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21.4.1901 Erstes Blatt
 
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Bats.-Kommandeur im 3. Großh. Hess. Jns.-Regt. (Leib Regt- Nr. 117, mit der gesetzlichen Pension zur Disposition gestellt, und mit dem 25. d. M. zum Kommandeur des Landw.-Bezirks Wetzlar ernannt, v. W u r m b, Major aggreg. dem Jns.-Regt. von Wittich (3. Hess.) Nr. 83, als Bats. Kommandeur in das 3. Großh. Hess. Jns.-Regt. (Leib Regt.- Nr. 117 versetzt. Frhr. v. Bock, Hauptm. und Äomp.- Chef im Jns.-Regt. Nr. 167 unter Versetzung zum»5. Hann. Jns.-Regt. Nr. 165 zunr überzähligen Major besördert und dem Regiment aggregiert, v. Lch lieben, Hauptmann im Jns.-Regt. Nr. 167 zürn ttomp.-Chef ernannt. Bauer v. Bauern, Leutnant im 1. Großh. Hess. Inf- (Leibgarde-) yiegt. Nr. 115 und kommandiert zur Dienstleistung bei der Gewehrsabrik in Erfurt, zum Oberleutnant befördert. E ck, Oberleutnant im Jns.-Regt. Nr. 167, als Jnsp.-Offizier zur Kriegsschule in Hannover kommandiert. Conzen, Oberst und Kommandeur des 1. Großh. Hess. Feldart.-Regts. Nr. 25 (Großh. Art.-Corps), zum Kommandeur der 30. Feld- art.-Brigade ernannt. Graf v. Westarp, Major und Abteil.-Kommandeur im 1. Garde-Feldart.-Regt., unter Ver­setzung zum 1. Großh. Hess. Feldart.-Regt. Nr. 25 (Großh. Art.-Corps), mit der Führung dieses Regiments beauftragt.

Gemälde Ausstellung. Die seit acht Tagen neu aus­gestellten Gemälde darunter auch die von RüdiSühli München bleiben nur noch kurze Zeit ausgestellt, da für nächste Woche wieder eine große Anzahl von Gemälden an­gemeldet ist. Es sei nochmals auf die gegenwärtige Aus­stellung hingewiesen, denn die nahezu 100 Bilder bieten viel Sehenswertes.

* Ein außerordentlich frecher Diebstahl ist gestern vor­mittag im Gerichtsgebäude verübt worden. Dort hatte jemand einen Geldbeutel im Sitzungssaal der zweiten Zivil­kammer für kurze Zeit niedergelegt. Als er sich bald darauf danach umsah, war der Geldbeutel, der übrigens nur einen unbedeutenden Geldbetrag enthalten haben soll, verschwunden. Von dem Diebe fehlt, wie wir hören, bisher jede Spur.

Mainz, 19. April. Es erregt hier in katholischen Kreisen Aufsehen, daß der Dekan von Mainz, Pfarrer Kör- uer, sein Amt p l ö tz l i ch n i e h e r g e l e g t hat. Ursache des Rücktrittes ist nach einem Gerücht die Ernennung des noch jugendlichen Professors Dr. Bendäx zum Domkapitular. Von anderer Seite wird behauptet, daß zwischen den älteren katholischen -Geistlichen des Dekanats und dem Dekan schon längere Zeit eine Spannung bestehe, die nun zum Aus­druck gekommen sei.

Vermischter.

* Lourdes, 19. April. Beim Aufstelleu eines großen Steinkreuzes brach ein Gerüst zusammen. Zwei Ar- beiter sind getötet, einer verwundet.

Eine häßliche Geschichte, die sich gegen den aus Ungarn stammendenRedakteur" Ludwig Barth richtet, wird aller Voraussicht nach Anfang Mai eine Berliner Straf­kammer beschäftigen. Wegen versuchten Betrugs werden sich die unverehel. Alice Milpacher und der Zimmcrvermieter Friedrich Eger, wegen versuchter Nötigung Frl. Milpacher und der genannte Ludwig Barth zu verantworten haben. Es handelt sich im ersten Fall um einen Betrugsversuch gegen die Erben des am 1. Oktober v. I verstorbenen 22jährigen Prinzen Bernhard Heinrich von Sachsen Weimar-Eisenach, der s. Z. als Leutenant bei den Garde Ulanen in Potsdam gestanden hat. In dieser Zeit ist er mit der Milpacher be­

kannt geworden und soll diese auch mehrmals mit kleineren und größere.! Geldsummen unterstützt haben. Als der Prinz dann plötzlich in Eisenach gestorben war, suchte die M. unter Beihilfe des Eger zunächst von den Erben des Verstorbenen Geld zu erhalten, indem sie ihnen vorspiegelte, daß der Ver­storbene ihr versprochen habe, durch Gewährung einer größeren Summe für sie zu sorgen. Sie trat weiter mit der Be hauptung auf, daß der Verstorbene mündlich die Bürgschasi für einen von ihr acceptierten Wechsel über einen hohen Be- trag übernommen habe. In Weimar prüfte man die An- gelegenheit, und da wurde ihr ein rundweg ablehnender Be- scheid zu teil, verbunden mit dem deutlichen Hinweis darauf, daß ihr ernste Folgen in Aussicht ständcn, wenn sie sich weiter erdreistete, das Großherzogliche Haus zu behelligen. Inzwischen war der um zwei Jahre ältere Bruder des ver­storbenen Prinzen, Erbgroßherzog Wilhelm Ernst, zur Re. gierung gelangt, und nun richtete der Angeklagte Barth im Auftrag derMilpacher an den jungen Großherzog ein Schreiben, in welchem er diesem die angeblichen Ansprüche der M. an die Erben des Verstorbenen vortrug und in nicht mißzuver­stehender Weise auf die Möglichkeit der Vermeidung eines öffentlichen Skandals hinwies. Diese Drohung verfehlte aber vollständig die beabsichtigte Wirkung; man benachrichtigte die Polizei, und Kriminalkommissar v. TreSckow setzte das drei­blättrige Kleeblatt eines Tages hinter Schloß und Riegel. Das Gericht wird demnächst zu Prüfen haben, ob der Ein­wand der beiden männlichen Angeklagten, daß sie in gutem Glauben gehandelt haben, Wahrscheinlichkeit für sich hat.

Grrichtssaal.

o. Gießen, 19. April. Strafkammer fitzuug In Sachen des StationSassistenten W. Rode in Gießen gegen die Ehefrau des Brief­trägers G. F. Schmalz daselbst wird die, gegen ein Urteil des Großh. Schöffengerichts Gießen, das gegen die Angeklagte wegen Beleidigung des Privatklägers auf eine Geldstrafe von 15 Mk. erkannt hatte, von beiden Teilen eingelegte Berufung vor Eintritt in die Hauptverhandlung von den Vertretern der Streittetle zurückgenommen. Gleichfalls zurück­gezogen wurde daS eingelegte Rechtsmittel von dem Angeklagten in der Privatklagesache des Adolf Lahm in Bingenheim gegen den David Leo­pold zu Nidda, wegen Beleidigung. Wegen Ausbleibens des Ange­klagten wird die von dem Steinhauer Wilhelm Waldschmidt in Kesselbach erhobene Berufung gegen ein Erkenntnis des Großh. Schöffengerichts Grünberg, durch das er wegen Bedrohung in eine Gefängsnisstrase von sechs Wochen verurteilt worden war, kostenfällig verworfen. Die Dienst­magd Anna Jung von Klein-Linden ist beschuldigt und geständig, im Laufe des Jahres 1901 in der Absicht rechtswidriger Zueignung Privat­urkunden, die zum Beweise von Rechten und Rechtsverhältnissen von Er­heblichkeit sind, fälschlich angefertigt und zum Zwecke der Täuschung von ihnen Gebrauch gemacht, nämlich durch Vorzeigung von ihr gefertigter, euf den Namen der hiesigen Gesindevermieterin Karl Schmidt Witwe laulender Zettel sich von dem Bäcker Pfeiffer in Gießen, Backwaren in ver­schiedenen Fällen, allerdings von nicht bedeutendem Werte verschafft zu haben. DaS Urteil lautet auf fünf Wochen vier Tage Gefängnis, die durch die Untersuchungshaft für verbüßt erachtet werden. Die Angeklagte er­kennt die sofortige Rechtskraft deS Urteils alsbald an. Wilhelm Neu­mann in Gelnhaar, geboren im Jahre 1882, ist angeklagt, am 3. Februar d. I. zu Gelnhaar den Hermann Vogel daselbst mittels eines geschlossenen Meffers körperlich verletzt zu haben. Die Staatsanwaltschaft beantragte, den Angeklagten in eine Gefängnisstrafe von zehn Monaten zu verurteilen. Das Gericht erkennt auf eine Gefängnisstrafe von 9 Monaten unter Anrechnung von 3 Wochen erlittener Untersuchungshaft; und legt dem Angeklagten die Kosten des Verfahrens auf. Der Angeklagte giebt sich gleichfalls mit der erkannten Strafe zufrieden. Geständig, Geldbeträge, deren Auszahlung ihm oblag, in Höhe von ca. 300 Mk., unterschlagen zu haben, ist der Großh. Forstwart Konrad Hofmann in Stornfels; dagegen bestreitet er ihm gleichfalls zur Last gelegte Urkundenfälschungen. Das

Gericht kann sich auch in der That von der Schuld des Angeklagten m letzterer Beziehung nicht überzeugen und spricht ihn von der Anklage deS Delikts der Urkundenfälschung frei, verurteilt ihn aber wegen Unter« schlagung in eine Gefängnisstrafe von drei Monaten. Strafmildernd wurde die bisherige dienstliche Unbescholtenheit des Angeklagten und die Notlage, in der er sich befand, in Betracht gezogen.

Mainz, 19 AprU. Wegen Beletdtgung deS deutschen ost- asiatischen Expeditionskorps bat Die Militärbehörde Unter­suchung gegen den Redakteur derMn»r. VolkSztg.", den sozial­demokratischen Landtagsabgeordneten HaaS, eingeleitet. HaaS wurde gestern vom Untersuchungsrichter vernommen. Die Be­leidigung soll darin liegen, dah ein Vergleich gezogen ist zwischen der That eines in Nürnberg aus Urlaub besindUchen Soldaten de» 21. bayer. InfantirteregimtntS, der eine Ladenkaffe geplündert und die Ladnerin mit Erstechen bedroht hat, und dm Theten der Rachekrteger in China. Die Notiz war einem anderen Blatte entnommen, welchem, konnte fich der Redakteur nicht mehr entsinnen.

Paris, 19. AprU. Dor dem Schwurgericht begann unter großem Andrang des Publikums der Prozeß gegen die russische Studentin Wera (Selo, die durch einen Revolverschuß, den sie auf Profeffor Deschanel abgab, ihre Freundin Zelenin so schwer verletzte, daß sie nach einiger Zeit starb. Die Angeklagte weigert sich, irgendwelche Angaben über die Art der Beschimpfung zu machen, deren Opfer sie war und deren Urheber, wie sie sich überzeugte, nicht Profeffor Deschanel fei. Sie erklärt nur, daß jenem Manne etn Finger fehlte, der ihr in Genf die Beschimpfung zugesügt hatte, sowie daß sie den Urheber derselben auf dem Adler­platz in Paris wiedersah, ihn dann aber aus den Augen verlor. Hierauf beginnen die Zeugenvernehmungen. Der erste Zeuge ist Prof. Dechanei. Er tritt schwankenden Schrittes, unterstützt von seinem Sekretär, an die Schranke und schildert den der Anklage zu Grunde liegenden Vor­gang. Er fügt hinzu, daß er seit 27 Jahren nicht in Genf war. Die Angeklagte wendet sich an Dechanei, den sie um Verzechung bittet, und gibt ihr Ehrenwort, daß sie sich getäuscht habe, bann bricht sie in Schluchzen aus. Hierauf werden weitere Zeugen vernommen Schließlich empsiehlt der Staatsanwalt selbst die Angeklagte der Nachsicht der Geschwoienen, nachdem der Arzt ihr nur eine beschränkte Verantwortlichkeit zuerkannt hatte. Vera Gelo wurde darauf freigesprochen.

Handel und Verkehr. Volkswirtsihast.

ÄO^letle

E» notieren: Ruhr-Fettnuß Körnung I und II Mk. 210 bi» Mk. 220, Nußschmiedekohlen Mk. 190 bi« Mk. 200, Deutsche Anthracit-Nußkohlen Mk. 320 bis 330, englische Anlhracit-Nußkohlm Mk. 350 bi« Mk. 360, Ruhr-Flammnuß Körnung I und II Mk. 210 bis M. 220, Ruhr-Flammnußkohlen III Mk. 195 bi» Mk. 205, Fettschrot Mk. 170 bis Mk. 175, Ruhr-Bruchcok» Mk. 810 bi» Mk. 320, Ausstebgrte» Mk. 150 bi» Mk. 160. Alle» per 10 Tonnen ab Mann­heim. Dmch den abnorm hohen Wasserstend der letzten Woche sind die Zufuhren knaöp und übersteigt schon jetzt die Nachfrage da» An­gebot in disponibler Ware.

Kraftfuttermittel.

Bei ruhiger Stimmung hat sich die Marktlage in der abge- laufenev Wacht wenig verändert. Marseiller Erdnußkuchen sind feftit und 2-3 Mk. höher zu notieren; auch Amerika sandte sür Baumwoll- saatmehl höhere Kurse. Palm- und Leinkuchen, sowie KokoSkuchm wenig bl achtet und unverändert.

Biehmarkt.

Während der Berichtswoche entwickelte sich an fast allm Plätzen ein sehr lebhafte» Geschäft und war e» hauptsächlich prima Großvieh, das im Vordergründe de» Handel» stand. Mittlere Qualitäten waren ebenfalls lebhaft gehandelt, der Umsatz hierin kann al» gut mittel­mäßig bezeichnet werden. In Kälbern war der Handel etwas weniger lebhaft, eS blieb an einigen Plätzen sogar ziemlich Ueberstand. Fette Schweine sowie Läufer und Mtlchschwetne erfreuten stch lebhaften Handels, an einigen Plätzen wurde ziemlich ausverkauft.

Labak.

Auch während der vergangenen Woche konnte stch daS Pfälzer Tabakgeschäst nicht beleben. Die Tabake heben jetzt die zweite Fer- mentation mitzumachen und werden zusammengeschlagen, sodaß sich die Qualität momentan nicht gut beurteilen läßt. Der ruhige Ge- schäfisgang in der Fabrikation bält noch immer an, waS auch beetn- slussend auf den Markt wirkt. Pfälzer Rippen geschästSlo», lose feine Mk. 8 bis 9, gebündelte Mk. 10 bis 11.

Die Hchmstchttimsku vom 10. und 12. d. Mt». in der Oberförsterei Schiffenberg find genehmigt. Die Abfuhr­scheine können vom 27. d. M. an bei den zuständigen Hebe- stellen in Empfang genommen werden. Die Ueberweisung de» Holze» findet Montag den 29. d. Ml»., morgen» acht Uhr. statt.

Gießen, 19. April 1901. Großherzogliche Oberförsterei Schiffenberg.

Heyer. 8005 Hohversteigerung m dem Lützelliudeuer Markwald (Hessen) Freitag den 26. April 1901, Distrikt Neuwald uud Strauch.

30 Fichten- und Kiefern- stümme von 13 bi» 33 cm Durchmesser, 5 bi» 12m Länge mit 7,41 lm, 475 Fichten-Derbstangen von 8 bi» 12 cm Durchmesser, 8 bi» 12 m Länge mit 31,96 fm,

1050 Fichten-Reisstangen von 5 bis 7 cm Durchmesser, 6 bi» 9 m Länge mit 20,93 fm,

466 rm Nadel-Knüppel, da­von 147 rm in Schichten von 2,5, 3 und 3,5 m Länge,

124,5 rm Stöcke, 7610 Wellen.

Zusammenkunft vormittag» 9 Uhr an Abteilung Neuwald, 4xf der Frankfurterstraße.

Groß Rechtenbach, 18. April 1901. 3012

Der Bürgermeister.

Mobiliar- Versteigerung.

Moutag deu 22. April d. Js., nachmittag» 2 Uhr anfangend, wird in dem Hause Ederstratze 3, I, der nach- stehend verzeichnete Mobiliar- Nachlaß der verstorbenen Frau Marie Loeber Witwe gegen Barzahlung versteigert:

2 Sofas, 1 Sessel, mehrere vollständige Betten, ein- und zweithür. Kleiderschräuke, ein Schreibpult mit Glasaussatz, 1 Sekretär, Kommoden und Waschtische, Tische und Stühle, Bilder und Spiegel, Weißzeug, Hau»- u. Küchengeräte usw.

2985 I. A.: Schneider.

Hohversteigerung Dienstag deu 23. dS MtS. wird im hirsigen Ge­meindewald folgende» Holz versteigert:

7 Eich nstämme von 18 bi» 89 cm Durchm., 9 bi» 13 m Länge 5,14 fm, 1 Kiefernstamm (Schnitt­holz) von 38 cm Durchm und 10 m Länge 1,13 fm,

12 Fichtenstämme von 14 bis 22 cm Durchm. und 8 bi» 12 m Länge 2,29 fm,

16 Elchen - Treibstangen (Wagnerholz),

335 Fichten-Derdstangsn von 8 bi» 12 cm Durchm. und 8 bis 11 m Länge = 12,27 fm,

1573 Fichten-Reisstangen (dar­unter 500 Bohnenstang.)

von 3 bis 7 cm Durchm.

und 4 bl« 9 m Länge,

10 rm Eichen-Knüppel,

12 Eichen-Stöcke, 1130 Elchen-Wellen, 7040 Fichten-Wellen (hiervon find 5700 W.llen 4 bis 6 m lang u. za Bohnen­stangen, sowie zur Ein­stig digung von Gärten geeignet).

Die Zusammenkunft findet um 91/2 Uhr vor­mittag- beim Bergwerk statt.

Großen-Linden, 16. April 1901.

Großherzogliche Bürgermeisterei Großen-Linden.

Leun. 2947

Jagdverpachtung.

Dienstag deu30.April 1901, nachmittags 3 Uhr, soll hier im Rathouje öffentlich die Verpachtung der Gemeinde­jagd zu Fronhausen a. d. Lahn, Kreis Marburg, auf 9 Jahre bszw. 12 Jahre stattstnoen. Die Bedingungen werden im Verpachtungstermin bekannt ge­geben. Da» fragliche Jagd gebiet umfaßt eine Feldmark von ungefähr 900 Hrltar, da- von find ca. 144 Hektar Wald.

Fronhausen an der Lahn, am 15. April 1901. Der Bürgermeister.

H. Gerhardt 2979

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Zu der nächsten Sonntag, vormittags 11 Uhr, tm Steiu'fcheu Saalbau stattfindenden Delegierteu-Ber- fammluug der Sterbekasse sür Mitglieder des heffischeu Landesgewerbevereius, sowie zur Beteiligung an dem im Anschluß an die Versammlung statifindendea Mittagesseu (das Couvert Mk. 1.50) werden die Mit­glieder ergcbenst eingeladen.

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