Nr 245 Erstes Blatt.
151. Jahrgang.
Freitag 18. Oktober 1901
Erscheint täglich mit Ausnahme des
Montags.
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GietzenerAnzeiger
General-Anzeiger
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Liehen
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Bekanntmachung.
Detr.: Gründung eines Kreistierzuchtoereins (Simmen- thaler Vieh).
Nächsten Sonntag, den 20. ds. Mts., nachmittags 4 Uhr, findet zu Bellersheim in der Wirtschaft von Georg Hahn eine General-Versammlung des Kreiszuchtvereins ^-Simmenthaler Vieh) mit folgender Tagesordnung statt:
L Vortrag des Herrn Oekonomierats Leithiger zu Alsfeld über „die Reorganisation des Simmenthaler ZuchtvereinS für den Kreis Gießen;
2. Neuwahl des Vorstandes;
3. Gründung eines Ortszuchtvereins für Bellersheim.
Zu dieser Versammlung werden die Mitglieder des Vereins, sowie die sich für die Sache interessierenden Einwohner von Bellersheim hiermit fteundlichst eingeladen.
Die Herren Bürgermeister der umliegenden Gemeinden wollen dies in ortsüblicher Weise zur Kenntnis ihrer Gemeindeangehörigen bringen.
Großen, den 16. Oktober 1901.
Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Bechtold.
Bekanntmachung.
Betreffend: Vorträge über Obstbau.
Der Obstbautechniker des Oberhess. Obstbauvereins, Herr H. Wiesner aus Friedberg beabsichtigt am
Sonntag dem 20. Oktober, nachmittags Punkt 4 Uhr, ür Großen-Linden einen Vortrag über Obstbau zu halten und anschließend einige Obstbaume an erschienene Mitglieder gratis zu verlosen.
Zahlreiche Beteiligung ist erwünscht.
Gießen, 16. Oktober 1901.
Der Vorsitzende des Vereinsbezirks Gießen.
Dr. Heinrichs.
Ilmland.
Kein Kampf ist ergreifender, als der hoffnungslose, und körn Schicksal tragisichier, als das eines Volkes, das tapfer und ehrlich für sein Recht eintritt und dennoch das Grab feinet Rechtes geöffnet vor sich sieht. Mit den Waffen in Der Hand, Faust gegen Faust gehoben, ist ein seliges Los, aber furchtbar ist es, wehrlos den brutalen Schlag dulden zu müssen. Tiefes Wend ist über das kleine Volk der Buren gekommen, aber sie dürfen ibr Rotz satteln und die Flinte über die Schulter werfen und hinausreiten auf die grüne Haide; tiefes Wend ist auch über die Finländer gekommen, aber sie müssen leiden, ohne zu klagen, und wenn dennoch einmal ein Wort des Protestes aus ihrem Munde dringt, so verdoppeln sich die Qualen der Opfer.
Tas Grundgesetz, auf dem das sinische Staatsrecht beruht, ist geschaffen worden durch das Manifest Alexanders I. vom 15. März 1809, in dem die Aufrechterhaltung der Konstitution und der bestehenden Rechte feierlich! gelobt wird. Als „ein freies Volk" sollte Finland regiert, als ein verbündeter, nicht als ein unterjochter Staat betrachtet werden. Im Laufe von 90 Jahren hat das Land nicht ein einziges Mal den geringsten Grund zu politischen Verwickelungen gegeben. Finland blühte friedlich unter dem Schutze seiner Verfassung, und in ganz Rußland konnte
Fruilleton.
Virchow.
Ueber den Lebensgang und die wissenschaftlichen Arbeiten Virchows spricht sich der berühmte Berliner Chirurg Pvof. Ernst v. Bergmann in einer Berliner Wochenschrift aus. Wir geben aus dem interessanten Artikel das Folgende hier wieder:
„In eine weihevolle Geburtstagsstimmung versetzt uns jedesmal der Blick aus eine durchwanderte Lebensstrecke und der Gedanke an das „bis hierher". So überschaut auch die große Gelehrtenfamilie, die sich eben anschickt, ihrem Haupt und Vater den Geburtstagstisch zu schmücken, die Bahn, die Rudolf Virchow rastlos in riesiger Arbeit gegangen ist, und weilt bei deren Anfängen am längsten und liebsten. Bor ihre Augen tritt der Schüler der Pepiniere, den 1844 Robert Froriep als Assistent ins Leichenbaus der Charite nimmt und zu einer Untersuchung über die Geschichte der Venenentzündung ausfordert. In weniger als Jahresfrist führt die Vertiefung der gestellten Aufgabe den Anfänger sogleich zu einer weittragenden Entdeckung: der vom weißen Blut. Unter des eifrigen Professors Händen weitet sich das in Angriff genommene Gebiet, das schnell über die Schicksale der alten Phlebitis hin aus gewachsen ist. Immer neue Fragen tauchen auf, die zu immer wichtigeren Sonder- arb eiten führen. Den Versuchen über die Gerinnung des Blutes überhaupt und die in den Gefäßröhren im Besonderen folgen die Abhandlungen über die Natur des Fasernstoffes, über die Verstopfung der Lungenarterie, die Pigmente, die septische Infektion, die Entzündung der gefäßlosen Innenwand der Venen und Arterien, alle in einem inneren Zusammenhänge Teile einer eng und festgefügten Kette, als deren Endglied die durchweg neue Lehre von der Thrombose und Embolie erscheint, eine Lehre, die sich über das Gesamtgebiet der Medizin erstreckt und wie in ihrem Anfang, so noch heute vollendet dasteht. Derschöpfe- rische Geist des Forschers und Lehrers, der an Frorieps
man neidvoll auf das Völkchen blicken, das, seiner Freiheit froh, doch stets dem Kaiser gab, was, des Kaisers war. Ta begann plötzlich unter Alexander III. ein wildes Treiben, feile und kriecherische Broschürenschreiber, wie Ordin und Wenew, vertraten die Behauptung, datz Finland sich gar nicht als freier Staat mit Rußland vereinigt habe, sondern einfach als eroberte Provinz annektiert worden sei. Es folgte eine Kette von Rechtsverletzungen und Gewaltthaten; sie sanden ihre Krönung in dem Manifest vom 3. Februar 1899, das den finischen Ständen jede Exekutive nahm und sie zu einer einflußlosen, lediglich beratenden Körperschaft herab- drückte, das also an Stelle der konstitutionellen Monarchie den Absolutismus setzte. Man protestierte und machte Ein- gaben, man veranstaltete Versammlungen und entsandte Deputationen, aber die Deputationen wurden nicht vorgelassen, die Beschlüsse nicht gelesen, jede Kritik im Landtage mit schroffen Verweisen bestraft, die Presse unterdrückt. Tas System, das der Gouverneur, General Bobrikow, verfolgt, lautet kurz und llar: „Tod den Schwächeren". Bobrikow und Kitchener sind Holz von dem gleichen Stamme.
Aber man ist in Finland noch weiter gegangen. Durch eine neue Wehrpllichtordnung, die alles Bestehende vernichtet, wurden dre Grundgesetze und die Gerechtsame des Volkes gerade an der' Stelle angegriffen, in der es am Empfindlichsten ist, und so gewaltig war die Bewegung, die das Land ergriff, daß eine Adresse an den Zaren, in der gegen diese Maßregel mit Entschiedenheit Protest erhoben wurde, 471300 Unterschriften fand, eine Zahl, die unter den zweieinhalb Millionen Wnwohnern des Landes wohl die Summe aller Erwachsenen männlichen Geschlechts bedeutet. In eindrucksvoller Weise wird hier erklärt, daß Bestimmungen über die militärischen Verpflichtungen der Bewohner nur U'Nter Zustimmung der Stände, nicht aber durch einen Machispruch getroffen und verändert werden können: „©ine der wichtigsten Gerechtsame", so heißt es in dem Protests, „die dem finländischen Bürger zukommen, besteht darin, unter dem Schutze der finländischen Gesetze zu leben und zu wirken. Jetzt sollen Tausende und Abertausende von ihnen dieser Gerechtsame dadurch beraubt werden, daß fte verpflichtet werden, bei russischen Truppen zu dienen. Und die Erfüllung der Wehrpflicht wird für diejenigen Söhne des Landes, die zum Eintritt in Truppen- teile gezwungen werden, deren Sprache, Religion, Sitten und Lebensgewohnheiten ihnen ftemd sind, zu einem Leiden verwandelt." Durch die neuen Verordnungen wird jede gesetzliche Begrenzung des Umfanges des jährlichen Aufgebots aufgehoben und den Ständen jedes Recht genommen, an der Aufstellung des Budgets teilzunehmen; sogar die Landwehr wird direkt vom russischen Kriegsminister abhängig. Damit aber der letzte Zweck, die vollständige Russi- fiziernng des Landes, um so schneller und nm so sicherer erreicht werde, sollen die bisherigen ftnländischen Truppenkörper zum größten Teil aufgelöst werden, bet den wenigen, die noch bestehen bleiben, sollen russische Offiziere angestellt werden, die Unteroffiziere müssen die russische Sprache beherrschen, die oberen Verwaltungsbehörden außerhalb des Landes verlegt werden und durchweg aus Russen bestehen. Tie Unterzeichner des Protestes haben nicht Unrecht, wenn sie erllären :
„Schwerer Kummer hat sich, auf das ganze Land gesenkt .Tie neuen Wehrpflichtvevordnungen und anderen Maßregeln, die gegen das Recht des finländischen Volkes auf ein eigenes politisches und nationales Dasein gerichtet sind, müssen das Vertrauen zwischen Monarch und Volk erschüttern, sie zeitigen zugleich eine wachsende Unzufriedenheit, ein allgemeines Gefühl des Druckes und
Stelle getreten ist, hat sich im ersten Quinquenium seiner akademischen Thätigkeit glänzend und bahnbrechend bewahrt. Nicht blos neuen Inhalt giebt er der pathologischen Anatomie und mit ihr der ganzen Medizin, sondern schreibt auch die Form der Forschung, die Erkenntnismethode ihr vor und stellt sie für alle Zeiten in ihren unveräußerlichen Besitz.
Mit der Kritik der Rokitanskyschen Krasenlehre begrub am Jahresschluß von 1844 Virchow die letzten Reste des naturphilosophischen Zeitalters in der Medizin. Von da an gilt in ihr fein System und keine dogmatische Schulung, sondern einzig und allein eine naturwissenschaftliche Forsche ung durch! Beobachtung und Experiment. Die Medizin ist eine Naturwissenschaft und der Arzt ein Naturforscher geworden, feit Virchow der experimentellen Forschung Raum und Recht erworben hat. Schon zwei Jahre nach Virchows Anfängen war das Material, das seine, seiner Freunde und Schüler Arbeiten angehäuft hatten, so groß geworden, daß zu den bestehenden Magazinen der medizinischen Litte- ratur das Archiv für Pathologie und klinische Medizin treten mußte, das die wichtigste Sammelstelle aller bedeutenden medizinischen Arbeiten des In- und Auslandes in seinen mehr als 200 Bänden bis auf den heutigen Tag geblieben ist. Nach kaum fünfjähriger Thätigkeit steht der Meister inmitten einer stürmisch wachsenden Schar eifriger Arbeiter, und mehr als eine Universität wünscht, ihre Lehrstühle durch ihn zu schmücken. Würzburg gelingt der Wurf. Tort im Gartenpavillon des alten Juliusspitals wird ihm die Arbeitsstätte an der Seite Albert Köllikers bereitet. Ein überaus glückliches und fleißiges Zusammensein! An der Lehre von den tierischen Geweben arbeiten gleichzeitig Deutschlands größter physiologischer und pathologischer Anatom.
Aus Berlin hatte Virchow eine Fülle neuer Ideen mitgenommen. Damals hatte Schwann gerade den Nachweis geliefert, daß die tierischen Gewebe aus Zellen zusammengesetzt sind, Zellen, die er aus einem \ ildungr- off, dem Bladtem oder Exsudat, hervorgehen lieft. Schon dem
der Unsicherheit und ungeheure Schwierigkeiten für die Gesellschaft und den einzelnen in der Arbeit für das Wohl des Landes. Tas ftnländifche Volk kann nicht aufhören, ein Volk für sich zu sein. Durch gemeinsame Schicksale, Rechtsanschauung und Kulturarbeit zufammenge- halten, wird unser Volk in der Liebe zu seinem finländii scheu Vaterlande und seiner durch« Gesetze bestimmten Freiheit treu verharren und wird nicht in seinem Streben schwankend werden, den anspruchslosen Platz in der Reihe der Nationen, den die Vorsehung diesem Volke angewiesen, in würdiger Weise auszufüllen. Und ebenso fe& wie wir an unser Recht glauben, und die Gesetze, die unser Staatsleben stützen, achten, ebenso gewiß sind wir davon' überzeugt, daß die mächtige Einheit Rußlands keinen Abbruch dadurch erleiden wird, daß Finland nach bau Grundsätzen regiert wird, die im Jahre 1809 festgesteU tourbeit, so daß dieses Land sich glücklich und ruhig in seiner Vereinigung mit Rußland fühlen kann."
Auch dieser neue Protest, dieser Verzweiflungsschrei aus der Seele eines gequälten Volkes wird ungehört verhallen. Und so wird denn die nächste Folge des Protestes die Maßregelung aller jener fein, die in Finland einen geistigen Vorrang behaupten, in denen man die Führer jenes zähen, wenn auch passiven Widerstandes erblickt, den das kleine Volk noch leistet. Schon jetzt wird berichtet, ba$ General Bobrikow die Vollmacht erhalten hat, Verdächtige und Unbequeme auch ohne Richterspruch auf dem admini- strativen Wege zu verschicken und selbst nach Sibirien zu verbannen. „Verdächtig "und „unbequem" sind natürlich vor allem Viänner, die einen Einfluß auf ihre Landsleute besitzen und ihn im Sinne des Widerstandes ausüben. Man weiß, daß der junge Zar ein Fürst von höchster Humanität, von tiefem Gefühl und vielem Gemüt iftt Nur scheint es, daß feine Berater einen allzu großen Einfluß, auf ihm ausüben und daß man ihn im Unklaren läßt über die thatsächlichen Verhältnisse und über die Volksempfindunaem Hoffentlich aber finden sich Mr rechten Zeit noch einflußreiche warnende Stimmen, die dem gewaltsamen Treiben einer unverantwortlichen Regierung ein Ziel setzen.
Wer trägt den Zoll?
Aus Gäestener Hand-ekskre isen tvird rrns geschrieben:
Tie grundlegende Kardinalfrage der HandelsPolitÄ „Wer trägt den Zoll?" ist kürzlich auf der Landesver^ fammlung der hessischen Landwirte in Darmi st a d t von dem Haupt-Referenten Herrn Gutsbesitzer Schade in einer Weise behandelt worden, die nicht unbe^ leuchtet bleiben darf.
Herr Sch. führte noch, dem nunmehr als Beilage der „Hessischen landwirtschaftlichen Zeitschrift" vom 12. ds. veröffentlichten Bericht über die erwähnte Versammlung bezüglich obiger Frage wörtlich aus:
„Diese Frage ist eine viel umstrittene und doch für den objektiven Beurteiler durchaus nicht so schwer zu beantworten. Ich bin der Ansicht und Ueberzeugung, daß die Höhe des Zolls in ihrem ganzen Umfange nur in ganz schlechten Jahren von den inländischen Konsumenten getragen wird, und daß sie dann noch nicht einmal vollständig getragen wird, sondern ein Teil dieses Zolls, oieser Belastung durch die Zölle wird zweifellos durch den Handel getragen werden. Aber wie geht es in guten inländischen Erntejahren? Da ist es ebenso meine unumstößliche Ueberzeugung, daß der ganze Zoll von dem Ausland getragen wird. In mittleren Erntejahren glaube ich sagen zu dürfen, wird der Zoll sich' teilweise auf
Studenten Virchow war es gelegentlich seiner Schulung in der Augenklinik der Charite aufgefallen, daß das Narben- getoebe nach einer Verwundung der durchsichtigen Hornhaut des Auges, und in ihm eine Fülle von Zellen, sich bildet, ohne daß je vorher eine plastische Flüssigkeit sich in der Wunde als Ursprungsstätte dieser Zellen gezeigt hatte. Schritt für Schritt ging der Forscher weiter und pruste dre Lehren von der Urzeugung, die aktiven wie passiven Vorgänge, Kernteilung und Bau und Zusammensetzung aller Neubildungen und Gewächse, sowie ihrer Ansänge, tbrer Genesis, fettige Entartung der Zellen, Entstehung und W- stammung der Gewebe, bis er endlich! fertig toar mit Der für unsere Wissenschaft wichtigsten Feststellung, ba& äße neuen Zellen Nachkömmlinge alter Zellen sind, daß durch das ganze Gebiet Der plastischen Prozesse fein anderes Bildungsgesetz herrscht, als das der Erblichkeit. Damit war in der Zelle das eigentliche Element des Lebens gezeigt und nachgewiesen worden. Aus dem Einzel- unb Eigenleben Der Zelle setzt sich das Gemeinleben des Orgamd- mus zusammen. Wie Das gesunde Leben aus die Zelle bezogen und nur in ihr und ihrem Protaplasmaleib tn Erfahrung gebracht werden kann, so auch alles krankhafte Geschehn. „Die Trägerin des Lebens iß auch! die Trägerinder Krankheit." In diesem Sinne hat Virchow die Zellular- vathologie begründet und verfolgt. In den von den Zellen beherrschten Territorien sitzt Der Krankheitsherd, an ihnen ist daher die Krankheit zu studieren. Das ist das Feld und das Fundament, auf das Virchow die pothologische Anatomie gestellt hat, und wie fruchtbar ist dieses Feld auf- gebaut worden.
Doch so viel auch von diesen Detailarbeiten Virchows heute in unserer dankbaren Erinnerung auftaucht, die Geburtstagsgäste halten doch vorzugsweise an den großen Stationen seines Werdens und Könnens stille. Wie die Mediziner, so auch die Anthropologen, die Jünger einer Wissenschaft, die mehr noch, als ^lumenbach und Karl Ernst v. Baer Virchow zu thatkräftig^.i Dasein erweckt hat. Die erste wichtige am, alogische Untersuchung stammt aus


