♦ Ein seltenes Jubiläum, die Feier ununter-
deZ Königreichs Bayern wird durch Herstellung einer Leitung
werden.
Der im 79.
Gerichtssaal
Wetter
.1 ragende Autoritäten der Veterinär«issenschifft zu.
Bed. Himmel,
großen Segen gereichen.
(:) Dutenhofen (Kr. Wetzlar), 16. Dez. Am Samstag tvurde hier ein fremder Mann, Namens Hehl, der jedenfalls mit dem kürzlichen Schafdiebstahl in Verbindung steht, verhaftet. Es sind int ganzen 28 fremde Schafe bei der hiesigen Herde festgestellt worden; drei Personen, der Schäfer, dessen Bruder und der erwähnte Hehl sind wegen dieser Sache in Gewahrsam genommen worden. Die fremden Schafe sollen nach Niederwalgern und Umgegend, Kreis Marburg, gehören. Der Schäfer und ein Bruder sind erst vor einigen Jahren hierher gezogen.
Mainz, 16. Dez. In der letzten geheimen Sitzung der Stadtverordneten wurde das Gesuch des Polizeirats Travers um Versetzung in den Ruhestand mit Rücksicht auf seinen angegriffenen Gesundheitszustand, mit Wirkung vom 1. Januar 1902 an genehmigt und zugleich bestimmt, daß die Stelle des Polizeirats mit einem Anfangsgehalt von 5000 Mark zur Ausschreibung gelangen solle.
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinde.
Donnerstag den 19. Dezember, abends 8 Uhr, im oberen Kon» ftrmandensaal Krrchstraße 9: Bibel st unbe. Psalm 39.
Pfarrer Schlosser.
| Schnee Bed. Himmel, | Schnee IBed. Himmel
Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen.
Monatliche stcberstcht brr Todesfälle in Kirßrn.
Monat November 1901.
(Einwohnerzahl: angenommen zu 25 900 (inkl. 1600 Mann Militär),
Kinder
Höchste Temperatur am
Niedrigste „ „
Höchste „ „
Niedrigste „
Vermischtes.
* Koblenz, 16. Dez. Tas Erboeben in der Nacht zum 14 ds. Mts. wurde ryeinaufwärts bis Oberwesel wahr- aenommen; auch in einigen Orten des vorderen Hunsrucks (Rheinseite) hat man das Erdbeben gespurt. Einzelne Berichte nielöen zwei Stöße, übereinstimmend wird die Rtcht- ung von Osten nach Westen angegeben. Das Zentrunt der Naturerscheinung ist zwischen Koblenz und L>t. Goar anzunehmen. Im Lahnthale scheint die Grenze frei Ems
Rat gezogen. Diese haben nach eingehenden Studien außer Zweifel sestqestelll, daß die herrschende Seuche die M a u l - u n o R lauen« i e u d) e ist — allerdings in der bösartigen Form, bei welcher das Seuchengist, das gewöhnlich an dem Flozmaul, den Klauen oder Euter der Tiere sichtbar wird, aus die inneren Organe der von der Seuche befallenen Tiere übergeht und .so den raschen Tod derselben verursacht. Von selten der Behörden find alle Map- regeln zur Bekämpfung der Seuche, namentlich gegen deren Weiter- uerbrcitung, ergriffen. And) die Impfung mit ublimat wurde (wie an anderer Stelle gemeldet) mehrfad) versucht, sedoch kein sicherer Erfolg damit erzielt. Erivähnt sei hier die thatsache, daß im Stall des Gastwirts Buxmann in Reinheim, wo, wie bemerkt, von 28 Stüd 8 Stück krepierten, die daselbst stehenden 5 Milchkühe Hollä n d er Rasse aud) diese so bösartig auf- tretende Form der Maul- und Klauenseud)e gut überstanden haben. Diese Thatsache erscheint sehr bemerfensivert. Ob wohl die Seuche noch immer weiter geht, scheint die Bösartigkeit derselben doch abgenommen zu haben; es gehen aber immerhin noch Tiere ein, so neulich erst in Ueberau wieder 3 Stück aus einem Stall. Ter Schaden durch die Seuche ist schier nnbercchenbar für den Viehstand unserer Gegend.
Sprechstellen bei den Telegraphenanstalten in Engelrod, Breslauer Oberbürgermeisters, Geh. Rea.-Rats Friedens- Großrohrheim, Hirzenhain, Kirtorf, Langgöns, Niedersaulheim, bürg, und der Vater des Stettiner Ärchivoirekdors und bis- Pftffligheim, Reiskirchen und Rimbach gesorgt werden. herigen Leiters des preußischen historischen Instituts in
** Tagesordnung für die Sitzung der Stadtver- gtom, Prof. Dr. Walter Friedensburg, hatte fid> nach> Be- ordneten-Versammlung, Donnerstag, den 19. Dezember endigung seiner staatswissenschaftlichen Studien an den Unr- 1901, nachmittags 4 Uhr. 1- Baugesuch des A Scheppel- versitäten Breslau und Halle einer freien litterarifchen mann für den Großen Steinweg; hier: Dispens. 2. Bau- Thätigkeit ergeben, die ihn im Revolutionsjahr mit der Bres- aesuch der Gebr. Zutt für den Asterweg; hier: Dispens, lauer Polizei in Konflikt gebracht hatte. Vorübergeh^id 3. Baugesuch derselben für den Asterweg; hier: Dispens, fand er bei der „Rostocker Ztg." Beschäftigung; er vermochte 4. Den Ausbau der Straße „Mittelweg"; hier: Gelände- sich jedoch in dieser Stellung nicht zu behaupten und austauscb betreffend. 5- Gartenanlage der psychiatrischen Fedelte nach Sgamburg über, wo er das Setretarmt des Klinik; hier: Geländeverpachtung. 6. Maßnahmen bei An- Freihandelsoereins übernahm und am 15. Dezember 18ol Näherung oder Ausbruch der Pest; hier: Gesuch des Gar- als Leiter des volkswirtschaftlichen Teiles in die Redaktion nisonlazaretts um Geländeverpachtung. 7. Herstellungs- der „Hamb. Nachr." eintrat. Die entschreden schutzzollnerische arbeiten im alten Regierungsgebäude: hier Dekretur von Schwenkung des Blattes vermochte ^rtedensburg aber nicht Kosten. 8- Ausbau des Großen Steinwegs; hier: Kosten- mitzumachen, und so mußte er allmählich der politischen dekretur. 9. Verputz des Polizeigebäudes; hier: Rechnung Leitung der Zeitung entsagen und sich aus TNle zuruck- über Weißbinderarbeit. 10. Erweiterung der Rodheimer- ziehen, auf welche die Abkehr des Blatres von den früheren straße; hier: Straßcnauffüllung. 11- Errichtung weiterer | Grundsätzen ohne Emfluß geblieben war.
Notklassen für die Volksschulen; hier: Anschaffung bon Oefen. 12. Die Notstanüsarbeiten für den Winter 1901/02. 13. Die Margaretenhütte; hier: a. Gesuch des Fr. Dörr um Verpachwng eines Lagerplatzes, b. Instruktion für den Platzwärter. 14. Gesuch des Wilhelm Fischer um C. laubnis zum Wirtschaftsbetrieb im Hause Liebigstr. Nr. 5.
a. Watzenborn, 15. Dez. Bei der am 11. Dez. hier erfolgten Wahl eines Kreistagsmitaliedes wurde Untererheber und Gemeinderechner Maio von hier wiederg;-
öes nomgreims Bayern wlro ourcy SoaitThe-n
zwischen Worms und Kirchheimbolanden Rechnung getragen -^r^Osahriger,?^E^^err^Wil^elm^F p
Für die weitere Ausdehnung des Fernsprechnetzes blu 'üon9 ben ,Hamburger Nachrichten". Der im 79. aus das platte Land wird durch Einrichtung öffentlicher Lebensjahre stehende Jubilar, ein Bruder des verstorbenen Sprechstellen bei den Telegraphenanstalten m Engelrod, Breslauer Oberbürgermeisters, Geh. Rea.-Rats Friedens- Gronrobrbeim, Hirzenhain, Kirtorf, Langgöns, Niedersaulheim, buro. ,,,,b her Vater des Stettiner Ärchivoirekdors und bis-
wahlt. , „
z. Launsbach, 16. Dez. Die hiesige 2. Lehrer-! stelle ist zur Neubesetzung ausgeschrieben. Das Diensteinkommen besteht neben freier Dienstwohnung im alten Schulhause in 1200 Mk. Grundgehalt und 140 Mk. Alterszulagen in jeder Stufe. Der jetzige Verwalter der Stelle wird demnächst aus dem Schuldienst entlassen, da er, obgleich schon 6 Jahre im Lehramt, trotz wiederholter Aufforderung sein Staatsexamen nicht gemacht hat.
() Krofdorf, 16. Dez. Mehrere Gemeinden der hiesigen Bürgermeisterei haben für ihre Schulen Lesebiblio- t h e k e n begründet, die mit regem Interesse von Jung und Alt benutzt werden. Der Bestand der Bibliotheken soll alljährlich in den einzelnen Ortschaften gewechselt werden. Bei dem großen Lesebedürfnis, das sich in den letzten Jahren auch auf dem Lande zusehends gesteigert hat, — liest man doch hier fast in jedem Hause eine Zeitung — werden diese Wanderbibliotheken unserer Bevölkerung zum
D'6"er-ÄHngtn‘ gingen "von" 11 Hück 'kurz hinter-! - „DaS neue System" Schauspiel. Einzig berechtigte lieber-
8 Tiere zu gründe. Manche Tiere fielen plötzlich um und setzung von C. Auerbach. (193 <b.) 2voa. ö jju.
waren tot. Obwohl die äußeren Merkmale der erkrankten -riere L i e, Ionas, „Bo e Machte . Roman, Einzig .bercch g diejenigen der bekannten Maul- und Klauenseuche waren, wurde Uebcrsttzung von Mathilde Mann. (202 e.) Ebenda. 2
C]- _ .7 ,. ^icrc Serao, Mathilde, „Riccardo Joannas Leben und Abenteutt .
Man hatte Roman. Einzig berechtigte Uebersetzung von Max v. WeißenNMi.
Ahrweiler, 16. Dez. Unter der Spitzmarke Widerrechtliche Lerdringungeines Bürgers in eine Irrenanstalt brachte das „Köln. Tagebl." im August ds. Jrs. einen w , .Artikel, in dem es hieß, daß Familienverhaltniße die tftau des
Unntprlltäto-linihnnil^lL \^W und Delllateffenhändlers Fuhrmann aus den Gedanken
£UUVMJUUl-> gebracht hätten, chren Mann tn der Jrrenanfialt zu Andernach
, — „Studentische Intoleranz in Darmstadt." unterzubringen. Die Behörden hätten zu einem solchen Schritte
Wir lesen in der „Köln. Dolksztg.": Am 11. Dezember fand im keinen Anlaß gefunden, und nun sei die Frau, ein früheres Dienst- 1 Ovpheum in Darmstadt eine allgemeine Versammlung der Studenten Mädchen des Fuhrmann, zum eigenen Handeln übergegangen, eie an der hiesigen technischen Hochschule statt. Auf dieser Versammlung habe ihren Mann in letzter Zeit verdächtigt, er leide an eaufer- lehnte die Studentenschaft als solche es ab, die Feier Wahnsinn, und dann durch drei Leute ihren Mann gewaltsam in des Geburtstages des Kaisers und des G r o ß h e r z o g s Irrenanstalt zu Andernach bringen lassen. Ganz Aeueiiahr sei burd) einen allgemeinen Kommers zu begehen. Zum 23er- üßer diesen Vorfall in Aufregung- Vereine beraumten Jbeilamm- ständnis dieses Beschlustes ist zu bemerlen, daß hier das Institut langen an, um gegen ein solches Vorgehen einer Frau Stellung zu der sog. „Vereinigten Korporationen und Fachabteilungen" besteht, nehmen. In einer späteren Nummer des genannten Blattes wurde in das jedoch die katholische Verbindung Nassovia, der Darmstädter dann im Anschluß an ein Schreiben des Bürgermeisters ^aulhaber Wingolf und der katholische Studentenverein Moenama nicht auf- ÜOU Neuenahr, der feststellte, daß Fuhrmann auf Grund eines angenommen sind, weil dieselben sich nicht schlagen und vor allem, neben Ältestes wegen chronischen Alloholismus mit Zustimmung weil die katholischen Korporationen politische Richtungen begünstigten, der Polizeibehörde in die Provinzialirrenheil- und Pflegeanstalt ae- Für letztere Behauptung wurden folgende Beweise erbracht: Erne bracht worden sei, der „Fall Fuhrmann" weiter behandelt. Es katholische Korporation in Marburg habe ihr Stiftungsfest mtt ^rde u. a. behauptet, daß die „liebende Gattin", als ihr Mann einer kirchlichen Feier eröffnet; es bestehe an vielen Hochschulen au§ dem Hause gebracht worden sei, sich im Kurgarten aufgehalten Deutschlands ein akademischer Bonifatiusverein;. katholische Kor- ^d bei ihrer Rückkehr in naivster Weise gefragt habe, was pasnett porationen erhielten Freieremplare einiaer deutscher Zentrums- weiteren Nummern wurde der Fall Fuhrmann vom Köln,
blätter; die Katholiken hätten einen Nichtdeutschen, den Papst in £agebL wieder abfällig kritisiert. Frau Fuhrmann erhob Privat- Nom, zu ihrem kirchlicheii Oberhaupt unö seien deshalb nicht als f(agc gegen den Chefredakteur Jean Dietz, den verantwortlichen Deutsche zu betrachten. Nun haben auf den allgemeinen Studenten- Redakteur Gustav Delph und gegen die angeblichen Gewährsleute Versammlungen diese „Vereinigten Korporationen und Fachabteil- derselben, die Kaufleute Moritz und Emil Borg, den Kontrolleur ungen" stets das Uebergewich't, und so konnten sie es durchsetzen, ycan Steffens und die Eheleute Gastwirt Anton Jos. Jrmgartz zu daß keine allgemeinen Kommerse gefeiert werden, um dann unter Neuenahr, lieber diese Privatklage verhandelte das hiesige Schöffen- । Ausschluß der katholischen Korperationen und des Wingolf für sich gericf)t am Samstag in einer 13,tünbigen Sitzung. Die Beklaglen allein patriotische Feste zu feiern. hatten gegen 30 Schutzzeugen laden lassen, während die Privat»
— Der Generalstabsarzt der Armee und Direktor der Kaiser Jägerin glaubte, mit wenigen Zeugen sich begnügen zu fonnen. Wilhelms-Akademie für das militLrärztliche Bildungswesen, Prof. | Das UrteU gelangte am Abend gegen 10 Uhr zu Verkündigung, Dr. v. L e u t b o l d ist zum ordenllichen Honorar-Professor in der das sämtliche Angeklagten f r e i s p r i ch t.
medizinischen Fakultät der Friedrich Wilhelms-Universität zu Berlin I-------------— 1 1 ■■ ■ - ——~
ernannt worden. — Dem ordentlichen Professor in der philosophischen Fakultät zu Bonn Dr. D. Friedrich v. Bezold ist der Eharakter als Geheimer Regierungsrat verliehen worden. — Dem Major a. D. Dr. phil. Lucas v. H e y d e n in Frankfurt a. M. ist das Prädikat „Professor" beigelegt worden._______________________
ö --- Typhus. Wie aus Petersburg telegraphiert wrrd, sind in ZarskojeSelo durch eine Typhus-Epidemie etwa hundert Personen ertrantt. Als Ursache wird eine Ver- aiftung des Wassers in den Leitungsrohren angesehen, elttstanden durch die große Dürre während des letzten Sommers, worauf im Herbst eine Verbindung mit einer 'andern Wasserader notwendig wurde. Nack) einer andern Version munlelt man noch von Schlimmerem und bringt die dieser Tage stattgehabte Uebersiedelung des Hoflagers von Zarskoje Selo nach Gatschina hiermit in Verbindung. .. ... .
* Winterstürme. Seit zwei Tagen sind nt der s stützung zu.
Gegend von Tilsit große Schneemassen niedergegangen,--. t , {f . g. .... .
welche Verlehrsstö!rungen verursachen. — An der^ Lüest- Spielplan der vereinigten Frankfurter Staottheater. küste von Jütland wütet ein Orkan, der zahlreiche Schiffs-1 Opernhaus.
Unfälle verursachte. Fünf Fischer haben den Tod in den Mittwoch, 18. Dez., abends halb acht Uhr. „Der Freischütz/ Xn Kl»' KO 'S
Mittelsmann überflutet das WÄs-r di« Ä??
viele Leute aus ihren Wohnungen vertagt wurden, Elfen-1" Wildschütz " Montag, 23. Dez. „Aschenbrödel" oder „Ter bahnlinien sind meilenweit zerstört. Im ^uden herrscht "Lne Pantoffel." 'große Kälte. Aus dem Nordwesten werden heftige Schnee- b Schauspielhaus.
stürme gemeldet. Ein Telegramm aus Kalispelle (Montane) Mittwoch, 18. Dez. „Die rote Robe". Donnerstag, 19. Dez. meldet, daß bei Essex ein Zug der Great Northe- Bahn Geschloffen. Freitag, 19. Dez. „Heber unsere Kraft". Samstag, infolge des Einflusses der Witterung auf die .men 21. Dez. „Der böse Geist Lumpazivagabundus .^Sonntag, 22. Dez.,
verunglückt ist. 11 Personen wurden getötet, nachmittags 37, Uhr. „Hofgunst . Abends 7 Uhr. Der böse Geist 14 verletzt. — Auch in Madrid herrscht ungewöhittiche Lumpazivagabundus.
Kalte; am Solrntag nachmittag zeigte das ^ennunteter fünf | •) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr.
Grad unter Null. Ein Mann ist erfroren- Der Guadarrama - — 111 1 ......
tft Man Weiht der „Franks. ; LaNdwiltschast.
mta spittrt nnm 13 dg - Grvfiber^oain Vik-I — Ans dem vorderen Odenwald, 12. Dez. Raum durste Pia°MP t° d°n Hessen we^nun einigen Gegend Tagen mit Mutter und Schwester auf dem bei Nizza ge-1 töUtj.e{n und Zuckerrüben erfreuen, als uns das widrige Geschick, .
legenen Schlosse Fabron. Die Damen sind passionierte Rosse- Erwarten mit einer verhängnisvollen Viehseuche Literarische NeuerschelNUNgeU.
lenkerinnen und sind mit ihren Gespannen viel auf der! heimsudste. Diese trat, wie man der „Darmst. Ztg." schreibt, Ende iBeivreckuna oorbebaüen).
Promenade des Anglais zu sehen. DaGroßfur st Cyrill Oktober und Anfang November an verschiedenen Orten mit einer t 9 q Sckauwiel in
Wladimirowitsch häufig auf dem Schlosse Besuche macht, bisher in hiesiger Gegend noch nAt vorgekommenen Httttgkett auf. Dlornf on, .dw^stfeme, „L^na . Claire Atjöen.
mirh non einer bevorstebenden Verlobung des Printe n Sind doch einem Vichbesttzer tn Reinheim von 28 Stuck wert- 4 Akten. Einzig verecytigte ueoeiiegung oon LWvMch mit ber 17j"hrig-n" PrinFssin »»Um Mchkiih°n in w-nL-n Tagen 8 Stück krepiert., einem Be-1.124 ®.) München, Mert,Langen-UebeP Beatrice von Sachsen-Kvburg gemunkelt. Der sttzer m .
Bruder des Großfürsten Cyrill Boris wird Heuer an।eumnC)er
der Ribiera sehr vermißt: er unternahm eine Reise uni die ^wenigen oer oeiamucn u^laui- unu jviuuunieuujc iuu«ti, ivuiuc Erde. Auch das rumänische Klüonprinzenpaar, das sonst angesichts des raschen Absterbens so vieler erkrankter Tiere
.auf Fabron wohnte und unsere Feste mitmachle, kommt bSCb daß hier eine andere Seuche Vorlage.
nicht; cs muß aus Staatsrücksichten ' heim bleiben. desh^w ? —s,r
Zitteratur, Wissenschaft und Kunst.
Hannover, 16. Dez. Abt Dr. Gerhard Uhlhorn der höchste I LNefKaKeN NedüKtjaN. protestantische Geistliche der Provinz Hannover, bekannt durch ö* * J \
seine theologischen Schriften, ist im Alter von 75 Jahren g eftorben. (Anonyme Elufrageu bletben "^b^rückfichtmt.s Uhlhom wurde vom Kaiser wiederholt ausgezeichnet und besonders I. S. m W. Wenden Sie sich an die Musikalienhandlung hoch geschätzt. Er war Abt des Klosters Loceum. des Herrn Ernst Ehallier in Gießen.
Das Zentral-Kiomitee für das ärztliche S. 100. Wenn Ihnen dadurch em Vermogensnachtell cnt. ^^-nt-bildima^wesen in VrcUKen das Vor un- standen ist und den Rechtsanwalt, der nicht erfchienen ift, emVer- Gefahr ^Jahresfrist von Lm Kltttusministeiium ins Leben schulden trifft, so köiiiien Sie klagbar gegen ihn Vorgehen. gerufen wurde, um die Weiterbildung der praktischen Aerzte durch die Veranstaltung unentgeltlicher Kurse und Vorträge zu fördern, trat am 7. Dezember, wie man uns| mitteilt, zu einer Sitzung zusammen. Zu Beginn der i Sitzung, der Ministerialdirektor Dr. Althoff beiwohnte, teilte der stellvertretende Vorsitzende Geh. Ober-Med.-Rat Prof. Dr. Kirchner mit, daß der Kaiser von der Thättgkeit des Zentralkomites mit Befriedigung Kenntnis genommen habe. Der Bericht über den gegenwärtigen Stand der Angelegen- I heit erwies die beinerkenswerte Thatsache, daß schon in dem einen Jahre, in welchem das Zentralkomitee zu wirken Gelegenheit hatte, die Organisation des ärztlichen Fort- bildungswesens sich fast über ganz Preußen ausgebreitet hat. Der Sckfristführer des Zentralkomitees, Dr. R. Kutner referierte über die Notwendigkeit der Begründung einer ärztlichen Lehrmittelsammlung, welche insbesondere den Kurslehrern der lokalen Vereinigungen in der Provinz zu gute kommen solle, um ihnen die Möglichkeit zu bieten, noch mehr als bisher ihre Vorträge durch Demonstrationen an Tafeln, Lichtbildern, Präparaten, und Phantomen zu unterstützen.. Das Zentralkomitee beschloß die Begründung einer solchen Sammlung, welche zunächst in der Königl. ............ . .
Eharitee in Berlin ihren Platz finden wird, und Ministerial- Anrn.: Die in Klammem gesetzten Ziffern geben an, wie mti direktor Dr. Althoff sagte für ihren Ausbau seine Unter- der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts naq
Gießen gebradjte Kranke kommen.
! Es starben an: Zusammen: Erwachsene:
im
vom
1. Lebensiahr:
2.—15. Jahr
Tiphtheritis
3 (3)
—
1 (1)
2 (2)
I Keuchhusten
1
—
—
1
| Rosc
1
—
1
—
1 Strahlenpilz
I im Wochenbett
1 (1) 1
1 (1) 1
—
—
I Tuberkulose d. Lungen 7 (5)
7 (5)
——
—
Lnngenkatarrh
2 (1)
1 (1)
—
1
Schlagfluß d. Gehirns 3
3
—
—
I Herzleiden
2 (2)
2 (2)
—
—
Darmtatarrh
3
1
2
—
1 Krebs
3 (2)
3 (2)
—
——
anderen Krankheiten
11 (5)
9 (4)
——
2 (1)
Verunglückung
3 (1)
3 (1)
—
—
Selbstmord
1
1
—
—
I Hinrichtung
1 (1)
1 (1)
—
■—
Summa:
43 (21)
33 (17)
4 (1)
6 (3)
Dezember
Baronieter aus 0° reduziert
Temperatur der Luft
Absolute Feuchtigkeit
Relative Feuchtigkeit
Windrichtung
Windstärke
14.
2"
730,3
+ 1,8
4,7
90
b.
1
14.
925
730,6
+ 0,9
4,8
98
8.
1
15.
726
732,4
+ 0,3
4,6
98
N.
2
15.
2«
737,3
— 1,0
3,6
84
N.
2
15.
9“
| 740,8
— 2,2
3,6
90
W.
2
16.
<^25
742,4
— 9,7
2,0
93
N.
2
13.
bis
14.
Dez. +
3,0°
C.
13.
14.
1,7"
c.
14.
15.
n +
2,7°
c.
14.
II
15.
2,3°
c.


