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vor hundert Jahren
In Nr. 14 der Zeitschrift „Hessenland" (Verlag von
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den Bogesen über Freiburg—Kolmar.
Verhaltungsmaßregeln bei Hihschlag. Bei der gegen wärtig herrschenden furchtbaren Hitze ist eS nicht auSge schloffen, daß der eine oder andere Fall von Hitzschlag, auch Sonnenstich genannt, vorkommen kann. Diese plötzliche Er- rankung tritt gewöhnlich bet übermäßiger Erhitzung des Körpers ein, wenn die Abkühlung (Verdunstung des Schweißes) »ehindert ist. Die Vorboten dieser Krankheit find Apathie, tarker Schweiß. Der Kranke stürzt in schweren Fällen hin,
Wafferzufuhr ist dagegen unbedingt nötig, auch ist e» bester, en Kopf mit einem Filzhute zu bedecken, weil er die Sonnen- trahlen nicht durchläßt. Ist ein Fall von Hitzschlag vor- jefommen, so gönne man dem Kranken vor allem Ruhe,
Taxierung des Areals der Jnfanteriekaserne vorgenommeu worden. Von Tausch- oder sonstigen Anerbietungen könne aber erst die Rede sein, wenn der Ankauf des Hopfengartens perfekt werden sollte. Thatsächlich sei ein Angebot noch nicht erfolgt.
>ei der hohen Temperatur allzu große Anstrengungen und den reichlichen Genuß alkoholischer Getränke. Genügende
Berlin, den....
I. A. der Unterverbandsversammlung:" Der Antrag rief eine kurze Trskussion hervor, in der
Unser Pater Robert lebe Biele Jahre noch wie heut', O, daß ihm der Himmel gebe Alles, was sein Herz erfreut. Wer es gut Robertisch meint, Hat sich heut' mit uns vereint. Seht, wir bringen ihm zu Ehren Heut' an seinem Namenstag Preis und Jubel, und in Chören Halten wir ein Festgelag. Und dem Papa Robert töne Froher Glückwunsch seiner Söhne. Komm, o Tag, noch oft hernieder. Der unS heut' so heiter scheint, Und wir feiern dann dich wieder, Stets so froh wie jetzt vereint. Kaffee, eine Stütze*) Wein Wird uns dann willkommen sein. Möge doch die Sonne scheinen Unferm Papa Robert lang, Stärke geb' sie seinen »einen, Seinem Geiste muntern Gang, Und das Fläschchen gratias Mache seine Gurgel naß. Ohrensausen, Gicht und Fieber Und kein Schlagfluß soll ihm bräun, Alles, was ihn ruft hinüber, Möge ferne von ihm fein, Daß er uns die Messer schleife Und nicht nach Arzneien greife. Hell und rein sei feine Kehle, Wenn er den DiSkanto stimmt,**) Und er geige ohne Fehle, Wenn er die Viola nimmt.
Brav Col'phomum zum Streichen Wird den Schlaf von ihm verscheuchen. Niemals werd' er mehr genommen AuS den Mauern Arnsburgs fort, Er soll nicht als Geißel kommen Hin an einen bösen Ort, Kein Franzos***) soll ihn mchr schrecken Und kein Bataver ihn necken.
es folgen Krämpfe oder gar Blutungen und unter Umständen der Tod. Mau vermeide, um der Krankheit vorzubeugeu,
♦) Stutzbecher, Becher ohne Fuß. — **) Nach der »Commentatie hiötorica de antiquo romano Castro aquilae vulgo Arnsburg in
Kolonialpost.
Bon der deutschen tzeideumiffiou. Die deutschen Kolonien machen nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht sichtbare Fort schritte, auch die religiös-sittlichen Fortschritte sind bemerkens wert. Hierher rechnen wir, daß im Jahre 1899 in Deutsch- Ostafrika l 14 Personen wegen Sklavenraubs oder'Verschiffung von Sklaven über See bestraft und 2180 Freibriefe an bisherige Sklaven ausgestellt wurden. In Deutsch- Südwestafrika hat die Rheinische Mission im verfloffenen Jahre 740 Heiden getauft; 1623 Eingeborene befinden sich noch im' Taufunterricht. — In Lome, der Hauptstadt unseres Togogebietes, ist für die zahlreichen Deutschen der Bau einer Kirche geplant, zu dem die kleinen Leser des Kindecmisfionsblattes „Für unsere Kinder" in der Heimat Gaben sammeln. — In Kamerun wurde kürzlich im Seminar der Basler Mission das erste Abgangsexamen gehalten. Fünf eingeborene MisfionSgehilfeu bestanden eS und wurden mit einem guten Zeugnis entlaffen. — Daß sich auch das Reich der sittlichen Hebung der Eingeborenen annimmt, erhellt auS einem Erlasse der Reichsregierung, welcher die Ausführung von Eingeborenen aus den deutschen Schutzgebieten zum Zwecke der Schaustellung untersagt. Möchten die un würdigen Schaustellungen fremder Raffen überhaupt beseitigt werden! Die Eindrücke, welche die Farbigen aus de« Ländern der Weißen mitnehmen, find meistens recht zweifelhafter Art. — Um noch unser Schutzgebiet Kiautschou zu erwähnen, gedenkt die Berliner MissionSgesellschaft ein größeres Schulhaus für etwa 55000 Mk. zu bauen, da der Andrang der Chinesen zu dem von Missionar Kunze erteilten Unterricht groß ist. Erfreulich ist, daß die evangelischen Missionen in China beschlossen haben, für die zahlreichen ermordeten Missionare (186) keinerlei Anspruch aus Schadenersatz zu erheben und überhaupt einen solchen für zerstörtes MisfionS- eigentum nur dann anzunehmen, wenn er freiwillig angeboten wird. Das AergerniS, welches übertriebene Schadenersatzansprüche nichtevangelischer Missionare in China erregten, ist ja weltbekannt.
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Aus Stadt und Land.
Nachrichten von allgemeinem Interesse sind uns stets willkommen und werden angemessen honoriert.
+ Der deutsche Zeutralvereiu der Gustav Adolf-Stiftung hatte im Jahre 1900 eine Gesamteinnahme von 1 998 872 Mk. Seit seinem Bestehen hat er 35 821 771 Mk. verteilen können. Im letzten Jahre wurden 38 mit seiner Hilfe gebaute Ki rchen, Betbäuser und Kapellen eingeweiht, 27 begonnen. 22 Ge meinben konnten vom UnterftützungSplane abgesetzt werden; 49 600 Mk ist der Höchstbetrag, der an eine von ihnen im ganzen gezahlt worden ist. 40 Gemeinden wurden neu in die Reihe der zu unterstützenden ausgenommen.
•• Die Gemäldeausstellung im Turmhaus am Brand ist morgen, Sonntag, zum letzten Male geöffnet. Bon Montag an bleibt die Ausstellung bis zum 15. September geschloffen.
•• Der Kaufmännische Verein begeht am 21. ds. sein Sommerfest auf dem Schiffeuberg. Die Beteiligung ver- Wt eine rege zu werden. Zur Hinfahrt können der 2 Uhr.Zug, sowie die Wagen der Omnibus-Gesellschaft benutzt werden und für die Heimfahrt läßt die Bahnverwaltuua auch den 10 Uhr Zug an der Station Schiffenberg halten. Das Fest findet bei jeder Witterung statt und wird rm Notfälle im eigenen Heim abgehalten.
() Marburg, 19. Juli. Gestern fanden die Verhandlungen des in diesen Tagen in Marburg abgehaltenen Verbandstages der Raiffeisen-Vereine des Reg.-Bez. Kassel ihren Abschluß. Den Schluß der Verhandlungen bildeten die Berichte der Unterverbandsdirektoren aus Hanau, Fulda, Niederhessen, Oberhessen, Schaumberg und Heiligenstadt. Der Unterverband Schlüchtern stellte folgenden Antrag:
Der Unterverband Raiffeisen scher Genossenschaften für den Kreis Schlüchtern beantragt, der Verband ländlicher Genossenschaften für den Regierungsbezirk Kassel möge den auf der Schlüchterner Unterverbandsversammlung vom 19. Februar er. einstimmig angenommenen Antrag sich zu eigen machen, wonach die hessischen Raiffeisen-Vereine bei dem nächsten zusammentretenden Provinziallandtag durch eine motivierte Petition um Erlaß eines Provinzial-Ge- setzes, betr. gesetzliche Einrichtung ländlicher Fortbildungsschulen nach Art der städtischen gewerblichen Fortbildungsschulen vorstellig werden sollen.
Das Provinzialgesetz soll nach der von der Unterver- bandsversammlung angJJmme^ Formulierung ungefähr
folgenden Wortlaut haben. Kastel) Kantor des Konventes. — ***) Dies bezieht sich auf die Drang-
„Mr Wilhelm von Gottes Gnaden usw. usw. ver- fa[e, die das Kloster Arnsburg in den Revolutionskriegen, des. in de» ordnen mit Zustimmung des Landtags der Monarchie Jahren 1792 und 1795, erduldete.
sowie des Provinzial-Landtags für die Provinz Hessens Nassau für den Umfang dieser Provinz folgendes:
§ 1. Die Gemeinden sind berechtigt, durch ern Gemeindestatut die zwangsweise Teilnahme aller männlichen Einwohner im Alter von 15 bis 18 Jahren an den innerhalb ihres Gemeindebezirks bestehenden oder emzurich^ tenden öffentlichen Fortbildungsschulen vorzuschreiben und durch die den Ortspolizeibehörden gesetzlich zustehenden administrativen Zwangsbefugnisse (Landesverfassungsgesetz vom Zu ergingen.
§ 2. Der Unterricht dieser ländlichen und städtischen Fortbildungsschulen ist, soweit derselbe nicht auf die Sonntage verlegt, sondern an Wochentagen erteilt werden soll, auf die Abendzeit (nach6Uhr) der Monate Oktober bis März anzusetzen.
§ 3. Zur Gründung solcher öffentlichen Fortbildungsschulen sind die Gemeinden selbst, die Kreise sowie die Regierungs-Kommunal-Verbände berechtigt.
Eine seltsame Unhöflichkeit gegen den deutschen Kaiser hat: fü6 ba« « »X kommen gierungsorgan „Tagbladet zu 1 ) folgenden lassen, indem es dem „Verl. Tgbl. zufolge, lvigenven ihm zugegangenen Brief mit der Unk j. riirft- unter dem Titel „Ein unvermeidlicher Mann abdruckt.
Kaiser Wilhelm herrscht nun feit 13über „das" große Vaterland", und jedes Jahr hat es ihn ge- rieben uns zu besuchen. Außer dem wider ichcn Em- Lianae im Frchre 1890, da Christram-l vor lauter Betz isterung auf dem Kopf- stand, und Straßen und Brucken nach ihm tau te, sind diese Besuche von uns immer mrt Gleichgiltigkeit betrachtet worden. Unsere Behörden sind zuvorkommend gewesen das Telegraphenwesen war vflicbtaetrcu, und das Kabel zwischen Odde und dem kaiserlichen Schiff hat untadelhafte Dienste gethan. Der Kaiser hat für alle Höflichkeiten dadurch quittiert, daß er der Domkirche in Trondhjem zu ihrer Restaurierung 1000 Kronen schenkte, der Kirche, die 1888 nach dem Tode des alten Kaisers zum Trauergottesdienst zur Verfügung gestellt wurde. Diese jährlichen 1000 Kronen sind wohl nicht ohne Zusammenhang mit dieser uns Norwegern wenig angenehmen Verwendung unseres größten nationalen Heiligtums. Könnten wir nichit jetzt Konto zwischen uns und dem R. . . . kaiser einigermaßen für ausgeglichen ansehen? Ich denke ja, und stelle anheim, daß „Tagebladet" den Anfang macht. Fort mit allen diesen nichtssagenden Telegrammen, über das, was der Kaiser von Tag zu Tag vornimmt, und notieren wir einzig die drei Dinge: Ankunft, 1000 Kronen an Die Domkirchfe und Abreise. Wenn wir dies zu wissen bekommen haben, sind wir ganz zufrieden und werden uns mit größerer Ruhe in das Unumgänglichje finden.
Das „Tagbladet" sucht sich, jetzt mit der kaum minder absurden Erklärung aus der Affaire zu ziehen, der Artikel sei infolge eines bedauerlichen Irrtums veröffentlicht worden. Zur Erkenntnis des Irrtums ist aber doch wohl „Tagbladet" erst gekommen durch den allgemeinen Unwillen, den der Aufsatz in Norwegen selbst erregt hat. Mit Recht nennt „Morgenbladet" den Artikel roh und dumm. Es bedarf kaum der Mahnung eines anderen Blattes, „Aften- gaten", man möge aus dieser glücklicherweise vereinzelt dastehenden Auslassung keine weiteren Schlüsse ziehen. Solche Schlüsse auf etwa vorhandene antideutsche Stimmungen in Norwegen sind nicht gezogen worden, umsoweniger, da auch die Beziehungen zwischen den Höfen die allerbesten fintk Eben verlautet, daß voraussichtlich mit dem Kaiser von Oesterreich der König von Schweden den diesjährigen deutschen Kaisermanövern beiwohnen werde. Die deutsche Regierung hat ganz gewiß den Artikel von vornherein nicht ernsthaft genommen.
Jahren nicht zu den zur Herstellung von.3^611 er forderlichen Arbeiten herangezogen we^en dursem Jahre soll Frist gegeben werden, die Beschränkungen fu Arbeitsräume durchzuführen.
In umgekehrter Richtung:
Luzern c
101 ,
230 „
425 „
520 „
abends
912 ,
Frankfurt a. M. „ 5is „
Beide Züge durchfahren die Strecke Darmstadt—Karls ruhe und umgekehrt über Schwetzingen, ohne anzuhalten, in nl$L9anJ die Notwendigkeit' des' 'Schulzwangs betont, aber auch die
gerüstet find und auch RestauratwuS- und Küchenbetneb ein 5^to{erigfeit berührt wurde, die richtige Stunde für । erlebtet ist, haben die Reisenden alle Annehmlichkeiten wie Schule zu finden. Der Antrag wurde einstimmig an- )ei V.Zügeu, ohne Platzkartengebühr bezahlen zu genommen, ohne daß auf die Fixierung der Stundenzahl müffen. Nach Luzern findet Wagendurchlauf statt, für die Wert gelegt wird. Der nächste Verbands tag soll in F ul d a i brigen Schweizerischen Stationen muß in Basel umgestiegen abgehalten werden.
werden. Auch für uns Gießener bietet der neue Zug in der ** Kleine Mitteilungen aul Hestea und den Nachbarstaaten. Achtung von Norden nach Süden hiernach eine vortreffliche In Butzbach trat am 18. Juli, wie die „Butzb. Ztg.- Verbindung nach der Zentral- und Westschweiz, sowie nach mitteilt, eine Landwehr-Kompagnie in der Stärke von über 100 Mann zusammen, die fich vorzugsweise aus Landwehr- teufen von Mainz und Umgebung zusammensetzt. — Das Gasthaus „Znm Frankfurter Hof- in Lang «Göns wurde von der bisherigen Inhaberin Kath. Mohr zum Preise von 25000 Mk. an Jakob Metzger in Butzbach verkauft. — Im fürstlichen Schloßgarten in Gedern kommt demnächst eine 80—100jährige Aloe zur Blüte. An der Spitze des etwa 3 Meter hohen Schaftes entwickeln fich bereits mehrere Knospen, deren Zahl sich aber dem Anschein nach noch wesentlich vermehren wird. Der Schloßgarten ist zur Be- ichtigung jeden Nachmittag von 4—8 Uhr geöffnet. — Die Reichsbank.Nebenstelle für Friedherg und Bad. Nauheim wird nächsten Montag im Hause der Frau Dr. Trapp eröffnet. — Förster Diehl von Altenfeld fand auf dem Felde einen Kornhalm mit 20 Aehren. — GerichtSaffeffor Dr. Waldschmidt in Wetzlar ist zum Amtsrichter ernannt worden. — Lehrer Reitz von Gladenbach, zuletzt Zehrer in Biedenkopf, hat in den letzten Tagen in Zürich ein Doktor-Examen bestanden, nachdem er einige Jahre an
Basel Freiburg Karlsruhe Darmstadt
i ffue ihm die Kleider und verschaffe ihm Kühlung mit Waffer.
In schlimmeren Fällen gebe man dem ganzen Körper naffe, ------------------- —7------ « - -
kalte Umschläge, führe die künstliche Atmung durch Bewegen der dortigen Universität studiert hat. — In Marburg der Arme und Brust herbei und belebe chn durch Riech, und verschied infolge eines Schlaganfalls der Oberlehrer am Gym- Arzneimittel. ttaftum Prof. Dr. Heiur. Schäfeft._____________
Friedberg, 19. Juli. Die Manöver des 2. baye- .
rischen Armeekorps finden gemäß einer Bereinbarung Elve Geburtstagsfeier rm Kloster ArttSvurg mit dem preußischen 5kriegSministerinm dieses Jahr zum Tetl vor hundert Jahren.
auf hessischem und preußischem Gebiet statt. Die Korps- Nr. 14 der Zeitschrift „Heffenland" (Verlag von
Manöver finden im Gelände zwischen Aschaffenburg und Würz- g^r. Scheel in Kassel) schreibt unter dieser Spitzmarke urg, die DivifionSmanöver im Gelände von Würzburg bis Dr. August Röschen: Das nachstehende Gedicht wurde mir
Frankfurt a. M. und Friedberg statt. von Herrn Geheimen Kirchenrat Wilhelm Nebel (aus Groß-
r. Eberstadt, 19. Juli. Den Beweis dafür, daß eS für @erau) mitgeteilt. ES stammt aus dem Nachlaffe von dessen
einen Fuhrmann unerläßlich ist, vor dem Wegfahren sich zu Baler Dr. Ernst Ludwig Nebel, Professor der
vergewissern, ob am Wagen alle« in Ordnung ist, lieferte Medizin zu Gießen, dem bekannten Altertumsforscher gestern wieder ein Unfall, der sich hier ereignete. Ein un^ Sammler (geboten 1772, gestorben 1854). Dieser war Handelsmann aus Muschenheim fuhr einen steilen Hohl- Oon seinem Baler, der ebenfalls Profeffor der Medizin zu weg herab; da die Hemmvorrichtung nicht in Ordnung war, Hießen und PhyfikuS des Klosters Arnsburg war, öfter zum ließ der Wagen das Pferd wieder die Hinterbeine. Das Besuche dieser Abtei mitgenommen worden. Nach dem Tode Pferd ging durch und rannte in rasendem Lauf nur noch seines Balers, den er, erst 11 Jahre alt, verlor, dauerten mit dem Borderwagen und dem Besitzer darauf, ins Dorf, ^ie Beziehungen zu Arnsburg weiter, und er war oft dort wo es eingefangen wurde. Der Fuhrmann wie daS Pferd a[8 gern gesehener Gast. Manchmal erzählte er, wie er, ind verletzt. — Bot kurzem wurde hier ein altes Bauern- obgleich Protestant, dem Gottesdienst beiwohnte und die -aus, gebaut 1696, renoviert. Bei den Arbeiten kamen Mönche durch feine kräftige Baßstimme in Erstaunen setzte, irachlvolle Schnitzereien zum Vorschein. ES ist nach Ein- Diesen Beziehungen verdankt folgendes Gedicht feine Ent- drücken aus der Darmstädter Künstlerkolonie wiederhergestellt stehung, das dem Pater Robert Stock im Jahre 1801 worden und hat nunmehr eilt ganz prächtiges Aussehen ge- 8um Namenstage (7. Juni) gewidmet wurde. Das Gedicht Wonnen. Das Gebälk ist dunkelrot, die Fenster, das Thor zeigt, daß die Klosterbrüder einen anständig munteren Ton und die Läden sind grün, der Bewurf mattgelb gestrichen. utlb eine heitere Geselligkeit mit dem Ernste ihres Berufs In der Durchfahrt sind Malereien angebracht. So ist das verbinden wußten.
;)au« ein Schmuck für das ganze Dorf geworden.
Darmstadt, 18. Juli. Der allgemeine Verband und der Neuwieder Verband der Deutschen landwirtschaftlichen Ge- offenschaflen, sowie die Deutsche KornhauS Kommission haben ich mit ihrer gesamten Organisation dem preußischen Staats- Minister zum Zwecke der Ankäufe und der Vertreibung von Saatgut, Futter- und Düngemitteln in den Notstandsbezirken zur Verfügung gestellt. — Zu der in unserer gestrigen Nummer gebrachten Notiz, wonach der Militärfiskus der Stadt die große Jnfanteriekaserne in der Alexander- traße zum Kauf angeboten habe, erfährt das ^Darmst. Tgbl.- auS zuverlässiger Quelle, diese Nachricht eile den Thatsachen weit voraus. Anläßlich der Verhandlungen über den Erwerb des Hopfengartens fei allerdings eine Ausmessung und
Nach der Schweiz. Seit dem 15. d. M. bis einschl. 15. September verkehrt ein sehr rasch fahrendes Schnellzugs- mar zwischen Frankfurt a. M. und der Schweiz (zurzeit be- schnellste Verbindung) wie folgt:
Frankfurt a. M. ab 12so mittags Darmstadt Karlsruhe Freiburg Bafel Luzern Zürich Bern


