Dienstag 19, März 1901
151, Jahrgang
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Nr. 66 Zweites Blatt
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OktehtM, Expedition und
Bendrtd: tchulftratze 7.
Adrefle für Dkprsch««! Anzeiger Gtrhe».
FernsprkchanschlußNr.IR.
erhöhung oder Erschwerung der Einfuhr, das von Deutschland in die Wagschale des Handelsaustausches mit Rußland gelegt wird, wird auch Rußland veranlass en, ein ebensolches Gewicht in seine Wagschale zu legen. Rußland wird hierzu gezwungen, keineswegs aus seinen Kampfneigungen, nicht durch den Wunsch der Gegner zu verwunden, sondern einzig und allein nur deswegen, um die Wage im Gleichgewicht zu erhalten.
Schulbildung. $ cr Vergütung. Mrrr Eon W SBlaim
Amtlicher Heil.
Bekanntmachung.
Betr.: Schießübungen.
Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß das 1„ 2. und 3. Bataillon des Infanterie-Regiments Kaiser Wilhelm in der Zeit vom 20. bis 23. und 25. bis 28. März, morgens von 8 bis nachmittags 4 Uhr Schießübungen mit scharfen Patronen in dem Gelände zwischen Ruttershausen und Oden- hausen abhalten, und dasselbe zu diesem Zwecke mit Posten ab- sperren wird.
Die Schießrtchtuug läuft von Odenhausen in westlicher Richtung (Krumbach)
Die Straßen Odenhauseu—Salzböden—Schmelz—Forsthaus —Waldhaus—Wismar find ungefährdet.
Bor Betreten des obenbemerkten Geländes zwischen Oden- Hausen und Ruttershausen an den bemerkten Tagen wird daher gewarnt. Auch dürfen sich an den betreffenden Tagen keine Holzarbeiter und Holzsammler in den gefährdeten Waldungen und Steiubrücheu aufhalten.
Gießen, den 18. März 1901.
Großherzogliches Kreisamt Gießen.
I. V.: Dr. Wagner.
'arbeite:
in Deutschland aufgeregt hätte, den Charakter einer Regierungskundgebung besitze, wird darauf hingewiesen, daß die „Handels- und Industrie-Zeitung" und der „Westnik Fi- nanssow" als wirtschaftliche Organe in allen Rußland interessierenden volkswirtschaftlichen Fragen, als deren eine auch die hochwichtige Frage der Handelsbeziehungen zwischen yvei Nachbarstaaten anzusehen sei, dieselben unabhängig von allen politischen Stimmungen frei und ungezwungen behandeln, indem sie Erscheinungen kritisieren ohne Rücksicht darauf, von wo und von wem sie herrühren. Die Verantwortlichkeit für die Tarstellungsweise liege dabei voll und ganz auf den Redaktionen, nicht aber auf dem einen oder anderen Regierungs-Beamten. Als offiziöse Organe des Finanz-Ministeriums richteten sich diese Organe aber in den (Lrundzügen nach den Ansichten dieses Ressorts. Die ganze Bedeutung dieses Artikels habe auf den Gedanken an die Folgen beruht, welche die neue Richtung der deutsck)en Handelspolitik haben müsse und diese Gedanken gehörten voll und g an z dem rus s i s ch e n Fi n an z - m i n i [t c t i u tn ctti Onwr Sph 9irfifpfs fvitit
Lrtr Expedition, ij. I
es: „Jeder Staat
vezngsprejr üiertdjätKl Mk. 2.20, monall. 75 Pfa. nntBringcrlohn; durch M< Abholestellen vierteljährl. SRI. 1.90, monall. 65 PH.
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Alle vnzktarn-DerrnlkllunHl- Ptllen be« In. und «uOlanN« nehmen Anzctoen für »tedeorr Anzeiger entgeßM. ZetlenprelS lokal 11 aueeärt» to Pfg.
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Spuren vorhanden. Voraussichtlich wird der Monarch gegen Ende der Woche wieder die gewohnten täglichen Ausfahrten unternehmen können.
— Auf die Meldung des Vorsitzenden des ostpreußischen Provinziallandtages, Grafen zu Eulenburg Prassen, an den Kaiser, daß der Provinziallandtag beschlosien habe, zum dauernden Angedenken au Die 200jähcige JubiläumSseier der Königskrönung den Betrag von 100,000 Mk. zu einer Stif« tung zu bewilligen, ist dem Grafen zu Eulenburg folgende Antwort zugegangen:
Ich habe auS Ihrer Meldung vom 25. Februar dfs. IS. mit Freude und Befriedigung ersehen, dah der 25. Provinziallandtag der Provinz Ostpreußen beschlosien hat, daß Andenken an daS 200iährtge Jubiläum der Erhebung Preußens zum Königreich durch die Begrün, düng einer KrönungS-JubtläumS-Stifiung mit einem Kapitalbctrage von 100,000 Mk. zu ehren. Gern e,kläre ich mich damit einverstanden, daß die Verwaltung der Stiftung seitens der Provtnztaloerwaltuns erfolgt und die Mittel der Stiftung in der vorgeschlagenen Weise zur Ausbildung von Knaben, welche auS der Fürsorgeentztchung entlass« sind, verwendet werden. Der Prooinzialverwaltimg will ich danach das Weitere überlasten Ich ersuche Sie, dem Provinziallandtag meinen königlichen Dank zum Ausdruck zu bringen.
Berlin', Schloß, bin 11. März 1901.
Wilhelm R.
— Der Kaiser empfing gestern den Reichskanzler Grafen v. Bülow.
— Der Bundesrat hat, wie wir bereits kurz mitteiltev, auf Antrag des Reichskanzlers beschlossen, den Eisenbahnfahrpreis für beurlaubte Militärpersonen vom Feldwebel abwärts von 1,5 Pfg. auf 1 Pfg. für den Manu und das Kilometer herabzusetzen. Die Aenderung des Mili« tärtarifs, wodurch die zurzeit bestehende Unterscheidung in den Sätzen für dienstliche und für UrlanbSreisen beseitigt wird, tritt am 1. April dsS. IS. in Wirksamkeit, sodaß die während der Osterfeiertage beurlaubten Mannschaften die Fahrpreisermäßigung schon genießen können.
— Der Verein der Berliner Zigarrenhändler hat beschlossen, eine Petition an den Finanzminister zu senden, in der um eine besondere Besteuerung der Geschäfte mit Massenfilialen gebeten wird. Ferner wurde beschlossen, in eine Eingabe an das Polizeipräsidium darauf hinzuweisen, daß die Bestimmungen, betreffend den 9 Uhr-Ladenschluß, nicht immer innegehalten werden und große Geschäfte, die nicht von den Inhabern selber, sondern von Angestellten geleitet werden, schon vor 8 Uhr früh die Läden öffnen. Um den Handel von Privatleuten und besonders Beamten mit Zigarren entgegentreten zu können, soll den Regierungsorganen empfohlen werden, diese Händler zur Gewerbesteuer heranzuziehen.
Cronberg, 17. März. Die Kaiserin Friedrich hat auch heute nachmittag wieder eine fast zweistündige Wagenfahrt mit dem Prinzenpaar Friedrich Karl von Hessen und dem Leibarzt Dr. Spielhagen unternommen. Das Prinzenpaar Adolf von Schaumburg-Lippe ist heute nach Bozen zurückgekehrt, und wird demnächst einige Zeit in Bickeburg zrr- bringen.
Ausland.
Portsmouth, 16. März. Der Herzog und die Herzogin von Cornwall und Aork haben an Bord des Dampfers „Ophir" heute die Reise nach den Kolonien angetreten. Bei dem Dejeuner, das vor der Abfahrt des „Ophir" an Bord des Dampfers stattfand, brachte der König einen Trinkspruch auf den Herzog und die Herzogin von Cornwall und York aus, in dem er denselben glückliche Reise wünschte und hervorhob, der Zweck der Reise sei, den Kolonien seine Anerkennung auszusprechen für den loyalen Beistand, welchen die Kolonien in dem südafrikanischen Kriege geleistet haben. Der Herzog brachte sodann daS Wohl des Königs aus. An dem Frühstück nahm auch der Staatssekretär der Kolonien, Chamberlain, teil.
Das Duell zwischen dem Grafen Castellane und de RodayS hat heute stattgefmiden. De RodayS erhielt einen Schuß in den rechten Schenkel.
Bukarest, 16. März. Die beabsichtigten Ersparnisse imArmeebudget betragen 5 600 000 Lei. Zwölf Generäle des aktiven Dienstes reichten ihre Demission ein, was man auf die projektierte, auch auf die Gehälter und Pensionen sich beziehende Budgetreduktion zurückführt.
Yokohama, 15. März. Das Bureau Reuter meldet auS Söul: Der stellvertretende Finanzminister wurde unter dem Verdacht, die Ermordung der Favoritin des Kaisers, sowie anderer Damen des HofeS geplant zu haben, verhaftet. DaS Ministerium gab infolgedessen seine Entlaffung.
Mexiko, 16. März. Schon vor längerer Zeit tauchten Nachrichten auf, daß Porfirio Diaz, Mexikos that- kräftiger Präsident, erkrankt sei. Jetzt steht cs feft, daß Porfirio Diaz hoffnungslos irrsinnig fei. Er bilde sich ein, er werde von Mördern unbarmherzig verfolgt. Die Thatsache, daß der Präsident an Geistes- Zerrüttung leide, sei monatelang auS Gründen der <S. - raison verschwiegen worden. Selbst jetzt wüßten n s
Politische Tagesschau.
Die „Russische Telegraphen- Agentur" verbreitet folgenden Artikel: Die Gerüchte und unrichtigen Vermutungen, die in der deutschen Presse anläßlich des Artikels „B e r e i t e t s i ch R u ß l a n d z u L> a n d e l s -V e r - trägen vor?" aufgetaucht sind, und der Umstand, daß im Anschluß an die wirtschaftlichen Gesichtspunkte diesem Artikel der Charakter einer politischen Kundgebung bei- jgelegt worden ist, haben in dem „Westnik Finanssow" und in der „Handels- und Jndustriezeitung" einen neuen Artikel veranlaßt. Die offiziösen Organe des Finanzministeriums behandeln zuerst den Anlaß zum Erscheinen jenes Artikels, der die deutsche Presse so lebhaft beschäftigte. Der Anlaß für das Erscheinen desselben wäre die systematische Verbreitung von Gerüchten durch die deutsche Presse gewesen darüber, daß in der Frage der Er h öhun g der Getreidezölle schon ein Einvernehmen mit Rußland erreicht wäre. Da diese Gerüchte in Deutschland von keiner Seite dementiert worden wären, wäre es Pflicht der gut unterrichteten russischen wirtschaftlichen Organe dies zu thun. In Bezug auf die nicht weniger lebhaft in der deutschen Presse erörterten Frage, ob und in welchem Maße der Artikel, der die Presse und die öffentliche Meinung
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Erscheint täglich mit Ausnahme deS Montags.
•i« Gießener Zamllien- Hätter werden dem An- ^cr im Wechsel mit „Hesi. dwirt" und „Blätter Mr hesi. Volkskunde" vier» ■wl wöchentlich beigelegt.
Man atz»« von Hnielgen M» bet nachmittag» für den Mfcnben Tag erscheinenden Mmmmer bi» oorm 10 Uhr Whdrftellungen spätesten« efctnM vorher.
GietzenerAnzeiger
M General-Anzeiger w
Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gießen
Zum Schluß des Artikels heißt hat das volle und unbestreitbare Recht, in seinen inneren wirtschaftspolitischen Angelegenheiten zu verfahren, wie er cs für notwendig und nützlich für das Wohl seines Volkes findet. Tas russische Finanzministerium ist ebensoweit entfernt von dem Gedanken, daß es Rußland möglich sei, sich in die inneren Angelegenheiten Deutschlands einzumischen, wie Deutschland entfernt ist, an die Möglichkeit zu denken, sich in die inneren Angelegenheiten Rußlands einzumischen. Aber man kann nicht außer Acht lassen, daß die Rückkehr zur ökonomischen Autonomie den Entschluß zur Erneuerung der Verständigung über Zolltarife ganz wesentlich erschwert, dessen Wesen darin besteht, daß die vertragschließenden Parteien von ihrer Autonomie teilweise etwas aufgeben und sich im Interesse des gegenseitigen Nutzens mit wechselseitigen Zugeständnissen in wirtschaftlicher Hinsicht begnügen. Auf diesem Prinzip ist namentlich der russisch-deutsche Handelsvertrag vom Jahre 1894 gegründet. Er stellte ein ge- ivisses Gleichgewicht in den wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Nachbarstaaten her. Tie Belegung des Grundproduktes der russischen Arbeit mit erhöhten Tarifen verändert radikal die Vertragsbedingungen von 1894. Jeder Autonome ökonomische Schritt von deutscher Seite in der Richtung, das bestehende Gleichgewichtzuverändern, wird einen entsprechenden Schritt von russischer Seite erfordern. 'Jedes überflüssige Gewichtin Art einer Zoll-
Bälkemeister. 2y
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ehrlintze
Engländer und Buren.
General Kitchener*meldet aus Pretoria vorn 15. ds. MtS.: Eine von Lydenburg gekommene Truppenabteilung unter Oberst Parker überraschte ein Burenlager bei KrügerS- post und nahm dasselbe. Ein Bur wurde getötet, 5 wurden verwundet, 32 gefangen genommen, auch wurde Vieh und Getreide erbeutet. Auf englischer Seite fiel ein Mann, vier wurden verwundet. In der Depesche heißt es weiter, die Kolonne deS Oberst Parker habe Abel Erasmus mit Familie auS Lydenburg mitgebracht.
Londoner Blätter melden aus Pretoria: Der Deutsche Schlomer, Besitzer eines großen Hotels, der vor Kurzem unter der Anklage, daß er an Botha habe Mitteil, ungen gelangen lassen, verhaftet worden war, ist nunmehr gegen Bürgschaft entlassen worden. Die Beschuldigung hat sich als unbegründet erwiesen. Damit ist der Zwischenfall erledigt. Schlomer hat sich über die Behandlung seitens der Militärbehörden anerkennend ausgesprochen.
Dem „New Aork Herald- wird aus Washington gemeldet, die Vereinigten Staaten hätten offiziell, wenn auch indirekt, die Annexion der beiden südafrikanischen Republiken durch England anerkannt. Diese Anerkennung sei in der vom Staatsdepartement herauSge gebenen „Jahresübersicht des Handels zwischen den Vereinigten Staaten und dem Auslande" zugegeben.
In der italienischen Deputiertenkammer erklärte der Unterstaatssekretär im Ministerium des Aeußern de Martino, das Gerücht, England habe in Italien Soldaten angeworben, um sie nach Transvaal zu senden, sei durchaus unrichtig. Die italienischen Arbeiter, die nach Antwerpen eingeschifft wurden, seien nicht für Transvaal bestimmt, sondern für Halifax in Kanada.
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Telegramm des Gtetzeuer Anzeiger-.
Kapstadt, 17. März. Reuter-Meldung. In den letzten 48 Stunden kamen neun neue Pestfälle vor. Unter den Erkrankten befinden sich drei Europäer.
China.
Das Oberkommando meldet am 15. aus Peking: Die Stärke des Feindes am 8. westlich des AntsulingpasseS betrug 3000 Mann. Diesseits zwei Verwundete, ein Verunglückter. Das bayerische Bataillon und die Artillerie haben im Gefecht ganz außergewöhnliche Geländeschwierigkeiten überwunden. Die chinesischen Truppen flohen in Richtung Wutai bis Kwanglingtschoenn, 25 Kilometer westlich der Mauer. Kolonne Fritsche hat in Militärlagern bei Matschang (am Kaiserkanal halbwegs zwischen Tientsin und Thsang) große Futtervorräte vorgefunden. Kolonne Arnstedt marschiert von Patchou in breiter Front zwischen Pautingho und Aung- tingho nach Tientsin. Räuberbanden find nicht mehr ange- iroffen worden.
Das Deutsche Hilfskomitee für Ostasien hat dem Kaiser durch den Kaisers. Kommissar und Militär- Inspekteur der freiwilligen Krankenpflege, Grafen von Solms- Barulh, Exz, zur Unterstützung der Angehörigen, sowie der Hinterbliebenen der bei der Expedition nach Östasien befindlichen Personen 200 000 Mk. zur Verfügung gestellt. Darauf ist dem Komitee ein Schreiben des Grafen von Solms zu gegangen, demzufolge der Kaiser diese Summe angenommen und bestimmt hat, daß hiervon 150000 Mk. dem Kriegsministerium und 50000 Mk. dem Reichsmarineamt überwiesen werden sollen.
Deutsches Keich-
Berlin, 17. März. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Dem Kaiser sind nach dem betrübenden Vorfall in Bremen zahlreiche Beweise der Teilnahme aus allen Ländern zugegangen. Wir verzeichnen hier nur die Glückwunsch telegramme der Kaiser von Rußland, von Oesterreich Ungarn und von Japan, des Sultans der Türkei, der Könige von England, Italien, Belgien, Griechenland, Portugal, Rn- mänten, Serbien, der Königin der Niederlande, des Präfi. deuten der französischen Republik, des Schahs von Persien, denen sich noch viele andere Fürstlichkeiten, Regierungen und Würdenträger anschließen.
— Im Zustande des Kaisers schreitet der Besie- rungSprozeß so rasch vorwäatS, daß keine Bulletins mehr ausgegeben werden. Von der GefichtSwunde, die eigentlich mehr eine blutende Beule war, sind nur noch geringe
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