»*ss* r*wbt"
H ■ ^de der «.£»» ,?«Ä£! ?' Am 9 «m . \®ei™ mili, ft :Ä3 SM gefallen w ^nnte er fcß inÄ iedoih, ls Oberleutnant Dar, er an das
er an, E vermählte 1 ^otms-Hohen- T-^MN. Sep- ■^W. H Kuno am ttha zu Castell- lder entsprossen! 'd verflossen, seit ver die Grenzen nne Wirksamkeit t noch frisch uni,
nusschuß der.
■ Mrz hier zu- kSPartei, wie fle >dn im Prinzip
cermeister D. in eines Neubaues in Oberramfladt a. auch an einen l 22 Jahre alten en kennen lernte, st. versprach dem Hypothek zu ver- :a. 400 Mk., als : er auf Anraten den Tt. zu ver« rpier nach Darm« üt dem Bemerken bnehmen, er habe aber wurde zum durch ein hiesiger gezeigt, er mußte unben und treibt er ist ein tüfy
aatSanwaltschch er WvüX unb >n Oberkellner der Hohr, btt, :aubt hier seinen hat nunmehr io daß er seinerzeit von dritter Seite gjlt. beraub! war ■ hatte. Sch. so» >chen Margaretha t bei einem Buch' ern vormittag in he des Schlacht' der brnachbarterr nb verbrannte sich n Lttletzungen nn n enegtt rS'^
der ZuckerjaM Gläubigern ali
er der BedinM t zu vertteten ha , Wir hören, daß; norden ist- ,
tSArMurnse^ ian auf dem F einer g* * '.'Sn ■tess
Die ÄE d„ ntt« W'jjeiit, «(i
tu 'S „hei t“11
Unt»S|e *
»St. W«Ä*i :t nach *
sohle«, um über die Vorgänge in Mörchiugen und Gumbinnen Vortrag zu halten.
• München, 15. Febr. Die Gattin des Zigarren Händlers Nejber hat sich im englischen Garten erstochen. Ihr Gatte wollte sich gestern erschießen. Motiv: ungünstige VcrmögenSverhältniffe.
* Kälte. In ganz Oesterreich ist außergewöhnliche Kälte eingetreten; vom Pusterthal (Tirol) werden 30 Grad Kälte gemeldet. Auch in der Schweiz herrscht b.’t klarem Wetter außergewöhnliche Kälte. Im Neuenburgs Jura sank das Thermometer auf 30 bis 35 CelsiuS- grad unter Null. Verschiedentlich sind Todesfälle durch Erfrieren vorgekommen.
*Kanstantinopel, 15. Febr. An Bord des aus Alexandrette in Rhodos eingetroffenen Dampfers „Apollo- des österreichischen Lloyds ist ein Mädchen unter pest verdächtigen Symptomen gestorben. Der Dampfer ist darauf z«r Desinfektion nach dem Lazaret Klazomene bei Smyrna gewiesen.
Meratur, Wissenschaft und Kunst.
— Max Halbes dreiaktigeS Drama „HanS Rosenhagen" ging wn Donnerstag im königl. Schauspielhaus in Dresden zum überhaupt ersten Mal in Szene und errang einen großen Erfolg. Der Berfassir wurde nach dem zweiten und dritten Akt wohl zehnmal herausgerufen
— Wilhelm Trinius, der langjährige Freund Gustav Freitags, ist in Wiesbaden plötzlich verstorben. Er war eine literarisch gebildete Persönlichkeit, die seit vielen Jahren das Haupt einer angesehenen Künstler- Vereinigung darfiellte. Im Kursaal und im „Nonnenhof", wo sich die Geistesheroen zu regem Gedankenaustausch zusammenfanden, sah man früher n den Trinius und Freitag auch Badenstedt, KnauS und Wilh Jordan. Der Verstorbene, deffen gastfreies Haus den Namen eines Künfilerheims verdient, hinterläßt eine der bedeutendsten Autographensammlungen der Welt.
— Im „Lessing-Theater" in Berlin hat da« neue Derslustsptel „Die Zwtllingvschwestern" von Ludwig Fulda einen lebhaften Er» folg erzielt.
— Hermann Levi alS Parfifal-Dirigent. Es hat immer Leute gegeben, die eS nicht verstehen konnten, daß Rich Wagner, der Verfasser der Schrift „Das Judentum in der Musik", gerade einen Lvi sich zum Dirigenten seines „christlichsten" Werkes erwählt hat. Man weiß, daß vom Anfang der Berufung Levi's als Parsifal Dirigenten an sich eine starke Strömung dagegen geltend machte. Es konnten sich viele die Thatsache nicht zusammenreimen, daß Wagner seine Ansichten so geändert haben sollte, Levi, den Sohn des Gießener Rabbiners, zur Leitung des „Parfifal" zu b-rufen. So wie Wagner seinen Levi kannte — und das waren damals bereits ungefähr 14 Jahre — durfte er chm die musikalische Altung des „Parsifal" anvertrauen. Levis Tüchtigkeit war für ihn er p obt und bewiesen: weiter kam nichts in Betracht.
Gerichtssaal.
D. Gießen, 15. Febr. Elrafkammer. Gegen den Taqlöhner Philipp Weigand von Klein-Linden war die Anklage wegen Maje - stätsbeleidtgung aus 8 95 des St -G.-B. erhoben worden, weil er sich in erregtem Zustande einer gegen dm Kaiser gerichteten Aeuße- rung schuldig gemacht hatte. Die Großh. Staatsanwaltschaft stellt die Entscheidung, ob der Lage der Umstände nach der Thatbestand des zur Anklage gestellten Deliks als erfüllt anzunehmen sei ober nicht, in das Ermessen der Strafkammer. Das Gericht erkennt ihn der Majestätsbeleidigung schuldig und verurteilt ihn in die geringste zulässige Gefängnisstrafe, von zwei Monaten. Wegen grobm Unfugs gemäß $ 360 des Vtr.-G -B. erhält er außerdem eine Haftstrafe von drei Tagen. Der Angeklagte erkennt die sofortige Rechtskraft des Urteils alsbald an. — Wegen Verleitung zum Meineid gemäß S 159 Str.-G. B. erschienen vor den Schranken des Gerichts der Jakob Freitag und seine Ehefrau Lina von Butzbach. ES wird chnen zur Last gelegt, gemeinschaftlich zu Butzbach nn November vorigen Jahres oder um diese Zeit es unternommen zu habm, die Lina Schmidt, jetzige Heinrich Christoph Kunz Ehefrau von da, zur Begehung deS eben genannten Deliktes zu bewegen. — Gelegentlich eines zwischen dem Angeklagtm Freitag und dem Handelsmann Fröhlich in Butzbach anhängigen Civilprozeffes, den der erstere einer nach seiner
Ansicht ihm zustehenden Schadensersatzordnung wegen angestrengt hatte, soll der Angeklagte nämlich, wie die Zeugin Kunz aussagt, zu ihr gekommen sein um sie unter JnousstLtstrllung eines B-rmöaensvorteils, zu veranlasim, unter ihrem Eide ein Zeugnis abzuqeben, auf Grund deffen sein Proz.ßgegner zur Zahlung der ringeklagten Schadenserfatzsumme von 5t Mk verurteilt wurde. Die Z ugin bleibt auch in der heutigen Verhandlung bei ihrer Aus'age. Das Gericht glaubt jedoch die erbrachten BeweiSthatsachen nicht für ausrelchmd ansehen zu dürfen, um auf sie ein verurteilendes Erkenntnis gründen zu können; insbesondere da die Zeugin Kunz immerhin nicht als völlig einwandfrei angesehen werden kann, und den Angeklagten, insbesondere dem Ehemann, von den erschienenen Zeugen das beste Z uanis ausgestellt wird. Nach längerer Beratung erfolgt des- weoen ihre kostenlose Freisprechung,
Arbeiterbewegung.
— In den vetden großen Tadakfadrtken in Roskilbe (Dänemark) ffreiken die dort beschäftigt gemeiner. Knaben. Sie hatten eine Ethäbung des Wochenlohns von 1,50 Kr. auf 1 83 Kr, ooer bet einer u öchenlltchrn ArdrttSzett von 30 Stunden 1 Oer« mehr pro Stunde verlangt Die vier Knaben, die den Fabrikanten d'e Fo berunjen überreichten, wurden entlassen. Jhie Kollegen erklärte" sich mit ihnen soltdaitsch und l-gten fämlltch die Arbeit nieder. Eine Verhandlung zwischen den Eltern der Knaben und den Fabrikant.» 'üb'te iu ketzern R s ttat.
Handel und Verkehr. Uolkswirtschast.
Wir verweisen auf bie im Anzeigenteil unserer heutigen Nummer veröffentlichte Bilanz bet Hypothekenbank in Hamburg.
Gießen, 12. Februar. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Butter per Pfd. jfC 0.80—1.00, Hühnereier per St. 7—9 2 St. 00—00 Enteneier 2 St. 00—16 L, Gänse-
eiet per St. 00—00 <£, Käse 1 St. 5—8 , Käsematte 2 St. 5—8 , Erbsen per Liter 22 <), Linsen per Liter 34 $, Tauben per Paar JC 0.80—1.00, Hühner per St. JC 1.00—1.50, Hahnen per Stück JC 1.00—1.80, Enten per St. JC 2.00—2 20, Gänse per Pfd. JC 0.00 bis 0.00, Ochsenfleisch per Pfd. 68—74 , Kuh- und Rindfleisch per Pfund
60—64 Schweinefleisch per Pfd. 64—74 <£, Schweinefleisch, gesalzen, per Pfd. 78 L, Kalbfleisch per Pfd, 60—66 L, Hammelfleisch per Pfd. 50—66 Kartoffeln per 100 Kilo 5.00—6.00 JL, Weißkraut per St. 00—00 , Zwiebeln per Str. M 6.00—6.50, Milch per Liter 18 s,.
fc. Frankfurt a. M., 15 Febr. (Heu- und Strohmarkt.) Angefabrcn: 10 Wagen mtl Heu, 2 mit Stroh. Heu Mk. 4.30 bis Mk. 4.60, Stroh (Roggenstroh) Mk. 2 80 bis Mk. 3.20. Alles per 50 Ki'o
Auszug aus den Standesamtsregistern der Stadt Gießen.
Aufgebote.
Februar. 9. Jakob Schöneck, Maurer in Enbbach, mit Margarethe Belte daselbst. 9. JuliuS Hermann Heinrich Dreher, W-rk- führer in Butzbach, mit Karoline Wilhelmine Friederike MauS in Gießen 9. Heinrich Joseph Föller, Maurer in Vilbel, mit Pauline Bertha ReSke daselbst 9. August Wagner, Maurer in Petterweil, mit Margaretbe Eltsabethe Müllet irr G-oß-Karbm. 11. Michael Christian Fiiedrtch Bauer, Hausdiener in Darmstadt, mit Marie Oßwald in Gießen 11. Heinrich Kürk-l, Schlosser in Dahlbruch, mit Frieda Wilhelmine Boihe in Halberstadt. 12. Karl Scherf, Dreher in Offenbach a M., mit Christiane Luise Seubert in Frankfurt a.M.-Obenad. 12. Ludwig Judt, Wagner dahier, mit Luise Elise Katharina Schmidt hierseldst. 13. Heinrich Wurm, Sergeant dahier, mit Marie Röder Hierselbst.
Eheschließungen.
Februar. 9 Heinrich Friedlich Wilhelm Grünewald, Kautavak- spinner dahier, mit Elisabethe Schimmel hierseldst. 9. Heinrich Keßler, Möbeltranspolteur dahier, mit Eltsabethe Magdalene Margarethe Luis- Marte M-rkel Hierselbst. 11. Friedrich Ludwig Jö g, Dachd-cker tn Gießen, mit Dorothea Kalbfleisch hierseldst 14. Wilhelm Kraushaar, Kellner dahier, mit Dorothea Scherer Hierselbst.
Geburten.
Februar. 3. Dem Steinhauer Peter Will ein Sohn, H-inrich August Christian. 3. Dem Fuhrmann JustuS Sauer eine Tochter, Johanna (Settrübe. 5. Dem Taglöhner Philipp Lotz ein Sohn, Wil
Börsennachrichten.
31/, °/o do.
81/, % Reiohsanleihe .
do
8%
Tendenz fest.
4 % 4°/o 8«/, o/0
98 30 89 20
98 10 88.75 94.60 96.20 43 76 25.50 25.50 82.10
211.50 185 70
134 90 149 80
154 00 143 60 177.10
198 00 178 00 16810
15. Februar.
46.00 M.
46 00 „
45 50 „
97.75 , 90.00 .
81 90 M.
81 90 «
00 00 „
76.20 „
76.20 ,
Kreditaktien . . . Diskonto-Kommandit Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handeteges. Oosterr, Staatsbahn Gotthardbahn . . Laurahütte . . . Bochum . . .
Harpener . . . .
8. 15-18 unk. b. 1900
8. 19-20, unk. b. 1905
8. 13, 14
8. 21, 22, unk. b. 1905
Berlin,
4 % Deutsche Grundschuld-Bank 1 u. 2
do. do. do.
40/0 do. 8. 5/6 unk. b. 1904
37,0/ do. 8. 7/8, unk. b. 1906
4 O/o D. Hyp.-Bank (Berlin) 8. 10 unk. 1908 do. unk. 1905
Helm Karl Heinrich. 5. Dem Knecht Georg Rrii Hard eine Tochter, Dlargaretbe. 5 Dem ÄJpbaltcur Ks»par Lmz eine Tochter. 8. Dem 8u»h«lter H inetch Sonntag eine Tochter Else. 9. Dem R-g'st «tor F i drich Möms dre Tochter, Marie Ro'alie Jos.pda. 9. Dem 5aor ferbdter Adam Ohr cme Tochter, Katharwe Lutte. 9. S-Em Schlöffet Kaspar Stroh ein Sohn. Al ext Karl. 9. Dem Redakteur o i"drich V-tt-rS ein Sohn, Adolf Hermann. 10 Dem Fabrikarbeiter Jobannes Rikp I ein Sohn, H.tnr-ch Ernff. 10. Dem W-ichensteller RAnrab Hauetath dn Sohn, Heinrich N kolau?. 10. Dem Unb oersitStsprof.ffor Dr. R inhard B'aunS dn Sohn. 10 Dem H'lfS- bahnwai ter Heinrich Alt ach ein Sohn. 10 Dem Bierbrauer Christoph LooS eine Tochter, Eug-nie Elisabeth. 11. Dem Fabrikarbeiter Philipp Hahn eine Tochter. 12. Dem Sanier Friedrich Groß eine Tochter
Gestorben«.
F/.bruar 10. Elisabethe F.a^ z 83 Jabre alt, P'ründnerin dahier. 11. Eltsabethe Schneider,: geb. Rößer, 64 Jahre alt, Prtvattn dahier. 12. Theodor H-inxtch ©du dtcr, 7 Monate alt, Sobn von Buchhändler Heinrich Schneider hierseldst. 13 Friedlich Wilh 'm Berndt, 7 Monate alt, Sohn von R staurateur H inrich Berndt dahier. 14. Else Zöckier, 2 Jahre alt, Tochter von M hger Karl Zöckl.r in Krünberg (Oderh.). 15. Marte Katharine Zulauf, geb. Hahn, 84 Jahre alt, PTvattn dahier 15. F iederike Zinßer, geb. La^gin- botf 77 Jabre alt, E'^-frau von Schi sse«- H tnr»ch Zlnh'r badier
Neueste Meldungen.
Berlin, 16. Febr. Der Abg. Rickert ist schwer erkrankt. Sein Zustand flößt ernste Besorgnis ein.
S'/,°/o
4 0/0 Preusa. Hyp’-A.-Bank 8. 8-12
Telephonischer Kursbericht.
Frankfurt, den 16 Februar
8V1,% Konsole . . .
8 o/c do ...
8*/a % Hessen . . .
5°/c Italien. Rente . .
4 »/q Griech. Monop.-Anl. 3% Portugiesen , .
8 o/o Mexikaner . . .
41/19/o Chinesen . . .
Meteorologische Beobachtungen
der Station Gießen.
Höchste Temperatur am 14.-15, Febr. — 5 9° C.
Niedrigste „ „ „ -16,0° C.
Februar
Barometer auf 00 reduziert
Temperatu. der Luft
Absolute Feuchtigkeit
Relative Feuchtigkeit
c a §
w wo
C
§
Windstärke
Wetter
15.
926
758,7
13,2
1,5
81
1
bedrckt
16.
726
752 6
-7,0
2,5
92
w.
2
y
16.
2’5
7487
-0,4
39
82
w.
*
bewölkt
Städtischer Arbeitsnachweis Gießen
Garteustraße 2.
Angebot der Arbeitnehmer: 2 Weißbinder, 1 Mälzer, 2 Heizer, 1 Bauschloffer, 1 Schneider, 1 Möbelschreiner, 1 Kellner, 2 Taglöhner, 2 Mechanikerlehrlinge, 2 Buchbinderlehrlinge, 1 Lauffrau, 1 Putzfrau, 1 Flickerin.
Nachfrage der ArbeitgeVerr 1 Heizer, 1 Schuhmacher, 1 HauS- bursche, mehrere Dlenstmädchen, 1 Kindermädchen.
Lehrlinger 2 Buchbinder, 1 Glaser, 1 Kellner, 1 Schneider, 1 Schlaffer, 1 Schreiner
Mtanz am 31. Dezemöer 1900.
Aktiva.
Passiva.
Saffenbestand
287.60
Aufgenommene Kapi-
Warenvorrat
3129.87
talien
400.—
G schäftsmoblliar
77.—
Guthaben der Mit-
Ausstände
1946.16
glieder
Noch zu zahlende
310.—
Rechnungen
1341.02
Reseroefoad
1100.—
Betrirbsrücklage
1383.95
Reingewinn __
9r-5 66
5440.63
5440.63
Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1899 ■
55
Zugang in 1900
7
Abgang durch Tod
2
Daher Stand der Mitglieder Ende 1900
62
Konsum-Jerein II Weiskirchen.
Eistgrtragene Genoffcnschaft mit unbeschränkter Haftpflicht.
1410 Ph. Stumpf. L. Beck.
Stottern 1
wird dauernd geteilt. *912 Letzte Meldungen nur noch bis Montag. Sprsch.AtUa«stslt vlüa Rüth, It. Gitßkll, Kohnhosstr. 2,1.
Louverts mit Firma billigst vrühllche Univerfitäts-Vruckerei.
Meinkinder-Bewahranstalt.
Von nächster Woche an sollen die Beiträge für unsere Anstalt in 1901 erhoben werden. Die Erhebung geschieht durch unsere Anstaltsdienerin Käthcheu Hofmann, die außer der neuen Geberliste auch die vorjährige mit sich trägt. Niemand sonst ist zur Erhebung der Beiträge berechtigt.
Wir bitten zunächst um die Beiträge für das 1. Vierteljahr 1901; mit denselben kann nach Belieben der freundlichen Geber zugleich der Gesamt-Jahresbeitrag gespendet werden.
Indem wir dies den Wohltätern und Freunden unsrer Anstalt mitteilen, bitten wir freundlichst, uns auch in diesem Jahre gütige Unterstützung gewähren zu wollen. Wir haben für 240 Kinder in unserer Anstalt zu sorgen.
Gießen, am 16. Februar 1901. 1417
Der Vorstand der Kleinkiuder-Bewahraustalt.
Dc. Naumann.
Vergebung von Bauarbeiteu und Abbruchsarbeiten.
. Nachstehende bei Erbauung eines SchulsaalS in Hattenrod erforderlichen Ar- beiten und Lieferungen und zwar: veranschlagt zu Erd- u. Maurerarbeiten je.
3052,56 Steinhauerarbeiten 369,70 Zimmerarbeiten 1001,50 Dachdeckerarbeiten 828,90 Spenglerarbeiten 166,68 Schlofferarbeiten 28,60
Weißbinderarbeiten 74 51
Arphaltpappelieferung 14,00 Eisenlieferung 551,00 sollen im Wege schriftlichen Angebots vergeben werden. An- Gebote sind bis Montag, den 25. Februar l. Js vormittags 10 Uhr bei Großh. Bürgermeisterei Hattenrod, wo- selbst Voranschläge, Pläne unb Bedingungen zur Einsicht offen liegen, einzureichen.
Nach Eröffnung der ein- gelaufenen Angebote findet die öffentliche Versteigerung der Schulscheuer auf den Abbruch an den Meistbietenden statt.
Gießen, 14. Februar 1901. Der Großh. Kreisbauinspektor
Stahl. 1412
Hohversteigerung
Donnerstag, den 21. d. M., vormittags io Uhr beginnend, soll in den Waldungen der Gemeinde Wieseck im Distr. Heide nachverzeichnetes Holz versteigert werden.
98 Nadelstämmemit 63,45 fan 189 rm Nadel'Scheitholz,
75 „ Nodel-Knüppelholz worunter 15 rm 3 m lang, 1740 Wellen Nadel-Reisig,
39 rm Stockholz.
Die Zusammenkunft ist im Distr ft Heide, auf der Straße Gießen-Daubringen.
Wiese ck, 16. Februar 1901. Großh. Bürgermeisterei Wieseck.
Sommerlad. 1415
Samstag den 30. Marx, nachmittags 2 Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgerichl die dem Gärtner Friedrich Schmitz in Gießen gehörigen Immobilien: Flur 33 Nr. 9*/io — 1319 qm Grabgarten am Altenfeld bei den Gärten, Flur 83 Nr. 10V10 — 156 qm Hofraite daselbst öffentlich meistbietend versteigert werden.
Gießen, den 15. Februar 1901. Großh. Ortsgerichl Gießen.
J A : Bogt. 1411
(ihn pfr li hi na ni
Stabt. Schlachthaus.
Freibank.
Heute und Montag: Gchskssteisch 30 Pfg.
Unerhört billig!
375 Stück um 3,50 Mark: 1 reiz, vergold. Uhr mit prachlv. Goldinkeite, genau geh. 3jähr. Gar.; 1 prachtvoll. Collier aus oriental. Perlen, mod. Damenschmuck f. A'M, HalS ob. Haar, mit Patentverschl.; 1 hochelegant. Nrckel-Taschenmeffer (amerifan. Fabrikat); 1 prachtvoll. Lederbörse; 1 ff. Cigarettentasche (Neuheit); 1 hocheleg. Cigarrenspitze, mit Bernstein; 1 feines geb. Notizbuch; 1 Garnitur ff. Doublegold- Manschetten- u. Hemdenknöpfe mit Mech.; 1 sehr eleg Damen-Brocken- nadel. letzteNeuh.; 1 prachtv.Taschen- Toilettenspiegel mit schönem Etui; 1 prachtv. Kravattennad. m. Simili- Brillant, sehr täusch; 112 s. nutz!, u. prakl. engl. Gegenstd. f. Korre- spondenzgebr. u. dtv. 150 Gegenstde. in jed. Hause unentb., 1 ff. wohlriechende Totlettenseife. Alles zus. mit der prachtv. Uhr, die all. das Geld wert ist, ist per Postnackn. f. 3,50 Mk. nur kurze Zeit zu haben von dem Eenteat'Exporthaus H. Breuuer, Krakau Nr. 438.
Afür Mchtpass. chetd retour.
[1390
Kein Husten mehr beim Gebrauch von Pectol-Bonbons (Koniferen-Kräuter - Malz-Zucker) in Packeten ä, 30 und 50 Pf, zu haben bei Gustav Walter. (1386
Trockenschnitzel
(getrocknete Rübenschnitzel) offeriert frachtgünstig zur prompten und späteren Lieferung billigst in Ladungen franko aller Stationen 1405
Wilh. Thormeyer
Trockenschnitzel-Grosshandlung ______Coethen i. Anh.______
---nrrn--------——
Zucker- s kranke
erlang, allein Befreiung durch .GLYCOSOyOL« ist „Oxypropionsaures Theobro- min-Trypsin“ von Apotheker
R. Otto Lindner, Dresden-N.
xHsiirichHöi^
Kohlenhandlung
empfiehlt 1884 alle Sorten Kohlen zu den billigsten Preisen, ebenso Briketts, Klötze und Breunholz.
Ferner alsAnzünder die vorzüglichen Viktoria-Met-Krilielts für welche mir der Alleinverkauf für Gießen übertragen ist.
Aelteres, »echt brauchdare-
Pferd 0538 weil überzählig, zu verkaufen.
SUtI Euler, Hammstraße »


