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Sch Darmstadt, 17. Juni- In der heutigen Genttalversammlung m . < ♦ T.*. v Mw nptf ähnln er xutuu*
Krieskasten der Redaktion.
Herrn Prof. Dr. H. Nach unseren Ermittelungen besteht in Gießen keine Sektion des deutschen Schulvereins.
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ll heiraten! Die getreu ißherzogs Wilhelm Ecnst m n partout eine LandeSMer verholt sub rosa ja verstehen >igfi auf Freiersfüßen sehen, iisenachrriu an^anyn. Für A hud sie einen sehr appetü- Zestalt einer Lvatochter, füß sandte ihn unter Beifügung per N in das g*W
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Hermann G^im« t»
Mit Hermann Grimm, besten Tod wir bereit« meldeten, ist eine der markantesten Persönlichkeiten der deutschen Gelehrtenwelt dahin- gegangen. Er war der Sohn Wilhelms, des Jüngeren des berühmten Brüderpaares Grimm. Ihrem Andenken war ein großer Teil seiner litterartschen Thüttgkrit gewidmet. Mehr noch aber war sein Schaffen Goethe geweiht. Durch seine Verheiratung mit Gisela von Arnim, der Tochter Bettina« „hetz Kindes", trat er in die Kreise dn, bie gleichsam eine „geistige Verwandtschaft" zu Goethe sür sich in Anspruch nehmen, ©eine im Wintersemester 1874/75 gehaltenen Vorträge über „Goethe", gab er in einem stattlichen Bande herau». ES ist eine« der anregendsten Bücher, die sich mit dem größten deutschen Dichter, befaßt haben und verdient darum vollauf ferne wette Verbreitung. Es ist zugleich bezeichnend für dir ganz persönliche Art seiner Schriftstellrrei. Er will nicht nur darlegen, was Goethe gethan und gesagt hat, sondern auch was er heutzutage gethan und gesagt haben würde, und es konnte darum nicht auSbleiben, daß diese Art Goethelitteratur sich mehr und mehr dahin entwickelte, daß wir schließ' lich erfuhren, wie Hermann Grimm über die entgegengesetztesten Dinge der Gegenwart urteilte. In diesem „Goethe" kommt auch die echt Hermann Grimm'sche Betrachtungsweise besonders klar zum Ausdrucks Wir wird sich in verschiedenen Zeiten, besonders auch in der Zukun die Auffassung der Menschheit großen Persönlichkeiten 8«grnüber ge- fielttn? Roch in einer seiner letzten Arbeiten, wenn es nicht die letzte war, einem Aussatz übet BiSmarcks Familienbriefe, ist dieser Gedanke leitend. In das gleiche Gebiet gedören auch seine Homerftudien. Noch ausgedehnter waren seine Arbeiten aus dem Gebiet der Kunstgeschichte, deren Lehrstuhl an der Berliner Universität er bis vor Kurzem inne gehabt hat. Sein Hauptwerk war ein „Leben Michelangelos" in zwei Bänden. Diese Monographie erweitert sich "der zu ehl^m Kulturbild der Renaissance. Als Ku.turhistoriker im größten Sinn des Wortes offenbarte er sich auch in seinen Vorlesungen. Von allein Seiten, aus allen Gebieten strömte ihm sein reiches Wissen zu, das er immer in der anziehendsten Form bot. Seine Vorlesungen
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. "W zu fordern. So hofft ''er Prozesse der Kafsewieder hessmMdvl«a-bilrslMrL der Riemenfabllkaitt und ischen in der Lahn ertrunken, WS User gebracht. Die an. he blieben jedoch erfolglos, ivhesten macht bekannt, daß eim und Nierstein am ud für Schiffe teilweise ge- ierbataillon Nr. 11 während zwischen den beiden Rhein.
freundliche Zusendung bestens danken. KablnetSsekretär ’ Freiherr v. Egloffstein." Obs aber geholfen hat?
* Ems, 18. Juni. Dem „Wiesb. T." wird von hier gemeldet: Grofies Aufsehen erregt eine gerichtliche Untersuchung, die sich auf Vergehen gegen das reimende Leben bezieht, in die angesehene auswärtige Familien durch die Schuld einer vor kurzem hier zugezogenen Frau verwickelt worden sind. Gleich zu Anfang der ge- richitlichen Untersuchung wurde ein Assessor von auswärts hier dem Amtsgericht zugeführt, ebenso eine junge Tarne. Auch- bringt man den freiwilligen Tod eines Mannes mit der Angelegenheit in Zusammenhang.
* Berlin, 18. Juni. Im Meßpalast brach durch tue Fahrlässigkeit eines Buchhalters im Packraum der Gasglühlichtfabrik von Eixner Feuer aus. 4 Arbeiter erlitten Brandwunden, einer wurde ins Krankenhaus gebracht. — Ein Großfeuer brach heute mitag in der Asphaltfabrik am Kottbuser Tamm durch Ueberkochen von Theer ans. Derselbe sprang auf die benachbarten Holzstapelplätze über. Große Mengen von Nutzholz bildeten ein gewaltiges Flammenmeer, das von der Rixdorfer und Berliner Feuerwehr erst nacl) stundenlanger schwerer Arbeit bewältigt werden konnte. Tie benachbarten Häuser und der Schuppen eines Fuhrgeschäftes mußten geräumt werden. Verletzt ist niemand.
London, 17. Juni. Vor dem Gerichtshöfe von Bow- ftreet wurde heute gegen den Earl of Russell, einen Enkel des Staatsmannes Lord I ihn Russell, wegen Bigamie verhandelt. Rüssels Zwistigkeiten mit seiner Gattin hatten die englischen Gerichte seit Jahren beschäftigt. Kurzlicht war Russell- nach Amerika gegangen, hatte dort die Scheidung seiner Ehe verlangt und sich wieder verheiratet. Aas englische Recht erkennt eine in Amerika ausgesprochene Ehescheidung nicht an und Russell wurde deshalb wegen Bigamie angeklagt. In der heutigen Verhandlung wurde giussell gegen Bürgschaft von 2000 Pfund freigelassen.
Wien, 17. Juni. Tie „N. Fr. Pr." meldet aus Pifek: Ter Oberste Gerichtshof wandelte die Todesstrafe für den begnadigten Hülsner in lebenslänglichen schweren Kerker um.
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derzeitige Leitung der Darmstädter Spiele für Freitag den 21. Juni abends 3 Uhr im Spielhause einen musikalischen Abend, in dem, rm Gegensatz zu dem seitherigen Gebrauche ausschließlich einheimische KMrfller zu Worte kommen sollen. Die ausführenden Künstler sind:Frau Bussä, Engel, Kgl- HosiHarfinistin, sowie Opern- und Konzertsänger F"nz Harres und Kapellmeister Wilhelm Grümmer. ^lavrer: Professe Arnold Mendel so hn. Das größte Jntereffe dürsten wohl 3 Kompositionen von Arnold Mendelsohn für Violine beanspruchen, die an diesem Abend überhaupt zum erstenmale vorgetragen werden (Herr Grümmer). Von demselben Komponisten werden außerdem 2 besänge für Bariton r Der Getreue Eckart" und Lied des Narren a. d. O. Was Ihr wollt) L Ha-r-s jungen, bie M weite« ,u'°ck-
Adam unb bet übcinll mit grdtzl-m "Usg-sühiten nujWragbb» 11 ‘U B-rnhard bet felttienge fionltoieut Adem Seminbet .***, von engen MM W« W Stein .um tataft», bet fett.
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viel Richtiges enthält: „Bis auf die Villa von »et« «v»«. bn st« «ÄstÄM^^urden genehmigt und dem Anträge der V-rwaltungs-
setn Heim ganz allein ausgebaut hat, stammen die archttekton schen vreckend die Verteilung einer sofort zahlbaren Dividende von
Entwürfe sämtlich von Joses Olbrich. ES «ar rin ^bter 14^2 Prozent beschloffen. Dem Vorstande und Aussichtsrate wurde Enter unternahm. Denn er ist von Hause auS mehr ein bega r ^eihe nach ausscheidenden Mitglieder des Auf-
Dekorateur als ein Architektentalent. Um g«adt m r I st g ^^mann Arnhold, Geschäftsinhaber der Bankkommandit-Gesell» amasSSsg -6““ —
Oskar Sommer, Bluntschlt und MyliuS gewirkt, von dort nahm s Friedrich v. Thtersch seinen Ausgang, von dort kam Pau! Wallot ( in geborener H.sse. D. Red.) nach Beilin. Di« Thättgkett dieser Manner war keine vorübergehende Erscheinung. Wenn in Frankfurt im 19. Jahrhundert eine bodenwüchsige, httlnatSstarre Kunst. Wer nur einmal daS Städet'sche Institut besucht und snht wie sich deutlich erkennbare Fäden von der Kunst der PbtlippDe't und Steinte zu Thoma und Steinhausen binuberztehen, wie hier der Frankfurter PietiSmuS des ausgehenden 17. Jahrhunderls, der noch in Goethes mütterlicher Freunotn Susanne Mettenberg lebendig war zuerst in nazsrenischer, dann in moderner Färbung wieder aus. , . . n
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Gießen, den 17. Juni 1901.
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Publikum versperrt hat. In der Erscheinung einem vornehmen Eng- lauten, die er gesckaff n. -- -------------
iänbtr ähnelnd, führte er ein HauS, daS diesem Aeußcren entsprach.
Eine Geselligkeit vornehmsten StUS bot er .Hnem Unwersitäls UachrlchteN.
^n^Olvmv'er zu Wetma/^in persönlicher Berührung gestanden daS Jubtläum seiner bOsährtzen DorententhSttgk.i^.an der hiesigen alten Olympltt zu v Art Goethekonservator. Hochschule. Hertzberg ist Hallenser, und diese Eigenschaft gehört aller»
mKfinfe! mn:hte^er seine eiaene Bedeutung für daS Deutsche Volk dlnas dazu, um die Hallesche Lokalgeschichte mit solcher ^tebe pflegm SnJ y üb<r?4aht haben das vermag aber der Hochschätzung keinen I zu können, wie es seitens dicicS unseres Jubilars seit nunmehr fünf ffi?tr« m tb^ bTe alle Diejenigen sÜr den hervorragenden Gelehrten Jahrz.hüten geschehen ist - Für die neu begründe e ordentliche Pro» unb -ormhmm be9'en uiüffen, bie mittelbar ober unmiitelbnt («nur bet «no<8«ni Sb™u an U» L°«lr7.k.b-mie
mit ibm in Berührung kamen.__Jn ^^^7°S.b-rb.kann!eEntbtcker be« Element- Germanium
und unstreitig der bedeutendste unter den deutschen Anorganikern der
Kunst und Mistenschafl. Gegenwart, in Ansicht genommm. Geb. Rat Winkler bat/« jedoch
»iWolJi. MM IM SM. nörgeln, betn au-
Hause unserer Ausstellung soll Donnerstag den 20.!Zum^ein V st S » Anregung e;aonaen, einen Allgemeinen deutschen Ober« von künstlerischer Bedeutung staltfinden. Dre Hosschauspreler Schrerber ist deA t6. Zangen Versammlung des Verein« der
und Valentin vom kgl. Theater rn ®‘e^^en roe ben euIen i^rer mo. ^'"^-rein zu^gru^ Thüringens hat bitter Anregung dernen Dichterabende" geben, mit denen sie in Wiesbaden einen !° Sroße" I _ Man schreibt aus Zürich: Der ordentliche Professor
Erfolg davon getragen haben, daß nicht nur dem ersten Abend rm 9R jlj 0 • ... <. Allgemeines Staatsrecht, sowie Völkerrecht an
sofort ein zweiter folgen mußte, sondern daß auch für die kommende fü. Schweizerisches Mib^Ug^^^^^ (fle^ i829) hat auf Schluß Wintersaison ein CykluS von fünf^bis sechs^Abenden m genommen der ^^..^rmesters'seinen Rücktritt vom Lehramt aus Gesundheitswerden konnte. Die eigenartige Veranstaltung ""rds vom Publikum d _ 'mrofe|jor Maffei Pantaleoni, der berühmte
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