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26. To. Frücht 37,4, 27. Tv. Amingen 37,3, 28. Mtv. Geisenheim 37,2, 29 To. Wetidurg 37 2, 30. To. Etto'lle 37,1, 31. Tv. Frankfurt 37,1, 32. Ta. Grtrsh.im 37 1, 33. Mto Oberrad 36,9, 34. Tv. Ntederrad 36,7, 35. T°. Höchst 36,6 36. To. Gießen 36,6 37 To. Oberstrtn 36 6, 38. To. F<chtnhcim 36 5, 39. Tg. K etn-Auh^m 36,5, 40. Tv. Butzdach 36 5, 41. Tg. Mühlheim 36 4, 42. Tg. Offen dach 36 4, 43. Tv. Sachsenhausen 36,3. 44. Tg. Bürgel 36 2, 45. Tv. Eoblenz 361. — Kranz ohne Schleife und Ehrentafel: 46 Tg. Darmstadt 36, 47. To. Heusenstamm 35,9, 48. Tgs. Bornyewr 35 8, 49. To. Marburg 35 7, 52. Tg. G-u-Algesheiu, 35,4 53.^Tgs. Sachsen hausen 35 3, 54. Ty. Dotzd^'m 35,2, 55. Tv. »Vorwärts -Heb >er.'- Leim 35,2, 56. To. von 1846 B-ebrich 34 9, 57. Tv. Kastel 34,9, 58. To. Mühlheim 31,8, 59. Tgs. Biebrich 34.7, 60. To Weber 34 2, 61. Tv. Btschoffsde^m 34 2, 62 ^ u. F.Kl. Frarksmt 34 6^ T.« h ec ,e>( Mall,» 33 9, 64 Tg. Soden 33 5, 65. T.« u. F.'Kl. Ober- rad 33 5 66. To. Herborn 33 4, 67. Tgs. Oier-Jngelheim 33,3, 68. Tg. Oberrav 33 69 To. Gießen 33, 70. To. Undenheim 32,6, 71. Tv. O erlahnstetn 32 6, 72 To Ucberach 32,5. 73 To. Idstein 32,2, 74 Mto Mair, 31,7, 75. To. Ode.urstl 31,6, 76. Tg. Rödelheim q» 5 77 Ta. Vierstäd ei 31,5. — Ehrentafel: 78. Tgs. Rödelheim ong 79 * £flf. Main» 30,8, 80. Tgs. Darmstadt 306, 81. Tv. FeLen- h tat 30,5, 82. T,s. Bü gel 30,5, 83. Tv. Isenburg 30,1, 84 Tv. Aßmannshauser, 28,7 Punkte.
-dl- Heppenheim a. d. B., 15. Juli, Am Sonntag den 14. Juli 0. I. fand im Hotel „zum halben Mond" der 22. Verbands tag der Gabelsberger Stenographen deS Main-RheingaueS und von Hessen-Nassau statt, zu dem sich die Kunstgenoffen und Kunstgeuoffiunen aus allen Teilen des großen VerbandSgebietS überaus zahlreich eingefunden hatten. Der Berbindstag wie auch die am Abend vorher stattgehabte Vertreter. Versammlung erhielt durch die Anwesenheit deS BundeSvorsitzendeu, Oberlehrer Dr. Gaster- Stralsund, ganz besondere Bedeutung und Förderung. Am Samstagabend gegen 10 Ubr eröffnete der Verbandsvorfitzende, Prof. Dr. Pitz-Gießen, die Vertreter«Versammlung, die bis lange nach Mitternacht währte und in der Frühe des nächsten Tages fortgesetzt wurde. Aeußerft wichtige Fragen standen zur Beratung und fanden befriedigende Erledigung. Die Verkündigung des letzten Preis Schön- und Richtigschreibens ergab in Debattenschrift: 1. Preis Karl Kräckmann-Darmstadt, 2. Preis I. R. Reitz Frankfurt a. M., 3. Preis Karl Raspe- Frankfurt a. M.; in Korrespondenzschrift: 1. Preis Franz Hanstein Gießen, 2. Preis Bernhard Flüchter-Frankfurt a. M., 3. Preis Gustav Engel-Sachsenhausen. Als Ort für den nächsten Stenographentag wurde Wetzlar gewählt. Zu Ehren der auswärtigen Gäste hatte auch daS liebliche Städtchen Festschmuck angelegt. Sonntagvormittag V211 Uhr fand das Wettschreiben statt, an dem fich 70 Personen beteiligten. Um */,12 Uhr hielt, begrüßt von dem Vorsitzenden des Heppenheimer Vereins, Oberlehrer Dr. Horn, und dem Bürgermeister Höhn, der Bundesvorsitzende im Saale des „Halden Mond", der bis auf den letzten Platz gefüllt war, einen mit stürmischem Beifall aufgenommenen Vortrag über da« deutsche Einheitssystem, eine Zukunftsidee. Nach dem Vortrag fand ein Festessen statt, an dem 130 Personen teil» nahmen. Während des Essens konzertierte ein Teil der Kapelle des Leib-Garde-RegtS. Nr. 115. Das Hoch auf Kaiser und Großherzog brachte Prof. Dr. Pitz aus. Dann folgten Trinksprüche. Schmidt-Heppenheim toastete auf die Gäste, in deren Namen RegierungS-Affessor Löhlein Heppenheim dankte, Albrecht-Darmstadt auf den Bundesvorsitzenden, Dr. Gaster auf den Verband, Direktor Scheffel-Mannheim auf Gabelsberger, Mandler-Gießen auf Heppenheim, dem Bürgermeister Höhn dankte, und in recht humoristischer Weise Blum-Worms auf die Kuustgenossinuen. Von einer großen Anzahl Verbände, Vereine und einzelstehender Kunstgenoffen waren Telegramme eingelaufen. Vom königl. stenographischen Institut hatte außerdem Prof. Dr. Clemens brieflich Glückwünsche gesandt. Nach dem Festmahl unternahm man einen Gang nach der altehrwürdigen Starkenburg. Später fanden sich die Teilnehmer im Garten des „halben Mond" bei
Konzert zusammen.
Frankfurt, 15. Juli. Der (auch in Gießen wohlbekannte) Schauspieler Arthur Bauer vom hiesigen Stadttheater erlitt am Samstag abend in der letzten Szene des „Abschied vom Regiment" von Hartleben einen Unfall, der leicht hätte verhängnisvoll werden können. Er rannte in den Degen des Darstellers Meyer und zog sich eine stjark blutende Wunde an der Brust zu, die im Theater verbunden werden mußte. Zwischen den beiden Künstlern kam es zu einer heftigen Auseinandersetzung. Doch konnte nicht festgestellt werden, wer die Schuld an dem Unglück trägt. — In dem Biegioald fanden gestern früh Spaziergänger einen jungen Menschen von etwa 20 Jahren, welcher sich in selbstmörderischer Absicht sechS Scküsse, drei in die rechte Kopfseite, zwei in die Brust und einen in den Oberarm beigebracht hatte. Nach einem Brief, den er bei sich führte, war er seit einigen Tagen arbeitslos und darüber mit seinem Bruder in Streitigkeiten geraten. Er wurde seit Freitag vermißt und dürfte schon in der gleichen Nacht die unglückselige That begangen haben. — Am Sonntag nachmittag wurde an der Gerbermühle ein etwa 30 Jahre alter unbekannter Mann als Leiche aus dem Main geländet und dem Oberräder Friedhof überwiesen. — Beim Baden an den Gutleuthöfen ertrank am Samstag ein junger Mann, der nach der am Ufer zurückgebliebenen Kleidung ein Schlosser gewesen zu sein scheint.
— Kleine Mitteilungen au? Hessen und den Rachbarstasten In dem Hotel „Zum Riesen" in Hanau erschoß sich ein Liebespaar, das vor einigen Tagen angeblich aus Köln zugereist war. Die Leichen wurden noch am gleichen Abend
nach der Friedhofshalle gebracht. Der junge Mann hatte an den Hotelier ein Schreiben mit der Bitte um Verzeihung für die' durch die That entstehenden Unannehmlichkeiten hinterlassen. __________
vermischtes.
* Von der Ballonfahrt Berlin — Zweibrücken. Die zweite Fahrt des Zekelischen Ballons, der in Charlottenburg ausgestiegen und, wie,wir gestern meldeten, zwischen Zweibrücken und Pirmasens gelandet ist, erweist sich jetzt, nachdem die drei Teilnehmer, Berrson vom Meteorologischen Institut, Dr. Süring und v. Schrötter aus Wien, nach Berlin wohlbehalten zurückgekehrt sind, als ein Erfolg ersten Ranges. Die Fahrt war als Höhenfahrt unternommen. Gleichzeitig bildet sie aber auch den deutschen Rekord in der Dauerfahrt. Erst gegen das Ende der Fahrt vom 11. Juli unternahm der Ballon den Flug in die Höhe und erreichte 9200 Meter. Schon bei 5000 Meter Höhe waren die Luftschiffer genötigt, künstlich Sauerstoff einzuatmen. Tie Ausrüstung des Ballons entsprach der Ab- icht einer Höhenfahrt: warme Kleidung, Pelze usw., aber wenig Proviant. Der ungewöhnliche Erfolg dieses zweiten Aufstiegs des Zekelischen Ballons ist in erster Linie der Leistungsfähigkeit des Materials zu danken. Der Ballon soll auch zunächst für Höhensahrten vom aeronautischen Institut benutzt werden, in dessen Besitz er übergegangen ist. Das Verdienst, einen derartigen Ballon der deutschen Forschung zugänglich gemacht zu haben, kommt zwei Potsdamer Bürgern zu. I. R. Zekeli ist es nach jahrelangen Bemühungen gelungen, ein derartiges Unternehmen zu stände zu bringen, während Baumeister C. Enders durch erhebliche materielle Opfer die Beschaffung des große Kosten erfordernden Ballons und seiner Ausrüstung ermöglicht hat. Ueber dem V 0 g e l s b e r g e ist, wie man uns aus K a u l st 0 s schreibt, der Ballon beobachtet worden. Während der Fahrt durch die Provinz R h e in h e s s en hatten die Insassen eine Post- karte ausgeworfen, die an das meteorologische Observatorium Uslar gerichtet war. Diese Karte ist auf einem Feldwege unweit des Dorfes Mettenheim aufgefunden und sofort an ihre Adresse weiter befördert worden. Sie hatte olgenden Inhalt: „Gruß aus den Wolken, ab Berlin 8 einviertel, bei Hanau 2 einviertel, Temperatur — 22 Grad in 7000 Meter Höhe; schöne Ballonfahrt, ganz blauer Hinimel über uns. Besten Gruß: Berson, Süring, v. Schrötter. Außerhalb stand unterhalb der Postkarte in Druckschrift: „Finder dieses wird höflichst ersucht, diese Karte dem nächsten Briefkasten zu übergeben, und das Geldstück herauszunehmen." Tas letztere war in einem Kreuzschnitt auf der Karte festgemacht. . c
* Leipzig, 15. Juli. Ter Vorsitzende des Aufsichtsrats der Leipziger Bank, Heinrich Dodel, der jüngst aus der Handelskammer ausschied, ist nun auch aus dem Ratskollegium ausgetreten. Er wurde heute aus der Untersuchungshaft entlassen.
* Zwickau, 15. Juli. Die Verhaftung des Direktors Bennig der falliten Akt.-Ges. Spinnerei-Masch i n e n f a b r i k P 0 p p i n W e r da u erfolgte auf Anzeige des Aufsichtsrats bei der hiesigen Staatsanwaltschaft wegen bedeutender Unterschleife Bennigs und des flüchtigen Direktors Teichmann. Beide gaben für Privatschulden Wechselaccepte der Gesellschaft und verpfändete Aktien aus dem Gesellschaftsdepot. Täe Bücher sind zum Teil falsch geführt. Die Aktionäre wurden durch falsche Berichterstattung getäuscht. Trotz der Unterbilanz wurden 4 Prozent Dividende vorgeschlagen. Das Gerücht, daß der flüchtige Direktor Teichmann aus dem Bahnhof Triptis sich erschossen habe, hat sich noch ttich^t bestätigt.
• Metz, 15. Juli. Oberleutnant Rüger wird jetzt zur Verbüßung der 6jährigen Zuchthausstrafe, nachdem das Gnadengesuch seiner Verwandten abschlägig beschiedeu worden ist, nach EufiSheim übergeführt.
Jt 0.80—1.50, Enten per St. 2.00—2.20, Gänse per Pfd. 0.00 biS 0.00, Ochsenfleisch per Pfd. 66—76 , Kuh- und Rindfleisch per Pfund
60—64 Schweinefleisch per Pfd. 64—74 «5, Schweinefleisch, gesalzen, per Pfd. 78 <$, Kalbfleisch per Pfd, 60 -66 <§, Hammelfleisch per Pfd. 50—70 «), Kartoffeln per 100 Kilo 7.00—11.00 Weißkraut per St. 00—00 «z, Zwiebeln per Ctr. JC 8.00—8.50, Mich per Liter 18 4. Kirschen per Pfd. 15— 20 Pfg.
Dauer der Marktzeit von 7 Ubr norm,«aas bis 1 Ubr mittaas.
Keuche Meldungen.
Berlin, 16. Juli. Zur methodischen Bekämpfung der Malaria in Deutsch Ostafrika ging eine neue wissenschaftliche Expedition unter Leitung des Stabsarztes Ollmig ab. — Die „Berl. Pol. Nachr.i wenden sich gegen die Behauptung in der Presse, daß das Zivilkabinett die Ueberquer- ung der Straße „Unter den Linden" in Berlin durch die städtische Straßenbahn abgelehnt habe. Das Kabinett hat bei solchen Sachen lediglich die Reffoctberichte vorzulegen und nach der allerhöchsten Entschließung diese dem betreffenden Ressortchef weiterzustellen. Was somit vom Kabinett an den Ressortminister zurückgelangt, ist nichts als eine Willensäußerung des Kaisers.
Madrid, 16. Juli. Die Kammer wählte den bisherigen Minister des Innern, Moret, zum Präsidenten. Pih Margall verlangt Trennung der Kirche vom Staat und die Streichung des Budgets vom Kultusministerium.
Bukarest, 16. Juli. Kconprinz Ferdinand stattete dem Großfürsten Alexander Michaelowitsch an Bord des Linienschiffes „Rostislaw" einen Besuch ab, den der Großfürst auf dem rumänischen Kreuzer „König Karl" erwiderte. Der Kronprinz Überbrachte dem Großfürsten den Großcordon des SternordenS. Die rumänischen Blätter beurteilen den Besuch günstig. Der Besuch des rumänischen Seehafens solle beweisen, daß die Kundgebungen des Großfürsten für das bulgarische Volk keine Feindseligkeit für Rumänien bebauten.
Tendenz fest.
. 172 40
. 124 00
. 126 80
. 132 50
. 187 00
. 152 00
. 179 00
. 163.00
. 147 00
. 100.90
. 90.35
. 10100
. 99 45
. 97 60
. 96.80
43.00
. 2600
. 2630
. 80.50
Kerwin do Hessen
Kreditaktien Diskonto-Ko m mandit Darmstädter Bank . Dresdener Bank . Berliner Handelsges. Oestorr. StaacsbaJm Gotthardbahn . . Laurahütto . . . Bochum . . . . Harpener . . . .
8’/8% 8% ^'»Vq
Wh
5 % Italien. Rente . .
4 ö/o Griech. Monop.-Anl, ti o/o Portugiesen . .
3 0/0 Mexikaner . . .
4</i c/q Chinesen . . .
Bekanntmachung.
In das hiesige Handelsregister wurde heute eingetragen unter:
Meteorologische Beobachtungen
der Station Mieden.________
Telephonischer Kursbericht.
Fr»okfart, aen 16. Juli.
. 199 50
Juli
l $
auf 0° reduziert
c
E b
der Luft
Absolute Feuchtigkeit
Relative
Feuchtigkeit
Windrichtung
Windstärke
Wetter
15.
9"
749 8
17,6
13,2
8
8
8.
1
beb- Himmel
16.
7«
752,7
15,4
11,0
8
15
NW.
2
Sonnenschein
16.
215
752,7
23,4
11,7
55
8.
1
Sonnenschein
Höchf Niedr
le Temp iaftf
eratur
am 15
. 15
biS
6. Jul
16. „
26,1° 146°
C.
c. ~
Jagd und Sport.
Heidelberg, 14. Juli. Heute begann das 18. Verbandsschietzen des Badischen Landesschützenvereins und deS Pfälzischen uvd Mittelrheintschen Schützenbundes. Der imposante Fefizug führte zwölf historische und sechs sonstige festliche Gruppen vor. Die Zahl der Schützen betrug etwa 1800. In der Festhalle fand ein Esten zu 12 bis 1500 Gedecken statt. Begrüßungsreden hielten namens der Stadt Oberbürgermeister Dr. WilckenS, namens des Schützenvereins Oberschützenmeister RoeSler, namens des Festausschußes Professor Rohrhurst; ferner sprach der Vorsitzende deS 17. Verbandsschießens Brück in Gießen. Bei dem um 5 Uhr begonnenen Konkurrenz- schießen erhteltrn Preise: Bock-Frankfurt, Berthels - Wiesbaden, Kilbinger-Gießen, Heck-Offenbach, Dittrich-Landau, Jllig- Bockeoheim, Gauß-Mainz, Jung-Frankfurt, Weygand-Worms, Damm- Mar, nhetm. — Von größeren Veranstaltungen für die nächsten Tage sind zu nennen: Mittwoch den 17. Juli, nachmittags 6 Uhr: Ballon- Auffahrt mit drei Ballons, ausgeführt von Kapitän Ferell und Miß Polly auS Köln. Donnerstag den 18. Juli, abends 8 Uhr: Großes Festkonzert in der Festhalle, ausgeführt von den vereinigten Männer- gesangvereinen. Freitag den 19. Juli, abends: Großes Brillant- und Bombenfeuerwerk auf der Jnses beim Festplatz, gegeben von der Stadt Heidelberg, Kostümfest und Aufführungen von Kunstradfahrern. Samstag den 20. Juli, nachmittags 6 Uhr: Ballon-Auffahrt mit Doppel-Fallschirm-Absturz von Frl. Paulus aus Frankfurt a. M.
Kandel und Verkehr. Volkswirtschaft.
AitgSdrrrg, 15. Juli. Das Bankhaus Burkbardt L Co stellte heute seine Zahlungen ein. Die Inhaber der Firma, die seit 1896 besteht, find Franz Burkhardt und Karl Lattingrr.
Giesten, 16. Juli. Marktbericht. Aus dem heutigen Wochenmarlt kosteten: Butter per Pfd. 1.00-1 25, Weteiet per St o—O «ä 2 St. 13—14 Enteneier 1 St. 7—8 Gänse- ein per St. 11-12 Käse 1 St.5-8 L, Käsematte 2 St. 5—8 , Erbsen per Liter 22 <&, Linsen per Liter 34 , Tauben per Paar j«, 0.80-1.00, Hühner per St. 1.00-1.50, Hahnen per Stück
Nr. 112 die Firma „Heinrich Himmelreich" zu Gießen; Inhaber Kaufmann Heinrich Himmelreich daselbst.
Nr. 113 die Firma „Carl Ludwig Leib" zu Gießen; Inhaber: Lackierer Carl Ludwig Leib daselbst.
Nr. 114 die Firma „August Scheppelmann" zu Gießen; Inhaber: Bauunternehmer August Scheppelmann daselbst.
Nr. 38 bezüglich der Firma „Wagner & Haase" zu Gießen; Kaufmann Heinrich Haase zu Gladenbach ist als Gesellschafter ausgeschieden.
Nr. 115 bezüglich der Firma „Gebr. Adami" zu Gießen: Alleiniger Inhaber derselbm ist Kaufmann Geo-g Christian Friedrich Adami daselbst.
Nr. 116 bezüglich der Firma „Koch L Kraatz" zu Gießm: Vom 9. Juli 1901 ist an Kaufmann Karl Köhler daselbst Prokura erteilt.
Die Firma „C. L. Gail" zu Gießen ist erloschen.
Die Firma „Meier Katz Söhne" zu Gießen ist erloschen. M
Die Firma „Scheel & Comp." zu Gießen ist erloschen.
Gießen, am 13. Juli 1901. 4988
_______________Großherzogliches Amtsgericht.__
Etliche «oröcnurflcn
bei dem Unterfertigten anzumelden bei Meldung vorerstiger Nichtberücksichtigung. 6001
A. Buderus S (xxx) XXA
Adresse: Aorpshaus Jeutouia, Grünbergerstraße.
15 Prozent
MM "4"^ §ewä^re zum 24. Juli MMTU^AKÄiUiM auf die seither schon billigen Preise für sämtliche Waren, einschliesslich
Teppiche, Bettvorlagen und Läuferstoffe.
Mäusburg 5 Hermann Katz Mäusbnrg 5
Manufaktur-, Seiden-, Modewaren und Damen- Konfektion. 4702


