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oaß keinerlei Zollerhöhungen auf Lebensmittel eingeführt würden, insbesondere nicht bei den bevorstehenden Erneuerungen und Neuabschließungen von Handelsverträgen.
ft Lich, 18. Febr. Seit Jahren hat man in unserer Gegend keinen so ausgiebigen Gebrauch vom Schlitten machen können, wie Heuer, da ist eS denn nicht zu wundern, daß bei so schönem Wetter, wie eS der gestrige Sonntag brachte, alles Schlitten fuhr, was Fahrgelegenheit haben konnte. Von Grünberg allein waren 20 Pferde hier, ganz abgesehen von den Gästen, die aus Hungen und anderen Nachbarorten ansere Stadt zum Ziele ihres Winterausflugs gemacht hatten Infolgedessen herrschte in den Straßen bis zur Abfahrt reges Leben. —Um den Wünschen auswärtiger Mitglieder des Orts gewerbevereinS Rechnung zu tragen, werden die beiden Vorträge in diesem Winter auswärts gehalten. — Gestern hielt Rechtsanwalt Reh aus Alsfeld in Arnsburg vor den zahlreich erschienenen VereinSmitgliederu aus den umliegenden Ortschaften einen Vortrag über Ehe- und Erbrecht nach dem B. G.-B. Im Interesse der anwesenden Landwirte gab der Redner dann noch eine Uebersicht über die Bestimmungen der Biehwährung. Der Vortrag fand allgemeinen Beifall.
ko. Ettingshausen, 17. Febr. Die hiesige Bürger meisterw ahlaugelegenhett, die nun schon fast ein Jahr dce Gemüter aufregt, wird in aller Kürze durch Bestätigung des gewählten Johannes Keil erledigt werden.
§ Butzbach, 18. Febr. Seit Wochen stehen wir im Zeichen der Geselligkeit und Vergnügungen verschiedenster Art: Kränzchen, Konzerte, Vereinsfeste und Theatervorstellungen wechseln in bunter Reihenfolge ab; auch an tarne valistischen Veranstaltungen fehlt es seit vorgestern nicht. Jedenfalls wird dem steigenden Bedürfnis nach Geldausgaben zur Genüge entsprochen. — In mehreren Nachbarsdörfern besteht noch der Brauch oder richtiger die Unsitte, dem Nachbarn oder anderen Ortsbewohnern zerbrochene Töpfe u. dergl. wider die Haus- oder Hofthüren zu werfen (sogen. Krappel- werfen).
ko. Lauterbach, 18. Febr. Mit dem am 13. Juni hier ftattsindenden Vieh markt wird eine Verlosung von Vieh, lindwirtschaftlichen und Hausgeräten verbunden werden.
Büdingen, 18. Febr. Bei schönem Winterwetter ist das Jubiläum des Fürsten am 16. auf das Schönste verkaufen. Zuerst brachten die fürstlichen Beamten und Domänenpächter, dann die Hofdienerschast und die Schloßhandwerker ihre Glückwünsche dar. Darnach gratulierten die staatlichen und städtischen Beamten, die Stadtvertretung, die Geistlichkeit der Standesherrschaft, Vereinsvorstände und viele Bürger der Stadt. Am Abend fand ein Fackelzug statt. Ein Lied der Schuljugend eröffnete die Feier. Darauf hielt Bürgermeister Knaf eine Ansprache, die mit einem Hoch auf den Fürsten und das fürstliche Haus schloß. Ein Gesang des Vereins „Liederkranz" folgte. Darauf sprach Se. Durch- iliucht seinen und seiner Familie Dank für die Feier aus mit dem Wunsche schließend, daß das schöne Verhältnis zwischen der Stadt und seinem Hause erhalten bleiben möge. Ein Schlußlied endete die Feier und der Zug setzte sich wieder in Bewegung. Der Abend versammelte dann die Vereine bet Stadt zu einer gemütlichen Nachfeier in ihren Lokalen. Der Fürst hat dem Rentamtmann Kölsch den Titel „Domänenrat" und dem Gutspachter Flemming hier den Titel „Oberamtmann" verliehen.
Mainz, 18. Febr. Vor ungefähr einem Jahre wurde in einem hiesigen Geschäfte ein bedeutender Diebstahl verübt, aber auch gleichzeitig verschwand der Hausbursche des Geschäftes, der damit den Verdacht, daß er den Diebstahl ausgeführt hätte, auch bestätigte. Vor einigen Tagen erhielt der hier wohnende Vater des Hausburschen einen Brief aus Algier, in welchem ihm sein Sohn die Mitteilung machte, daß er in die Fremdenlegion eingetreten sei. Weiter schrieb er, daß er noch Rekrut sei und es ihm deshalb noch ziemlich schlecht ergehe. Am Schluffe seines Briefes teilte er noch ferner mit, daß auch noch ein Mainzer in seiner Kompagnie diene.
Mainz, 18. Febr. Infolge der Kälte mußten hier rtwa 80 Schiffe, zum größeren Teil mit Steinkohlen und Getreide rc. beladen, von welchen viele nach Frankfurt bestimmt waren, hier vor Anker liegen bleiben. Durch das fortwährend fallende Waffer find nun eine Anzahl dieser beladenen Schiffe auf den Grund geraten, so daß sie nicht mehr in den Sicherheitshafen verbracht werden können. Diese Schiffe werden nun gelichtet, wodurch man fie wieder flott zu bringen und zu bergen hofft. Der Rhein geht sehr stark mit Treibeis.
Klein-Welzheim, 17. Febr. In der Dettinger Blech- Emballage-Fabrik ereignete sich gestern vormittag ein furchtbarer Unglücksfall. Der 17 jährige Arbeiter Peter Lorenz, Sohn des Lackierers Johann Lorenz aus unserer Nachbargemeinde Groß Welzheim, wurde beim Auflegen eines Trans- misfionsriemens von der Maschine erfaßt, entsetzlich zugerichtet, und schließlich gegen ein vergittertes Fenster geschleudert. Dem bedauernswerten Burschen wurde der rechte Arm unterhalb des Schultergelenks vollständig abgerissen; überdies erlitt er schwere Kopf- und Brustverletzungen. Der Armstumpf mußte im Bezirkskrankenhause amputiert werden. Vor 16 Jahren am gleichen Tage wurde dem Vater des Verstümmelten beim Verladen von Eisen das rechte Unterbein zerschmettert.
T. Wetzlar, 18. Febr. Wie uns mitgeteilt wird, errichtet Herr Albrecht Stein aus Köln in der Nähe der Stadt eine größere Hochofenanlage mit Gießerei. Zu diesem Zwecke sind größere Landankäufe geschehen. Das Anschluß« geleife, wozu die bahnamtliche Konzession bereits erteilt ist, wird das Werk an den Bahnhof anschließen. Daß diese Anlage, die mit den neuesten technischen Hilfsmitteln ausge- vüstet werden soll, gut prosperieren wird, steht wohl außer Zweifel. Ganz besonders dürfte die Ersparnis an Frachtkosten zu der Rentabilität des Werkes beitragen, da sowohl fter oberhessische Brauneisenstein, der sich bekanntlich siür die Herstellung von Gießereieisen sehr gut eignet, als auch bet erforderliche Roteisenstein und die nötigen Kalk mengen in der Nähe zu haben sind. Von den Besitzern der
oberhessischen Erzgruben wird die Aussicht auf erhöhten Absatz mit Freuden begrüßt. Nicht minder erfreut sind die Bewohner von Wetzlar und Umgegend Über die nunmehrige Inangriffnahme des Unternehmens, an dessen Zustandekommen schon seit mehr als 2 Jahren gearbeitet wurde.
Marburg, 19. Febr. Gestern abend starb der praktische Arzt, Dr. med. v. Heusinger nach kurzem Leiden. Er war außerordentlicher Profeffot an hiesiger Universität, Geheimer Sanitätsrat und KreiSphysikus. Er erreichte ein Alter von 70 Jahren. Der Verstorbene erfreute sich eines großen Ansehens. Im vorigen Jahre wurde er zum Ehrenbürger der Stadt ernannt.
ko. Frankfurt a M., 18. Febr. Rothschilds Testament spukt vielfach in den Blättern. In Wirklichkeit hat der verstorbene Geldfürst gar feind gemacht. Die Todes gratifikation, ein volles Jahresgehalt, wurde den Angestellten der Firma von den beiden Töchtern des Verstorbenen auS- bezahlt. Bei dem Tode des Baron Mayer Karl hatte man dieselbe Sitte geübt. Der Fortbestand des hiesigen Hauses Rothschild ist übrigens gesichert. — Der Dom ist au der Höllgasse jetzt vollständig freigelegt.
•* Kleine Mitteilungen au8 Hessen und den Nachbarstaaten. Der vor einigen Wochen spurlos aus Darmstadt verschwundene türkische Oberleutnant Memed Akif, der in der Leibkompagnie des Darmstädter Leibgarde-Infanterie-Regi ments Nr. 115 als Leutnant Dienste that, ist gutem Vernehmen nach in der Schweiz aufgegriffen und als geistes gestört in eine Wiener Heilanstalt überführt worden. Das anläßlich seines Verschwindens erlassene polizeiliche Ausschreiben ist zurückgezogen. — In den Ruhestand wurde versetzt der Zugführer bei der Main-Neckar-Eisenbahn Ernst Walch zu Heidelberg auf fein Nachsuchen wegen geschwächter Gesundheit.
Vermischtes.
* Als mutmaßliche Mörder des Rittmeisters von Krosigk in Gumbinnen, der am 22. v. M. in oer Reitbahn des dortigen Dragoner Regiments von Wedel (Nr. 11) von unbekannter Hand erschossen wurde, sind der Unteroffizier Pahnke und dessen Schwager, ein Sergeant von demselben Regiment, durch den in Gumbinnen weilenden Berliner Kriminalkommissar von Bäckmann verhaftet worden und werden schon in wenigen Tagen vor das Kriegsgericht zur Aburteilung gestellt werden.
* Leipzig, 18. Febr. Ein schrecklicher Fund wurde gestern Mittag gemacht. Auf einem Felde bei Thonberg lag der Leichnam eines jungen Mannes. Das Gesicht desselben war mit geronnenem Blute bedeckt und um den Hals war ein Lederriemen geschlungen. Der Leichnam wurde nach der polizeilichen Aushebung ins Pathologische Institut gebracht. Dort ergab es sich, daß der Tote eine ganze Anzahl Stichwunden im Kopfe hatte. In dem Entseelten konnte der in der Buchhandlung von F. E. Fischer beschäftigt gewesene Laufbursche Friedrich Kurt Otto, geboren 1885, feftgefteflt werden. Ein Geldbeutel mit 9 Mk. Inhalt, des Entseelten Lohn, fehlte. Der junge Mann ist offenbar das Opfer eines schweren Verbrechens geworden, das vermutlich in der Nacht zum Sonntag zur Ausführung kam.
* Ein Duell. Dor einigen Tagen hat in Leutschau (Ungarn) ein Säbelduell zwischen den beiden Jnfanterie- leutnants Alfred Lerner und Rudolf Enderle stattgefunden, wobei letzterer, wie wir s. Z. meldeten, auf dem Kampfplätze tot zusammenstürzte. Nun wird bekannt, daß auch fein Gegner, Leutnant Alfred Lerner, im Sterben liege. Die beiden Offiziere waren gute Freunde und hatten sich wegen eines geringfügigen Umstandes entzweit. Enderle war mit seiner Abteilung ausgerückt. Als er wieder in die Kaserne einrückte, fand er in der OffizierSmeffe Lerner an seinem Platze sitzen. Er fuhr chn barsch an und wies ihn vom Platze. Es kam zu einem heftigen Wortwechsel, der zu einer Herausforderung führte. Es wurde ein Säbelduell zu den schwersten Bedingungen — ohne Bandagen bis zur Kampfunfähigkeit — vereinbart. Alle Versöhnungsversuche waren an der Hartnäckigkeit EnderleS gescheitert. DaS Duell fand im Fechtsaale der Leutschauer Kaserne statt und artete zu einer förmlichen Schlächterei auS. Beide Gegner griffen einander gleichzeitig sehr heftig an. Zuerst erhielt Enderle einen Hieb über den Finger, weshalb die Aerzte den Zweikampf einstellen wollten. Enderle erklärte jedoch, daß er nicht kampfunfähig fei und forderte die Fortsetzung des Duells. ES kam zu einem zweiten Gange, bei dem Lerner einen so mächtigen Hieb über das Auge bekam, daß das ganze Gesicht vom Blute wie übergoffen war. Er wollte den Kampf nicht aufgeben und hielt sich in der Defensive. Hierauf stürzte Enderle mit erhobenem Säbel auf seinen Gegner zu und rannte dabei in den Säbel Lerners hinein, sodaß die Waffe ihm die Lunge durchbohrte. Zugleich aber erhielt auch Lerner einen fürchterlichen Hieb über die Stirn und stürzte gleichfalls zusammen.
Universttäts-Uachrichlen.
— Prof. Alois Hanser, der Konservator und Restaurator an der alten Pinakothek in München, feierte seinen 70. Geburtstag. — Der o. Prozessor des Figurenzeichnens und Aquarellmalens an der Technischen Hochschule in Darmstadt, August Noak, tritt am 1. April in den Ruhestand. — Man schreibt aus Heidelberg: Der a.-o. Profeffor Dr. Ernst Goeppert, bisher Assistent, wurde zum Prosektor am hiesigen Anatomischen Institut ernannt. — An der Univertät Rostock habilitierte sich Lic. theol. A Gailey aus Breslau für Kirchengeschichte. — Prof. v. Eisels- b erg, der einstige Assistent Billroths, ist als Leiter der ersten chirurgischen Klinck nach Wien berufen worden. — Der a.-o. Profeffor Dr. E. De- melius ist zum o. Profeffor des österreichischen Zivilrechtes an der Universität in Innsbruck ernannt worden.— Der a- o. Profeffor der Wiener Universität Dr. phtl. Natt er er ist, 40 Jahre alt, gestorben. Dr. Natterer hatte sich durch verschiedene wiffenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Chemie ausgezeichnet und u. a. im Auftrag der Akademie der Wiffen- schaften an den Tieffeeforschungen im Mittelländischen und Roten Meer als Chemiker teilgenommen.
Berlin, 18. Febr. Das Alte Herren-Diner der Bonner Borusse» zur Feier des Stiftungsfestes des Korps fand gestern abend im .Kaiserhof" statt. Unter den 150 Teilnehmern bemerkte man Graf Limburg- Stirum, der das Präsidium führte, ferner den Herzog von Ratibor, den Erbprinzen von Ratibor, Prinz Joachim Friedrich von Preußen, Prinz
Joachim Albrecht von Preußen, Fürst Herbert Bismarck u a. Dom Kaiser tief folgendes Telegramm em: Homburg, 16 Febr. Den heute versammelten Krrpebrüdern entbiete ich memen kaiserlichen Gruß mit einem Vivat! Creecat! Floreat Borussia! Wilhelm 1. R. — Dre Antwort lautete: Seiner Majestät dem Kaffer und König, Homburg. Die alten Bonner Boruffen danken allerunterthäntgst ihrem hohen Protektor für gnädiges Gedenken und trinken bcgefftert auf das Wohl ihres Kaisers und Königs.
Gerichtssaal.
ke. Lom Schöffengericht in Niederolm wurde der katholische Pfarrer von Ebersheim wegen Beleidigung eines dortigen Geschäftsmannes zu einer Geldstrafe von 16 Mk. verurteilt Die Beleidigung soll von der Kanzel herab erfolgt sein. — DaS Schöffengericht Osthofen verurteilte den Fortbildungsschüler Deboben zu 50 Mk. Geldstrafe, weil derselbe seinen Lehrer durch eine unanständige Einladung beleidigt hatte.
Arbeiterbewegung.
Paris, 18. Febr. Medrere Arbeiter, welche sich am SamStag an den Kundgebungen in ChLIons-sur-Saüne beteiligt hatten, wurde» zu Gefängnisstrafen von 1 bis 6 Monaten verurteilt. Gegenwärtig he rscht sowohl in Cbalons, wie in Monceau-leS-Mtnes R -he.
Handel und Uerkehr. Volkswirtschaft.
— Die alten Frachtbriefe haben noch dieses Jahr Giltigkeit. Die Frist für die Verwendung der alten, durch die Verkehrsordnung für die Eisenbahnen Deutschlands vom 15. November 1892 vergeschrtebenen Frachtbriefformulare ist seitens des Reichseisenbahnamtes bis zum 31. De» zember 1901 verlängert worden.
Gießen, 19. Februar. Marktbericht Aus dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Butter per Pfd. JC 0.90—1.00, Hühnererer per St. 7—9 <$, 2 ©t 00—00 <$, Enteneier 2 St. 00—16 L, Gänseeier per St. 00—00 5>, Käse 1 St. 5—8 4, Käsematte 2 St. 5—8 Erbsen per Liter 22 4, Linsen per Liter 34 <$, Tauben per Paar JC 0.80-1.00, Hühner per St. 1.00-1.50, Hahnen per Stück JC 1.00—1.80, Enten per St. JC 2.00—2.20, Gänse per Pfd. 0.00 bis 0.00, Ochsenfleisch per Pfd. 68—74 d,, Kuh. und Rindfleisch per Pfund 60—64 Schweinefleisch per Pfd. 64—74 4, Schweinefleisch, gesalzen, per Pfd. 78 <&, Kalbfleisch per Pfd, 60—66 <$, Hammelfleisch per Pfd. 50—66 Kartoffeln per 100 Kilo 5.00—6.00 JC, Weißkraut per St. 30—00 Zwiebeln per Ctr. JC 6.00—6.50, Mich per Liter 18
Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen.
Evangelische Gemeinde.
Getraute.
MattbäuSgemeinde.
Dm 9. Februar. Heinrich Kehler, MöbeltranSvorteur zu Gießm, und Elisabethe Magdalene Margarethe Luise Marie Merkel, Tochter bet TepeziererS Georg Merkel zu Gießen.
Den 14. Februar. Wilhelm Kraushaar, Kellner zu Gießen, und Dorothea Scherer, Tochter deS verstorbmen Ackermanns Jakob Scherer zu OckerShausm.
Markusaemeinde.
Dm 9. Februar. Heinrich Friedrich Wilhelm Grünewald, Kau- tabaksptnner zu Gießm, und Elisabethe Schimmel, Tochter.deS verstorbenen Zigarrenardettert Konrad Schimmel zu Gießm.
Den 11. Februar. Friedrich Ludwig Jörg, Dachdecker zu Gießm, und Dorothea Kalbfleisch, Tochter deS verstorbmen Maurers Adam Kalbfleisch zu Udmhausm.
Getaufte.
MatthüuSgemetnde.
Dm 10. Februar. Dem Fuhrmann Heinrich Bocher ein Sohn, Karl Heinrich, geborm dm 17. Dezember.
Denselben. Dem Wirt Philipp Hofmann eine Tochter, Marie Elisabeth, geborm dm 3. Januar.
MarkuSgemeivde.
Dm 10. Februar. Dem Weißbtndermeister Heinrich Konrad eine Tochter, EmUte Marie Wllhelmtne, geborm den 6. Januar.
Den 14. Februar. Dem Metzgermetster Heinrich Rausch eine Tochter, Anna, geboren drn 11. Januar.
Denselben. Dem Gastwirt Karl Loth eine Tochter, Bertha, geborm dm 15. November.
LukaSgemeinde.
Dm 10. Februar. Dem Bureauvorsteher Heinrich Rothe Zwilling«- töchter, Johanna und Erna, geboren dm 26. Dezember 1900.
Denselben. Dem Hilfshetzer Peter Schaub ein Sohn, Karl Ferdinand Jakob, geboren dm 30. Dezember 1900.
Denselbm. Dem Invaliden Friedrich Försterling ein Sohn, Michael Gustav, geboren dm 8. Januar.
JohanneSgemeinde.
Dm 9. Februar. Ein unehelicher Sohn, Karl JustuS, geborm dm 15. Januar.
Den 10. Februar. Dem Tapezier Karl Walter eine Tochter, Marte Emma Luise, geboren den 5. Januar.
Denselbm. Dem Eisendreher Heinrich Babel eine Tochter, Katharina, geborm den 8. Januar.
Denselbm. Dem Schmied Theodor Stein ein Sohn, Ludwig Georg Alfred Karl, geboren dm 14 Januar.
Beerdigte.
MatthäuSgemetvbe.
Den 7. Februar. Ludwig Zinßcr, Wiesmwlirter i. P., ein Witwer, 84 Jahre alt, starb den 5. Februar.
Dm 13. Februar. Elisabeth Schneider, geb. Rößer, Witwe des Rangierer- Konrad Schneider, 64 Jahre alt, starb dm 11. Februar.
JohanneSgemeinde.
Dm 13. Februar. Elisabethe Franz, Pftündnertn im Hospital, 83 Jahre alt, starb den 10. Februar
Neueste Meldungen.
London, 19. Febr. Die „Times" melden aus New- Aork: Schatzsekretär Gage erklärt, er werde die jetzige Wirtschaftspolitik gegenüber Rußland in nichts ändern. Gege bestreitet, daß die amerikanische Stahlindustrie vernichtet sei, und erklärt, Rußland könne amerikanische Maschinen nicht entbehren und werde die aus der Erhöhung des Zolles sich ergebende Preiserhöhung zu tragen haben.
Ungeachtet gewaltigen Wettbewerbs behauptet die
Blichensderfer
ihren wohlbegründeten Ruf als einfachste, darum zuverlässigste, dabei dauerhafteste und handlichste
Schreibmaschine.
Preis der No. 5: Mk. 160,-, der No. 7: Mk. 225,—.
Ausführliche illustrierte Kataloge und Anerkennung<- schreiben durch die
Brühl’8ehe Druckerei, Giessen,
Schulstrasse 7.


