Telephonischer Kursberichti
GchWklliii Liedtthiii, Kiebn
02800
Der Vorstand
90.10
100 95
101.09
98 50
97.10
Frankfurt, den 19 Kreditaktien . . . DiBkonto-Kommandit Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsgut. Oesterr. Staatsbahn Gotthardbahn . . Laurahütte . . . Bochum .... Harpener .... schwach.
Gottesdienst in der Synagoge^ Südanlage.
Israelitische Religionsgemeinde.
Samstag ben 20. Juli 1901.
Vorabend 7« Uhr, morgens 8M Uhr, nachmittags 4 Uhr, Sabbatb- ausgang 9“ Uhr.
Juli
. 199.00
. 171 10
. 127 50
. 128 50 . 135 20 . 13700 . 152.70 . 180.50
. 165.10 . 150 80
Kirchweihfest Mrohe
Sonntag den 21. u. Wontag den 22. Zuli
in der Wirtschaft zum Burgkeller:
und umfaßt sämtliche Eisen- und Stahlwerke in Pennsylvania, Ohio, Indiana und Maryland, die der großen Arbeiterunion angehören. Irgend welche Ruhestörungen haben bis jetzt nicht stattgefunden, da die Streikenden den Kampf mit dem Trust strikte auf der Basis erlaubter Mittel durch zufahren gedenken. Der Präsident der „Amalgamierten Metallarbeiter- Association", Theodor Shaffer, der den ganzen Streik in Szene gesetzt hat und weiter kommandiert, hat Theologie studiert, die Examen mit Auszeichnung bestanden und ist später Methodisten-Geistlicher gewesen. Er ist ein wahrer Riese an Gestalt mit einem eisernen Gesicht und scharfen schwarzen Augen, im ganzen eine Persönlichkeit von außerordentlichem, geradezu suggestivem Einfluß. In den letzten zwei Jahren ist er selbst als Arbeiter in den Stahlwerken thätig gewesen und hat sich mit Leib und Seele den Jntereffen der großen Union gewidmet- Shaffer erklärte einigen Preßvertretern gegenüber, daß die Arbeilerunion den Morganschen Stahltrust bereits jetzt fest in der Hand habe. „Sollte es notwendig sein", meinte er, „so werden morgen am Tage 500 000 Kohlen« arbeitet mit in unseren Streik emtreten und später eventuell andere 800000 Mann der „American Labor Federation", sodaß vielleicht weit über eine Million (?) amerikanischer Arbeiter den Kampf gegen den Mor- gan'schen Riesentrust und deffen Nachteile aufnehmen werden. Morgan wird schwerlich ein derartiges Risiko laufen und eine so fürchterliche Der» antwortung tragen wollen. Wir werden seinem Trust das Rückgrat brechen und dann eine Aera der Freiheit und der ehrlichen Behandlung des amerikanischen Arbeiters aus Basis der Prinzipien der Arbeiter Union inaugurieren." Diese Erklärungen des Arbeilerführers beweisen zur Genüge, daß die Streikenden sich ihr Ziel gesetzt haben und mit voller Ueber« legung und großer Zuversicht die Erreichung desselben durchzusetzen versuchen werden.
verbunden mit Konzert und Tanz
bei Gastwirt Ludwig Schlierbach
Am Sonntag dem 21. Juli:
W Stiftungsfest
Universitäts-Nachrichten.
Heidelberg, 17. Juli. Gegen das Ueberhanbnehmen der ausländischen Studenten, die trotz ihrer zum Teil ungenügenden Vorbildung den deutschen Studierenden in den Hörsälen den Platz beschränken, haben sich die Kliniker der hiesig°n Universttät mit einer Ein abe an den akademischen Senat und gleichzeitig an den Studentenausschuß gewandt, um eine Abhilfe gegen diesen — auch gn anderen deutschen Universitäten fühlbar gewordenen — Mißstand zu erbitten. — Am schwarzen Brett der Universität Göttingen ist nun mehr daö D'plom ausgehängt, da« für Joses Joachim ausgestellt ist über die ihm von der philosophischen Fakultät der Georgia Augusts verliehene Doktorwürde. Es ist gezeichnet vom derzeitigen Dekan der Fakultät, Profesior der Botanik Dr. Berthold. In ihm wird hervor- gehoben, daß die Fakultät die Ehrenpromotion vorgenommen habe, um den bedeutendsten aller lebenden und aller vor ihm dagewesenen Geiger zu ehren, der seine Kunst nie zur Künstelei erniedrigt habe, sondern stets bemüht gewesen sei, bas Ideal reiner Kunst und ewiger Schönheit seinen Hörern näher zu bringen, und der sich dadurch die höchste Bewunderung seiner VolkSgenossn rote dcS Auslandes gewonnen habe. Ferner roirb auf die hohe Bedeutung Joachims als Komponist, namentlich aber alS Lehrer seiner Kunst htngeroiesea, auS d ff en Schule eine flro§- Anzahl bedeutender Künstler hervorgegangen sei.
Gerichtssaat.
** Darmstadt, 17. Juli. (Kriegsgericht.) Der Unteroffizier WUHelm Straub, Handwerksmeister auf der Handwerker- und Zuschneidestube des Art.:Regimen^ hier, ist beschuldigt in den Jahren 1899/1900 und 1901 in einer ganzen Anzahl von Fällen die ihm untergebenen Hand, »erker bei Ablieferung der meist nicht vorschriftsmäßig gearbeiteten Uniformstacke durch Ohrfeigen, oder Stöße mit der Faust gegen das Kinn, die Brust oder den Rücken rc., mißhandelt zu haben, er gibt dies zu will aber in der Aufregung über die meist schlecht gelieferten Arbeiten gehandelt haben, auch sollen die Stöße nur unbedeutend gewesen fein; die Gestoßenen haben auch in den meisten Fällen dies nicht als Mißhandlung betrachtet und geben selbst zu, daß sehr oft nachlässige Arbeiten geliefert wurden, die ost zu Anständen Veranlassung gaben. Es werden durch 7 Zeugen ca. 90 einzelne Fälle nachgewiesen. — Der Vertreter der Anklagebehörde betrachtete die Vergehen als einzelne Strafthaten und beantragte die dadurch zulässige Höchststrafe von 60 Tagen Arrest, der Gerichtshof betrachtete dagegen das Vergehen als eine fortgesetzte Handlung und verurteilte den Angeklagten zu 6 Wochen Mittelarrest wegen Vergehen gegen 8- 122 und § 556 des Militär-Strafgesetzes. Er nahm dabei zu Gunsten des Angeklagten die bisherige tadellose Führung und die guten Zeugnisse seitens seiner Vorgesetzten, ebenso die außerordentlich schwierige Lage, in der sich der Angeklagte befand, an, da er die Handwerkerstube bei Gründung des Regiments neu einrichten mußte und dabei meist sehr minderwertiges Material hatte, das zu Anfang sehr schlecht arbettete, ebenso sprach zu seinem Vorteil, daß die Mißhandelten die Strafen selbst nicht als Mißhandlung empfanden, da die Schmerzen nicht groß und bald vorbei waren. Der Angeklagte war durch Rechtsanwalt Dr. Bopp verteidigt und nahm die Strafe an.
vtaipz, 18, Juli. Der Pferdehändler Markus Nathan in Bingen hatte sich vor der Strafkammer wegen betrügerischen Bankerotts zu verantworten. N., über beffcn Vermögen am 4. Februar der Konkurs verhängt wurde, war stark in Wechselreitereien gewesen. Eine Bilanz hatte er nie gezogen. Durch seine schlechten Wechsel ist eine Firma um 15 000 Rk gekommen. Auch mit dem früheren Bierbrauereidirektor Meurer, der durch Selbstmord endete, hatte der Angeklagte Geschäfte mit Wechseln gemacht. Er ließ sich von Bekannten Blankowechsel diskontieren und füllte bann die Zahlen nach Belieben aus. Die Unterbilanz betrug 23792 Mk. 9t., der sich in Hast befindet, wurde zu vier Monaten Gefängnis verurteilt.
München, 17. Juli. Graf de la Rosse, deffen Verhaftung wegen Wechselfälschung wir kürzlich meldeten, wurde heute zu 21/, Jahren Gefängnis verurteilt. Er hatte die hiesige Bankfirma Fraenkel u. Selz um 11000 Mk. geschädigt.
Bamberg, 18. Juli. Die Anwaltskammer oerurtellte den Rechtsanwalt Dr. Gabriel Gengler zu 650 Mk. Geldstrafe, weil er eine Forderungsklage absichtlich derart in die Länge gezogen hat, daß den Beteiligten allein 457 Mk. Anwaltskosten erwachsen sind.
London, 18. Juli. Heute vormittag begann in der königlichen Gallerie des Parlamentshauses der Prozeß des unter Anklage der Bigamie stehenden Earl of Rüssel. Der Saal mit seinen für die Peers hergerichteten scharlachroten Seffeln, seinen mit Fresken geschmückten Wänden und mit Waffenbildern bemalten Fenstern gewährte ein eigen- . artige- Bild. Von hervorragenden Persönlichkeiten hatten sich unter den ' ersten der Herzog von Teck und der amerikanische Botschafter eingefunden. ' Der Attorney General Finlay und der Sollicitor-General Carson vertreten - die Krone. Mr. Robson, Mr. Horaeo Avory und Mr. Mathews fungieren ' als Verteidiger des Earl of Ruffel. Grade vor der Estrade, auf welchem 1 ein Thron errichtet ist, sitzt der Earl of Halsbury, der als Lord high 1 Steward fungiert. Unterhalb der Estrade befinden sich die Sitze der - Richter. — Das Oberhaus verurteilte Ruffel zu drei Monaten Ge- 1 jängn,8 als Arrestant erster Klaffe in dem Londoner Gefängnisse ' Holloway. । ö ii ,
Kirchliche Nachrichten.
ÄvSRgrlisHe Aeweintzk.
Sonntag dm 21. Juli. 7. nach Trinitatis. Gottesdienst.
In der StadMrche.
VormtttagS 8 Uhr: Pfarrasfistent KrauS.
Zugleich Christenlehre für die Nrukonstrmierten der Matthäusgemeinde
Vormittags 91/» Uhr: Pfarrer Dr. Grein.
Beichte und heil. Abendmahl für die Matthäus- und Markus- gemeinde. Anmeldung vorher bei dem Plärrer jeder Gemeinde erbeten.
Vormittags 11 Uhr: Kinderktrche für die Markusgemeinde. Pfarrer Dr. Grein.
In der Johannesttrche.
Vormittags 8 Uhr: Siehe Stadtktrche.
Vormittags 9i/a Uhr: Pfarrer Euler.
Vormittags 11 Uhr: Ktnderkirche für die LukaSgemeinde.
Pfarrer Euler.
Am nächstfolgmden Sonntag wird nach allm Gottesdienstm eine Kollekte für die „Innere Mission" erhoben.
Katholische Gemeinde.
SamStag den 20. Juli.
Nachmittags um 4V| Uhr und abends um 8 Uhr: 'Gelegenheit zur hett. Beicht.
Meteorologische Beobachtungen
der Vtatio« Gieheu.
Gesangverein Heiterkeit
Lansing kn 21. Mi, nachmittags 3 Uhr:
Sommersest
Litterarische Neuerscheinungen.
Laura von Skublics und Erzherzog Ernst. Ausführliche Darstellung ihrer heimlichen, aber glücklichen Ehe, der traurigen Schicksale ihrer Kinder und deS Kampfes dieser ums Recht gegen Mißgunst und Lüge. (67 S.) Leipzig, O. Gracklauer.
Müller S., Bereitung von Obst- und Beerenweinen, Einlegen und Konservieren von Früchten. (12 S) Berlin, Thormann & Goetsch.
Kunstwort. 2. Juliheft. München, Georg D. W. Callwey. 60 Pfennig.
Das Weiberregiment in den Pfarrhäusern oder Türkisches im Christentum. 3. Aufl. (86 S.) München, O. Th. Scholl. 1 Mk.
Arbeiterbewegung.
, . Hapnover, 18. Juli. Die hier tagende Versammlung der Ver- Sr ?.n0o.lL • Flaschenfadriken faßte einstimmig folgenden Bc- schluß: Jedes Eingeym auf die jetzige Forderung dcr Glasmacher N- Mehrten. Die anweienden Mitglieder verpflichteten sich in ihrer 8U ub£5n0t<n Kampfe zusammenzuhalten und in «llen ^"Gelegenheiten mit den Ausständigen gemeinsam zu verhandeln. xäH fc® „ ,e* 'Aeint in ganz Deutschland entbrannten Kampf zwischen den Arbeltgebern und Arbeitnehmern der Glasmachcr-Branche m*8 letztere zunächst darum, die bereits seit einem Jahre ausständigen 8lrbrtter ber Nienburger und Schauensteiner Glashütten »er Ian0.en Dauer der dortigen Ausstände tetne Aussicht auf eine Beilegung derselben vorhanden war, weil andere Fabriken den betreffenden Werken mit ihren Fabrikaten aushalfen und außerdem ziemlich viel ausländisch« Arbeiter maeioaen w-«n, Wen bie Führ« d-r «XffZ
kurzem, den Streikenden durch einen Generalstreik »u fillfe in kommen, der am 13. Juli durch eine allgemeine Kündigung »um 27. Juli inszeniert werden sollte. Gleichzetiig wurden bie SeSunaen in folgender Weise festgesetzt: 1) Anerkennung des Ko.litionWl^ und Ablichtung der Ausstände in Nienburg und Schauenstein • 21 Ein- tührwig des paritätischen Arbeitsnachweises. Da die Forderung«» von den verschiedenen Gesellschaften abgelehnt wurden, reichten die Arbeiter der Glashüttenwerke von Gerresheim, ©treulau und Rausch» Löbtau, Döhlen, Kreuznach u. a. am 13. b. M. ihre Kündigung per 2* Juli ein. Auf der Glashütte in Hörtel wurde den Arbeitern von b« Fabrik gekündigt. Im Ganzen dürftm am 27. ds. 3500 Mann tn den Ausstand treten, während nach dm bisherigen Kündtgunam zu urteilen ebensoviel w.eiterarbeiten dürften
«._/”*?**** neueste« Riesenstreik wird aus Rewyork ge- ndbet: Der größte Streik in der Geschichte Amerikas ist in vollem Gange
Für Speisen und Getränke ist bestens gesorgt. 6043
Ä. Der Mre ^-Regiment in st zu Metz unter Z befreiten hier-
fort ätoUst
• HeugenverneM- M sollen, unter leyer in der A- U 11 begonnen, te Burchard und vohnen den «er-
iettin Mer» ter ein Mmer ch, als ein Kri- em Fenster auf Achauchungen. Schwestern bem ) liegt Geists erstorbene Witwe Zs-
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Neben [inj, S-M Sagen.
Tchuß-- 5*^ ein
ianhmirtrrhnft Saragoffa, 19. Juli. Ein Volkshaufe bombardierte
, - ®1Q _ , * J ’ * Iden Palast des Erzbischofs, das Priesterseminar und
»eriammYunoTst?eidnf ftof1 Kirchen mit Steinen Die Polizei mußte -inschreü-n.
erstattete den Rechensläftsbericht für 1900 und 1901, Rtelf« t)6= ®te ®utbe gleichfalls mit Steruwürfen empfangen. Eme bei die Verbältmsse der Studienreise nach Oberbaben und stellte die Anzahl Personen wurde verwundet, darunter mehrere Frauen, dortigen Verhältnisse bis zu einem gewissen Grade als vo bildlich fül Der Bischof ordnete die Suspendierung aller religiösen Cere- unser Zuchtgebiet dar. Sodann gab der Redner Erläuterungen iu I monien an dem Voranschlag für 1901/02. Der Voranschlag wurde mit 1050 Mk. ' 1Q m .. .. . m ,
in Einnahme und Ausgabe genehmigt. W. Klein aus Burg-Gcäfen- 191 Juli. Die „Gera" mit dem Grafen
rode berichtete über die Tierausstellung in Halle. Für unsere Der- Waldersee traf gestern hier ein und fuhr heute weiter, hältntffe sei die Einfuhr von Zuchtvieh, namentlich in Hinficht auf I An Bord ist alles wohl. Milchergiebigkeit, aus der Schweiz von größerem Vorteil als aus' Oberbaden. Zu demselben Punkt führte Ockonomterat Leithiger aus, daß es sich aus der Ausstellung zu Halle gezeigt habe, daß mit der Zucht deS Stmmenthaler Rindes am meisten Erfolge erzielt worden feien. Wenn Hessen auch auf der Ausstellung in Halle gegenüber Baden etwas im Rückstand geblieben sei, so läge das an d m Zucht- ziel, das wir, entgegen Baden, in unserem Zuchtgebiet uns stellen; an diesem Ziel festzuhalten, sei die erste Aufgabe. H. I. Gruner von Klein-Karben und Fr. Häuser von Nieder-Weisel sprachen über die Studienreise nach Oberbaden. Nach der Verteilung der bei der Tierschau zueikannten Preise schloß der Bolfihende, Geh. Reg.-R Dr. Braden, die Sitzung mit Worten der Anerkennung und des Dankes für das Gebotene.
-Anl. —.—
. . 26.10
. . 26.55
. 80.95
Tendenz
„ um 9V« Uhr: Hochamt mit Predigt. I ___ .
Nachmittags um 21/» Uhr: Sakramentalssche Bruderschafts-Andacht. 15054
Sonntag den 21 Juli. «. Sonntag nach Pfingsten. i
Vormittags von 61/« Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht. vCt r!ievlgSh0he.
, um 7 Uhr: Die erste heil. Messe; > m i w i ■ ,
vor und in derselbm Austellung der heil, taunton. K AMVOm TflllV 1111(1 KlHfiAFSDlAlß
„ um 8 Uhr: Die zweite heil. Messe. MUitärgottesdieust ly 1<U14 UUU IkUlUC/1 Opiülüi
mit Predigt. ....... filntiitt 20 Wtnnia.
"ohe
W trug S 1 ^gekommen U'zu prüfen, ^dioye und ließ Mtz abzugeben, kam er unvor- entlud sich.
Unterlieb. Ter ^age. Der un° it.
L der,im 17 • tze herabMrzfe, "Whig. Das w Weife zügelten am Leben geordnete haben : Nebenbahn n Bestimmungen lden Staats-Au- es kürzlich, ver- -schußvereins zu als 40000 Mk. icfyt beendet, -n vete Pro/. Dan. n 16. fiuli in b yr t W^mbenbat
Berbofung von Ministerium des ung dieser Vernicht mehr M n werden dürfen, rlöses aus dem nnngegenständen rieb der Lose im
Handel und Verkehr. Uolkswittschaft. & “doü!S •100 96
** Darmstadt, 18. Juli. DaS Ministerium des Innern hat die K<^oia ' hessischen Handelskammern um Auskunft darüber ersucht, ob ihnenIlu/,0/ « Erfahrungen nach der Richtung hin zu Gebote stehen, daß dem Export uaiian deutscher Spirituosen nach Indien in neuer Zeit Schwierigketten I .
in der Weise bereitet werden, daß verfälschte, germgwertige Produkte | , o'.° p -
dorthin ausgeführt werden, um die deutsche Konkurrenz zurückzudrängen. I » o',°
Leipzig, 17, Juli. Die durch den Zusammenbruch der Leipziger!.., . pu:nMU,„ * Bank auf dem Geldmärkte hervorgerufenen Erschütterungen finden den! * klarsten Ausdruck in dem Kursrückgang selbst erster Institute, wie er sich |
Theater, Kunst und Wissenschaft.
— Graf Tolstoi, der berühmte russische Dichter, ist schwer erkrankt. Er war gegen das Verbot der Aerzte bei feuchtem Wetter ausgeritten und hatte die Malaria bereits am 10. Juli abends gespürt Zurzeit fühlt sich der Graf sehr gut, er denkt und spricht beständig von seinen litterarischen Arbeiten. Die ganze Famile Tolstoi ist am Krankenbett versammelt.
in verlustreicher Weise in dem knappen Zeitraum von nicht ganz drei .. f
Wochen vollzogen hat. Das „Leipz Tghl." stellt die Kurse vom 24. Juni, Wochemuche Ueberflcht der Todesfälle in Gießen, c $!J0e vor der Zahlungseinstellung der Leipzrger Bank und vom 28. Woche vom 7. Juli bis 13. Juli 1901.
ES n°tt-rt-n °n d-r L-iPzig-r Bö-,-- Mg-m-im : angenommen ,n 25 900, inll. 1600 Mann MMMr.)
144-^0 50; St-rblich--its,iff°r: -0,08°/«, nach Ai,ng der O-t-ft«id-n 12,05°/^
Kredit» und Sparbank Leipzig 102, nicht wieder notiert: Darmstädter — * ' Bank 129—123; Deutsche Bank 196,25—187,50; Dresdner Bank 142 bis 124,50; Dresdner Bankverein 112—106; Gothaer Privatbank 180 B bis 124; Leipziger Bank 140 (Berliner Kurs) bis 12,23 (in Konk.); Leipziger Hypothekenbank 134 bezw, 140 für kleine, nicht wieder notiert; Löbauer Bank 116, nicht wieder notiert; Oesterreichische Kreditanstalt 208 bis 196; Reichsbankanteile 154,50 B—149,50; Sächsische Bank 139,75 (B Kurv), nicht wieder notiert; Sächsische Bodenkreditanstalt 121—116,50; Zwickauer Bank 118,50, nicht wieder notiert. — Nachdem der weitverzweigte Leipziger Rauchwarenhandel erst kürzlich eine Geldkrise durch gemacht hatte, war die Möglichkeit neuer, größerer Schwierigkeiten infolge der Leipziger Banttatastrophe zu befürchten. Zahlungsschwierigkeiten find i Summa- 10 C4)-------6745-----------2-----------2-------
aus diesem Anlaß mbeffen noch nicht vorgekommen, und es besteht die «uJr„Lmprr,
Hoffnung, daß der Rauchwarenhandel auch weiter davor bewahrt Melbt. ber 21 ftS ® t ü Ä
Nicht zu leugnen ist aber, daß die durch den Bankkrach hervorgerufene 2Srant^ext auf von auswärts .nach
allgemeine Depression auch in dieser Branche ihren nachteiligen Einfluß ®'^en gebrachte Kranke kommen.
ausübt. Demzufolge war in der letzten Woche das Platzgeschäft in Rauch- —--------------------------------------------------------------------
waren ziemlich flau. — In der gestrigen RatSplenarfitzung gab Oberbürger»! 31t
meister Justizrat Dr. Tröndlin bekannt, daß von der mit Rücksicht auf ÄwMlut MkUlUNllkA.
den Zusammenbruch der Leipziger Bank von den städtischen Kollegien ge- , L _ 7, , m ,,
troffenen Einrichtung, wonach Einlagebücher der Leipziger Bank bis zu Aachen, ^,19. Jult. Auf dem Bahnhofe Marschrlthor 30 Prozent des Einlageguthabens aus städtischen Mitteln bis zum Ge-1verbrannten vor Abfahrt eineß Zuges ein holländischer amtbetrage von einer Million beliehen werden, seit dem Inkrafttreten I Postwaaen und Geväckwaaen mit Inhalt
biefer Einrichtung, dem 4. dieses Monats bis heute, also in einem Zeit- P 1 .
raume von 13 Tagen, nur auf 3u derartige Einlagebücher Darlehen ent-!, Valparaiso, 18. $uli. (Reuter.) Gestern nacht wurde
nommen worden seien, und zwar in einem Gesamtbettage von 15 947 Mk. ^r Generalko nsul von Ecuador, Arias Sauches, wahr- Aus unterrichteten Kreisen, so führte der Vorsitzende weiter aus, sei ihm scheinlich von Anhängern der der gegenwärtigen Regierung
MS Äft t *nwtei, -ochd-m Schüfle auf
Hierbei wurde darauf hingewiesen, daß die gleichen Beobachtungen auch ,^geben Waren, erdolcht, worauf ihm die Ohren
von Plauen t. V. berichtet worden seien. Es dürfte hieraus nicht mit abgeschmtteu wurden. Mehrere hier lebende Personen auß Inrecht der Schluß gezogen werden können, daß, so schwer auch der Zu- Ecuador Wurden verhaftet.
ammenbruch der Leipziger Bank unsere Stabt betroffen habe, doch die Konstantinopel, 18. ^uli. Von den -twei aefiern in
dadurch hervorgerufene Notlage, namentlich der kleineren Geschäftsleute, ™ «7a i ^7. f ö 1 m
nicht in dem Maße schwer und unüberwindlich fei, wie es nach über' a “n der Pest erkrankten Personen ist eme gestorben, triebenen Gerüchten den Anschein haben mußte. Einige türkische Aerzte begaben sich zum Studium der Pest
— - —————— nach Indien.
Juli
Barometer auf 0° reduziert
Temperatur der Lust
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Windrichtun,
Windstärke
Wetter
18.
19.
19.
9’8
7«
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750,4
750,3
749,5
19,8
17.2
22,4
12,3
10,9
10,1
71
75
50
Still
N.
E.
1
2
lt. bero. Himmel Sonnenschein bero. Himmel
Höchste Terra
reratur
am 17
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18.
Jul
30,10
C.
Niedrigste
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14,7°
C.
Es starben an:
Zusammen: Erwachsene:
im vom
1.
Lebensjahr: 2.—15. Jahr i
| Lungenschwindsucht
1 (1)
1 (1)
— —
1 Herzfehler
2 (I)
1 (1)
— 1
| Gehinentzündung
1
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1 Brechdurchfall
1
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1 —
Gehirnschlagfluß
1
1
— —
| Nierenentzündung
1 (1)
1 (1)
■ ■■■ ■ ■ —
I Eitervergiftung
1
1
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I Krebs
1 CD
1 (1)
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Lebensschwäche
1
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