Ausgabe 
19.4.1901 Zweites Blatt
 
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bekanntlich reckt leicht nimmt, erregt die neueste, die siebente

den. dem

fechten und drangen wild aufeinander ein- Nach kurzes Zeit brach Vorcsak mit einem Aufschrei leb lo szusammen. Ein mächtiger Hieb Szuros' hatte ihn an der «cklüfe ge- trofsen. Die Geirdarmen verhafteten sowohl Szuros, als auch die Sekundanten.

Heirat der Schauspielerin Bettina Girard Aufsehen Ihr jüngster Ehemann heißt Francis E. Witter und tritt mit ihr in einem Chicagoer Variete-Theater auf. Die Girard ist eine Tochter des Generals Albert Ordway, der jahrelang das amerikanische GeschüKwesen leitete, und war vor Jahren in der Washingtoner Gesellsck-aft viel umsckMärmt. Die

Reiterei der ersten mit) zweiten deutschen Armee in den Tagen vom 7. zum 15. August v. Pelet-Narbonne, General­leutnant v d. Kav. z. D. (Berlin, Siegfr. Mittler u- Sohn.) Essays von Franz Xaver Kraus, zweite Sammlung. (Berlin 1901. Gebrüder Paetel.)

schon lange ersehnte Eisenbahn-Haltestelle am Nordende unserer Stadt, bis zur Eröffnung der Londorf-Lollar Eisenbahn zur Ausführung kommt, der nörd­liche Stadtteil, der mit der Eröffnung dieser Bahn den letzten Rest seines Landverkehrs verliert, einer wirtschaftlichen Krisis entgegensieht, da der dort vorhandene Kleinhandel fast ausschließlich auf den Verkehr mit der Rabenau an­gewiesen ist. 3>ie turnusgemäß ausscheidenden Mitglieder wurden per Akklamation wiedergewählt.

dol. Lich, 17. April. Morgen sind eS 25 Jahre, daß August Kambütz als Gärtner beim Oekonomierat Hoffmann zu Hof Güll in Diensten steht.

§ Nidda, 16. April. Von dem deutschen Jagdschutz. Verein wurde Wachtmeister Schmidt in Anerkennung seiner Verdienste um den Schutz der Jagd das große Ehrendiplom mit einer Geldprämie zuerkannt.

-ö- Ruppertsburg bet Laubach, 17. April. DaS benach­barte Eisenwerk ^FriedrichShütte- ist bekanntlich seit einiger Zeit durch eine Bahn, die direkt an unsecm Ort her­geht, mit der Station Billingen verbunden. Diese Bahn hat aber nur Güterverkehr. Wie man hört, ist unserer Ge meinde die Einrichtung des Personenverkehrs ange. boten wurden, wenn sie sich verpflichtet, das Gelände zur Verlegung der Strecke zu stellen. Es wäre sehr wünschen, wenn in dieser Angelegenheit eine baldige Einigung zustande käme, damit auch unser Ort dem Verkehr anqeschlossen wird

-o- Rainrod, 18. April. In der hiesigen Holzfchneiverei des W. Bischoff II. wurde gestern dessen Sohn Rein Hard von einem Stück Holz so unglücklich auf den Kopf g'troffen, daß er zusammenstürzte. Der sofort zugezogene Arzt stellte fest, daß der Tod bereits eingetreten sei. Der Verlebte war 22 Jahre alt. Wie das Unglück entstanden ,st, konnte noch nicht ermittelt werden.

Darmstadt, 17. April. Prinz Luowig von Batten berg reiste heute nach Ablauf seines kurzen Urlaubs nach England zurück, hofft aber anfangs Mai für längere Zeit in Schloß Hriligenberg eintreffen zu können. Die Prin­zessin Ludwig reiste heute zum Besuch der Kaiserin Friedrich nach Lronberg.

-n Darmstadt, 17. April. Dem Sänger und Dichter des Odenwaldes Lehrer Karl Schäfer in Darmstadt, der vom Auerbacher Verschönerungs- und Kurverein in Aner. '.ennung seiner Verdienste, die er sich durch begeisterte Ge­dichte und denEinsiedler von Auerbach- erworben hat, zum Ehrenmitglied ernannt wurde, ist jetzt vom Vorstand ein von oem Hofkalligraphen Göttmann kunstvoll ausgeführtes Diplom überreicht worden, in dem der Hoffnung Ausdruck gegeben ist, daß der Verein durch die Bande der gemeinschaftlichen Liebe zu Auerbach mit dem Dichter auf immer verbunden bleiben möge.

Darmstadt, 17. April. Wie wir bereits gestern meldeten, starb in Folge eines Herzleidens Rechtsanwalt und Notar Iustizrat Eberhard Sch öd l er. Der Verstorbene gehörte, wie dieN. H. Vbl." berichten, seit Jahren der Stadlver . rdneteuversammlung an, und war eines ihrer thätigsten Mitglieder. In politischer Beziehung gehörte er der deutsch- fceifinnnigen Partei Richtec'scher Observanz an, und nahm in früheren Jahren bei Wahlen auch in hervorragender Weise aktiven Anteil an dem Parteileben. Seit längerer Zeit war er leidend, und seine Krankheit nötigte ihn in letzter Zeit auf seine Thätigkeit als Rechtsanwalt und Notar zu verzichten.

Darmstadt, 17. April. Der Großherzog empfing am 17. April u. a. den Major v. Schlemmer und den Haupt­mann Brandenburg vom Infanterie Regiment Kaiser Wilhelm (2. Gcoßh. Hess.) Nr. 116, den Leutnant Kretsch- mar von demselben Regiment, kommandiert zum Traindepot in Darmstadt, die Professoren Drews von der Landes- Universität Gießen, Wegele von der Technischen Hoch­schule Darmstadt und Bode von Frankfurt a. M., den Forstmeister Lener von Lich.

Darmstadt, 16. April. Aus dem Rechenschafts-Bericht

:at verfügte die %u6> ru, in der Mehrzahl in vor dem rnWru mmen habe«.

inz wohnte heute vor« S Franz Ferdinand m tut« den Vorführungen Zugegen war auch der Ülov. Vom Skeillehr- i Fuß in» Mali der wrg ju Hren feine» er bayerische 0ifubtt raf Ry, der Minister deidMügeuMOer. W Freiherr v. B eck m Frühstück begab fich 8 Hanach, wo er von i empfangen wurde und o« sogenannte Hohen­au dort fuhr der Sm- , im Schloßtheater die Protektorate der Erz- aristokratischen Wohl- über» komische Dptr gelangte. 0« in IM «ti thrm

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des Ausschußes des Kunst-Vereins für das Großher. zogtum Hessen für daS Jahr 1900 entnehmen wir fol­gendes: Aus dem Mitgliederverzeichnis ergiebt sich, daß zu Anfang 1901 die Zahl der dem Verein angehörigen Mit­glieder betrug in Darmstadt 551, in Gießen 212, in Mainz 91, in Offenbach 124, in WormS 85, an anderen Orten des Großherzogtums 45, au Orten außerhalb des GcoßherzogtumS 25, zusammen 1133. Ss ist gegen das Vorjahr eine erfreuliche Zunahme der Mitgliedcrzahl ir Darmstadt und Gießen zu verzeichnen, der leider eine Ab­nahme in Mainz, Offenbach und WormS gegenübersteht. Die Ausstellungen des Vereins in dec Kunsthalle in Darm­stadt haben, abgesehen von zahlreichen einzelnen Werken aller Richtungen der heutigen Kunst, eine Reihe von KollektivauS stellungen enthalten. In der Kunsthalle in Darmstadt wurden 1900 ausgestellt: 703 Oelgemälde, 80 Aquarelle und Pastelle, 35 Zeichnungen, 14 plastische Werke; im Kunst Vereinssaal Gießen und im Kunstverein zu Hanau je: 364 Oelgemälde, 55 Aquarelle, 28 Pastelle, 33 Zeichnungen 2 plastische Werke.

fc. Mainz, 17. April. Unter Anwesenheit deS Mini­sterialrats Braun und deS Reichstags- und LandtagSabge ordneten Schmitt fand gestern hier eine Ausschußsitzung deS landwirtschaftlichenProvinzialvereins zweck Stellungnahme zur Weingesetzvorlage, statt. Der AuSschu schloß fich der in WormS gefaßten Resolutionv. Heyl" an.

Bingen, 17. April. Am heutigen Mittwoch ist eS geradc ein Jahr, daß fich bei Bingen das schreckliche BootSunglüc «eignete, dem 18 Personen zum Opfer fielen. Erst nach arnd nach wurden die Verunglückten vom Waffer auSgeliefert. Rur eine fehlte schließlich noch: Fräulein Ridder aus Barmen. Jetzt wird aber gemeldet, daß auch deren Leiche aufgefunden ivorden sei, und zwar bei Boppard.

fc. Frankfurt a. M , 17. April. Der Schwiegersohn bei Landgräfin von Hessen, Friedrich Frhr. v. Vincke, Oberleut nant im Ulanen-Regiment Nr. 10, ist in daS 1. hannoversche Dragonerregiment Nr. S versetzt worden. Von Vincke stand chedem bei den 13. Husaren.

* Petersburg, 17. April. Bei Saratow an der Wolga fuhren 14 Zisternenivaagon--, die von der Maschine loSgerissen waren, auf einen Personenzug auf. Vier Per­sonenwagen und ein Postwagen wurden zertrümmert und fünf Personen getötet, sechs Personen erlitten schwere und fünfzehn Personen erlitten leichte Verletz­ungen.

* Z n m siebenten Male verheiratet Selbst,- in Amerika, wo.man cs.mit Eheschließungen und Scheidungen

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feuchten Elemente machten. Zuvor hatten fie sich aber die litttftlltllL*

größten Rohheiten zu Schulden kommen laffen. Die Burschen « c. o cm«

waren in die Häuser und Wohnstätten eingebrungen unb D eu ts che Kun st und Dekor atro "-Heft 2^ Marz hatten Frauen unb Männer aus ben Betten gerissen unb ^01. Sonderheft ( £ .Ä Reiterei am

ourchgeprügelr. Dann demolierten sie Tische, Stühle, Fester, i ^ch Spichern^ 7^August 1870. Zugloch eine Richtig- kurz, alles was nicht niet* unb nagelfest war. Em Bauer^b Vorausaabe^ der 2. Ausl der Schrift: bte erhielt einen tötlichen Mefferstich in ben Rücken. Am nächsten ^eiter£ ^r ersten und zweiten deutschen Armee in den

Gerichtssaal.

** Darmstadt, 16. April. Strafkammer I. Wegen Verkaufs unzüchtiger Abbildungen, Vergehen gegen den § 184 des St.-G.-B, hatten sich der 35jährige Kolporteur Heinrich Adam Heid hier und der 27jährige Photograph Benno Klausnitzer in Neu-Isenburg, zu verantworten. Während der Verhandlung war die Leffentlichkeit ausgeschlossen. Nacl) den Gründen des öffentlich verkündeten Urteils hat Klausnitzer int Mai v. I. im Auftrag Heids nach drei ihm von diesem übergebenen unzüchtigen Photographien eine Anzahl Vervielfältigungen hergestellt und an Heid verkauft, der seinerseits mit ge­ringem Nutzen 12 Exemplare hier und in Etville an einzelne Personen weiterverkaufte. Der nicht bedeutende Absatz und Gewinn, sowie die Unbestraftheit KlauSnitzers kamen straf­mildernd in Bettacht. Heid wurde zu 100 Mk., evenr. 20 Tagen Gefängnis, Klausnitzer zu 80 Mk, event 16 ^agen ; Gefängnis, verurteilt. Beide erkannten ihre strafe an.

chrecklich jammernde Tier dann wieder springen lassen. Dienstag Nachmittag hat sich der Ottsbriefträger Rösch in Gimbsheim erhängt. Er hinterläßt seine Frau unb 7 Kinder. Der Beigeordnete unb Provinzial-AuSschuß- mitglieb Wenz von Kempten, ber wegen SittlichkeitSver gchen in Mainz inhaftiert war, würbe gegen Stellung einer Kaution von Mk. 10 000 aus ber Haft entlasten. Der in der Wafhingtone

Parteitag wirb ansang Oktober in Frank Sahr7n

urt a. M. tagen und insbesondere Steuerfragen, Kolonial Sie ging dann zur Bühne und heiratete nach

ivlitik unb Handelspolitik erörtern. ! einander ein halbes Dutzend Kollegen, von denen teils der

Tod, meist aber ein Richterspruch sie trennte.

Tage wurde ein ganzes Gendarmeriekorps nach Waldsee ent­boten, um die dortigen Bewohner zu beruhigen und nach ben Thätern zu forschen. Einige würben bann auch verhaftet, doch konnte man der Haupträdelssührer noch nicht habhaft werden.

* Paris, 17. April. Heute nachmittag wurde in der Vorstadt Passy eine 35jährige Frau Namens Lausch- EnglLnder von einem Mann, dessen Identität bis jetzt| noch nicht festgestellt werden konnte, durch einen Revolver-1 schuß getötet. Der Mörder, der das Verbrechen verübt! haben soll, weil Frau Lausch seinen Heiratsantrag abge»' lehnt hatte, schoß sich alsdann selbst eine Revolverkugel in den Kops und starb bald darauf. Die Ermordete, die aus Berlin stammen soll, war die geschiedene Frau des ehemaligen Journalisten Dr. Engländer.

* Budapest, 17. April. In der Apatelker Herrschaft des Barons Solymossy dienten zwei Ackerknechte, Anton Vorcsak und Joseh Szuros. Sie liebten beide ein Mäd­chen, die Tochter des Großknechtes Franz Kulcsar, und da die Heißbegehrte nur einem von ihnen angehören konnte, besckflossen sie, die Entscheidung durch ein Duell herbeizuftihren. Als Waffen wählten sie, wie sichs ge­bührt, eiserne Gabeln. Sie begaben sich mit vier Se­kundanten auf eine Wiese, um den Zweikampf auszu-

* Scrlia, 17. ^priL B^hi-r ist der ilsschor von xlMvcrsitAS'NllchrichttN.

Alvensleben mit Hinterlassung einer Schuldenlast u. Darmstadt, is. April. An der hiesigen Technischen Hoch- von über 250000 Mark verschwunden. Der lebend kure ^aben 9eß«n bie W lustige Assessor war in die Hände von Wucherern ber <mC bU unfeteö

schlimmsten Art gefallen. Seine Wohnung sah mitunter 19 II Der etatsmüßige Prof-ffor Dr. F. Beyschlag von der Vers­eiltem Warenhaus nicht unähnlich, so viele Gegenstände aller akabemie zu Berlin würbe zum Zweiten Direktor ber Geologrschen Lan es- Art waren ihm von seinen Geldgebern mitin Zahlung <mst°» ,n B--lm d°- Berlin

qpgcben" worden. Die hohen Summe», die v. airen6kber Müller" Prof. Dr. H. Po?oniS unb Dr. A.

benötigte, opferte er hauptsächlich einer Neigung, bie rhn Denckmann sinb zu Lanbesgeolögen bei ber Geologischen LanbeSanstalt an ein Fräulein v. Bülow festeste, welche in der Ge- zu Berlin ernannt worben. Der bisherige Regrerungs- unb Baurat -llschast B-riinS viel Aussehen erregte. DaS gleiche Mk

'-hen hatte bie genannte Dame vor einigen Jahren in der ! Breslau, Düss-ldorf, Riel unb Königsberg Unter.

)auptstabt eines anderen europäischen Staates hervorgerusen, I ^tskurse für Sittenärzte ernzunchtm, bie sich auf bie Riiml unb wo sie das Interesse des Thronfolgers in einer Bakteriologie im Bereich bes SonbergebieteS bieserAerzte beziehen sollen. Weise erregte, daß man ihre Abreise nicht fn6. ker Unt.^^trb 00 Wr.-.n f;r 6«^ ^wanbt^mn,.

«ffeffor v. «lv-nSl-b-n hat der von ihm=16^1=11 Same P 2«brolg ifi in Ruhestand

außer einem kostbaren Brillantschmuck allein für 6000 Mk. ^treten Wäsche sowie einige nicht gerade billige Roben zum Geschenk

»-macht. Gegenwärtig hält sich Fräulein». Bülow in LuNil UNll WilseNslisast.

Brüssel auf. Man nimmt an, daß v. Alvensleben nach cPMJ f

* V .r, I __ vreubischen Kultusministerium sinb bie Vorarbeiten im Gang,

-Südamerika abgereift ist. I Abiturienten» Examen einer Reform tm Sinn ber Ergebnisse bet

Der Liebesroman des Unterprimaners. Eil! I l^en Schulkonferenz zu unterziehen. Für biese Reform bürsten Vorzugs, blutiges Drama hat sich in einem Gasthause zu Remagen weise vier Gesichtspunkte in Frage kommen. Die «Aat.Ztg. erführt abgespielt. Dort hatte sich sür die Nacht ein junges Paar darüber salgeadrS: Zunächst! ist ein. B-stiEng m Ausstcht s-n°m^ einlogiert, da« in der Frühe angeblich weiter zu rdfEn br

adsichtigte. Als sich Beide am folgenden Morgen nicht £ t irheblicheres Gewicht als bisher beigemefsen werben

blicken ließen, auch auf wiederholtes Klopfen an der Thür fott Offenbar will man bannt einen Ausgleich schaffen für bte unglüa- keine Antwort erfolgte, wurde die Polizei benachrichtigt, die lichen Zufälle, wie kdrperliche Verstimmung, seelische Depression rc., benm da« Zimmer g-wa,tsam Üsfaen ließ. Den^-t^ » ÄS'Ä«

ich nun em entsetzlicher Anblick bai. Die jungen Leute lagen gbkch^n unb nur eine Gesamtbefreiung zulaffen zu wollen, wenn bas blutüberströmt mit mehreren Schußverletzungen in Kopf und erwähnte Gutachten über bie Gesamtreife unb bte schriftlichen Arbeiten Brust tot am Boden. Rach den vorgefundenen Papieren ein durchweg genügenbes Ergebnis hatten. Daburch würbe bleBefreiung bandelt es fidb um den 19 Satire alten Sohn Max des vom münblichen Examen wieber eine Auszeichnung rverben, wie sie e» Papierfabrikav^n B°ttg.7. dnÄk?* «er nmaU«^

des Gymnasiums in München Gladbach und die 17jdbrigc ptüft roerbcn, in benen sie ohnehin schwach sind. Daburch mußte natur-- Frieda Herzog, beten He'matSort bisher nicht ermittilt wer- gemäß häufig ein schiefes Bild »on ben Leistungen ber Prüflinge ent- den konnte. Wie der Polizeiphysikus alsbald seststellte, sah I stehen, das zuweilen zu einem unverbient abfälligerl Urtetl ^führen konntt. das Mädchen seiner Eatbindung entgegen. Das Kinderzeug inehr^in"so sche!naü!cher"oder^arühmetlscher Form wie bisher auszuführen, führte das Paar in einem Reifekoffet gleich bei fich. Bei sondern bas Gesamtn'.veau ber Leistungen unb bas Gutachten Über die Reife dem jungen Manne wurde ein Barbetrag von 2100 Mk schwerer in das Gewicht fallen zu laffen. Bisher war es Vorschrift, baß und bei seiner Geliebten ein solcher von 250 Mk. vorgesun °i° P-Mng-, wenn f.e rin ,Unfenügenb- m einen, SeUnM «^«"1

Di- Leichen d-S Liebespaare, wurden einstweilen rta* ,QUf6»0,^:nn ""6 bu^°nn3n

Schauhause gebracht. solchen Fällen dürfte in Zukunft bas Urteil bes Lehrerkollegiums Über bie

Aus der Pfalz, 17. April. Tolle Zu stände Gesamtreise bis Prüflings mehr berücksichtigt roerbcn unb, wenn bieseS scheinen in der Rheinpfalz zu herrschen. In dem Dorfe günstig lautet, über die arithmetische Compensation'binweggesehen werben. OTLUhfo. npfipfert I Enbltch soll Wert barauf gelegt w.-rben, bas Maß ber Ansorberungen aw

©albjee wurde kürzlich nachts eine wahre Schlacht geliefert. Abiturienten nach bem Charakter der einzelnen Lehranstalten mehr zu Ein Haufen Burschen au8 Neuhofen, einem benachbarten inbivibualifieren. Demnach dürfte bei ben Abiturienten der Gymnasien Dorfe, hatte gegen Nacht Waldsee umstellt und bedrohte mit der Hauptwert auf bie Kenntnisse in ben alten Sprachen, bei ben Real- einem unaufhörlichen Reoolverftuer das Dorf wie die Bürger, gymnasien me^r auf bie neueren ©praßen bei den Ober.Realschulen auf D-r Borstand d°- Dors-- ließ Sturm läuten und alle wehr-

haften Männer der Gemeinde zur Aowehr der Burschen ent pun!t bet ganzen Prüfung-, sei ungenügenden Leistungen im Deutschen ist bieten. Das Geknatter des Revolverfeuers war so stark, daß kein Ausgleich durch ein anderes Fach möglich. Wenn in diesem Sinn man glaubte, die heißeste Schlacht sei entbrannt. Als die die Abiturienten-Prüfungsordnung der höheren Lehranstalten geändert int s.» 'tpno'ttiphr in Nt>. I würde, so wird dadurch ber Passus in ber Äabmeteorbie vom 26. Ro-

ins Dorf eindrangen, rückte die Feuerwehr lN vember v.J. über Haupt- und Nebenfächer auch seine praktische Bedeutung schloffener Linie vor. Die rabiaten Burschen nahmen itoar unb feinc freundlick mildernde ötrfung im Examen erweisen

Reißaus, sobald fie die unliebsame Bekanntschaft mit dem i u - --

fc. Srsuberg, 17. April. Wie verlautet, trifft der Kaiser am 25 April auf Schloß FciedrichShof ein.

Kleine BtttteUimge« au8 Heße» unb len RachbarstLaten. Der Staatsanwaltschaft in Frankfurt a. M, sind durä Beschlagnahme der Liste eines auswärtigen Kollekteurs 195 in Frankfurt wohnende Personen bekannt geworden, die in einer verbotenen außerpreußischen Lotterie spielen; gegen Alle ist das Strafverfahren eingeleitct worden. ®in ver­krüppelter Alteisenhänvler im Gartenfeld in Mainz hatte eine Katze eingefangen und dieser einen 2*/8 Zoll langen Nagel, den er eigens dazu hergerichtet, und am Ende mit einer Quaste verziert hatte, in die Brust geschlagen und das