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18.8.1901 Drittes Blatt
 
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Blätter

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Drittes Blatt

Nr. 198

Sonntag 18. August 1901

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luiigenfang Dom Recken Siegfried und dem grimmen Hagen iw hinab zu den Rodenstein Liedern des fröhlichen Sängers, beim man jetzt in Reichelsheim ein Tenkmal errichten will' TaK heißt, uralt ist die diesen Liefern zugrund liegende ^9rc vom Rodensteiner, der als Wilder Jäger mit dem wüt enden Heere herbst-nächtlich von Burg Schnellens durch bi- Forsten braust. Kein anderer ist er als Wotan, der Wnervater, der so heute noch im Munde des Odenwald- volles fortlebt. Tiefen beiden ältesten Mythen schließt sich

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eine ganze lange Reihe an. Wer kennt nicht die Geschichte von der Kaisertochter Jmma und dem Geheimschreiber des großen Karl, Eginhard, den die Geliebte nächtlicherweile auf starten Schultern durch den frischen Schnee trug, um seine Spur nicht zum Verräter ihrer Liebe werden zu lassen? Aber ertappt wurden sie doch, und in Michelstadt und Seligenstadt verbrachten sie, fern vom Hofe, ihre Tage. Sie sollen die Stammeltern der Grafen von Erbach ge­worden sein. Gin Lorsch er Chronist hat uns diese Sage aufbewahrt, an deren historischen Kern die Einhard-Basiliken in Steinbach bei Michelstadt und in Seligenstadt noch heute erinnern. Mit der Lindwurmsage, deren Held Ritter Georg von Frankenstein ist, und mit dem hohen Lied von der Gattentreue der Ann-Els von Tannenberg bilden die er­wähnten Mythen die Perlen der Odenwaldsagen *).

Ebenso fest wurzeln im Odenwälder Volke seine uralten Sitten. An Geburt, Taufe. Trauung und Hochzeit, Begräb­nis, wie an die Feste, die das Jahr mit sich bringt, knüpfen sich Gebräuche, von denen nicht abgegangen werden darf. Tagegen muß der Tanz, der Dreher und der Kissentanz, allmählich dem modernen Walzer und Hopser und dem Schottisch weichen. Tas mag durch die Musikanten kommen. Tenn der Odenwälder ist musikalisch und stellt ein be­deutendes Kontingent zu den wandernden Musikanten-Trup­pen, die weit über die Grenzen der Heimat hinaus zur Kirchweihzeit ihre Kunst bethätigen. Taß der Odenwälder Volksliederschatz überaus reich ist, ist bekannt. Ludwig Erk hat aus ihm geschöpft und Karl Maria von WebersWir

*) Erzählt von Prof. Jakob Nover in 1.

Anm. Die in Klemmern gesetzten Ziffern geben en, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krenkhett euf von euSwärtS nach Gietzen gebrecht« Ärenfe kommen.

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Vermischtes.

* Berlin, 15. Aug. Beim Kaiser Alexander-Regiment erschoß s i ch der Fähnrich von Franckenberg und Lud- 'wigsdorf, der seit dem 1. Februar ds. Js- dem Regiment aimehörte und bei der dritten Kompagnie stand. Der Fähn­rich mußte nachmittags nach 5 llhr mit anderen Leuten nach­exerzieren. Als er am Abend gegen 10 Uhr allein auf seinem Zimmer war, erschoß, er sich. Der Schwerverwundete starb schon nach fünf Minuten. Sein Vater, der Oberstleutnant ist, kam auf telegraphischen Ruf sofort hierher und be­gleitete am Dienstag vormittag die Leiche nach dem Gar- uisonlazarett I. Beim 4. Garde-Regiment zu Fuß diente bei der ersten Kompagnie im zweiten Jahre der Kaufmann Lehmann, der zum Gefreiten befördert und als Kompagnie­schreiber beschäftigt war. Als Stubenältester hatte der Ge­freite eine kleine Sammlung in Verwahrung, für die sich die Reservisten im Herbst Bilder und bunte Pfeifenköpfe wollten machen lassen. Tiefes Geld verbrauchte er für sich, und als die Unterschlagung entdeckt wurde, erschoß er sich mit seinem Tienstgewehr.

* Neapel, 12. Aug. Auf dem deutschen Postdampfcr Darmstadt- erstach gestern ein Neapolitaner den Ma­trosen Johann Ahlers. Während Ahlers an Bord des Dampfers feiner Arb/it nachging, kam ein neapolitanischer Trödler auf das Schiff, der den Passagieren aufdringlich seine Korallen und seine imitierten Schildpattsachen anbot. Einige Damen beschwerten sich bei Ahlers über die Auf­dringlichkeit des Trödlers, und der Matrose wies den Nea politaner zurecht. Dieser aber wurde unverschämt. Da be» fahl ihm AhlerS, er solle das Schiff verlassen, und als der Trödler weiter schimpfte, gab ihm Ahlers eine Ohrfeige. Im Nu zog der Neapolitaner einen langen Dolch und ver­setzte dem Matrosen einen Stich in den Unterleib. Dann sprang er in ein Boot und entkam. Ahlers wurde ins Krankenhaus geschafft, wo er einige Standen später starb.

Kaiserin FriedrichGebenkmünzen" sind so­eben zur Ausgabe gebracht. Die Vorderseite der Münzen zeigt in vortrefflicher Ausführung das Brustbild der ver­ewigten Kaiserin; das Haupt ist nach rechts gewandt, also tit Profil gehalten, und trägt ein Diadem mit Schleier, der

die aller Wahrscheinlichkeit nach gestohlen sind. Wie von der Polizei weiter festgestellt wurde, war der Festgenommene vor etwa drei Wochen bereits hier und kaufte in einem hiesigen Juweliergeschäft einen goldenen Ring. Bei den Vorgefundenen Gegenständen befinden sich drei goldene Ringe, die damals aus dem betreffenden Geschäfte ab­handen gekommen sind. Ter Königlich Preußische Gesandte am Großherzoglichen Hofe, Prinz z u Hohenlohe- Oeh rin gen, ist von dem ihm bewilligten Urlaub auf seinen Posten zurückgekehrt und hat die Geschäfte der Ge sandtfchaft wieder übernommen.

Mainz, 14. Aug. Tas Römisch-Germanische Zentralmuseum hat wiederum, und zwar in seiner römischen Abteilung, eine Bereicherung durch Geschenk zu zeichnen. Tie Gebrüder Wenzky, Zimmermeister hier, die als Geschenkgeber schon öfters verzeichnet wurden, haben die auf ihrem Baugebiet bei Ausschachtungen vor einigen Tagen gefundenen Grabaltert ü.-n e r in dankenswerter Weise der Museumsleitung übermittelt. Besondere Er­wähnung verdienen zwei sehr große Thonlampen, von denen die eine auf der Oberseite das Reliefbild eines Sieges­adlers trägt; desgleichen ist eine schwarze Thonflasche wegen ihrer seltenen Form bemerkenswert. Im ganzen zählt das Geschenk 8 Lampen, 15 Thonkrüge und 9 andere Thon- gefäße, sowie Ziegelstücke, terra sigillata-Scherben und ein Grabsteinbruchstück.

je. Homburg, 15. Aug. Ein englisches Komitee hat sich hier gebildet, das Beiträge zu dem von einem hiesigen Komitee geplanten Kaiserin Friedrich -Den km a l sammelt. Bankier Georg Speyer-Cllissen in Frankfurt a. M. zeichnete für das Tenkmal 5000 Mk.

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^Der Abdruck der unter dieser Rubrik befindlichen Original-Nachrichten ist litt» unter genauer Quellenangabe:Gieß. Htti." gestattet.)

** Der Tag von Gravelotte. Im ganzen Lande rüsten sich die Krieaervereine, um den glorreichen Tag von Gravelotte festlich zu begeehn. War es doch vor altem die hessische Tivision, die an dem heißen Schlachttage des 18. August 1870 unter ihrem Führer, dem damaligen Prinzen, späteren Großherzog Ludwig IV., der deutschen Armee die Palme des Sieges bringen half. Ter Tag von Gravelotte ist nicht nur ein Erinnerungstag von hoher patriotischer Bedeutung für alle deutschen Lande, sondern insonderheit ein Erinnerungstag für Hessen, von dem so mancher Sohn damals unter den Kngeln der Feinde sein junges Leben aushauchen mußte. Auch der Veteranen­verein Gießen wird den Tag festjNch begehen.

** Einen auch für d i e hessischen Schulbe­hörden beachtenswerten Beschluß hat das I interrichts Ministerium in Sachsen-Weimar auf gründ ber Wünsche vieler Schulgemeinden gefaßt. Tanach soll den Volksschullebrern, denen bereits vor Ableistung ihrer einjährigen 'Militärdienshzeit eine Lehrerstelle übertragen luar, diese reserviert bleiben, so daß die betreffenden Lehrer, iuenn nj,cht anderweitige Gründe es als unthnnlich er­scheinen lassen, nach ihrer Tiensttzeit wieder in ihre frühere Stelle, die inzwischen vertretungsweise versehen wuroe, ein­treten können.

** T a s Klingeln derRadfahrer wird von einem + eil des Fußgängerpublikums immer noch falsch aufgefaßt, uni) viele Unfälle und Zusammen stoße sind diesem Um- f:-anbe zuzuschreiben. Tas Glockenzeichen des Radfahrers Ml dazu dienen, dem Fußgänger zu melden:Born oder r inten kommt ein Rad, möglichst auf der rechten Seite bev Weges gradaus gehen !" Wie viele Fußgänger aber fpringen erschreckt zur Seite, natürlich dann meist nach orr verkehrten und dem Radfahrer grade vor das Rad. $Jie viel Aerger und Unglücks fälle sind dadurch schon ent­senden ! Es wäre wünschenswert, wenn niemand bei Er­tönen der Glocke nervös wird, sondern jedermann ruhig, ohne sich umzusehen, möglichst auf der rechten Seite des Weges gradaus weitergehe.

§ Butzbach, 14. Aug. Tas in der Roßborngasse ge­legene Rnppel 'sehe Hofraite-Anwesen ist durch freiwilligen Ankauf an Albert Stern Zu Fauerbach für 9000 Mk. über­gegangen.

Ulrichstein, 15. Aug. Dieser Tage fand hier die Gemeinderatswahl statt. Es wurde Posthalter und (Gastwirt Ferd. Pfannstiel mit 78 Stimmen wiedergewählt, CHarkasserechner Georg Meiski wurde mit 83 und Bäcker­in eister und Gastwirt Karl Geiß mit 57 Stimmen neu ge- Uiihlt. -Die seitherigen Mitglieder, Postverwalter Meiski und Landwirt Heinrich Schmitt hatten eine Wiederwahl ab- tzt-lehnt. Die Wahlbeteiligung war sehr rege, es wählten 1(15 Stimmberechtigte.

Schotten, 15. Aug. Anfang dieser Woche wurden liier die Gemeinderatswahlen vorgenommen. Es wurden gewählt Karl Schlörb V. mit 169, Gg. Ad. Kißner mit 167, Gg. Kd. Hofmann II. mit 149 Stimmen.

Darmstadt, 15. Aug. Einen guten Fang machte gestern die hiesige Polizei. Ein etwa 30jähriger Mann namens Schweizer aus Wyhl in Baden, der gestern von Mannheim hier zureiste, besuchte einen Juwelierladen, um einen goldenen Ring zu kaufen. Er kaufte jedoch nichts, slMhl'vielmehr in einem unbewachten Augenblick einen' solchen intib- entfernte sich. Ter Ladeninhaber bemerkte alsbald dem Diebstahl und machte der Polizei Anzeige. Eine sofort veranlaßte Umfrage führte dahin, daß der Mann, als er sich gestern wieder in einem Uhrwarengeschäft zu dem­selben Zwecke befand, auf Veranlassung des Ladeninhabers du rch die Polizei festgenommen wurde. In dem Besitze bet Gönners befand sich außer dem vorerwähnten ge­stohlenen Ringe noch eine größere Anzahl Schmuckgegen­stände, wie goldene Ringe, Vorstecknadeln, Brochen u. s. w-.

GießeimAnzeiaer

w General-Anzeiger v

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gietzen

Zwei neue Kdenwaldöücher.

1. Der Odenwald und seine Nachbargebiete. Eine bau des- und Volkskunde. Unter Mitwirkung vieler Landes- lmner herausgegebeü von Georg Volk. Mit 100 Bildern iirtb Skizzen. (Deutsches Land und Leben in Einzelschilder- inflcn.) Stuttgart, Hobbing und Büchle. 1900. Oktav. 12Mk.

2. T h. L o r entzen. Ter Odenwald in Wort und Bild, t 30 Matt licht drucken und 140 Abbildungen im Text. Stuttgart, Julius Weise. (1900.) Groß Quart- 25 Mk

Ungefähr zwischen den Linien WieslochTarmstadt ..schaffenbürg, dann am Main und Neckar entlang mit lern Westab hange in die Rheinebener schauend, breitet sich ter Odenwald aus, vielleicht das lieblichste Gebirge Mitte l- ^utschlands. Sein mildes Klima, seine herrlichen Wälder feine lauschigen Thäler mit ihren rauschenden Bächen haben 0 feit tausend Jahren zu einem Liebling des deutschen kol kes gemacht, so daß was ssachlich festzustehen scheint 1 r die Erklärung seines Namens als düsterer Einödwald ton Laien kaum glaubhaft ist. Poesie und Sage haben bitr ihre trauliche Heimstätte gefunden, von dem Nibe-

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über die Schultern herabfällt. Die Umschrift lautet: ^Kaiserin Friedrich-. Auf der Kehrseite der Münzen stehen neben einem Lorbeerzweige die Daten: «Geb. 21. Nov. 1840 @cft. 5. August 1901." Die Münzen find aus altiertem Silber in Thalergröße von der Oertelschen Münzstätte, Berlin, geprägt worden.

Der Sarkophag der verstorbenen Kaiserin Friedrich wird »von Prof. Reinhold Begas hergestellt werden. Am SamStag erhielt der Künstler von dem Kaiser aus Cronberg ein Telegramm, das ihm den Auftrag über­trug. Der Sarkophag wird in denselben Formen wie der. jenige Friedrichs III. im Potsdamer Mausoleum gehalten und aus karrarischem Marmor gefertigt werden. Wie weiter mitgeteilt wird, beabsichtigt der Kronprinz von Griechenland, da« Material dem Kaiser zum Geschenk zu machen.________

Wöchentliche Ueberficht der Todesfälle in Gießen.

32. Woche. Vom 4. bt- 10. August 1901.

Stmoohnerzuhl: «genommen zu 25 900 (inet. 1600 Monn Militär) SterbltchkeitSztster: 18,06, nach Abzug der Ortsfremden 16,O6o/TO.

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winden dir den Jungfernkranz" entstammt nebst vielen anderen Liedermotiven dieses Meisters dem Odenwald. Rentamtmann Georg Schäfer, der uns das Volksleben schildert **), will sogar das Schmiedmotiv in Wagners! Nibelungen" in dem OdenwälderSchnörkel":Gäih mc nit über mei Aeckerche! Gäih mr nit über rnei Wies?" usw. wiederfinden.

Torfanlage und Hausbau zeigen in den einzelnen Teilen des Odenwaldes, den Siedelungsverhältnissen ent­sprechend, verschiedenen Eharakter. Ter vordere Odenwald z. B. weist fest geschlossene, teilweise ehemals umwallte Haufendörfer auf. Im eigentlichen Gebirge dagegen findet man langgestreckte, in die Thäler hineingebaute Wohnplätze, oft nur aus einer einzigen Straße bestehend. Ja, hier be­gegnet uns noch altgermanische Siedelungsweise: die Hof- raite in der Mitte des geschlossenen Grundbesitzes, der Hube" liegend. Als _ schönstes Beispiel dieses Typs ist Mossau bekannt, das sich 10 Kilometer lang hinzieht. Ties führt uns zur Frage nach der ersten Besiedelung des Oden­waldes. Ten Volksstamm, der zuerst hier seine Spuren hinterlassen hat, kennen wir nicht, er wird als ein von Osten her eingewanderter finnischer Stamm vermutet. Turch die sich mehrenden Funde ist seit einigen Jahren festgestellt, daß nicht nur der Neckarabhang des Gebirges, sondern auch der eigentliche Odenwald mehr besiedelt war,* als man früher annahm. Aber erst in gallischer Zeit wurde die Besiedelung dichter. In die von den Kelten verlassenen Sitze rückten die Germanen. Aber welche Stämme dieses Volkes

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