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Nr. 116 Drittes Blatt.
151. Jahrgang.
Sonntag 19. Mai 1901
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Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
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Parlamentarisches aus Heffeu.
Bi» LageSordaung der nächsten, am 21. Mai statt- fintienben Sitzung der Zweiten Kammer bringt u. a. folgendes: Antrag des Aog. Köhler-Langsdorf, die Neubildung eines Kreises Hungen betreffend; Vor- tzellung der Gemeinde Burggemünden (Kreis Alsfeld), die SrrülMng einer Untererheverstelle zu Burggemünden betreffend; Vorstellung des Gemeindevorstandes von Osthofen, die Errichtung einer Irrenanstalt daselbst betreffend; Antrag des Abg. Weidner, die Ausschreiben der Regierung über Landwirtschaft vom 30. November 1900, 3. und 29. Januar 1901 betreffend; Antrag der Abgg. Jockel und Genossen, den zweiten Feldbereinigungskommissär für Oberhessen betreffend; die Borstettungen über den Angelsport, das Fischereigesetz, die staatliche Anstellung eines Tierzucht-Inspektors für die Pro- v i n z O b e r h e s I e n, das F a s e l w e s e n, die Regelung der Äehaltsverhältnisse der Landwirtschastslehrer, die genossenschaftliche Organisation des Handwerkerstandes, die Gehälter der OberlandesgerÄstsräte, Gerichtsschireiber rc., die Entschädigung unschuldig Verhafteter; den Antrag des Abg. Köhler-Langsdorf, die Ausführung des Gesetzes über den Urkunoenstempel betreffend; den Antrag des Abg. Backes, die Haltestellenauf- s e h e r der preußisch^hessischen Eisenbahngemeinschaft betreffend; die Vorstellung der Hochbauaufseher und Kreis st rastenmeister, anderweitige Festsetzung ihrer Gehalte betreffend; die Vorstellung der staatliche angestellten alteren Geometer 1. Klasse, die anderweitige Festsetzung ihrer Besoldungs- und pensionsfähigen Vordienstzeit betreffend; die Vorstellung der Kreiskonferenz der Bürgermeister des Kreises Gießen, Messungsverfahren bei kau- und Nutzholz betreffend; die Vorstellung des Verbands der katholischen kaufmännischen Vereinigungen Deutschlands, die Warenhäuser betreffend.
Von neuen Regierungs-Vorlagen sind bemerkenswert der Entwurf eines Gesetzes, die S t a n d e s o r d n u n g und die Ehrengerichte für die A e r z t e des Großherzog- tumS, und ein Gesetzentwurf über den Betrieb von Dampf- Eesfeln In Mainz sott ein zweiter Veterinärarzt an- tzestettt werden.
Eine Vorstettung der zweiten Landwirtschaftslehrer in Hessen giebt dem Vierten Ausschust Veranlassung, zu beantragen, die zweiten Landwirtschaftslehrer definitiv staatlich anzustetten und ohne Verzug eine gründliche Umgestaltung des gesamten öffentlichen landwirtschaftlichen Unterrichtswesens in die Wege zu leiten. Ten Antrag des Abg. Köhler-Langsdorf, betreffend die Ausführung des Gesetzes über den Urkundenstempel beantragt der Vierte Ausschust für e r l e d i g t zu erklären.
Ävs Stadt und Land.
Oieheo, 16 Ma' !W1
** Gynäkologen-Kongreß. Die Tagesordnung für den vom 29. bis 31. Mai in Gießen stattsindenden
9. Kongretz der Deutftt)en Gesellschaft für Gynäkologie ist im wesentlichen die folgende: .Dienstag, den 28. Mai, abends von 8 Uhr an Begrüßung der Mitglieder rm Saale deS GesettschaftsVereins. — Mittwoch, den 29. Mai: Srster Sitzungstag. Vormittags 9 bis halb 1 Uhr: Eröffnung des Kongresses durch den Vorsitzenden in der großen Aula der Universität. Erledigung geschäftlicher Fragen. Erörterung des 1. allgemeinen Themas: Carcinoma Uteri (Gebärmutterkrebs). Berichte der Referenten W. A. Freund (bisher Straßburg) und Winter (Königsberg. Halb 1 bis 2 Uhr Frühstückspause im Hotel Großherzog von Hessen (hier während des Kongresses ständiges Auskunftsbürau), Hotel Prinz Karl u. a. Nachmittags 2—4 Uhr: Fortsetzung der Diskussion über den ersten Hauptgegenstand. Vorträge. Abends: geselliges Zusammensein im „Philosophenwalo" (die Stadt wird die Gäste dort bewirten). — Donnerstag, den 30. Mai: Zweiter Sitzungstag. Vormittags halb 8—9 Uhr: Demonstration in der Universitäts-Frauenttinik. Vormittags 9 bis halb 1 Uhr: Vorträge in der Aula. Zweites allgemeines Thema: .Ettampsie (Krämphe unter der Geburt). Berichte der Referenten Fehling (bisher Halle) und Wyder (Zürichs). Bis 2 Uhr Frühstückspause. Nachmittags 2—4 Uhr: Vorträge in der Aula. Nachmittags 5 Uhr: Gemeinsames Mittagessen der Mitglieder in Steins Garten. Von 8 Uhr an Konzert im Garten. — Freitag, den 31. Mai: Dritter Sitzungstag. Vormittags halb 8 bis halb 10 Uhr: Demonstrationen in der Frauenklinik. Vormittags 10—12 Uhr: Vorträge in der Aula. Halb 1 bis 2 Uhr: Frühstückspause. Nachmittags 2—4 Uhr: Vorträge und Demonstrationen in der Äula. Nachmittags 5 Uhr: Gemeinsamer Ausflug nach Wetzlar. — Samstag, den 1. Juni, findet eine Nachmittags- sitzung nicht mehr statt. Ausflüge nach Bad-Nauheim, Homburg und Marburg je nach Verabredung. — Nach § 4 der Statuten können auch Nichtmitglieder (d. h. Aerzte) an den Versammlungen teilnehmen, gegen Erlös einer Teilnehmerkarte zu 10 Mk., die zu allen übrigen Veranstaltungen bc- rech-tigt. Die Teilnehmerkarten können schon vor dem Kongresse bei Professor Dr. Walther in Empfang genommen werden oder gelangen auch bei Beginn des Kongresses, Mittwoche 29. Mai, früh 9 Uhr in der Aula der Üniversität zur Ausgabe. Mit dem Kongresse ist eine Ausstellung von geburtshilflichen und gynäkologischen Instrumenten und Apparaten verbunden, zu der folgende Firmen Erlaubnis erhalten haben: Medizinisches Warenhaus zu Berlin, Alexander Schädel in Leipzig, Georg Härtel in Breslau, T. Droella in Köln und Hermann Härtel in Breslau. Auch stellt die bekannte Firma Ernst Leitz in Wetzlar eine Reihe von Mikroskopen aus; dieselbe stellt audji zur Benutzung bei den Demonstrationen mikroskopische Präparate, einen Projektionsapparat (Skioptikon), sowie für mikroskopische Objekte einen neukonstruierten Apparat, das Megoskop, im Hö^aale des alten physikalischen Kabinetts auf. Die Beteiligung für Gießen wird recht groß werden: sichere Anmeldungen liegen jetzt 145 vor. Dazu sind außer den bereits oben vermerkten zwei Hauptthematas über 90 Vorträge einschl. Demonstrationen angemeldet, die höchste bis jetzt erreichte Zahl. (In Berlin gegen 80 Vorträge!) Also zuviel des Guten. Die zu erwartenden Gäste
sind zum größten Teil in Hotels unB einigen PrivaklvtziS untergeb rächt; da nod> weitere Anmeldungen zu erwarten sind, und die Hotels weiter nicht in Anspruch genommen werden können, so find Anmeldunaen von Angevoten aus Privaffamilien, vielleicht leerstehende Studentenwohnungjen behufs Vermieten gegen Entgeld dringend erwünsck)ü — Auskunft jeder Art ertettt der derzeitige zweite Sck'tvift- führer, Professor Dr. Walther.
** Die Verunglückten von Griesheim. Wir erhalten folgende Zuschrift:
Griesheim a. M., ven 15. Mai 1901. Indem ich Ihnen den Empfang der mir für die Angehörigen und Hinterbliebenen der bei der ükaiastrophe am 25. April hier Verunglückten gütigst übersandten 102 Mk. bestätige, erlaube ich mir, Ihnen hiermit im Namen der armen Verunglückten herzlichsten wärmsten Dank auszusprechen. Hochachtungsvoll und ergebenst Wolff, Bürgermeister.
**Von den zur Einziehung gelangenden Münzforten waren Ende April noch ftir 4,1 Millionen goldene Fünfmarkstücke, für 6,3 Millionen silberne und für 2,7 Millionen Nickel-Zwanzigpfennigstücke im Umlauf.
** Die Aufschrifte n der Postpakete betrifft eine Verfügung des Reichspostamtes an die Ober-Pvst- direktionen. Diese werden angewiesen, beim Publikum in geeigneter Weise darauf hinzuwirken, daß die Aufschriften der Postpakete nicht nur im ganzen klar und deutlich angebracht werden, sondern daß auch insbesondere der Bestimmungsort möglichst groß und in die Augen fallend auf den Paketen angegeben wird. Die Verfügung ist glestl)^ zeitig mit der Anordnung zugeaangen, der zufolge das Aufkleben der Bezirksleitzettel mit Angabe des Ober-Post- direktionsbezirks des Bestimmungsortes vom 1. Juni an allgemein in Wegfall kommt.
Darmstadt, 16. Mai. Die wegen des großen Offenbacher Eisenbahnunglülks vom 8. November v. Js. gegen den Bahnwärter Paulinus Hohmann von Bürgel geführte Voruntersuchung hat Anhaltspunkte für eine strafbare Handlung des Angeschuldigten nicht ergeben, weshalb H. nunmehr durch Beschluß der ersten Strafkammer des hiesigen Landgerichts außer Verfolgung gesetzt wurde. Nach der Begründung dieses Beschlusses ist ein Nachweis für die Beschuldigung, daß H. durch Vernachlässigung seiner Pflichten als Wärter der Blockstation 11 einen Eisenbahntransport gefährdet, und dadurch den Tod von mindestens zehn Menschen verursacht habe (Vergehen gegen § 316 Abs. 2 St.-G.-B.), nicht erbracht.
Marburg, 16. Mai. Eine höchst originelle Post- karte ist der „Hess. Landesztg." von einem lustigen Bruder Studio überreicht worden. Sie ist in der feuchtsröhlicben Korona eines akademischen Vereins am 2. Dezember 1900 geschrieben worden und folgendermaßen adressiert: „An Seine Königliche Hoheit den Prinzen Tuan in Peking, China." Franftcrt ist sie mit einer in Marburg abgestempelten Zehnpfennig-Marke. Auf der Rückseite steht u. a.: „Lieber Tuan, in Anbetracht, daß wir soeben eines unserer Füchslein nach Dir getauft haben, kann ich mir nicht versagen, Dir meine „Blume" zu kommen. Dazu rufe ich Dir zu: Joachimken, Joachimken, hüte Di! Wenn wir Dich kriegen, hangen wir Di! — und: Freu Tich des Lebens,
Kerliner Krief.
.Plaudereien aus der Kaiserstadt.) (Nachdruck verbeten.)
Berlin tu Flieder. — Rad- und Pferderennen. Totalisatorfteuden.
Lange bevor uns die Lenzsonne mit ihrer schöpferischen Kraft die köstlich duftenden Fliedertrauben in unseren deutschen OZärten und Parken l^ervorzaubert, grüßen uns große duftende Fliederzweige aus den Anlagen der Blumen- händler und zwar ost iu einer Menge, daß man auf den kühnen Gedanken kommt, jich oder die blumennärrische Gattin daheim auch mit einer solchen vorweggenommenen Lenzfreude zu versehen, weil man sich nicht denken kann, daß viese duftigen Grüße des Südens in dieser erstaunlichen Fülle Abnehmer finden, wenn sie allzuviel Geld kosten! Aber das große Berlin, in dem tagtäglich hunderte von Menschen herumirren, die nicht einmal das Geld zu einem Mittagbrot in der Volksküche mehr in der Tasche haben, rind begehrlichen Blickes an den Schaufenstern der Fleischer rind Delikatessenhändler vorüberpilgern, um schließlich mit trockenen Semmeln, den unerbittlichen Mahner im Magen zu stillen — dasselbe Berlin birgt auch 5)underte und aber Hunderte von Leuten, die mit seelenruhiger Selbstverständlichkeit einen Thaler für drei Fliedertrauben auf den Ladentisch legen, um eine kleine Zimmerfreude zu haben ober einer schönen Freundin eine zarte Aufmerksamkeit ui erweisen. Heute schwimmt Berlin förmlich im Flieder, lleberall weht uns der Maiwind eine Dustwoge der wunder- i amen Blume entgegen. Denn nicht nur auf den vielen j.chönen Plätzen Berlins — der Leipziger Platz z. B. ist ein einziges Blütenmeer — grüßen uns die lila Blütenbüschel; nein auch hunderte von Händlern und Händlerinnen »reisen uns Fliedersttäuße an, und verfolgen uns in den lebhafteren Straßen mit ihren schier unerschöpflich scheinen- ben Vorräten. Und die Geschäftswagen, die aus den Vororten kommen, wo bei so vielen Häusern noch ein Fleckchen Harten ist, haben sich alle ein Zweiglein erobert, das der
Kutscher triumphierend an seinen Sitz gebunden hat; manchmal hat auch der Gaul seinen Schmuck abbekommen, und trottet nun gar festlich durch die schon recht hübsch heiß gewordenen Straßen des großen Spreebabels. Auch die Ausflügler kehren nicht anoers heim als mit großen Bouquets beladen — und nun gar erst die vielen tausend Radfahrer, die jetzt Tag für Tag die sandigen Chausseen der Mark abrollen!
Kein Sport ist wohl so unheimlich schnell in alle Kreise und Stände gedrungen, als die liebe Radfahrerei. Es giebt Prinzen und Prinzessinnen, die ihre Pedale treten so gut wie Schusterjungen. Kein Wunder daher, daß das Interesse für Radwettfayrten allmählich lebhafter geworden ist wie das für Pferderennen. Da alle möglichen Leute ein Rad besitzen und die Freuden und Leiden dieses Sportes am eigenen Leibe erlebt haben, so sind sie für die Radwettfahrten als unzweifelhafte Sachverständige zehnmal mehr eingenommen, als für die Rennen auf dem grünen Rasen, bei denen sie doch mehr oder minder als Laien figurieren, selbst wenn sie durch Zufall wirttich mal einen Pferderücken haben besteigen können. Die Menschenmassen, die am letzten Sonntag dem Kampf um „das goldene Rad von Friedenau" als enthusiasmierte Zuschauer beiwohnten, waren ganz riesig, und der Eifer, der Beifall, die Enttäuschungen hatten etwas Gewitterstürmisches. Daß schließlich ein Franzose, Bouchours, ein alter Meisterschaftsfahrer, als Erster ans Ziel kam, that ein bischen weh? doch siegte als Zweiter wenigstens Robl, ein Münchener, über Tom Litton, der als Engländer momentan nicht die Berliner Sympathieen genießt, und so war man mit dem Ausgang doch noch leidlich zuftieden. -Nebenbei bemerkt, bildet der Radsport nur einen sehr spärlichen Nack)wuchs an neuen Größen. Die heute geltenden Namen sind fast sämtlich auch auf den Radrennen der früheren Jahre oertreten. Haben die nachrückenden Jahrgänge keine Wadenmuskeln mehr? Oder verliert sich die Neigung zur übermäßigen und gesundheitlich sicher nicht unbedenttichen Ausübung des Radfahrens? Es wäre das ein ganz zweifelloser Nachteil für die Rennbahnen, jedoch kaum ftir unsere Jugend. Denn die jungen Herren, die es als Lebensaufgabe be
trachten, auf dem Rade zu sitzen, und schließlich 100 Kilometer um eine Minute schneller zu durchfahren, als irgend ein anderer, haben zum Teil etwas Komisches an sich, wenn man sie nicht gar bedauern soll. Die Pferderennen dieses Jahres in Carlshorft und Hoppegarten zeigten das alte gewohnte Bild; vielleicht etwas weniger Publikum als früher, wo noch kein „goldenes Rad" aesahren wurde, aber in diesem Publikum doch einheitlicher, vornehmer. Pferdesport hat eben etwas Aristokratisches, freilich fehlen dem bunten Bilde auch nicht die grellen Töne des Hochstapler- und Courtisanentums, und mancher „Baron" von Kellners- und Kuffchers-Gnaden, manche „Gnädige", die in ärmeren aber harmloseren Zeiten die Nadel geführt, mad>i sich im Dogkart oder Landauer breit. Dazu kommt das ruhelose, provithungrige Volk der Wettvermittler, die fortwährend Jagd auf Gimpel machen, und fortwährend auf der Hut vor der jagenden Polizei sind. Am Totalisator, wo schon mancher, der auch „nicht ein bischen Pferdeverstand" hatte, durch einem glücklichen Impuls ein paar blaue Scheine für fein Zehnmarkstück erobert hat, drängt und schiebt sich's schlimmer als auf einem Jahrmarkt. Jeder will einmal sein Glück versuchen — und die 30 Prozent Steuer, die der Staat Heuer statt der ftüheren 10 Prozent einheimst, haben die Liebe feinen Abbruch gethan. Natürlich ist es betrübend, wenn man auf den falschen Gaul gesetzt hat und andere Leute den Gewinn einftreidjen sieht; fataler jedoch noch, wenn man glücklich den richtigen erwischt, — die ganze Aufregung bis zum Ausgang durchkostet und die rasende Freude empfindet, diesmal zu den Gewinnern zu zählen — und bekommt nachher an der Kasse- auf fein Ticket statt der geopferten zehn — ganze elf Mark herausbezahlt, wett die Schlauen in der Majorität waren k So geschah es z. B. am letzten Montag im 5-oppegarten, wo im „Saphir-Rennen" Herrn Neumanns „Namruna" als Erste durchs Ziel ging. Ein guter Freund „mit Pferdeverstand" hatte es mir als bombensicher verraten. Aber es muß wohl ein offenes Geheimnis gewesen sein! Wenw die Geschichte nicht mehr abwirst, werde ich den alten Beruf vorläufig doch noch nicht ganz aufgeben! ... A. R.


