Ausgabe 
17.7.1901 Erstes Blatt
 
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pil, x. Heute findet die

Eröffnung der Teilstrecke WeidenhausenHartenrod der im

Steuer-Kommissariats-Gebäude wird nächster Tage unter Tach kommen. Unser Bahnhofsgebäude soll nächstes/ Jahr um des gesteigerten Verkehrs willen einen Anbau erhalten. Zwei neue Gebäude für Zentralweichenstellung',

sind fertig gestellt.

(v.) Schwarz, 14. Juli. Vom herrlichsten Wetter be­günstigt, fand heute hier das Kriegerfest statt. Die Straßen unseres Dorfes waren schön geziert. Ehrenpforten . Die Feier wurde

Chinese, für den ja der Selbstmord sonst nicht viel nachmittags 4 Uhr. 1. Baugesuch des Heinrich Noll VII. Schrecken hat, nur das Erhenken, Ertranken, Vergiften für die Krofdorferstraße: hier: Dispens. 2. Baugesuch des und Ersticken als Weg zum 'Tode. Prrnz schwang, dem Vorstandes der Großh. Eisenbahn-Betriebsivspektion für den das Urteil in Putjchoufu, einer größeren ^>tadt in her L« sn, ß.

Südweststrecke Schansis, übermittelt wurde, nahm sich, in °J Hetzen, StellwerkSgebaude Nr. 6, hrer. Dispens. Gegenwart des Reichskommissars Kopauhwa, der ihm den P* deSgl. der Spar- und Lechkafse Greßen für die JohanneS- Lefehl des Hofes von Singanfu gebracht hatte, ohne ftraße; hier: DlspenS. 4. desgl. deS H. Wmn für die Hof- weitere Umstände sofort das Leben. Er erhenkte sich in mannstraße; hier: Dispens. 5. Gesuch des JohS. Bender einem. Tempel des Ortsmandarinen, bei dem er wohnte, um Anbringung eines Hofthores an seiner Hofraite Wolken- an der berüchtigten weißseidenen Schnur, die ihm der! gaffe; hier: DispenS von § 1 der Lokalpolizeiordnung vom Kaiser gesandt hatte als herkömmliches Zeichen des ge- 26. Februar 1897. 6. Gesuch des C. Dietz um Erlaubnis milderten Todesurteils.Al,- nur Selbstmord?" hatte er 1^ gegung von Z-mentPlatt-n vor feinem Hause an der 7. Gesuches Mhnner.urnvLin-,um Er,

bei wohlhabenden Chinesen besonders vornehme Art das! Daß den erwähnten Behauptungen erst jetzt entgegen- Leben zu nehmen: der Tod tritt dann nicht durch Der- getreten wird, könnte nur denjenigen befremden, der nicht

giftung ein, wie gewöhnlich angenommen wird, sondern in Betracht zieht, daß vorstehende Berichtigungen auf einer

durch Ersticken, da das dünne Gold die Luftwege ver- Grundlage beruhen, die erst durch Ermittelungen und Fest­sperrt. Aber in der noch immer nicht aufgegebenen.hoff-1 Heilung von Thatsachen gewonnen werden tonnte.

nung, daß die Kaiserin sich doch noch seiner erbamnen | f nnte, hatte er zu wenig genommen; als zur vorge,chne-I Ing Hilft iLffllft

l"-nen Zeit der Tod noch nicht eingetreten war, mußte er ull|tu5

noch mit Opium und anderen Mitteln nachhelsen. Die i.Der^Abdruck der unter dieser Rubrik befindlichen Ongm^-Nachrichten ist h^Pen die fremden Gäste willkommen.

Vorstellungen, die der Anhänger des Taoismus sich vom! unter genauer Quellenangabe:GieK. «nz. g st ttet.) «durch einen Festgottesdienst eingeleitet. Um 1 Ühr mittags Jenseits gemacht hat, verbieten ihm, seinen Körper irgend- ** Tagesordnung für die Sitzvng der Stadtverordneten-1 bewegte sich ein stattlicher Festzug durchs die Hauptstraßen wie zu verletzen oder zu verstümmeln. Daher kennt der Versammlung am Donnerstag, dem 18. Juli 1901, unseres Torfes nach dem Festplatze. Dort angekommen Chinese, für den ja der Selbstmord sonst nicht viel!nachmittags 4 Uhr. 1. Baugesuch deS Heinrich Noll VII.Ibegrüßte der Präsident des Kriegervereins Dörr die er­schienenen Festgäste. Sodann hielt Lehrer Walther die Festrede. Bald entwickelte sich auf dem Festplatze ein buntes Treiben. Hier saßen Festgäste und lauschten den Klängen der Lotzeschen Musikkapelle, dort ergötzte sich die Schul­jugend durch von den Lehrern geleitete heitere Spiele, an dem Schießstande Uimpften die Schützen um die vom Kriegervereine gestifteten Preise, ja man konnte auch, trotz der tropischen Hitze, selbst alte Krieger sehen, die das Tanz­bein nach allen Regeln der Kunst schwangen. So schwand der Nachmittag schnell hin. Unter den Klängen der Musik zog der Festzug abends wieder in düs Dorf ein. Deu Schluß der Feier bildete ein Ball im Saale des Gastwirts Jöckel, der die Festgäste noch lange in heiterer Stimmung

auch nicht mehr lange am Leben bleiben." Seinen Sohnpaubms zur Benutzung des Platzes hinter der Turnhalle d-s ««. me tfe^gaj« auu, EU-- - v ...........

der die letzten Stunden mit ihm und einer der Neben- Realgymnasiums zu Sprungübungen. 8. D,e Verlegung der Suiammenhielt . beänaitiaend treten in

trauen verbrachte, ermahnte er, dafür mit zu sorgen, unterirdischen Telegraphenleitung vom Postamt I bis zur uniaPmimemtintat bie Svarael" Latz der Thron der Mandschu nicht von fremden Eroberern UntersühruugSsäule II bei Kl-inlind-n. 9. Di- Sanalifation Ä fiat bXb« Slu%*u&8 be®

bestiegen werde. Am feigsten benahm sich Mngnien, der d-r Stadt Gießen; hier: Beschaffung eiu-S Raumes füt8 anbwit toatoi»en 6?

Eenforenamtes. Man hatte ihn ins Ge- Baubureau. 10. Herstellung einls StichlanalS am Unter- ond^en Wuna^zuÄmenfral über WwehrmMel bera^ qeqentobeii°n$rimenn Tf6inar croina° berflOm"ntirt*bäte^m& zur Spülung d-s Schlachlhausentwäfferungskanals. und sich einstiinmig für den Erlaß einer Polizeiverordnung fo^irn ©ti^ ^af?/nnix)?/cnln ^o^^^e^/^iVfai^erH^^^ettälig^| der Gießener Glasermeister gegen die Art erklärt, um die Spargelzüchter zur Anwendung der näher

nug seines Todesurteils da war erstickte er sieb in der l^^ Vergebung der Glaserarbeiten seitens des Stadtbauamts, anzugebenden Bekämpfungsmittel zu nötigen. Die Aus- Neujcchrsnacht zum 19 Februar mit Erde Sein Ld 12. Anlage eines neuen Friedhofs; hier: Vergebung von arbeitung einer solcher, Polizeiverordnung wurde von dem ..... ... , I 1 O CW1 £ V. f. r» zn n ) z.irx ... r-_ . r -. I ntthlPlPTtriPtT 'Rrnhiti5 ml ro fi .Ar tintt fnfr <TP1TT 211 (1P1CI (IT.

1. Nach dem Brief einesalten Soldaten", der von einer Zeitungsredaktion,um eine etwa ungerechte Belei­digung eines Toten zu vermeiden", zunächst zurückge­halten,nach allem andern aber, was bisher über den getöteten Rittmeister v. Krosigk bekannt geworden ist", hinterher doch veröffentlicht worden ist, hätte im Jahre 1886 beim Husaren-Regiment Nr 10 der Leutnant v. Kro­sigk I. gestanden und neben anderen einzeln aufge­führten Quälereien von Mannschaften auch einen Hu­saren derart thätlich mißhandelt, daß der Mann sich ent- leibte. Dafür sei Leutnant v. Krosigk mit acht Wochech Festungshaft bestraft worden. Daß mit dem damaligen! Leutnant der verstorbene Rittmeister v. Krosigk gemeint ist, ergiebt der Zusammenhäng des Zeitungsartikels zweifel­los. Der verstorbene Rittmeister ist aber erst im Jahre 1893 aus dem Dragoner-Regiment Nr. 12, dem allein er bis dahin angehört hatte, in das Husaren-Regiment Nr. 10 versetzt worden. Auch ist es ausgeschlossen, daß er in irgend einer anderen Dienststellung oder zu einer anderen Zeit die vorstehend angegebene Verfehlung begangen oder die angegebene Strafe erlitten hat.

2. Rittmeister v. Krosigk habe den Wachtmeister Marten so lange Kehrt machen lassen, bis dieser umgefallen sei. Ter Wachtmeister hat ausgesagt, daß er sich über eine Ausstellung des Rittmeisters an einer schriftlichen Arbeit so geärgert hätte, daß er beim Gange durch den Stall umgefallen wäre; zum Kehrtmach^n bis zum Umfallen sei er niemals gezwungen worden.

3. Ein alter, mit dem Eisernen Kreuz dekorierter Wacht­meister, der einer von dem Verstorbenen in seiner frü­heren Garnison befehligten Eskadron angehörte, habe, als er einen dem Rittmeister entfallenen Bleistift nicht schnell genug aufgehoben, auf Befehl den wieder weggeworfenen Bleistift 30mal aufheben müssen. Nach späteren Zeitunas- angaben soll dies der Wachtmeister Marten gewesen sein Weder diesem noch den Wachtmeistern anderer von dem Verstorbenen als Eskadronschef befehligten Eskadrons ist etwas Aehnliches befohlen worden.

4. Rittmeister v. Krosigk habe 1898 in der Allensteiner! Gegend Sonntag einen Pferdeappell vom Morgen bis zum Abend, ohne jede Unterbrechung, abgehalten. Tie An-! g^egenheit ist bereits 1898 infolge einer Anzeige gericht-! Uch untersucht worden; das Ergebnis war, daß gegen den ^tt^eijter nichts Belastendes vorlag.

, 5- Der Verstorbene sei wegen derjenigen Mißhand-

bie ihm vier Monate Festungshaft zugezogen haben, zu einer mehrmonatlichen Gefängnisstrafe und zur Dienstentlassung verurteilt gewesen, jedoch zu bloßer M^ugshaft begnadigt worden; auch sei ihm die ausge- ss »"s

6. Die Angabe, das Ofsizierkorps des Qusaren-Reoi- ments Nr. 10 in erster Linie dessen

sich dem Verlangen, den Rittmeister v. Krosiab wobl angesichts der vorerwähnten Bestrafung - In dem Ä ment zu belassen, widersetzt und letzterer sei dami i^das Dragoner-Regiment Nr. 11 versetzt worden, zecht eine der­artige Unkenntnis un erer militärischen Verhältnisse tmfi sich ein Eingehen darauf erübrigt. limine, oatz

nngfeine« Vergebung der Glaserarbeiten seitens des Stadtbauamts, anzugebenden Bekämpfungsmittel zu nötigen. Die Aus-

Neujchrsnacht zum 19 Februar mit Erde Sein 12- Anlage eines neuen Friedhofs; hier: Vergebung von arbeitung einer solchen Polizeiverordnung wurde von dem mußte aber noch ein paar Tage geheim gehalten werden, Arbeiten. 13. Ankauf der ehemals Güngerich'schen Hofraite anwesenden Provinzialdirektor von^Gagern zugesagt.

bis der erwartete Befehl des Kaisers wirklich ein traf, auf dem Seltersberg; hier: a. Mietverträge, b. Dekreturl^...,?^ $$ ÄrtPirrnh im

^luch Prinz Tuan wußte, was ihm bevorstand. Er hatte von Kostenrechnungen. 14. Bauliche Unterhaltung der höheren I §^^suung der Teilstrecke Weidenhausen Ha sich beshalb schsn nach Ninghsia geflüchtet einer Stadt Mädchenschule; hier: Kostenrechnungen. 15. D-kretZr^' oön

mut und machte sich unverzüglich nach Turkestan auf,* r. n . I malspung und brmgt eine Anzahl von Berg- und Hutt en-

in der Befürchtung, die Verbündeten könnten doch noch I ^4.5/1 ^um ^O.iuhri-1 werken dem Verkehr naher.^ Tue neue TeckMeeck erhalt

nachträglich auf seinem Tode bestehen. Sein Sohn der I g^n Stittungsfest der BurschenschaftGermania ist fol-Ials Stationen Wommelshausen, Endbach und Hartenrod, kleine mutmaßliche Thronfolger, hatte sich wie toll Dor|ö-?e: . : Frankfurt, 13. Juli. Kauni haben wir ein paar

Angst gebärdet, als der kaiserliche Erlaß mit der Verkün- im .^tel Großherzog. Mittwoch, 17. Juli: Früh- heiße Tage, so macht sich auch die Wasserkalamitat wieder digung der Strafe angekommen war. Tuan aber beruhigte schch'pen im Andres. Nachmittags 3 Uhr Festzug vom! bei uns fühlbar. Eine Bekanntmachung der Wasserwerke ihn mit dem Tröste, ihm würde bei seiner Jugend fein durch die Schulstraße, Mäusburg, Seltersweg, besagt, daß das Wasser nunmehr des Nachts und, wenn

Leid geschehen; er habe ja auch mit dem ganzen Aufstand Frankfurterstraße zum Germanenhaus. Daselbst Einweih- nötig, auch tagsüber von 3 bsisl 7 Uhr abgestellt werden müsse, nichts zu thun gehabt. ' ung und Uebergabe des Hauses. Mends Festkommers in Zu dem in den letzten Tagen erheblich gestiegenen Gebrauche

" - Steins Garten. Donnerstag, 18. Juli: Vormittags: Kater- kommt noch ein Rohrbruch der Leitung vom Vogelsberg.

jlMgtzrhritra über drn geiodtetev Kittmister v. Kroßak. srühskück. Nachmittags: Wagenfahrt durch die Stadt vom In den Adler-Fahrradwerke n vorm. Kleyer sind Un- TieBerl. Korresp." schreibt: Germanenhaus aus. Freitag, 19. Juli: Vormittags: Früh- regelmäßigkeiteu entdeckt worden, die zur Verhaftung

Ter unwahren Behauptung einer Zeitung der Ritt- Joppen auf dem Haus. Nachmittags: Zusammensein auf des Fahrradhändlers Heß von Offenbach führten. Gegen meister v. Krosigk habe einen Untergebenen erschlagen dem Haus. Samstag, 20. Juli: Nachfeier. den Vorsteher der Versandabteilung, Otto, ist ebenfalls

er sei deshalb zu zwei Jahren Festungshaft verurteilt aber , ^Entgleisungen. Auf dem hiesigen Rangier- eine Untersuchung ein geleitet worden, die sehr belastendes nach neunmonatlichjer Strafverbüßung begnadigt worden bahnhofe kamen am Samstag nachmittag zwei Entgleisungen Material zu tage förderte.

ist bereits vor mehreren Wochen offiziös entgegengetreten üon Güterzügen vor, wobei jedesmal mehrere Wagen aus Vom Main, 13. Juli. Zur Griesheimer Ex- worden, und zwar unter Angabe der gegen den Verstör- dem Geleis gerieten. Einer der eisernen Masten, die vorige plosion wird derFr. Ztg." geschrieben: Die Explosion Lenen wegen Mißhandlung bezw. vorschriftswidriger Be- Woche im Bahnhofsraume für das elektrische Licht errichtet bietet bekanntlich, sowohl was ihre direkte Entstehung als Handlung Untergebener kriegsrechtlich verhängten Strafen worden sind, wurde durch einen der Güterzüge, der über was ihre Wirkung anbelangt, des Merkwürdigen und Un- Ter eingangs erwähnten unwahren Behauptung ist eine den provisorischen Prellbock hinausgefahren war, umge- erklärlichen ziemlich viel. Schdn daß die Pikrinsäure über- Reihe anderer gefolgt, welche die öffentliche Meinung gegen Torfen. Es entstand einiger Materialschaden. Haupt explodierte, kam den Fachleuten völlig unerwartet,

den Verstorbenen immer mehr erregt haben. Auch diese ** Die Br ie f se n du n g en n a ch d e m Gr oßh er - Die Ursache der Explosion kann nur in der durch den weiteren Behauptungen sind, wie aus Nachstehendem w M0 91 u m Luxemburg werden von den deutschen Ab- Brand erzeugten 5zitze gelegen haben, die weit über alles ersehen ist, unwahr. sendern häufig unrichtig, nur nach der deutschen Portotaxe, hinausgeht, was man sonst bei Bränden beobachtet. Nicht

" ~ ~ - - j statt nach den Weltpostsützen, frankiert, und unterliegen I nur sind alle Eisenteile vollständig geschmolzen, was doch

dann in Luxemburg einem erhöhten, vom Empfänger zu mindestens Hochofenhitze 1200 bis 1500 Grad Celsius ^zahlenden Nachschußporto. Es folgen daraus für die Be-lerfordert, es sind auch Basalt-Pflastersteine, von denen teiligten noch weitere Uebelstände, wie Beschwerden, An- ein Haufen im Hof der Brandstelle lag, angeschmolzen nahmeverweigerung u. dgl. Die richtige Frankierung der worden. Das Senckenbirgische Museum Hal Stücke erhalten, Briefsendungen nach Luxemburg ist für die Briefe mit die auf Zentimeter Tiefe völlig flüssig glühend gewesen 20 Pfg. für je 15 Gramm, für Postkarten mit 10 Pfg., für sind, ein Vorgang, zu dem nach gewöhnlicher Annahme Drucksachen, Warenproben und Geschäftspapiere mit 5 Pfg. mindestens 2000 Grad Celsius nötig sind. Wie solche Hitze- für je 50 Gramm, jedoch mit dem Mindestsätze von 10 Pfg. grabe im Feuer entstehen konnten, ist völlig unerklärlich, für Warenproben und 20 Pf. für Geschäftspapiere zu be- Auch die Wirkungen der Explosion sind in vieler Hinsicht wirken. «sehr merkwürdig. Der Luftdruck hat sich zunächst nicht nach

() Das in diesem Jahre in Weilburg stattfindende allen Seiten gleichmäßig konzentrisch ausgebreitet, sondern Verbands fest der freiwilligen Feuerwehren des nur in der Richtung des gerade herrschenden Sturmes. Regierungsbezirks Wiesbaden ist nunmehr endgiltig Schon hundert Meter nördlich der Explosionsstelle ist eine auf den 24., 25. und 26. August festgesetzt. I Wirkung nicht mehr zu bemerken gewesen. Griesheim hat

Dorf-Gill, 16. Juli. Zu. unserem in Nr. 162 veröffent-1 nur durch die Erschütterung des Bodens gelitten. In lichten Bericht über das Missionsfest teilt uns Herr Missionar I der Kropfschen Gärtnerei an der Höchster Chaussee sind, Meisenholl mit, daß seine Ausführungen über die Stellung obschon sie kaum einen Kilometer entfernt liegt, nur ganz der Buren zur Mission darin nicht ganz genau wiedergegeben wenige Scheiben zersprungen, und nur die leichten seien. Er habe gesagt, daß man vor 100 Jahren, also im Schattendächer abgedeckt worden Dagegen hatte Sch,wan- Beginn des vergangenen Jahrhunderts (und nicht heute) über ^m die volle Wucht der ^plosion auszuhcckten, aber den Einaana einer ibrer Kircken habe leien können Rutritt au$ $1r verteilten sich die Wirkungen äußerst ungfaj^^^ für I mäßig. Während einzelne Personen, die völlig ftei und

für jedermann nur nicht für Hunde und Hottentotten. Seit ^^los der Fabrik gegenüber auf der Straße standen, Jahrzehnten sei aber em wesentlicher Umschwung zugunsten t>en geringsten Luftdruck empfanden, wurden andere der Mission bei ihnen zu bemerken. , weiter entfernt von der Explosionsstelle und im Dorfe

§ Trais-Münzenberg, 15. Juli. Gestern undlbrin zu Boden geworfen. An den der Fabrik zu gekehrten heute fand unser diesjähriges Kirchweihfest, vom schönsten Häuserftonten blieben einzelne Fenster verschont, während Sommerwetter begünstigt, statt. Das Tanzvergnügen wurde andere dicht daneben völlig zerschmettert wurden. Dem diehmal im Seipp'schen Wirtschaftsanwesen arrangiert. Es Physiker sind diese Erscheinungen kaum erklärlich, und war auch von auswärts gut besucht. es ist sehr zu bedauern, daß nicht irgend ein Sachverstän-

h. Von der mi ttleren Nidda, 14. Juli. Die all-1diger unmittelbar nach der Explosion eine genauere Unter- gemeine Roggenernte hat ihren Anfang genommen, suchung angestellt hat. Die schwersten Schäden sind offen- und die seit einiger Zeit herrschende ungeheure Hitze bringt bar nicht durch den Luftdruck entstanden, dem nur Schieiben auch die übrigen Getreidearten, die vor kurzem noch grün und Dachziegeln zum Opfer fielen, sondern durch die viel standen, rasch zur Reife. Die Landwirte sehen das nicht weniger merkliche Erschütterung des Bodens, welche die Ver­gern, denn bei so jäher Reife hat der Kern nicht genügend schiedenen Bestandteile der Häuser in ungleichmäßige Zeit auszuwachsen, und bleibt klein. Beim Roggen will Schwingungen versetzte. Infolgedessen entstanden überall, man das hier und da schon beobachtet haben. Aber trotz- wo Backsteine und Holz einander berühren, durchgehende dem ist die Roggenernte sehr gut, denn so voll besetzte Sprünge und Verputz fiel von Wänden und Decken. Die Aehren wie in diesem Jahre hat man selten gesehen. Auch Schäden werden übrigens von der Direktion der Chemi- haben die Roggenhalme eine respektable Höhe, und die schen Fabrik, allerdings unter ausdrücklicher Rechttsver- Redensart, die man tn anderen Landesteilen hört, um Währung, in entgegenkommender Weise reguliert.

Weterau zu charakterisieren baff sich .. gleine Mitteilungen an« Hessen nnd den «aqi-rff-at«.

nunmehr von der Mündung ans in Angriff genommen, Hain-Grün bau für diese Stelle bestätigt, worden. Die Arbeiten werden mehrere Monate bean-I "r- -1

sprachen, so daß viele Arbeiter dort lange lohnenden Ver- Lenkbare Luftschiffe,

dienst sinden. Auch eine Anzahl italienischer Arbeiter sind! Man schreibt aus Paris, 14. Juli: eingetroffen, die in der verflossenen Woche sämtlich ge-i Hat Herr de Santos-Dumont das große Problem des impft wurden. Das neue Bett wird bedeutend breiter an- lenkbaren Luftschiffes gelöst? Das ist die Frage, die in

Zls das alte. Paris seit dem am Samstagmorgen von ihm veranstalteten

t 14- Juli. Wir werden in Bälde auch ein und streng kontrollierten Versuche, von Saint-Cloud nachj

katholischesGotteshaus haben statt des seitherigen dem Eiffeltürme und zurück erörtert wird. Obgleich daG Betsaals imKarlshoft^. Die Kirche kommt an die Kreis- Experiment nicht völlig gelungen ist, halten die in diesen straße Nidlm-Dauernheim zu stehen, nicht weit vom Bahn- Fragen zuständigen Personen alle dafür, daß die Lösung Hof. Die Arbeiten sind dem Vernehmen nach nur an von dem jungen Brasilianer im Prinzip gefunden zu sein Niddaer Geschäftsleute vergeben worden. Das neue, scheint und daß jedenfalls die von ihm gewählten For-

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