Ausgabe 
19.12.1901 Drittes Blatt
 
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Donnerstag 19. Dezember 1901

Nr. 298

Zweites Blatt

151. Jahrgang

Reichsländisches.

Aus dem amtlichen Verzeichnis des Personals und der (Studenten der Universität Straßburg wird jetzt der Nachweis geführt, daß in der That kein Alumnus des dßriesterseminars an der Universität als Student oder Hörer büngetragen ist, also auch die Vorlesungen des Prof. Spahn nicht besuchen kann.

Im El- wird übrigens eine neue Maßregel der Re-

Ausland.

Paris, 17. Dez. Das BlattRappel" meldet aus Lon­don, gerüchtweise verlaute, daß ein Mann auf de n Kaiser von Japan einen Schuß abfeuerte, als dieser sich, nach dem Parlament begab, um dasselbe zu eröffnen. Der/

Deutsches Reich.

Berlnn, 17., Dez. Prin-z Heinrich von Preußen ist heute vormittag im Neuen Palais eingetrvffen. Ter Kaiser nahm heute vormittag im Neuen Palais die

Erscheint tLgNch Ausnahme des

Montags.

Die Giehener Familien« blätter werden dem An­zeiger im Wechsel mit lern .Hess. Landwirt* <mb den .Blättern für hessische Volkskunde" viermal wöchentlich bei­gelegt.

(Rebaftion, Expedition und Druckerei:

Schulstratze 7. Kdresse für Depeschenr Uuzeiger Gießen. tzernsprkchanschlußNr.bl.

Bekanntmachung.

Betr.: Schweineseuche.

Der Schweinebestand des Pferdemetzgers Moses Keßler dahier ist seuchekrank. Gehöftsperre ist angeordnet worden.

Gießen, den 17. Dezember 1901.

Großherzogliches Polizeiamt Gießen.

Hechler.

gierung viel besprochen. Wir meldeten kürzlich, daß der Einschub eines früheren preußischen Offiziers in die Ver­waltung der Reichslande dort vielfach Verstimmung erzeugt habe. Jetzt scheint ein zweiter Fall dieser Art bevorzustehen. Ter Landrat des Kolberger Kreises, v. Putt kam er, soll, wie es heißt, auf Wunsch des Staatssekretärs v .Köller Anfang nächsten Jahres in den reichsländischen Tienst über­nommen werden. In Straßburg wird diese Ankündigung einstweilen noch mit ungläubigem Zweifel ausgenommen, man hegt offenbar den dringenden Wunsch, daß sie sich nicht bestätigen möge. Selbst die sehr gemäßigteStraßb. Post" bemerkt dazu:

Ein bloßer Einschub eines Beamten von auswärts in unsere Verwaltung, in welcher angesichts der beschränk­ten Zahl unserer Beamten und der dadurch beschränkten Möglichkeit des Aufrückens jeder Einschub höchst unliebsam empfunden werden muß, erscheint uns nicht wohl annehm­bar. Ein zeitweiser Austausch von Beamten einzelner deutschen Staaten hat dagegen manches für sich sowohl aus sachlichen Gründen, als auch weil dadurch berechtigte per­sönliche Interessen nicht geschädigt werden. In sonst wohl unterrichteten Kreisen ist aber hier weder von der einen noch der anderen Eventualität etwas bekannt. Man wird daher wohl thun, sein Urteil bis zum Eintteffen genauerer Nachrichten zu verschieben."

Parlamentarisches aus Hessen.

Der erste Ausschuß der Ersten Kammer kommt in seinem Berichte über die Regierungsvorlage betr^ Staatsver- t r a g zwischen dem Gvoßherzogtum Hessen und Olden­burg wegen VertriebsderLosederhess. Landes- tlotterie ii n Oldenburg Berichterstatter Frhr. Ludwig Riedesel zu Eisenbach zu dem Anttage:Hohe Erste Kammer wolle die von der Großh: Regierung nach­gesuchte landständische Genehmigung erteilen." Eine Reihe Berichte seitens der Ausschüsse der Ersten Kammer der Stände liegen vor. Wir erwähnen im folgenden besonders diejenigen, die mit den bezüglichen Beschlüssen der Zweiten Kammer nicht völlig übereinsttmmen. Im Bericht des ersten Ausschusses über die Rückäußerung Zweiter Kammer hin­sichtlich^ der Regierungsvorlage, die Abänderung des Gesetzes vom 25. Nov. 1871, die Versicherung von Mobilien in Feuerversicherungsanstalten betr., wird Beitritt zu den Beschlüssen der Zweiten Kammer hin­sichtlich der neuen Fassung der Arttkel 1 u. 2 genannten Gesetzes und der Besttmmung des Jnkraftttetens des Ab­änderungs-Gesetzes am 1. Januar 1902 beantragt, obwohl der Ausschuß die Errichtung einer Landesversicherungsanstalt für landwirtschaftliche Bettiebe auf Gegenseittgkeit nach wie vor für ein ersttebenswertes Ziel erachtet. Im Bericht des ersten Ausschusses bezüglich der Regierungsvorlage, den Entwurf eines Gesetzes, den fünften Nachtrag zum Gesetz vom 15. November 1890, die Herstellung weiterer Nebenbahnen betreffend, sowie der an die Erste Kammer gerichteten Vorstellung der Gemeinden Bermutshain, Salz und 12 weiteren oberhessischen Gemeinden, die N.e b en - bahn Gedern Lauterbach, hier die Teilstrecke Gedern Grebenhain betreffend, und eines Nach- trags zu dieser Vorstellung wird beantragt: Beitritt zu den Beschlüssen der Zweiten Kammer. Außerdem be­schloß die Zweite Kammer nach dem Antrag der Abgeord­neten Graf Oriola und Bähr, an die Regierung das Ersuchen zu richten, den Ständen bald eine Vorlage zu machen, durch welche dem Seementhal die für dessen wirtschaftliches Gedeihen erforderliche Bahnverbindung nach Südenüber Büdingen geschaffen wird. Ter Ausschuß hält an dem Grundsatz fest, eines Teiles keine neue Bahnen zu bewilligen, bevor nicht die bereits bewilligten gebaut sind, andern Teiles auch keine Hoffnungen auf Bahnlinien zu erwecken, deren Bau vorerst ganz aussichtslos ist, und beantragt, dem Ersuchen nicht beizutreten. Schließ­lich beantragt er noch, die an die Erste Kammer gerichteten Vorstellungen, die Nebenbahn LauterbachGedern, hier die Teilstrecke GedernGrebenhain, betteffend, für erledigt zu erklären. Vom vierten Ausschuß der Ersten Kammer liegt ein Bericht über die Mitteilung der Zweiten Kammer bezüglich des Anttags der Abgg. Ulrich u. Gen., eine Sum­me l - A u s g a b e sämtlicher geltender Verfassungs- und Verwaltungsgesetze betreffend vor. In dieser Angelegenheit geht der Antrag des berichtenden Ausschusses der Ersten Kammer «dahin, dem bezüglichen Beschlüsse der Zweiten Kammer unter Pos. 1 beizutreten, wenn dem da­durch angenommenen Anträge der Abgg. Ulrich u. Gen. die Worte eingefügt werden:sobald die in Vorbereitung befindliche Revision dieser Gesetze zum Abschluß gelangt sein wird"; dem bezüglichen Beschlüsse Zwetter Kammer unter Pos. 2 (Gro.ßh. Regierung zu ersuchen, alsbald das nach diesen Ausführungen erforderliche zu veranlassen) nicht beizutreicn. Ein Bericht des zweiten Ausschusses der Ersten Kammer betrifft die Rückäußerung der Zweiten Kam­mer über den Anttag der Abgg. Ulrich u. Gen., die Ent­schädigung unschuldig Verhafteter betreffeno. Tie Zweite Kammer ist in ihrer (71.) Sitzung vom 20. Nov. dem von der Ersten Kammer unterm 20. Juni gefaßten Beschlüsse: an die Regierung das Ersuchen zu richten, daß sie im Bundesrate für thunlichft baldige Vorlage eines Gesetzentwurfs wegen Entschädigung unschuldig Verhafteter an den Reichstag wirken wolle, nicht beigetreten. Ter be­richtende Ausschuß Erster Kammer beantragt Beharren aus dem Beschlüsse dieser Kammer vom 20. Juni.

Politische (Lagos schau.

Zur Situation in Ostafien.

Man schreibt uns aus Berlin, 17. Dezember:

Tie Ernennung des erst vor wenigen Monaten aus den -chinesischen Gewässern heimgekehrten Biceadmirals Geißlerzum Chefdes K'reuzergeschwaders läßt erkennen, daß die Situation in Ostasien seitens der deutschen Regierung noch immer für wichtig genug erachtet :nnrb, um für den Oberbefehl des Kreuzergeschwaders einen rmit den Verhältnissen in jeder Beziehung vertrauten See­offizier auszuwählen. Nur wenn besondere Gründe es er­fordern, Pflegen die Offiziere so schnell wieder ins Ausland zzurückgesandt zu werden. Schon aus gesundheitlichen Grün- iden ist im allgemeinen die auf den dazwischen liegenden Dienst in der Heimat berechnere Zeit länger bemessen. Eine 'Verminderung der auf der ostasiatischen Station befindlichen -Schiffe muß darnach vollends als ausgeschlossen gelten.

Wer fragt nach de« Angestellte«?

Uns lvird geschrieben:

Ter Umstund, daß von einer Revision des Börsen­gesetzes seit geraumer Zett nichts mehr verlautet, giebt Anlaß zu der Vermutung, die Vorlage werde in dieser Zession den Reichstag nicht mehr beschäftigen. Man glaubt, die Regierung sehe in Berücksichtigung der von agrarischer Seite geäußerten Wünsche davon ab, die Zoll- rarifreform durch die Börsengesetzreform zubelasten". Unterrichtete Kreise teilen diese Auffassung nicht, glauben vielmehr, die Novelle, deren Ausarbeitung im lvesentlichen beendet ist, werde bem Reichstag bald zu gehen. Es bietet ( ich übrigens bei der Generaldebatte zürn Etat Gelegenheit, Authentisches darüber in Erfahrung zu bringen, und von Seiten der Linken dürfte eine entsprechende Anfrage, im Anschluß an eüie Kritik der Börsensteuer-Erträge, nicht cmsbleiben. Diese Erträge verringern sich bekanntlich un­ausgesetzt; doch dies allein würde als ein zwingender Grund zur Aenderung der Börsengesetzgebung nicht an­gesehen werden können. Eher läßt sich das von den Begleiterscheinungen sozialer Art sagen, die in den letzten Jahren auf dem Gebiete des Börsen- und Bankwesens zu tage getreten sind. Es befremdet einigermaßen, daß die Gegner einer Milderung des Börsengesetzes die sozialen iDZomente, die sie für die Landwirtschaft ins Feld führen, kaum bewerten, wenn es sich um die Börse handett. Die Vertreter der Landwirtschaft nehmen für sich in Anspruch, mn besten zu wissen, was der Landwirtschaft not thut; 1 ie sollten billigerweise ein gleiches Maß von Sachverständ­nis in Börsen- und Bankfragen den Leuten vom Fach zu- gfestehen. Zu dieser Konzession hat man sich bisher auf agrarischer Sette nicht verstanden, auch nicht gegenüber der Erklärung der vielen Tausende deutscher Bankangestell­ten, daß nur eüie schleunige Milderung der Bestimmungen des Börsengesetzes namentlich im Sinne einer Aufheb­ung der Beschränkungen des Terminhandels die An- gfeftellten vor dem sozialen Niedergang retten könnte. Die Interessen der Bankbeamten sind mit denen der Bankiers ui diesem Fall nicht minder solidarisch, als nach agrari- j cher Darstellung in der Getteidezollsrage diejenigen der Landwirte mit denen der landwirtschaftlichen Arbetter. Wttd dem Arbettgeber hier wie dort die Möglichkeit besserer Rentabilität seines Unternehmens verschafft, dann kommt er in die Sage, seinen Angestellten günstigere Bedingungen Auzuführen. DerBund der Landwirte" behauptet, für Mittelstand in Stadt und Land einzutreten. Nun, die Bankbeamten Pflegt man dem Mittelstände zuzurechnen. Das ist also ein Widerspruch gegen das Programm. ^Liebesgaben" wünschen die Vertreter des Börsen- und Bankwesens ebensowenig, wie die Agrarier wollen, daß man in der Erhöhung der Getteidezölle solche erblickt, '^handelt sich auch für die Angehörigen des Bankgewerbes um die Existenzmöglichkeit. Daß das Börsengeschäft früher vielfach eine unerwünschte Entwickelung genommen hat, M nicht geleugnet werden. Wenn aber offenbar wird, daß Die ,^ur" denPattenten" dem Siechtum überantwortet, idann muß eben das Verfahren geändert werden. Der Hdotwendigkeit einer solchen Aenderung verschließt sich ja mich die Regierung nicht. Es würde aber schon zur Klär­ung der Sachlage beüragen, wenn die Verhandlungen des Börsenausschusses vom Juni d. I. endlich veröffentlicht mürben. Bisher ist unbekannt geworden, daß die Mehrheit

Börsenausschusses für Aufhebung des Terminhandels- oerbots in seinem gegenwärttgen Umfange sich erklärte, soweit aus Andeutungen em Schluß gezogen werden darf, steht der preußische Handelsminister Möller dieser Forder­ung nicht ablehnend gegenüber. Das entscheidende Wort fällt natürlich den Verbündeten Regierungen zu.

Meldung des Prinzen Friedrich Siegismund, ältesten Sohnes des Prinzen Friedrich Leopold, der heute sein zehntes Lebensjahr vollendet, anläßlich seiner Einstellung in die Leibkompagnie des 1. Garde-Regiments z. F. entgegen. Um 10 Uhr begab sich der Kaiser mit dem Gro ßf ür sten Thron folger und dem Prinzen Heinrich zu einer Jagd auf Fasanen nach dem Wildpark. Daran schloß sich eine Frühstückstafel im Neuen Palais an. Am Abend nahm der Kaiser mit dem Großfürsten an einem Diner bei dem russischen Botschafter teil. Gestern nachmittag nahm der Kaiser die Meldung des Führers des Ulanen-Regttnents Kaiser Alexander III. (Westpr- M. 1) Oberstleutnant von Gustedt entgegen, der sich auch bei dem russischen Grvß- fürsten-Thronsolger meldete. Heute abend um 11 Uhr reifte der Großfürst-Thronfolger von Rußland nach Petersburg ab, und zwar im Sonderzuge des Kaisers.

In Sachen der angeblichen Duellrede deS Kaisers hat, wie ein Berichterstatter mitteilt, gestern vormittag der Redakteur Groll von derPotsd. Ztg." die erste gerichtliche Vernehmung gehabt. Die An­klage bezieht sich auf V e r l e u m d u n g und öffentliche Beleidigung zweier Offiziere, der Leutnants v. Goßler und v. Kessel, die darin gefunden wird, daß ihnen nach dem Bericht der genannten Zeitung in einer landläufigen Redensart durch den Kaiser ihre Jugend vorgehalten wurde. Der Strafanttag ist vom General-Kommando des Garde-Korps gestellt. Am Akontag wellte außerdem ein höherer Beamter der Berliner polittschen Polizei in Pots­dam, um an verschiedenen Stellen Nachforschungen nach dem Gewährsmann des Potsdamer Blattes zu halten, der noch immer nicht entdeckt sein soll.

Gegenüber einer neuerlichen Privatmeldung ans Triest von einem geplanten Aufenthalt der Kaiserin in Abbazia erklärt dieSLordd. Allg. Ztg.": Wir wieder- holen, daß diese Angabe unrichtig ist. Der Aufenthalt in Abbazia im Jahre 1894 hat für die Kaiserin nicht die erhofften günstigen Wirkungen gehabt, sodaß eine zweite Reise dorthin nickst in Frage fommt.

An den Reichskanzler hatte Dietrich von Oertzen ein Flugblatt' seiner Rede geschickt, in der er auf oem Barmer Parteitag der Christlich-Sozialen, für den Zolltarif-Entwurf der Regierung ein- getreten war. v- Oertzen schrieb dem Reichskanzler, daß in den christlich-sozialen Versammlungen sich Arbeiter und Kleinbauern stets für den Tarif-Entwurf t«r Regierung aus­sprächen. Darauf hat Graf Bülow schönem nächsten Tage geantwortet:

Ew. Hochwohlgeboren

beehre ich mich für die freundlichen Mitteilungen meinen verbindlichsten Dank auszusprechen. Mit lebhafter Be­friedigung habe ich daraus ersehen, in wie sachgemäßer Weise Sie die Zolltarifpvlttik der Regierung beurteilen und wie dankenswert Sie bemüht sind, dieser Beurteilung auch in weiteren Kreisen Eingang zu verschaffen. Euer Hochwohlgeboren ergebener Bülow."

Es wird noch erinnerlich sein, daß vor mehreren Monaten gegen die Geschäftsführung des früheren Vor­sitzenden der Posener Landwirtschaftskammer Majors En d e l l ernste Ausstellungen erhoben wurden, infolge deren er sein Amt niederlegte. DieTägl. Rund­schau" hat nun vor einigen Tagen eine umfassende Dar­stellung jener Beschwerden, die namentlich auch die Kassenführung betreffen, veröffentlicht. In der Deutsch. Tagesztg." wurden freilich alle diese Anschuldig­ungen alsbald für gegenstandslos erklärt. DieBerl. Reuest. Nachr." schreiben dagegen:

Angesichts der darin erhobenen Beschuldigungen wird nicht nur das landwirtschaftliche Ministerium sich mit der Verwaltung der Landwirtschaftskammer zu be­schäftigen haben, sondern auch das militärische Ehrengericht sich veranlaßt sehen müssen, der Sache auf den Grund zu gehen. Eine Wiederwahl des Herrn Majors Endell zum Vorsitzenden der Landwirtschafts­kammer, die thatsächlich angestrebt werden sott, erscheint bis zur völligen Klärung des Sachverhaltes absolut aus­geschlossen."

Die deutsch-soziale Reformpartei hat im Reichstage einen Initiativantrag auf Erlaß eines Gesetzes betreffend die kaufmännischen Schiedsgerichte eingebracht, zur Entscheidung handelsgewerblicher Streitig- leiten zwischen Handlungsgehilfen, Lehrlingen und Prin­zipalen. Die Zuständigkeit soll sich erstrecken auf Streitig­keiten über Antritt und Auflösung des Arbeitsverhält- nisses, Entschädigungsansprüche, Inhalt des Zeugnisses, Anrechnung der Krankenversicherungsbeiträge, Kon­ventionalstrafe, Konkurrenzklausel bei dem Eintritt in ein anderes oder der Errichtung eines eigenen Geschäfts. Durch die Zuständigkeit des Schiedsgerichts soll ein ordent­liches Gericht ausgeschlossen sein. Ter Vorsitzende darf) weder Prinzipal noch Gehilfe sein, die Beisitzer zur Hälfte' Prinzipale und Gehilfen.

D i r s ch a u, 17. Dez. Dem Vorsitzenden des Tirschauer Osttnarken-Vereins ist auf ein Begrüßungstelegramm vom Reichskanzler Grafen v. Bülow folgende Antwort zu­gegangen:

Herrn Prof. Holtz-Dirschau. Dem Osttnarken-Verein Mrschau danke ich für seine freundliche Begrüßung.- Jch hoffe, daß es gelingen wird, dem Deutschtum: in unseren Ost marken die ihm gebührende! Stellung und Sicherung angedeihen zu lassen.

JF O O Annahme von AnzelaeR

MW zu der für den folgenden

GietzenerAnzeiger«

General-Anzeiger v eHBS

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen MZ-

V ! kr zcigenteil: Hans Beck.

aulagr 16,1.

tc- etc.

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