Mai
Wetter
16.-17. Mai
am
Kenntnis
in
Bekanntmachung
2.
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749,3
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NNE nw: NE.
lcht-bew.Himmek
Sonnenschein
am Hause.
3684
Höchste Temperatur
Niedrigste „
diesem Gutachten hätte sich die Königin damals in vier- bi£ fünfwöchcntlicher Lchtvangcrsäsaft befunden. T-as Protokoll der Aerzte erklärt sodann, die Annahme Eaulets erkläre sich indes aus den Umständen, daß die Gesanitlxit der Stzmp- tome, die sich bei der Königin gezeigt hätten, für wirkliche Schwangerschaft sprechen und genügen konnte, um die Königin sowie die Umgebung der Königin von dem Vorhandensein der Schwangerschaft zu überzeugen. Die Aerzte geben zu, daß es sich um den Anfang der Schwangerschaft gehandelt haben könnte, dieselbe sei jedoch inzwischen unter«, brochen worden. Schließlich stellen die Aerzte fest, daß der jetzige Zustand der Königin weder für ihre Gesundheit noch für ihren gesamten Organismus irgendwie nachteilig sei. Daher sei ihre baldige -Ähwangerschaft nicht ausgeschlossen. Bezüglich, der Berufung Eaulets im September 1900 ist; jetzt festgestellt, daß damals verschiedene Symptome auftraten, welche die ärztliche Konsultation um so gebotener erscheinen ließen, als das Königspaar eine Reise in das Innere das Landes unternehmen wollte, welche infolge des Gutachtens von Caulet unterblieb, da derselbe der Königin strenge Ruhe anriet.
Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.
Gießen, 17. Mat. (Diehmarkt.) Aufgetrtrben waren 760 Kühe, 30 Ochsen, 980 Schweine und ,e1ne* Anzahl Kälber. Bezahlt
wurde: Milchvieh 1 Qual. 425-450 Mk., 2. Qual. 300-375 Ml., Abmelkkühe 175-245 Mk. Ochsen 1. Qual. 300-450 Mk. Ein Paar Ochsen 1. Qual, wurde mit 900 Mk. abgesetzt. Kälber 1. Qual. 60-65 Mk., 2. Qual. 54—58 Mk. und 3. Qual. 50-52 Mk. für 100 Pfund Schlachtgewicht Schweine je nach Qualität. Etnleg- schwetne 80-120 Mk., Ferkel 45-75 Mk. Ter Handel war ziemlich lebhaft, der Markt wurde fast geräumt. Besonders flott war de» Handel mit Kälbern und Ferkeln.
ko. Frankfurt <u M., 17 Mat. (Heu» und Strohmarkt.) Angefabreo: 13 Waaen mit Heu, |2 mit Stroh. Heu Mk. 4.40 bis Mk. 4 80, Stroh (Roggenstroh) Mk. 3 50 bis Mk. 3.70. Alle» pn 50 Kilo.
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Kreisamts Gießen vom 14. l. Mts. wird hiermit zur der Grundbesitzer der hiesigen Gemarkung gebracht.
Gießen, am 17. Mai 1901.
Grvßherzogliche Bürgermeisterei Gießern.
Mecum.
Während meiner auf 8 Wochen (von Montag dem 20. ab) berechneten Abwesenheit werden die
Herren Dr. Haupt und
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die Güte haben, mich zu vertreten.
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einen Steinbruch.
Diejenigen Grundbesitzer, welche derartige Befreiung-« qründe, die sich der amtlichen Kenntnis entziehen, geltend machen Rönnen, werden aufgefordert, die Befreiung bei der Bürger« meisterei derjenigen Gemarkung, in welcher das Grundstück ge* gegen ist, bi» zum 1. Juni l. I». zu beantragen.
Gießen, 14. Mai 1901.
Großhsrzogliches Kreisamt Gießen, v. Bechtold.
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Gießen.
Da der Zug 3.13 Uhr auf der Badenburg nicht hält, werden die Mitglieder nebst Familien, welche die Bahn benutzen wollen, gebeten, am Sonntag den 19. Mai den Zug nachmittags 2.08 Uhr benutzen zu wollen. 3673
Bekanntmachung,
die Unfallversicherung der in land- und forstwirtschaftlichen Betrieben beschäftigten Personen betr.
Die im Abdruck nachstehende Bekanntmachung Großh.
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3. von Grundstücken von Betrieben, deren Sitz außerhalb des Landes gelegen ist;
4. von steuerpflichtigen Grundstücken, deren land- und forstwirtschaftliche Benutzung dauernd eingestellt ist, sei es, daß jede Nutzung aufgehört hat, sei es, daß an Stelle der land- oder forstwirtschaftlichen eine gewerbliche Benutzung getreten ist, z. B. Verwandlung eine» Acker» in
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der Station Gietzeu.
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von der Angeklagten grob beleidigender Aeußerungen — die Angeklagte soll behauptet haben, die Tochter des Privatklägerin, Emilie Nees, habe sich gegen §218 91. St. G. vergangen — die geeignet gewesen seien, sie verächtlich zu machen und in der öffentlichen Meinung herabzusetzen. Tas Schöffengericht Ortenberg als Gericht erster Instanz sprach die Angeklagte, da sie des ihr zur Last gelegten Delikts nicht überführt sei, frei, und zwar durch Erkenntnis vom 22. Januar d. I. Gegen dieses Urteil legte die Privatklägerin das Rechtsmittel der Berufung ein, um die Bestrafung der Angeklagten vor dem Gerichte zweiter Instanz durchzusetzen. Zu Beginn der Verhandlung protestiert der Verteidiger der Angeklagten gegen die Vernehmung der von dem Vertreter der Privatklägerin unmitelbar geladenen Zeugen, da ihm die Nachricht von der Zeugenladung zu spät zugegangen und seine Partei infolgedessen als in der Verteidigung beschränkt anrusehen sei. Das Gericht beschließt, die Vernehmung der Zeugen zurückzuweisen, da die gestellten Beweisanträge der Privatklägerin unerheblich seien. Nach längeren Ausführungen der beiderseitigen Parteivertreter verkündet die Strafkammer das Urteil, daß die Berufung der Privatklägerin unter Verurteilung derselben in die Kosten zweiter Instanz zu verwerfen sei. Mehrere $ur Verhandlung noch anstehende Berufungssachen sanden ihre Erledigung durch Zurücknahme der eingelegten Rechtsmittel. — Den Vorsitz der Strafkammer führte an Stelle des beurlaubten Landgericbfsdirektors Jöckel Landgerichtsrat Dr. Schäfer.
Dortmund, 17. Mak. DaS Schöffengericht verurteilte den ehemaligen foztaldemokrattschen Abgeordneten Dr. Lütgenau wegen Betruges zu 14 Tagen GesängniS.
Kunst und Wissenschaft.
Ter an anderer Stelle dieser Nummer erwähnte Entwurf eines Gesetzes über Standesordnung und Ehre n g erichte für dieAerztehesGrobherzog- tums Hessen zählt die Verstöße gegen die Pflichten, die den Aerzten ihr Beruf auferlegt, auf. Ausdrücklich wird bemerkt, daß aus politischen, wissenschaftlichen und religiösen Ansichten oder Handlungen als solchen Verstöße gegen die Berufspflichten nicht abgeleitet werden können. Der Entwurf sieht die Einführung von Aerztekammtzrn und Schiedsgerhckften vor.
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Verdingung
von Weißbiuderarbeiteu.
Die Arbeiten zur Herstellung der Vorder- und Rückseite de» städtischen Hauses, Schloß' gasse 9, sollen Donnerstag, 23. d. M., vormittags ll1/, Uhr öffentlich verdungen werden. Arbeitsbeschreibung und Be- dingungen liegen während der Dtenststunden auf Zimmer No. 6 zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst et* hältltch, find bis zum genannten Termine einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage.
Gießen, den 17. Mai 1901. Das Stadtbauamt.
______Schwankt. 3671
Frima
Aepfelwem
im Aapf. 8676
Hessischer Hof.
i darauf hin, daß Schretz- inen unglücklichen Zufall io- Wnersftau Straßhe/m er Wohnung in btr Schul« lerleßungen. Der Leweg- 24 Jahre alte Schreiner chte wegen verschmähter Ms bafi DivWH« btt, vachbm tt b\t Xtyht Mraßt w erbrochen hatte, um Hilfe, so daß sich M men. Er wurde später ver« Infanterieregiments schob ■Mi'«. * "*K rett gebracht. - W fle auf einem WW Iah« alte SutW««frM
Einladung.
Die verehrlichen Mtglieder des Spar* und Leihkasie* Vereins Gießen werden zu einer
DouuerStag den 23 Mai l. I., nachmittags 4 Uhr im Saale der höheren Mädchenschule (Schillerstraße) dahier stattfindenden außerordentlichen Hauptversammlung ergebenst eingeladen.
Tagesordnung:
Endgültige Festsetzung der Satzungen nach den von Großherzoglichem Ministerium des Innern zum Entwürfe erhobenen Bemerkungen.
Gießen, am 17. Mai 1901.
Direktion des Spar- und Leihkaffe-Vereins.
I. V.: Dornseiff.«675
BckannrrnttGuutt-
Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntnis, daß der üädtische Friedhof von jetzt ab bis zum 15. August d. I. von morgens 6 bis abends 9 Uhr geöffnet bleibt und daß die auf dem Friedhof Verweilenden eine Viertelstunde vor Schluß desselben auf diesen durch ein Glockenzeichen aufmerksam gemacht werden.
Gießen, den 17. Mai 1901. 3680
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
Mecum.
n etneä Seine« d>l d-> n« verunglückte Fra
der Saalburg, des Lindenweg >
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§ Haden sich die an -7 L dasselbe dem- gt, ^s ?in altrömischk« ;£,SS dem hat im vev «i«e ^ 9436,65 --M n,y NN , in einet w »- ^^Mde°tlich'°L
Arbeiterbewegung.
fo. Hanau, 17. Mit. In der Süddeutschen Waggonstbrik Kelsterbach streiken infolge einer Lohnreduktion die Holzarbeiter, Lackierer und Schmiede. Die übrigen Arbeiter dürften ebenfalls in den A u s- ftanb treten.
Neueste Meldungen.
Sch. Darmstadt, 18. Mai. DarmstädterSpiele. Tie erste Serie der unter der Leitung Holzamers stehenden Vorstellungen hat ein wenig ruhmvolles Ende genommen. Tie zweite Vorstellung spielte sich vor erschreckend leeren Bänken ab, sodaß das Theater seit Freitag geschlossen ist. Am Sonntag soll dafür g r o ß e s R e u n i o n in den Theater-Räumen stattsinden, das voraussichtlich dann mehr Beifall finden wird. — Der Besuch der A u s st e l l u n g ist in Anbetracht des nicht gerade günstigen Wetters fort gesetzt gut Am Donnerstag wurden ca. 900 Tageskarten ausgegeben, auch, der Absatz der Tageskarten nimmt stets zu.
8t. Berlin, 18. Mai, 12 Uhr 10 Min. In hiesigen politischen Kreisen verlautet, daß dem Reichstage in der nächsten Session ein neuer Entwurf des Brauntweinsteuergesetzes nicht vorgelegt werden soll.
München, 18. Mai. Wie bestimmt verlautet, soll das bayerische Heer noch in diesem Herbste mit den neuen, in Spandau hergestellten Gewehren, welche bereits im Gebrauche unserer Chinatruppen sind, ausgerüstet werden.
Be l g r a d, 18. Mai. Zuständigerseits wird gemeldet: Die fachmännische Untersuchung berufener Aerzte des Auslandes stellte fest, daß bei der Königin einstweilen weder Schwangerschaft unmittelbar vor der Geburt (großesse a terme) noch vorgeschrittene Schwangerschaft (großesse avancee) bestehe), wie dies der französische Arzt Caulet in seinem Gutachten vom 8. Januar 1900 behauptete. Nach
Bekanntmachung, betr.: die Verwertung der Grasnutzung von den Wieseck* böschungen und den städtischen Feldwegen u.s.w. in der Gemarkung Gießen.
Die rubr. Grasnutzungen sollen DouuerStag, deu '23. Mai 1901 versteigert werden und zwar:
uachmiltagS 2 Uhr von den Wieseckböschungen, mit Zusammenkunft an dem Viadukt am Lenz'schen Felsenkeller;
nachmittags 3 Uhr im Hof des Bürgermeistereige- bäude» von sämtlichen städtischen Feldw'gen;
nachmittags 4L1/» Uhr, von dem Niederdruckbehälter am Lutherberg und von dem oberen Teile des Friedhofes mit Zusammenkunft an Ort und Stelle.
Gießen, den 18. Mai 1901. 8679
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum.
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Die Grundbesitzer, welche ihren Grundbesitz entweder ganz oder teilweise nicht selbst bewirtschaften, werden hierdurch auf- aefordert, bei der Bürgermeisterei derjenigen Gemeinde, in deren Gemarkung die Grundstücke liegen, bis zum 1. Juli l. I. schriftlich oder mündlich zu Protokoll den Antrag zu stellen, oaß der auf die Stenerkapitalien ihrer Grundstücke oder ein* zelner derselben entfallende Beitrag zur Berufsgenoffenschaft von einem anderen, als Betriebsunternehmer zur Zahlung Verpflichteten, erhoben werde. Die Anträge müssen auch die nötigen Angaben über die Pachterträgnisse der einzelnen Lose enthalten.
Sodann wird zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß nach § 10 der Verordnung vom 11. Juni 1888 von nach« verzeichneten Objekten ein Beitrag zur Berufsgenosscnschaft Nicht erhoben wird:
1. von Grundstücken, welche zu einem land- oder forstwirt* schaftlichen Betriebe überhaupt nicht gchören;
von allen Gebäuden nebst zugehörigen Hoftäumen, Hau»-
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51/l 6/3 Konsole . . . 98 20
8<V0 do °. . . . 87.90
°/ Heesen .... 95.55 5% RaUen. Bent-' . 9«.2O
4 3/'o Uneoh. Monop.-Ajd. 44.00 8 o/o Portugiesen . . 25.75
8 °/c Mexikaner .... 27.10 41/, U Chinesen . 81 50
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Kreditaktion ..... 217.60 Diekonto-Kommandit . . 189 50 Darmstädter Bank . . . 182.60 Dresdener Bank . . . . 148 50 Berliner Handetoges. . . 152.50 OestPH- Staatsbahn . . 146 50 Gotthardbatm .... 162 80 Laurahütte . . . . 213 00
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