln sind die Aussichten ausnahmslos günstig. Der Stand der Zuckerrübe in Niederösterreich, teilweise auch in Böhmen ist gut, in Galizien schadete vielfach Nässe. Die Aussichten für die Weinernte sind günstig, nur in Südtirol durch heftiges Auftreten der Peronospora verschlechtert.
Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.
Hypothekenbanken. Wie der „B. B.-C." hört, bestehen unter den Hypothekenbanken Fusionsbestrebungen. Insbesondere wird berichtet, daß zwei große Hypothekenbanken beabsichtigen, einige der mittleren Institute m sich aufzunehmen. Im allgemeinen Interesse würde die Aus- fiihrung dieses Planes nur willkommen geheißen werden können.
Leipziger Bank. Nach dem „Leipz. Tgbl." hat die Konkursverwaltung der Leipziger Bank der Konkursverwaltung der Aktiengesellschaft Trebertrocknung zur Fortführung der Geschäfte bis jetzt lediglich nur 500 000 Mk. zur Verfügung gestellt. ' Welche Beträge später zur Auslösung von lombardierten Waren ^argeliehen werden, stehe noch dahin; jedenfalls werden dre Beträge noch lange keine Million Mark erreichen.
Leipziger Bank. Wie aus Leipzig mitgeteilt wird, hat sich aus einer größeren Anzahl Gläubiger der Leipziger Bank ein freiwilliger Ausschuß gebildet, der, ausschließlich die Interessen der Gläubiger vertretend, vor der offiziellen Gläubigerversammlung eine Aussprache und Einigung der Gläubiger über alle zu treffenden Maßnahmen herbeiführen will.
() Hamburgs 20. Juli. 30Mill.Mark 4 proz. zu pari rückzahlbare Hypothekenpfandbriefe (Serie 341—3f0) der Hypothekenbank in Hamburg sind zum Handel an den Börsen in Hamburg, Berlin und Frankfurt a. M. zuge- tassen worden. (Näheres ist aus dem Inserat in dieser Nummer ersichtlich.)
Tabak
Im Pfälzer Tabakgeschäft trat auch während der abgelaufenen Berichjtswoche eine Besserung nicht ein, es ist sehr ruhig. Mit dem Empfang der von den Fabrikanten gekauften Tabake wird begonnen, und je nach Ausfall der Waren dürfte noch ziemlich nachgekauft werden. Im Laufe der Woche wurde eine Partie 1899er Rheinbayrischer Tabak (ca. 150 Zentner) zu 30 Mk. von Spekulanten an Händlern verkauft. Sonst sind uns nennenswerte Abschlüsse nicht bekannt geworden. Für gute entrippte Einlage besteht immer sehr lebhafte Nachfrage, lose Pfälzer Rippen ruhig, lose feine 8.50 bis 9.50 Mk., gebündelte 10.50 bis 11.50 Mk. verpackt.
Diehmartt.
An den hervorragenden Viehmärkten Südwestdeutsch^ lands bewegte sich das Geschäft in der abgelaufenen Woche ziemlich lebhaft, und war es hauptsächlich prima Großvieh, das allenthalben im Vordergründe des Handels stand. Aber auch mittlere Qualitäten fanden bessere Beachtung, und der Absatz hierin kann ebenfalls als sehr gut bezeichnet werden. Kälber waren an einigen Plätzen lebhaft gefragt, während wieder an mehreren kleineren Plätzen ziemlich Ueberstand blieb. Fette Schweine waren rasch ausverkauft, dagegen mittlere Qualitäten und Läufer im Verhältnis weniger beachtet. Im allgemeinen ist das Geschäft als mittelmäßig zu bezeichnen.
Kraftfuttermittet.
Im FuttermittelgefMst hat sich in der letzten Woche wenig geändert. Die Stimmung bleibt lustlos, und sind Umsätze von Belang nich^ zu verzeichnen. Die Nachfrage aus dem Jnlande war trotz der andauernden Trockenheit ohne Bedeutung.
«etreide.
Aus Osteuropa, wo jetzt die Ernte im Gange ist, laufen nun auch Klagen über die Ernteergebnisse ein und es ist anzunehmen, daß wir in Europa nur auf eine schwache Mittelernte in Weizen rechnen können.
Infolge dessen ist man hier gerne der besseren amerikanischen Tendenz gefolgt.
Der Konsum beteiligt sich zwar noch zögernd am Einkauf, doch fanden immerhin größere Umsätze statt wie in den letzten Wochen.
Roggen ist fester auf russische Berichte, daß die Druschausbeute geringer als erwartet.
Hafer fest und begehrt.
Gerste. Braugerste fest; in Ungarn fallen die Qualitäten sehr verschieden und ist quantitativ eine schwache
Mittelernte zu erwarten; auüjt in der Pfalz hat die Hitze ungünstig auf die Qualität cingewirkt.
Futtergerste unverändert.
Mais fest auf amerikanische Schadenmeldungen.
Tie heutigen Notierungen sind: Redwinter 2 127 bis 129 Mk. Kansas 2 126 bis 128.50 Mk. Südruss. Weizen 127 bis 146 Mk. Laplata-Weizen 126 bis 134 Mk. Rufs. Roggen 104 bis 106 Mk. Russ. Futtergerste 97 Mk. Rufs. Hafer 109 bis 126 Mk. Amcrik. Hafer 120 Mk. Mixed Mais 104 Mk. Laplata Mais rye terms 93 Mk. cif Rotterdam.
AiMg ms btn Sieuitscmlsrtsißtrn der Sielt Tießkll.
Slufgedote.
Am 12. Juli. Dr. Friedrich Karl Rubolf Köster, Oberarzt bautet mit Elsa Maria Rahm in Potsbam. — Am 18. Äonrab Kießelbach, Bäckergeselle bahier mit Johanna Dorothea Karoline Jürgensen Hierselbst. — Arn 18. Peter Friedrich Heinrich Castein, Kommis bahier mit Ra- thilbe Johanna Auguste Garn Hierselbst.
Gheschliestuusittt*
Am 18. Juli. Christian August Friedrich Hüttenberger, Kurmusiker in Homburg v. d. H. mit Minna Mathilbe Elsa Braehrne bahier. — Am 19. Wilhelm Friedrich Karl Anton Schiele, Chemiker in Freienorla mit Ottilie Elisabeth Rosalie Anna Buderus bahier.
Seboreut»
Am 8. Juli. Dem Briefträger Georg Reul ein Sohn. — Am 9. Dem Dachbecker Wilhelm Thielmann eine Tochter, Frieba Dorothea. — Dem Schlosser Johannes Roth IL ein Sohn, Otto Johannes. — Am 11. Dem Schuhmacher Christian Löber ein Sohn, Adam Christian WUHelm. Dem Kaufmann Wilhelm Ockel ein Sohn, Wilhelm Ernst Christian. — Am 12. Dem Gefangenwärter Karl Storck ein Sohn. Dem Kutscher Heinrich Lich ein Sohn, Friedrich. — Am 13. Dem Arbeiter Johannes Funk ein Sohn, Johannes Dietrich. — Am 14 Dem Dachbeckermeister Johann Lapp ein Sohn, Johann Georg Emil Friedrich. Dem Schlosser Marlin Fischer ein Sohn. — Am 15. Dem Vostboten Heinrich Schmidt eine Tochter, Maria Katharina Elisabeth. — Am 17. Dem Weißbinder und Lackierer Emil Schmall III. ein Sohn, Karl.
Vrfiorderre.
Am 12. Juli. Wilhelm Gustav Ludwig Karl Sartorius, 1 Jahr alt, Sohn des Gerichtsschreibergehilfen Wilhelm Sartorius dahier. — Am 15. Wilhelm Johann Jakob Schuldt, 35 Jahre alt, Tapezier dahier. Friedrich Hermann Borschbach, 1 Monat alt, Sohn des Sattlers Franz Peter ^Borschbach dahier. — Am 18. Ludwig Arnold, 67 Jahre alt, Taglöhner dahier.
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