Aus Stadl und Land.
Beginn des vergangenen Jahrhunderts (und nicht heute) über den Eingang einer ihrer Kirchen habe lesen können „Zutritt für jedermann" nur nicht für Hunde und Hottentotten. Seit Jahrzehnten sei aber ein wesentlicher Umschwung zugunsten der Mission bei ihnen zu bemerken.
war auch! von auswärts gut besucht.
h. Von der mi ttleren Nidda, 14. Juli. Die allgemeine Roggenernte hat ihren Anfang genommen.
Sommerwetter begünstigt, statt. Das Tanzvergnügen wurde diehmal im Seipp'schen Wirtschaftsanwesen arrangiert. Es
Daß den erwähnten Behauptungen erst jetzt entgegengetreten wird, könnte nur denjenigen befremden, der nicht in Betracht zieht, daß vorstehende Berichtigungen auf einer Grundlage beruhen, die erst durch Ermittelungen und Fesd- stellung von Thatsachen gewonnen werden konnte.
Steuer-Kommissariats-Gebäude wird nächster Tage unter Dach kommen. — Unser Bahnhofsgebäude soll nächstes) Jahr um des gesteigerten Verkehrs willen einen Anbau erhalten. Zwei neue Gebäude für Zentralweichenstellung
§ Trais-Münzenberg, 15. Juli. Gestern und heute sand unser diesjähriges Kirchweih-fest, vom schönsten
bei wohlhabenden Chinesen besonders vornehme Art das Leben zu nehmen: der Tod tritt dann nicht durch Vergiftung ein, wie gewöhnlich angenommen wird, sondern durch Ersticken, da das dünne Gold die Luftwege versperrt. Aber in der noch immer nicht aufgegebenen -Hoffnung, daß die Kaiserin sick doch noch seiner erbarmen könnte, hatte er zu wenig genommen; als zur vorgeschrie- benen Zeit der Tod noch nicht eingetreten war, mußte er noch mit Opium und anderen Mitteln nachhelsen. Die Vorstellungen, die der Anhänger des Taoismus sich vom Jenseits gemacht hat, verbieten ihm, seinen Körper irgendwie zu verletzen oder zu verstümmeln. Daher kennt der Chinese, für den ja der Selbstmord sonst nicht viel! Schrecken hat, nur das Erhenken, Ertränken, Vergiften und Ersticken als Weg zum Tode. Prinz Tschwang, dem das Urteil in Putschoufu, einer größeren Stadt in der Südweststrecke Schansis, übermittelt wurde, nahm sich in Gegenwart des Reichskommissars Kopauhwa, der ihm den
0- Iie Angabe, das Offizierkorps des Husaren-Regi- ments Nr. 10, in erster Linie dessen Kommandeur 6<iL srch dem Verlangen, den Rittmeister v. Krosigh — wohl angesichts der vorerwähnten Bestrafung — in dem Reai- ment zu betaffen, widersetzt und letzter?-sei ^nn in L Dragoner-Regiment Nr. 11 versetzt worden, zei^t eine der^ artige Unkenntnis unserer militärischen Verhältnisse daß sich ein Eingehen darauf erübrigt. D
Der eingangs erwähnten unwahren Behauptung ist eine provisorischen Prellbock hinausgefahren war, umge- Reihe anderer gefolgt, welche die öffentliche Meinung gegen Torfen. Es entstand einiger Materialschaden.
den Verstorbenen immer mehr erregt haben. Auch diese ** Die Briefsendungen nach dem Großherweiteren Behauptungen sind, wie aus Nachstehendem zu Zogt um Luxemburg werden von den deutschen Ab- ersehen ist, unwahr. sendern häufig unrichtig, nur nach der deutschen Portotaxe,
1. Nach dem Brief eines „alten Soldaten", der von Ht<xtt ""ch den Weltpostsätzen, frankiert, und unterliegen einer Zeitungsredaktion, „um eine etwa ungerechte Belei- dann in Luxemburg einem erhöhten, vom Empfänger zu digung eines Toten zu vermeiden", zunächst zurückae- Zahlenden Nachschußporto. Es folgen daraus für die Behalten, „nach allem andern aber, was bisher über den teiligten noch weitere Uebelstände, wie Beschwerden, Angetöteten Rittmeister v. Krosigk bekannt geworden ist" nahmeverweigerung u. dgl. Die richtige Frankierung der hinterher doch veröffentlicht worden ist, hätte im Jahre Briefsendungen nach Luxemburg ist für die Briefe mit 1886 beim Husaren-Regiment Nw 10 der Leutnant v. Kro- 20 W für ie 15 Gramm, für Postkarten mit 10 Pfg., für sigk I. gestanden und neben anderen — einzeln aufqe- Drucksachen, Warenproben und Geschäftspapiere mit 5 Pfg^ führten — Quälereien von Mannschaften auch, einen Du- je 50 Gramm, jedoch mit dem Mindestsätze von 10 Pfg. saren derart thätlich mißhandelt, daß der Mann sich ent- Hü,r Warenproben und 20 Pf. für Geschäftspapiere zu be-, leibte. Dafür sei Leutnant v. Krosigk mit acht Wochen wirken. !
Festungshaft bestraft worden. Daß mit dem damaligen 0 Das in diesem Jahre in Weilburg stattfindende - Leutnant der verstorbene Rittmeister v. Krosigk gemeint B er band s fest der freiwilligen Feuerwehren des ist, ergiebt der Zusammenhang des Zeitungsartikelszweifel- Regierungsbezirks Wiesbaden ist nunmehr endgiltig los. Ter verstorbene Rittmeister ist aber erst im Jahre auf den 24., 25. und 26. August festgesetzt.
189.3 aus dem Dragoner-Regiment Nr. 12, dem allein er Dorf-Gill, 16. Juli. Zu unserem in Nr. 162 veröfsent- bis dahin angehört hatte, in das Husaren-Regiment Nr. 10 lichten Bericht über das Missionsfest teilt uns Herr Missionar versetzt worden. Auch ist es ausgeschlossen, daß er in I Meisenholl mit, daß seine Ausführungen über die Stellung anderen Dienststellung oder zu einer anderen der Buren zur Mission darin nicht ganz genau wiedergegeben bU«Iun0 begangen -der seien. Er habe gesagt, daß man vor wo Jahren, also im |
2. Rittmeister v. Krosigk habe den Wachtmeister Marten so lange Kehrt machen lassen, bis dieser umgefallen sei. Ter Wachtmeister hat ausgesagt, daß er sich! über eine Ausstellung des Rittmeisters an einer schriftlichen Arbeit so geärgert hätte, daß er beim Gange durch den Stall umgefallen wäre; zum Kehrtmachen bis zum Umfallen sei er niemals gezwungen worden.
3. Ein alter, mit dem Eisernen Kreuz dekorierter Wachtmeister, der einer von dem Verstorbenen in seiner früheren Garnison befehligten Eskadron angehörte, habe, als er einen dem Rittmeister entfallenen Bleistift nicht schnell genug aufgehoben, auf Befehl den wieder weggeworfenen! Bleistift 30mal aufheben müssen. Nach späteren Zeitungs-! angaben soll dies der Wachtmeister Marten gewesen sein I Weder diesem noch den Wachtmeistern anderer von dem Verstorbenen als Eskadronschef befehligten Eskadrons ist etwas Aehnliches befohlen worden.
4. Rittmeister v. Krosigk habe 1898 in der 9lHenfteiner ©egenb Sonntag einen Pferdeappell vom Morgen bis zum Abend, ohne jede Unterbrechung, abgehalten. Tie An- gelegenheit ist bereits 1898 infolge einer Anzeige gericht- untersucht worden; das Ergebnis war, daß gegen den Rittmeister nichts Belastendes vorlag.
5. Ter Verstorbene sei wegen derjenigen Mißhandlungen, die ihm vier Monate Festungshaft zugezogen Haben, zu einer mehrmonatlichen Gefängnisstrafe und zur Tienstentlastung verurteilt gewesen, jedoch zu bloßer M^uugshaft begnadigt worden; auch sei ihm die ausge- ^^^^^?^Ebu^assung im Gnadenwege erlassen worden. Tas betreffende, ledig ich auf vier Monate Festungshaft Kenntnis ist seinerzeit ohne weiteres bestätigt worden. 0 '
oer oic icyien niunoen mit ihm und einer der Neben- «wuihvmuiuiihuw öpiui<UuuuHHcH. o. t w ~iq Q n ,uprnhp,u beänEaend treten in
frauen verbrachte, ermahnte er, dafür mit zu sorgen, unterirdischen Telegraphenleitung vom Postamt I bts zur uferen svaraelbouenden Landgemeinden dir Sparqel^ dap der Thron der Mandschu nicht von fremden Eroberern Unterführungssäule II bei Steinlinden. 9. Die Kanalisation schädlin^a/auf Gestern hat daher der Ausschuß?desj bestiegen werde Am feigsten be.mhm sich Mngnien, der der Stadt Gießen; hier: Beschaffung eines Raumes fürs landwirtschaftlichen ^zirksvereins Mainz de7 zu ?tner b? r^n^=nhE ^örenamtes. Man hatte ihn ins Ge Bauburcau. 10. Herstellung eines Stichkanals am Unter-1 sonderen Sitzung rusammentrat über Wwehrmittel beraten gegen^dm Prwzm Tschina^tt^na" der^Um "ühlwehc zur Spülung des SchlachthauSeniwässerungSkanalS. und sich einftimmig für den Erlaß einer Polizeiverordnung
so im Stick lassen snssen"wJrfAnf'h> rLÄ-P1- Beschwerde der Gießener Glasermeister gegen die Art erklärt, um die Spargelzüchter zur Anwendung der naher nag feinet !? V°w°bung der Glas-rarbeiten seitens des StadtbauamiS. anzugebenden Bekämpfungsmittel zu nötigen. Die Aus-
Neujahrsnacht zum 19. Februar mit Erde. Sein Tod Anlage eines neuen Friedhofs; hier: Vergebung von arbeituna einer solchen' .Polizei^r^^ w»n dem
mußte aber noch ein paar Tage geheim gehalten werden, Arbeiten. 13. Ankauf der ehemals Güngerich'schen Hoftaite ^wesenden Provinzialdirektor von Gagern Sugesagt.
bis der erwartete Befehl des Kaisers wirklich eintraf.lauf dem Seltersberg; hier: a. Mietverträge, b. DekreturIcBrrtPTTrnh hpr im 2:11(111 wußte, was ihm bevorstand. Er hatte von Kostenrechnungen. 14. Bauliche Unterhaltung der höheren Öffnung der TeUstrecke Weldenh s H
sich desha b schon nach Ninghsia geflüchtet, einer Stadt Mädchenschule; hier: Kostenrechnungen. 15. SDelrctir von Ä*
Lansu" gröttem ^eiSl Wirtschaftsgesuch des W. Weisel im K WWÄKM Di? anfe Strecke ist nor-
mut und 3e iS uSffnS I Hause Brandgasse Nr. 7. malspurig und bringt eine Anzahl von Berg- und Hütten-
in der Befürchtuna die ^bündeten könnten doch nock ^ Stiftungsfest. Die Fest-Ordnung zum 50jähri- werken dem Verkehr näher. Die neue Teilstreeck erhält
nachträglich auf seinem Tode bestehen. Sein Sohn, der Stiftungsfest der Burschenschaft „Germania" ist fol- als Stationen Wommelshausen Endbach und Hartenrod,
kleine mutmaßliche Thronfolger, hatte sich wie toll üorI‘ C <m!^^nds ^chMug^ der Frankfurt, 13. ^ulr. Kaum haben wrr ein
Angst gebärdet, als der kaiserliche Erlaß mit der Verkün- Ä* tm Großherzog. Mittwoch 17. Juli: Früh- heiße Tage, so inacht sich auch, die Wasserkalamitat wieder digung der Strafe angekommen war. Tuan aber beruhigte Andres. Rach 3 Uhr Festzug vom bei uns fühlbar. Eine Bekanntmachung frei Wasserwerke
ihn mit dem Tröste, ihm würde bei seiner Jugend kein I durch die Schulstraße, Mausburg, ^oeltersweg, besagt, daß das Wasser nunmehr des Nachts und, wenn Leid geschehen; er habe ja auch; mit dem ganzen Aufstand I Frankfurterstraße zum Germanenhaus. Daselbst Einweih- nötig, auch tagsüber von 3 tzisl 7 Uhr abgestellt werden müsse, nichts zu thun gehabt. ung und Uebergabe des Hauses. Abends Festkommers in Zu dem in den letzten Tagen erheblich gestiegenen Gebrauche
— -.L!-».. - —————— Steins Garten. Donnerstag, 18. Juli: Vormittags: Kater- kommt noch ein Rohrbruch der Leitung vom Vogelsberg. —
jlMchrhkitell über den getödteten Rittmeister v. Krosigk, frühstück. Nachmittags: Wagenfahrt durch die Stadt vom In den Adler-Fahrradwerken vorm. Kleyer sind Un-
Tie „Berl. Korresp." schreibt- Germanenhaus aus. Freitag, 19. Juli: Vormittags: Früh- regelmäßigkeiten entdeckt wvrden, die zur Verhaftung
Ter unwahren Behauptung einer Zeitung der Ritt- ^oPPen auf dem Haus. Nachmittags: Zusammensein auf des Fahrradhändlers Heß von Offenbach führten. Gegen meister v. Krosigk habe einen Untergebenen'erschlagen bem Samstag, 20. Juli: Nachfeier. den Vorsteher der Versandabteilung, Otto, ist ebenfalls
er sei deshalb zu zwei Jahren Festungshaft verurteilt aber ^Entgleisungen. Auf dem hiesigen Rangier- eine Untersuchung ein geleitet worden, die sehr belastendes nach neunmonatlichjer Strafverbüßung begnadigt worden bahnhofe kamen am Samstag nachmittag zwei Entgleisungen Material zu tage förderte.
ist bereits vor mehreren Wochen offiziös entgeqengetreten öon Güterzügen vor, wobei jedesmal mehrere Wagen aus Vom Main, 13. Juli. Zur Griesheimer Ex- worden, und zwar unter Angabe der gegen den Verstör- Geleis gerieten. Einer der eisernen Masten, die vorige plosio n wird der „Fr. Ztg." geschrieben: Die Explosion Lenen wegen Mißhandlung bezw. vorschriftswidriger Be- ^che im Bahnhofsraume für das elektrische Licht errichtet bietet bekanntlich, sowohl was ihre direkte Entstehung als Handlung Untergebener kriegsrechtlich verhängten Strafen, worden sind, wurde durch einen der Güterzüge, der über was ihre Wirkung anbelangt, des Merkwürdigen und Un- ---- ' -- is™ <—- -----'erklärlichen ziemlich viel. Schvn daß die Pikrinsäure überhaupt explodierte, kam den Fachleuten völlig unerwartet. Die Ursache der Explosion kann nur in der durch den Brand erzeugten Hitze gelegen haben, die weit über alles hinausgeht, was.man sonst bei Bränden beobachtet. Nicht nur sind alle Eisenteile vollständig geschmolzen, was doch mindestens Hochofenhitze — 1200 bis 1500 Grad Celsius — erfordert, es sind auch Basalt-Pflastersteine, von denen ein Haufen im Hof der Brandstelle lag, angeschmolzen worden. Tas Senckenbirgische Museum hat Stücke erhalten.
und die seit einiger Zeit herrschende ungeheure Hitze bringt auch die übrigen Getreidearten, die vor kurzem noch grün standen, rasch zur Reife. Die Landwirte sehen das nicht gern, denn bei so jäher Reife hat der Kern nicht genügend Zeit auszuwachsen, und bleibt klein. Beim Roggen will man das hier und da schon beobachtet haben. Aber trotzdem ist die Roggenernte sehr gut, denn so voll besetzte Aehren wie in diesem Jahre hat man selten gesehen. Auch haben die Roggenhalme eine respektable Höhe, und die Redensart, die man in anderen Landesteilen hört, um die Fruchtbarkeit der Wetterau zu charakterisieren, daß sieh dort der größte Mann mit einem Zylinder auf dem Kopfe in den Kornäckern stehend verstecken könne, trifft an vielen Orten zu. — Die Regulierungsarbeiten der bei Oberflorstadt in die Nidda mündenden Horloff sind nunmehr von der Mündung aus in Angriff genommen worden. Die Arbeiten werden mehrere My^ate beanspruchen, so daß viele Arbeiter dort lange lohnenden Verdienst finden. Auch eine Anzahl italienischer Arbeiter sind em getroffen, die in der verflossenen Woche sämtlich geimpft wurden. Das neue Bett wird bedeutend breiter angelegt, als das alte.
W. N i d d a, 14. Juli. Wir werden in Bälde auch ein katholisches Gotteshaus haben statt des seitherigen Betsaals int „Karlshof". Die Kirche kommt an die Kreisstraße Nidda-Dauernheim zu stehen, nicht weit vom Bahnhof. Die Arbeiten sind dem Vernehmen nach nur an Riddaer Geschäftsleute vergeben worden. — Das neue
sind fertiggestellt.
(v.) Schwarz, 14. Juli. Vom herrlichsten Wetter begünstigt, sand heute hier das Kr i e g e r f est statt. Die , Straßen unseres Dorfes waren schön geziert. Ehrenpforten (Der Abdruck der unter dieser Rubrik befindlichen Original-Nachrichten ist I h^ßen die fremden Gäste willkommen. Die Feier wurde nnr unter genauer Quellenangabe: „ötefc* gestattet.) ^ch einen Festgottesdienst eingeleitet. Um 1 Uhr mittags
•* Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten- bewegte sich ein stattlicher Festzug durch, die Hauptstraßen Versammlung am Donnerstag, dem 18. Juli 1901, unseres Torfes nach dem Festplatze. Dort angekommen nachmittags 4 Uhr. 1. Baugesuch des Heinrich Noll VII. begrüßte der Präsident des Kriegervereins Dörr die er- für die Krosdorserstraße; hier: Dispens. 2. Baugesuch des schienenen Festgäste. Sodann hielt Lehrer Walther die Vorstandes der Großh. Eisenbahn-Betriebsinspektion für den Festrede. Bald entwickelte sich auf dem Festplatze ein buntes Bahnhof Gießen, Stellwerksgebäude Nr. 6; hier: Dispens. Treiben. Hier saßen Festgäste und lauschten den Klangen Gegenwart des Reichs kommtpars kopauhwa, der ihm den I desgl. der Spar- uud LeihkaffeGießen für dieJohannes- j^^nd durch von den Lehrern^ geleitete heitere^ Spiele, Befehl des Hofes von Singanfu gebracht hatte, ohne straße; hier: DlSpenS. 4. deSgl. des H. Wmn für die Hof- ^tn ©cMenitanfcc lämöften die^ Schützen um die vom weitere Umstände sofort das Leben. Er erhenkte sich in mannstraße; hier: DispenS. 5. Gesuch des Johs. Bender Kriegerveretne'qestifteten^Prefie ja man konnte auch, trotz
einem. Tempel des Ortsmandarinen, bei dem er wohnte, um Anbringung eines HosthoreS an seiner Hosraite Wolken- pex tropischen Hiße selbst alte Krieger sehen, die das Tanz-
an der berüchtigten wttßsetdenen Schnur die ihm der gaffe; hier: DispenS von § 1 der Lokalpolizeiordnung vom bein nach allen Regeln der Kunst schwangen. So schwand
.tager gesandt hatte als herkömmliches Zeichen des ge- 26. Februar 1897. 6. Gesuch des C. Dietz um Erlaubnis I der Nachmittag schnell hin. Unter den Klängen der Musik
ToS^urtetls. „Ulso "^Selbstmord?^ hatte er 1^ Legung von Zementplatten vor seinem Hause an der zog der Festzug abends wieder in das Dorf ein. Den
lÄ'tafi iÄrtarf«! S(fiirch^UIhrr Jahann-Sstraße. 7. Gesuch des Mcinnerturnvereins um Er. Schluß der Feier bildete ein Ball im Saale des Gastwirts
auch nM mchl lange am Lebm bfcib^n.'" S-tz°en S°hn ^bniS zur Benutzung d-S Platzes hinter der Turnhalle des 6«. bie Festgäste nach lange tn härterer Stimmung
der die letzten Stunden mit ihm und einer der Neben: Realgymnasiums zu Sprungüdungen. 8 Die Verlegung der sulammenylelt Merade-N beänaitiaend treten in
die auf Zentimeter Tiefe völlig flüssig glühend gewesen sind, ein Vorgang, zu dem nach gewöhnlicher Annahme mindestens 2000 Grad Celsius nötig sind. Wie solche Hitzegrade int Feuer entstehen konnten, ist völlig unerklärlich. Auch die Wirkungen der Explosion sind in vieler Hinsicht sehr merkwürdig. Der Luftdruck hat sich zunächst nicht nach allen Seiten gleichmäßig konzentrisch ausgebreitet, sondern nur in der Richtung des gerade herrschenden Sturmes. Schon hundert Meter nördlich der Explosionsstelle ist eine Wirkung nicht mehr zu bemerken gewesen. Griesheim hat nur durch die Erschütterung des Bodens gelitten. In der Kropfschen Gärtnerei an der Höchster Chaussee sind, obschon sie kaum einen Kilometer entfernt liegt, nur ganz wenige Scheiben zersprungen, und nur die leichten Schattendächer abgedeckt worden. Dagegen hatte Schwanheim die volle Wucht der Explosion auszuhälten, aber auch hier verteilten sich die Wirkungen äußerst ungleichmäßig. Während einzelne Personen, die völlig frei und schutzlos der Fabrik gegenüber auf der Straße standen, nicht den geringsten Luftdruck empfanden, wurden andere weiter entfernt von der Explosionssielle und int Dorfe drin zu Boden geworfen. An den der Fabrik zugekehrten Häuserfronten blieben einzelne Fenster verschont, während andere dicht daneben völlig zerschmettert wurden. Dem Physiker sind diese Erscheinungen kaum erklärlich, und es ist sehr zu bedauern, daß nicht irgend ein Sachverständiger unmittelbar nach der Explosion eine genauere Untersuchung an gestellt hat. Die schwersten Schicken sind offenbar nicht durch den Luftdruck entstanden, dem nur Scheiben und Dachziegeln zum Opfer fielen; sondern durch die viel weniger merkliche Erschütterung des Bodens, welche die verschiedenen Bestandteile der Häuser in ungleichmäßige Schwingungen versetzte. Infolgedessen entstanden überall, wo Backsteine unfr Holz einander berühren, durchgehende Sprünge und Verputz fiel von Wänden und Decken. Die Schäden werden übrigens von der Direktton der Chemischen Fabrik, aUerdings unter ausdrücklicher Rechtsverwahrung, in entgegenkommender Weise reguliert.
** flleine Mitteilungen anl Hessen und den Rachdar-aaten. Der Großherzog hat den von dem Fürsten zu Asenburg und Büdingen auf die evangelische Pfarrstelle zu Düdelsheim, Dekanat Büdingen, präsentierten Pfarrer Georg Becker zu Hain-Gründau für diese Stelle bestätigt.
Lenkbare Luftschiffe.
Man schreibt aus Paris, 14. Juli:
Hat Herr de Sancks-Tumont das große Problem des lenkbaren Luftschiffes gelöst? Das ist die Frage, die in Paris seit dem am Samstagmorgen von ihm veranstalteten und streng kontrollierten Versuche, von Saint-Cloud riachj dem Eiffeltürme unfr zurück erörtert wird. Obgleich das Experiment nicht völlig gelungen ist, halten die in diesen Fragen zuständigen Personen alle dafür, daß die Lösung von dem jungen Brasilianer im Prinzip gefunden zu sein scheint und daß jedenfalls die von ihm gewählten For-


