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17.3.1901 Viertes Blatt
 
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den Parteien in gleicher Stärke vertreten sind. So gelangte man zu diesen Gerichten, die man als Laiengerichte vorn Standpunkte des Juristen, als Fachgerichte vom Stand- mnkte der Interessenten bezeichnen kann. Ueberall wird anerkannt, daß sie sich bestens bewähren, daß die Laien­richter mit Eifer und Unparteilichkeit bei der Arbeit sind. Zwar wird nicht ohne einen Schein von Berechtigung ein­gewendet, daß bei allen prinzipiellen Entscheidungen doch die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag gebe, weil die an Zahl gleichen Voten der beiden Beisitzer-Kategorien sich gegenseitig aufheben. Aber wenn das selbst weit häufiger vorkäme, als es thatsächlich vorkommt, wäre es schon ein Vorteil, daß der erkennende Richter über die in Betracht kommenden Verhältnisse und Auffassungen nicht nur durch die Parteiverträge, sondern auch durch unbefangene Berufs- genossen informiert wird.

Wer kennt uns' Frttziog Reuter nich?

De schrieb inLärvchen" en Gedicht, Dor klingt dar Spatzwort her und hm: Hier geiht 'e hen Dor geiht 'e hm.

Dat lütt Gedicht, bat Helt: De Wedd'.

WaS denn Fritz Reuter en Prophet?

Wo ans? Woso? Hei m Prophet?

I«, KinningS, kenne Ji nich De Wet?

Von den Lord Kttschner ümmer seggt: Nu hemm' rolm mang de TLHnen kreggt?

Je ja, je ja, bat stimmt nicht all', Denn meist ist bat boch so be Fall: Hier geiht 'e hen Dor geihte hin.

Bi Fontein so und Kopje so Dor wav be Jnglischmann heil frob, Bi Aar unb Furth unb Drift un Thal, Dor hadb'n so oft em in be Fall Je ja, je ja, t' kann annerS stn:

Hier geihte hm Dor geihte hin.

Wo oft se habd'n de Katt inn Sack, So ost was't inglisch Lügensnack!

Und wenn de Saak nu boch mal trurig anneri fölll.

Heil un« Fritz Reuter doch kein' dummen Snack vertellt; De Weltherr stellt ok England sine Uhr, Un feggt denn wol: Giww' Acht Mi up dm Pmdel!

Un lett'st du uter Acht Mi bat noch einmal nur, Denn nehm' Ick richtig bi bit Bändel.

Denn ist't mit bin en Pendel uut!

Denn epeaket du never wohlgemut

Hier geiht 'e hm Dor geihtt hm.

Laien- und Fachgerichte.

Seit geraumer Zeit bereits steht die Errichtung be­sonderer kaufmännischer Fachgerichte zur Entscheidung von Streitigkeiten zwischen dem Prinzipal und seinen Ange­stellten aus dem Dienstverhältnisse auf der Tagesordnung. Roch streitet man darüber, ob es zweckmäßiger sei, selbst­ständige Gerichte im Anschluß an die ordentlichen Amts­gerichte zu formieren, oder die Zusammensetzung und Zuständigkeit der Gewerbegerichte entsprechend zu erweitern. Dagegen ist man einig, daß die Entscheidung solcher Streitigkeiten den ordentlichen Gerichten entzogen' und Sondergerichten überwiesen werden soll. Es ist dies nur ein weiterer Schritt aus einem Wege, den die Entwickelung unserer Rechtspflege schon lange eingeschlagen hat. Früher galt es gewissermaßen als ein Axiom, daß niemand seinem ordentlichen Richter entzogen werden dürfe, und nicht nur die für einen Spczialfall eingesetzten Ausnahmegerichte, son­dern auch die Spezialgerichte mit dauernder Zuständigkeit für bestimmte Arten von Ansprüchen wurden fast ausnahms­los beseitigt. Dieser Grundsatz ist längst aufgegeben. Es er­folgte die Errichtung der Schiedsgerichte für Arbeiterver- stcherung, sowie der Gewerbegerickste, und jetzt verlangt man überall besondere Spezialgerichte für alle Streitigkeiten zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern im weitesten Sinne des Wortes, die aus einem Arbeits- oder Dienstverhältnis hervörgehen.

Zu dieser Entwickelung hat der Wunsch, an Stelle des schleppenden gerichtlichen Verfahrens eine prompte, sach­gemäße Erledigung ohne überflüssige Formalitäten und lange FristeiN' zu setzen, beigetragen. Aber es wäre ein Irrtum, sie allein hierauf zurückzuführen. Abgesehen davon, daßj die auf eine Beschleunigung des Gerichtsverfahrens ge­richteten Bestrebungen doch nicht ganz erfolglos geblieben find, würde es näher gelegen haben, wenn es sich nur um die Abstellung dieses Mißstandes handelte, die Abhilfe in einer Entlastung der ordentlichen Gerichte und einer Ver- reiehrimg der Richterstellen zu suchen. So sehr auch manche Urteilssprüche gelehrter Richter Befremden erregt und eine absprechende Kritik heraus gefordert haben davon sind wir glücklicherweise noch weit entfernt, daß das Volk das Ver­trauen zur Rechtspflege und Rechtsprechung verloren hätte.

Man besorgt zwar keine ungerechten und parteiischen Urteile; aber man will nicht nach den strengen Vorschriften des forntalen Rechts, sondern nach Billigkeitsgrundsätzen abgeurteilt werden. Deshalb zieht man es vor, die Ent­scheidung einem Kollegium zu übertragen, in dem zwar ein Richter oder rechtsverständiger Verwaltungsbeamter den Borsitz führt, zugleich aber die Berufsgenossen der streiten-

An m. Die in Klammern gesetzten Zistern geben an, rote »iete bet Todesfälle in der betreffenden Krankheit «f von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke lommen.

Vermischtes.

* Konitz, 14. März. Am Jahrestage der E r m o r d u n g Ernst Winters, den 11. März, hatte der antisemitische Volksbund im Saale des Hotel Kühn eine Trauerfeier veranstaltet. Der mit Trauerflor geschmückte Saal war bis aus den letzten Platz gefüllt. Viele Damen und auch die Familie des ermordeten Ernst Winter waren anwesend. Der Vorsitzende, Kunstgärtner Mayke, eröffnete die Ver- ämmlung und erteilte dem Verleger derStaatsbürger­zeitung" Bruhn das Wort. Dieser gedachte in seiner An- prache des Toten und seiner scheußlichen Ermordung und hielt darauf einen Vortrag über das ThemaDeutsche und Juden". Mr schloß mit einem Hoch auf den Kaiser.

* Nürnberg, 13. März. Das weltbekannte Brat­wurst-Glöckchen beging gestern die Jubelfeier seines 500jährigen Bestehens.

De Wedd" ist das folgende hübsche Scherzgedicht genannt, das derDeutschen Zeitung" zur Veröffentlichung

Wöchentliche Uebersicht der Todesfälle in Gießen.

10. Woche vom 3. März bis 9. März 1901.

(Einwohnerzahl: angenommen zu 25 560, irckl. 1600 Mann Militär.) Sterblichkeitsziffer: 21,98«/«, nach Abzug der DrtSftemben 14,240/on.

Kinder

Gerichtssaal.

ko. Aschaffenburg, 18. März. Dor einigen Wochen wu-de, wie mitgetetlt, eine Nummer desBeobachter? am Main" konfisziert, weil in derselben ein Vergleich zwischen dem neuesten Ritter vom preußischen Schwarzen Adlerorden Lord Roberts unb dem Räuber Kneißl gezogen war. Heute nun hatte sich der verantworte licke Redakteur des Blatte« Ernst Kley vor dem Schwurgericht in Würzburg wegen Majestätsbeleidigung zu verantworten. Die hinter geschlossenen ThÜren geführte Verhandlung endete mit der Frei­sprechung deS Angeklagten.

Lungenkatarrh 3

Brustfellentzündung 2 (1)

Darmeinklemmung 1 (H

Lddison'scher Krankheit 1 (!)

Nierenentzündung 1 (1)

Wochenbett 1 (1)

ES starben an: Zusammen: Erwachsene:

Acuter Tuberkulose 1

Handel waren sehr rege, die erzielten Preise für Verkäufer und Händler befriedigend, auch schon am Tage vorher wurden viele Verkäufe abgeschlossen. Der kommende Markt, mit dem eine Prämiierung des besten Pferdematerials ver­bunden ist, und auf dem die Pferde für die zwei Tage später stattfindende Verlosung angekauft werden, findet Dienstag, den 16. April l. I. statt. Alle Anzeichen sprechen dafür, daß dieser stark befahren werden wird. Zur Ver­losung gelangen 7 Pferde und Fohlen, 8 Kühe und Rinder, ein Break, Pferde-, Acker- und Fahrgeschirre und sonstige der Landwirtschaft dienenden Gegenstände. Weiter finden in diesem Jahre Pferdemärkte hier an folgenden Tagen statt: 4. Juni, 16. Juli, 13. August und 22. Oktober.

Leipzig, 14. März. Gegenüber Gerüchten, nach denen von der Staatsanwaltschaft, wegen der, aus dem letzten Geschäftsberichte derLeipziger Wollkämmerei- Aktiengesellschaft" sich ergebenden Unterbilanz von zwei Millionen Mark, gegen Mitglieder des Vorstandes und des Auffichtsrates eine Untersuchung ein­geleitet und sogar Verhaftungen vorgenommen seien, steNt dieLeipziger Zeitung" folgendes fest: Die Gerüchte be­ruhen auf irrigen Grundlagen, Verhaftungen erfolgten überhaupt nicht, allerdings ist die Voruntersuchung hier anhängig, dieselbe hat jedoch mit den erheblichen.Kon­junkturverlusten, die in den beiden letzten Jahren den Niedergang der Gesellschaft verursachten, nichts zu thun. Dieselbe bezieht sich auf Vorgänge aus den Jahren 1895 bis 1898, die nicht auf Grund einer Strafanzeige, sondern bei Gelegenheit der im vorigen Jahre stattgehabten turnul- tuarischen Generalversammlung, hauptsächlich durch Zeit­ungsberichte zur Kenntnis der Staatsanwaltschaft ge­kommen sind, und von dieser, daß es sich um Verschleier­ungen nach § 314 Abs. 1 des Handelsgesetzbuches handeln würde, pflichtgemäß zu erörtern sind.

- Allgemeiner Deutscher Virficherungs'Berein in Stutt- gart. Im Monat Januar 1901 würben 1358 Schabenfälle r.«u- Hat. Davon entfielen auf bie Haftpflichtversicherung 596 Fälle, unb zwar 315 wegen Körperverletzung unb 281 wegen Sachbesckäbigur q; auf bie Unfallversicherung 704 Fälle, von denen 5 ben sofortigen Tob unb 4 eine teilweise Jnvalibität ber Verletzten zur Folge hatten. Von ben Mitgliebern ber Kapitalversicherung für ben T'obcS- fall stnb 58 in diesim Monat gestorben. Neu abgeschlosten wurden im Monat Januar 8079 Versicherungen. Von den vor dem 1. N", vemberH1900 angemeldeten Schäden der Unfall Deisich rung (ine. btv TodeS- unb Jnvaliditätsfälle) sind nur 220 noch in Behandlung.

Summa: 11 (5) 8 (6)

Möge, schließt der Redner seinen interessanten, lehr­reichen Vortrag.

P.-A. Offenbach, 14. März. Bei Gelegenheit des letzten Kreisturnfestes in Wiesbaden im August 1899 wurde das 2 5. Jubiläums-Kreisturnfest der Stadt Offenbach übertragen, weil diese als Geburts- und Feststätte des 1. Festes im Jahre 1860 gewiß das meiste Anrecht dazu hat. Jetzt schon sind die Einzel-Ausschüsse sehr rührig und tapfer bei der Arbeit. Nach, den Vorbereitungen zu schließen, dürfte das Fest einen großartigen Verlauf nehmen und sei hierüber einiges über den Festplatz u. s. w. erwähnt. Ten Festplatz bilden die sog. Löwenwiesen. Der Haupteingang hierzu ist an der Frankfurter Straße, den städtischen An lagen gegenüber. Ein zweiter Eingang wird am Kreuzungs­punkt der Löwen- und Lessingstraße errichtet. Der ganze Festplatz ist ea. 77 600 Quadratmeter groß und in seiner Längsrichtung von Ost nach West 500 Quadratmeter lang. Durch eine von Süd nach Nord führende Allee wird derselbe in zwei ziemlich gleiche Hälften geteilt. Auf den östlichen Teil rechts der Allee befindet sich der eigentliche Turnplatz und die Festhalle. Links der Allee der westlichen Hälfte werden die Wirtschaftshallen errichtet, dahinter befindet sich der Jnxplatz. Ter Turnplatz hat bei dem diesjährigen Fest eine Länge von 130 Meter und einel Breite von 95 Meter. Die Festhalle soll Raum für mindestens 6000 Personen bieten. Es ist weiter geplant, auf dem westlichen Platze fünf Bierhallen aufzustellen, worunter eine bayrische mit Bedienung von echten Münchener Madeln, ferner eine Aepfelwein-, eine Schoppenwein- und eine Liqueurhalle. Diese Hallen und der zu ihnen gehörige Raum bieten Platz für ea. 1820 000 Besucher. Inmitten dieser Hallen, die in Gemeinschaft mit zwei großen Verkaufsstellen für Wurst und BaKvaren wohl ausreichen werden, die leiblichen Be­dürfnisse der Festteilnehmer zu befriedigen, ist ein mächtiges Tanzpodium aufgeschlagen, das wiederum in zwei Teile zerfällt, 35 Meter lang und 20 Meter breit, sodaß auch die t-anllusttge Jugend zu ihrem Recht gelangen dürfte. Hinter diesen Etablissements breitet sich dann der Juxplatz ans, der in seiner Größe Raum bietet für alle nur erdenk­lichen Buden, Sehenswürdigkeiten, KaroUfsels re. Ter ganze Festvlatz sowohl wie die Festhalle wird in elektrischer Be­leuchtung strahlen, wozu ea. 40 Bogenlampen und etwa 150 Glühlampen notwendig sind.

Eisenbahn Zeitung.

** Verbilligung der Militärfahrkarte». Die voraussichtlich am 1. April in Kraft tretende Ver­billigung der Militärfährkarten auf den Eisenbahnen toirbi sich namentlich für weite Strecken fühlbar machen. So kostet z. B. ein Militärbillet Frankfurt-Berlin 8.10 Mk ab 1. April nur noch 5.40 Mk.; nach Kiel seither 9.60 Mk., ab 1. ApriH 6.40 Mk.

* Kirchhain-Schweinsberg. Vom 1. Mai dieses Jahres ab scheidet die Strecke Kirchhain-Schweins­berg aus dem Bezirk der Königl. Eisenbahndirektio« Kassel aus und geht in die Verwaltung der Eisenbahn­direktion Frankfurt a. M. über. Für diese Sttecke, sowie für die Strecke Burg- und Niedergemünden-SchweinsberK wird ein neuer Fahrplan eingeführt. (Vgl. die Bekannt­machung im Inseratenteil.)

Die Korsetts der Königin. Dieser Tage hat England wieder einmal die Freude gehabt, einen Walfisch an seiner Mste sttanden zu sehen. Dies Ereignis wäre an unb für sich nichts so gar Absonderliches, wenn Englands neue KönigiN'Alexandra nicht dabei in Mitfreude gezogen würde; während nämlich sonsttg'e Strandgüter, die an Al­bions Gestade anschwemmen, in bestimmter, durch das Gesetz geregelter Weise dem englischen Unterthan zu Gute kommen, gehört ein Walfisch, Der alsRoyal Fisch'" an­gesehen wird, dem brittschen Königspaare zu. Es ist das eine uralte Bestimmung, die noch immer zu Recht besteht. Sie schreibt vor, daß solch Riesentier zu ungleichen Teilen zwischen dem Herrscher und seiner Gemahlin geteilt werden sollte: und zwar so, daß der König den Kopf, die Königin aber den Leib erhalte. Den Grund für diese seltsame Teilung giebt das alte Statut gewissenhaft an. Es soll auf diese Weise die Garderobe der Monarchin mit dem für ihre Korsetts nötigen Fischbein versorgt werden.

Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.

* Bingen, 13. März. Der gestrige Pferdemarkt war mit etwa 120 Stück Pferden befahren. Verkauf und

Ausschreibung

der Bewegung von rund 5000 obm teil- Erd«, teils milder FelSmaffen auf Bahnhof Gießen.

Zeichnungen unb Bedingungen Dnnen hier eingesehen, letztere auch gegen gebührenfreie Einsendung von 0,50 Mk. von hier bezogen werden.

Die Eröffnung der Angebote mit der Aufschrift: .Angebot auf Erd« arbeiten auf Bahnhof Gießen', findet hier am 81, d. MtS., vor« mittags ti Uhr, in Gegenwart etwa erschienener Bewerber statt

ZuscklagSsrist: 14 Tage. [2027 Gießen, den 18. März 1901.

Großh. Hessische

Msenbahn - Betriebs. Inspektion I.

Verdingung.

Die Lieferung von 20 000 cbm Packlagesteinen auS Basalt oder sonstigem Hartgestein soll vergeben

werden. Angebotformulare und .Besondere Bedingungen" sind von der Unterzeichneten gegen gebühren- freie Einsendung von Pfg. zu

beziehen. Angebote find verschloßen unter der Aufschrift .Lieferung von i jacklagesteinenfürBahnbofGießen" gebührenfrei b>s zum 22. März 1901, vormittag- 11 Uhr, an die Unterzeichnete einzusenden, zu welcher Zeit die Eröffnung in Gegenwart etwa erschienener Bieter erfolgt. 2040

Zuschlagsfrist 14 Tage.

Gr. Betriebs-Inspektion I, Gießen.

DieAussubrung von Maurer», Steinhauer-,Dachdecker, Schrei- ner-, Schlosser», Glaser- und Anstreicherarbeiten in ber Kirche »u Dorlar, veranschlagt zu 8150 Mk.. soll vergeben wer- den. Angebote ersuche ich mir üs zum 15. April er., nachm. 6 Uhr einzur ichen. Der Kosten- anscklag liegt Hierselbst zur Einsicht offen.

Krofdorf, 15. März. 1901. Der Bürgermeister.

Lichtenthaeler. hob

llfflltioriiiiiiuii

Nutzholz- Versteigerung im

Gmtindkmld Mkrsgöus, Freitag ben 22. b. Mts., Beginn vormittags IO Uhr, Distrikt 1b Rllckertsberg.

Eichen: 2 Stämme 1. Kl. 5,26 km, 3 Stämme 2. Kl. == 4,55 km, 32 Stämme 3. Kl. 14,99 km, 31 Stämme 4. Kl. 6,45 km und 3 rm Nutzholz.

Nadelholz: 159 Stämme 3. und 4. Kl. 54,10 km, 7 Stämme 4. Kl. 0,97 km, 16 Stangen 1. und 2. Kl und 52 rm Nutzholz. 2025 Gr. Rechtenbach, 12.März 1901. Das Bürgermeisteramt.

Hohversteigenmg

Montag de« 18. und Freitag den 22. März d. I., jedeömal vor mittags von 9 Uhr an, kommt im Beuerner Gemeinde- wald, im Distrikt Mark und Heegstrauch, nachoerzeichnetes Holz zur Versteigerung:

160 rm Buchen-Scheitholz,

16 N Eichen- 140 , Buchen-Knüppel,

4 Eichen- 7300 Buchen-Wellen, 900 E'chen-

1500 Nadel. ,

61 rm Buchen Stock, 40 Eichen- 20 , Nadel- 84 Stück E chenstämme von

1556 m Durchm. und 44,78 tm Inhalt,

26 Stück Deibstangen von 3,83 km Inhalt,

158 Stück Reisstangen von 2,02 km Inhalt.

Bemerkt wird, daß das Brenn- Holz am ersten und das Bau- und Werkholz am zweiten Tag zum Ausgebot kommt.

Beuern, den 15. März 1901. Großh. Bürgermeisterei Beuern. 2'04 Otto.

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